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Am 17.09.2016 49. Kunstauktion - Bildende Kunst des 17. - 21. Jahrhunderts

© Schmidt Kunstauktionen Dresden

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Mary / Franz von  Stuck

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© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


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Orientalische Tänzerin, 1912 / Walter Schnackenberg

Orientalische Tänzerin, 1912 / Walter Schnackenberg
© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


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Marktberichte

Ketterer kann besonders im Bereich der Zero-Kunst hohe Gewinne verbuchen und erzielt zudem in der Contemporary Art einen deutschlandweiten Höchstpreis für Jason Martin

Festgenagelt


Otto Piene, Luther Rose, 1962

Martin Luther erhielt 1530 als Geschenk Friedrichs des Großmütigen, des Prinzen und späteren Kurfürsten von Sachsen, einen Siegelring mit Wappen, das er als Symbol seines Glaubens betrachtete: eine weiße Rose mit schwarzem Kreuz in einem roten Herzen vor blauem Hintergrund. In Otto Pienes Interpretation dieser ...mehr

24.08.2016

Mit einer durchschnittlichen Verkaufsrate und einigen Spitzenergebnissen schloss das Dorotheum seine Auktion „Jugendstil und angewandte Kunst des 20. Jahrhunderts“ ab

Die erfolgreiche Kette der Flöge


Koloman Moser, Muffkette, 1905

Das war schon ein besonderes historisches Stück, das die vergangene Jugendstil-Auktion beim Dorotheum in Wien anführte: Die Muffkette von Koloman Moser, die Gustav Klimt einst Emilie Flöge schenkte. Die Modeschöpferin und Unternehmerin, die Muse und Geliebte Klimts, trug die lange Silberkette gerne mit anderem Schmuck über ihren weiten, korsettlosen Reformkleidern, die mit ihren geometrischen Mustern von den Ideen der Wiener Werkstätte beeinflusst waren. In dieser Art kreierte Moser auch 1905 die zurückgenommene Formensprache seiner Kette aus zwei silbernen Gliedersträngen, die in regelmäßigen Abständen mit ausgestanzten Quadraten verbunden sind und von kleinen Rautenformen unterteilt werden. Die schlichte Eleganz bezauberte die Kunden des Dorotheums: Ausgehend von einem Schätzpreis von 60.000 bis 80.000 Euro überschlugen sich die Gebote, die erst bei 160.000 Euro ein Ende fanden. ...mehr

22.08.2016

Koller kann gute Ergebnisse für Impressionisten, Moderne und Zeitgenossen verbuchen. Die Schweizer Kunst ist am umsatzstärksten

Dreifach hält besser


Giovanni Giacometti, Panorama von Flims, 1904

Der Mittelteil des vier Meter breiten Triptychons „Panorama von Flims“ gewährt einen weiten Blick von einer Anhöhe oberhalb der Gemeinde im Schweizer Kanton Graubünden auf eine sattgrüne Landschaft mit einigen Hotelbauten. Im Auftrag der Inhaber des dortigen Hotels „Waldhaus“ fertigte Giovanni Giacometti im Jahr 1904 das Panorama, das den mehrteiligen Kurhaus-Komplex in die Berglandschaft einbettet. Der linke Seitenflügel flankiert mit dem nahegelegenen Caumasee, auf dem rechten Bild sieht man die 1880 erbaute Badeanstalt. Das Triptychon wurde jedoch bald nach seiner Fertigstellung wieder abgehängt und erst 1986 vom damaligen Hoteldirektor im Fundus des Waldhauses wiederentdeckt. Seit kurzer Zeit ist die amerikanische Investmentgruppe Z Capital Partners neue Inhaberin der Luxusherberge, die für Giacomettis Triptychon keinen Platz mehr sah. Schon als Highlight der Sparte der Schweizer Kunst beim Auktionshaus Koller angepriesen, bestätigte die bunte lichtdurchflutete Alpenwelt die Erwartungen und schmeichelte dank doppeltem Heimvorteil durch Schweizer Autorenschaft und Inhalt dem Bieterpublikum. Wen wundert’s – das Gemälde ging zum neuen Giacometti-Rekord von 3,5 Millionen Franken an einen heimatverbundenen Schweizer Privatsammler. ...mehr

17.08.2016

Sotheby’s schließt die Londoner Auktion zur europäischen Malerei des 19. Jahrhunderts mit guten Ergebnissen ab und kann besonders mit idyllischen Landschaften und verträumten Figurenbildern punkten

Schlafend zum Erfolg


Henri Gervex, Rolla, nach 1878

Schlafend liegt die junge Frau im Bett. Ihre langen Haare schmiegen sich sanft fließend um ihr Haupt. Der zarte Hautton hebt sich deutlich von dem weißen Bettlaken und den darauf aufgetürmten Kissen ab, die die Assoziation an Wolken hervorrufen. Ihre Scham ist leicht vom Betttuch versteckt, die Brüste sind entblößt. Dennoch wirkt die Schlafende beinahe unschuldig. Die nackte in Szene gesetzte Frau erinnert in ihrer Positionierung an Alexandre Cabanels „Geburt der Venus“ von 1863. Dass es sich in Henri Gervex’ Ölgemälde „Rolla“ nicht um die Darstellung einer Göttin handelt, wird jedoch schnell klar. Gervex nimmt in der verkleinerten Replik seines 1878 entstandenen Skandalgemäldes, das im Musée des Beaux-Arts in Bordeaux hängt, Bezug auf das gleichnamige Gedicht des französischen Schriftstellers Alfred de Musset aus dem Jahr 1833. Musset erzählt die Geschichte des aus begüterter Familie stammenden Jacques Rolla, der nach seinem äußerst ausschweifenden Leben nun vor dem Bankrott steht. Nachdem er eine Nacht mit der Prostituierten Marion verbracht hat, beschließt Rolla, seinem Leben bald ein Ende zu setzen. Der französische Realist Gervex stellt die Szene am Morgen danach dar – kurz vor dem tödlichen Sprung aus dem Fenster. Während das Werk zu seiner Zeit viel Kritik erntete, landete es in der Auktion „19th Century European Paintings“ bei Sotheby’s mit einer Steigerung von 400.000 Pfund auf 1,15 Millionen Pfund nicht nur auf Platz Eins der Zuschlagsliste, sondern konnte auch den neuen Auktionsrekord des Künstlers verbuchen. ...mehr

12.08.2016

Bei günstig taxierten Werten konnte sich die Alte Kunst bei Neumeister in München guten Zuspruchs erfreuen

Mittelalter für England


Glasscheibe, Straßburg, um 1270

Mit fast 66 Prozent Zuschlagsquote bei knapp 390 Losen trotzte Neumeister der Behauptung, dass die Alte Kunst und das Kunsthandwerk tot seien. Am beliebtesten war die Sparte Kunstgewerbe, Toplos eine farbige Glasscheibe, bei der das Münchner Auktionshaus im Vorfeld umfangreiche Recherchen unternommen hatte. So konnte mit hoher Wahrscheinlichkeit bewiesen werden, dass die bleiverglaste Geißelung Achiors durch den Feldherrn Joab aus der Straßburger Kirche St. Thomas und der Zeit um 1270 stammte. Ihre Schätzung von mindestens 30.000 Euro erhöhten engagierte Telefonbieter aus England und Frankreich; letztlich ging das zerbrechliche Kleinod an den englischen Kunden für 75.000 Euro. Bei den Glaspreziosen ging es erfolgreich weiter. Der zweite Star des Abends hatte rund 600 Jahre weniger auf dem Buckel und war ein Zeugnis feinster Jugendstilkunst: Die in zahlreichen Grün- und Blautönen gehaltene Hängelampe „Dragonfly“ produzierten um 1899 die Tiffany Studios in New York, und so waren es auch besonders nordamerikanische Bieter, die den Schätzpreis in ein Ergebnis von 35.000 Euro umwandelten. ...mehr

11.08.2016

Zwei Kunst-Verkaufsschauen buhlen in Salzburg derzeit um die Gunst der Festspielgäste. Wirkliche Konkurrenten sind die Art Salzburg und die Art & Antique nicht. Denn keine stielt der anderen die Show

Kunstsalon und Minimesse


Blick in die Sala Terrena der Art Salzburg

Für Österreichs führende Kunsthändler gibt es wohl nur eine Option, die gar nicht in Betracht kommt: darauf zu verzichten, den gutbetuchten Salzburger Festspielgästen Werke von Egon Schiele bis Arnulf Rainer sowie Sammlerstücke von Laterndluhr bis Design der Wiener Werkstätte zu präsentieren. In der Nähe des ...mehr

16.08.2016

Mut zur Stellungnahme: Die diesjährige Art Basel zeigt neben hochkarätiger Malerei, Skulptur, Videokunst und Installationen verstärkt auch Arbeiten, die zu den politisch-gesellschaftlichen Fragen unserer Zeit eindeutig Position beziehen

Raus aus der Komfortzone


Oscar Tuazon, Zome Alloy

Schwache Ergebnisse bei den Frühjahrsauktionen in New York. Gedämpfte Erwartungen auch für die jetzt beginnende Auktionssaison in London. Verheerende Terroranschläge in den USA und Europa, der bevorstehende Brexit, die mit vielen Unsicherheiten behaftete Präsidentschaftswahl in den USA, drohende Handelshemmnisse, etwa in Form des umstrittenen Kulturgutschutzgesetzes in Deutschland. Das derzeitige Umfeld stürzt den lange Zeit von einer Erfolgswelle zur nächsten surfenden Kunstmarkt in arge Selbstzweifel. Umso größer sind da die Herausforderungen – auch an eine Messe wie die Art Basel. „In unsicheren Zeiten kann man mittelmäßige Arbeiten nicht verkaufen. Das wissen die Galerien“, betonte jetzt Marc Spiegler, Messedirektor der Art Basel, auf der Pressekonferenz zur 47. Ausgabe der weltweit führenden Kunstmesse. ...mehr

