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Am 24.10.2020 Auktion 283 'Europäisches Glas & Studioglas' & bedeutende Barock-Glas Sammlung Dr. Röhl

© Auktionshaus Dr. Fischer - Heilbronn

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Am Badestrand / Otto Pippel

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© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


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Knieende(r), 1907/1908 / Ernst Barlach

Knieende(r), 1907/1908 / Ernst Barlach
© Galerie Neher - Essen


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Marktberichte

Die Fotografie bei Grisebach lief erfreulich. Das Publikum folgte der hochwertigen Auswahl und war für Überraschungen gut

Formentdecker der Fotografie


Werner Mantz, Haus der Kölnischen Zeitung auf der Internationalen Presse-Ausstellung ‚Pressa’ bei Nacht, Köln 1928

Karl Blossfeldt gilt als einer der wichtigsten Vertreter der Neuen Sachlichkeit in der Fotografie. Dabei waren gerade seine heute berühmten und beliebten Nahaufnahmen von Pflanzen ursprünglich zumeist Studienarbeiten. Nichtsdestoweniger begeistern die freigestellten skurrilen Formen, eindrucksvollen Geometrien und verborgenen Einblicke in die Flora bis heute: Ein ...mehr

18.09.2020

Koller hat seine Auktion mit Möbeln und Antiquitäten um zwei Privatsammlungen bereichert und kann beim Porzellan mit einer weltbekannten und dennoch nicht allzu hoch taxierten Kollektion aufwarten

Die Faszination des Weißes Golds


August Rex-Teller, Meißen, um 1711

Lange Zeit haben die Menschen in Europa vom Weißen Gold geträumt, von diesem harten, schneeweißen Material, das aus dem fernen Osten kam – unnachahmlich und einzigartig, nur mit dem Haus der exotischen Kaurischnecke vergleichbar. So verwundert es nicht, dass der Glanz des Porzellans bis heute Menschen fasziniert. Einer, der seine Leidenschaft für Porzellan mit dem Sammeln früher exzellenter Stücke stillte, war Siegfried Ducret. Der Züricher Arzt beschäftigte sich bis zu seinem Tod 1972 nicht nur mit Exemplaren namhafter Hersteller, wie Meißen, Fürstenberg, Frankenthal, Nymphenburg oder Sèvres, sondern auch mit den kleinen Manufakturen aus Zürich, Kassel oder Würzburg. Daneben teilte der große Kenner seine Freude am Porzellan mit anderen Begeisterten, schrieb mehrere Bücher und zahlreiche Aufsätze, darunter Standardwerke zur Meißner Manufaktur, initiierte entsprechende Zirkel und inspirierte zahlreiche Forscher. Der Sammlungsteil, den er seiner im März verstorbenen Tochter Rosmarie Schmidt-Ducret hinterließ, hat nun unbeschadet den Weg in das Züricher Auktionshaus Koller gefunden und steht dort neben Möbeln, Uhren, Waffen, Skulpturen und Teppichen bereit, neue Leidenschaften zu entfachen und zu stillen. ...mehr

16.09.2020

Nach der erfolgreichen Versteigerung mit Alter und Schweizer Kunst im Juni hoffen Beurret Bailly Widmer Auktionen auch für die Herbstsaison auf gute Umsätze. Los geht’s in Basel nun mit Gemälden, Grafiken und Skulpturen aus dem 20. und 21. Jahrhundert

Soziale Farbenpracht


Paul Klee, Berglandschaft, 1918

Sie ist eine dieser wundervoll poetischen Arbeiten Paul Klees. Trotz der Schrecken des Ersten Weltkriegs, in dem Klee als Sohn eines deutschen Vaters bei der bayerischen Armee diente, aber nicht an der Front eingesetzt war, malte er 1918 mit Aquarell und Gouache auf Leinwand eine kleine „Berglandschaft“. In kubistischer Anlehnung zerlegte er das Gebirge und die Häuser in Dreiecke und rhythmisierte das Querformat durch Farbfelder mit teils kräftigem, teils zartem Kolorit. Gemäß seinem Motto „Kunst gibt nicht das Sichtbare wieder, sondern Kunst macht sichtbar“ gelang es Klee auch hier, mit Fantasie und Exaktheit eine neue Wirklichkeit zu kreieren. Die feinsinnige „Berglandschaft“, die kurz nach ihrer Entstehung in den Galerien Hans Goltz in München und „Der Sturm“ von Herwarth Walden in Berlin ausgestellt war, ist nun eines der Highlights in der kommenden Auktion bei Beurret Bailly Widmer in Basel und geht mit 150.000 bis 200.000 Franken an den Start. ...mehr

15.09.2020

Die Kunst seit 1945 bei Koller in Zürich ließ wenig zu wünschen übrig, und auch die Druckgrafik punktete mit einer starken Nachfrage

Vergesst nicht den blauen Lidschatten und die Fangzähne!


Andy Warhol, Lola Jacobson, 1985

Vokuhila – vorne kurz, hinten lang –, Schulterpolster, toupierte Haare, Aerobic-Wahn, Dauerwellen, wilde Farbkombinationen und blauer Lidschatten sind nur ein paar Schlagwörter, die den Stil der 1980er Jahre beschreiben. So können Fotos aus dieser bunten Zeit nicht nur verschwommene Erinnerungen wachrufen, sondern einem auch ein Lächeln zur Wechselhaftigkeit der Mode auf die Mundwinkel zaubern. Glücklicherweise altert die Kunst manchmal weniger schnell, als ihre menschlichen Modelle, auch wenn sie gerade in Portraits die Eigenheiten einer Dekade einfängt. Den hellblauen Lidschatten hat auch die amerikanische Wohltäterin Lola Jacobson aufgelegt. Jedenfalls sah Andy Warhol die New Yorker Celebrity-Dame 1985 so. Der Pop Art-Meister verewigte so manche Berühmtheit, und Aufträge der höheren Gesellschaft erlaubten es ihm, andere Projekte und seinen Lebenswandel zu finanzieren. Die freundlich lächelnde Jacobson mit klassisch roten Lippen und offenem braunem Haar blickt freundlich aus dem lindgrünen Hintergrund zum Betrachter. Warhols Bildnis war in der Auktion „Post-War & Contemporary“ bei Koller in Zürich das teuerste Werk, auch wenn mit 170.000 Franken die Schätzung von mindestens 180.000 Franken nicht ganz erreicht wurde. ...mehr

09.09.2020

Gerade unbekanntere Künstler aus dem Ausland waren bei der Auktion mit Moderne und Zeitgenossen von Neumeister in München gefragt

Schwebende Farbinsel auf Mo


Franz von Stuck, Feinde ringsum, 1914

Ein wehrhafter nackter Jüngling steht mit hochgezogenem Schwert in einer Gruppe schemenhafter grimmiger Gegner und ist zum Töten bereit. „Feinde ringsum“ betitelte Franz von Stuck eine Serie von Gemälden, Plastiken und Zeichnungen, die er 1914 im ersten Kriegsjahr schuf. Den Titel hatte er von Kaiser Wilhelm II. übernommen, der das ursprünglich biblische Motto am Beginn des Ersten Weltkriegs für seine Zwecke nationalpolitisch umdeutete. Stuck, der selbst nicht aktiv am Krieg teilnahm, griff dennoch das Zeitgeschehen auf und verarbeitete die Kriegseuphorie durch Variationen im Stil der antiken Mythologie. Kampf, Gewalt und Verderben waren durchaus charakteristische Themen seines Schaffens, die er in symbolischen und allegorischen Darstellungen zu einem allgemein menschlichen Aspekt überhöhte, etwa auch in dem 1915 konzipierten Gemälde „Herkules und die Hydra“. Der kraftvolle dynamische Jüngling, dem die Sympathie des Betrachters gilt, war auch der Liebling der Sammler bei Neumeister. Zu den anvisierten 95.000 Euro setzte er sich an die Spitze der Auktion. ...mehr

07.09.2020

Das Niveau der TEFAF in Maastricht bleibt unübertroffen. Sie zeigte das Beste, was der Kunsthandel zu bieten hat, und vermeldet trotz vorzeitiger Schließung gute Umsätze. Die Hinwendung zur modernen Kunst ist unübersehbar

Corona und das Sammlervirus


Vincent van Gogh, Paysanne devant une chaumiere, 1885

Das Sammlervirus ist anscheinend stärker als die Angst vor Covid-19, das gerade die Weltwirtschaft aus den Angeln hebt. Die diesjährige The European Fine Art Fair, kurz TEFAF, die wegen der Corona-Pandemie vier Tage früher als geplant schloss, hat auf der Eröffnung am Freitag voriger Woche ...mehr

Die Entdeckermesse Art Rotterdam ist vergangene Woche zu Ende gegangen. Einige Neuerungen sorgten für ein Facelift und guten Publikumszuspruch

Frische Kunst für neugierige Sammler


Die Art Rotterdam, eingebettet in die Rotterdam Art Week, nennt sich im Untertitel „The Fair to Discovery Young Art“ und positioniert sich einmal mehr mit ihrer Mischung aus junger Kunst zu Einsteigerpreisen und einem Fokus auf niederländische Galerien sowie einige Händler aus anderen europäischen Ländern. Mit 225 Euro pro Quadratmeter ist der Kojenpreis auf dieser Kunstmesse vergleichsweise günstig. Exakt 100 Galerien waren nach Rotterdam gereist, um in der historischen Van Nellefabriek etwas außerhalb des Stadtzentrums Kunst von etablierten Stars der internationalen Kunstszene, darunter etwa Documenta-Teilnehmer Guillaume Bijl, bis hin zu ganz jungen Akademieabsolventen zu präsentieren. Allein 67 Nachwuchskünstler wurden in der kuratierten und eher unkonventionellen Sektion „Prospects & Concepts“ vorgestellt. ...mehr

