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Am 05.11.2021 05.11.2021: Ostschweizer Kunst und ausgewählte Werke

© Beurret Bailly Widmer Auktionen AG

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Brandung bei Knokke, 1895 / Max Schlichting

Brandung bei Knokke, 1895 / Max Schlichting
© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


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ohne Titel / Günther Uecker

ohne Titel / Günther Uecker
© Galerie Luther


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Blick aus dem Künstler-Atelier in Berlin. Kurfürstenstraße, 1927 / Ernst Oppler

Blick aus dem Künstler-Atelier in Berlin. Kurfürstenstraße, 1927 / Ernst Oppler
© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


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Ohne Titel - Chromatische Konstellation, 2015 / Heinz Mack

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© Galerie Neher - Essen


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Marktberichte

Das Berliner Auktionshaus Dr. Irene Lehr veranstaltet zwei Auktionen im Jahr. Da heißt es, gut auswählen und Qualität der Quantität vorziehen. Das Ergebnis im Herbst: ein gelungenes und erschwingliches Portfolio der Moderne und Gegenwart

Pencks visionäre Fähigkeiten


Hermann Glöckner, Altrosa Faltung auf Gelb, um 1933

Seit gut 25 Jahren bietet die Berliner Auktionatorin Irene Lehr Sammlerinnen und Sammlern der Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts einen breiten und qualitativen Querschnitt aus allen Genres zu moderaten Preisen an. Das bestätigt auch die anstehende Herbstauktion: Am 30. Oktober kommen sowohl Werke der ...mehr

24.10.2021

Gerhard Richter und Banksy waren die Stars der Zeitgenossen-Auktion zur Frieze-Week bei Sotheby’s in London. Auch eine deutsche Sammlerfamilie hat davon profitiert

Eimer-Liebe im Höhenflug


Oliver Barker hat Banksys Schredder-Bild „Love is in the Bin“ zum Rekordwert versteigert

Eigentlich wollte Banksy vor drei Jahren mit seiner spektakulären Aktion den hyperventilierenden Kunstmarkt kritisch hinterfragen: Als Sotheby’s sein Bild „Girl with Balloon“ bei 860.000 Pfund einer Bieterin am Telefon zuschlug, fuhr es aus seinem breiten Rahmen, wurde dabei vor aller Augen zur Hälfte geschreddert und kam in dünnen Streifen unten wieder heraus. Doch Banksy überlegte es sich anders, stellte ein neues Zertifikat für die demolierte Arbeit aus und versah sie mit einem neuen Datum sowie dem neuen Titel „Love is in the Bin“: Ein neues Kunstwerk war geboren. Und dass der Kunstmarkt selbst kritische Stimmen einfach so absorbieren kann, bewies „Love is in the Bin“ gestern Abend wiederum bei Sotheby’s in London. Nach musealen Weihen im Museum Frieder Burda in Baden-Baden und der Staatsgalerie Stuttgart trennte sich die Sammlerin wieder von dem Schredder-Werk und fuhr einen satten Gewinn ein, allein schon wenn die Schätzung von 4 bis 6 Millionen Pfund erreicht worden wäre. Doch mehrere Käufer an den Telefonen kämpften minutenlang um die von der Street Art adaptierte Kunst, bis der Hammer beim neuen Banksy-Rekord von 16 Millionen Pfund zugunsten eines asiatischen Sammlers fiel. Vielleicht war die bewusste Zerstörung doch nur eine geschickte Werbemaschinerie. ...mehr

15.10.2021

Von der Alten Kunst über Antiquitäten bis zur Moderne und den Zeitgenossen ging die letzte Auktion von Neumeister in München meist geschäftsmäßig über die Bühne. Doch manchmal trieben die Kunden die Preise in die Höhe

