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Am 16.06.2018 56. Kunstauktion - Bildende Kunst des 16.-21.Jh.

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Bei Wangen, 1945 / Erich Heckel

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Orange-Blau-Orange, 2004 / Kuno Gonschior

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Marktberichte

Kauffreudige Kunden sorgten für einen erfolgreichen Auktionstag bei Irene Lehr in Berlin und übertrafen so manche Erwartung

Die goldene Tomatensuppe


Andy Warhol, Tomato Soup, 1968

Obwohl hierzulande kaum wer jemals „Campbell’s Tomato Soup“ gegessen hat, ist die rot-weiße Konservendose weithin bekannt. Andy Warhol erhob sie zu einem Symbol für die Massen- und Industrieproduktion seiner Zeit und schuf somit eine Ikone der jüngeren Kunstgeschichte. Dabei verwundert es nicht, dass er neben ...mehr

25.05.2018

Kunsthandwerk aus dem Jugendstil und dem frühen 20. Jahrhundert verschönert jeden Raum des Hauses. Das Dorotheum bietet dazu die rechte Auswahl

Frühstück mit Tiffany & Co.


Josef Hoffmann, Anhänger mit Kette, 1903

Die Künstler des Jugendstil wollten jeden Winkel des alltäglichen Lebens verschönern und auch die einfachsten Dinge kunstvoll gestalten, ja sie zu Kunstwerken erheben. Inspiriert von der englischen Arts & Crafts-Bewegung gründeten sich in den deutschsprachigen Ländern zahlreiche Werkstätten zur Förderung und Verbreitung des Kunsthandwerks. Allen voran und als Vorbild für viele andere stand die 1903 gegründete Wiener Werkstätte. Dort entwarfen und produzierten heute vielfach bekannte und geschätzte Künstlerinnen und Künstler Textilien, Schmuck, Möbel, Keramik oder auch Ansichtskarten. Neben hohem künstlerischem Wert sollten die einzelnen Stücke aber auch immer ihren praktischen Nutzen behalten. Vor allem für seine Entwürfe aus Glas ist Koloman Moser, einer der Gründerväter der Wiener Werkstätte, bekannt. Oft führte die Manufaktur Meyr’s Neffe im böhmischen Adolf bei Winterberg die Herstellung aus, so auch bei einem 31teiligen Trinkservice. Die Gläser und die Karaffe zeichnen sich durch einfache Grundformen und sparsamen Dekor aus. Der Reiz besteht in ihrer ruhigen Regelmäßigkeit und den dazu kontrastierenden lebendigen Oberflächen. Für 1.500 bis 2.500 Euro offeriert das Wiener Dorotheum nun das Glasservice. ...mehr

24.05.2018

Bassenge trumpft in der Versteigerung von Druckgrafik des 15. bis 19. Jahrhunderts mit Qualität und Quantität auf. Die Sonderauktion „Memento Mori“ stürzt sich dagegen gezielter auf ein Thema

Geschäftstüchtige Alte


Jacob Matham, Nuptiae in Cana Gallileae (Das letzte Abendmahl), 1616

Kunst zu reproduzieren heißt, auf dem Markt pragmatisch mit einem Werk mehr Gewinn umsetzen zu können. Für kleinere Summen, als beispielsweise für Ölgemälde nötig waren, wurden große Arbeiten so einer breiteren Masse zugänglich, gleichzeitig konnten Künstler ihre Bekanntheit steigern und ihre Ideen über größere Entfernungen hinweg bekannt machen. Die Rolle der Verleger und Produzenten von Druckgrafik ist damit auch kunsthistorisch nicht zu unterschätzen. Beide dieser Tätigkeiten vereinte der in Haarlem lebende Jacob Matham, der zwar eigene Zeichnungen entwarf, aber hauptsächlich reproduzierend arbeitete. „Nuptiae in Cana Gallileae“, eine Darstellung der Hochzeit von Kana aus dem Jahr 1616, die fälschlicherweise lange für ein letztes Abendmahl gehalten wurde, geht so auf Taddeo Zuccaro zurück. Stürmisch eilt eine Frau eine Treppe zur Tafel der Gäste mit Jesus im Zentrum hinauf, um zu verkünden, dass der Wein ausgegangen sei. Für 2.800 Euro steht der Kupferstich nun zum Verkauf. Bei „Christus erweckt den toten Sohn der Witwe von Nain“ aus der Zeit um 1593/94 bezieht sich Matham auf Federico Zuccaro, den Bruder Taddeos. 1.200 Euro sind für diese manieristisch bewegungs- und figurenreiche Szene gefordert. ...mehr

23.05.2018

Grisebach bietet eine querschnitthafte Auswahl an moderner und zeitgenössischer Fotografie in unterschiedlichen Preisklassen: Ein Blick in den themenreichen Katalog

