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Am 07.10.2014 102. Auktion Zeitgenössische Kunst und Hagenauer Nachlassauktion

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Marktberichte

Murano-Glas und Design bei Quittenbaum in München

Bequem sitzen auf Latexstacheln

Fulvio Bianconi, Vase „A macchie“, 1950

Italienische Dominanz kennzeichnet die kommende Versteigerung von Design und Murano-Glas bei Quittenbaum in München. In letzterer Disziplin, die am 24. September die Mitte der auf drei Tage verteilten Auktionsserie bildet, ist dies natürlich kein Wunder, waren es doch hauptsächlich Gestalter aus dem näheren und weiteren ...mehr

19.09.2014

Kunst und Antiquitäten bei Leo Spik in Berlin

Baldige Rettung, grausamer Tod

Hans Thoma, Apollo und Marsyas, 1886

Apoll war gar nicht begeistert: Da wagte es doch tatsächlich so ein Wicht namens Marsyas, ihn zum musikalischen Wettstreit herauszufordern. Und dann spielte dieser Kerl auf seiner Flöte noch nicht einmal so schlecht. Das ging zu weit! Dumpf brütet der Gott der Künste bereits über seiner grausamen Rache, derweil Marsyas arg- und ahnungslos mit seinem Spiel unter Bäumen drei anmutige Damen verzaubert. Später wird Apoll seinen Gegner an einem Baum aufhängen und häuten – so streng waren die Sitten mitunter im alten Griechenland. Das 1886 entstandene Gemälde des badischen Malers Hans Thoma, das in der kommenden Versteigerung bei Leo Spik in Berlin für 25.000 Euro zum Aufruf gelangt, ist jedoch noch aus einem anderen Grund als lediglich der künstlerischen Umsetzung eines beliebten Bildthemas bemerkenswert. Denn einst befand sich der Karton im Besitz des jüdischen Unternehmers Adolf Bensinger aus Mannheim, bis dieser ihn 1940 unter Zwang verkaufen musste. Erst kürzlich haben sich der jetzige Einlieferer und die Bensinger-Erben gütlich geeinigt, so dass es nun unbedenklich ersteigert werden kann. ...mehr

18.09.2014

Gemälde Alter und Neuerer Meister bei Koller in Zürich

Übermacht der Niederländer

Mariotto di Nardo, Thronende Madonna mit Kind und Heiligen, um 1420

Zu den ersten Höhepunkten der langsam anlaufenden Herbstsaison auf dem europäischen Auktionsmarkt gehört die Versteigerung Alter und Neuerer Meister, die das Zürcher Auktionshaus Koller am kommenden Samstag abhalten wird. Zahlreiche sechsstellige Zuschlagspreise werden dort erwartet, mitunter steht eine halbe Million auf dem Etikett, und die erlesene Qualität insbesondere der Einlieferungen älteren Datums lässt manche Wertsteigerung erwarten. Monetär noch verhältnismäßig bescheiden geht es los mit einigen Italienern, die einmal mehr die ältesten Arbeiten stellen. Allen voran schreitet oder vielmehr thront hier eine von vier Heiligen umringte Madonna das Florentiner Malers Mariotto di Nardo von circa 1416/17. Mit ihrem Goldgrund, dem Spitzbogenabschluss und der deutlich voneinander unterschiedenen Größe der dargestellten Personen ist die gut siebzig Zentimeter hohe Holztafel charakteristisch für die italienische Spätgotik. Ihr Wert ist mit 120.000 bis 180.000 Franken beziffert. ...mehr

17.09.2014

Wittelsbacher und Habsburger Hochadel bereichert die Auktion mit Alter Kunst und Kunsthandwerk bei Neumeister in München

Fürstengalerie

Georges Desmarées, Clemens August von Bayern als Hochmeister des Deutschen Ordens

Hochadlige Prominenz hat sich zur kommenden Versteigerung alter Kunst am Herbstabend des 24. September bei Neumeister in München eingefunden. Zu Gast sind dort zahlreiche Mitglieder der Häuser Wittelsbach und Habsburg, zu sehen allerdings nicht in natura – ohnehin gehören sie allesamt nicht mehr zu den Lebenden –, sondern überwiegend auf Gemälden und Zeichnungen des 17. bis 20. Jahrhunderts, die aus verschiedenen Nachlässen der beiden weitverzweigten Großfamilien stammen. Je nach Linie traten als Schöpfer der teils großformatigen Portraits jeweils dieselben Maler in Erscheinung. Für die Bayern in München beispielsweise arbeitete der 1697 in Schweden geborene Georges Desmarées, der mit schwungvollem Pinselstrich einige der schönsten Rokokogemälde schuf. Neue Freunde sucht hier etwa Clemens August, der als geistlicher Oberhirte nicht weniger als fünf Bistümer in Rheinland-Westfalen unter seiner Obhut hatte, hier aber noch recht weltlich im Ritterharnisch auftritt. 15.000 bis 20.000 Euro werden für das anderthalb Meter hohe Bildnis erwartet. ...mehr

