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Am 30.11.2022 120. Auktion: Druckgraphik des 15. bis 19. Jahrhunderts und des Fin de Siècle

© Galerie Bassenge Berlin

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Geist I / Ulla von Brandenburg

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© Kunsthandel Michael Draheim - Wiesbaden


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Bethsabée / Pablo Picasso

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© Galerie Weick


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Amazone, nach 1906 / Franz von  Stuck

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© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


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Blumenstrauß / Maria Caspar-Filser

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© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


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Marktberichte

Bei der Auktion „Zeitgenössische Kunst“ im Wiener Dorotheum dominieren die Abstraktion und die Italiener. Aber auch andere Länder hinterlassen ihre Duftnoten

Eine Königin und eine Prinzessin


Lucio Fontana, Concetto spaziale, 1965

„Das Loch ist meine Erfindung, mehr gibt es nicht zu sagen. Nach dieser Erfindung kann ich sterben.“ Daher verstand Lucio Fontana seine Arbeiten auch nicht als Bilder, sondern als Kunstkonzepte und bezeichnete seine meist einfarbigen, durch Schnitte oder Löcher in den Raum hin geöffneten Leinwände ...mehr

25.11.2022

Bassenge legt in seiner Druckgrafikauktion wieder eine gediegene Auswahl vom späten Mittelalter bis ins frühe 20. Jahrhundert vor und hofft mit seltenen Blättern auf rege Beteiligung

Neues Glück


Albrecht Dürer, Die Nemesis (Das große Glück), um 1501/02

Weltbeherrschend und zuversichtlich schwebt Nemesis über dem Panorama von Klausen im Eisacktal. Von großen Schwingen getragen, steht die unbekleidete, etwas beleibte Frau mit flatternden Tuchzipfeln auf einer Kugel und hält sowohl den Kelch zum Lohn für gute Taten als auch die Zügel in ihren Händen, um sie dem Unmäßigen anzulegen. Die Unbeständigkeit des Glücks findet in der Leichtigkeit des Schwebens und dem unsicheren Standmotiv auf der Kugel ihren symbolischen Ausdruck. Albrecht Dürers Kupferstich „Die Nemesis“ aus der Zeit um 1501/02, der früher als „Das große Glück“ bezeichnet wurde, findet seine literarische Vorlage bei Angelo Poliziano. Der Florentiner Humanist vereint die römische Glücksgöttin Fortuna mit Nemesis, der griechischen Göttin der Vergeltung, in einem lateinischen Gedicht in ein und derselben Gestalt. Der Kupferstich, bei dem Dürer den Goldenen Schnitt nach dem Proportionsschema des Vitruv bei einer menschlichen Figur erstmals angewendet hat, soll als harmonischer und feinzeichnender Abzug bei Bassenge in Berlin nun marktgerechte 40.000 Euro einfahren. ...mehr

23.11.2022

Das Wiener Dorotheum legt mit seiner Auktion „Moderne Kunst“ ein vielgestaltiges Angebot aus mehreren europäischen Ländern vor, stellt einen einheimischen Maler aber auffallend heraus

Geister aus dem Urwald


Alfons Walde, Almen und Gletscher, 1932

Alfons Walde ist diesmal unbestritten der Star der Moderne-Auktion im Dorotheum. Der Wiener Versteigerer hat den Tiroler Maler prominent an den Beginn seiner Auktion gerückt und lässt ihn auch den Katalogtitel bespielen. Dort tritt Walde mit einem sommerlichen Landschaftsbild auf, auf dem die weichen sattgrünen Hügelkuppen mit den weißen Gletschern der schroffen Berggipfel im Hintergrund kontrastieren. In den Vordergrund hat er zwei kantige, ebenfalls weiß getünchte Gehöfte positioniert und lässt daneben auf den menschenleeren Almen einige braune Kühe unter dem tiefblauen Himmel weiden. Seine „Almen und Gletscher“ von 1932 sollen marktgerechte 220.000 bis 360.000 Euro einspielen. Doch das ist nicht das teuerste Walde-Werk der Auktion. Den Höchstpreis haben die Experten für seinen bekannten, häufig wiederholten „Einsamen Berghof“ vergeben, der vor der Walde-typischen schneebedeckten und sonnenbeschienenen Kulisse der Kitzbüheler Alpen ruht. Mit der Staffage einer Mutter samt Kind auf dem Arm zählt dieses Motiv zu seinen einfühlsamsten aus den 1930er Jahren und fordert 250.000 bis 380.000 Euro. ...mehr

22.11.2022

Mit soliden Zahlen punkteten die Gläser bei der Auktion des Hauses Dr. Fischer in Heilbronn. Eine vorsichtige Kundschaft sorgte für die wenigen, aber dann doch verdienten Ausreißer

In der Ursuppe


Koloman Moser, Kugelvase, um 1902

Über einem violett-ockerfarbenen Grund, der perlmuttartig schimmert, schweben Schlieren an Grün und Türkis. Die große Kugelvase, die der bekannte Wiener Kunsthandwerker Koloman Moser um 1902 für die böhmische Glasmanufaktur Lötz Witwe entwarf, wirkt ein wenig, wie man sich die Urflut vorstellen könnte. Bei der kleinen, perfekt erhaltenen, 120 Jahre alten Schöpfung fiel der Hammer bei 12.000 Euro bereits an der unteren Schätzgrenze. Unbekannt ist der Gestalter einer weiteren, etwas älteren Vase aus dem Hause Lötz, die über einer kürbisförmigen Wandung weiße Luftblasen für neues Leben auf dem grünblau schillernden Wassergrund aufsteigen lässt. Hier vervierfachte sich der Wert auf 1.200 Euro. So stehen diese beiden gläsernen Kunstwerke stellvertretend für viele Angebote des Heilbronner Versteigerers Dr. Fischer: qualitativ hochwertige Stücke kamen zu vernünftigen Preisen an den Mann. Die losbezogene Verkaufsquote lag nicht überraschend bei rund 50 Prozent. ...mehr

21.11.2022

Ergebnisse der Superlative: Mit den Schätzen von Paul Allen stellte Christie’s in New York nicht nur zahlreiche Rekorde für Heroen der Kunst auf, sondern versteigerte auch die wertvollste Kunstsammlung

Überzeugend brillant


Paul Allen-Auktion bei Christie’s

Hier hat alles gepasst. Die hochkarätige Sammlung des Mircosoft-Mitgründers Paul Allen hielt zahlreiche Leckerbissen bereit, die die internationale Käuferschaft bei Christie’s zu goutieren wusste. Schon im ersten Teil der Versteigerung spielten sechzig Meisterwerke von Cézanne, Seurat, van Gogh, Gauguin, Monet, Klimt, Freud oder Botticelli brutto gut 1,5 Milliarden Dollar ein und übertrafen mit dieser Summe alles bisher Dagewesene. Die anschließende Tagesauktion in New York mit weiteren 95 Objekten, die ebenfalls alle weggingen, legte noch einmal 115 Millionen Dollar obendrauf. Damit gilt die Allen-Sammlung nun als umsatzstärkster Kunstverkauf in der Auktionsgeschichte und stellt die Kollektionen der Rockefellers und Macklowes in den Schatten, die 835 Millionen Dollar respektive 920 Millionen Dollar einbrachten und bisher die Liste der wertvollsten Privatsammlungen anführten. Neben Christie’s, das mit der Sammlung des 2018 verstorbenen Allen gut 230 Millionen Dollar verdiente, können sich jetzt mehrere Stiftungen freuen; denn der gesamte Gewinn soll nach Allens Wunsch wohltätigen Zwecken zufließen. ...mehr

18.11.2022

Die „neue“ Art Cologne präsentiert sich erstmals als Verschmelzung des Originals mit der Cologne Fine Art. Gerade hat sie die Tore für das Publikum geöffnet

Jung und Alt zum 55. Geburtstag


Art Cologne 2022

Neue Runde, neue Sortierung, neues Glück: Die Art Cologne geht wieder an den Start und hat dazu ihre Ausrichtung erneut überarbeitet. Konzentriert auf zwei Ebenen der brutalistischen Messehalle 11, einer magischen kölnischen Traditionszahl, die allein schon für Verwirrung und närrische Verblendung steht, versammeln sich heuer ...mehr

17.11.2022

Die Highlights haben als singuläres Flaggschiff des deutschen Kunsthandels von internationalem Format überlebt. Nun will die Münchner Messe wieder ihre Strahlkraft unter Beweis stellen

Üppig Auserlesenes


Martin Schnell Werkstatt, Runde Teekanne in „Schwartz Porcelain“, Meißen um 1711/13

Der traditionelle Markt für Alte Kunst und Antiquitäten erodiert schon seit längerem. Nachdem nun auch die Kölner Messegesellschaft die Cologne Fine Art & Design heuer zu einem Wurmfortsatz der Art Cologne degradiert und dies mit der veränderten Dynamik im Kunstmarkt begründet hat, sind die Highlights in München als einzige relevante Kunstmesse dieses Sektors in Deutschland übriggeblieben. Nur noch hier finden renommierte Kunsthändler wie Georg Laue, Helga Matzke, Christian Eduard Franke, Nils Viebahn, Rainer Jungbauer, Friedel Kirsch oder Thole Rotermund den entsprechenden Rahmen, um ihre hochwertigen Waren von der Antike bis zur Moderne zu präsentieren. Das mittlere und untere Preissegment ist weitgehend zu den Auktionshäusern und ins Internet abgewandert oder hat gerade noch auf der parallel laufenden Veranstaltung „Kunst & Antiquitäten München“ seinen Platz. Doch der Handel braucht diese Messen, generieren doch die einzelnen Kunsthändler bis zu 50 Prozent ihres Jahresumsatzes auf den Verkaufsschauen. ...mehr

Saisonauftakt am Ende des Sommers: Die Kunstmesse Art-O-Rama in Marseille weiß einmal mehr, als Entdeckermesse mit internationaler Beteiligung zu überzeugen

Bohème, chic und selbstbewusst


Jason Dodge, They lifted me into the sun again And packed my skull with cinnamon, 2019

Haben Sie Schecki gesehen? Gleich mehrmals auf der diesjährigen Ausgabe der Kunstmesse Art-O-Rama in Marseille begegnen den Besucher*innen Aushänge, auf denen nach einem entflogenen Vogel gesucht wird. Schecki, so steht es dort, sei sehr zutraulich, wer ihn finde, solle bitte die weiter unten angegebene Telefonnummer anrufen. Bei dem abgebildeten Vogel jedoch handelt es sich nicht etwa um einen Wellensittich oder Kanarienvogel, sondern um einen ausgewachsenen Jagdfalken. Der merkwürdige Zettel entpuppt sich am Ende als ein Element einer konzeptuellen Arbeit des in Berlin lebenden US-Künstlers Jason Dodge, Jahrgang 1969. ...mehr

Nach fast zweieinhalb Jahren Corona-Zwangspause hat sich auch die Art Karlsruhe für einen sicheren Sommertermin entschieden, aber im dicht gedrängten Messekalender das Nachsehen. Gerade bei der Moderne sind ihr einige wichtige Aussteller ferngeblieben

Eine Sommerbrise voller populärer Kunst


Art Karlsruhe 2022

Nach dem Start im Jahr 2004 und Veranstaltungen zu Jahresbeginn versucht die Art Karlsruhe nach über zwei Jahren Unterbrechung durch die Corona-Pandemie nun einen Neustart im Sommer – eine „Sonderausgabe oder Nach-Corona-Ausgabe“, wie Messechefin Britta Wirtz auf der Pressekonferenz betonte. Die Verschiebung vom Jahresauftakt in den Sommer soll nach ihrem Wunsch die Kunst im neuen Licht erscheinen lassen, was die verlängerten Öffnungszeiten und die Einbeziehung des Gartens augenfällig dokumentieren. Heuer haben sich 215 Aussteller in einer neuen Formation versammelt. Der nunmehr in der Halle 1 vereinten Kunst nach 1945 inklusive der Gegenwartskunst wurde ein druckgrafischer Schwerpunkt in der hinteren Halle 2 zur Seite gestellt, während die gleichfalls eingangsnahe Halle 4 jetzt den Fokus auf die klassische Moderne legt. Zudem sind trotz Wegfall einer halben Halle die Gänge um einen Meter breiter geworden, was noch mehr offenen Raum und angenehmere Atmosphäre bewirkt. ...mehr

Die TEFAF bleibt das bedeutendste Schaufenster der Altmeister- und Antiquitätenszene der Welt. Trotz einiger siebenstelliger Verkäufe ist nach über zweijähriger coronabedingter Pause nicht alles wie zuvor

Treffpunkt einer globalen Sammlerschaft


TEFAF 2022

Verkäufe sind das Salz in der Suppe einer jeden Messe – auch das der TEFAF im niederländischen Maastricht, die am Donnerstag nach einer kürzeren Laufzeit als gewohnt zu Ende gegangen ist. 242 Aussteller aus 20 Ländern präsentierten Kunst aus fünf Jahrtausenden. The European Fine Art Fair, so der vollständige Name der immer noch bedeutendsten Messe für alte Kunst, vermeldete jedenfalls gute Geschäfte. Der New Yorker Kunsthändler Nicholas Hall veräußerte eine anmutige „Madonna mit Kind“ des Venezianers Vittore Carpaccio für einen Betrag zwischen 10 und 15 Millionen US-Dollar. Das Tafelgemälde des späten 15. Jahrhunderts erwarb ein amerikanischer Privatsammler. Aber auch für die Klassische Modernen scheint Maastricht eine wichtige Drehscheibe zu sein. Die Düsseldorfer Galerie Ludorff konnte Emil Noldes „Huldigung“ in neue Hände geben. Das Gemälde von 1947 war ein Geschenk Noldes an seine zweite Frau Jolanthe Nolde, die es bis zu ihrem Tod im Jahr 2010 in Ehren gehalten hat. Nach ihrem Ableben hatte die Familie das Werk von 2014 bis 2020 als Dauerleihgabe an das Brücke Museum in Berlin übergeben. Nun kostete es 1,4 Millionen Euro. ...mehr







News vom 25.11.2022

Michael Müllers Kunstbefragung in Würzburg

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Brinckmann Preis für Aino Nebel

Brinckmann Preis für Aino Nebel

Dresden erinnert an Heinrich Tessenow

Dresden erinnert an Heinrich Tessenow

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Marktspiegel

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Galerie Bassenge Berlin - Barbara Rosina de Gasc, Hüftbildnis einer Dame in Weiß, um 1760

Dürers Nemesis, die Dame in Weiß und eine Sensation in Elfenbein
Galerie Bassenge Berlin

Kunsthaus Lempertz - Alberto Giacometti, Projet pour un monument pour Gabriel Péri. Projet pour une place, 1946

Monumental
Kunsthaus Lempertz





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