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Am 29.01.2020 Auktion 1147: Art of Africa, the Pacific and the Americas

© Kunsthaus Lempertz

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Enten am Wehr / Alexander Koester

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© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


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spring swing, 2012 / Heinz Mack

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© Galerie Neher - Essen


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Amazone, nach 1906 / Franz von  Stuck

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© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


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Marktberichte

Bei der Auktion „Impressionist & Modern Art“ von Sotheby’s in New York fochten gleich sieben Bieter um einen Giacometti, und eine Dame schwang sich zu einem neuen Weltrekord auf

„Mademoiselle, ich bin eine Malerin und ich möchte, dass sie für mich posieren“


Tamara de Lempicka, La Tunique rose, 1927

Sie blickt den Betrachter selbstbewusst an und räkelt sich auf einem dunkelbraunen Sofa. Ihre kurzen, pechschwarzen Haare sind feinsäuberlich drapiert, genauso wie ihr knallrotes Kleid, das es gerade eben schafft, ihren Körper zu verhüllen. Alles an der jungen Frau ist geziert in Szene gesetzt, und ...mehr

16.01.2020

Die Kunst des 20. Jahrhundert platzierte der Düsseldorfer Auktionator Andreas Sturies erfolgreich. Vor allem ein Blatt bereitete ihm Freude

Vergangene Heldentage


Georg Baselitz, Ohne Titel (Hirte), 1965

Ergebnisse im sechsstelligen Bereich sind für das kleine Düsseldorfer Auktionshaus Sturies schon eine Besonderheit. Bei seiner letzten Versteigerung gelang ihm dieses Meisterstück mit einer Rarität. Denn nicht allzu oft schlägt eine frühe Zeichnung Georg Baselitz’ auf dem deutschen Auktionsmarkt auf. Zu der Werkgruppe der „Helden“ zählt aus dessen „Hirte“. Mit energischen Bleistiftlinien sowie Pastell- und Aquarellfarben in braunen Erdtönen hat Baselitz 1965 eine wulstige Figur entwickelt, die mit zu kleinem Kopf vor einem zeltartigen Stoffüberwurf einsam in einer trostlosen Landschaft kniet. In der erdrückenden Leere liegen verstreut kaum identifizierbare Trümmer herum. Auch mit diesem Blatt tat Baselitz zwanzig Jahre nach Ende der Nazi-Herrschaft und des Zweiten Weltkriegs seine Sicht auf das männliche Heldentum kund und ließ dafür eine desolate, kaputte und zerlumpte Erscheinung auftreten. Eine weitere Besonderheit dieser Zeichnung ist ihre Marktfrische; hatte der Berliner Einlieferer sie doch im Entstehungsjahr bei Martin Buttigs Kreuzberger „Yorkschlösschen“ erworben und bisher in alter Frische verwahrt. So verwundert es nicht, dass die Bieter bei Andreas Sturies Schlange standen – der Künstler selbst soll sich für sein Blatt interessiert haben – und den Wert der Pretiose auf angemessene 280.000 Euro verdoppelten. ...mehr

14.01.2020

Alte Kunst und Kunsthandwerk bei Neumeister: Nicht immer folgten die Kunden den Vorgaben des Münchner Versteigerers. Wenn sie aber in Euphorie ausbrachen, zahlten sie bereitwillig hohe Summen

Bayerisch-griechische Freundschaft


Theodoros Vryzakis, Junge Griechin, 1860

Die erste Strophe der Marseillaise ruft engagiert zu den Kindern des Vaterlandes, da der Tag des Sieges und Ruhmes gekommen sei. Die nachfolgenden Verse sind denkbar blutrünstig und wollen den Aufstand gegen die Tyrannei mobilisieren. Es wundert wenig, dass die französische Nationalhymne während einer Kriegserklärung geschaffen wurde, nämlich am 26. April 1792, als von Straßburg aus die französischen Truppen gegen Österreich zogen. Nur wenige Jahrzehnte später versuchte Griechenland, sich vom Joch der Osmanen zu befreien. Dieser Unabhängigkeitskampf lockte Berühmtheiten wie George Byron an die griechische Front. Einige Griechen konnten Dank König Ludwig I. nach Bayern flüchten. Zu ihnen gehörte auch der 1814 in Theben geborene Theodoros Vryzakis, dessen Vater von den Osmanen gehängt wurde. 1832 kam er dann nach München, wurde einer der vielen griechischen Kunststudenten an der dortigen Akademie und blieb bis zu seinem Lebensende 1878 in Bayern. Viele seiner Werke berichten vom griechischen Freiheitskampf und sind vor allem bei seinen Landsleuten gefragt. Wohl mit etwas Heimweh malte Vryzakis 1860 eine „Junge Griechin“ mit nachdenklichem und traurigem Blick. Die schöne junge Frau entzündete bei Neumeister eine hartnäckige und ausdauernde Schlacht der Gebote, die den Schätzwert beinahe verneunfachte und den Hammer erst bei 175.000 Euro fallen ließ. ...mehr