16.09.2014

Möbel, Skulpturen, Porzellan, Fayencen, Silber und Uhren in erlesener Auswahl bei Koller in Zürich

Die Qual der reichen Auswahl

André-Charles Boulle, Bureau-Plat, Paris um 1720

Diesmal ist es gar nicht so einfach, das Spitzenstück bei den kunsthandwerklichen Gegenständen im Auktionshaus Koller ausfindig zu machen. Denn gleich mehrere Objekte streben die Favoritenrolle an. Soll man nach dem Taxwert entscheiden, nach der Seltenheit der Stücke, nach dem Alter, nach der Kuriosität oder nach der künstlerischen und handwerklichen Qualität? Ist dem wiederentdeckten Bureau-Plat „aux têtes de satyre“ von André-Charles Boulle, den beiden ungewöhnlich großen Albarelli um 1540/50 aus Faenza, der kleinen griechischen Bronzefigur des Göttervaters Zeus aus dem fünften Jahrhundert v. Chr., der technisch anspruchsvollen Pendule „aux trois figures d’Atlas“ um 1820 oder doch der wunderlichen Zusammenstellung von rund 200 Taschenuhrenschlüsseln des 19. Jahrhunderts aus Frankreich und Schweiz, die mit mindestens 28.000 Franken gar nicht so hoch taxiert sind, der Vorzug zu geben? Ohne eine Wertung vornehmen zu wollen, entscheiden wir uns zunächst für den Preis und damit für Boulles Bureau-Plat. ...mehr

15.09.2014

Die Weltkulturerbestadt Bamberg lohnt immer einen Besuch. Dieser Tage lässt sich besonders gut in der Vergangenheit schwelgen, denn die ansässigen Antiquitätenhändler öffnen wieder einmal kollektiv ihre Türen für die 19. Bamberger Kunst- und Antiquitätenwochen

Das Schatzkästchen Frankens

Jacob Cornelisz van Oostsanen, Triptychon mit Schmerzensmann, betrauert von Maria und dem hl. Johannes, um 1507/08

Es ist Halbzeit bei den Bamberger Kunst- und Antiquitätenwochen, und nach einem Spaziergang durch die heimeligen Straßen der Altstadt vorbei an den zwölf Ladengeschäften, die in diesem Jahr an dem oberfränkischen Kulturevent teilnehmen, lässt sich ein erstes Fazit ziehen. Seit 1995 findet die alljährliche Leistungsschau ...mehr

Gute Chancen für frühe Käufer: Die 19. Liste in Basel hat sich wieder einmal als wichtigste Nebenmesse mit hohem Entdeckerpotential präsentiert

Mehr Raum für neue Kunst

Auf der 19. Liste – Art Fair Basel

„Das erste Kriterium ist die Qualität“, sagt Peter Bläuer, langjähriger Direktor der Liste, der in diesem Jahr erweiterten, wichtigsten Nebenmesse der Art Basel. „Sonst würden wir lieber wieder kleiner werden.“ Der Ausbau des ehemaligen Malzsilos auf dem früheren Brauerei-Areal macht es möglich: 12 Galerien sind in diesem Jahr dazu gekommen, so dass sich jetzt insgesamt 78 Galerien aus 30 Ländern mit Arbeiten von über 180 Künstlern auf dem Warteck-Areal, nur zehn Minuten Fußweg von der Art Basel entfernt, tummelten. Die Jury konnte aus mehr als 300 Bewerbungen auswählen. An weiterem Wachstum hat Peter Bläuer jedoch kein Interesse: „Mir geht es nicht darum, 100 Stände zu verkaufen“, kommentiert er den großen Andrang auf die Liste, die nach wie vor als wichtigstes Sprungbrett für die Art Basel gilt. ...mehr

Die 45. Art Basel bietet qualitativ hochwertige Kunst zu Top-Preisen. Das Niveau bleibt stabil – jedoch mit zunehmend weniger Platz für wirkliche Überraschungen

