Die Kunst, online zu lesen.

Home


Magazin

News


Marktberichte


Ausstellungen


Journal


Portraits


Top Event


Netzkunst





Kunst kaufen
Werben

Translation EnglishFrench

Auktionsanzeige

Am 04.05.2019 Auktion 50 • Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts

© Auktionshaus Lehr

Anzeige

Stillleben mit Blaudistel und Fruchtschale, 1958 / Karl Schmidt-Rottluff

Stillleben mit Blaudistel und Fruchtschale, 1958 / Karl Schmidt-Rottluff
© Galerie Neher - Essen


Anzeige

Mädchen mit Katze / Otto Scholderer

Mädchen mit Katze / Otto Scholderer
© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


Anzeige

Ohne Titel, 1993 / Fred Thieler

Ohne Titel, 1993 / Fred Thieler
© Galerie Neher - Essen


Newsmailer Eintrag

Bestellen Sie bitte hier:


Suchen mit Google

Google
WWW
kunstmarkt.com

Ausstellungen

Das Thema der Verwundbarkeit steht im Mittelpunkt der aktuellen Schau im Wiener Dom Museums, die dem körperlichen, psychischen, sozialen, ökonomischen und politischen Leiden durch die Jahrhunderte nachgeht

Zeig mir deine Wunde


Andres Serrano, Suicide by Rat Poison II, 1992

Eine steile Wendeltreppe führt in den ersten Stock des neuen Dom Museums in Wien. Noch immer, auch eineinhalb Jahre nach der Wiedereröffnung, sind die ersten Schritte, die aus dem Kassenraum in die Ausstellungsräume führen, eine Überraschung. Mittelalter, Barock, Avantgarde und Gegenwartskunst treffen hier in ein- ...mehr

18.04.2019

Peter Doig hat in der Wiener Secession seine erste Einzelausstellung in Österreich und präsentiert neue Arbeiten seiner geheimnisvollen Kunst

Malerei im Schwebezustand


Peter Doig, Spearfisher (Red Moon), 2019

Bilder aus einer Ausstellung von Peter Doig bleiben im Gedächtnis. Stets inszeniert der 1959 in Edinburgh geborene Künstler, der in Trinidad und Kanada aufwuchs, Naturszenarien oder Stadtlandschaften mit Figuren, Tieren, Architekturdetails oder Gegenständen, die alle dazu bestimmt sein könnten, Part eines Plots zu sein, den sich die Betrachter selbst erschließen müssen. Doigs Bilder wirken wie aus einer anderen Zeit und beschwören gleichzeitig Reminiszenzen an bekannte Werke von Künstlern des 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts: an die Winterbilder und Figurenensembles von Gustave Courbet, an Henri Rousseaus idealistische Südseeszenarien, an Claude Monets Wasserlandschaften, den spielerischen Bildaufbau und die Leichtigkeit der Sujets bei Henri Matisse, die menschenleeren Kulissenwelten von Giorgio de Chirico, die lichtdurchwirkten Landschaften, Blumengärten, Segelboote und Akte bei Pierre Bonnard, die Wasseroberflächen, Wiesen und Birkenwälder von Gustav Klimt ebenso wie an die erzählende und Mythen schaffende Malerei von Max Beckmann oder die düsteren, melancholischen Szenen eines Edvard Munch. Das, was Peter Doig malt, wirkt bekannt und ist doch gleichzeitig so anders, als alles, was man schon gesehen hat. ...mehr

15.04.2019

Der Westfälische Kunstverein und die Kunsthalle Lingen präsentieren gemeinsam die erste institutionelle Einzelausstellung der belgischen Künstlerin Nel Aerts in Deutschland

Von Wanderern und Schlangenbeschwörern


in der Ausstellung „Nel Aerts: Haus der Wanderer“ Westfälischer Kunstverein Münster, 2019

Wanderer kommst du in den White Cube. In den sachlich kühl gehaltenen Räumen des Westfälischen Kunstvereins in Münster, untergebracht im 2014 von Staab Architekten errichteten Neubau des LWL-Museums, ist zur Zeit unter dem Titel „Haus der Wanderer“ eine Personale der 1987 im belgischen Turnhout geborenen Künstlerin Nel Aerts zu sehen. Hier sind Gemälde, Papierarbeiten, Sitzmöbel und eine Rauminstallation mit farbigen Wänden und Collagen versammelt. Parallel dazu veranstaltet die rund 100 Kilometer weiter nördlich gelegene Kunsthalle Lingen unter dem Titel „Der Schlangenbeschwörer“ die Schwesterausstellung mit älteren Werken der jungen Belgierin. Beide Schauen sind eng aufeinander abgestimmt. ...mehr

09.04.2019

Wohlstand als Obsession: Die Hamburger Deichtorhallen präsentieren in der Ausstellung „Generation Wealth“ Bilder und Filme der US-amerikanischen Dokumentarfotografin Lauren Greenfield. Die Schau gibt sich kritisch, hinterlässt aber dennoch einen schalen Nachgeschmack

Wenn ich einmal reich wär’...


