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Bei Wangen, 1945 / Erich Heckel

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Orange-Blau-Orange, 2004 / Kuno Gonschior

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Neo Rauch und Rosa Loy tauchen „Lohengrin“ in Bayreuth in vieldeutiges Blau

Nach-Regietheater ohne Ecken


Neo Rauch und Rosa Loy, Lohengrin, Bayreuth 2018

Blau – die Farbe des Himmels, die Farbe Gottes und der Harmonie. Blau – eine kalte Farbe und nach Leonardo da Vinci die metaphysische Mischung des Sonnenlichts mit der Schwärze der Weltfinsternis. Blau – die Farbe der Nacht, der Ruhe, der romantischen Sehnsucht. Blau aber ...mehr

04.08.2018

Bedeutungsvolle Fragen, zurückhaltende Ästhetik: Die in Berlin lebende deutsche Künstlerin und Documenta 13-Teilnehmerin Andrea Büttner ist Ende September zusammen mit anderen Teilnehmern Gast beim „Art Weekend“ im Hotel Castell in den Schweizer Alpen

Demut als ästhetische Haltung


Andrea Büttner, Yes, I believe, every word you say, 2007

Die Berliner Künstlerin Andrea Büttner, geboren 1972 in Stuttgart, wird Ende September im Rahmen eines dreitägigen „Art Weekends“ im schweizerischen Hotel Castell in Zuoz Einblicke in ihr anspruchsvolles und faszinierendes Werk geben. Das von Hausherr Ruedi Bechtler, der in Personalunion Hotelbesitzer, Sammler und selbst Künstler ist, kuratierte Wochenende findet unter dem Motto „Of Mice and Humans“ statt. Es steht in einer langen Tradition von „Art Weekends“ im Hotel Castell. In der Regel einmal im Jahr lädt Ruedi Bechtler zu diesem Veranstaltungsformat ein. Jedes Mal steht das Werk von ein bis zwei Künstlern im Vordergrund. ...mehr

02.08.2018

Im Land der Erfinder und Tüftler gab es schon früh Bestrebungen, Schönes und Praktisches zu vereinen. Grundgedanken des Bauhauses breiteten sich zuerst in Baden-Württemberg aus. Eine Jubiläumsausstellung im Württembergischen Kunstverein sowie viele imponierende Bauten zeigen Verquickungen, Wirken und Nachspiele des Bauhauses

Praktisch, nüchtern und trotzdem anspruchsvoll


Doppelhaus von Le Corbusier in der Weißenhofsiedlung

Als „Jammerstock“ waren die neuen Wohnzeilen in Karlsruhe verschrien. Auf viele Zeitgenossen wirkten sie als Teil des nahen Güterbahnhofs. Doch immerhin fanden 50.000 Besucher den Weg in Mustersiedlung, die im Oktober 1929 eröffnet wurde. Die Ausstellung „Dammerstock-Siedlung. Die Gebrauchswohnung“ zeigte 30 modern eingerichtete Kleinwohnungen. Das grafische Konzept der Präsentation hatte Kurt Schwitters entwickelt. Walter Gropius, Sieger eines 1928 ausgelobten Wettbewerbs, konzipierte die Gesamtplanung nach den Prinzipien des „Neuen Bauens“. Die typisierten Zeilen aus Einfamilienhäusern legte er in Nordsüdrichtung an und versah die Geschosswohnbauten mit Flachdächern, Fensterbändern und einer weißen Verputzung. Dank rationaler, mit Ziegelhohlsteinen ausgefachter Stahlrahmenbauweise waren die Riegel in sieben Monaten vollendet. Heute noch ist das zentral gelegene Viertel eine beliebte Wohngegend. Karlsruhe blieb der Innovation treu: An die Gedanken spartenübergreifender Gestaltung knüpft das ZKM bewusst an und verbindet seit 1989 Neue Medien mit bildenden Künsten. Im nächsten Jahr möchte es dem Bauhaus-Geist mit der Virtual-Reality-Installation „Bauhaus-Sprit – Das totale Tanz-Theater“ auf die Spur kommen. ...mehr

18.07.2018

Die 7. Triennale der Photographie in Hamburg stellt sich mutig den virulenten Fragen unserer Gegenwart. In den nächsten vier Monaten wird die gesamte Bandbreite des Mediums Fotografie an der Elbe zu sehen sein. Wer den Festivalpart der Großveranstaltung besuchen möchte, muss sich allerdings beeilen: Dieser dauert nur bis zum 17. Juni

Welt im Wandel


Hanns-Jörg Anders, Unruhen in Nordirland (Londonderry), 1969

Mit Zahlen wird schon einmal nicht gegeizt. Die am 7. Juni begonnene Triennale der Photographie in Hamburg wartet in den nächsten vier Monaten mit über 320 Künstlern, 90 Ausstellungsorten und mehr als 250 Veranstaltungen auf. Die mittlerweile siebte Ausgabe des Festival- und Ausstellungsmarathons steht unter dem Motto „Breaking Point“. Der 1979 im polnischen Lodz geborene Krzysztof Candrowicz ist bereits zum zweiten Mal Künstlerischer Leiter der Triennale. Er will mit seiner Auswahl an künstlerischen Positionen die „sozialen, wirtschaftlichen, ökologischen, biologischen, technologischen und demografischen Veränderungen unserer Zeit“ beleuchten, „die letztlich unser aller Leben betreffen“. Gewiss ein hoher Anspruch, der da an alle Akteure und Kuratoren gelegt wird. ...mehr

Mindmachines und Grenzwahrnehmungen bei den Wiener Festwochen 2018

Wo endet menschliche Erfahrung?


Das Potential des menschlichen Körpers für wahrnehmungs- und bewusstseinsverändernde Prozesse ist eines der zentralen Themen der diesjährigen Festwochen in Wien. Die Stichworte „Mindmachines“ und „Grenzerfahrungen“ sind daher häufig verwendete Begriffe bei der Beschreibung zahlreicher Produktionen und Formate, die seit dem 11. Mai und noch bis Mitte Juni zu sehen sind. Den Anfang machte eine Koproduktion des britischen Künstlers und Autors Liam Gillick mit der Musikband New Order aus Manchester. In „Σ(No,12k,Lg,18Wfw) New Order + Liam Gillick: So it goes“ dekonstruierten Gillick und New Order gemeinsam mit dem Komponisten Joe Duddell das Material der Band und setzen es für ein inszeniertes Konzert neu zusammen. Gillick reagierte während des Events auf die Musik der New Wave- und Post Punk-Helden aus Manchester und schuf mit viel Nebel, Laser und Stroboskop-Einsatz eine seiner charakteristischen Lichtarchitekturen, die in der Halle im Wiener Museumsquartier dann doch etwas wehmütig die Erinnerung an das Konzert der Gruppe Kraftwerk im vergangenen Jahr aufkommen ließ. ...mehr







News vom 16.08.2018

Düsseldorf: Gemälde ist keine Raubkunst

Aachener Kunstpreis für Walid Ra’ad

Aachener Kunstpreis für Walid Ra’ad

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