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Am 29.10.2014 Auktion A171AS: Asiatica

© Koller Auktionen AG

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Portrait Augusta Livia, 1901 / Franz von Lenbach

Portrait Augusta Livia, 1901 / Franz von Lenbach
© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


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Hyäne / Wilhelm Rudolph

Hyäne / Wilhelm Rudolph
© Galerie Döbele - Dresden


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Marktberichte

Neben Arbeiten bekannter Künstlergrößen sind in der Auktion mit moderner und zeitgenössischer Kunst bei Irene Lehr in Berlin auch erschwingliche Werke nicht so gängiger Künstler im Rennen. Stilistisch ist eine große Variation geboten. Ein eigenes Feld stellt die Kunst aus Lateinamerika aus einer Privatsammlung dar

Expressionistische Dreiecksbeziehung

Otto Dix, Die Puppe auf dem Dach, 1922

Otto Dix war stets auf der Suche nach Inspiration, er liebte die Frauen und er zeichnete unentwegt. Folglich bezeichnete Ulrike Lorenz die 1922 entstandene Skizze „Puppe auf dem Dach“ in ihrem Werkverzeichnis die als „Verkündigung erotischer Art“. Der mit Bleistift ausgeführte weibliche Rückenakt, der einer ...mehr

22.10.2014

Möbel und Antiquitäten im Wiener Dorotheum

Siegerpose

Tropaion, 17. oder 18. Jahrhundert

Ein Tropaion ziert der Katalogtitel zu kommenden Versteigerung mit Möbeln, Skulpturen, Glas und Porzellan im Dorotheum. Will das Wiener Auktionshaus damit einen erfolgreichen Auktionsverlauf herbeibeschwören? Denn schon die alten Griechen pflegten mit dem Tropaion auf den Schlachtfeldern ihre Siege zu feiern, indem sie Rüstungen, Helme, Waffen und dergleichen an einem Pfahl befestigten und ihn genau an dem Ort aufstellten, an dem die Feinde sich vom Schlachtfeld abgewandt und die Flucht ergriffen hatten. In der Baukunst der Neuzeit wurden mit dieser „militärischen Vogelscheuche“ vor allem die Mauerkränze von Schlössern geschmückt. In solchem Kontext dürfte auch das vorliegende, aus Sandstein gefertigte Tropaion gestanden haben, das das Dorotheum auf das 17. oder 18. Jahrhundert datiert und mit 45.000 bis 50.000 Euro bewertet. Obwohl es eigentlich schon zu den Skulpturen gehört, hat es das Auktionshaus an den Beginn der Möbel gesetzt. Der auf Öffentlichkeit bedachten Wirkung eines Tropaions, steht die intime Funktion einer Teeschatulle gegenüber. Hier besticht dann mehr die schlichte Eleganz des Kästchens, das um 1750/60 in Werkstatt Abraham Roentgens in Neuwied gefertigt wurde. Mit 6.000 bis 8.000 Euro geht es um die Gunst der Käufer ins Auktionsrennen. ...mehr

20.10.2014

Nur selten Euphorie für die Kunst und Antiquitäten bei Nagel in Stuttgart

Putten spielen Wissenschaft

Der Turmbau zu Babel, wohl Flandern, 2. Hälfte 17. Jahrhundert

Noch wird eifrig gebaut an dem riesigen Monument, mit dem die Menschheit sich anmaßt, Gott ebenbürtig zu sein. Doch lange wird es nicht mehr dauern, bis die plötzlich eintretende Sprachverwirrung das rege Treiben zum Ende bringt und die Menschen in alle Winde zerstreut. So jedenfalls überliefert es das Alte Testament vom Turmbau zu Babel. Die Maler der Neuzeit haben dieses Thema immer wieder aufgegriffen und die Bauten immer hybrider und immer prächtiger in die Höhe gestapelt, um nicht zuletzt ihre Kunstfertigkeit unter Beweis zu stellen. Unbestreitbar hoch ist das Können eines solchen Malers aus der flämischen Schule, doch leider kennt man seinen Namen nicht. Das hinderte jedoch nicht daran, dass dieses Gemälde bei Nagel von privater und geschäftlicher Seite fleißig beboten wurde. Auf nur 15.000 Euro angesetzt, konnte Nagel schließlich den Sensationspreis von 155.000 Euro für die gut einen Meter breite Leinwand verzeichnen. Zwei Händler aus dem Ausland waren die letzten beiden, die darum gerungen hatten. ...mehr

19.10.2014

Das Wiener Auktionshaus Dorotheum wartet bei seiner diesjährigen Herbstauktion „Alter Meister“ mit Frans Verbeecks „Narrenhandel“ als Hauptattraktion auf

