Die Kunst, online zu lesen.

Home


Magazin

News


Marktberichte


Ausstellungen


Journal


Portraits


Top Event


Netzkunst





Kunst kaufen
Werben

Translation EnglishFrench

Auktionsanzeige

Am 15.03.2017 Auktion 1083: Gemälde 15.-19. Jahrhundert

© Kunsthaus Lempertz

Anzeige

Ruinen des Parthenon, 1877 / Carl Friedrich Heinrich Werner

Ruinen des Parthenon, 1877 / Carl Friedrich Heinrich Werner
© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


Anzeige

36 Quadrate über gelb, zweimal vier Quadrate über grün, 36 Quadrate über blau, 1974 / Heinz Kreutz

36 Quadrate über gelb, zweimal vier Quadrate über grün, 36 Quadrate über blau, 1974 / Heinz Kreutz
© Kunsthandel Michael Draheim - Wiesbaden


Newsmailer Eintrag

Bestellen Sie bitte hier:


Suchen mit Google

Google
WWW
kunstmarkt.com

Marktberichte

Mit seiner Offerte an Impressionismus und Moderne liegt Sotheby’s in London diesmal vorne und hofft auf ein millionenschweres Gemälde Gustav Klimts

Natur in bunter Verschwendung


Gustav Klimt, Bauerngarten (Blumengarten), 1907

Das ist ein Klimt-Werk par excellence. Auf einem dichten grün-blauen Teppich leuchten runde Farbpunkte in Hell- und Tiefrot, Blau, Weiß, Violett, Rosa und Orange. Dass daraus der modern interpretierte Ausschnitt eines Blumengartens entsteht, ist Gustav Klimts Meisterschaft geschuldet. Denn er schert sich nicht um die ...mehr

23.02.2017

Quittenbaums Frühjahrsauktionen bieten eine breite Auswahl an Design und Murano-Glas

Moderner Minimalismus


Gino Sarfatti, Stehleuchte „1063“, 1953/54

Eigentlich wollte der Italiener Gino Sarfatti Luft- und Raumfahrttechniker werden. Diesen Traum musste er jedoch aus finanziellen Gründen aufgeben. Als er stattdessen in Mailand als Verkäufer für Glaswaren arbeitete, lernte er Franco Albini und Lucio Fontana kennen, die ihn dazu inspirierten, eigene Entwürfe anzufertigen. So gründete er 1939 seine eigene Firma „Arteluce S.A.A.L.“, deren Leuchten vor allem in den 1950er Jahren Trends setzten. Sarfatti war einer der Ersten, die Halogenleuchten im Wohnbereich einsetzten und Plexiglas benutzten. Eine seiner strengsten Ideen ist nun beim Auktionshaus Quittenbaum im Angebot. Die Stehleuchte mit der Modellnummer „1063“ von 1953/54 besteht lediglich aus einer vertikalen, schmalen und 2,16 Meter hohen Leuchtstoffröhre und besticht durch ihr minimalistisches elegantes Design. Sie hat es auf das Cover des Katalogs geschafft und ist für 14.000 bis 18.000 Euro zu haben. ...mehr

16.02.2017

Bei der Auktion zur europäischen Malerei des 19. Jahrhunderts bei Sotheby’s in London gaben sich die Kunden wählerisch