Ein Hoch den Schweizer Alpen


August Kopisch, Die Pontinischen Sümpfe bei Sonnenuntergang, 1845

Es muss schon ein fulminantes Lichtspektakel gewesen, das August Kopisch in der Pontinischen Ebene erblickte. Die alte Sumpflandschaft südöstlich von Rom, in der Antike noch eine blühende Kulturgegend, dann durch die Versumpfung eine Brutstätte der Malaria und unbewohnbar, konnte erst Ende des 19. Jahrhunderts trockengelegt und damit wieder besiedelt werden. Als Kopisch in den 1820er Jahren bei seiner Grand Tour Italien bereiste, war er von der Erhabenheit des Verfallenen in den Pontinischen Sümpfen, von den halb versunkenen Fragmenten antiker Bauten im Spiel mit der sich ausbreitenden Natur fasziniert. An einen Berliner Freund schrieb er: „Man sieht über die pomptinischen Sümpfe in das tyrrhenische Meer, in welches die Sonnenscheibe soeben versinken will. Der purpurrothe Scirokkohimmel wird von Ueberschwemmungswassern gespiegelt, welche der Fluß Nymphaeus zum Meere führt. Im Hintergrund zur Linken erhebt sich aus den schilfigen Ebnen das Vorgebirge Monte Circello die vormalige Insel der Kirke; noch ferner eine der Ponza-Inseln. Zur Rechten des Flußes sieht man eine verfallene Wasserleitung aus den Zeiten der Caesaren; im Vordergrunde eine halb römische, halb mittelaltrige Burgruine mit rundem Thurm. Die Staffage bildet eine Heerde wilder Büffel, die von Ufer zu Ufer schwimmt.“ ...mehr

14.10.2021

Die Design-Auktion im Wiener Dorotheum lässt die aktuelle Corona-Pandemie nicht außen vor

Das fliegende Großvirus


Lutz Wagner und Peter Heim (Eisenherz), Virus Sessel, um 1992/93

Für seine kommende Design-Auktion hat das Dorotheum wieder eine ausgefallene Auswahl an Möbeln aus dem 20. Jahrhundert zusammengetragen, die manchmal sogar den Gebrauchswert überschreiten und zu einem eher skulpturalen Objekt mutieren. Fast so weit geht es etwa bei einem Sessel, den Lutz Wagner und Peter Heim um 1992/93 unter ihrer damaligen künstlerischen Firmierung „Eisenherz“ entwickelt haben. Man sitzt auf einer aufgeschnittenen Kugelform, die mit sechs Stachelbeinen auf dem Boden steht. In die Wandung aus geflammtem Schwarzblech haben die beiden kleine Dornen aus Silikon integriert und von innen beleuchtet, so dass der Stuhl durch weite Welten zu schweben scheint und sich eben nur kurz niedergelassen hat. Schon damals haben Wagner und Heim ihrem borstigen Konstrukt einen Namen von hoher Aktualität gegeben: „Virus Sessel“. Das unikate Objekt aus einer Reihe von fünf handgefertigten Stücken soll nun zwischen 2.400 und 3.600 Euro einspielen. ...mehr

04.10.2021

Vor allem die Franzosen behaupten sich in der Auktion mit moderner und zeitgenössischer Kunst bei Beurret Bailly Widmer in Basel

Nicht ganz nach Eileen Grays Geschmack


Le Corbusier, Nature morte au grand livre, 1928

Mit einigen exquisiten Werke der französischen Kunst des Impressionismus und der Moderne warten Beurret Bailly Widmer bei ihrer kommenden Auktion auf. Höhepunkt ist Le Corbusiers „Nature morte au grand livre“. Das formreduzierte Stillleben datiert in das Jahr 1928 und damit an den Endpunkt der puristischen Phase, die zehn Jahre zuvor Le Corbusier und Amédée Ozenfant mit ihrem Manifest „Après le Cubisme“ ins Leben gerufen hatten. Die damaligen Strömungen des Kubismus kritisierten sie als zu ornamental und dekorativ und wollten mit einer klaren geometrischen Formensprache, einer beschränkten Farbwahl und einer Reduzierung der Bildgegenstände einen „neuen Geist“ in die Malerei bringen. Bei der „Nature morte au grand livre“ hob Le Corbusier die körperliche Präsenz der Gegenstände fast vollständig auf und gab den Auf- und Grundriss der nun transparent gewordenen Objekte simultan wieder. Der Baseler Versteigerer preist das Gemälde, das der Schweizer Kunsthistoriker Stanislaus von Moos 1966 in seinem grundlegenden Artikel zum Purismus als eines von nur vier Bildern Le Corbusiers ausführlich besprach, als malerisches Hauptwerk in musealer Qualität und will dafür 1,2 bis 1,6 Millionen Franken sehen. ...mehr