Tausend kleine Narren

Frans Verbeeck, Der Narrenhandel

Sie werden gewogen, sind in großen Mengen in Körben und Säcken verstaut, werden gesäugt und fahren Seilbahn. In erster Linie sind sie aber Handelsware: Kleine Narren sind die Produkte eines Marktes, der so ganz anders zu sein scheint, als es der Betrachter gewohnt ist. Im Zentrum des Ölgemäldes, welches durch drei Bäume – einer am linken Bildrand, einer am rechten und einer in der Mitte – strukturiert ist, hat ein Händlerehepaar einen Verkaufstisch aufgebaut und versucht seine Ware an den Mann zu bringen. Die Kundschaft prüft die kleinen Narren und überlegt, ob sie für den Kauf geeignet sind. Auf den zweiten Blick fällt jedoch auf, dass nicht die Menschen hier das Sagen haben, sondern die kleinen, unscheinbaren Spaßmacher, die ihren Schabernack treiben. Ein Käufer wird derartig von der Macht eines Kleinen Mannes bestimmt, dass dies sogar durch eine Art Pferdehalfter deutlich wird, welches der Große im Mund trägt. Ein rot- und ein schwarzgewandeter Narr sitzen ihm im Nacken und lassen den Menschen nach ihrer Pfeife tanzen. ...mehr

19.10.2014

Erfolgreiche Essl-Auktion bei Christie’s in London

Kunst gegen Pleite

Jussi Pylkkänen versteigert Gerhard Richters „Wolken“ aus der Essl-Sammlung

Gute Nachrichten für Karlheinz Essl: Der österreichische Unternehmer, dessen Baumarktkette rote Zahlen schreibt, kann sich über knapp 47 Millionen Pfund freuen. Dies ist das Ergebnis aus dem Verkauf von 39 Werken seiner Kunstsammlung, die gestern Abend bei Christie’s in London versteigert wurden. Mit dem Geld kann Essl sein Kunstmuseum in Klosterneuburg bei Wien nun weiter betreiben. Das Museum ist aber nicht leergeräumt, es hängen noch weitere Arbeiten von Baselitz, Polke und vor allem Künstlern aus Österreich in seinen Hallen. Nach der Auktion sagte Essl: „Obwohl es für uns nicht einfach war, sich von diesen Arbeiten zu trennen, bin ich froh, dass Christie’s dafür Käufer gefunden hat, die sich an ihnen erfreuen wie ich und meine Ehefrau Agnes. … Die Zukunft des Essl Museums ist damit gesichert.“ ...mehr

19.10.2014

Die Weltkulturerbestadt Bamberg lohnt immer einen Besuch. Dieser Tage lässt sich besonders gut in der Vergangenheit schwelgen, denn die ansässigen Antiquitätenhändler öffnen wieder einmal kollektiv ihre Türen für die 19. Bamberger Kunst- und Antiquitätenwochen

Das Schatzkästchen Frankens

Jacob Cornelisz van Oostsanen, Triptychon mit Schmerzensmann, betrauert von Maria und dem hl. Johannes, um 1507/08

Es ist Halbzeit bei den Bamberger Kunst- und Antiquitätenwochen, und nach einem Spaziergang durch die heimeligen Straßen der Altstadt vorbei an den zwölf Ladengeschäften, die in diesem Jahr an dem oberfränkischen Kulturevent teilnehmen, lässt sich ein erstes Fazit ziehen. Seit 1995 findet die alljährliche Leistungsschau ...mehr

Gute Chancen für frühe Käufer: Die 19. Liste in Basel hat sich wieder einmal als wichtigste Nebenmesse mit hohem Entdeckerpotential präsentiert

Mehr Raum für neue Kunst

Auf der 19. Liste – Art Fair Basel

„Das erste Kriterium ist die Qualität“, sagt Peter Bläuer, langjähriger Direktor der Liste, der in diesem Jahr erweiterten, wichtigsten Nebenmesse der Art Basel. „Sonst würden wir lieber wieder kleiner werden.“ Der Ausbau des ehemaligen Malzsilos auf dem früheren Brauerei-Areal macht es möglich: 12 Galerien sind in diesem Jahr dazu gekommen, so dass sich jetzt insgesamt 78 Galerien aus 30 Ländern mit Arbeiten von über 180 Künstlern auf dem Warteck-Areal, nur zehn Minuten Fußweg von der Art Basel entfernt, tummelten. Die Jury konnte aus mehr als 300 Bewerbungen auswählen. An weiterem Wachstum hat Peter Bläuer jedoch kein Interesse: „Mir geht es nicht darum, 100 Stände zu verkaufen“, kommentiert er den großen Andrang auf die Liste, die nach wie vor als wichtigstes Sprungbrett für die Art Basel gilt. ...mehr

Die 45. Art Basel bietet qualitativ hochwertige Kunst zu Top-Preisen. Das Niveau bleibt stabil – jedoch mit zunehmend weniger Platz für wirkliche Überraschungen