Einsames Haus am See


Harald Sohlberg, Aus Værvågen. Die Hütte des Fischers, 1921

Der norwegische Maler Harald Sohlberg lieferte für die Auktion mit europäischer Kunst des 19. Jahrhunderts bei Sotheby’s in London das Spitzenobjekt. „Aus Værvågen. Die Hütte des Fischers“ von 1921 markiert den Höhepunkt seiner neoromantischen Landschaftsmalerei. Fast verloren erscheint die kleine Fischerhütte am See vor einer weiten Berglandschaft, die sich vor dem tiefgelb leuchtenden Abendhimmel abzeichnet. Erst bei 1 Million Pfund wollte der Hammer aufs Pult schlagen; angedacht waren 600.000 bis 800.000 Pfund. Nun steht die stimmungsvolle Naturschilderung an der Spitze der teuersten Kunstwerke Sohlbergs. Einen ähnlich hohen Wert erhoffte man sich von den farbenprächtigen Wellen an den Klippen der Cabo de San Antonio in Jávea, doch die „Ninos banandose entre rocas, Jávea“ des Spaniers Joaquín Sorolla y Bastida fanden bei 800.000 bis 1,2 Millionen Pfund keinen Abnehmer. Hier war die Formauflösung wohl doch zu weit fortgeschritten. Insgesamt verlief die Auktion mit einer losbezogenen Zuschlagsquote von 58,6 Prozent jedoch recht erfreulich. ...mehr

10.02.2017

Alte Meister bei Sotheby’s in New York

Ein ergiebiger Rückblick


Peter Paul Rubens, Studie eines Pferds mit Reiter, 1610er Jahre

Einfach hat es der Reiter den Experten bei Sotheby’s nicht gemacht. Lange galt die Leinwand mit der Rückenfigur, die sich auf einem Pferd zum Betrachter umwendet und ihn fixiert, als Gemälde in der Nachfolge Anthonis van Dycks. Bei der letzten Restaurierung wurden dann aber die Übermalungen in der Kleidung des Reiters und die ebenfalls später hinzugefügte stimmungsvolle Talsenke entfernt. Zum Vorschein kam dann zwar nur eine Studie, die aber ihre malerischen Qualitäten offenbarte. So tauchte schnell der Name Peter Paul Rubens auf, den dann schließlich Ben van Beneden, Direktor des Rubenshuis in Antwerpen, und sein Kollege Arnout Balis vom Rubenianum nach eingehender Untersuchung der Leinwand bestätigten. Sie datierten die Neuentdeckung in die frühen 1610er Jahre, als Rubens eine Reihe von Pferde- und Reiterstudien anfertigte, die ihm und seinen Werkstattmitarbeitern als Vorlagen für seine Portraits dienten. Jetzt avancierte die Reiterstudie zum Toplos der Auktion „Master Paintings & Sculpture“ bei Sotheby’s in New York. Mit dem Zuschlag bei 4,3 Millionen Dollar vervierfachte sie ihre Erwartung. Bei Christie’s in Amsterdam hatte das Gemälde in seinem alten Zustand und mit alter Zuschreibung 2015 nur 10.000 Euro gekostet. ...mehr

02.02.2017

Rückblick: Impressionismus und Moderne Kunst bei Christie’s in New York mit dem teuersten Gemälde des Jahres 2016

Der Heuhaufen in der Abendsonne


Claude Monet, Meule, 1891

Claude Monet hat es geschafft. Mit seinem Heuhaufen im Abendrot von 1891 führt er die Liste der teuersten Kunstwerke für das Jahr 2016 an. Das Gemälde gehört zu seiner berühmten Serie der „Meules“, die er in den Jahren 1890 und 1891 bei unterschiedlichen Licht- und Wetterverhältnissen und über Monate hinweg zu verschiedenen Jahreszeiten auf den Feldern um Giverny malte. Die meisten der 25 Leinwände sind im Museumsbesitz; allein das Art Institute of Chicago nennt sechs sein eigen. Aber auch im Musée d’Orsay in Paris, im Metropolitan Museum of Art in New York, in der National Gallery of Scotland oder im Kunsthaus Zürich hängen Bilder aus dieser berühmten Serie. Nun lieferte ein amerikanischer Sammler seine rot-golden leuchtende „Meule“ mit einigen blau-violetten Farbzonen bei Christie’s in New York ein und wollte rund 45 Millionen Dollar dafür sehen. Zusammengekommen sind für das museale Werk schließlich 72,5 Millionen Dollar, was auch dem neuen Auktionsrekord für Monet entspricht. Bisher lag er bei 36,5 Millionen Pfund für sein Gartenbild „Le bassin aux nymphéas“ von 1919, aufgestellt bei Christie’s in London im Juni 2008. ...mehr

