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Ruinen des Parthenon, 1877 / Carl Friedrich Heinrich Werner

Ruinen des Parthenon, 1877 / Carl Friedrich Heinrich Werner
© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


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36 Quadrate über gelb, zweimal vier Quadrate über grün, 36 Quadrate über blau, 1974 / Heinz Kreutz

36 Quadrate über gelb, zweimal vier Quadrate über grün, 36 Quadrate über blau, 1974 / Heinz Kreutz
© Kunsthandel Michael Draheim - Wiesbaden


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Stillleben mit Katze / César Klein

Stillleben mit Katze / César Klein
© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


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Marktberichte

Gemälde und Zeichnungen mit Rekordergebnis für Nazarener bei Bassenge in Berlin

Die Kunst der welken Blätter


Julius Schnorr von Carolsfeld, Ein Zweig mit welken Blätter, 1817

Wieder ist dem Berliner Versteigerer Bassenge das Bravourstück gelungen: Julius Schnorr von Carolsfelds „Zweig mit welken Blättern“ entfachte auf dem Auktionsparkett einen Feuerwerk an Geboten und ließ den Preis von 450.000 Euro auf 1,7 Millionen Euro in die Höhe schießen. Das exakt auf den 4. ...mehr

11.01.2017

Gute Resultate für die moderne und zeitgenössische Kunst bei Andreas Sturies in Düsseldorf

Wer hat den Hut auf?


Dieter Roth, Hut, 1965

Dieter Roth machte 1965 einen Hut zum Sujet von zwanzig Siebdrucken. Die Kopfbedeckung druckte er auf rötlich getöntes Papier und arbeitete die melonenförmigen Umrisse auf weiß-silbernem Grund heraus. Die helle Umrahmung mit Silberspray sprenkelte Roth auf das Sujet und verwischte dadurch die grafische Klarheit des Motivs. Das Tragen eines Hutes war das wichtigste Erkennungsmerkmal von Dieter Roths Fluxuskollegen Joseph Beuys. Es ist schwer, diesen Siebdruck nicht sogleich mit der Mystifizierung in Verbindung zu bringen, die Beuys um sich selbst aufbaute, besonders da die silberne Umrahmung das Sujet auratisch aufzuladen scheint. Ob die Arbeit, die nun zum ersten Mal nach 30 Jahren wieder auf den Auktionsmarkt kam, eine bewusste Hommage von Dieter Roth an seinen bekannten Kollegen ist, lässt sich nicht mit Sicherheit sagen. Aber vielleicht hat die Beuys-Assoziation dazu beigetragen, dass der Siebdruck, den der Düsseldorfer Auktionator Andreas Sturies mit 3.000 Euro offeriert hat, letztlich auf ein überraschend hohes Gebot von 40.000 Euro kam. ...mehr

09.01.2017

Ohne viel Aufhebens ging die Auktion „Ausgewählte Objekte“ bei Grisebach in Berlin geschäftsmäßig über die Bühne

Eine teure 52 Jahre alte Großkatze


Gottlieb Wilhelm Hamann, Der Schreibtisch mit den Postamenten, nach 1800

Für das Berliner Auktionshaus Grisebach war die Herbstrunde mit einem Gesamtumsatz von 34 Millionen Euro die beste in der Firmengeschichte. Die Versteigerung „Ausgewählte Objekte“ mit Kunsthandwerk, außereuropäischen Artefakten, alter Kunst und sogar einem Auto hatte daran aber nur einen geringen Anteil. Bei nicht allzu großer Bietlaune spielte sich das meiste an den unteren Schätzgrenzen ab und brachte es in toto auf knapp 630.000 Euro. Zudem gab es einige hohe Ausfälle, die das Ergebnis nach unten drückten. Dabei lag die losbezogene Zuschlagsquote bei durchaus guten 65 Prozent. Der Favorit der Auktion blieb seinem Status gerecht: Der „Schreibtisch mit den Postamenten“ wechselte bei taxgerechten 80.000 Euro den Besitzer. Gottlieb Wilhelm Hamann hatte ihn kurz nach 1800 im architektonisch geprägten klassizistischen Stil aus Mahagoni, Ahorn und Wacholder mit Bronzebeschlägen und Wedgwoodplaketten als Variante zum Schreibtisch der Königin Luise von Preußen gefertigt. ...mehr

05.01.2017

Lempertz in Köln überspringt mit seiner Moderne-Auktion die Millionengrenze

Expressive Ruhe


Ernst Ludwig Kirchner, Mädchen in Südwester, 1912

Mit geschlossenen Augen, in sich gekehrt steht es da, das „Mädchen in Südwester“, das Ernst Ludwig Kirchner auf seiner geliebten Ostseeinsel Fehmarn einfing. Hierhin zog sich der Expressionist gerne für die Urlaubsfrische zurück, so auch im Sommer 1912, und schuf dort Werke „von absoluter Reife“, wie er im Dezember desselben Jahres an seinen Gönner Gustav Schiefler schrieb. Begleitet hat ihn damals die Berliner Tänzerin Erna Schilling, die Kirchner als Muse, Modell und Lebensgefährtin zugleich zur Seite stand. Sie ist wohl die junge Frau, die mit auffälliger Kappe vor der unruhigen See und dem Leuchtturm am violett-rosafarbenem Strand steht. Und sie dominierte die Auktion mit moderner Kunst bei Lempertz in Köln. Ein Bieter am Telefon übernahm das farbintensive Gemälde zur unteren Schätzung von 1,3 Millionen Euro und platzierte es damit nach Grisebach- und Bassenge-Material auf Rang vier der teuersten Werte im deutschen Auktionsmarktjahr 2016. ...mehr

03.01.2017

Gute Resultate für die Kunst des 19. Jahrhunderts bei Ketterer in München

Das Rätsel der Sphinx


Franz von Stuck, Ödipus löst das Rätsel der Sphinx, 1891

Die Vorliebe der Sphinx für Rätsel ist seit der Antike überliefert. Im 19. Jahrhundert erhält die Chimäre aus Löwe und Frau die Konnotation einer Femme fatale. So tritt sie etwa auch im Gemälde „Ödipus löst das Rätsel der Sphinx“ von 1891 auf. Franz von Stuck betont den weiblichen Körper, der erst am linken Unterarm in eine mächtige Löwenpranke wechselt. Das scharfe Profil und der missmutige Blick vor schwarzen und grauen Grund fangen zudem die angespannte Stimmung ein. Dem alles vernichtenden Weib steht der junge schöne Ödipus gegenüber, der sich seines Sieges bewusst ist und der Sphinx angstfrei antwortet. Mit einem Zuschlag von 330.000 Euro machte eine bayerische Sammlerin das Gemälde zum teuersten Los bei Ketterer in München. Dabei musste sie gegen das gut gefüllte Auftragsbuch und hartnäckige Konkurrenz am Telefon ankämpfen. Angesetzt waren für diesen Favoriten der Auktion „Kunst des 19. Jahrhunderts“, der bis 1944 in Karl Mays „Villa Shatterhand“ in Radebeul hing und nun aus italienischem Privatbesitz eingeliefert wurde, lediglich 180.000 bis 240.000 Euro. ...mehr

23.12.2016

Die auf alte Kunst und Antiquitäten spezialisierte Cologne Fine Art hat mit der „COFA Contemporary“ einen zeitgenössischen Ableger bekommen und will damit ein jüngeres Publikum ansprechen

Schleichender Kehraus der Klassiker


am Stand des Grafikhändlers Hanns-Gert Braun aus Wuppertal

Der Markt für ältere Kunst, speziell für angewandte Disziplinen wie etwa Möbel oder Keramik, gilt als verstaubt und unzeitgemäß. Hinzu kommt ein gewaltiges Nachwuchsproblem: Viele Sammler sind mittlerweile hochbetagt, junge kommen nicht im ausreichenden Maß hinzu. So nimmt es nicht wunder, dass sich Händler und ...mehr

Zwischen Kommerz und Diskurs: Rund um die Kunstmesse FIAC häuften sich vergangene Woche Eröffnungen, Lectures und andere Events in der französischen Hauptstadt. Dabei ging es durchaus nicht immer nur um Big Business...

Pariser Kunstherbst


Wer in der vergangenen Woche in Sachen Kunst unterwegs war, den zog es nach Paris. Die 43. Ausgabe der Kunstmesse FIAC, Foire Internationale d’Art Contemporain, fand im Grand Palais unweit der Champs-Élysées statt. In diesem Jahr wurde aber erstmals auch das gegenüberliegende Petit Palais miteinbezogen. Unter der Bezeichnung „On Site“ waren hier 37 teilweise raumgreifende Arbeiten von Künstlern wie Jimmie Durham, Manfred Pernice oder Damien Hirst zu sehen. Ein wenig Art Unlimited à la Basel? Diesem Anspruch genügte die etwas disparat wirkende und dicht an dicht in die Foyers gestopfte Präsentation allerdings nicht ganz. Auch auf der erstmals für den Verkehr gesperrten Avenue Winston Churchill zwischen den Gebäuden sowie unter dem Motto „Hors les Murs“ in den Tuilerien wiesen ortsspezifische Arbeiten etwa von Lawrence Weiner oder Michael Sailstorfer den Weg. ...mehr

Die Art.Fair in Köln bewegt zwischen reifen Positionen und junger wilder Kunst

Eine Messe erfindet sich Jahr für Jahr neu


Bernd Reiter, Ironie des Schicksals, 2016

Eigentlich wollten sie in diesem Jahr gar nicht kommen und den Stand der Tochter überlassen. Aber dann haben sie rund 70 Blätter von Günther Uecker eingepackt und sind zur vierzehnten Art.Fair nach Köln gereist, um an der Messe teilzunehmen. Helga und Aloys Wilmsen, Inhaber der gleichnamigen Galerie aus Rheineck im Kanton St. Gallen, feierten am Vernissagetag ihre Goldene Hochzeit. Mit einer Magnumflasche Champagner, zwei roten Rosen, etlichen Gläsern und Kollegen zogen die Messechefs Walter Gehlen und Andreas Lohaus in die Koje der Schweizer, um mit ihnen auf ihr großes Glück anzustoßen. Das Jubelpaar verkündete, dass man anlässlich der Goldenen Hochzeit eben jene wunderbaren Auflagenblätter von Günther Uecker mitgebracht habe und via Mail eine Verlosung mache, bei der man Kunst im Wert von 20.000 Euro gewinnen könne. Das freut die Veranstalter der Messe und die Kunden der Galerie. Neben Uecker offeriert die Galerie Wilmsen auch zarte Farbenergiebilder von Tamar Klar aus buntem leuchtendem Acrylglas. ...mehr

In der Münchner Messelandschaft wurden die Karten neu gemischt. Statt drei Messen gibt es diesen Herbst nur zwei. Die Highlights – Internationale Kunstmesse München und die Kunst & Antiquitäten München spielen in unterschiedlichen Ligen, aber das bedeutet enorme Bandbreite. Beide Veranstaltungen sind bis zum 30. Oktober geöffnet

Viel Glanz in München


Johann Gottlieb Kirchner, Teekanne in Form eines japanischen Zwerghuhns, um 1730

„Die Highlights wird auch 2016 die schönste Kunstmesse Deutschlands sein“, versprach schon vor Wochen der neue Highlights-Co-Geschäftsführer Alexander Kunkel. Nach der gestrigen Eröffnung wird keiner daran zweifeln. Die seit 2010 veranstaltete, hochkarätige Messe, die seit einigen Jahren im Kaiserhof der Residenz eine noble Location gefunden hat, ist in diesem Jahr vor allem ein Spiegel dessen, was der deutschsprachige Kunst- und Antiquitätenhandel an Spitzenobjekten zu bieten hat. Der 37jährige Alexander Kunkel, dessen Gemälde- und Zeichnungsangebot zwischen Salon und Sezession angesiedelt ist, macht da keine Ausnahme. Fast ein Jahrhundert war Franz von Stucks dämonische Ölskizze „Luzifer“ in den Untiefen privater Sammlungen verschollen. Jetzt ist die mit stechendem Blick und dunklem Timbre gefertigte Studie des Erzengels, die dem Münchner Malerfürsten als Vorarbeit für das gleichnamige, 1891 vollendete Gemälde diente, hier für 240.000 Euro wieder auf dem Markt. ...mehr

Die Entdecker-Kunstmesse Art-O-Rama in Marseille feierte am vergangenen Wochenende ihr zehnjähriges Bestehen. Noch bis zum 11. September locken 39 Stände mit internationalen Positionen

Kunst total an der Côte d’Azur


auf der Art-O-Rama 2016

Ein wenig Urlaub, viel Sonne und ganz viel Kunst: Am letzten Wochenende öffnete in Marseille die kleine, aber feine Kunstmesse Art-O-Rama ihre nunmehr zehnte Ausgabe. 20 französische und internationale Galerien, darunter auch sechs deutsche, sorgen in den Hallen der Friche la Belle de Mai, einer seit 1992 als Kulturzentrum genutzten ehemaligen Tabakfabrik, für eine konzentrierte und überschaubare Veranstaltung. In der in diesem Jahr neu geschaffenen Sektion mit Editionen kommen sieben weitere Aussteller hinzu, dazu noch regionale Kunstinitiativen, die Sektion Show Room mit vier jungen Künstlern und die beiden Gastprojekte „The Green Parrot“ aus Barcelona und „63rd-77th Steps“ aus dem süditalienischen Bari. Insgesamt sind 39 Stände auf den rund 2.500 Quadratmetern Ausstellungsfläche zugegen. ...mehr







News vom 16.01.2017

Maria Lassnig Preis für Cathy Wilkes

Tristram Hunt wird neuer Direktor des Victoria and Albert Museum

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Efthymios Makis Warlamis gestorben

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Kadist-Preis für Shirin Yousefi

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Galerie Neher - Essen - Fritz Overbeck, Birkengruppe vor rotem Haus, o.J.

Frühjahr 2017 – Kunst aus dem 20. Jahrhundert
Galerie Neher - Essen





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