13.01.2020

Irene Lehr verkaufte zum Jahresende beinahe alles: Ihr Schwerpunkt der Ost-Künstler trug dazu genauso bei wie die beliebte Plastik, Klassiker und kleinere Namen aus dem 20. Jahrhundert

Metro-Kunst


Max Beckmann, Brandung. Kleine Marine, 1925/26

Günther Förg beschäftigte sich lange mit den Wechselwirkungen zwischen Architektur und Malerei, mit der er Räume akzentuierte und ihnen neue Wirkungen verlieh. Über seine zahlreichen Tätigkeiten innerhalb der Kunst am Bau kam er schließlich an die Metro AG nach Düsseldorf, für die er 2001 zwei vierteilige Wandinstallationen schuf: Jeweils vier Quadrate von monumentalen 2,5 Metern Seitenlänge bemalte er monochrom mit vier Farben und komponierte sie zu einem Streifen übereinander. Wie die beiliegenden Entwürfe zeigen, war eine Anbringung in einem schmalen, hohen und ansonsten eher tristen Treppenhaus geplant, wo die bunten Flächenarbeiten die schlichte nutzengebundene Neutralität kontrastreich aufsprengen sollten. Genauso überraschend wie die Farbeffekte den Besucher eines solchen Raumes treffen würden, erfreuten sich die immerhin je zehn Meter hohen Tafeln größter Beliebtheit bei Irene Lehrs Auktion in Berlin. Günstig auf je 40.000 Euro taxiert, schossen „Metro 1“ und „Metro 2“ in ungeahnte Höhen und dürften damit den unbekannten Preis, den die beiliegenden Rechnungen Förgs an die Metro AG Düsseldorf ausweisen, überstiegen haben. Für die erste Version war bei 350.000 Euro Schluss, während die zweite sogar bis 390.000 Euro kletterte. ...mehr

09.01.2020

August Sanders Konvolut „Menschen des 20. Jahrhunderts“ bescherte dem Auktionshaus Grisebach den ersten Rekord der Herbstrunde. Insgesamt zeigte die Fotoauktion außergewöhnliche Ausreißer nach oben und unten

Viel Geld für den Blick auf den Menschen


August Sander, Portraits aus den „Menschen des 20. Jahrhunderts“, 1912-1932

Beinahe ein halbes Jahrhundert dauerte die Beschäftigung August Sanders mit dem Menschen und seiner individuellen Vielfältigkeit. Von 1911 bis 1964 entstand ein Monumentalwerk, das nach Alfred Döblin einer „Soziologie ohne Text“ gleicht. Das fotografische Sozialporträt zähle zu einem der großen Vermächtnisse der Weimarer Epoche. In der Tat besticht Sanders Auge durch die Fähigkeit, das jeweilige Individuum in seiner beruflichen, familiären oder sozialen Ganzheit zu sehen und entsprechend auf Fotopapier zu bannen. Die „Menschen des 20. Jahrhunderts“ beginnen nach Sanders eigenen Worten beim Bauern und enden bei den Vertretern der Geistesaristokratie. 70 Arbeiten dieses exzeptionellen Lebenswerkes fanden Eingang in die Versteigerung mit Fotografie bei Grisebach und bildeten mit einer Schätzung von 300.000 bis 500.000 Euro schon den Spitzenreiter. Es handelte sich dabei um Porträts aus den Jahren 1912 bis 1932, wobei die zu Sanders Lebzeiten angefertigten Originalkartons mit großformatigen Ausstellungsabzügen wohl ausschlaggebend für einen Rekordzuschlag waren. Die Authentizität der Werke und deren Einzigartigkeit sorgten dafür, dass das Konvolut für 770.000 Euro den Besitzer wechselte und zum zweitteuersten Kunstwerk aller Herbstauktionen bei Grisebach mutierte. ...mehr

