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Portrait Augusta Livia, 1901 / Franz von Lenbach

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Marktberichte

Resultate: Moderne und zeitgenössische Kunst bei Grisebach

Dexels Sensation

Max Beckmann, Stürmische Nordsee (Wangerooge), 1937

Kaum zu glauben, aber wahr: Das 19. Jahrhundert war in diesem Herbst erfolgreicher als die klassische Moderne im Berliner Auktionshaus Grisebach. Gegen die 2,8 Millionen Euro für Adolph von Menzels „Stehende Rüstungen“ aus dem Jahr 1866 waren die deutschen Im- und Expressionisten einfach chancenlos – ...mehr

19.12.2014

Bei Irene Lehr in Berlin knallten die Korken: das Auktionshaus kann sich über ein gutes Ergebnis bei der umfangreichen Auktion mit Kunst des 20. Jahrhunderts freuen. Rund 87 Prozent der über 600 Losnummern fanden einen neuen Besitzer, teils zu erstaunlichen Preisen

Argentinische Klarheit und deutscher Charme

Eduardo Mac Entyre, Pintura

Ohne großes Aufsehen, schlicht und elegant reihte sich Eduardo Mac Entyre mit seiner „Pintura“ bei einem Schätzpreis von 15.000 Euro in eine Privatsammlung lateinamerikanischer Kunst ein. Zur großen Freude der Auktionatorin Irene Lehr sorgte die großformatige Tafel aus Buenos Aires plötzlich für eine Überraschung, ließ sie doch die Bieterherzen höher schlagen. Vor schwarzem Hintergrund erscheinen in kühler vertikaler Anordnung und rigoroser Formperfektion die Buchstaben „d“ und „p“. Mathematisch wirkende rote und türkisfarbene Raster hinterfangen die kleingeschriebenen, geometrisch strengen Lettern. Die Kunden krönten die argentinische Arbeit konkreter Kunst zum Star der Berliner Auktion mit moderner und zeitgenössischer Kunst, denn sie korrigierten die veranschlagte Taxe nach einem rasanten Gefecht auf beachtliche 44.000 Euro nach oben. ...mehr

18.12.2014

Sensation mit Nazarenern: Gemälde und Zeichnungen bei Bassenge in Berlin

Welke Blätter, blühende Preise

Friedrich Olivier, Welke Ahornblätter, 1817

Der große Knaller kam zum Schluss: Auf seiner jüngsten Versteigerung von Gemälden und Zeichnungen Alter und Neuerer Meister erzielte das Berliner Auktionshaus Bassenge mit zwei gegen Ende angebotenen Handzeichnungen Sensationspreise – und das ausgerechnet mit den Erzeugnissen zweier Nazarener, die doch weithin bis heute als naive Frömmler belächelt und bisweilen sogar unter Kitschverdacht gestellt werden. Davon aber ließen sich die großteils aus dem Ausland angereisten Interessenten nicht beirren, sondern kämpften hartnäckig um Julius Schnorr von Carolsfelds Bildnis des Künstlerkollegen Friedrich Olivier von 1816 sowie dessen unbestechliche Abkonterfaktur zweier welker Ahornblätter vom – laut exakter Beschriftung – 10. Januar 1817. ...mehr

18.12.2014

Gerade im hochpreisigen Segment zeigten sich die Käufer der Schweizer, modernen und zeitgenössischen Kunst bei Koller in Zürich etwas zurückhaltend

Wenig für Anker, viel für Grafik

Pierre-Auguste Renoir, Le Grand Canal, Venise (Gondole), 1881

Französische Impressionisten und ihre Nachfolger sollten die erste Geige auf der vergangenen Versteigerung von Schweizer, moderner und zeitgenössischer Kunst am 5. und 6. Dezember bei Koller in Zürich spielen. Das Publikum zeigte sich allerdings recht wählerisch, und so wurde auch das mit 3 bis 5 Millionen Franken ausgewiesene Hauptlos nicht eben stürmisch empfangen. Pierre-Auguste Renoirs motivreiches, aber ein wenig skizzenhaftes Ölbild „Le Grand Canal, Venise (Gondole)“ von 1881 konnte sich ein Interessent aus New York schließlich schon bei 2,35 Millionen Franken sichern, was sogar mit Aufgeld deutlich unterhalb der Schätzung lag. Einige der hochgehandelten Stücke mussten wieder die Heimreise antreten wie das Bildnis einer jungen Frau vor blauem Hintergrund von Chaïm Soutine für 650.000 bis 800.000 Franken, Joaquín Sorolla y Bastidas Momentaufnahme eines hockenden Kindes am Strand von circa 1912 für 350.000 bis 500.000 Franken oder Paul Klees „Mannequin“ von 1940 zu gleichem Preis. ...mehr