Nichts für Schnäppchenjäger

Performance von Christian Falsnaes bei der Galerie PSM aus Berlin

Schneller, als man erwartet, wird man Teil einer Nacktperformance. Wer auf der 45. Art Basel am Statement-Stand der Berliner Galerie PSM vorbeikam und nichts ahnend einen der farbigen Kopfhörer aufsetzte, sah sich unversehens dazu aufgefordert, den Regieanweisungen des dänischen Performance-Künstlers Christian Falsnaes zu folgen. 23 verschiedene Aktionen werden den Akteuren abverlangt, unter anderem eben auch, die Kleidung abzulegen. Auch diese interaktive Arbeit ist wie fast alles auf der wichtigsten Kunstmesse der Welt zu erwerben. Für 18.000 Euro erhält man eines der dreimal aufgelegten Skripte. Für das technische Equipment und die mutigen Darsteller muss man allerdings selber sorgen. Performance scheint in diesem Jahr im Trend zu liegen. Im Rahmen der Art Basel eröffnete auch die von Klaus Biesenbach und Hans-Ulrich Obrist kuratierte Schau „14 Rooms“, in der Künstler wie Marina Abramovic oder Yoko Ono in jeweils einem Raum eine künstlerische Echtzeitproduktion aufführen lassen. Eine willkommene Abwechslung vom hektischen Messetrubel. ...mehr

Die 32. Art Brussels profiliert sich als kuratorisch unterfütterte Entdeckermesse in der Kunststadt Brüssel

Jung, frisch und doch gut aufgestellt

am Stand der Galerie Aeroplastics aus Brüssel

„So eine Messe habe ich noch nicht mitgemacht“, schwärmt Anita Beckers aus Frankfurt. „Ich habe hier in Brüssel richtig gut verkauft. Die Sammler kamen aus Frankreich, Belgien, England und Kanada.“ Alles drängte sich auf der am Sonntag zu Ende gegangenen Art Brussels am Stand der gestandenen Frankfurter Galeristin mit ihrem jungen Programm. Anita Beckers zeigte in ihrer Koje in Halle 3 die vielteilige Installation „The Old Boys’ Club“ der in Stuttgart und San Francisco lebenden Multimedia-Künstlerin Katya Bonnenfant, Jahrgang 1975. Die Französin projiziert ihre kleinen animierten Charaktere auf alte Gemälde und original Delfter Kacheln und überwindet in ihrer multimedialen und zivilisationskritischen Mischung aus Skulptur, Zeichnung, Malerei und Trickfilm die eingefahrenen Kategorien. Auch noch am letzten Messetag riss das große Interesse an der Arbeit der Newcomerin nicht ab. Anita Beckers verkaufte Arbeiten zu Preisen zwischen zwischen 500 und 5.000 Euro. ...mehr

Die 32. Ausgabe der Art Brussels hat ihre Pforten geöffnet

Auf zur Entdeckermesse nach Belgien

Katerina Gregos, die Nachfolgerin der zu früh verstorbenen Art Brussels-Direktorin Karen Renders, versucht in ihrem zweiten Jahr, die großen Fußstapfen ihrer Vorgängerin auszufüllen. Gregos ist mit dem Konzept angetreten, aus der Art Brussels eine „Discovery Fair“ zu machen, die in diesem Jahr mehr als 30.000 Besucher anziehen soll, obwohl sie einen Tag kürzer ist als im Jahr zuvor. Auf 8.500 Quadratmeter stellen 190 Galerien aus, vier alleine aus Dubai. Darauf ist die Messe stolz. Und wie jede Kunstmesse, die das Alleinstellungsmerkmal par excellence sucht, ist auch Katerina Gregos davon überzeugt, dass ihr das gelingen wird. So hat sie auch gleich zu Beginn der Art Brussels die Gewinnerin des Pirelli Prize vorgestellt: Die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung ging an die 1985 geborene Südafrikanerin Catharine Ahearn für ihre Solopräsentation bei der Galerie Office Baroque aus Brüssel. In Erinnerung an Karen Renders wurde erstmals der Karen Renders Award für die beste Koje aus der Sektion „Young“ aufgelegt. Katerina Gregos hat sich in diesem für die Galerie Jousse Entreprise aus Paris entschieden. ...mehr







News vom 19.09.2014

Fabian Schöneich: Neuer Kurator des Portikus

Junge österreichische Fotografie in Salzburg

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Erik Steinbrecher und die Absurdität des Alltäglichen

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Kunst unter Tausend Euro auf der Berliner Art Weißensee

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