Die 14. Ausgabe der Art Karlsruhe lockte wieder Besucherscharen an

Kreative Kraftfelder zwischen High und Low


Fernando Suárez Reguera, Tiempos sólidos

Für Disziplin, Geduld und Zuverlässigkeit steht die Zahl 14 in der Numerologie. Man ist sozusagen aus den Kinderschuhen erwachsen. Doch dies scheint für die Art Karlsruhe schon länger zu gelten. Gemessen an den Besucherzahlen schwang sich die Kunstmesse in der badischen Stadt rasch zur größten ...mehr

20.02.2017

Die 18. Art Rotterdam ist am Sonntag zu Ende gegangen. Trotz eisiger Kälte machten sich 26.500 Besucher auf den Weg in die Van Nellefabriek. Viele Galeristen und der Messedirektor Fons Hof ziehen eine positive Bilanz

Hunger nach Kunst


Art Rotterdam

Ein elegischer Gesang erfüllte in den letzten Tagen den Außenraum zwischen den denkmalgeschützten Gebäuden der Van Nellefabriek in Rotterdam. Lieder von Sehnsucht und Hoffnung, von Soft Cell bis zu The Smiths, a cappella vorgetragen von der klaren und unverwechselbaren Stimme der 1965 geborenen schottischen Künstlerin Susan Philipsz. Die Klanginstallation gehört zu den acht Außenarbeiten im Rahmen der von Samuel Saelemakers, einem Kurator am Witte de With Center for Contemporary Art, betreuten „Open Art Section“ der Art Rotterdam. Die auch von vielen Belgiern und Deutschen besuchte wichtigste niederländische Kunstmesse ging am Sonntagabend mit der konstant hohen Besucherzahl von 26.500 Kunstliebhabern zu Ende. Damit wurde zwar kein neuer Besucherrekord aufgestellt. Die Vorjahreszahl konnte aber souverän gehalten werden. Susan Philipsz wird übrigens im März nach Rotterdam zurückkehren, um dann ihre permanente Klanginstallation „Seven Tears“ unterhalb der Erasmusbrücke einzuweihen. Sie wird Teil von „Sculpture International Rotterdam“, dem anspruchsvollen und international prominent besetzten Programm für Kunst im öffentlichen Raum in der niederländischen Hafenstadt. ...mehr

15.02.2017

Die Brussels Antique and Fine Art Fair im Wandel – der Zeitgeist bestimmt den Markt

Lust auf Seltenes


Am Stand von Axel Vervoordt

Das Pressebüro hat ein neues Zuhause. Es ist ein frisch renovierter Bau direkt vor den altehrwürdigen Hallen des Tour & Taxis-Gebäudes in Brüssel, in dem seit Jahren die Brussels Antique and Fine Art Fair, kurz BRAFA, ihr Domizil gefunden hat. Nun auch die Presse. Früher wurden in diesem Nebengebäude gefährliche Stoffe gelagert, heute kommen die „gefährlichen Stoffe“ aus der Feder, pardon aus dem Computer der weltweit agierenden schreibenden Zunft, die im Januar eines jeden neuen Jahres nach Brüssel reist und im Pressebüro einen schnellen Kaffee trinkt. Oder sie schreibt hier den ersten Bericht und unterhält sich mit Ausstellern. Die Änderungen nach außen – auch die Brasserie wurde „ausgelagert“ – zeigen auch die Veränderungen nach innen. 2017 ist das Jahr der politischen Neuerungen, und mit den Neuerungen kommt der veränderte Zeitgeschmack daher. Brexit und Trump, das deutsche Gesetz zur Bewahrung des Kulturgutes – all das schwebt wie eine Wolke über Brüssel. ...mehr

Die auf alte Kunst und Antiquitäten spezialisierte Cologne Fine Art hat mit der „COFA Contemporary“ einen zeitgenössischen Ableger bekommen und will damit ein jüngeres Publikum ansprechen