Für die Bibliophilen ist das letzte Januarwochenende ein Pflichttermin. Dann starten die Antiquare mit ihren Messen in Stuttgart und Ludwigsburg ins neue Jahr

Hohe Buchkunst


Sind Bilderbücher nur etwas für Kinder? Schaut man sich „Das wunderliche Bilderbuch“ von Grethe Jürgens an, denkt man sofort an das malerische Vokabular des Bauhauses und der Neuen Sachlichkeit. So reduziert und experimentell hat die Hannoveraner Künstlerin ihre neun ganzseitigen Farblithografien gestaltet, etwa die lustige Szene mit einer doch noch unsicheren Maus, die am Halsband eine Spielzeugkatze hinter sich herzieht. Zudem lässt „Das wunderliche Bilderbuch“ das Menschenbild und die Utopien der Weimarer Republik erkennen. Die seltene erste Ausgabe, für die Jürgens auch den jeweils vierzeiligen Text typografisch herausragend aufgearbeitet hat, liegt im Antiquariat Sabine Keune vor. Auf der aktuellen Stuttgarter Antiquariatsmesse stellt die Aachenerin das um 1935 erschienene Werk nun für 4.400 Euro vor und hat ihren Stand auf einen Schwerpunkt der diesjährigen Veranstaltung ausgerichtet. Denn mit der Sonderschau „Internationale BilderBuchKunst der Gegenwart“ will man in Stuttgart über die pädagogische Zielsetzung dieser Bücher hinaus auch ihre künstlerische Eigenart und die kreative Verbindung von Bild und Text beleuchten. Dafür trennt sich der österreichische Musikwissenschaftler und Buchliebhaber Friedrich C. Heller kurze Zeit von 40 Bilderbücher und spricht am Samstagnachmittag über seine Sammelleidenschaft. ...mehr

Die 50. Ausgabe der Cologne Fine Art & Design hat eröffnet und will mit ihrem bunten Mix wieder auf Erfolgskurs

An der Schnittstelle vieler Disziplinen


Silberwaren von Goudji und Malerei des Informel am Stand von Samuelis Baumgarte

„Alt und neu, Europa und die Welt, Kunst und Antiquitäten, eine Reise durch die Welt der Kunst“ – das soll nach Worten Daniel Hugs, des neuen Direktors der Cologne Fine Art & Design, die Messe nunmehr ausmachen. Dabei soll „das Design als wesentlicher Beitrag in der Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts herausgestellt und eine Geschichte des Möbeldesigns erzählt werden“. Der Trend zum Crossover der Disziplinen erfasst verstärkt auch das Sammeln, folglich bestimmt die Vermischung unterschiedlicher Stile deutlicher als zuvor den Tenor der heute in Köln eröffneten Kunstmesse. Hug war bestrebt, die Veranstaltung in diese Richtung weiterzuentwickeln, und konnte 95 Händler zum Mittun bewegen, 15 mehr als im letzten Jahr. Darunter sind allein sieben reine Designhändler, denn „die Antiquität von heute ist das Design“, so Thole Rotermund vom Beirat der vor 50 Jahren als „Westdeutsche Kunstmesse“ gestarteten Verkaufsschau. Von der Antike bis zur Gegenwart finden sich hier Kunstwerke, die als bunter Reigen ein breites Publikum ansprechen sollen. ...mehr

Eine neue Ausgabe der Art Düsseldorf hat eröffnet und präsentiert viel regionale Kunst mit internationalem Anspruch

Aller guten Dinge sind drei


Jonathan Meeses Bodengestaltung am Stand von Sies + Höke

„Nach der Behebung von Kinderkrankheiten und logistischen Schwierigkeiten können wir uns nun in der dritten Ausgabe voll auf die Inhalte konzentrieren“, meinte der Messechef Walter Gehlen zur Auftaktpressekonferenz der neuen Auflage der Art Düsseldorf. Die Verkaufsschau versteht sich als internationale Kunstmesse mit betonter Verankerung in der Region. Die Hälfte der 98 Aussteller kommen aus dem Ausland, davon zehn Prozent aus Asien und den USA. 30 Prozent sind in Düsseldorf und der Region beheimatet. 75 Prozent der Teilnehmer sind mindestens schon einmal mit dabei gewesen. Scheinbar scheint das auf „Abgrenzung und Eigenständigkeit bedachte Konzept“, so Walter Gehlen, gut anzukommen. „Die zwei wichtigsten Städte des Rheinlandes verdienen auch zwei Kunstmessen, erst recht in einer Region, wo sich extrem viele Kunstsammler und Museen finden“, so Gehlen weiter. ...mehr







News vom 18.09.2020

Antica Namur verschoben

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Renaissance-Humpen für Braunschweig erworben

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Art Alarm in Stuttgart

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Berliner „Fahrbereitschaft“ darf wieder Kunst zeigen

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