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Am 10.12.2016 50. Kunstauktion - Bildende Kunst des 17. - 21. Jahrhunderts

© Schmidt Kunstauktionen Dresden

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Dame mit Muff, um 1910 / Hanns Pellar

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© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


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Stillleben mit Katze / César Klein

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© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


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Marktberichte

Design-Highlights und Moderne Kunst bei Quittenbaum in München

Goldenes Füllhorn


Michael Powolny, Putto mit Füllhorn (Sommer), um 1907

Mit ernster, in sich gekehrter Miene und geschlossenen Augen trägt der blonde Putto das goldene Füllhorn, das mit den unterschiedlichen Früchten und Blumen beladen ist. Es handelt sich um die Allegorie des Sommers aus einer Jahreszeitenfolge. Ende des 19. Jahrhunderts erlebte diese Art der unbekleideten ...mehr

02.12.2016

Zeitgenössische Kunst zum Gruseln bei Lempertz in Köln

Wie kommt die Wurst aufs Bild?


Robert Longo, Ohne Titel (Shark 7), 2008

Kinder werden diesen Katalog mit einem leichten Schauer anfassen: Das riesenhafte, weit aufgerissene Maul eines aus dunkler Tiefe auftauchenden Weißen Haies streckt sich vom Titelbild entgegen. Nur wenige Meter und wohl Sekundenbruchteile trennen uns von dem Augenblick, da das Tier mit seinen gewaltigen Zähnen zubeißen wird. Dabei ist das ganz in Schwarz-Weiß gehaltene Bild in Wirklichkeit noch viel größer: Fast 2,30 Meter in der Höhe misst die Kohlezeichnung, die Robert Longo 2008 als Teil seiner berühmten Werkserie „Shark“ mit geradezu atemberaubender technischer Präzision und Präsenz auf Papier niedergelegt hat. Im Jahr seiner Entstehung war das auf Aluminium aufgezogene Blatt in einer Ausstellung in Los Angeles zu sehen und 2015 auf einer weiteren in Berlin. Nun steht es zum Verkauf: Mit 400.000 Euro ist es nicht die teuerste, aber zweifellos eine der beeindruckendsten Offerten der Versteigerung zeitgenössischer Kunst bei Lempertz in Köln. ...mehr

01.12.2016

Die Auktion mit Schweizer Kunst, Moderne und Zeitgenossen hat Koller in Zürich diesmal um einen eigenen Fotografie-Katalog erweitertet

Im Alpenglühen


Albert Anker, Großmutter am Spinnrad und schlafender Knabe auf der Ofenbank, 1883

Sausendes Rad der Zeit: Als eine der teuersten Arbeiten steigt ein Ölbild von Albert Anker aus dem Jahr 1883 bei Koller auf das Auktionsparkett: „Großmutter am Spinnrad und schlafender Knabe auf der Ofenbank“. Fast möchte man der detaillierten realistischen Szene aus der häuslichen Sphäre einen symbolischen Subtext unterstellen: Das Spinnrad bildet den Mittelpunkt, über der Haube der konzentriert arbeitenden alten Frau tickt eine Pendeluhr, und an der Wand hängt eine Schere, mit der der Lebensfaden abgeschnitten werden kann, während der Junge mit bloßen Füßen völlig entspannt am Ofen schläft. 900.000 bis 1,4 Millionen Franken soll dem potenziellen Käufer das intime Genrebild in der kommenden Auktionsrunde des Zürcher Versteigerers wert sein. ...mehr

30.11.2016

Ausgewählte Objekte bei Grisebach

Ein Jaguar kommt selten allein


Jaguar Mark 2, England, 1964

Die Großkatzenart des amerikanischen Jaguars ist wie viele ihrer Artgenossen ein Lauerjäger. Anders als der Gepard sprintet der Jaguar nicht, um seine Beute zu reißen, ebenso wenig führt er Hetzjagden durch, wie sie etwa Wölfe nutzen. Der gefleckte und manchmal auch pechschwarze Jaguar nähert sich so leise wie möglich seinem Opfer, um es im günstigsten Moment zu überwältigen und zu töten. Während das Tier ein Einzelgänger ist, kommt sein mechanischer Artgenosse selten allein. Der Karosseriejaguar tritt mindestens mit einem Menschen als Begleitung auf, manchmal auch mit mehreren. Das Automobilunternehmen nutzt zwar die springende Katze als ihr Logo, jedoch verzichtete sie freundlicher Weise darauf, dem Auto das Lauer- und Beuteverhalten der Großkatze weiter zu geben. In den 1960er Jahren wurde der so genannte „E-Type“ mit besonders langer Nase entwickelt und fand unter anderem im James Bond-Film „Goldfinger“ eine Nebenrolle. Der Jaguar Mark 2 gehört ebenfalls zu den Autolegenden, der in seinem schönen Design einen starken Motor verbirgt, eine „Eiserne Faust im seidenen Handschuh“, so Alexander von der Decken im Auktionskatalog „Ausgewählte Objekte“ von Grisebach. Eben dieser gut erhaltene und wohl gepflegte Jaguar soll nun in Berlin für 60.000 bis 80.000 Euro versteigert werden. Ein weiteres Bonbon in diesem Zusammenhang ist, dass das Fahrzeug dem deutschen Unternehmer und Wirtschaftspionier Werner Otto gehörte, der 2011 verstarb. ...mehr

