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Am 29.10.2014 Auktion 1038: Moderne Kunst, Zeitgenössische Kunst inkl. einer bedeutenden Sammlung Street Art

© Kunsthaus Lempertz

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Portrait Augusta Livia, 1901 / Franz von Lenbach

Portrait Augusta Livia, 1901 / Franz von Lenbach
© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


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Hyäne / Wilhelm Rudolph

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© Galerie Döbele - Dresden


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Marktberichte

Mit Verbeecks Fantasien zu Millionenwerten: Die Alten Meister im Wiener Dorotheum

Narren und Torheiten

Frans Verbeeck, Der Narrenhandel

Frans Verbeeck ist ein Künstler, den man gemeinhin nicht aus der ersten Reihe altniederländischer Malerei kennt. Seit jüngstem aber wird man sich diesen Namen merken müssen, denn er ist millionenschwer. Das Wiener Auktionshaus Dorotheum erzielte mit einem auffallend großformatigen Gemälde des 1570 in Mechelen gestorbenen ...mehr

24.10.2014

Vor allem die italienische Kunst der Nachkriegszeit überzeugte die Kunden bei Sotheby’s in London

Weißes Gold

Piero Manzoni, Achrome, 1958/59

Eine Zuschlagsquote von fast 100 Prozent konnte Sotheby’s in London als Ergebnis seines Italian Sale während der Frieze Week angeben. Damit bestätigte sich eine Tendenz, die nun schon seit Jahren anhält: Italienische Kunst der Nachkriegszeit wird immer teurer und auch auf internationaler Ebene immer gefragter. Für die Londoner Oktoberauktionen von Sotheby’s jedenfalls bildet sie inzwischen das Rückgrat: Mehr als 41,4 Millionen Pfund spielten die knapp fünfzig Werke ein, von denen nur eines keinen Abnehmer fand. Bei den 59 Arbeiten anderer zeitgenössischen Künstler waren es am selben Abend magere 28,2 Millionen Pfund. ...mehr

23.10.2014

Gelungener Saisonauftakt: Zeitgenössische und italienische Kunst bei Christie’s in London

Wieder etwas mehr

Peter Doig, The Heart of Old San Juan, 1999

Angespornt von den guten Ergebnissen der Essl-Sammlung, ließen sich die Kunden des Londoner Auktionshauses Christie’s auch drei Tage später bei der regulären Abendversteigerung zeitgenössischer Kunst nicht lumpen und spendierten dem Unternehmen bei einer losbezogenen Zuschlagsquote von 89 Prozent einen Gesamtumsatz von 40,34 Millionen Pfund, der sich im Schätzrahmen von 32 bis 47 Millionen Pfund gut behauptete. Die Aufgelder abgerechnet, konnte Christie’s zehn Millionenergebnisse erzielen, darunter 2 Millionen Pfund für Juan Muñoz’ vierteilige Bronzegruppe „Conversation Piece I“ mit seinen typischen Sackfiguren von 2001 oder 1 Million Pfund für eine drollige Ansammlung teils verrutschter und übereinander stehender „x“, gedruckt von Wade Guyton auf einem großen weißen Leinenstoff im 2006. Abermals 1 Million Pfund hieß das Schlussgebot für Anselm Kiefers tiefschürfendes und materialreiches Sinnbild „Laßt tausend Blumen blühen!“ von 1999 und bewegte sich damit im Bereich der Erwartungen, wie auch bei den übrigen Kunstwerken. Allerdings musste der Verkäufer des Kiefer-Gemäldes einige Federn lassen; hatte er die Arbeit im Februar 2007 am selben Ort doch für netto 1,6 Millionen Pfund erworben. ...mehr

22.10.2014

Neben Arbeiten bekannter Künstlergrößen sind in der Auktion mit moderner und zeitgenössischer Kunst bei Irene Lehr in Berlin auch erschwingliche Werke nicht so gängiger Künstler im Rennen. Stilistisch ist eine große Variation geboten. Ein eigenes Feld stellt die Kunst aus Lateinamerika aus einer Privatsammlung dar

Expressionistische Dreiecksbeziehung

Otto Dix, Die Puppe auf dem Dach, 1922

Otto Dix war stets auf der Suche nach Inspiration, er liebte die Frauen und er zeichnete unentwegt. Folglich bezeichnete Ulrike Lorenz die 1922 entstandene Skizze „Puppe auf dem Dach“ in ihrem Werkverzeichnis die als „Verkündigung erotischer Art“. Der mit Bleistift ausgeführte weibliche Rückenakt, der einer Häuseransicht zugewandt ist, scheint aus einem Wolkenmeer eine göttliche Sendung zu empfangen. 1922 fertigte Dix drei Versionen dieser rätselhaften Kompositionsidee, ein ausgeführtes Werk dazu gibt es aber nicht. Für den flotten Bleistiftgebrauch wünschen sich das Auktionshaus Dr. Irene Lehr und der Einlieferer 9.000 Euro. Noch mehr Arbeiten aus dem Dixschen Grafikschaffen listet der Katalog mit moderner und zeitgenössischer Kunst der Berliner Auktionatorin. Auch seine Kaltnadelradierung „Schwangerschaft“ aus dem selben Jahr wendet sich dem weiblichen Geschlecht zu. Hier jedoch konfrontiert der Grafiker den Betrachter in wenig subtiler Weise mit dem Schicksal kriegshinterbliebener Frauen. Ausgemergelt und eingefallen erscheint die im Profil gezeigte Frau in anderen Umständen, unter ihr ein stilisierter Trümmerhaufen. Unzensiert und schonungslos mahnt die Arbeit an die Leiden des Krieges. Sie bildet mit 10.000 Euro den preislichen Höhepunkt im Angebot von Otto Dix. ...mehr

22.10.2014

Möbel und Antiquitäten im Wiener Dorotheum

Siegerpose

Tropaion, 17. oder 18. Jahrhundert

Ein Tropaion ziert der Katalogtitel zu kommenden Versteigerung mit Möbeln, Skulpturen, Glas und Porzellan im Dorotheum. Will das Wiener Auktionshaus damit einen erfolgreichen Auktionsverlauf herbeibeschwören? Denn schon die alten Griechen pflegten mit dem Tropaion auf den Schlachtfeldern ihre Siege zu feiern, indem sie Rüstungen, Helme, Waffen und dergleichen an einem Pfahl befestigten und ihn genau an dem Ort aufstellten, an dem die Feinde sich vom Schlachtfeld abgewandt und die Flucht ergriffen hatten. In der Baukunst der Neuzeit wurden mit dieser „militärischen Vogelscheuche“ vor allem die Mauerkränze von Schlössern geschmückt. In solchem Kontext dürfte auch das vorliegende, aus Sandstein gefertigte Tropaion gestanden haben, das das Dorotheum auf das 17. oder 18. Jahrhundert datiert und mit 45.000 bis 50.000 Euro bewertet. Obwohl es eigentlich schon zu den Skulpturen gehört, hat es das Auktionshaus an den Beginn der Möbel gesetzt. Der auf Öffentlichkeit bedachten Wirkung eines Tropaions, steht die intime Funktion einer Teeschatulle gegenüber. Hier besticht dann mehr die schlichte Eleganz des Kästchens, das um 1750/60 in Werkstatt Abraham Roentgens in Neuwied gefertigt wurde. Mit 6.000 bis 8.000 Euro geht es um die Gunst der Käufer ins Auktionsrennen. ...mehr

20.10.2014

Die Weltkulturerbestadt Bamberg lohnt immer einen Besuch. Dieser Tage lässt sich besonders gut in der Vergangenheit schwelgen, denn die ansässigen Antiquitätenhändler öffnen wieder einmal kollektiv ihre Türen für die 19. Bamberger Kunst- und Antiquitätenwochen

Das Schatzkästchen Frankens

Jacob Cornelisz van Oostsanen, Triptychon mit Schmerzensmann, betrauert von Maria und dem hl. Johannes, um 1507/08

Es ist Halbzeit bei den Bamberger Kunst- und Antiquitätenwochen, und nach einem Spaziergang durch die heimeligen Straßen der Altstadt vorbei an den zwölf Ladengeschäften, die in diesem Jahr an dem oberfränkischen Kulturevent teilnehmen, lässt sich ein erstes Fazit ziehen. Seit 1995 findet die alljährliche Leistungsschau ...mehr

Gute Chancen für frühe Käufer: Die 19. Liste in Basel hat sich wieder einmal als wichtigste Nebenmesse mit hohem Entdeckerpotential präsentiert

Mehr Raum für neue Kunst

Auf der 19. Liste – Art Fair Basel

„Das erste Kriterium ist die Qualität“, sagt Peter Bläuer, langjähriger Direktor der Liste, der in diesem Jahr erweiterten, wichtigsten Nebenmesse der Art Basel. „Sonst würden wir lieber wieder kleiner werden.“ Der Ausbau des ehemaligen Malzsilos auf dem früheren Brauerei-Areal macht es möglich: 12 Galerien sind in diesem Jahr dazu gekommen, so dass sich jetzt insgesamt 78 Galerien aus 30 Ländern mit Arbeiten von über 180 Künstlern auf dem Warteck-Areal, nur zehn Minuten Fußweg von der Art Basel entfernt, tummelten. Die Jury konnte aus mehr als 300 Bewerbungen auswählen. An weiterem Wachstum hat Peter Bläuer jedoch kein Interesse: „Mir geht es nicht darum, 100 Stände zu verkaufen“, kommentiert er den großen Andrang auf die Liste, die nach wie vor als wichtigstes Sprungbrett für die Art Basel gilt. ...mehr

Die 45. Art Basel bietet qualitativ hochwertige Kunst zu Top-Preisen. Das Niveau bleibt stabil – jedoch mit zunehmend weniger Platz für wirkliche Überraschungen