08.01.2020

Für die Bibliophilen ist das letzte Januarwochenende ein Pflichttermin. Dann starten die Antiquare mit ihren Messen in Stuttgart und Ludwigsburg ins neue Jahr

Hohe Buchkunst


Grethe Jürgens, Das wunderliche Bilderbuch, um 1935

Sind Bilderbücher nur etwas für Kinder? Schaut man sich „Das wunderliche Bilderbuch“ von Grethe Jürgens an, denkt man sofort an das malerische Vokabular des Bauhauses und der Neuen Sachlichkeit. So reduziert und experimentell hat die Hannoveraner Künstlerin ihre neun ganzseitigen Farblithografien gestaltet, etwa die lustige ...mehr

23.01.2020

Die 50. Ausgabe der Cologne Fine Art & Design hat eröffnet und will mit ihrem bunten Mix wieder auf Erfolgskurs

An der Schnittstelle vieler Disziplinen


Silberwaren von Goudji und Malerei des Informel am Stand von Samuelis Baumgarte

„Alt und neu, Europa und die Welt, Kunst und Antiquitäten, eine Reise durch die Welt der Kunst“ – das soll nach Worten Daniel Hugs, des neuen Direktors der Cologne Fine Art & Design, die Messe nunmehr ausmachen. Dabei soll „das Design als wesentlicher Beitrag in der Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts herausgestellt und eine Geschichte des Möbeldesigns erzählt werden“. Der Trend zum Crossover der Disziplinen erfasst verstärkt auch das Sammeln, folglich bestimmt die Vermischung unterschiedlicher Stile deutlicher als zuvor den Tenor der heute in Köln eröffneten Kunstmesse. Hug war bestrebt, die Veranstaltung in diese Richtung weiterzuentwickeln, und konnte 95 Händler zum Mittun bewegen, 15 mehr als im letzten Jahr. Darunter sind allein sieben reine Designhändler, denn „die Antiquität von heute ist das Design“, so Thole Rotermund vom Beirat der vor 50 Jahren als „Westdeutsche Kunstmesse“ gestarteten Verkaufsschau. Von der Antike bis zur Gegenwart finden sich hier Kunstwerke, die als bunter Reigen ein breites Publikum ansprechen sollen. ...mehr

Eine neue Ausgabe der Art Düsseldorf hat eröffnet und präsentiert viel regionale Kunst mit internationalem Anspruch

Aller guten Dinge sind drei


Jonathan Meeses Bodengestaltung am Stand von Sies + Höke

„Nach der Behebung von Kinderkrankheiten und logistischen Schwierigkeiten können wir uns nun in der dritten Ausgabe voll auf die Inhalte konzentrieren“, meinte der Messechef Walter Gehlen zur Auftaktpressekonferenz der neuen Auflage der Art Düsseldorf. Die Verkaufsschau versteht sich als internationale Kunstmesse mit betonter Verankerung in der Region. Die Hälfte der 98 Aussteller kommen aus dem Ausland, davon zehn Prozent aus Asien und den USA. 30 Prozent sind in Düsseldorf und der Region beheimatet. 75 Prozent der Teilnehmer sind mindestens schon einmal mit dabei gewesen. Scheinbar scheint das auf „Abgrenzung und Eigenständigkeit bedachte Konzept“, so Walter Gehlen, gut anzukommen. „Die zwei wichtigsten Städte des Rheinlandes verdienen auch zwei Kunstmessen, erst recht in einer Region, wo sich extrem viele Kunstsammler und Museen finden“, so Gehlen weiter. ...mehr

Der Kunstherbst in Paris hat viele Höhepunkte. Nach der erfolgreichen Messewoche mit der FIAC, der Paris Internationale und weiteren Nebenmessen rüstet sich die französische Hauptstadt jetzt für die Paris Photo. Zuwachs auch für die Galerienszene: Der New Yorker Mega-Dealer David Zwirner hat im Oktober seine Pariser Dependance im Marais eröffnet

