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Nitsch, Hermann

geboren am 29. August 1938 in Wien
Österreichischer Aktionskünstler, Maler und Komponist

Von 1953 bis 1958 studierte Nitsch in Wien an der graphischen Lehr- und Versuchsanstalt. Ab 1969 veröffentlichte er seine Theorie über das „Orgien-Mysterien-Theater“ und begann mit öffentlichen „theatralischen Malaktionen“. Inspiriert durch den Tachismus und das Action Painting tropfte oder zerrieb Nitsch die meist rote Farbe auf der Leinwand. Häufig integrierte der Künstler sein Malhemd in das Gefüge der "Schüttbilder".

Zusammen mit Günter Brus, Otto Mühl und Rudolf Schwarzkogler gründete Nitsch zu Beginn der sechziger Jahre den Wiener Aktionismus. Nitschs Aktionen mit Tieropfern und Weihen erinnerten an archaische Kultrituale. Von 1971 bis 1989 nahm Nitsch eine Lehrtätigkeit an der Städelschule in Frankfurt an. Der Wiener Künstler war sowohl auf der Documenta 5 und 7, sowie 1989 auf der Biennale in Sydney vertreten.

Einzelaktionen fanden unter anderem 1983 im Stedelijk van Abbemuseum in Eindhoven, 1988 im Lenbachhaus in München und 1993 in der Nationalgalerie in Prag statt. Bedeutende Retrospektiven waren 1995 im Wiener Künstlerhaus und 1997 in der Konsthallen in Göteborg. Hermann Nitsch lebt und arbeitet in Prinzendorf.

c.b.


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Weitere Inhalte:

Gesamt Treffer 11

Seiten: 1  •  2

Berichte (11)

Bericht:


Nitsch im Städel

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Wiener Aktionismus in Stuttgart

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Neues Museum in Neapel für Hermann Nitsch

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Rot im Überfluss bei Nitsch und in Mistelbach

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Vom Bürgerschreck zum Staatskünstler

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Hermann Nitsch in Berlin

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Bischof gegen Nitsch

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Nitsch Museum eröffnet

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Nitsch bei Essl






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