16.12.2014

Es muss noch kräftig nachverhandelt werden: Kunst bei Hassfurther in Wien

Kolig und seine Freunde

Anton Kolig, Olympische Spiele Berlin, 1933

Rund dreieinhalb mal zweidreiviertel Meter misst Anton Koligs Leinwand „Olympische Spiele Berlin 1933“. Dieses Bild ist also nicht für jede Wohnung geeignet – oder umgekehrt nicht jede Wohnung für das Bild. Trotzdem fand sich am 24. November im Wiener Auktionshaus Hassfurther ein Interessent für das von einem der wichtigsten österreichischen Expressionisten stammende Großformat. Die in verschiedenen sportlichen Betätigungen gezeigten Männerakte erzielten 230.000 Euro und landeten damit im oberen Viertel des angegebenen Schätzwertes. Zeigte sich der 1886 geborene Kolig in diesem bedeutenden Werk mit einer Kombination verschiedener stilistischer Ausdrucksformen von einer experimentellen Seite, so lässt sich sein „Männliches Aktpaar“ von 1925 eindeutiger dem klassischen Expressionismus zurechnen. Auch dieses Ölbild erfreute sich einiger Beliebtheit der Sammler und wurde von 40.000 bis 80.000 Euro auf 100.000 Euro gesteigert. Trotz dieser guten Ergebnisse verzeichnet die Zuschlagsliste beide Objekte mit einem Vorbehalt. ...mehr

16.12.2014

Fotografie zwischen Vintageabzügen und zeitgenössischen Positionen: Die 18. Ausgabe der Spezialmesse Paris Photo versammelte einmal mehr das gesamte Spektrum der Fotografiegeschichte. Doch der Trend geht eindeutig zum Zeitgenössischen

Alte Schätze und neue Visionen

Nicholas Nixon, The Brown Sisters

Sommer 1962 im New Yorker Central Park. Die Fotografin Diane Arbus ist wieder einmal mit ihrer Kamera unterwegs auf der Suche nach Abnormitäten im Alltag, ihrem bevorzugten Sujet. In der Person des vielleicht siebenjährigen Jungen Colin Wood scheint sie ein passendes Motiv gefunden zu haben. ...mehr

24.11.2014

Die 45ste Ausgabe der Cologne Fine Art hat geöffnet

Breites Zusammenspiel

Am Stand von Samuelis Baumgarte auf der Cologne Fine Art 2014

Wie stellt sich die Kunst aktuellen Herausforderungen? Unter den Vorzeichen gegenwärtiger Entwicklungen stand die Eröffnung der Cologne Fine Art. Dies bezog sich nicht nur auf die Kölner Messe, sondern auch auf die allgemeine Situation, die Thole Rotermund vom Bundesverband Deutscher Galerien und Kunsthändler auf der Eröffnungspressekonferenz zur Sprache brachte. Ausgangspunkt waren die einträglichen Kunstverkäufe der öffentlichen Hand in Nordrhein-Westfalen, die durch die avisierte Veräußerung der Kunstsammlung des WDR neue Nahrung erhielt. Erst in der letzten Woche waren zwei Bilder von Andy Warhol aus dem Besitz des landeseigenen Spielbankunternehmens Westspiel bei Christie’s im dreistelligen Millionenbereich zu Geld gemacht worden. Diese Dimensionen für die zeitgenössische High End-Ware lassen erblassen, wenn man sich vor Augen hält, dass der Erlös dieser einen Auktion bei rund 850 Millionen Dollar lag und damit laut Rotermund in etwa so viel beträgt, wie der gesamte Umsatz aller deutschen Kunsthandelsunternehmen in diesem Jahr. Hinzu kommen weitere fiskalische Komponenten, die den Galerien und Kunsthändlern zu schaffen machen. ...mehr

Das Münchner Messekarussell dreht sich weiter. Nach der traditionsreichen Regionalmesse „Kunst & Antiquitäten“ haben nun die „Kunst-Messe München“ und die „Highlights“ die Staffel im Kunstherbst München übernommen. Millionenobjekte sind auf beiden Verkaufsschauen zu finden.

Alte Meister versus Oldtimer

Leonhard Kern, Huckepackgruppe zweier Putten, Schwäbisch Hall, um 1650

Unter den deutschen Kunst- und Antiquitätenmessen kann ihr keine andere Veranstaltung das Wasser reichen. Die „Highlights – Internationale Kunstmesse München“, die ab heute geöffnet ist, ist hierzulande die glanzvollste und hochkarätigste. Das Gros der 48 Aussteller, wie etwa die Kunsthandlung Julius Böhler, die eine umwerfend dramatische, kleine Alabaster-Pieta des in Wien tätigen Johann Baptist Hagenauer aus der Mitte des 18. Jahrhunderts offeriert, oder die Galerie Thomas, die mit Ernst Ludwig Kirchners Gemälde „Rastende Spaziergänger“ von 1918 eines der Millionen-Exponate bereit hält, spielt auch auf dem internationalen Kunstmarktparkett mit. Was Meißen-Porzellan-Spezialist Röbbig zeigt, hätte wohl auch Madame Pompadour bezaubert. Mehr als 100 Blüten, 1750 in der Manufaktur Vincennes gefertigt, ragen aus einer Meißner Vase mit Vergissmeinnicht-Dekor heraus. Dass so ein rarer, ausufernder Porzellan-Blumenstrauß preislich im siebenstelligen Bereich liegt, ist nicht verwunderlich. ...mehr

Die Art Fair feiert Premiere in den Kölner Messehallen

Zugig, aber ohne Zug

Vorbei! Vorbei die Tage, da man sich fragte, wo bitte liegt die EXPO XXI und wo bitte ist der Gladbacher Wall. Vorbei die Tage, da man sich durch ungewöhnliche Architektur, die die grandiose Partylounge ohne großes Zutun auswies, die Treppe hoch in eine Ausstellungshalle begab, die nicht genug Platz hatte für all jene Aussteller, die an der jungen Art Fair teilnehmen wollten. Das Zelt, das man kurzerhand aufstellte, war kalt und zugig, sprach aber für die Aufbruchsstimmung in ein neues Zeitalter der Messe. So jedenfalls dachte man. 2010 erfolgte dann der Umzug ins Staatenhaus auf dem Gelände der Koelnmesse. Hier wurde dann auch die BLOOOM eingerichtet, eine Idee der Berliner Galeristin Yasha Young, Direktorin der Strychnin Gallery mit Dependancen in London und New York. Street Art und ungewöhnliche Positionen junger Kunst sollten hier eine Plattform finden. Übrig geblieben ist davon nichts mehr. Was heute in den Hallen 1 und 2 der Kölner Messe gezeigt wird, findet man auf allen Messen, die europaweit aus dem Boden sprießen. 36.000 Besucher verzeichnete die Messe im vergangenen Jahr, 36.000 Besucher wurden in diesem Jahr als begeisterte Messebesucher im Abschlussbericht der Messe erwähnt. Außer den Räumlichkeiten hat sich nichts geändert? Doch, es ist alles farbloser, etablierter, langweiliger und noch durchschnittlicher geworden. ...mehr

Die Weltkulturerbestadt Bamberg lohnt immer einen Besuch. Dieser Tage lässt sich besonders gut in der Vergangenheit schwelgen, denn die ansässigen Antiquitätenhändler öffnen wieder einmal kollektiv ihre Türen für die 19. Bamberger Kunst- und Antiquitätenwochen

Das Schatzkästchen Frankens

Jacob Cornelisz van Oostsanen, Triptychon mit Schmerzensmann, betrauert von Maria und dem hl. Johannes, um 1507/08

Es ist Halbzeit bei den Bamberger Kunst- und Antiquitätenwochen, und nach einem Spaziergang durch die heimeligen Straßen der Altstadt vorbei an den zwölf Ladengeschäften, die in diesem Jahr an dem oberfränkischen Kulturevent teilnehmen, lässt sich ein erstes Fazit ziehen. Seit 1995 findet die alljährliche Leistungsschau der ansässigen Händler im Antiquitätenviertel der mittelalterlichen Domstadt statt, und die Stimmung ist heuer durchweg gut in der Herren- und Karolinenstraße. Sowohl die Festspielbesucher aus dem nahen Bayreuth wie auch Stammkunden und neues Klientel, das in die persönliche Atmosphäre der Galerien im barocken Stadtzentrum eintaucht, haben bisher für gute Umsätze gesorgt. Auf insgesamt 4.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche präsentieren die Händler in ihren Geschäftsräumen ein weites Spektrum an Kunst und Kunsthandwerk. Um sich dabei von ihrem Tagesgeschäft abzuheben, haben sie besondere Stücke für die Antiquitätenwochen zurückgehalten und präsentieren diese nun im schönen Ambiente der heimischen Gemäuer. ...mehr







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