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Am 25.04.2015 Auktion 42

© Auktionshaus Lehr

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Marktberichte

Möbel und Antiquitäten im Wiener Dorotheum

In Asien herrschen Frauen

Lodewijk van Schoor, Tapisserie mit Allergorie Asiens, um 1700

Zu den Kostbarkeiten der kommenden Versteigerung von Möbeln und Antiquitäten im Wiener Dorotheum gehört eine fünfeinhalb Meter breite Tapisserie mit einer allegorischen Darstellung des Kontinents Asien. Signiert ist das figurenreiche Ensemble mit einer Frauengruppe, darunter mehreren Herrscherinnen, Dienern, Kamel im Schatten von Palmen und einer ...mehr

18.04.2015

Hochkarätige Gemälde offeriert das Wiener Dorotheum in seiner Auktion „Alte Meister“. Das überwiegend flämische, italienische und deutsche Staraufgebot kann sich sehen lassen

Im Kreis der Gelehrten

Jan Brueghel d.Ä., Die Rast an der Windmühle, um 1611

Die Wolkenformation ist samtig, der Lichteinfall der Sonne erfüllt die Atmosphäre mit frühlingshafter Wärme. Gekonnt feinteilig hat Jan Brueghel d.Ä. die Staffagefiguren in der „Rast an der Windmühle“ in die Freiluftszenerie eingebunden. Er schildert weitläufige Felder an einem Stadtrand, in denen Vorder-, Mittel- und Hintergrund fließend weich ineinander übergehen und noch dem traditionellen Schema der verblauenden Landschaft folgen. Unterhalb einer am linken Bildrand platzierten Holzmühle befindet sich eine lose verteilte Gruppe von Bauern, die im Begriff ist, sich zur Rast niederzulassen. Die weißen Pferde haben sich bereits zur Erholungspause abgestellt, eines der Tiere wurde schon abgetrenst und grast frei auf der Wiese, ein anderes braunes Ross wird gerade von seinem Reiter aus dem Kutschzaum befreit. Mit dieser Breughelschen Arbeit schickt das Wiener Dorotheum ein Schmuckstuck flämischer Malerei des 17. Jahrhunderts in seine Versteigerung „Alte Meister“. Die Landschaft in ihrer hell-dunklen Farbgliederung, die warme Stimmung und die technische Präzision in der Schilderung des Bildpersonals identifizieren das Gemälde als ein Meisterwerk Brueghels, das nun als einer der Hoffnungsträger für 300.000 bis 500.000 Euro ins Rennen geht. ...mehr

15.04.2015

Malerei des 19. Jahrhunderts im Wiener Dorotheum

Überfall der Wegelagerer

Friedrich Gauermann, Der erlegte Hirsch, 1840

Meister aus Österreich stellen einige der Hauptlose auf der kommenden Versteigerung von Gemälden oder gemäldehaften Papierarbeiten des 19. Jahrhunderts im Wiener Auktionshaus Dorotheum. Allen voran steht mit gleich vier Offerten der Biedermeiermaler Friedrich Gauermann, der insbesondere mit seinen ebenso lebensnahen wie technisch perfekten Naturschilderungen aus der alpinen Bergwelt Berühmtheit erlangte. Ein solches Werk ist sein „Hirsch am Gosausee“ mit dem Dachstein im Hintergrund, ein verhältnismäßig kleines und trotzdem 40.000 bis 60.000 Euro teures Ölbild. Mit 80.000 bis 150.000 Euro noch tiefer in die Tasche langen muss man für seine 1840 verbildlichte Szene, in der ein von Hunden begleiteter Waldbauer einen erlegten Hirsch auf einem Ochsenkarren nach Hause schafft. In die Niederungen des Daseins alpiner Wegelagerer entführt Gauermann den Betrachter mit seinem „Überfall“, datiert 1834: Eine durch die Berge rumpelnde Kutsche wird soeben das Opfer hinterhältiger Räuber, gnadenlos haben sie den sich wehrenden Kutscher niedergeschossen, eine der Damen ist bereits in Ohnmacht gefallen. Das laut Provenienzangabe ehemals im Besitz des Hauses Habsburg befindliche Gemälde soll 50.000 bis 70.000 Euro kosten. ...mehr

14.04.2015

Bibliophile aufgepasst: Bassenge bietet wieder Bücher an – und das in einem vier Tage andauernden Versteigerungsmarathon. Schon der Katalog der 105. Auktion umfasst drei Bände und lässt spannende Ergebnisse erwarten

