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Am 15.11.2018 417. Auktion: Schmuck & Uhren

© Van Ham Kunstauktionen

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Stilleben mit Äpfeln in weißer Schale mit blauem Glas, 1925 / Otto  Modersohn

Stilleben mit Äpfeln in weißer Schale mit blauem Glas, 1925 / Otto Modersohn
© Galerie Neher - Essen


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Ohne Titel, 2012 / Heinz Mack

Ohne Titel, 2012 / Heinz Mack
© Galerie Neher - Essen


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Nature morte au crane / Pablo Picasso

Nature morte au crane / Pablo Picasso
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Marktberichte

Das Auktionshaus Lempertz in Köln kann bei den Alten Meistern und der Kunst des 19. Jahrhunderts mit marktfrischer Ware aufwarten

Im römischem Untergrund


Leo von Klenze, Römische Bauten mit der Ansicht der Cloaca Maxima, um 1824/25

Auf den ersten Blick ist Leo von Klenzes Vedute aus der Stadt Rom vielleicht etwas unspektakulär. Da tun sich vor dem Betrachter vor allem mit Pflanzen überwucherte Steinmassen auf. Aber keines der berühmten Bauwerke der Ewigen Stadt weckte Klenzes Interesse. Seine Aufmerksamkeit galt der „Cloaca ...mehr

13.11.2018

Zum Ende des Ersten Weltkriegs: Sotheby’s wartet bei den Modernen in New York mit albtraumhaften Kriegsvisionen auf. Highlights sind zudem restituierte Kunstwerke und eine britische Privatsammlung

Es rumort in Europa


Marsden Hartley, Pre-War Pageant, 1913

Als Marsden Hartley im April 1912 den Atlantik nach Europa überquerte, war er in seinem Heimatland Amerika bereits ein angesehener Künstler. Schon drei Jahre zuvor hatte er eine Einzelausstellung in Alfred Stieglitz’ berühmter Galerie 291. Zunächst zog es Hartley nach Paris, wo er den deutschen Bildhauer Arnold Rönnebeck und dessen Cousin, den Offizier Karl von Freyburg kennenlernte. Auch aus seiner Liebe zu letzterem heraus besuchte er im Januar 1913 Berlin und zog mit Freyburg im Mai in die Metropole, in der er schnell Kontakte zu den deutschen Avantgardisten knüpfte. Seine Zeit dort war von großen Erwartungen und Liebesglück genauso geprägt wie von Trauer und Desillusionierung. In diesem Klima entstand im Jahr seines Umzugs das Gemälde „Pre-War Pageant“ in spielerischer Abstraktion. Knallige Farben, hauptsächlich Rot, Gelb, Blau und Weiß, dominieren kontraststark das Gemälde aus Zeichen und geometrischen Formen. Deren Unregelmäßigkeiten und ungeraden Kanten geben ihm eine ausschweifende Dynamik, sodass der Festzug vor dem Krieg noch unbedacht heiter erscheint. Das Werk bildet damit ein Gegenstück zum ebenfalls ungegenständlichen „Portrait of a German Officer“ von 1914 im New Yorker Metropolitan Museum of Art. Im Jahr des frühen kriegsbedingten Todes seines Liebhabers Freyburg herrschen bei Hartley dann dunklere Farben und eine ernstere Symbolik vor. ...mehr

11.11.2018

Seine kommenden Auktionen mit europäischem Kunstgewerbe und Malerei vom Mittelalter bis ins späte 19. Jahrhundert hat Van Ham in Köln umfangreich bestückt und offeriert einige museale Schätze

Gold für die Heiligen


Scolaio di Giovanni, Madonna mit Kind, zwei Engeln und den Heiligen Franziskus von Assisi und Julianus

Gold zählt zu den glanzvollsten und begehrtesten Materialien, die die Erde zu bieten hat. So verwundert es nicht, dass man ihm seit dem Altertum besondere, gar magische Fähigkeiten zugesprochen hat. Das wertvollste aller Metalle steht für die Sonne, für die Herrlichkeit des Himmels oder für Gott selbst. Große Herrscher der Antike wurden mit Grabbeigaben aus Gold beigesetzt, um ihre ehemalige Bedeutung und Größe zu untermauern. Auch goldene Totenmasken waren keine Seltenheit, wie die sogenannte „Maske des Agamemnon“ aus dem 16. Jahrhundert vor Christus belegt. Jeder Schatzsucher ist erpicht, einen sagenumwobenen Goldfund zu tätigen, was etwa dem berühmten Archäologen Heinrich Schliemann mit dem Schatz von Troja gelang. Auch in der christlichen Kunst findet Gold Verwendung. Schon im byzantinischen Reich wurde es in Form von Blattmetall auf die Altargemälde aufgebracht. Der einheitlich vergoldete Hintergrund symbolisiert die göttliche Ebene, aber auch die Gegenwärtigkeit Gottes und ist nur den Heiligen vorbehalten. Bis in das späte Mittelalter und in die Renaissance hinein haben Maler den Goldgrund auf Altargemälden angelegt, ob glatt oder aufwendig ornamental verziert. ...mehr

08.11.2018

Andreas Sturies offeriert in Düsseldorf einen ausgesuchten und schlüssigen Querschnitt durch die moderne und zeitgenössische Kunst vornehmlich aus Deutschland, aber auch mit einigen internationalen Blickfängen

Die große Marilyn ganz klein


Richard Pettibone, Blue Marilyn, 1973

Marilyn Monroe wurde nicht nur zu einer Ikone der Schauspielerei, des glamourösen gesellschaftlichen Lebens oder der Mode, sondern auch der Kunst, maßgeblich geprägt durch die berühmten Arbeiten Andy Warhols. In den knalligen Farben der Pop Art machte er ihr Gesicht zur Serie: Eine Monroe mit allem, für das sie steht, für jedermann. Richard Pettibone eignete sich dieses Warhol-Motiv an, führte es aber als eigenständige Miniaturversionen aus. Die große Schauspielerin in ihrer weltberühmten Inszenierung schrumpfte er 1973 auf eine nur 5,5 Zentimeter hohe und 4,5 Zentimeter breite Leinwand. Durch die Übernahme des Bildinhalts, Stils und sogar der Technik als Siebdruck mit Acryl wirft der Hauptvertreter und Wegbereiter der sogenannten Appropriation Art Fragen nach den Besitzansprüchen an Ideen und Vorstellungen sowie der Urheberschaft eines so ikonischen Werkes auf. Neben Warhol, von dem die Inspiration für Pettibones „Blue Marilyn“ stammt, die nun für 10.000 Euro in Auktionshaus Sturies zum Verkauf steht, sind vor dem 80jährigen Künstler andere Größen wie Jasper Johns, Roy Lichtenstein, Ed Ruscha, Marcel Duchamp oder Piet Mondrian ebenso wenig sicher. Auch ihre Werke verarbeitete Pettibone in seinem Œuvre der kleinen Formate. ...mehr

07.11.2018

Design im Wiener Dorotheum

Shakespeares Buchregal


Ron Arad, Bücherregal „This Mortal Coil“, 1993

Einer der berühmtesten Monologe der Weltliteratur, „Sein oder nicht sein“, stammt aus William Shakespeares „Hamlet“. Der dänische Prinz erwähnt im Original „shuffle this mortal coil“, was eine poetische Bezeichnung für den Tod ist. Im englischen Sprachgebrauch bezieht sich der Ausdruck „mortal coil“ auf die Last des Alltags, die getragen oder abgegeben wird. Hierauf spielt der israelische Designer Ron Arad mit seinem Buchregal „This mortal coil“ von 1993 an. Hinzu kommt, dass „coil“ für sich genommen „Spirale“ bedeutet. Arad ließ 20 Exemplare dieser Bücherspirale anfertigen, wobei die dunkle Patina des Stahls mit eingeschobenen Querstreben die Funktion eines Regals für Publikationen auch in den Rundungen gewährleistet. Der Prototyp des berühmten Büchergestells steht nun im Wiener Dorotheum bei der Design-Auktion zum Verkauf und verlangt hohe 100.000 bis 150.000 Euro. ...mehr

06.11.2018

Vorletzte Woche stand Paris im Zeichen der bildenden Kunst: Die gut besuchte FIAC im Grand Palais strahlte auf die gesamte Stadt aus. Ein internationales Publikum tummelte sich auf der Messe, der Satellitenmesse Paris Internationale, in den Museen und in den Galerien der Seine-Metropole

Sogar Käse kann hier Kunst sein


Plakat der FIAC 2018 in der Metro

Als am vergangenen Sonntagabend die Türen zum Grand Palais unweit der Place de la Concorde in Paris schlossen, konnten die 195 Galeristen aus 27 Ländern, die zur 45. Ausgabe der FIAC – Foire Internationale d’Art Contemporain an die Seine gereist waren, erst einmal tief durchatmen. ...mehr

29.10.2018

Drei Messen in München: Die Highlights, die Kunst & Antiquitäten München und die Paper Positions bringen viel Glanz in die bayerische Kunstmetropole. Aber sie sind nicht nur Konkurrenten, sie sind auch Seelenverwandte – in ihrer Begeisterung für außergewöhnliche Kunst von der Gotik bis zur Gegenwart auf jeden Fall

Ein Fest für die Kunst


Otto Mueller, Russisches Mädchenpaar, 1919

Wenn sich in diesem Jahr die Highlights – Internationale Kunstmesse München als ein „Fest für die Kunst“ anpreist, hat sie nicht ganz Unrecht. Hochkarätig, elegant und auf musealem Niveau kann die Verkaufsschau, die am Dienstag mit einem Besucheransturm eröffnet wurde, auch in ihrer neunten Ausgabe Sammler in Hochstimmung versetzen. Zu den Top-Exponaten, die für den hohen Anspruch dieser Messe sprechen, zählt bei der Galerie Ludorff das für den Expressionisten Otto Mueller so typische, fließend modellierte Doppelporträt „Russisches Mädchenpaar“ von 1919. Ein Hauptwerk Muellers, das sowohl von seiner poetisch-spröden Bildsprache als auch von der Sehnsucht des Malers nach einem unverstellten Leben geprägt ist. Mit seinem Preis von 4,65 Millionen Euro ist es das teuerste Kunstwerk der Messe. Im Bereich der Alten Kunst fasziniert der aus Monte Carlo angereiste Neuaussteller Dario Ghio mit einer exquisiten Auswahl an barocken Elfenbeinkunstwerken. Sein Glanzstück ist das bewegte und dramatisch komponierte, mit „He Bauer, Ruremund sculp.“ signierte Relief „Flucht des Aeneas aus dem brennenden Troja“ aus dem frühen 18. Jahrhundert. Sein Preis: 130.000 Euro. ...mehr

18.10.2018

Die Viennacontemporary und die Art Berlin sind sich diesmal zeitlich in die Quere gekommen. Doch die Terminkollision ließ sich für die Aussteller mit Gemeinschaftsständen lösen

Ein weißer Fleck auf der Kunstlandkarte


auf der Viennacontemporary 2018

Erwachsen geworden ist die Wiener Kunstmesse, und ihre Direktorin Christina Steinbrecher-Pfandt kann sie guten Gewissens in andere Hände übergeben. Aus der einstmals etwas müden Regionalmesse Viennafair ist unter ihrer Leitung und dem etwas sperrigen Namen Viennacontemporary inzwischen eine konzentrierte Leistungsschau der österreichischen Kunstszene mit dem international einmaligen Fokus auf Ost- und Südosteuropa geworden. Mit knapp 120 Galerien aus 27 Ländern und gut 30.000 Besuchern hat sie sich auch diesmal in der Marx Halle im dritten Wiener Stadtbezirk erfolgreich als Boutique-Messe positioniert. Steinbrecher-Pfandt, die seit 2012 die Aufbauarbeit geleistet hat und nun zu ihrem Mann und ihren beiden Kinder nach San Francisco ziehen will, hinterlässt ihrer Nachfolge somit ein gut bestelltes Feld. Als Beraterin steht sie der Viennacontemporary weiterhin zur Verfügung und will im nächsten Jahr mit Kunstsammlern aus Kalifornien nach Wien kommen. ...mehr

Die zwölfte Ausgabe der Kunstmesse Art-O-Rama und andere Ausstellungshighlights laden zur Zeit zum Besuch der Kunstmetropole Marseille und ihrer Umgebung ein

Ja, das Meer ist blau, so blau


Olivier Mossets Installation auf der Dachterrasse der Cité Radieuse

Auf der Autobahn, die vom Flughafen Marseille Provence hinein ins Zentrum der Stadt führt, reihten sich am vergangenen Wochenende die Autos zu einem endlos langen Stau. Es sind die Tage des „Rentrée“, des Wiedereintritts der Weggefahrenen in die Stadt, das Ende der Sommersaison am Mittelmeer, das Ende der Urlaubszeit. Zum Auftakt der Herbstsaison geht es besonders turbulent in Marseille zu. Die Stadt ist nicht nur voll mit ausländischen Touristen und französischen Heimkehrern, die wieder zu arbeiten anfangen. Die Kunstmesse Art-O-Rama markiert zudem den Höhepunkt des Kunstjahres in der alten Mittelmeerstadt. Die gesamte französische Kunstszene trifft sich hier, dazu internationale Sammler, Kuratoren, Galeristen und Journalisten, um an der Côte d’Azur neue Entdeckungen zu machen. ...mehr

Die Bamberger Kunst- und Antiquitätenwochen finden heuer schon zum 23. Mal statt. Und wieder gibt es erlesene Objekte aus sechs Jahrhunderten im Welterbe unter dem Domberg

Antiquitäten sind das einzige Feld, auf dem das Gestern noch Zukunft hat


John und William Cary, Erd- und Himmelsglobus, London 1816/28

Dieses Bonmot des ehemaligen britischen Premierministers Harold Wilson beherzigen die Bamberger Kunsthändler. Keine deutsche Stadt dieser Größe ist so dicht mit Antiquitätengeschäften bestückt wie die Oberfrankenmetropole. Dass sich zur sommerlichen Festspielzeit hier nicht alles um Richard Wagner und seine Musik dreht, dafür sorgen die „Bamberger Antiquitätenwochen“. Schon zum 23. Mal laden die Kunsthändler Interessenten dazu ein, eine Auswahl feiner Kunst- und Kunsthandwerksobjekte zu erkunden – und gerne auch zu kaufen. Dabei setzen sie auf die Festspielgäste aus dem nahen Bayreuth. Und das Konzept geht auf, so die einhellige Meinung der Händler, auch wenn die extreme Hitze der letzten Tage den Ansturm zwischenzeitlich etwas verlangsamt hat. ...mehr







News vom 14.11.2018

Nicole Eisenman in Baden-Baden

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Zweifache Würdigung für Aachener Ludwig Forum

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Dänischer Silberschmuck in Berlin

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Gerhard-Altenbourg-Preis für Herman de Vries

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Kunsthaus Lempertz - Ein Paar bedeutender belgischer Renaissance-Kirchenfenster mit dem Hl. Sulpicius und dem Hl. Dionysius

Exzellente Offerte von der Gotik bis ins 20. Jahrhundert
Kunsthaus Lempertz

Kunstauktionshaus Schlosser GmbH & Co. - Unser Katalog zur 78. Auktion

78. Auktion - Kunst & Antiquitäten
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Auktion "Kunst und Antiquitäten" am 1. Dezember 2018
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