Ein Magnet für Kunstliebhaber


Skulptur von Alex Katz bei „Hors les Mur“ in Paris, 2019

Es ist kühl in diesen Pariser Herbsttagen. Das Laub fällt langsam von den Bäumen in den Tuilerien unweit des Louvre herab, wo gerade die bedeutende Herbstschau von Leonardo da Vinci eröffnet hat. Doch halt, etwas Ungewöhnliches entdeckte der Passant da Ende Oktober hoch in den fast schon kahlen Bäumen. Drei Stühle thronten auf den Ästen dreier Bäume im Kreuzungsbereich der großen Allee. Waren es improvisierte Baumhäuser von Klimaaktivisten oder Hochsitze von Stadtjägern? Junge Mediatoren gaben freundlich und kenntnisreich Erklärungen ab. Die Stuhl-Installation ist ein Werk des Schweizer Künstlers John Armleder mit dem Titel „Sans titre (Furniture sculpture – 3 chaises)“, ursprünglich 1985 entworfen und 2019 nochmals realisiert. Es handelte sich um eine temporäre Installation innerhalb des Skulpturenprojekts „Hors les Murs“, das seit einigen Jahren parallel zur Kunstmesse FIAC in den Gärten der Tuilerien stattfindet. 23 Außenskulpturen namhafter Künstler wie Alex Katz, Jenny Holzer, Katinka Bock oder Shana Moulton waren heuer in den Tuilerien versammelt und lockten nicht nur die regelmäßigen Spaziergänger auf den Pfad der Kunst. Auch Gäste aus aller Welt wurden so darauf aufmerksam gemacht, dass nur ein paar Fußminuten entfernt im Grand Palais die Pariser Foire internationale d’art contemporain ihre Tore geöffnet hatte. ...mehr

Die Highlights – Internationale Kunstmesse München demonstrieren zum zehnten Mal, welche Potenzen Deutschlands Top-Händler haben. Die Kunst & Antiquitäten München haben die Rolle der Alternative zu dieser hochkarätigen Messe übernommen. Beide Veranstaltungen sind bis Sonntag geöffnet

Ein Füllhorn grandioser Kunstwerke


Andrea Brustolon Werkstatt, Venezianischer Prunksessel, um 1730

Es hat sich auf dem Kunstmarkt vieles geändert – seit der Gründung der Highlights. Aber der Glanz und der hohe Anspruch dieser Kunstmesse, die gestern Abend mit Tausenden von Besuchern den Auftakt zur Jubiläumsausgabe beging, sind geblieben. Auch im zehnten Jahr ihres Bestehens kann sie sich als die hochkarätigste und schönste im deutschsprachigen Raum bezeichnen. Vor zehn Jahren gab es hier vielleicht mehr Gemälde Alter Meister. Aber wenn in diesem Jahr die international renommierte Genfer Galerie De Jonckheere mit Pieter Breughels d.J. detailreichem und handfestem Gemälde „Die Zahlung des Zehnten oder der Dorfrichter“ und mit einer verwunschenen „Winterlandschaft“ des Flamen Gysbrecht Leytens aus dem frühen 17. Jahrhundert auftritt, hat die Messe ein Schwergewicht des Altmeistermarktes nach München geholt. Der Großteil der Gemäldehändler hat jedoch die Moderne im Blick. Der Markt für französische Impressionisten ist bekanntlich stark ausgedünnt. Umso bemerkenswerter ist Alfred Sisleys Gemälde „Les Chasseurs“ von 1873, das die Galerie Salis beisteuert. Mit 2 Millionen Euro gehört es zu den teuersten Exponaten der Messe, zu sehen auf der Sonderverkaufsschau „Orangerie“, mit der die Highlights den Initiatoren und Mitstreitern der ersten Jahre, etwa dem Kunsthandel Böhler, der Kunstkammer Laue, dem Antiquariat Bibermühle oder der Silberspezialistin Helga Matzke, ihre Referenz erweisen. ...mehr







News vom 24.01.2020

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Ausstelung David Shrigley – „My Artwork Is Terrible“. 12.03.2020
Galerie Frank Fluegel





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