Nur Rares holt Bares

Biblia latina vulgata, Paris, letztes Drittel des 13. Jahrhundert

Seit der ersten Auktion 1963 ist der Name Bassenge eng mit Büchern und Autografen verbunden, eine Auswahl an dekorativer Grafik ergänzt das Programm regelmäßig. Auch in der diesjährigen Berliner Frühjahrsauktion ist das Angebot in der Abteilung „Alte Drucke“ wieder exquisit. Sie wird angeführt von einer lateinischen Biblia vulgata, die gegen Ende des 13. Jahrhunderts in der Gegend von Paris entstand. Es handelt sich um eine sogenannte Perlschriftbibel, eines der raren Zeugnisse hochmittelalterlicher Buchproduktion, die sich durch eine millimeterkleine Handschrift auf hauchdünnem „Jungfernpergament“ auszeichnen, was der Überlieferung nach aus Haut ungeborener Lämmer bestehen soll. Dieses Schmuckstück bietet Bassenge für einen Schätzpreis von 65.000 Euro an. Unter den Wiegendrucken sticht besonders ein zeitgenössisch gebundener Sammelband mit zehn theologischen Inkunabeln, exegetischen Texten, Handbüchern zur Vorbereitung von Messen und Beichte sowie scholastischen Schriften von Thomas von Aquin und Johannes Nider hervor (Taxe 15.000 EUR). „Das Beste der deutschen Teufelliteratur“ bei den Drucken vor 1600 bietet hingegen ein weiterer Sammelband mit diversen Anweisungen für den gläubigen Christen, sich erfolgreich vor den alltäglichen Versuchungen und Lastern zu bewahren. Der Band enthält fünf Teufelsbücher, darunter den „Spielteuffel“ von Eustachius Schildo und den „Eheteuffel“ von Andreas Musculus, die alle furchterregend fantasievoll illustriert sind. Die Offerte beginnt bei teuflisch guten 5.000 Euro. ...mehr

13.04.2015

Kunst und Antiquitäten bei Leo Spik in Berlin

Die neue Schlosskapelle

Franz Skarbina, L’heure bleue

„L’heure bleue“ oder „Abenddämmerung“ hat Franz Skarbina sein Gemälde genannt, auf dem eine junge Damen in grünlichem, mit Pfauenmotiven gemustertem Kleid an einem Teetisch sitzt, ein kleines Büchlein in der Hand hält, das sie aber soeben in den Schoß hat sinken lassen, um den gerade eintretenden Betrachter kurz aufschauend, aber freundlich zu begrüßen. Bunt, aber nicht schreiend schillern die Farben, die der Künstler oft mit dünnen länglichen Pinselstrichen eng gegeneinandergesetzt hat, so dass das Kleid, der Stuhl, ein Sofa und der Vorhang am Fenster zu einer fast teppichartigen Gesamtkomposition zusammenschmilzen, aus der nur das glatte Gesicht der Frau wie ein ruhender Pol heraussticht. Das Entstehungsjahr des in Pastellkreide auf Papier ausgeführten Bildes ist nicht überliefert, 1995 war es einmal im Bröhan-Museum zu Berlin ausgestellt, und jetzt bildet es das Hauptlos der kommenden Versteigerung von Kunst und Antiquitäten bei Leo Spik: 22.000 Euro werden für die gut sechzig Zentimeter hohe Impression erwartet. ...mehr

10.04.2015

Die New Contemporaries auf der Art Cologne 2015

Weiße Verwirrung

PSM bei der Art Cologne 2015

Neue Besen kehren gut, sagt der Volksmund, doch wenn der Besen dann schon beinahe zehn Jahre alt ist, sollte man meinen, dass die Borsten abgenutzt sind, zumindest aber Ermüdungserscheinungen zeigen. Bei Daniel Hug ist das ganz und gar nicht so. Er hat der altehrwürdigen Mutter ...mehr

17.04.2015

Die Art Cologne steuert auf ihr 50jähriges Bestehen zu und ist damit die älteste noch bestehende Messe für Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts. Nun hat sie ihre Tore in Köln geöffnet

Die Kunst im flotten Dreier

Santiago Sierra, 483 Stunden Arbeit

„483 Stunden Arbeit“ steht in Metallbuchstaben auf einer Seite des vier Meter großen massiven Betonwürfels vor den Kölner Messehallen. Die mausgraue Plastik des spanischen Konzeptkünstlers Santiago Sierra hat die Arbeitssunden in Beton gegossen, die er zusammen mit seinen Mitarbeitern für die Produktion des Kunstwerkes benötigte. Die Leitung der nunmehr 49. Ausgabe der Art Cologne intendierte mit der Auswahl gerade jenes Werks für den prominenten Standort einen Verweis auf die viele Belange, die bei der Organisation der Ausgabe vor dem 50jährigen Jubiläum im kommenden Jahr zu berücksichtigen sind. Doch auch schon jetzt wird eine einschneidende Neuerung offensichtlich: nach sechs Jahren hat man sich zu einer Veränderung der räumlichen Struktur entschlossen: Das Angebot wurde erstmals auf drei Hallenebenen ausgebreitet und damit straffer organisiert. Positionen klassischer Künste finden sich im untersten Geschoss. Große Namen der Künstlerschaft vor allem aus der Zeit nach 1945 sind auf der mittleren Eingangsebene anzutreffen, während sich das in die Höhe strebende Progressive aktueller Produktion auf der obersten Ebene eingestellt hat. Die Vorteile liegen – bei aller vorhandener Durchmischung – auf der Hand: Die Besucherströme zeigten sich am Vernissagetag je nach spezieller Interessenslage erstaunlich gut aufgeteilt. ...mehr

