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Am 28.09.2018 Auktion A186: Gemälde des 19. Jahrhunderts

© Koller Auktionen AG

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Stilleben mit Äpfeln in weißer Schale mit blauem Glas, 1925 / Otto  Modersohn

Stilleben mit Äpfeln in weißer Schale mit blauem Glas, 1925 / Otto Modersohn
© Galerie Neher - Essen


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Ohne Titel, 2012 / Heinz Mack

Ohne Titel, 2012 / Heinz Mack
© Galerie Neher - Essen


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Nature morte au crane / Pablo Picasso

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© Galerie Weick


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Marktberichte

Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts zu niedrigen Preisen bei Venator & Hanstein in Köln

Alpen-Abstraktion


Gerhard Richter, Schweizer Alpen I (A2), 1969

Einen Tag nach der exquisiten Privatsammlung mit druckgrafischen Pretiosen des 15. bis 20. Jahrhunderts offeriert das Kölner Auktionshaus Venator & Hanstein sein reguläres Programm mit moderner und zeitgenössischer Kunst. Da für das höherpreisige Segment der Geschäftspartner Lempertz zuständig ist, besteht das Angebot hier zumeist aus ...mehr

20.09.2018

Venator & Hanstein haben wieder eine große Auswahl an Büchern, Autografen und Druckgrafik zusammengetragen. Besonders beeindruckt beim Kölner Versteigerer eine Privatsammlung mit Meisterblättern aus fünf Jahrhunderten

Eine feine Liebschaft


Rembrandt, Der Arzt Ephraim Bonus, 1647

Mit einem Schrotschnitt um 1470 fängt es an, mit Konrad Klaphecks Radierung „Die Selbstsichere“ von 1972 hört es auf. Rund 500 Jahre deckt eine Grafikkollektion ab, die ein Sammlerpaar über 25 Jahre hinweg mit Geschmack und Kenntnis zusammengetragen hat. Nun strebt sie wieder auf den Kunstmarkt und schmückt bei Venator & Hanstein die Herbstrunde. Sowohl der süddeutsche Schrotschnitt, ein Hochdruckverfahren, das in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhundert nur eine kurze Blütezeit hatte, als auch Klaphecks sachlich-hintergründige Darstellung eines Wasserhahns deuten an, worum es den Sammlern ging: Um die Qualität, die Seltenheit und die Genese der Drucke. Denn von der altkolorierten Beweinung Christi unter dem Kreuz mit Maria, Johannes und Magdalena existiert nur ein weiteres Blatt in der Bayerischen Staatsbibliothek, Klaphecks „Selbstsichere“ liegt in drei Druckzuständen von einer nur auf die Umrisslinien konzentrierten Ausfertigung bis zum achten Zustand mit fast malerischer Binnenstruktur vor. Der Schrotschnitt ist nun 10.000 Euro zu haben, Klaphecks symbolgeladene Dingwelt für 1.500 Euro. ...mehr

19.09.2018

Koller startet bei den Gemälden alter und jüngerer Meister mit einer ausgesuchten Vielfalt in die neue Auktionssaison, die mit dem Angebot an Zeichnungen und Grafiken in Zürich kaum Wünsche offen lässt

Versuchungen allenthalben


Hieronymus Bosch Nachfolger, Nächtliche Landschaft mit der Versuchung des heiligen Antonius, um 1550

Laut Legende suchten den heiligen Antonius während des langen Wüstenaufenthalts immer wieder Visionen heim, die ihn von seiner asketischen Lebensweise abbringen wollten. Schon in der mittelalterlichen Buchmalerei und im Buchdruck avancierte seine Geschichte als Beispiel christlicher Standhaftigkeit und Tugend zu einem beliebten Thema. Während die Szene bis ins 16. Jahrhundert zumeist am Tage abgebildet wurde, ist die Darstellung bei Nacht, die ein Nachfolger Hieronymus Boschs in jener Zeit schuf, eine ikonografische Seltenheit. Einzig eine brennende Kirche beleuchtet das Gemälde, das deutlich vom Meister der skurrilen Figuren und Monster inspiriert ist. Den gesamten Raum füllen obskure Gestalten und höllenartige Wesen, fantastische Gebäude und Symbole der Lasterhaftigkeit. Vom infernalen Geschehen unbeeindruckt, sitzt der heilige Antonius unten links im Bild und betet vor einem Kruzifix, während er eine Hand treu auf die Bibel legt. Selbst eine dämonische Kreatur, die ihm über die Schulter blickt, kann ihn nicht vom rechten Weg abbringen. 180.000 bis 250.000 Franken soll das düstere und doch grotesk komische Querformat nun bei Koller einspielen. ...mehr

16.09.2018

Mit seinem Schwerpunkt auf Glas und Keramik konnte das Heilbronner Auktionshaus Fischer in dieser Saison wieder punkten. Besonders gut kam die New Yorker Privatsammlung mit Keramiken von Emile Gallé an. Für eine kleine Sensation sorgte zudem ein fernöstliches Rollbild

Ein ungleiches Pärchen


Emile Gallé, Sitzende französische Bulldogge „Bully“, um 1884/89

Der Name Emile Gallé ist heute meist mit Glas des französischen Art Nouveau verknüpft. Seine künstlerischen Ursprünge in der Keramik finden oft wenig Beachtung. Anders sah dies der New Yorker Sammler Leo Kaplan und legte seinen Schwerpunkt auf eben jene frühe Phase im Schaffen Gallés. Seine exquisite, mit Sachverstand und Leidenschaft aufgebaute Privatsammlung hat der New Yorker Kunsthändler dem Auktionshaus Fischer zur Veräußerung anvertraut, was nicht zu seinem Nachteil war. Kaum eines der 88 Objekte blieb liegen, und häufig stritten sich die Kunden um die lustigen, teils abenteuerlichen Stücke aus dem Übergang vom späten Historismus zum Jugendstil, etwa bei der französischen Bulldogge namens „Bully“ aus der zweiten Hälfte der 1880er Jahre. „Bully“, angezogen mit einem bunten Rautenmuster in Gelb, Rot, Grün und Schwarz, hob seine Schätzung von 2.500 Euro auf einen Endpreis von 4.200 Euro an. ...mehr

04.09.2018

Bei Bassenges Fotografieauktion in Berlin triumphierten Werke der Neuen Sachlichkeit. Doch auch der Fotografie des 19. Jahrhunderts waren die Bieter zugetan

Neues Sehen durch ungeschulte Augen


Aenne Biermann, Porträt Gertrud Engels, 1929

Die 1898 in Goch geborene deutsch-jüdische Fotografin Aenne Biermann folgte Anfang der 1920er Jahre einem neuen technologischen Trend und legte sich einen Fotoapparat zu. Seit der Erfindung der Kodak Nr. 1 konnte sich so ziemlich jeder dieses Gadget leisten, und dank entsprechender Labordienste, die einem das lästige und aufwendige Entwickeln und Abziehen der Bilder abnahmen, bedurfte es bald kaum mehr spezieller Kenntnisse zur Nutzung solcher Apparate. Die Autodidaktin Biermann begann ihre Karriere mit privaten Aufnahmen im familiären Kreis. Von Anfang an experimentierte sie mit Licht, Schärfe und Bildausschnitten. Bereits 1929 wurden ihre Werke auf der Ausstellung „Film und Foto“ des Deutschen Werkbunds in Stuttgart gezeigt. Durch ihren frühen Tod im Jahr 1933 erlebte sie selbst die Verfolgung im Nationalsozialismus nicht mehr, aber der größte Teil ihres Œuvres gilt seit dem Zweiten Weltkrieg als verschollen. Ihre Fotografien waren dem Stil des Neuen Sehens verpflichtet. Ungewöhnliche Bildausschnitte, das Spiel mit Kontrasten und das Experimentieren mit verschiedenen Kamerawinkeln charakterisieren ihre Art der fotografischen Wahrnehmung. All diese Eigenschaften finden sich auch in Aenne Biermanns „Porträt von Gertrud Engels“, aufgenommen 1929. Bassenge hatte das Werk 2012 schon einmal für 2.000 Euro angeboten, konnte aber damals keinen Käufer finden. Nun wurde es mit 1.000 Euro erneut aufgerufen und avancierte mit einem Zuschlag von 10.000 Euro zu einem der erfolgreichsten Lose der Auktion. ...mehr

30.08.2018

Die zwölfte Ausgabe der Kunstmesse Art-O-Rama und andere Ausstellungshighlights laden zur Zeit zum Besuch der Kunstmetropole Marseille und ihrer Umgebung ein

Ja, das Meer ist blau, so blau


Olivier Mossets Installation auf der Dachterrasse der Cité Radieuse

Auf der Autobahn, die vom Flughafen Marseille Provence hinein ins Zentrum der Stadt führt, reihten sich am vergangenen Wochenende die Autos zu einem endlos langen Stau. Es sind die Tage des „Rentrée“, des Wiedereintritts der Weggefahrenen in die Stadt, das Ende der Sommersaison am Mittelmeer, ...mehr

08.09.2018

Die Bamberger Kunst- und Antiquitätenwochen finden heuer schon zum 23. Mal statt. Und wieder gibt es erlesene Objekte aus sechs Jahrhunderten im Welterbe unter dem Domberg