Schleichender Kehraus der Klassiker


am Stand des Grafikhändlers Hanns-Gert Braun aus Wuppertal

Der Markt für ältere Kunst, speziell für angewandte Disziplinen wie etwa Möbel oder Keramik, gilt als verstaubt und unzeitgemäß. Hinzu kommt ein gewaltiges Nachwuchsproblem: Viele Sammler sind mittlerweile hochbetagt, junge kommen nicht im ausreichenden Maß hinzu. So nimmt es nicht wunder, dass sich Händler und Käufer auf wenige Messen konzentrieren. Maastricht, München, Salzburg oder Wien sind hier attraktive Standorte, während das für klassische Moderne und Gegenwartskunst bekannte Rheinland auf diesem Sektor rasch zur Nebenrolle degradiert wird. Seismografisch spiegelt sich dies auch in den Wandlungen, die die altehrwürdige Westdeutsche Kunstmesse, die heutige Cologne Fine Art, in der letzten Zeit durchmachte. War schon vor zwei Jahren in Köln von einem breiteren Zusammenspiel die Rede und folglich im letzten Jahr mit der Erweiterung um den Bereich der „Zeitgenossen“ die Tür zu einer neuen Ausrichtung weit aufgestoßen, setzt sich heuer dieser Trend mit der eingeflochtenen „COFA Contemporary“ fort – zudem noch flankiert von 15 freien Kunsträumen. Die klassische Cologne Fine Art mit ihrem Spektrum der Kunst- und Kunsthandwerkgeschichte von der Antike bis ins 20. Jahrhundert dominiert mit 100 Ausstellern das Geschehen, wobei allerdings das Segment der klassischen Moderne deutlich überwiegt. Dagegen listet die COFA Contemporary 33 Teilnehmer, von denen drei beide Bereiche abdecken und doppelt verzeichnet sind. So ergibt sich die Gesamtzahl von 145 Ausstellern in den beiden Messeetagen. ...mehr

Zwischen Kommerz und Diskurs: Rund um die Kunstmesse FIAC häuften sich vergangene Woche Eröffnungen, Lectures und andere Events in der französischen Hauptstadt. Dabei ging es durchaus nicht immer nur um Big Business...

Pariser Kunstherbst


Wer in der vergangenen Woche in Sachen Kunst unterwegs war, den zog es nach Paris. Die 43. Ausgabe der Kunstmesse FIAC, Foire Internationale d’Art Contemporain, fand im Grand Palais unweit der Champs-Élysées statt. In diesem Jahr wurde aber erstmals auch das gegenüberliegende Petit Palais miteinbezogen. Unter der Bezeichnung „On Site“ waren hier 37 teilweise raumgreifende Arbeiten von Künstlern wie Jimmie Durham, Manfred Pernice oder Damien Hirst zu sehen. Ein wenig Art Unlimited à la Basel? Diesem Anspruch genügte die etwas disparat wirkende und dicht an dicht in die Foyers gestopfte Präsentation allerdings nicht ganz. Auch auf der erstmals für den Verkehr gesperrten Avenue Winston Churchill zwischen den Gebäuden sowie unter dem Motto „Hors les Murs“ in den Tuilerien wiesen ortsspezifische Arbeiten etwa von Lawrence Weiner oder Michael Sailstorfer den Weg. ...mehr







News vom 23.02.2017

Ralph Gleis leitet die Alte Nationalgalerie in Berlin

Ralph Gleis leitet die Alte Nationalgalerie in Berlin

Marina Rosenfeld in Frankfurt

Marina Rosenfeld in Frankfurt

Fritz Koenig gestorben

Fritz Koenig gestorben

 zur Monatsübersicht



Anzeigen

Marktspiegel

News

Auktion 255 Russian Art & Icons
Auktionshaus Dr. Fischer - Heilbronn





Copyright © '99-'2017
Kunstmarkt Media
Alle Rechte vorbehalten


Impressum





Zum Seitenanfang Magazin

 Amazon export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce  Amazon ebay rakuten yatego meinpaket export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce