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Am 22.01.2019 424. Auktion: Sammlung Thillmann: Thonet – Perfektes Design

© Van Ham Kunstauktionen

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Mädchen mit Katze / Otto Scholderer

Mädchen mit Katze / Otto Scholderer
© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


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Marktberichte

Mit einer hohen Verkaufsrate und teils großen Preissprüngen schloss Irene Lehr ihre Auktion mit Arbeiten aus dem 20. und 21. Jahrhundert ab. Die Kunst aus der DDR hatte daran keinen unwesentlichen Anteil

Die Faszination des Sachlichen


Alexander Kanoldt, Il Paese di Bellegra II, 1925

In einiger Entfernung thront Bellegra einsam über den schroffen Felsmassen der Monti Prenestini. Wenig Schmeichelhaftes wohnt der „versteinerten Sphinx“ inne, wie Adrian Ludwig Richter den Ort östlich von Rom in seinen „Lebenserinnerungen“ beschrieb. Doch immer wieder zog es die Künstler seit der Romantik zu dem ...mehr

16.01.2019

Mit der Nachkriegskunst und den Zeitgenossen konnte das Dorotheum in Wien das Jahr zufrieden beschließen. Dabei zeigten sich die Kunden nicht nur vom Italien-Schwerpunkt des Versteigerers begeistert, sondern belohnten auch die deutsche Avantgarde mit Preissprüngen

Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott


Günther Uecker, Johannes, 1995

Das Anfangszitat aus dem Evangelium nach Johannes nahm Günther Uecker 1995 als Grundlage für sein sechsteiliges Werk, das er nach dem Verfasser des Textes benannt hat. Die ersten zehn Verse, die der Künstler programmatisch für seine Materialarbeit heranzog, beschreiben dabei die Entstehung der Welt. Vor dem Wort Gottes, das den Schöpfungsprozess leitet, ist demnach nichts im Universum vorhanden, was Uecker zunächst mit einer Fläche aus fahl grauer Asche auf Papier illustriert. Es folgen in Leserichtung vier gleich große Blätter, auf die er handschriftlich die Bibelverse festhielt. Zuletzt steht rechts eine Tafel, die voll mit seinen typischen eng angeordneten Nägeln besetzt ist. Jene lassen sich hier symbolisch als Sinnbild der reichhaltigen Schöpfungen oder Einschläge ins Nichts durch Gottes Wort lesen. Die inhalts- und ausdrucksstarke mehrteilige Arbeit aus einer deutschen Privatsammlung überzeugte die Bieter des Dorotheums in Wien: Erst bei 280.000 Euro am oberen Rand der Schätzung erfolgte der Zuschlag. ...mehr

10.01.2019

Vor allem mit Nachkriegskunst punktete Van Ham in Köln bei seiner Auktion mit Arbeiten aus dem 20. und 21. Jahrhundert und erzielte einige Spitzenwerte

Die Lehre von der Abstraktion


Heinz Mack, Kleiner Urwald, 1966

Das Wissen darum, dass ZERO-Kunst nicht erst seit gestern auf dem Markt Spitzenpreise erzielt, hätte das Kölner Auktionshaus Van Ham vielleicht zu einer mutigeren Schätzung als 150.000 bis 200.000 Euro für Heinz Macks „Kleinen Urwald“ von 1966 veranlassen können. Oder war der zwar marktübliche, aber dennoch verlockend niedrige Preis für ein Werk dieser Größe – es misst zwei Meter in der Höhe und drei Meter in der Breite – und Qualität Kalkül? Jedenfalls ging der Plan, wie immer er auch gewesen sein mag, wunderbar auf: Auf der jüngsten Versteigerung moderner und zeitgenössischer Kunst erzielte Van Ham mit dem „Urwald“ einen internationalen Auktionsrekordpreis für den 1931 geborenen Künstler: 800.000 Euro, mit Aufgeld sogar etwas über eine Million Euro ließ ein Bieter für die aus feinsten Aluminiumgittern bestehende, silbrig glänzende Naturnachahmung springen. Ersteigerer soll der Bielefelder Kunsthändler Samuelis Baumgarte im Auftrag einer rheinischen Sammlung sein. ...mehr

08.01.2019

Bei der Druckgrafik von Bassenge in Berlin waren wieder einmal Dürer und Rembrandt die Verkaufsschlager. Doch die Spitzenposition ergatterte sich ein Romantiker

Teures Zeichen der Freundschaft


Johann Anton Ramboux, Doppelportrait des Malers Konrad Eberhard mit seinem Bruder Franz, 1822