Nichts für Schnäppchenjäger

Performance von Christian Falsnaes bei der Galerie PSM aus Berlin

Schneller, als man erwartet, wird man Teil einer Nacktperformance. Wer auf der 45. Art Basel am Statement-Stand der Berliner Galerie PSM vorbeikam und nichts ahnend einen der farbigen Kopfhörer aufsetzte, sah sich unversehens dazu aufgefordert, den Regieanweisungen des dänischen Performance-Künstlers Christian Falsnaes zu folgen. 23 verschiedene Aktionen werden den Akteuren abverlangt, unter anderem eben auch, die Kleidung abzulegen. Auch diese interaktive Arbeit ist wie fast alles auf der wichtigsten Kunstmesse der Welt zu erwerben. Für 18.000 Euro erhält man eines der dreimal aufgelegten Skripte. Für das technische Equipment und die mutigen Darsteller muss man allerdings selber sorgen. Performance scheint in diesem Jahr im Trend zu liegen. Im Rahmen der Art Basel eröffnete auch die von Klaus Biesenbach und Hans-Ulrich Obrist kuratierte Schau „14 Rooms“, in der Künstler wie Marina Abramovic oder Yoko Ono in jeweils einem Raum eine künstlerische Echtzeitproduktion aufführen lassen. Eine willkommene Abwechslung vom hektischen Messetrubel. ...mehr

Die 32. Art Brussels profiliert sich als kuratorisch unterfütterte Entdeckermesse in der Kunststadt Brüssel

Jung, frisch und doch gut aufgestellt

am Stand der Galerie Aeroplastics aus Brüssel

„So eine Messe habe ich noch nicht mitgemacht“, schwärmt Anita Beckers aus Frankfurt. „Ich habe hier in Brüssel richtig gut verkauft. Die Sammler kamen aus Frankreich, Belgien, England und Kanada.“ Alles drängte sich auf der am Sonntag zu Ende gegangenen Art Brussels am Stand der gestandenen Frankfurter Galeristin mit ihrem jungen Programm. Anita Beckers zeigte in ihrer Koje in Halle 3 die vielteilige Installation „The Old Boys’ Club“ der in Stuttgart und San Francisco lebenden Multimedia-Künstlerin Katya Bonnenfant, Jahrgang 1975. Die Französin projiziert ihre kleinen animierten Charaktere auf alte Gemälde und original Delfter Kacheln und überwindet in ihrer multimedialen und zivilisationskritischen Mischung aus Skulptur, Zeichnung, Malerei und Trickfilm die eingefahrenen Kategorien. Auch noch am letzten Messetag riss das große Interesse an der Arbeit der Newcomerin nicht ab. Anita Beckers verkaufte Arbeiten zu Preisen zwischen zwischen 500 und 5.000 Euro. ...mehr

Die 32. Ausgabe der Art Brussels hat ihre Pforten geöffnet

Auf zur Entdeckermesse nach Belgien

Katerina Gregos, die Nachfolgerin der zu früh verstorbenen Art Brussels-Direktorin Karen Renders, versucht in ihrem zweiten Jahr, die großen Fußstapfen ihrer Vorgängerin auszufüllen. Gregos ist mit dem Konzept angetreten, aus der Art Brussels eine „Discovery Fair“ zu machen, die in diesem Jahr mehr als 30.000 Besucher anziehen soll, obwohl sie einen Tag kürzer ist als im Jahr zuvor. Auf 8.500 Quadratmeter stellen 190 Galerien aus, vier alleine aus Dubai. Darauf ist die Messe stolz. Und wie jede Kunstmesse, die das Alleinstellungsmerkmal par excellence sucht, ist auch Katerina Gregos davon überzeugt, dass ihr das gelingen wird. So hat sie auch gleich zu Beginn der Art Brussels die Gewinnerin des Pirelli Prize vorgestellt: Die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung ging an die 1985 geborene Südafrikanerin Catharine Ahearn für ihre Solopräsentation bei der Galerie Office Baroque aus Brüssel. In Erinnerung an Karen Renders wurde erstmals der Karen Renders Award für die beste Koje aus der Sektion „Young“ aufgelegt. Katerina Gregos hat sich in diesem für die Galerie Jousse Entreprise aus Paris entschieden. ...mehr







News vom 24.10.2014

Kunst & Antiquitäten München

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Romantik und der Gegenwart in Bietigheim-Bissingen

Romantik und der Gegenwart in Bietigheim-Bissingen

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Galerie Flügel-Roncak - Mel Ramos Hava a Havana 9

Neue Mel Ramos Grafik erschienen - Have a Havana 9.
Galerie Flügel-Roncak

Koller Auktionen AG - Buddha Dipankara, Tibet, 17. Jahrhundert

Prächtige Figuren aus Tibet, feine Kunstwerke aus China und Indien
Koller Auktionen AG

Kunsthaus Lempertz - Crash (1961) & Daze (1962), Day Tripper & Cut Away to Paradise, 1988

Modern & Contemporary Art und die bedeutende Street Art Collection Van Impe
Kunsthaus Lempertz