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Am 01.06.2019 113. Auktion: Vergessene Moderne - Meistergraphik deutscher Klassiker - Moderne Kunst Teil I

© Galerie Bassenge Berlin

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Im Park von Schloss Mainberg bei Schweinfurt, 1874  / Hans Thoma

Im Park von Schloss Mainberg bei Schweinfurt, 1874 / Hans Thoma
© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


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Ausstellungen

Lange Zeit galten die Vertreterinnen der Art Brut als „Außenseiterinnen der Außenseiter“. Mit der ersten Schau zu diesem Thema rückt das Bank Austria Kunstforum Wien die zu Unrecht Übersehenen nun in den Fokus

Raus aus dem Nischendasein


in der Ausstellung „Flying High: Künstlerinnen der Art Brut“

„Mit dieser Ausstellung wird die Kunstgeschichte neu geschrieben, und zwar auf einer ganz anderen Ebene. Das ist umso bemerkenswerter, weil Unbekanntes diese Kunstgeschichte schreibt“, sagt Hannah Rieger, Sammlerin und Co-Kuratorin der Ausstellung „Flying High – Künstlerinnen der Art Brut“ im Bank Austria Kunstforum Wien. Hannah ...mehr

19.05.2019

Die 58. Internationale Kunstausstellung der Biennale Venedig lockt in diesem Jahr mit der Rekordzahl von 90 Länderpavillons. Der diesjährige Kurator Ralph Rugoff überzeugt mit seiner Hauptausstellung unter dem Titel „May You Live In Interesting Times“. Doch der Deutsche Pavillon enttäuscht mit allzu plakativer Metaphorik

Offen und grenzenlos


Natascha Süder Hampelmann und ihre Sprecherin Helene Duldung

Hätte die Biennale Venedig eine Auszeichnung für die konsequenteste Verweigerungshaltung zu vergeben, dann stünde die Preisträgerin zweifellos fest: Natascha Süder Happelmann. Die unter diesem Pseudonym auftretende deutsch-iranische Künstlerin, deren eigentlicher Name Natascha Sadr Haghighian lautet, bespielt in diesem Jahr den Deutschen Pavillon auf der nach wie vor wichtigsten Kunstausstellung der Welt. Außerdem ist sie Professorin für Bildhauerei an der Bremer Kunsthochschule. Soviel steht immerhin fest. Weitere biografische Angaben verweigert die Künstlerin. Ihr Gesicht verbirgt sie bei öffentlichen Auftritten unter einem künstlichen Stein aus Pappmaché. Interviews mit ihr sind nicht möglich. Frau Süder Happelmann tritt immer zusammen mit ihrer Pressesprecherin Helene Duldung – Achtung: auch das ist nur ein Pseudonym – auf. Duldung ist bloß eine Schauspielerin, die vorformulierte Texte abliest. Fragen sind nicht zugelassen. ...mehr

16.05.2019

Christian Kosmas Mayer räsoniert im Wiener Museum Moderner Kunst über die Zeit und ihre Paradoxe

Neue Begegnungen zwischen Zeit und Ewigkeit


in der Ausstellung „Christian Kosmas Mayer – Aeviternity“

„Was also ist die Zeit? Wenn mich niemand darüber fragt, so weiß ich es; wenn ich es aber jemanden auf seine Frage erklären möchte, so weiß ich es nicht. Das jedoch kann ich zuversichtlich sagen: Ich weiß, dass es keine vergangene Zeit gäbe, wenn nichts vorüberginge, keine zukünftige, wenn nichts da wäre. Wie sind nun aber jene beiden Zeiten, Vergangenheit und Zukunft, da ja doch die Vergangenheit nicht mehr ist und die Zukunft noch nicht ist?“ Das schreibt Augustinus in seinen „Confessiones“. Alles was wir erleben ist in der Zeit – im „Jetzt“. Im gegenwärtigen Augenblick spiegelt sich die Welt. Wir erleben dieses „Jetzt“ wiederholt, als Aneinanderreihung von Erlebnissen, die voneinander verschieden sind und sich doch auf eine besondere Weise ähneln. Das Zeitempfinden entsteht also aus der Spannung geordneter aufeinanderfolgender Wirklichkeitserfahrungen. ...mehr

13.05.2019

Das Städel lockt mit Tizian, liefert dann aber einen gelungenen Rundumschlag zur venezianischen Renaissance-Malerei. Mit zahlreichen Leihgaben und einem gut strukturierten thematischen Konzept holt das Frankfurter Museum das prachtvolle und farbenfrohe Cinquecento von der Adria an den Main

Der Glanz der Serenissima


Tizian, Bildnis des Dogen Francesco Venier, 1554/56

Die Augen sind müde, das Gesicht hager und blass, der ganze Körper beugt sich unter der Last auf den Schultern des sichtbar gealterten Mannes. Der „Corno Ducale“, das Horn des Dogen, identifiziert ihn als obersten Machthaber Venedigs. Es ist Francesco Venier, der von 1554 bis 1556 dieses Amt innehatte. Außenpolitisch war es nach den Auseinandersetzungen mit den Osmanen, aber auch mit den Fürstenhäusern Zentraleuropas im vorangegangenen Jahrhundert für die Republik Venedig eine eher ruhige Zeit. Trotzdem rückt der Maler Tizian in seinem Porträt einen Kriegsschauplatz in den Fensterausschnitt des Hintergrundes. Es ist die brennende Hafenstadt Vieste in Süditalien. 1554 wurde dieser venezianische Handelsstützpunkt von osmanischen und nordafrikanischen Seeräubern überfallen und mehrere Tausend Bewohner versklavt oder getötet. Francesco Venier entschied sich nicht zu einem kriegerischen Gegenschlag, sondern erwirkte die Befreiung Viestes durch diplomatisches Verhandlungsgeschick. ...mehr

08.05.2019

Mit der Ausstellung „Social Design“ zeigt das Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe, wie Gestalter, Künstler, Architekten und Aktivisten ihr kreatives Können für alle Schichten der Gesellschaft nutzbar machen – insbesondere auch für die Unterprivilegierten

Design, das allen dient


Architekturbüro Graft, Solarkiosk, seit 2009

Ein „Solarkiosk“ irgendwo in Afrika. Genauer gesagt, dort, wo der Strom eben nicht aus der Steckdose kommt, weil es diese gar nicht gibt. Das mit Solartechnik betriebene, zerlegbare und daher leicht transportable Modul sichert die Existenz ganzer Familienverbände. Im Franchise-System werden die mobilen Boxen, die von dem Berliner Architekturbüro Graft entwickelt wurden, meist von Frauen betrieben. Ein „Solarkiosk“ ist ein Stück autonomer Infrastruktur in strukturell schwachen Gebieten, eine Mischung aus Mini-Lebensmittelladen, Gaststätte, Versammlungsort oder Aufladestation für Mobilgeräte. Und gut gestaltet ist er auch noch. Ein perfektes Beispiel also für das, was man heutzutage unter „Social Design“ versteht. ...mehr

03.05.2019

Vom Fotojournalisten zum Bilderjäger im Großstadtdschungel: Die Hamburger Deichtorhallen zeigen zum ersten Mal in Deutschland eine große Werkschau des in Hongkong lebenden deutschen Fotografen Michael Wolf

Chronist der Megastädte


Laut einer Studie der UNO werden im Jahr 2050 zwei Drittel der Weltbevölkerung in Millionenstädten leben. Einer, der dieses Phänomen seit Jahrzehnten mit der Kamera untersucht, ist der 1954 in München geborene Fotograf Michael Wolf. Seit dem Jahr 1994 lebt der ausgebildete Bildjournalist und Dokumentarfotograf ...mehr

Die Galerie Schüller in München bringt zwei Meisterwerke Karl Schmidt-Rottluffs erstmals auf den Kunstmarkt, und das Buchheim Museum widmet dem Expressionisten eine umfangreiche Retrospektive. Doch der Markt für den Mitbegründer der Künstlergruppe „Brücke“ ist differenziert

Die knappen Momente der Avantgarde


Es liegt nicht an fehlendem Interesse, sondern an den fehlenden Spitzenwerken, dass es um die expressionistischen Maler auf dem Kunstmarkt etwas ruhiger geworden ist. Das ist der Tenor vieler Galeristen und Auktionshäuser. Etwa 30 Millionen Euro zahlte Ronald S. Lauder vor gut zehn Jahren für Ernst Ludwig Kirchners unvergleichliche und damals etwas fahrlässig restituierte „Berliner Straßenszene“, die heute in der Neuen Galerie, Lauders Privatmuseum in New York, zu sehen ist. Das Auktionshaus Ketterer erzielte 2011 für Hermann Max Pechstein den Künstlerrekord von 3,5 Millionen Euro inklusive Aufgeld mit seinem Gemälde „Weib mit Inder auf Teppich“, und auch Karl Schmidt-Rottluffs Auktionsrekord von 3,5 Millionen Euro für seine „Akte im Freien“ bei Christie’s liegt schon ein Dezennium zurück. Die großen Momente der deutschen Avantgarde sind knapp geworden. ...mehr

Die ehemalige Ankerbrot-Fabrik im 10. Wiener Gemeindebezirk ist eines der vielfältigsten Kulturzentren der Stadt. Bis zur Jahrtausendwende wurde hier noch Brot gebacken. Seit 2009 steht die zeitgenössische Kunst im Mittelpunkt des Fabrikareals in Wien-Favoriten

Kultur statt Brot


Kulturareal „Brotfabrik Wien“

Errichtet wurde das Gebäude mit der typischen Grundstruktur der Jahrhundertwende aus Backsteinen und Mittelmauern 1891 von Friedrich Schön und Jacob Zeidlinger. Innerhalb eines einzigen Jahrzehnts wuchs die Wiener Brotfabrik zur größten Bäckerei Europas: Mehr als 250 Pferdegespanne lieferten bereits 1920 täglich rund 150 Tonnen Brot und Gebäck an 100 Filialen. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Vorzeigemodell österreichischer Lebensmittelindustrie arisiert. Die Gründerfamilie Mendl musste flüchten, und die Fabrik wurde schwer beschädigt. Nach Rückkehr der Mendls ging die Firma wieder in den Besitz der Familie über und wurde 2003 nach mehrmaligem Besitzerwechsel und wirtschaftlichen Schwierigkeiten verkauft. Der Architekt Michael Wagner entwickelte gegen den drohenden Abriss einen Masterplan für die kulturelle und soziale Nutzung der leerstehenden historischen Gebäude. In unmittelbarer Nachbarschaft zur noch bestehenden Produktion der Ankerbrot AG wurden 2009 rund 17.000 der insgesamt 68.000 Quadratmeter in das neue Kulturareal „Brotfabrik Wien“ umgewandelt. Heute ist es ein Beispiel gelungener Umnutzung ehemaliger Industriestruktur. ...mehr

Die Open Art, Münchens Galerienevent zur Eröffnung der Herbstsaison, feiert ihr 30. Jubiläum und hat durch die Initiative „Various Others“ einen Energieschub in puncto Attraktivität bekommen. Das Galerienangebot ist vielversprechend: von Avantgardekunst aus Afrika bis zum konkreten Maler Günter Fruhtrunk, vom Pop Art-Künstler Jim Dine bis zur experimentellen Fotografie Inge Dicks

Horizonterweiterung


Über die kommerziellen Erfolge der Open Art ist nie etwas durchgesickert. Aber als Marketingaktion, zumindest in München den Blick auf die Galerienszene zu lenken, funktioniert der gemeinsame Saisonauftakt bis heute. Wenn an diesem Wochenende die 30. Open Art stattfindet, werden wieder Tausende unterwegs sein. Aber was Berlin mit seinem Gallery Weekend schafft, ist München mit der Open Art bislang nicht so recht gelungen: eine internationale Sammlerschaft anzulocken. Wie das gehen könnte, zeigt in diesem Jahr die Galerie Sabine Knust in ihrer Show „0.10 reloaded/Avantgarde 2018“ mit afrikanischer Kunst. Mit grafischen Werken von El Anatsui, der mit seinen Gebilden aus Kronkorken der Abstraktion eine neue Facette zugeführt hat, und mit einer morbid-poetischen Textile von Ibrahim Mahama, der auf der Documenta 14 mit der Juteverkleidung der Kasseler Torwache aus dem 18. Jahrhundert in Erinnerung blieb, stößt die Galeristin eine Diskussion an. Ist die afrikanische Kunst die neue humanistische Avantgarde, wie der Titel der von Eva Karcher kuratierten Ausstellung andeutet? ...mehr

Frauenpower in Berlin: Wiebke Siem und Ann Veronica Janssens in der Galerie Esther Schipper

In Nacht und Nebelräumen


„Damenskulptur“, so lautet der Titel der aktuellen Ausstellung von Wiebke Siem, die am Samstag in der Berliner Galerie Esther Schipper eröffnete. Im nachtschwarz gestrichenen Ausstellungsraum hängen rätselhafte, schlanke Wesen von der Decke. Handgefertigt aus unifarbenen Stoffen, nehmen sie die Formensprache der Bauhaus-Ära auf. Die mehr als zwei Meter langen, marionettenartigen Figurinen bestehen aus roten Bommeln oder sorgfältig vernähten, gewalkten Stoffen, wie man sie von Lodenmänteln oder Wollkleidern kennt. Irritierende Elemente wie an Pflanzen erinnernde Wurzeln oder Zweige, eine kecke Pudelmütze oder vier Hände an einer Figur verleihen den Hängenden Individualität, Ambivalenz und einen ironischen Unterton. Ganz neue, korrespondierende Zeichnungen von Wiebke Siem legen eine Benutzbarkeit nahe. Warum sollte man diese surreal aufgeladenen Wesen nicht auch wie Schals umlegen können? Mit diesen aktuellen Arbeiten knüpft die 1954 in Kiel geborene Trägerin des Goslarer Kaiserrings von 2014 auch an ältere Textilarbeiten an. ...mehr







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