30.11.2016

Zeitgenossen bei Van Ham in Köln

Es ist immer der Gärtner


Sigmar Polke, Es war der Gärtner, 1977

Die Gartenkunst hatte es nie leicht, als höhere Kunstform anerkannt zu werden. Schon Friedrich Schiller beklagte sich 1794: „Da es so schwer hält, der ästhetischen Gartenkunst ihren Platz unter den schönen Künsten anzuweisen, so könnte man leicht auf die Vermutung geraten, daß sie hier gar nicht unterzubringen sei.“ Kein Problem damit hatte knapp 200 Jahre später Sigmar Polke. Denn auf seinem floral gemusterten Stoff mit dem sonderbaren Titel „Es war der Gärtner“ lässt er jenen nach getaner Arbeit friedlich über einem bunten Farbsee und unter einer silbernen Spirale neben Gartenschere und Kehrbesen ausruhen. Mit dieser humorvollen Arbeit von 1977 liefert Polke gleich mehrere Bezüge zur ästhetischen Gartentheorie der Renaissance, der Frage nach der Kunsthaftigkeit des Formschnittes, zu Reinhard Meys Lied „Der Mörder ist immer der Gärtner“ von 1971, damit auch zu englischen Kriminalromanen oder zu seinem eigenen Schaffen. Denn der zufriedene Gärtner, der sich aus Buschwerk eine Liege geschnitten hat, wird überlagert von der bildbeherrschenden Spirale, einem Motiv, das sich auf eine programmatische Zeichnung Polkes von 1968 bezieht. Hier beschreibt er die Erweiterung des Sonnensystems um einen zehnten Planeten namens „Polke“. Seit 1979 befand sich die Arbeit in hessischem Privatbesitz; nun steht sie für 300.000 bis 500.000 Euro bei Van Ham zum Verkauf. ...mehr

29.11.2016

Die auf alte Kunst und Antiquitäten spezialisierte Cologne Fine Art hat mit der „COFA Contemporary“ einen zeitgenössischen Ableger bekommen und will damit ein jüngeres Publikum ansprechen

Schleichender Kehraus der Klassiker


am Stand des Grafikhändlers Hanns-Gert Braun aus Wuppertal

Der Markt für ältere Kunst, speziell für angewandte Disziplinen wie etwa Möbel oder Keramik, gilt als verstaubt und unzeitgemäß. Hinzu kommt ein gewaltiges Nachwuchsproblem: Viele Sammler sind mittlerweile hochbetagt, junge kommen nicht im ausreichenden Maß hinzu. So nimmt es nicht wunder, dass sich Händler und ...mehr

17.11.2016

Zwischen Kommerz und Diskurs: Rund um die Kunstmesse FIAC häuften sich vergangene Woche Eröffnungen, Lectures und andere Events in der französischen Hauptstadt. Dabei ging es durchaus nicht immer nur um Big Business...

Pariser Kunstherbst


Duane Hanson, Old Couple on a Bench, 1994

Wer in der vergangenen Woche in Sachen Kunst unterwegs war, den zog es nach Paris. Die 43. Ausgabe der Kunstmesse FIAC, Foire Internationale d’Art Contemporain, fand im Grand Palais unweit der Champs-Élysées statt. In diesem Jahr wurde aber erstmals auch das gegenüberliegende Petit Palais miteinbezogen. Unter der Bezeichnung „On Site“ waren hier 37 teilweise raumgreifende Arbeiten von Künstlern wie Jimmie Durham, Manfred Pernice oder Damien Hirst zu sehen. Ein wenig Art Unlimited à la Basel? Diesem Anspruch genügte die etwas disparat wirkende und dicht an dicht in die Foyers gestopfte Präsentation allerdings nicht ganz. Auch auf der erstmals für den Verkehr gesperrten Avenue Winston Churchill zwischen den Gebäuden sowie unter dem Motto „Hors les Murs“ in den Tuilerien wiesen ortsspezifische Arbeiten etwa von Lawrence Weiner oder Michael Sailstorfer den Weg. ...mehr

Die Art.Fair in Köln bewegt zwischen reifen Positionen und junger wilder Kunst

Eine Messe erfindet sich Jahr für Jahr neu


Bernd Reiter, Ironie des Schicksals, 2016

Eigentlich wollten sie in diesem Jahr gar nicht kommen und den Stand der Tochter überlassen. Aber dann haben sie rund 70 Blätter von Günther Uecker eingepackt und sind zur vierzehnten Art.Fair nach Köln gereist, um an der Messe teilzunehmen. Helga und Aloys Wilmsen, Inhaber der gleichnamigen Galerie aus Rheineck im Kanton St. Gallen, feierten am Vernissagetag ihre Goldene Hochzeit. Mit einer Magnumflasche Champagner, zwei roten Rosen, etlichen Gläsern und Kollegen zogen die Messechefs Walter Gehlen und Andreas Lohaus in die Koje der Schweizer, um mit ihnen auf ihr großes Glück anzustoßen. Das Jubelpaar verkündete, dass man anlässlich der Goldenen Hochzeit eben jene wunderbaren Auflagenblätter von Günther Uecker mitgebracht habe und via Mail eine Verlosung mache, bei der man Kunst im Wert von 20.000 Euro gewinnen könne. Das freut die Veranstalter der Messe und die Kunden der Galerie. Neben Uecker offeriert die Galerie Wilmsen auch zarte Farbenergiebilder von Tamar Klar aus buntem leuchtendem Acrylglas. ...mehr

In der Münchner Messelandschaft wurden die Karten neu gemischt. Statt drei Messen gibt es diesen Herbst nur zwei. Die Highlights – Internationale Kunstmesse München und die Kunst & Antiquitäten München spielen in unterschiedlichen Ligen, aber das bedeutet enorme Bandbreite. Beide Veranstaltungen sind bis zum 30. Oktober geöffnet

Viel Glanz in München


Johann Gottlieb Kirchner, Teekanne in Form eines japanischen Zwerghuhns, um 1730

„Die Highlights wird auch 2016 die schönste Kunstmesse Deutschlands sein“, versprach schon vor Wochen der neue Highlights-Co-Geschäftsführer Alexander Kunkel. Nach der gestrigen Eröffnung wird keiner daran zweifeln. Die seit 2010 veranstaltete, hochkarätige Messe, die seit einigen Jahren im Kaiserhof der Residenz eine noble Location gefunden hat, ist in diesem Jahr vor allem ein Spiegel dessen, was der deutschsprachige Kunst- und Antiquitätenhandel an Spitzenobjekten zu bieten hat. Der 37jährige Alexander Kunkel, dessen Gemälde- und Zeichnungsangebot zwischen Salon und Sezession angesiedelt ist, macht da keine Ausnahme. Fast ein Jahrhundert war Franz von Stucks dämonische Ölskizze „Luzifer“ in den Untiefen privater Sammlungen verschollen. Jetzt ist die mit stechendem Blick und dunklem Timbre gefertigte Studie des Erzengels, die dem Münchner Malerfürsten als Vorarbeit für das gleichnamige, 1891 vollendete Gemälde diente, hier für 240.000 Euro wieder auf dem Markt. ...mehr

Die Entdecker-Kunstmesse Art-O-Rama in Marseille feierte am vergangenen Wochenende ihr zehnjähriges Bestehen. Noch bis zum 11. September locken 39 Stände mit internationalen Positionen

Kunst total an der Côte d’Azur


auf der Art-O-Rama 2016

Ein wenig Urlaub, viel Sonne und ganz viel Kunst: Am letzten Wochenende öffnete in Marseille die kleine, aber feine Kunstmesse Art-O-Rama ihre nunmehr zehnte Ausgabe. 20 französische und internationale Galerien, darunter auch sechs deutsche, sorgen in den Hallen der Friche la Belle de Mai, einer seit 1992 als Kulturzentrum genutzten ehemaligen Tabakfabrik, für eine konzentrierte und überschaubare Veranstaltung. In der in diesem Jahr neu geschaffenen Sektion mit Editionen kommen sieben weitere Aussteller hinzu, dazu noch regionale Kunstinitiativen, die Sektion Show Room mit vier jungen Künstlern und die beiden Gastprojekte „The Green Parrot“ aus Barcelona und „63rd-77th Steps“ aus dem süditalienischen Bari. Insgesamt sind 39 Stände auf den rund 2.500 Quadratmetern Ausstellungsfläche zugegen. ...mehr







News vom 02.12.2016

125 Jahre Otto Dix

Ousmane Sow gestorben

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Galerie Flügel-Roncak - KAWS, PIRANHAS WHEN YOU\'RE SLEEPING

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