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AktuellAktuell:Märkte

Trotz rasant angestiegenen Online-Verkäufen muss der Kunstmarkt im Corona-Jahr 2020 einen herben Umsatzrückgang verkraften. Das zeigt der neue Art Market Report der Art Basel und der UBS

Der Kunstmarkt ächzt unter der Corona-Pandemie


Art Basel 2019

Die globale Pandemie hat auch im internationalen Kunstmarkt deutliche Spuren hinterlassen. Zwar konnte der gewachsene Onlinehandel mit Kunst und Antiquitäten einiges abfangen, aber eben nicht alles, wie der nun veröffentlichte Branchenreport der Art Basel und der Schweizer Großbank UBS schonungslos offenlegt. Demnach brach der weltweite Umsatz von 64,3 auf 50,1 Milliarden US-Dollar (41,9 Milliarden EUR) ein, was einen Rückgang von 22 Prozent zum Vorjahr darstellt. Gegenüber den Ergebnissen von 2018 bedeutet dies sogar ein Minus von rund 27 Prozent. Diese trostlosen Zahlen haben einen simplen Grund, es wird weniger Kunst gekauft. Der Report schätzt die Summe der weltweit realisierten Verkäufe auf 31,4 Millionen, der niedrigste Wert seit der Finanzkrise 2009. In seiner Einschätzung folgt der Art Market Report den bisher veröffentlichen Studien auf europäischer und deutscher Ebene, die gleichfalls massive Verluste für den Kunstmarkt seit der Corona-Pandemie konstatiert haben. ...mehr

21.03.2021

Angesichts der Corona-Pandemie sind die Online-Kunstverkäufe deutlich gestiegen. Das sagt die neue Hiscox-Studie. Dabei nutzen junge wie etablierte Sammler verstärkt das Internet. Vor allem ein Social-Media-Kanal spielt eine immer wichtigere Rolle

Corona belebt den Kunstmarkt im Internet


Die Zahl der jungen Sammler bei Online-Kunstkäufen steigt

Eigentlich ist es eine Binsenweisheit, nun wird sie aber auch durch Zahlen untermauert: Zwischen März und September haben die Umsätze im Online-Kunstmarkt spürbar angezogen. Das geht aus dem aktuellen „Online Art Trade Report“ des Versicherungsunternehmen Hiscox hervor. Demnach sind die reinen Online-Verkäufe bei Sotheby’s, Christie’s und Phillips sprunghaft von 187 Millionen Euro im gesamten letzten Jahr auf rund 497 Millionen Euro in den ersten acht Monaten dieses Jahres geklettert – kein Wunder, denn die Versteigerer haben durch die coronabedignten Einschränkungen viel mehr Auktionen ins Internet verlagert. „Während Sammler Online-Shopping früher eher zögerlich nutzten, ist ihnen diese Option nun sehr präsent“, so Robert Read, Leiter der Kunstabteilung von Hiscox. „Wenn die traditionellen Galerie- und Ausstellungsräume wieder vollständig geöffnet sind, werden wir die Kunst immer noch physisch sehen wollen, aber es besteht kein Zweifel daran, dass der Online-Kunstmarkt jetzt glaubwürdiger und beständiger denn je geworden ist.“ ...mehr

Kunst für etwas mehr als 3 Milliarden Dollar sind laut einer Hiscox-Studie im vergangenen Jahr per Mausklick gekauft worden. Der Versicherer hat den Online-Kunstmarkt analysiert und prognostiziert, dass das Internet als Eingangstor zum Angebot von Auktionshäusern und Galerien eine immer größere Rolle spielen wird

Junge Sammler bevorzugen das Netz


Teuerstes Objekt bei Online-Auktionen: Kaiserliche Automatenuhr, Guangzhou Werkstatt, Qianlong