Lauren Greenfield, Moscow Society. Ilona at home with her daughter, Michelle, 4, Moscow, 2012

Getunte Körper, Fertigbeton-Villen im Versailles-Stil, posierende Lolitas, schnelle Autos, protziger Schmuck und sündhaft teure Handtaschen: Auf den Fotografien und in den Filmen der Amerikanerin Lauren Greenfield, Jahrgang 1966, wird das Leben der Rich and Famous in seiner ganzen Dekadenz abgebildet. Das Haus der Photographie in den Hamburger Deichtorhallen zeigt jetzt in der Ausstellung „Generation Wealth“ 200 Werke der Fotografin, die überwiegend in den USA, Brasilien, Mexiko, Frankreich, China und Russland entstanden sind. Flankiert werden die Aufnahmen von umfangreichen Wandtexten mit Interviewäußerungen der Porträtierten. ...mehr

03.04.2019

Otto Pienes künstlerische und wissenschaftliche Ideen zu Licht, Erde und Feuer im Arp Museum Bahnhof Rolandseck

Am Urgrund allen Seins


Otto Piene, Copper Play, 2011

„Das Licht ist die erste Bedingung aller Sichtbarkeit. Das Licht ist die Sphäre der Farbe. Das Licht ist das Lebenselement des Menschen und des Bildes.“ Der Mann, der diese Sätze über die Macht des Lichtes gesprochen und der sein künstlerisches Leben danach ausgerichtet hat, war Otto Piene. Das Arp Museum Bahnhof Rolandseck in Remagen widmet dem Meister des Feuers und des Lichtes derzeit eine umfassende Ausstellung. Das Besondere daran ist, dass sich zu den Werken Pienes ausgewählte Arbeiten von Lucio Fontana gesellen. Der Italiener war ein wichtiger Weggefährte Otto Pienes, aber auch der anderen Mitglieder der ZERO-Richtung. ...mehr

01.04.2019

Vom Fotojournalisten zum Bilderjäger im Großstadtdschungel: Die Hamburger Deichtorhallen zeigen zum ersten Mal in Deutschland eine große Werkschau des in Hongkong lebenden deutschen Fotografen Michael Wolf

Chronist der Megastädte


Laut einer Studie der UNO werden im Jahr 2050 zwei Drittel der Weltbevölkerung in Millionenstädten leben. Einer, der dieses Phänomen seit Jahrzehnten mit der Kamera untersucht, ist der 1954 in München geborene Fotograf Michael Wolf. Seit dem Jahr 1994 lebt der ausgebildete Bildjournalist und Dokumentarfotograf ...mehr

Die Galerie Schüller in München bringt zwei Meisterwerke Karl Schmidt-Rottluffs erstmals auf den Kunstmarkt, und das Buchheim Museum widmet dem Expressionisten eine umfangreiche Retrospektive. Doch der Markt für den Mitbegründer der Künstlergruppe „Brücke“ ist differenziert

Die knappen Momente der Avantgarde


Es liegt nicht an fehlendem Interesse, sondern an den fehlenden Spitzenwerken, dass es um die expressionistischen Maler auf dem Kunstmarkt etwas ruhiger geworden ist. Das ist der Tenor vieler Galeristen und Auktionshäuser. Etwa 30 Millionen Euro zahlte Ronald S. Lauder vor gut zehn Jahren für Ernst Ludwig Kirchners unvergleichliche und damals etwas fahrlässig restituierte „Berliner Straßenszene“, die heute in der Neuen Galerie, Lauders Privatmuseum in New York, zu sehen ist. Das Auktionshaus Ketterer erzielte 2011 für Hermann Max Pechstein den Künstlerrekord von 3,5 Millionen Euro inklusive Aufgeld mit seinem Gemälde „Weib mit Inder auf Teppich“, und auch Karl Schmidt-Rottluffs Auktionsrekord von 3,5 Millionen Euro für seine „Akte im Freien“ bei Christie’s liegt schon ein Dezennium zurück. Die großen Momente der deutschen Avantgarde sind knapp geworden. ...mehr

Die ehemalige Ankerbrot-Fabrik im 10. Wiener Gemeindebezirk ist eines der vielfältigsten Kulturzentren der Stadt. Bis zur Jahrtausendwende wurde hier noch Brot gebacken. Seit 2009 steht die zeitgenössische Kunst im Mittelpunkt des Fabrikareals in Wien-Favoriten

