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Am 17.09.2019 Auktion 1137: The Modern Style - From Art Nouveau to Art Deco 1900-1930

© Kunsthaus Lempertz

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Kym IV, 1999 / K. O. (Karl Otto) Götz

Kym IV, 1999 / K. O. (Karl Otto) Götz
© Galerie Neher - Essen


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Im Park von Schloss Mainberg bei Schweinfurt, 1874  / Hans Thoma

Im Park von Schloss Mainberg bei Schweinfurt, 1874 / Hans Thoma
© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


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Amazone, nach 1906 / Franz von  Stuck

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© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


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Marktberichte

Unter dem Titel „The Modern Style“ veranstaltet Lempertz in seiner Brüsseler Dependance erstmals eine Auktion mit Möbeln und Dekorationsobjekten aus dem frühen 20. Jahrhundert und lässt die Eleganz der Epoche wieder aufleben

Lebensbejahendes Schwarz


Alfred Porteneuve zugeschrieben, Satz von sechs Clubsesseln

Fröhliche Farben sind ja meist eher bunt oder weisen helle Nuancen auf. Schwarz wird hierbei nicht jedem in den Sinn kommen. Dennoch schwingt etwas Lebensbejahendes und bequem Entspannendes in dem dunklen Farbton in der Formulierung, die er in einem Set aus sechs überaus behaglich wirkenden ...mehr

13.09.2019

Rückblick: Fotografie bei Lempertz

Der stille Zauber von Venedig


Heinrich Kühn, In Bacino di San Marco. Venezia, um 1898

Mit Venedig verbindet man den prächtigen bunten Karneval mit kunstvollen Masken, illustre Kirchenbauten, Gondeln, Kanäle und eine Vielzahl an Touristen, dich sich den Weg durch die Serenissima bahnen. Eine andere, ruhigere und dezentere Facette der Lagunenstadt präsentiert Heinrich Kühn in seinem malerisch anmutenden Foto „In Bacino di San Marco, Venezia“ von circa 1898. Kühn besuchte Venedig wiederholt und machte in diesem Bild die Atmosphäre der Lagunenstadt zum Thema, weniger eine detailgetreue Aufnahme des Gesehenen. So durchströmt eine lyrische Ruhe den Kombinationsgummidruck, der dem schimmernden Wasser eine ebenso Wert beimisst, wie den zwei schemenhaften Männern im Ruderboot. Hinter ihnen führt die Ansicht in die Tiefe zum Campanile auf dem Markusplatz und stößt am rechten Bildrand auf den angeschnittenen Bug eines Segelschiffs. Es überrascht nicht, dass diese stimmungsvolle Silhouette 1911 Eingang in die Zeitschrift „Camera Work“ von Alfred Stieglitz fand. Bei der letzten Fotografie-Auktion von Lempertz konnte sich ein amerikanischer Sammler erst mit 32.000 Euro gegen die Konkurrenz durchsetzen und übertraf die Schätzung damit um 2.000 Euro. ...mehr

11.09.2019

Im Münchner Auktionshaus Karl & Faber spielte sich im Bereich der Moderne vieles um die untere Taxe ab. Spannender ging es bei den Nachkriegskünstlern und Zeitgenossen zu

Wege weg vom Gegenstand


Ernst Wilhelm Nay, Blauklang, 1953

Drei Werke Ernst Wilhelm Nays zeigen einen Werdegang auf, den viele seiner Zeitgenossen vollzogen: Die Entwicklung vom figürlich-abstrakten Künstler vor dem Zweiten Weltkrieg hin zum ungegenständlichen Farb- und Formkomponisten nach dieser Zäsur. 1941 aquarellierte Nay die „Stadt mit Brücke und Badenden“ in der Bretagne noch als stimmungsvoll schnell hingeworfene Ansicht mit starken gelben, schwarzen und tiefgrünen Tönen, womit er bei Karl & Faber 15.000 Euro und die Erwartungen um 3.000 Euro übertraf. Bei seiner Gouache „Jütland“ des Jahres 1954 weist dagegen nur noch der Titel auf seinen Aufenthalt im dänischen Løkken in Nordjütland hin. Ansonsten stehen seine „Chromatischen Scheiben“ zwischen Gitternetzstrukturen und geometrisch verwischten Elementen im Zentrum der lockeren Komposition, die nun taxgerechte 45.000 Euro einbrachte. Mit „Blauklang“, einer tiefblauen Leinwand mit roten Akzenten und dynamischen schwarzen Linien, stellte Ernst Wilhelm Nay dann das teuerste Los des Abends. Sein Gemälde von 1953, bei dem er in der Fläche Tiefenwirkungen und viel Bewegung hervorruft, zeugt mit hohen 260.000 Euro für die Wertschätzung der ungegenständlichen Kunst, als einer deren Hauptvertreter Nay heute gilt. Auch dieser Preis aus der Hand eines deutschen Privatmanns entsprach den Wertvorstellungen. ...mehr

08.09.2019

Starke Kunst aus dem 20. und 21. Jahrhundert: Ketterer schloss seine Auktionsrunde mit hohen Preisen und guten Zuschlagsquoten ab

Allzeitumsatzhoch


Wassily Kandinsky, Treppe zum Schloss (Murnau), 1909

Eine Wiederentdeckung spielte nicht nur die Hauptrolle bei Ketterer in München, sondern führt auch die Frühjahrsaison im deutschen Auktionsmarkt an: Wassily Kandinskys frühes farbleuchtendes Gemälde „Treppe zum Schloss“ von 1909 galt lange als verschollen. Denn seit seiner letzten Ausstellung in Herwarth Waldens berühmter Berliner Galerie „Der Sturm“ im September 1916 war es nicht mehr zu sehen. Die bewegte Geschichte führte über den niederländischen Künstler und Kunsthändler Paul Citroen in verschiedene Sammlungen in Amsterdam und schließlich zu dem Musiker Paul F. Sanders, der den Sommertag in Murnau vor den Nazi verstecken konnte und ihn 1946 mit nach New York nahm. Seine Nachkommen beabsichtigten schon im vergangenen Jahr den Verkauf des Werks und gingen damit zu Sotheby’s. Doch bei einer Schätzung von 3 bis 5 Millionen Dollar wollte im November 2018 in New York niemand anbeißen. Mit der jetzt auf 1,5 bis 2,5 Millionen Euro reduzierten Taxe tat man sich im München leichter. Ein „schriftlich bietender Kunstliebhaber aus Deutschland“ sicherte sich den expressiven Farbenklang bei 2 Millionen Euro und siegte über die Konkurrenz am Telefon. ...mehr

03.09.2019

Beim russischen Silber schlugen die Kunden des Dorotheums hartnäckig zu, beim Silber der Hauptauktion hielten sie sich dagegen etwas bedeckter

Kostbar gerahmt


Anders Johan Nevalainen, Rahmen, um 1890

Beim Dorotheum stand nicht so sehr das Bild, ein Porträt Zar Alexanders III. in Uniform, im Zentrum der Aufmerksamkeit, sondern vornehmlich dessen schmückendes Gehäuse. Um 1890 fertigte Fabergé in St. Petersburg den Rahmen in Herzform, der mit transluzidem rotem in Email leichter Wellenstruktur überzogen ist. Die Stellvorrichtung in vergoldetem Silber läuft oben als Schleife aus und taucht als Hochoval um das Glas nochmal auf. Im Jahr 1882 übernahm Carl Fabergé das Juweliergeschäft seines Vaters und baute es nach und nach aus. Bis heute steht der Name für außergewöhnliches und qualitativ hochstehendes Kunsthandwerk aus dem späten russischen Zarenreich, hinter dem sich inzwischen ein weltweit agierendes Unternehmen verbirgt. Besonders begehrt sind allerdings noch immer Stücke des Meisters selbst oder unter seiner Leitung, die die Russische Revolution jäh unterbrach. Der nur 7,8 Zentimeter hohe feine Herzrahmen des Werkmeisters Anders Johan Nevalainen ließ diese Begeisterung im Auktionssaal schnell aufflammen. Mit 40.000 bis 50.000 Euro hatten die Experten des Wiener Versteigerers gerechnet, eine Summe, die im Bietergefecht flott überboten war. Erst für 70.000 Euro sicherte sich ein Sammler das zierliche Werk und führte damit preislich die gesamte Auktion an. ...mehr

01.09.2019

Die Basler Entdeckermesse „Liste“ behauptet sich auch unter ihrer neuen Direktorin Joanna Kamm als wichtiges Sprungbrett für die Art Basel

Neues Team, konstante Qualität


Liste 2019

Wer in der vergangenen Woche die wichtigste Nebenmesse der Art Basel besuchte, fühlte sich wieder zuhause. Die schwarz-weiße Flagge der „Liste“ wehte wie immer über dem Turm der ehemaligen Warteck-Brauerei. Im Eingangsbereich herrschte die gleiche wuselige Betriebsamkeit wie all die Jahre zuvor. Sammler, Kuratoren, Künstler, ...mehr

Die 50. Art Basel lockt mit einem fulminanten Angebot moderner und zeitgenössischer Kunst Sammler aus aller Welt in die Schweiz. Die kuratierte Sektion Unlimited legt aber auch mutig den Finger in die offenen Wunden unserer Zeit