16.04.2015

Die Eurantica hofft in Brüssel noch auf starke Verkäufe

Die Deutschen ziehen sich zurück

Am Stand von Catherine Gavage

Am 22. März endete die TEFAF in Maastricht, am 20. März startete die Eurantica in Brüssel. Die dichte Messeabfolge ist ein Konzept, das sich über Jahre bewährt hat und nun wieder einmal vor der Bewährungsprobe steht. Wie immer erhofft man sich Synergieeffekte zwischen den Kunstmessen. Zur Vernissage am 19. März kamen die Besucher in Brüssel aber doch nur mäßig, immerhin war es ein Donnerstag und damit ein Arbeitstag. Allein zum Empfang der Bank BNP Paribas Fortis bei Häppchen und Champagner strömten die Menschen. Anlass war hier die Ausstellung der Fotografin Anne-Catherine Chevalier, die das Motto der diesjährigen Messeausgabe „Das Portrait“ fotografisch in Szene gesetzt hat. Das Konzept bezieht sich nicht nur auf den historischen Zusammenhang, der das Portrait schon in der Antike ausweist, die Organisatoren haben damit auch die Selfie-Manie der Neuzeit im Visier. Dass dieser rote Faden sich in der Eurantica finden lässt, ist außer Zweifel, doch das bunte Sammelsurium von allem, was das Antiquitätenherz höher schlagen lässt, macht die Bildnissuche zur privaten Entdeckungsreise. ...mehr

25.03.2015

The European Fine Art Fair – kurz TEFAF – gilt noch immer als die Königin aller Kunstmessen. Nirgendwo gibt es eine höhere Konzentration an Altmeister-Gemälden als im März in Maastricht. Doch mit der neuen Abteilung „Night Fishing“ setzt sie auch ein Signal. Am Sonntag schließt die Messe

Das Gemäldeangebot ist der Kern der Messe

John Gibson, Armor und Psyche, Rom um 1845

Die Sensationsmeldungen kurz vor Eröffnung der diesjährigen TEFAF hielten sich in Grenzen. Kein neuer Rembrandt entdeckt. Kein Picasso aus ganz frühen Tagen. Und trotzdem bleibt diese Messe unübertroffen in ihrer Fülle an glanzvollen Gemälden aus sieben Jahrhunderten, an aufregenden Skulpturen und an bedeutendem Kunsthandwerk und bibliophilen Kostbarkeiten. Und dass es kein Werk von Pablo Picasso gäbe, kann man nicht sagen. Groß und unübersehbar hängt ein spätes Selbstporträt am Stand der Hammer Galleries aus New York zwischen Gemälden von Degas, Gauguin, Renoir und Chagall. ...mehr

Die zwölfte Ausgabe der Art Karlsruhe hat das deutsche Kunstmessejahr eingeläutet

Schwungvoll ins satte Dutzend

Daniel Spoerri, aus der Serie „Bistro di Santa Marta“, 2014

Die Art Karlsruhe hat sich als der kraftvolle Saisonauftakt im deutschen Kunstmessebetrieb etabliert. Die günstige Lage im kunstsinnigen Baden-Württemberg sowie zugleich in der Drehscheibe der deutsch-französisch-schweizerischen Mehrländerregion ließen die Besucherzahlen auf rund 50.000 anschwellen, die heuer auch wieder erwartet werden. Die Grenzlage hat auch das internationale Spektrum der Aussteller erweitert. Von den 32 Neuzugängen kommt die Hälfte aus dem Ausland. Insgesamt sind diesmal 212 Aussteller aus elf Ländern vertreten, wobei Frankreich und Italien unter den nichtdeutschen führen. Ergänzt werden die Kojen von 19 gleichfalls von den Galeristen bespielten Skulpturenplätzen, einem Markenzeichen der Messe. Dieses Jahr sind sie zu weit gespannten „Sehflächen“ aufgelockert. So bietet sich dem Besucher abermals ein breites Crossover von Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts. ...mehr







News vom 17.04.2015

Pechstein und Schmidt-Rottluff an der Ostsee

Pechstein und Schmidt-Rottluff an der Ostsee

ADKV-Art Cologne Preis für Düsseldorfer Kunstverein

ADKV-Art Cologne Preis für Düsseldorfer Kunstverein

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