Malen mit Licht


László Moholy-Nagy, Ohne Titel. Weimar, 1923/25

Licht und Raum bilden zwei zentrale Elemente im Œuvre von László Moholy-Nagy. Seine Beschäftigungen beschränkten sich dabei nicht auf einzelne Medien. Der Bauhaus-Meister schuf Fotografien, Filme, publizierte theoretische Überlegungen und konstruierte sogar eine auf Licht- und Schattenwurf basierende kinetische Plastik namens „Licht-Raum-Modulator“. Sein experimentelles Vorgehen führte schnell dazu, dass Moholy-Nagy nicht nur im klassischen Sinne mit einer Kamera fotografierte, sondern sich ebenso mit dem zugrundeliegenden Medium des lichtempfindlichen Papiers auseinandersetzte. Auf diesem drapierte er verschiedene Gegenstände und setzte es unterschiedlich lang der Beleuchtung aus, was abstrakte Kompositionen auf den Blättern hervorrief. Die Ergebnisse, Unikate gemalt mit Licht, nannte Moholy-Nagy „Photogramme“. ...mehr

22.05.2018

Die Malerei des 19. Jahrhunderts bei Ketterer in München listet bekannte Namen und einige unerwartet günstige Objekte

Der Anfang von Napoleons Fall


Albrecht Adam, Napoleon vor dem brennenden Smolensk, 1836

Da sitzt der siegreiche Napoleon auf seinem Schimmel vor dem brennenden Smolensk. Glücklich schaut er nicht drein. Denn was er mit der Eroberung der westrussischen Stadt am 18. August 1812 hinterlassen hat, sind doch nur Zerstörung und Tod. Einzig die auf einer Anhöhe thronende Kathedrale Mariä Entschlafung und die durch den Fluss Dnjepr abgetrennte Altstadt ragen unversehrt aus dem Feuer- und Rauchmeer heraus. So sah es jedenfalls Albrecht Adam, als er 1836 sein gedankenvolles Historiengemälde schuf. Das Geschehen hatte er 24 Jahre zuvor leibhaftig erlebt. Als Hofmaler von Napoleons Stiefsohn Eugène de Beauharnais nahm Adam 1812 am Russlandfeldzug teil, dokumentierte die Ereignisse um die Schlachten in Zeichnungen und legte sie auch schriftlich in seiner Autobiografie nieder, die posthum 1886 veröffentlicht wurde. Will er in der stoischen Nachdenklichkeit Napoleons schon den weiteren Verlauf der Geschichte andeuten? In seiner Autobiografie sprach Adam jedenfalls über das Vorrücken der Grande Armée nach Moskau vom „Grabe von Napoleons Macht und Glanz“. ...mehr

16.05.2018

Die Spezialmesse „Paper Positions“ punktete jetzt in Berlin mit einer besonderen Location

Raritäten im Papierformat


auf der Paper Positions Berlin 2018

Parallel zum Berliner Gallery Weekend öffnete am vergangenen Donnerstag die auf Arbeiten auf Papier spezialisierte kleine, feine Kunstmesse „Paper Positions“ ihre Tore. Hervorgegangen aus einer kuratierten Ausstellung mit Papierarbeiten im Jahr 2016 im Bikini-Haus in Berlin-Charlottenburg, hat sich die „Paper Positions“ mittlerweile zum Geheimtipp für ...mehr

02.05.2018

Die Entdeckermesse Art Brussels lockte zu ihrem 50. Jubiläum viele internationale Top-Sammler in die europäische Metropole

Rendezvous bei warmem Wetter


auf der Art Brussels 2018

Exzellente Stimmung herrschte am vergangenen Wochenende bei nahezu hochsommerlichen Temperaturen auf der Jubiläumsausgabe der Art Brussels zu ihrem 50. Geburtstag. 24.000 Besucher konnten bis zum Sonntagabend gezählt werden. Allein 46 Freundeskreise von Museen und internationalen Kunstinstitutionen, unter anderem vom Centre Pompidou, dem Louvre, der Royal Academy of Arts, dem Amsterdamer Stedelijk Museum und dem Rotterdamer Witte de With, waren angereist. Ebenso wie etliche bekannte Privatsammler, darunter die US-Amerikaner Don und Mera Rubell sowie Michael und Susan Hort oder Patrizia Sandretto Re Rebaudengo aus Turiner und Anita Zabludowicz aus London. Hinzu kamen natürlich nahezu alle großen belgischen Sammler, die für ihre profunden kunsthistorischen Kenntnisse und ihren bisweilen eigenwilligen, vom internationalen Mainstream selbstbewusst abweichenden Geschmack bekannt sind. ...mehr

New Positions, Collaborations und Neumarkt auf der Art Cologne

Dem Nachwuchs eine Bresche!


am Stand der Galerie Clages aus Köln

Vor zehn Jahren übernahm Daniel Hug, ein Nachfahre aus der Familie Moholy-Nagy, die Art Cologne. Zehn Jahre bedeuten Neuerungen und Experimente. Ein geglücktes Unterfangen, das schon vor Hugs Zeiten erfolgreich war, sind die „New Positions“. Seit 1980 gehören sie zum festen Bestandteil der Kölner Kunstmesse und werden von der Bundesbeauftragten für Kultur, dem Bundesverband Deutscher Galerien und Kunsthändler, dem Land NRW und der Koelnmesse gefördert. Damit hat sich dieses erfolgreiche Konzept bei Sammlern festgesetzt, die auf der Suche nach junger Kunst sind. Das Bild, das sich bei der aktuellen Ausgabe der Art Cologne in Halle 11.3 zeigt, ist eine gekonnte Symbiose aus „Neumarkt“ und „Collaborations“, wobei die Sektion „Neumarkt“ sicherlich noch spannender ist, da die jungen Galerien – keine darf länger als zehn Jahre bestehen – höchstens drei Künstler aus ihrem Programm präsentieren oder aber eine Soloshow ausrichten. ...mehr

Zwei Jahre nach der Art Cologne feiert auch die Art Brussels ihren 50. Geburtstag. Doch die Freude ist etwas getrübt. Hat sich der Nachbarn aus dem Rheinland doch auf den angestammten Brüsseler Termin gesetzt. Das birgt Spannungen

Zurück zu den Anfängen


Die Art Brussels hat ihre Tore geöffnet

1968 riefen fünfzehn belgische Galerien eine Messe für zeitgenössische Kunst ins Leben und gaben ihr den Namen „Art Actuel“. Damit waren sie auf der Höhe der Zeit. Denn 1967 war mit dem Kölner Kunstmarkt, der heutigen Art Cologne, die erste Messe für Gegenwartskunst an den Start gegangen. Für ihre Schau luden die belgischen Galeristen jeweils einen Kollegen aus dem Ausland ein und brachten es damals auf die schon erkleckliche Zahl von über 30 Ausstellern. Nachdem man sie mehrere Male umbenannt hatte, übernahm 1998 Karen Renders die neue „Art Brussels“ und machte aus der alle zwei Jahre stattfindenden Veranstaltung eine jährliche Kunstmesse. Im Oktober 2012 starb Karen Renders früh im Alter von 54 Jahren. Eine erfolgreiche Ära ging zu Ende. Unter Renders, die die Messe in jedem Jahr ein wenig größer machte, wurden viele Experimente gestartet, wie zum Beispiel eine Sektion „Design“, die zum 25. Jubiläum etabliert wurde und auch gleich wieder verschwand. ...mehr

Die 52. Ausgabe der Art Cologne hat die Tore geöffnet. Ist, wie man oft sagt, mit 50 der Lack ab oder werden zarte Frühlingsgefühle geweckt?

Rheinischer Schönwettergeist


Zuzanna Czebatul, Higher Than The Sun, 2018

Wie man empfangen wird, ist oft entscheidend. Zwar hat die neue Ausgabe der Art Cologne keinen roten, dafür aber einen umso auffälligeren Teppich für die Besucher ausgerollt. Für das große Südfoyer gestaltete die polnische Künstlerin Zuzanna Czebatul einen flächendeckenden Bodenbelag, dessen bunte Musterung sofort ins Auge fällt. „Higher Than The Sun“, so der Titel, passt nicht nur zum frühlingshaften Hochsommer in Köln, sondern soll unter Bezugnahme auf knallige Interieurs, lautes Design und hohle Wortphrasen wie „hype“, „won“, „cash“ und „jizz“ aus den Spielkasinos von Las Vegas zum Kunstkauf anregen. Zugleich stellt die zehnte von Daniel Hug geleitete Ausgabe eine Verbindung zur immer reißerischen, aufdringlichen Umwelt her, in der man rasch die Orientierung verliert. Die wichtigsten Galerien der Welt an einem Messestandort zu vereinen, sei heute schlichtweg unmöglich. „Die Welt hat sich auch hier rapide verändert“, konstatierte Hug auf der Pressekonferenz. Dies sei umso bedauerlicher, als dass viele bedeutende Galerien hier in Köln das Format einer Kunstmesse mitbegründet haben, das vielfältigste Nachahmer mit unterschiedlichem Erfolg gefunden hat. Greve, Werner, Hetzler, Zwirner gehörten einst dazu und sind auch diesmal in Köln mit dabei. So versteht es Hug als seine Aufgabe, die Kunst aus deutscher Perspektive zu reflektieren. ...mehr







News vom 25.05.2018

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Marisa Merz in Salzburg

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Kandidaten des Belgian Art Prize verzichten auf Nominierung

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