Er wächst, er gewinnt an Bedeutung, er wird vielschichtiger: Der Handel mit Kunst im Internet. Dass die dreistelligen Millionen-Rekorde des Jahres 2015 mit Werken von Picasso, Modigliani und Giacometti in einem realen Auktionssaal erzielt wurden, mag viele Versteigerer und Galeristen weiterhin an die Formel vom Kunstkauf als augenscheinliche Vertrauenssache glauben lassen. Vielleicht in diesem Preissegment. Bei Kunstwerken, Memorabilien und Design im Bereich zwischen 1.000 und 5.000 Dollar jedoch flutscht es im Internet. Doch keine falschen Illusionen: Nur 3 Prozent der Online-Verkäufe überschreiten die 50.000-Dollar-Grenze. Doch der Anteil, den Händler und Versteigerer über das Netz veräußern, wird größer. Für das World Wide Web als wachsender Umschlagplatz für Kunst sprechen Fakten. Laut einer Studie des Kunstversicherers Hiscox wurde 2015 mit Kunst, Antiquitäten und Sammlerstücke online 3,3 Milliarden Dollar umgesetzt, 24 Prozent mehr als im Vorjahr. ...mehr

Die 50. Art Cologne, die heute eröffnet wird, hat keinen Grund zu Pessimismus. Der globale Kunstmarkt ist relativ stabil und in Deutschland wurden im vergangenen Jahr rund 1 Milliarde Euro in Kunst investiert – meist in moderne und zeitgenössische Positionen. Das sagt der Art Market Report der Kunstmarktökonomin Clare McAndrew, der die wichtigsten globalen Trends zusammenfasst

Keine Krise in Sicht


Amedeo Modigliani, Nu couché“

Der 1967 gegründete „Kunstmarkt Köln“, der seit 1984 „Art Cologne“ heißt, ist im Jubiläumsjahr unbestreitbar wieder Deutschlands stärkste Messe für moderne und zeitgenössische Kunst. Mehr als 200 Galerien aus 25 Ländern nehmen teil. Werke von Hanne Darboven, Gerhard Richter, Alexander Calder oder Jorinde Voigt und Lynn Chadwick warten auf neue Besitzer. Dass global agierende Galerien wie David Zwirner, Sprüth Magers oder Hauser & Wirth hier vertreten sind, spricht für die Sammellust und finanzielle Attraktivität der Region. Doch Deutschland ist im globalen Vergleich ein Umsatzzwerg. Nur zwei Prozent der 2015 weltweit erzielten 63,8 Milliarden US-Dollar wurden von deutschen Galerien, Kunsthändlern und Auktionshäusern erwirtschaftet. Innerhalb Europas aber steht Deutschland in Sachen Kauffreudigkeit und Handelsaktivitäten nach England und Frankreich auf Platz drei. Das geht aus dem kürzlich veröffentlichten Art Market Report über das Geschäftsjahr 2015 hervor. Die Studie, die seit Jahren von der Kunstmarktökonomin Clare McAndrew im Auftrag der TEFAF erstellt wird, gilt in der Branche als wichtigste seismographische Analyse der globalen Entwicklung des Kunsthandels. ...mehr

Die Art Basel, die am Donnerstag offiziell ihre Tore öffnet, hat allen Grund zu Optimismus. Das Geschäft mit der Kunst boomt. Er wird beherrscht vom Handel mit Klassischer Moderne und mit zeitgenössischen Werken. Das geht aus dem diesjährigen Art Market Report der TEFAF hervor, der auch manch bittere Pille verabreicht.