Die „Cultures“ bringen in Brüssel erstmals in den Galerien am Grand Sablon antike, asiatische und außereuropäische Kunst zu einer Verkaufsschau zusammen

In fernen Welten


Masken der Kasai

Es ist das umstrittenste Sammelgebiet, das die Kunstwelt kennt, und das trotzdem oder gerade deswegen eine exklusive Sammlerklientel hat. Es geht um Objekte aus Afrika, Ozeanien, Indonesien, Asien, Ägypten und auch dem Mittleren Osten. In keinem anderen Sammlungsgebiet ist die Dunkelziffer bezüglich Verkauf und Schmuggel von illegalen Kunstwerken und Kulturgütern so hoch wie in diesem. Ein offenes Geheimnis ist es, dass die durch den Islamischen Staat zerstörten Kunstwerke bruchstückhaft ins Ausland verkauft werden, damit dieser schmutzige Krieg finanziert werden kann. Kulturstaatsministerin Monika Grütters ist mit ihrer Novellierung des Kulturgutschutzgesetzes bei Sammlern, Künstlern und Kuratoren, Galeristen, Museumsleuten und anderen Kunstschaffenden in Ungnade gefallen. Nach wie vor wird sie ihr Ziel nicht aufgeben: Grütters will Ein- und Ausfuhr von kulturellen Objekten neu regeln und den Handel mit Raubkunst gerade aus den Kriegsgebieten in Afrika und dem arabischen Raum unterbinden. Und sie will mit Hilfe der neuen Ausfuhrregeln auch die Abwanderung von bedeutendem Kulturgut aus Deutschland verhindern. Dies ist der eigentliche Schmerzpunkt für die Kunstszene und der Grund dafür, dass so erbost über das Novellierungspaket aus dem Kulturstaatsministerium gestritten wird. ...mehr

Less is more: Auch an ihrer neuen Location, dem citynahen ehemaligen Zolllager Tour & Taxis, behauptet sich die um 50 Galerien geschrumpfte Art Brussels als wichtige europäische Messe für Neu- und Wiederentdeckungen. Was der Messe guttut: Die scheidende künstlerische Direktorin Katerina Gregos hat der Verkaufsschau einmal mehr einen kuratorischen Stempel aufgedrückt. Kommerzielle und nichtkommerzielle künstlerische Praxis gehen in Brüssel Hand in Hand

Mehr als die üblichen Verdächtigen


Frederik Van Simaey, Sing Sing Bar, 2016

Man trifft sich auf der Sing-Sing-Plattform. Auf der 34. Ausgabe der Art Brussels hat die Genter Kunsthochschule HISK eine kuratierte Karaoke-Bühne gleich neben dem beliebten Hamburger-Stand auf der sonnigen Bierterrasse errichtet. Hier ertönen schmalzige Liebeslieder in verschiedenen Sprachen. Der Text läuft mit, und zwei Darsteller untermalen in emotionalen Gesten den Sound. Ausgedacht hat sich das Ganze der Künstler Frederik Van Simaey. Wer mitmachen möchte, ist im Übrigen herzlich eingeladen. Eine pfiffige Abwechslung im geschäftigen Messealltag. Gleich am ersten Tag der Art Brussels hat sich die quirlige „The Belgian Beer Terrace“ zum inoffiziellen Hot Spot der diesjährigen Art Brussels entwickelt. ...mehr

Die 50. Ausgabe der Art Cologne hat ihre Tore geschlossen. Zwar stand sie unter den Vorzeichen des Jubiläums, wurde aber rasch von Bürden des Alltags eingeholt

Kunst, Geschäft, Augenblick


Hein Stünke vor dem Plakat zum Kölner Kunstmarkt 1967

Aktuelle Erfordernisse, weitsichtige Persönlichkeiten und maßgebliche Unterstützer sind meistens unabdingbare Voraussetzungen für wegweisende Projekte. So war es auch im Jahr 1967 in Köln. Als die Galeristen Hein Stünke von der Galerie „Der Spiegel“ und Rudolf Zwirner angeregt von Erfahrungen der ersten Documenta-Ausgaben dem Kulturdezernenten Kurt Hackenberg ihre Idee von einer neuen Plattform für den Kunsthandel unterbreiteten, stießen sie auf offene Ohren. Seinerzeit war in Deutschland der Kunsthandel noch marginal und dezentral; man musste viel reisen, um Werke zu sehen. Lediglich die 1956 etablierte Deutsche Kunst- und Antiquitätenmesse in München und die 1962 gestartete Stuttgarter Antiquitätenmesse existierten. Deutschland hatte nach dem Krieg kein Zentrum für zeitgenössische Kunst mehr. Mittelpunkt des Handels aber war das Rheinland. So gründete sich der Verein progressiver deutscher Kunsthändler, der vom 13. bis zum 17. September 1967 im historischen Festhaus Kölns, dem Gürzenich, den ersten „Kölner Kunstmarkt“ ausrichtete. ...mehr







News vom 29.08.2016

Vallotton und Hölzel fürs Kunstmuseum Luzern

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Pforzheim zeigt Himmelskörper im Schmuck

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