Nichts für Schnäppchenjäger

Performance von Christian Falsnaes bei der Galerie PSM aus Berlin

Schneller, als man erwartet, wird man Teil einer Nacktperformance. Wer auf der 45. Art Basel am Statement-Stand der Berliner Galerie PSM vorbeikam und nichts ahnend einen der farbigen Kopfhörer aufsetzte, sah sich unversehens dazu aufgefordert, den Regieanweisungen des dänischen Performance-Künstlers Christian Falsnaes zu folgen. 23 verschiedene Aktionen werden den Akteuren abverlangt, unter anderem eben auch, die Kleidung abzulegen. Auch diese interaktive Arbeit ist wie fast alles auf der wichtigsten Kunstmesse der Welt zu erwerben. Für 18.000 Euro erhält man eines der dreimal aufgelegten Skripte. Für das technische Equipment und die mutigen Darsteller muss man allerdings selber sorgen. Performance scheint in diesem Jahr im Trend zu liegen. Im Rahmen der Art Basel eröffnete auch die von Klaus Biesenbach und Hans-Ulrich Obrist kuratierte Schau „14 Rooms“, in der Künstler wie Marina Abramovic oder Yoko Ono in jeweils einem Raum eine künstlerische Echtzeitproduktion aufführen lassen. Eine willkommene Abwechslung vom hektischen Messetrubel. ...mehr

Die 32. Art Brussels profiliert sich als kuratorisch unterfütterte Entdeckermesse in der Kunststadt Brüssel

Jung, frisch und doch gut aufgestellt

am Stand der Galerie Aeroplastics aus Brüssel

„So eine Messe habe ich noch nicht mitgemacht“, schwärmt Anita Beckers aus Frankfurt. „Ich habe hier in Brüssel richtig gut verkauft. Die Sammler kamen aus Frankreich, Belgien, England und Kanada.“ Alles drängte sich auf der am Sonntag zu Ende gegangenen Art Brussels am Stand der gestandenen Frankfurter Galeristin mit ihrem jungen Programm. Anita Beckers zeigte in ihrer Koje in Halle 3 die vielteilige Installation „The Old Boys’ Club“ der in Stuttgart und San Francisco lebenden Multimedia-Künstlerin Katya Bonnenfant, Jahrgang 1975. Die Französin projiziert ihre kleinen animierten Charaktere auf alte Gemälde und original Delfter Kacheln und überwindet in ihrer multimedialen und zivilisationskritischen Mischung aus Skulptur, Zeichnung, Malerei und Trickfilm die eingefahrenen Kategorien. Auch noch am letzten Messetag riss das große Interesse an der Arbeit der Newcomerin nicht ab. Anita Beckers verkaufte Arbeiten zu Preisen zwischen zwischen 500 und 5.000 Euro. ...mehr

Die 32. Ausgabe der Art Brussels hat ihre Pforten geöffnet

Auf zur Entdeckermesse nach Belgien

Katerina Gregos, die Nachfolgerin der zu früh verstorbenen Art Brussels-Direktorin Karen Renders, versucht in ihrem zweiten Jahr, die großen Fußstapfen ihrer Vorgängerin auszufüllen. Gregos ist mit dem Konzept angetreten, aus der Art Brussels eine „Discovery Fair“ zu machen, die in diesem Jahr mehr als 30.000 Besucher anziehen soll, obwohl sie einen Tag kürzer ist als im Jahr zuvor. Auf 8.500 Quadratmeter stellen 190 Galerien aus, vier alleine aus Dubai. Darauf ist die Messe stolz. Und wie jede Kunstmesse, die das Alleinstellungsmerkmal par excellence sucht, ist auch Katerina Gregos davon überzeugt, dass ihr das gelingen wird. So hat sie auch gleich zu Beginn der Art Brussels die Gewinnerin des Pirelli Prize vorgestellt: Die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung ging an die 1985 geborene Südafrikanerin Catharine Ahearn für ihre Solopräsentation bei der Galerie Office Baroque aus Brüssel. In Erinnerung an Karen Renders wurde erstmals der Karen Renders Award für die beste Koje aus der Sektion „Young“ aufgelegt. Katerina Gregos hat sich in diesem für die Galerie Jousse Entreprise aus Paris entschieden. ...mehr







News von heute

René Burri gestorben

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Ralf Ziervogel im Horst-Janssen-Museum Oldenburg

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Barocke Portraitkunst von Martin van Meytens in Wien

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Kunst Raum Essen - art fair

kunst-raum schulte-goltz+noelte @ ART.FAIR 2014, Köln
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Galerie Flügel-Roncak - Adam wohlbehuetet

Skulptur „Adam wohlbehuetet“ von Rudolf Hausner neu bei Galerie Fluegel-Roncak
Galerie Flügel-Roncak

Highlights der 91. Kunst & Antiquitäten
Kunst & Antiquitäten München

im Kinsky Kunst Auktionen GmbH - Franz Hagenauer, Torso, Wien, 1929

102. Auktion Nachbericht
www.imkinsky.com/de/