Preisanstieg im Top-Segment


Günther Ueckers „Hommage á Paul Scheerbart“ bei Ketterer Kunst

Wir wissen nicht, wie viele Arbeiten von Gerhard Richter oder Andy Warhol, von Francis Bacon, Zhang Daqian oder Jeff Koons auf der diesjährigen Art Basel angeboten werden. Aber wenn sich vom 18. bis 21. Juni in Basel gut 300 weltweit führende Galerien präsentieren, da dürfen diese Namen eigentlich nicht fehlen. Sie gehören zu den teuersten und gefragtesten Künstlern. Und sie haben einen erheblichen Anteil daran, dass der globale Kunstmarkt im vergangenen Jahr gegenüber 2013 um sieben Prozent gewachsen ist. Weltweit wurde mit Kunst die Rekordsumme von 51 Milliarden Euro erwirtschaftet. Dieser Betrag liegt sogar um 3 Milliarden höher als die Zahlen von 2007, dem Jahr vor der Finanzkrise, das bislang den Gipfelpunkt des Marktes darstellte. ...mehr

Der nächste Pilgerort der Gegenwartskunst ist ab dem 19. Juni die Art Basel. Zeitgenössisches lockt betuchte Sammler und das große Geld. Das belegt auch der Art Market Report. Er nimmt die globale Kunstmarktsituation statistisch unter die Lupe und ist für Experten Pflichtlektüre

Die Kunst folgt den Strömen des Geldes


Anteile des weltweiten Kunsthandels nach Ländern im Jahr 2013

Nichts ist so global wie die zeitgenössische Kunst und ihre Sammler. Gerade hat die Art Basel Hongkong ihre Pforten geschlossen, schon geht es weiter auf dem heimatlichen Spielfeld. Mehr als 300 Galerien aus aller Welt haben ihren Auftritt auf der 45. Art Basel. Auch die Londoner Frieze hat längst ihre Ableger und kennt nur atemberaubende Schlagzeilen. Vier Stunden nach Eröffnung der Frieze New York war der Stand der Galerie Hauser & Wirth ausverkauft. Von Rekordmeldungen aus den Auktionssälen reden wir erst gar nicht. Die gefühlte Wahrheit, dass die zeitgenössische Kunst die Zügel des Marktes fest in den Händen hält, bestätigt der alljährliche Art Market Report, den die Foundation der Maastrichter Kunst- und Antiquitätenmesse TEFAF herausgibt. Die höchsten Preise auf dem Gebiet der Fine Art werden heute mit zeitgenössischen Kunstwerken realisiert. Was Galerien wie Gagosian, Thaddaeus Ropac oder Yvon Lambert an Umsätzen tätigen, steht freilich nicht in diesem Jahresreport. Fakt ist aber: auf Auktionen übernimmt die Kunst nach 1945 immer mehr Anteile am Gesamtumsatz. ...mehr

Seit September ist Thomas Kamm Bonhams’ Senior Representative für Deutschland. Wohin steuert das traditionsreiche englische Auktionshaus? Ein Gespräch mit dem Kunstmarktexperten aus München

Bonhams auf Expansionskurs


Adriaen Coortes „Stillleben mit Pfirsichen“

Seit mehr als 200 Jahren ist das Versteigern von Antiquitäten, Büchern und Old Timern das Geschäft des englischen Auktionshauses Bonhams. So lange die Bilanzen stimmten, so lange der Abstand zu den Rekordsummen der zwei anderen großen Häuser nicht zu groß war, hat man in London die eigene Situation anscheinend mit ruhiger Gelassenheit betrachtet. Doch nichts auf dem Kunstmarkt hat in den letzen 15 Jahren so rasant an Fahrt gewonnen wie das Auktionswesen. Das frische Geld aus China hat einen Asiatika-Boom hervorgebracht, den auch Bonhams nicht an sich vorbeiziehen lassen will. Schnell war man präsent in Hongkong. Dass sich das Engagement auszahlt, zeigte die diesjährige Asia-Week. Für 9 Millionen Pfund, umgerechnet 10,5 Millionen Euro, wurde eine türkisgrundige Vase aus der Qianlong-Zeit des 18ten Jahrhundert versteigert, die zuvor auf 800.000 Pfund geschätzt war. Und mit 31 Millionen Pfund Brutto-Gesamtresultat für die Asiatika-Auktionen im November erzielte Bonhams mehr als Christie’s und Sotheby’s zusammen. Auch auf anderen Gebieten ist das Auktionshaus, das in Europa Platz drei und weltweit Platz sechs einnimmt, vorgeprescht. In seiner letzten Altmeisterauktion erzielte ein wiederentdecktes Velázquez-Porträt mehr als 2,9 Millionen Pfund, ein reizendes Stillleben mit drei Pfirsichen von Adriaen Coorte ebenfalls brutto etwas über 2 Millionen Pfund – akquiriert in Australien und Weltrekord für den niederländischen Meister des 17ten Jahrhunderts. ...mehr

TEFAF-Studie zum asiatischen Kunstmarkt

Der Osten kommt


Der Osten brummt – das ist die Kernaussage der Studie „Globalisation and the Art Market, Emerging Economies and the Art Trade in 2008“, die Clare McAndrew, Expertin für Kulturökonomie mit Schwerpunkt auf bildende und angewandte Kunst sowie Gründerin von Arts Economics, im Auftrag von The European Fine Art Foundation durchgeführt hat und die jetzt anlässlich der TEFAF Maastricht vorgestellt wurde. Thema der Analyse ist eine schon länger zu beobachtende Entwicklung: die Expansion asiatischer Kunst, aber auch asiatischer Investoren auf dem internationalen Kunstmarkt. So rückte China, dessen Bruttoinlandsprodukt in den vergangenen zehn Jahren jeweils zwischen acht und zwölf Prozent betrug und damit unter den großen Industrienationen weltweit führend war, auch im Kunstmarkt auf Platz drei der Weltrangliste vor, mit acht Prozent freilich noch in deutlichem Abstand zu den Vereinigten Staaten mit 41 Prozent und Großbritannien, das rund 30 Prozent der weltweiten Anteile hält. Weit abgeschlagen dagegen die viert- bis sechsgrößten Kunstnationen: Frankreich mit sechs Prozent auf Platz vier, gefolgt von Deutschland (drei Prozent) und der Schweiz (zwei Prozent). Wie schon die TEFAF-Studie 2002 darlegte, hat der europäische Kunstmarkt weiter an Gewicht verloren, wenngleich sich dies jetzt mehr nach Osten als wie bisher nach Westen verlagert. ...mehr

Rekordsegen bei Christie’s und Sotheby’s – Teil II

Geldrausch mit goldener Adele


Egon Schiele, Herbstsonne, 1914

Der Rekordsegen für die Auktionshäuser blieb dann auch bei Londoner Auktionen im Juni nicht aus. Christie’s fuhr mit seiner Versteigerung „Impressionist and Modern Art“ knapp 87 Millionen Pfund ein und verdreifachte damit den Umsatz der Juni-Auktion 2005. Unangefochtener Star in der Londoner King Street war Egon Schieles, vor kurzem wiederentdecktes Meisterwerk „Herbstsonne“. Gemalt 1914, war das fahle Stillleben 1937 im Jeu de Paume in Paris zum letzten Mal öffentlich zu sehen und galt seit 1942 als verschollen. Nachdem es im Herbst 2005 durch Experten von Christie’s in Frankreich identifiziert wurde, konnte es Anfang 2006 an die Nachfahren seines rechtmäßigen Besitzers, des Wiener Sammlers, Kunst-, Textil- und Antiquitätenhändlers Karl Grünwald, restituiert werden. Die lieferten es prompt zur Auktion ein und erwarteten sich dafür 4 bis 6 Millionen Pfund. Zusammenkamen dann schließlich 10,5 Millionen Pfund, die ein nicht genannter Privatsammler bewilligte – das zweitbeste Preis im Schiele-Ranking. ...mehr

ArchivArchiv*06/2014 - 12/2004 - 02/2003 - 02/2002


*Bitte beachten Sie: Die Monatsseiten gehen fliessend ineinander über.







News vom 16.04.2021

Klassiker bei Christie’s in New York

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Keramik im Kunsthaus Dresden

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Olafur Eliasson flutet die Fondation Beyeler für alle

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Ulrich Schumacher verstorben

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