Kultur statt Brot


Kulturareal „Brotfabrik Wien“

Errichtet wurde das Gebäude mit der typischen Grundstruktur der Jahrhundertwende aus Backsteinen und Mittelmauern 1891 von Friedrich Schön und Jacob Zeidlinger. Innerhalb eines einzigen Jahrzehnts wuchs die Wiener Brotfabrik zur größten Bäckerei Europas: Mehr als 250 Pferdegespanne lieferten bereits 1920 täglich rund 150 Tonnen Brot und Gebäck an 100 Filialen. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Vorzeigemodell österreichischer Lebensmittelindustrie arisiert. Die Gründerfamilie Mendl musste flüchten, und die Fabrik wurde schwer beschädigt. Nach Rückkehr der Mendls ging die Firma wieder in den Besitz der Familie über und wurde 2003 nach mehrmaligem Besitzerwechsel und wirtschaftlichen Schwierigkeiten verkauft. Der Architekt Michael Wagner entwickelte gegen den drohenden Abriss einen Masterplan für die kulturelle und soziale Nutzung der leerstehenden historischen Gebäude. In unmittelbarer Nachbarschaft zur noch bestehenden Produktion der Ankerbrot AG wurden 2009 rund 17.000 der insgesamt 68.000 Quadratmeter in das neue Kulturareal „Brotfabrik Wien“ umgewandelt. Heute ist es ein Beispiel gelungener Umnutzung ehemaliger Industriestruktur. ...mehr

Die Open Art, Münchens Galerienevent zur Eröffnung der Herbstsaison, feiert ihr 30. Jubiläum und hat durch die Initiative „Various Others“ einen Energieschub in puncto Attraktivität bekommen. Das Galerienangebot ist vielversprechend: von Avantgardekunst aus Afrika bis zum konkreten Maler Günter Fruhtrunk, vom Pop Art-Künstler Jim Dine bis zur experimentellen Fotografie Inge Dicks

Horizonterweiterung


Über die kommerziellen Erfolge der Open Art ist nie etwas durchgesickert. Aber als Marketingaktion, zumindest in München den Blick auf die Galerienszene zu lenken, funktioniert der gemeinsame Saisonauftakt bis heute. Wenn an diesem Wochenende die 30. Open Art stattfindet, werden wieder Tausende unterwegs sein. Aber was Berlin mit seinem Gallery Weekend schafft, ist München mit der Open Art bislang nicht so recht gelungen: eine internationale Sammlerschaft anzulocken. Wie das gehen könnte, zeigt in diesem Jahr die Galerie Sabine Knust in ihrer Show „0.10 reloaded/Avantgarde 2018“ mit afrikanischer Kunst. Mit grafischen Werken von El Anatsui, der mit seinen Gebilden aus Kronkorken der Abstraktion eine neue Facette zugeführt hat, und mit einer morbid-poetischen Textile von Ibrahim Mahama, der auf der Documenta 14 mit der Juteverkleidung der Kasseler Torwache aus dem 18. Jahrhundert in Erinnerung blieb, stößt die Galeristin eine Diskussion an. Ist die afrikanische Kunst die neue humanistische Avantgarde, wie der Titel der von Eva Karcher kuratierten Ausstellung andeutet? ...mehr

Frauenpower in Berlin: Wiebke Siem und Ann Veronica Janssens in der Galerie Esther Schipper

In Nacht und Nebelräumen


„Damenskulptur“, so lautet der Titel der aktuellen Ausstellung von Wiebke Siem, die am Samstag in der Berliner Galerie Esther Schipper eröffnete. Im nachtschwarz gestrichenen Ausstellungsraum hängen rätselhafte, schlanke Wesen von der Decke. Handgefertigt aus unifarbenen Stoffen, nehmen sie die Formensprache der Bauhaus-Ära auf. Die mehr als zwei Meter langen, marionettenartigen Figurinen bestehen aus roten Bommeln oder sorgfältig vernähten, gewalkten Stoffen, wie man sie von Lodenmänteln oder Wollkleidern kennt. Irritierende Elemente wie an Pflanzen erinnernde Wurzeln oder Zweige, eine kecke Pudelmütze oder vier Hände an einer Figur verleihen den Hängenden Individualität, Ambivalenz und einen ironischen Unterton. Ganz neue, korrespondierende Zeichnungen von Wiebke Siem legen eine Benutzbarkeit nahe. Warum sollte man diese surreal aufgeladenen Wesen nicht auch wie Schals umlegen können? Mit diesen aktuellen Arbeiten knüpft die 1954 in Kiel geborene Trägerin des Goslarer Kaiserrings von 2014 auch an ältere Textilarbeiten an. ...mehr







Ausstellungen

Amberg (1)

Berlin (10)

Bonn (1)

Bremen (1)

Bruxelles (1)

Dresden (1)

Frankfurt am Main (1)

Genf (1)

Graz (2)

Krems (1)

Köln (1)

Linz (1)

Meiningen (1)

Schwäbisch Hall (1)

Stuttgart (1)

Vaduz (1)

Weimar (2)

Wolfsburg (2)

... und weitere Termine

 zum Kalender







Copyright © '99-'2019
Kunstmarkt Media
Alle Rechte vorbehalten


Impressum





Zum Seitenanfang Magazin

 Amazon export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce  Amazon ebay rakuten yatego meinpaket export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce