Die Kunst, online zu lesen.

Home


Magazin

News


Marktberichte


Ausstellungen


Journal


Portraits


Top Event


Netzkunst





Kunst kaufen
Werben

Translation EnglishFrench

Auktionsanzeige

Am 29.04.2017 Auktion 46

© Auktionshaus Lehr

Anzeige

Tänzerin / Franz von  Stuck

Tänzerin / Franz von Stuck
© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


Anzeige

Ruinen des Parthenon, 1877 / Carl Friedrich Heinrich Werner

Ruinen des Parthenon, 1877 / Carl Friedrich Heinrich Werner
© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


Anzeige

Zwei Figuren vorm Meer / Erich Heckel

Zwei Figuren vorm Meer / Erich Heckel
© Galerie Weick


Newsmailer Eintrag

Bestellen Sie bitte hier:


Suchen mit Google

Google
WWW
kunstmarkt.com

Marktberichte

Ob Romantik, Impressionismus oder Salonmalerei: Das Dorotheum in Wien hält große und kleine Schätze aus der Malerei des 19. Jahrhunderts bereit und präsentiert Österreichs berühmteste Kaiserin am Wendepunkt ihres Lebens

Hoch zu Ross


Carl Theodor von Piloty und Franz Adam, Kaiserin Elisabeth von Österreich als Braut zu Pferd in Possenhofen, 1853

Ein prachtvoller dunkelbrauner Gaul brüstet sich vor Schloss Possenhofen. Im Hintergrund liegt der in einen grauen Schleier getauchte Starnberger See. Dunkle Wolken ziehen vorüber, und eine Fontäne schießt aus dem tristen Grün der Gartenanlage, beleuchtet vom einfallenden diesigen Licht. In Mitten dieser Bühne präsentiert sich ...mehr

24.04.2017

Das Wiener Dorotheum geht mit Möbel und Antiquitäten an der Start und fährt dabei pompöses Porzellan auf

Königlicher Prunk in Porzellan


Johann Joachim Kändler, Deckelvase mit dem Portrait Ludwig XV, um 1740

Immer wieder entdeckt man etwas Neues an der prachtvollen Vase mit dem Portrait Ludwig XV. Der Deckel schließt mit einer goldenen Krone und einer Reserve mit dem Monogramm L ab, die von zwei Amoretten gehalten werden. Zusätzliche schmücken Palm- und Blumenzweige mit Blättern, Muscheln, Volutenspangen und Balustern mit feinen Goldrändern das Gefäß. Auf der einen Seite schwebt Fama, die römische Göttin des Ruhmes, und bläst in ihre Trompete. Ihr gegenüber sitzt Flora mit Blumen im Haar; in ihrer Linken hält sie einen Korb voller Blüten. Zwischen beiden Figuren prangen ein goldenes Gorgonenhaupt, umgeben von einem Strahlenkranz, und darunter das weiße halbplastische Portrait Ludwig XV. auf purpurfarbenem Fond. Umrahmt ist der König von Lorbeerzweigen mit goldenen Früchten. Weiter unten sind ist das bekrönte Allianzwappen der Bourbonen und des Hauses Navarra zu sehen, an deren Seite ein Amor schwebt. Den Auftrag für ein insgesamt fünfteiliges Ensemble erhielt der Meißner Modellmeister Johann Joachim Kändler 1741. In symmetrischer Anordnung sollten die drei Deckelvasen und zwei Kannen als Kaminaufsatz dienen. Die mit einer Höhe von 83 Zentimetern pompöse Vase in einer Ausführung aus der Mitte des 19. Jahrhunderts beansprucht mit einem Schätzwert von 100.000 bis 150.000 Euro einen der Spitzenpreise der kommenden Auktion mit Antiquitäten und Möbeln im Wiener Dorotheum. ...mehr

20.04.2017

Gemälde, Zeichnungen, Druckgrafiken und Skulpturen aus dem 20. Jahrhundert bei Irene Lehr in Berlin

Hofers Frauenvisionen


Karl Hofer, Frau mit Triangel, um 1948

Wie in Trance spielt die Frau auf der Triangel. Spitzfingrig hält sie das Instrument vor ihrem nackten Oberkörper. Die Augen sind geschlossen, und der Kopf mit einem braunen Turban bedeckt. In dieser Position scheint sie tief in sich gekehrt den sanften meditativen Klängen zu lauschen. Das studienhafte Ölgemälde „Frau mit Triangel“ des deutschen Expressionisten Karl Hofer entstand in dessen Spätphase um 1948. Ein Jahr danach hat sich Hofer nochmals dem Thema des Weiblichen genähert und seine „Junge Frau mit gesenktem Blick und verschränkten Händen“ auf die Leinwand gebracht. Verzaubert durch die Schlichtheit der Malerei blickt der Betrachter auf eine junge Frau in einem einfachen Kleid. Ihre Hände hält sie in ihrem Schoß leicht verschränkt, und ihre Schultern sind von einem dunkeln Tuch umschlossen. Ähnlich dem vorherigen Gemälde wirkt auch sie der Welt entrückt und in sich gekehrt. Das Frauenmotiv, mit dem Hofer die Unergründlichkeit des menschlichen Lebens untersucht, lässt sich im seinem Schaffen immer wieder finden. Beide Gemälde gehören zu den Spitzenstücken der kommenden Auktion von Irene Lehr in Berlin: Die „Frau mit Triangel“ ist auf 28.000 Euro veranschlagt, die „Junge Frau mit gesenktem Blick“ auf 35.000 Euro. Dass Hofer diese Thematik nicht nur in der Malerei erforscht hat, macht seine mit 1.500 Euro bewertete Bleistiftzeichnung eines sitzenden, versonnen das Kinn aufstützenden Mädchens deutlich. ...mehr

18.04.2017

Die Kunden wirbelten in der Auktion mit Alter Kunst, Antiquitäten und Schmuck bei Neumeister so einiges durcheinander und verhalfen einigen Objekten zu unerwarteten Wertsteigerungen

Russische Sammelwut


Robert Campin Nachfolge, Maria mit dem Kind und musizierenden Engeln in einer Apsis, wohl um 1420

Die Darstellung der Maria lactans, der nährenden Muttergottes, hat in der christlichen Ikonografie eine lange Tradition. Die Mutter-Kind-Szene geht auf den byzantinischen Ikonentypus der „Galaktotrophousa“ zurück, der wiederum auf dem altägyptischen Motiv der Göttin Isis, die den Horusknaben stillt, aufbaut und durch koptische Mönche in die Welt des Christentums vermittelt wurde. Ein flämischer Maler aus der Nachfolge Robert Campins hat die Maria lactans in seine Gegenwart geholt: Er stellt die Gottesmutter in einem langen blauen Umhang in einen halbrund geschlossenen, gotischen Kirchraum und umgibt sie mit zwei musizierenden Engeln. Anstelle des Tabernakels symbolisiert sie für ihn den Ort des Allerheiligsten. Dabei griff er auf ein nicht mehr erhaltenes Gemälde Campins um 1420 zurück, das sich großer Beliebtheit erfreute und häufig wiederholt wurde. Ein russischer Sammler interessierte sich nun für diese Maria lactans und ließ in der vergangenen Auktion bei Neumeister nicht locker. Gegen Konkurrenten im Internet und an den Telefonen konnte er sich erst bei 80.000 Euro durchsetzen. Angedacht waren für das innige Werk aus dem späten 15. Jahrhundert lediglich 30.000 bis 40.000 Euro. ...mehr

12.04.2017

Neben einigen Überraschungen verzeichnete Nagel in Stuttgart eher durchwachsene Resultate mit Alter Kunst und Antiquitäten

Musizierende Chinesen auf dem Präsentierteller


Schauplatte, Rouen, 1. Hälfte 18. Jahrhundert

Während ein Musiker begeistert auf der Trommeln spielt, bläst ein anderer in die Querflöte und ein dritter zupft die Saiten seines Instrumentes. Zu der Musik der drei Chinesen tanzt ein Junge mit beschwingten Armbewegungen, fliegen exotische Schmetterlinge und Vögel durch die Luft. Von links naht ein Diener mit einem Tablett Teetassen zu den Musikern unter dem Baum. Nach hinten rundet eine hügelige Landschaft die Darstellung ab, während im Vordergrund eine Pagode sowie ein Obstbäumchen und zahlreiche weitere Pflanzen zu sehen sind. Eine Borte aus Blüten- und Blattwerk sowie acht Reserven mit Rosen-, Vogel- und Insektendekor rahmt die Szene auf der bunten Fayence-Schauplatte aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Angesetzt war die Arbeit einer Manufaktur aus Rouen auf 4.000 Euro, doch willensstarke Bieter hoben den Preis bei Nagel auf stolze 28.000 Euro. Damit wurde die Platte zum Spitzenobjekt der Versteigerung. ...mehr

10.04.2017

Am Sonntagabend ging in Brüssel die zweite Independent zu Ende. Damit hat sich ein ernstzunehmender Partner an die Seite der Art Brussels gestellt

Die coole Parallelmesse


Skulptur von Isa Genzken am Stand von David Zwirner

Letztes Jahr feierte die von der New Yorker Galeristin Elizabeth Dee gegründete Parallelmesse zur Art Brussels, die Independent, Premiere. Ihre attraktive Location befindet sich mitten in der Brüsseler Innenstadt direkt hinter der Galerie St. Hubert im Vanderborght-Building, einem ehemaligen Kaufhaus aus den 1930er Jahren. Mehr ...mehr

25.04.2017

Die Art Brussels feierte ihren 35. Geburtstag – unaufgeregt und entspannend frisch

Die großen Namen fehlten


Harlan Levey Projects in der Sektion „Discovery“ auf der Art Brussels 2017

Die einzige Neuerung auf dem Gelände der ehemaligen Poststation Tour & Taxis zur Art Brussels, die hier zum zweiten Mal stattfand, war die Fertigstellung des Parkhauses, wo man zum Tagessatz von 8 Euro bequem mit dem Aufzug oder über die geschwungene Treppe zum Eingang der Messe für zeitgenössische Kunst kam. Die Art Brussels zeigte sich schon im Eingangsbereich farbenfroh und unkonventionell, ein bisschen so wie zu ihren Anfängen auf dem Heysel, dem Brüsseler Messegelände. Verschwunden sind die großen Galeristen, die Matadore der belgischen Kapitale, sieht man von Rodolphe Janssen und Xavier Hufkens, der auch in der Jury sitzt, mal ab. Die Art Brussels gibt sich jünger und will als Entdeckerschau wahrgenommen werden. ...mehr

25.04.2017

Bereits zum 35. Mal findet jetzt die Art Brussels statt. Insbesondere von belgischen, französischen, niederländischen und deutschen Sammlern wird die Messe als Gelegeneheit für künstlerische Entdeckungen hoch geschätzt

Neues entdecken, Bewährtes wiederentdecken


Reagan-Maske von Eric Yahnker

Die Art Brussels zählt zu den ältesten Kunstmessen der Welt. Neben der Art Cologne und der Art Basel gehört die 1968 gegründete Messe zu den traditionsreichen und etablierten Größen im internationalen Messekalender. Die 35. Ausgabe öffnete am Donnerstagabend ihre Pforten in den denkmalgeschützten Hallen des ehemaligen Warenlagers Tour & Taxis, wo sie in diesem Jahr zum zweiten Mal ihr Quartier bezogen hat. Die luftigen Industriehallen mit großzügigen Ruhezonen, viel natürlichem Licht und hohen Decken kommen bei Ausstellern und Besuchern gut an. „Die Messe ist noch schöner geworden“, resümiert etwa der aus Deutschland stammende Brüsseler Galerist Michael Callies von der Galerie Dépendance. Die im letzten Jahr gegründete Nebenmesse Independent, die auch 2017 wieder in einem ehemaligen Kaufhaus in der Brüsseler Innenstadt stattfindet, vergleicht er mit der Basler Liste. Angst davor hat er nicht. „Konkurrenz belebt das Geschäft“, gibt er sich gelassen, „viele Sammler gehen auf beide Messen.“ ...mehr

23.04.2017

Die TEFAF in Maastricht ist das Schaufenster für das Beste, was derzeit an Alten Meistern, Antiquitäten, Antiken und Design auf dem Kunstmarkt angeboten wird. Bis Sonntag präsentiert die Messe 35.000 Objekte der Spitzenklasse aus allen Epochen

Showtime an der Maas


TEFAF 2017 – am Stand der Matthiesen Gallery

Der TEFAF-Ableger in New York, der im Herbst 2016 erstmals stattfand, hat nicht im Geringsten am Ruhm der Stammmesse im niederländischen Maastricht gekratzt. Auch im dreißigsten Jahr ihres Bestehens hat sie den heimlich vergebenen Titel „Königin der Kunst- und Antiquitätenmessen“ verdient. Nirgendwo sonst wird man so konzentriert und breit gefächert verkäufliche Kunstwerke der Superlative finden wie hier. Als eines der Highlights wird in diesem Jahr das nahezu hyperrealistische, streng gegliederte Paar Stillleben des spanischen Barockmeisters Juan van der Hamen y León gehandelt. Die Londoner Galerie Colnaghi, die Konrad O. Bernheimer seit 2015 zusammen mit den spanischen Kunsthändlern Jorge Coll und Nicolás Cortés betreibt, erwartet dafür einen siebenstelligen Eurobetrag. Eine Koje weiter bietet Johnny van Haeften ein Paar Tafeln von Frans Hals mit der Darstellung eines Ehepaares für 14 Millionen Euro an. ...mehr

Die 14. Ausgabe der Art Karlsruhe lockte wieder Besucherscharen an

Kreative Kraftfelder zwischen High und Low


Für Disziplin, Geduld und Zuverlässigkeit steht die Zahl 14 in der Numerologie. Man ist sozusagen aus den Kinderschuhen erwachsen. Doch dies scheint für die Art Karlsruhe schon länger zu gelten. Gemessen an den Besucherzahlen schwang sich die Kunstmesse in der badischen Stadt rasch zur größten in Deutschland auf, und auch dieses Jahr scheint sie wieder alle Konkurrenten weit hinter sich zu lassen. Schon am Vernissagetag strömten die Besucher nur so, dass selbst ständige Messeteilnehmer vom Andrang überwältigt waren. Mit der Gesamtzahl von rund 50.000 Besuchern gibt sich die Messeleitung wie in den letzten Jahren wieder diplomatisch, führt damit aber die deutsche Messelandschaft an. ...mehr







News vom 26.04.2017

Karl-Heinz Petzinka neuer Rektor der Kunstakademie Düsseldorf

Karl-Heinz Petzinka neuer Rektor der Kunstakademie Düsseldorf

Trisha Donnelly in Köln

Trisha Donnelly in Köln

Paloma Varga Weisz in Neuss

Paloma Varga Weisz in Neuss

Ieoh Ming Pei wird 100 Jahre alt

Ieoh Ming Pei wird 100 Jahre alt

 zur Monatsübersicht





Copyright © '99-'2017
Kunstmarkt Media
Alle Rechte vorbehalten


Impressum





Zum Seitenanfang Magazin

 Amazon export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce  Amazon ebay rakuten yatego meinpaket export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce