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AktuellAktuell:Museumsausstellung

Doppelter Geburtstag: Mit Henry Moore feiert das Arp Museum in Remagen sein zehnjähriges Bestehen und erinnert an die Gründung der Moore Foundation vor 40 Jahren

Zeichen für Leben


Henry Moore, Three Piece Sculpture: Vertebrae, 1968/69

Die wohl bekannteste Skulptur Deutschlands, die bis 1999 beinahe täglich im deutschen Fernsehen und in vielen Zeitungen des Landes auf der Politikseite zu sehen war, ist „Two large Forms“ von Henry Moore. Seit 1979 standen die beiden amorphen organischen Formteile auf einer kleinen Anhöhe vor dem ehemaligen Bundeskanzleramt in Bonn und waren der markante Blickfang für viele Fernsehkameras. Hartnäckig hält sich das Gerücht – auch Wikipedia vermeldet es noch immer –, dass der damalige Bundeskanzler Helmut Schmidt seinem Freund Moore den Auftrag gegeben haben soll, ein Kunstwerk zu entwerfen. Bei der Übergabe des Kunstwerkes am 19. September 1979 fand Schmidt jedenfalls eindringliche Worte: „Für mich ist dieses Kunstwerk auf dem neuen Grün des Vorplatzes ein Zeichen für Leben, ein Symbol für menschliche Verbundenheit, auch ein Ausdruck für Menschlichkeit. Und diese Wirkung teilt sich – so meine ich – dem ganzen Platz mit.“ ...mehr

20.09.2017

William Kentridge eröffnet in Salzburg seine Weltsicht in Gestalt seiner atemberaubenden theatralischen Arbeiten

Gesamtkunstwerk für apokalyptische Bilderträume


William Kentridge, The Refusal of Time, 2012

Anfang August hatte bei den diesjährigen Salzburger Festspielen Albans Bergs Oper „Wozzek“ Premiere. William Kentridge inszenierte das musikalische Werk, mit dessen Erarbeitung der junge Alban Berg, gerade dreißigjährig, in Anlehnung an Georg Büchners gleichnamiges Drama, noch während des Ersten Weltkriegs begonnen hatte. Wie schon für seine szenische Installation von Schuberts „Winterreise“ hat Kentridge für die Tragödie des gedemütigten Wozzeck mit animierten Kohle- und Tuschzeichnungen einen Fond geschaffen, der als sich ständig verändernder Handlungsträger zum dominierenden Mitspieler des Geschehens wird: marschierende Soldaten, geborstene Bäume, Landkarten mit wechselnden Frontverläufen, zerstörte Städte, Kraterlandschaften und geschundene Körper, überzogen mit Stacheldraht, Gasmasken, Megaphone und ein Kaiser-Wilhelm-Bildnis, das schließlich in Einzelteile zerfällt, bilden das visuelle Vokabular für die Inszenierung von Bergs visionärer Oper, in der der Komponist auch persönliche Leiderfahrungen verarbeitete. ...mehr

14.09.2017

Fotografie im Doppelpack: Das Haus der Photographie in den Hamburger Deichtorhallen zeigt den US-amerikanischen Magnum-Fotografen Alec Soth und den Hamburger Fotografen Peter Bialobrzeski in zwei sehenswerten Solo-Ausstellungen, die mehr miteinander zu tun haben, als man zunächst vermutet

Die Wirklichkeit fest im Blick


Peter Bialobrzeski, Bochum, 2012

Vorhang auf für die Herbstsaison 2017 heißt es in diesen Tagen im Haus der Photographie in den Hamburger Deichtorhallen. Doch diese startet in diesem Jahr nicht – wie seit vielen Jahren üblich – mit der Ausstellung „Visual Leader“. Die eitle Selbstbespiegelung der Werbe-, Verlags- und Medienbranche – vorgestellt wurden prämierte Kampagnen, Zeitschriftencover, Magazinbeiträge und Online-Strecken – wurde in diesem Jahr kurzfristig abgesagt. Ihr Macher Markus Peichl gab dafür ausgerechnet zum 25. Jubiläum finanzielle Gründe an. Angeblich entwickelt man jetzt ein überarbeitetes Konzept für die Zukunft. Stattdessen startet das Haus mit gleich zwei spannenden fotografischen Einzelpositionen in die Herbstsaison: Der international gefeierte amerikanische Magnum-Fotograf Alec Soth, Jahrgang 1969, hat 65 Werke unter dem Titel „Gathered Leaves“ zusammengestellt. Und der vielreisende Hamburger Peter Bialobrzeski, Jahrgang 1961, bildet mit seiner neuen Werkserie „Die zweite Heimat“ den Auftakt der von Kurator Ingo Taubhorn neu initiierten Ausstellungsreihe „Hamburger Helden“, in der zukünftig einmal im Jahr Fotografen aus der Hansestadt vorgestellt werden sollen, die international tätig sind. ...mehr

12.09.2017

Das Museum Frieder Burda in Baden-Baden zeigt in einer sehenswerten Retrospektive die Lightboxes des kanadischen Konzeptkünstlers Rodney Graham

In der Rolle der anderen


Rodney Graham, Canadian Humorist, 2012

Ein gepiesackter Städter in einer Spelunke irgendwo im Wilden Westen, der von angetrunkenen, herumballernden Cowboys zum unfreiwilligen Tanz gezwungen wird. Ein einsamer Leuchtturmwärter, der seine Füße am Backofen wärmt und sich offenbar die Zeit damit vertreibt, in seiner kleinen Kammer ein Modell seines Leuchtturms zu bauen. Ein Professor der Medienwissenschaft im 1970er-Jahre-Outfit, der betont lässig auf der Tischkante sitzt und gerade mit der Zigarette in der Hand zu einem längeren Vortrag ausholt. Die schlecht gewischte Tafel im mit altmodischer Technik vollgestopften Seminarraum deutet eher auf Laissez-faire als auf Kompetenz hin. Dies sind nur drei Beispiele für die in aufwendigen Leuchtkästen präsentierten Großfotografien des kanadischen Konzeptkünstlers Rodney Graham. Sie sind Teil einer Retrospektive seiner Lightboxes, die jetzt das Museum Frieder Burda in Baden-Baden vorstellt. Auf vier Ebenen werden 22 kleinere und große, teils in Form von Triptychen gehaltene Leuchtkästen Grahams gezeigt, die zwischen den Jahren 2000 und 2017 entstanden sind. ...mehr

08.09.2017

Erstmals präsentiert die Fondation Beyeler in Riehen bei Basel mit einer Werkübersicht zu Wolfgang Tillmans eine Fotografieschau

Entdeckungen im angstfreien Spiel


in der Ausstellung „Wolfgang Tillmans“

Kaum hat der Besucher den ersten Oberlichtsaal der Fondation Beyeler betreten, bieten sich ihm Blicke nach draußen. Weit geöffnete Sprossenfenster rahmen und reflektieren zugleich einen fülligen alten Laubbaum. Nicht weit entfernt vor dem Haus entfaltet er in der gleißenden Sonne ein Spiel aus vielen Grünabstufungen, Schattenwürfen und hell blitzenden Lichtzonen. Das Fenster und der Ausblick, ein Lieblingsthema der modernen Maler seit Henri Matisse, hat auch den Fotografen Wolfgang Tillmans zu stilllebenartigen Sujets animiert. Seine Bilder schweifen zwischen Nähe und Distanz und wecken mit ihren gestalterischen Reizen Neugierde, ohne sich dabei anzubiedern. Genau dies bietet der kontemplative Ort seiner aktuellen Werksübersicht: „Ein Weltmuseum in einem Dorf mit Blick auf ein Weizenfeld – das habe ich auch noch nie erlebt“, begann Tillmans sein Statement auf der Pressekonferenz zur Ausstellung in der Fondation Beyeler bei Basel. ...mehr

31.08.2017

Die Kunst des Zusammenlebens in der Kunsthalle Wien

Allein oder zu zweit


Kader Attia, Reflecting Memory, 2016

Soziale Konflikte, Spaltung gesellschaftlicher Gruppen und die Angst vor Bedrohung und Terror sind prägende Elemente unserer Gegenwart geworden. Die globalen Entwicklungen wirken in einer Zeit des Umbruchs auf unser alltägliches Leben und verlangen nach neuen Kategorien des politischen Denkens und Handelns – Probleme, die bereits Roland Barthes, den französischen Philosophen, Schriftsteller und Literaturkritiker, beschäftigten und deren Analyse er sich in seinen 1977 am Collège de France gehaltenen Vorträgen widmete. Ein später unter dem englischen Titel „How to live together“ publiziertes Kompendium, in dem Barthes’ Überlegungen veröffentlicht wurden, stand Pate für die aktuelle Ausstellung in der Kunsthalle Wien, in der Direktor Nicolaus Schafhausen grundlegende Gedanken des Philosophen aufgreift. ...mehr

28.08.2017

Peter Saul dekonstruiert in seiner knallbunten Malerei den American Dream. Die Schirn in Frankfurt stellt sein Werk vor

Streitbare Kampfeslust


Peter Saul, Superman and Superdog in Jail, 1963

Es ist eindeutig Superman, der in voller Montur auf einer Toilette hockt. Der kantige Schädel, der auf einem eigentümlich verzerrten Körper sitzt, ist gesichtslos. Seine Beine sind gespreizt, denn zwischen ihnen hockt „Superdog“ und löffelt mit seiner langen pinkfarbenen Zunge Wasser aus der Kloschüssel. In der Hand hält Superman so eine Art Schlüssel, was ihm nichts nützen wird, denn „Superman“ ist „in jail“ – ja im Knast. Peter Saul, der in Deutschland nur wenigen bekannt sein dürfte, ist ein Künstler, der sich in seinen Bildern in überbordenden Farben und endlosen Geschichten aus dem amerikanischen Alltag bedient und in den dortigen Klischeevorstellungen schwelgt. Hier ist richtig was los: Grobe Scherze über Ronald Reagan, George Bush, Kühlschränke und Yankee Garbage, Donald Duck, Abu Ghraib, Rich Dogs und natürlich Superman. ...mehr

24.08.2017

Nach langer Schließung hat das Babelsberger Schloss wieder geöffnet. Eine Schau zur Gartenkunst bietet einen Zwischenschritt bis zur vollständigen Restaurierung

Fürst Pückler erobert den Babelsberg


Schloss Babelsberg mit der „Voltaire-Terrasse“

Von überall ist es sichtbar. Umgekehrt bietet Schloss Babelsberg einen grandiosen Ausblick auf die Potsdamer Garten- und Schlösserlandschaft. Damit erfüllt der Bau eine wichtige Scharnierfunktion. Der vielgliedrige Baukörper faltet sich gewandt zum weitläufigen Landschaftspark auf, der zunächst ab 1833 von dem preußischen Beamten Peter Joseph Lenné, dann ab 1843 bis zirka 1854 nach Ideen von Fürst Hermann von Pückler-Muskau angelegt wurde. Seit 1990 gehört das Ensemble als Teil der „Schlösser und Parks von Potsdam und Berlin“ zur Welterbeliste der UNESCO. ...mehr

23.08.2017

Vom Boden an die Wand: Der Kulturspeicher in Würzburg widmet sich dem Hochdruckverfahren des Linolschnitts und seinen künstlerischen Positionen seit dem Expressionismus

Wenn eine nicht mehr reicht


Sybil Andrews, Sledgehammers, 1933

Drei Farben, drei Druckplatten, eine Komposition. Klingt simpel, hat bei dem Linolschnitt „Sledgehammers“ von Sybil Andrews aus dem Jahr 1933 allerdings eine beeindruckende Wirkung. Die Engländerin schnitt für jede Farbe – Hellgrün, Dunkelgrün und Rot – eine eigene Platte aus dem weichen Material zurecht und druckte sie übereinander auf Papier, was an den überlappenden Partien sichtbar wird. So setzte sich aus den einzelnen geometrischen Farbflächen die Gesamtkomposition zusammen. Sechs Arbeiter, jeder mit einem Vorschlaghammer ausgestattet, positionieren sich zu einem Kreis und schlagen abwechselnd mit ausladenden Bewegungen auf die Stelle zu ihrer Mitte. Andrews verzichtete bei der Ausführung auf physiognomische Elemente, wie der Darstellung von Gesichtern, und konzentrierte sich auf die rhythmisch in sich geschlossene Struktur einfacher Formen. Die kurvigen Flächen betonen die Dynamik, die aus den weiten ausholenden Bewegungen der Figuren resultiert. Das kräftige Rot macht das nicht sichtbare Schmiedefeuer spürbar. Dadurch dass die Farbe nur mäßig dick auf das Linoleum aufgetragen wurde, ist die körnige Oberfläche des Materials zu erkennen. ...mehr

22.08.2017

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