28.09.2021

Endlich wieder Messe: Kunsthändler brauchen ebenso wie Sammler und Museumskuratoren Messen als einen Ort der Begegnung. Das untermauern derzeit in Bayerns Hauptstadt die Highlights – Internationale Kunstmesse München im Kaiserhof der Residenz und die Kunst & Antiquitäten München im Haus der Kunst

Wieder von Kunst berauscht


Ulrich Schmitt, Mohn-08A-Palladium, 2003/18

Fast die Hälfte ihres Umsatzes generieren deutsche Galerien auf Kunstmessen. Das macht die Verkaufsausstellungen für Händler bei noch so forscher Entwicklung von digitalen Formaten unersetzlich. Aber wer gestern während der VIP-Preview der Highlights als Connaisseur an der kleinen frühbarocken, schlafenden Elfenbein-Venus von Balthasar Permoser am ...mehr

20.10.2021

Die am vergangenen Wochenende zu Ende gegangene Art Basel markiert den von Hoffnung und Zuversicht getriebenen Aufbruch des internationalen Kunstbetriebs in postpandemische Zeiten – doch noch beschäftigen sich viele Künstler mit Covid-19 und den Folgen

Neuanfang nach schwierigen Zeiten


Besucher auf der Art Basel 2021

Ein weißer Mercedes-Kombi aus den 1970er Jahren mit russischem Kennzeichen hat leicht chaotisch auf dem Messegelände in Basel geparkt. Art Basel-Besucher, die zwischen den Hallen hin- und hereilen, bleiben irritiert stehen, einige werfen einen Blick durch die Scheiben. Was sie zu sehen bekommen, scheint ein etwas böser Kommentar sowohl auf den glamourösen Kunstbetrieb, als auch auf die rigide Ausgrenzung sexueller Minderheiten in Russland zu sein. Auf der Ladefläche des Kombis liegt Arm im Arm schlafend ein junges, offenbar schwules Paar, das den langen Weg von Russland nach Basel auf der Autobahn zurückgelegt hat, im Gepäck etwas Proviant und notdürftig in Luftpolsterfolie verpackte Kunstwerke. Messeausweise auf dem Armaturenbrett weisen sie als „Installer“, also Aufbauhelfer, aus. Wer sich etwas auskennt in der Szene, kann vermuten, dass auch sie Künstler sind. Nur eben nicht so erfolgreich wie all die Kunstmarktstars, deren teils millionenschwere Werke in den Messehallen offeriert werden. „The Outsiders“ lautet der Titel dieser Installation des dänisch-norwegischen Künstlerpaares Michael Elmgreen und Ingar Dragset, die die prekäre Bezahlung vieler Assistenten und Helfer, die den Kunst- und Messebetrieb am Laufen halten, ebenso thematisiert wie das unbedingte Mobilitätsbedürfnis der Branche, das durch die Corona-Pandemie vorübergehend ausgebremst war. ...mehr

02.10.2021

Kleiner, kompakter, aber nicht minder hochkarätig. Die Highlights – Internationale Kunstmesse München trotzen Corona und eröffneten gestern unter großem Publikumszuspruch ihre elfte Ausgabe

Kunstgenuss, aber sicher


auf den Highlights in München 2020

Wenn das Fieberthermometer am Einlass der Münchner Highlights unter 37,5 Grad Celsius bleibt, ist der Weg frei in ein Kunstparadies, wie wir es für eine gefühlte Ewigkeit bereits vermisst haben. Gestern eröffnete in den Bronzesälen der Residenz unter strikten Hygienemaßnahmen die anspruchsvollste Kunst- und Antiquitätenmesse Deutschlands. Gleich im Entre, zwischen den Marmorsäulen des Spätrenaissancebaus, demonstrieren vier hochkarätig bestückte Stände, dass man in Zeiten wie diesen die Highlights braucht: Als kulturellen Esprit, aber auch aus geschäftlichen Gründen. Was die Kunsthandlung Böhler aus Starnberg hier an Plastiken und Skulpturen der Gotik und des Frühbarock auffährt, ist in London und New York ebenso begehrt wie in München. Florian Eitle-Böhlers grandiose Auswahl an Kruzifixen von bedeutenden Bildschnitzern der Renaissance und nachfolgender Epochen ist wahrscheinlich nicht zu überbieten. Dazu gehören etwa Georg Petels expressiver Corpus Christi, Jacob Auers aus Elfenbein geschnitztes Exemplar – beide aus dem 17. Jahrhundert – und Tilman Riemenschneiders stille, von tiefer Empfindsamkeit geprägte Arbeit von 1500, die den gerade eingetreten Tod des Gekreuzigten darstellt. ...mehr