Kunst zwischen laut und leise


Sislej Xhafa, ovoid solitude, 2019

Größer könnte der Kontrast kaum sein. Im dichten Messetrubel der Unlimited Halle auf der Art Basel stehen die Besucher Schlange für ein Erlebnis der unheimlichen Art. Der saudi-arabische Künstler Abdulnasser Gharem, Jahrgang 1973, vertreten durch die Kölner Galerie Nagel Draxler, hat im Eingangsbereich eine begehbare Gummizelle aufgebaut, wie man sie in psychiatrischen Kliniken und Gefängnissen findet. Die gelbe Plastikmarkise am Eingang der Arbeit dürfte den meisten Messebesuchern noch aus der TV-Berichterstattung über die Ermordung des Journalisten Jamal Khashoggi im saudi-arabischen Konsulat in Istanbul bekannt sein. Die Besucher treten einzeln oder zu zweit ein und dürfen nur 40 Sekunden an diesem beklemmenden Ort verweilen. Auf einem Sektionstisch aus Edelstahl finden sie große Stempel mit Politikeraussagen und Literaturzitaten, in denen es um Macht und Gewalt geht. Die Besucher sind aufgefordert, sich einen davon auszusuchen und mit blutroter Stempelfarbe einen Abdruck auf den weißen Gummiwänden zu hinterlassen, die sich nach und nach rot einfärben. Ein Schelm, der Böses dabei denkt. ...mehr

Die 37. Ausgabe der Art Brussels kommt einmal mehr als international gut aufgestellte Entdeckermesse daher

Alles, nur nicht langweilig


250 bis 300 Kunstmessen und messeähnliche Veranstaltungen gibt es mittlerweile weltweit. Allein in diesen Tagen findet in Monaco die Art Montecarlo statt, und in Berlin nehmen 45 Galerien am nunmehr 15. Gallery Weekend teil. Nächste Woche beginnen dann die Frieze New York, die Art New York und die TEFAF New York. Anne Vierstraete, die Direktorin der Art Brussels, lässt sich von derlei Konkurrenz nicht beeindrucken: „Wettbewerb ist etwas Positives, denn er spornt einen dazu an, selbst sein Bestes zu geben.“ ...mehr

Reduktion als Konzept: Die 53. Ausgabe der Art Cologne kam in diesem Jahr komprimierter daher und beschränkte sich auf nur noch zwei Ausstellungshallen. Die Kölner Messe punktete zwar bei den Besuchern, dennoch fehlt es der Art Cologne vergleichsweise an Internationalität

Kunstwerke als Trophäen


Fußboden von Christoph Ruckhäberle bei der Galerie Kleindienst aus Leipzig

Weniger soll mehr sein. Ob die neue Strategie des Direktors der Art Cologne, Daniel Hug, die älteste Kunstmesse der Welt zu verschlanken und die reduzierte Zahl der Aussteller auf zwei statt bisher drei Hallen zu verteilen, aufging, können vielleicht die Besucherzahlen zeigen. 57.000 Besucher kamen in diesem Jahr auf die am 14. April beendete 53. Ausgabe der Art Cologne. Das ist immerhin ein Plus von 3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Viele Händler und Fachbesucher lobten die neue Übersichtlichkeit. Andere sehnten sich jedoch nach dem überbordenden Angebot der Vorjahre zurück. Unter den teilnehmenden Galerien – 176 Aussteller aus 24 Ländern waren in diesem Jahr an den Rhein gereist – fehlte zum Beispiel mit der Galerie Konrad Fischer aus Düsseldorf einer der wichtigsten Platzhirsche aus dem Rheinland. ...mehr

Die neue Ausgabe der Art Cologne hat eröffnet. Ein erster Überblick über die klassischen Positionen

Vom Solitär in die Reihe


Am Stand der Galerie von Vertes

Ein halbes Jahrhundert ist eine lange Zeitspanne, die an keiner Institution spurlos vorübergeht, erst recht nicht am Kunstmessegeschehen. Die wird heuer fühlbar deutlich, wo ganz Deutschland das Bauhaus-Jubiläum und andere Ehrentage mehr vermarktet als feiert und gerade jetzt vor Ostern eine Reihe von Pressekonferenzen, Eröffnungen und Events stattfinden. Sie lassen die Art Cologne als nur eine Veranstaltung unter immens vielen erscheinen. Vielleicht hat Messedirektor Daniel Hug daher gut daran getan, die Ausstellerzahl bei der 53. Ausgabe der stattlichen Kölner Kunstmesse zu reduzieren, die Kräfte zu bündeln, eine Ausstellungsetage zu schließen und eine Größe wie zuletzt 1987 anzustreben, um dem Publikum nicht zuviel zuzumuten. Den Parcours durch die Galerienkojen kann es nun leichter und schneller bewältigen, um noch weitere Termine wahrzunehmen. ...mehr







News vom 16.09.2019

Manor Kunstpreis: Andriu Deplazes in Chur

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Runge-Preis für Steffen Schleiermacher

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Lyonel Feininger in und um Apolda

Lyonel Feininger in und um Apolda

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