„Ich muss gestehen, dass unter der großen Zahl an Schülern, die ich ausgebildet habe, niemand je mehr Talent gezeigt hat als der junge Ramboux; und ich fürchte nicht, dass jemand diesen lobenden Aussagen über ihn und seinen Anlagen widerspricht; er ist geboren, um dieser Kunst im Land seiner Geburt Ehre zu machen.“ Kein Geringerer als Jacques-Louis David, der Hauptmeister des französischen Klassizismus, stellte dem jungen Ramboux dieses Zeugnis aus. Doch Davids heroisch-realistische Malerei von bestechender Klarheit und Strenglinigkeit interpretierte Johann Anton Ramboux unverkennbar milder, nachdem er zwischen 1816 und 1822 in Rom die Nazarener kennengelernt hatte. Dort schloss er auch Freundschaft mit den Malern und Bildhauern Konrad und Franz Eberhard. 1822 schuf Ramboux zunächst ein kleines Ölgemälde der beiden Brüder, das heute im Kölner Wallraf-Richartz-Museum hängt, danach eine Lithografie. ...mehr

07.01.2019

Bei Lempertz in Köln erfreuten sich Foto-Portfolios großer Beliebtheit. Doch auch die Klassiker der Fotografie bis zu den Zeitgenossen konnten punkten und teils deutliche Zuwüchse verbuchen

So malerisch, wie die Fotografie erlaubt


Heinrich Kühn, Ohne Titel (Küstenlandschaft in Italien), wohl 1897/99

Bis zu hundert Aufnahmen eines Motivs soll Heinrich Kühn angefertigt haben, bis er mit seinem Ergebnis zufrieden war. Sein Augenmerk lag dabei auf malerischen Effekten, wie sie die Impressionisten mit dem Pinsel einfingen. Dieses Prinzip machte ihn zu einem Hauptvertreter des Piktorialismus, der die Fotografie zur Kunst erhob. Technisch setzte Kühn dabei auf den Gummidruck, der ihm erheblich besser als vorherige Verfahren erlaubte, gestalterisch ins Bild einzugreifen. Das Ergebnis waren pittoreske Ansichten mit starken Lichteffekten und häufig romantisch weichgezeichneter Oberfläche, die die Atmosphäre der Werke betonte. Flirrend sind in der „Küstenlandschaft in Italien“ blitzartige Lichtreflexe im Wasser zu erkennen, während die weiße Gischt sich schaumartig an der Küste ausbreitet und der Hintergrund in nebligen Schwaden verschwimmt. Schon mit der Versteigerung von 60 Abzügen Kühns aus einer deutschen Privatsammlung konnte Lempertz im Herbst letzten Jahres große Erfolge verzeichnen. Nun überraschte auch der Abzug um 1897/99 mit einem Sprung von 15.000 Euro auf 34.000 Euro. ...mehr

31.12.2018

Ende November fand die 16. Ausgabe der auf Videokunst spezialisierten Loop Barcelona statt. Über 4.500 überwiegend professionelle Besucher trafen sich zum intensiven Austausch rund um die internationale Videoproduktion

Die Faszination des bewegten Bildes


Tamir Zadok, Art Undercover, 2017

Sie begegnen uns auf Schritt und Tritt: Videos, kurze Filmchen mit bewegten Bildern, haben seit vielen Jahren Einzug in unseren Alltag gehalten, ob als Nachrichtenclip im Online-Newsportal, als Do-it-yourself- oder Influencer-Video auf Youtube, als Kochanleitung auf Social Media-Seiten oder als Animationsfilm für Kinder auf dem ...mehr

15.01.2019

Die 49. Ausgabe der Cologne Fine Art hat ihre Tore geöffnet

Der letzte Schritt vor dem halben Jahrhundert


Angela Glajcar, Terforation, 2014

Es ist wieder so weit. Nach einer erfolgreichen Art Düsseldorf in der vergangenen Woche versucht nun die Cologne Fine Art nachzuziehen. Anders als in der Landesshauptstadt, wo Gemälde und Plastiken seit 1945 im Fokus standen, versteht sich Köln als eine „Messe, die verführt“, so die Direktorin Cornelia Zinken auf der Pressekonferenz. Sie will einen „Gang durch eine Wunderkammer der Jahrhunderte“ inszenieren und ihre Messe als Entdeckerschau positionieren. Folglich breit gestreut ist das vielfältige, Dekaden überspannende Angebot aus vorwiegend europäischen, aber auch außereuropäischen Artefakten. Keineswegs sieht man sich dabei nur als Verkaufsplattform, wie Thole Rotermund vom Kunsthandelsverband betonte, sondern möchte über die Kunst miteinander ins Gespräch kommen. Konzentriert in einer abgespeckten Messehalle konnten die Veranstalter 79 Aussteller zur Teilnahme bewegen. Das Spektrum erstreckt sich von hochpreisigen Gemälden und Plastiken im Millionenbereich, über Schmuck und Mobiliar bis hin zu afrikanischen und ostasiatischen Kunstgegenständen, auch wenn sich die vier letztgenannten Bereiche im Laufe der Jahre immer stärker auf wenige Händler reduziert haben. Wie löchrig ist das Terrain, auf dem Messe kurz vor ihrem 50. Geburtstag steht? Diese Frage mag sich der Besucher gleich zu Beginn stellen, wenn er unter den herabhängenden, gerissenen Papierbögen mit zentralem Hohlraum von Angela Glajcar hindurchwandelt. „Terforation“ nennt sie ihr wie Wäsche an der Leine hängendes, über den Köpfen der Besucher schwebendes Konstrukt von 2014, was die Galerie Utermann als Auftakt zur Cologne Fine Art stellt. ...mehr

Die diesjährige Paris Photo punktete mit einem hochkarätigen Angebot aus allen Epochen des Mediums Fotografie, spannenden Artist Talks und mehr als 300 Fotokünstlern zum Anfassen: 68.876 Besucher wussten das zu schätzen

Wo Sammlerträume wahr werden


auf der Paris Photo 2018

Ausnahmezustand in Paris. Über 120 politische Würdenträger waren am vorvergangenen Wochenende in die französische Hauptstadt gekommen, um den 100. Jahrestag des Endes des Ersten Weltkrieges zu zelebrieren. Während die hochrangigen Politiker am Sonntagmorgen ihren Festakt am Arc de Triomphe begannen, strömten unzählige Fotofreunde zum nur wenige Gehminuten entfernten Grand Palais, dem Austragungsort der Paris Photo. Die weltweit wichtigste Spezialmesse für Fotografie schloss am Sonntagabend mit einem Besucherrekord: Fast 70.000 Interessierte haben das fünftägige Fotospektakel besucht. Gegenüber dem Vorjahr ist das eine Steigerung von fast sieben Prozent. ...mehr

Die PAN Amsterdam – eine Kunst- und Antiquitätenmesse für Europa, aber ohne deutsche Beteiligung

Für Platzhirsche


Piet Mondrian, Elisabeth Sophia Maria Cavalini, 1901

Heuer wird die PAN Amsterdam 32 Jahre alt. Im Laufe ihrer Geschichte hat sich die Kunst- und Antiquitätenmesse immer wieder gehäutet. War sie einst eine europäische Messe mit Händlern und Galerien auch aus Deutschland, ist sie in den letzten Jahren zu einer rein niederländischen Veranstaltung geworden, was aber die deutschen Kunstliebhaber nicht davon abhält, nach Amsterdam zu reisen. In diesem Jahr erwartet sie auf der PAN eine Sensation, die keiner so vorausgesehen hat. Bei den Vorbereitungen wurde noch vor der offiziellen Begehung durch das Publikum ein Gemälde von Piet Mondrian am Stand von Kunsthandel E.J. van Wisselingh & Co. aus Haarlem entdeckt. Es handelt sich dabei um ein Portrait der Elisabeth Sophia Maria Cavalini. ...mehr

Die zweite Ausgabe der Art Düsseldorf hat ihre Tore geöffnet

Auch ohne starken Partner


Aller Turbulenzen zum Trotz: Beachtliche Besucherströme bewegten sich gestern in Richtung des Böhler-Areals in Düsseldorf-Oberkassel. In den edel sanierten Hallen des ehemaligen Stahlwerkes eröffnete die zweite Ausgabe der Art Düsseldorf. Nach dem medienwirksamen Ausstieg der Schweizer Messe und dem Rückzug des Mitveranstalters Andreas Lohaus war dies nicht unbedingt zu erwarten. Sichtlich nervös bemühte sich der verbliebene Messedirektor Walter Gehlen auf der Eröffnungspresskonferenz denn auch zu betonen, dass die Veränderungen ohne Einfluss auf die junge Kunstmesse seien. Weder operativ noch in finanzieller Hinsicht seien die Schweizer beteiligt. Vor dem Hintergrund ihres globalen Netzwerkes sei für die erste Ausgabe wichtig gewesen, der Marke Art Düsseldorf auf die Sprünge zu helfen. ...mehr







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