Antiquitäten sind das einzige Feld, auf dem das Gestern noch Zukunft hat


John und William Cary, Erd- und Himmelsglobus, London 1816/28

Dieses Bonmot des ehemaligen britischen Premierministers Harold Wilson beherzigen die Bamberger Kunsthändler. Keine deutsche Stadt dieser Größe ist so dicht mit Antiquitätengeschäften bestückt wie die Oberfrankenmetropole. Dass sich zur sommerlichen Festspielzeit hier nicht alles um Richard Wagner und seine Musik dreht, dafür sorgen die „Bamberger Antiquitätenwochen“. Schon zum 23. Mal laden die Kunsthändler Interessenten dazu ein, eine Auswahl feiner Kunst- und Kunsthandwerksobjekte zu erkunden – und gerne auch zu kaufen. Dabei setzen sie auf die Festspielgäste aus dem nahen Bayreuth. Und das Konzept geht auf, so die einhellige Meinung der Händler, auch wenn die extreme Hitze der letzten Tage den Ansturm zwischenzeitlich etwas verlangsamt hat. ...mehr

Die 23. Ausgabe der wichtigsten Basler Satellitenmesse „Liste“ war die letzte unter der bewährten Direktion des Messegründers Peter Bläuer. Das Erfolgskonzept der „Liste“ sollte aber auch in den kommenden Jahren aufgehen – davon profitieren entdeckungsfreudige Besucher und Sammler

Abschied und Aufbruch


Liste 2018 in Basel

Eine Ära geht zu Ende. Auf dem abendlichen Empfang der Entdeckermesse „Liste“ in Basel wurde der Messegründer und langjährige Direktor Peter Bläuer mit Standing Ovation verabschiedet. 1996 hatte er die „Liste“ als erste Satellitenmesse im Dunstkreis der übermächtigen Art Basel gegründet, als Reaktion junger aufstrebender Galerien, für die die Teilnahme an der etablierten, weltweit wichtigsten Kunstverkaufsschau damals noch unerreichbar war. Ein paar Gehminuten entfernt vom schicken Messegelände etablierte Peter Bläuer zusammen mit einigen Mitstreitern die unkonventionelle „Liste“ im Werkraum Warteck pp, einem labyrinthartigen ehemaligen Brauereigebäude mit industriellem Charme, in dem schon lange kein Bier mehr gebraut wurde. Kreative Basler aber, von den Betreibern einer Druckwerkstatt über diverse Gastronomen bis zu den Inhabern eines Tanzstudios, haben hier ihre Heimat gefunden. Einmal im Jahr während der Art Basel Woche bespielen dann junge internationale Galerien die verschachtelten Räume. ...mehr

Die Basler Premiere der auf Arbeiten mit Papier spezialisierten Satellitenmesse „Paper Positions“ scheint geglückt. Zahlreiche Besucher kamen letzte Woche in den zentral gelegenen Ackermannshof

Blatt für Blatt


auf der Paper Positions Basel 2018

Die internationalen Kunstprofis waren in der vergangenen Woche schwer beschäftigt. Während der Art Basel hetzten Sammler aus New York, Hongkong oder Paris von einer Vernissage zur nächsten Preview, vom intimen Tête-à-tête in der Collectors Lounge zum gesetzten Dinner im überlaufenen Kunsthallengarten. Viel Zeit, um mal kurz durchzuatmen, blieb da eigentlich nicht. Eine gute Gelegenheit zum zwischenzeitlichen Innehalten bot jedoch die Entdeckermesse „Paper Positions Basel“, eine in diesem Jahr zum ersten Mal veranstaltete Nebenmesse, spezialisiert auf Arbeiten mit und auf Papier. Im historischen Ackermannshof, einer ehemaligen Druckereihalle mit industriellem Charme in der zentral gelegenen St. Johanns-Vorstadt, präsentierten sich 26 Galerien aus der ganzen Welt mit Arbeiten vom 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart. ...mehr

Die 49. Art Basel will nicht nur Umschlagplatz von millionenteuren Kunstwerken sondern auch Austragungsort von notwendigen Debatten sein

Courage statt Scheuklappen


Candice Breitz, TLDR, 2017

Von ganz oben hat man immer den besten Überblick. Das wissen nicht nur Jäger, die gerne vom Hochsitz aus ihre Beute ins Visier nehmen. In der auf spektakuläre Großprojekte spezialisierten Sektion „Unlimited“ der 49. Ausgabe der Art Basel, die immer noch als die weltweit wichtigste Kunstmesse gilt, hat der französische Künstler Daniel Buren eine weitläufige Gerüstplattform aufgebaut. Sie ermöglicht es dem Besucher, die 72 auf rund 17.000 Quadratmetern präsentierten Monumentalwerke der Unlimited zunächst einmal aus luftiger Höhe zu betrachten, ehe er sich diese im Detail anschaut. Holzpaneele mit grün-weißem Streifenmuster weisen die Konstruktion als typisches Werk des 1938 geborenen Konzeptkünstlers aus. Das Dickicht des Unlimited-Angebots kommt 2018 jedoch etwas mutloser daher als noch in den Vorjahren. Vintage dominiert vor Cutting Edge. ...mehr







News vom 24.09.2018

„Congo Stars“ in Graz

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Henry Wessel gestorben

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Konstanz zeigt Meisterblätter aus der Sammlung Brandes

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Ludwig Galerie in Oberhausen feiert 20. Geburtstag

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