Das Niveau der TEFAF in Maastricht bleibt unübertroffen. Sie zeigte das Beste, was der Kunsthandel zu bieten hat, und vermeldet trotz vorzeitiger Schließung gute Umsätze. Die Hinwendung zur modernen Kunst ist unübersehbar

Corona und das Sammlervirus


Vincent van Gogh, Paysanne devant une chaumiere, 1885

Das Sammlervirus ist anscheinend stärker als die Angst vor Covid-19, das gerade die Weltwirtschaft aus den Angeln hebt. Die diesjährige The European Fine Art Fair, kurz TEFAF, die wegen der Corona-Pandemie vier Tage früher als geplant schloss, hat auf der Eröffnung am Freitag voriger Woche und während der Laufzeit rund 30 Prozent weniger Besucher registriert. Verkauft wurde aber sowohl im Altmeisterbereich, bei den Antiken und Antiquitäten, als auch in der modernen Kunst besser als erwartet. Als eines der Top-Exponate galt Vincent van Goghs Gemälde „Landarbeiterin vor Bauernhaus“ von 1885 am Stand der Londoner Galerie Dickinson. Das Bild von spröder Schönheit aus der frühen Schaffensphase eines der wichtigsten Künstler des Postimpressionismus hat eine erstaunliche preisliche Karriere hinter sich: 1968 hat es ein Sammler für 45 Pfund in einem englischen Antiquitätengeschäft entdeckt, später wurde es für 1,7 Millionen Dollar versteigert und nun auf der bedeutendsten Kunst- und Antiquitätenmesse für 15 Millionen Dollar angeboten. Lange musste es nicht auf einen neuen Besitzer warten. Die Galleri K aus Oslo setzte dagegen auf Fotografie der Becher-Schule. Andreas Gurskys dreiteilige Fotoarbeit „James Bond Island“ von 2007, eines von noch zwei existierenden, nicht zerstückelten Sets dieses Werks, ging für über 1 Million Euro in neue Hände. ...mehr

Die Entdeckermesse Art Rotterdam ist vergangene Woche zu Ende gegangen. Einige Neuerungen sorgten für ein Facelift und guten Publikumszuspruch

Frische Kunst für neugierige Sammler


Die Art Rotterdam, eingebettet in die Rotterdam Art Week, nennt sich im Untertitel „The Fair to Discovery Young Art“ und positioniert sich einmal mehr mit ihrer Mischung aus junger Kunst zu Einsteigerpreisen und einem Fokus auf niederländische Galerien sowie einige Händler aus anderen europäischen Ländern. Mit 225 Euro pro Quadratmeter ist der Kojenpreis auf dieser Kunstmesse vergleichsweise günstig. Exakt 100 Galerien waren nach Rotterdam gereist, um in der historischen Van Nellefabriek etwas außerhalb des Stadtzentrums Kunst von etablierten Stars der internationalen Kunstszene, darunter etwa Documenta-Teilnehmer Guillaume Bijl, bis hin zu ganz jungen Akademieabsolventen zu präsentieren. Allein 67 Nachwuchskünstler wurden in der kuratierten und eher unkonventionellen Sektion „Prospects & Concepts“ vorgestellt. ...mehr







News vom 22.10.2021

Städel erhält Werke aus der Sammlung Crespo

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Südafrikanische Kunst in Herford

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Kardinal-König-Kunstpreis für Michèle Pagel

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Berlin entdeckt Johann Erdmann Hummel

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