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AktuellAktuell:Auktionen

Lempertz wartet mit einem facettenreichen internationalen Angebot alter Kunst und des 19. Jahrhunderts auf. Vor allem aus den Niederlanden stammen einige gewichtige Positionen

Friedliches Landleben in Flandern


Jan Brueghel d.Ä., Dorfstraße mit tanzenden Bauern, 1609

Die Straße zieht sich direkt vor dem Betrachter schnurgerade bis zum abendlichen Horizont und ist von einfachen Bauernhäusern gesäumt. Geschäftig beenden einige Personen ihr Tagewerk, vor denen sich ein kleiner Hahn unter einem Wagen versteckt. Im Vordergrund tanzen einige Pärchen, während zwei Reiter sie beobachten. Gerade die Detailfülle der durchgeplanten Fluchtpunktkonstruktion beeindruckt vor dem Hintergrund der Größe der von Jan Brueghel d.Ä. genutzten Kupferplatte. Diese misst gerade einmal 11 Zentimeter in der Höhe und 16 Zentimeter in der Breite. In diesem kleinen Format brachte der Flame im Jahr 1609 einen derart realistischen Bildaufbau unter, dass die „Dorfstraße mit tanzenden Bauern“ geradewegs wie eine Momentaufnahme einer tatsächlichen Gegebenheit wirkt. Diese technische Raffinesse im Zusammenspiel mit dem ansprechenden Bildmotiv führt als museumsreif erhaltenes Stück der flämischen Genremalerei des Goldenen Zeitalters die Auktion der alten Kunst bei Lempertz an, verlangt aber nach dementsprechend zahlfreudiger Kundschaft: 230.000 bis 300.000 Euro erwarten die Experten. ...mehr

Die Sammlung Joos machte bei der Glas-Auktion des Heilbronner Versteigerers Fischer auf sich aufmerksam

Kristalle für die objektive Kunst


Pokal mit Kreuzigung und habsburgischem Doppeladler, Glashütte Äule, 1728

Gut ließ sich die vergangene Glasauktion beim Heilbronner Versteigerer Fischer an. Dort stand zu Beginn die Sammlung von Karlheinz Joos auf dem Programm, der sich vor allem für die volkstümlichen, mit Emailfarben und Gravur verfeinerten Gläser des „kleinen Mannes“ aus dem 18. Jahrhundert interessierte. Schon die ersten Positionen gingen weg wie warme Semmeln und platzierten sich deutlich über den Schätzungen: Ein Zylinderbecher mit Taube und der Aufschrift „Lieb du mich wie ich dich nit mer begehr ich“ von 1705 aus dem Hüttenhof Windberg bei St. Blasien bei 1.700 Euro, eine Branntweinflasche mit Hirsch, gemalt 1716 auf farblosem Glas in der ebenfalls im Südschwarzwald beheimateten Glashütte Äule, bei 2.000 Euro. Das Hirsch-Motiv kam während der 1720er Jahre in diesem Betrieb noch häufiger zur Ausführung und zierte nebst floralen Elementen eine Beutelflasche und eine kobaltblaue Branntweinflasche, die auf jeweils 4.500 Euro kamen. ...mehr

Zum Jubiläum der 50. Auktion hat Irene Lehr in Berlin einige Besonderheiten im Programm, die aber nicht über die auch ansonsten hohe Qualität ihrer Auswahl hinwegtäuschen sollen

Schlicht, aber wirkungsvoll


Alexander Kanoldt, Stillleben mit Agave und Krug (Stillleben VII), 1926

Eine Agave, ein Gummibaum und eine Kanne sind die Hauptprotagonisten in Alexander Kanoldts Stillleben von 1926. Die einfachen Tongefäße stehen schlicht auf dem Boden, farbliche Akzente entstehen durch einen goldgelben Vorhang, der links ins Bild hängt und dessen Ton sich in einem Beistelltisch am rechten Bildrand wiederkehrt. Dieses Kolorit vor der dunkelblauen Wand und den satt grünen Blätter der Pflanzen gibt dem Bild eine verhaltene, aber doch wohlige Atmosphäre. Kanoldt richtete nach dem Ersten Weltkrieg vermehrt den Blick auf einfache Gegenstände, die er in seiner Stilllebenmalerei verewigte. Gegenüber dem Kunstkritiker Franz Roh äußerte er, es handele sich dabei um eine Aufgabe, „die sich mir von Tag zu Tag reizvoller gestaltet und mit welcher ich mich noch lange nicht fertig sehe“. Kanoldts Bedeutung trat schon zu seinen Lebzeiten hervor: Mit fünfzehn Werken war er der am häufigsten vertretene Künstler der epochenmachenden Ausstellung „Neue Sachlichkeit“ in der Kunsthalle Mannheim ein Jahr vor der Entstehung des Gemäldes. Das „Stillleben mit Agave und Krug (Stillleben VII 1926)“ bietet Irene Lehr nun in Berlin für 100.000 Euro an. ...mehr

Viel historistische Ware in der Antiquitäten- und Möbelauktion im Wiener Dorotheum

Überbordend


Mathieu Befort, Bureau Plat, Paris 2. Hälfte 19. Jahrhundert

Das 19. Jahrhundert liebte Prunk- und Prachtentfaltung. Dabei kopierte man vor allem in der zweiten Hälfte des Jahrhunderts gerne ältere Stile. Es entstanden die Neoromanik, die Neogotik oder das Neobarock. Da die handwerklichen Fähigkeiten ausgereift waren, konnten die Kunsthandwerker aus dem Vollen schöpfen, und man meint, sie wollten die vorangegangenen alten Zeiten sogar noch übertrumpfen, so makellos, aber auch so überschäumend haben sie ihre Objekte gestaltet. Dass die Perfektion häufig auf Kosten der Lebendigkeit und Originalität geht, dass das Zuviel an Zierrat gerne in den Kitsch abgleitet, zeigt nun die Versteigerung „Antiquitäten und Möbel“ im Dorotheum. Das Wiener Auktionshaus hat zahleiche Möbelstücke, Porzellane, Glaswaren, Skulpturen, Uhren und Ausstattungsgegenstände integriert, die genau diesem Schema folgen. ...mehr

Das Dorotheum in Wien wird zur Frühjahrssaison seinem guten Namen im Bereich der Alten Meister gerecht und offeriert eine breit angelegte Auswahl großer Künstler und klassischer Bildthemen

Malerfrauen und gemalte Frauen


Artemisia Gentileschi, Maria Magdalena in Ekstase

Maria Magdalena liegt leicht bekleidet auf einem strahlend blauen Tuch vor einem Felsvorsprung und blickt entzückt in Richtung Himmel. Ihren Kopf stützt sie mit dem Arm auf einen blockartigen Stein, auf dem ein Totenschädel als Symbol der Vergänglichkeit und ihrer Reue sowie ein Salbgefäß steht. Während „Maria Magdalena in Ekstase“, wie das Werk betitelt ist, erst durch Jesus, der ihr Dämonen ausgetrieben haben soll, auf den rechten Weg gebracht wurde und diesem anschließend bis zu seiner Auferstehung folgte, kämpfte sich ihre Schöpferin Artemisia Gentileschi alleine bis an die Spitze der Malerinnen ihrer Epoche. Noch in jungen Jahren von ihrem ersten Lehrmeister vergewaltigt und entwürdigenden Gerichtsverfahren unterzogen, setzte sie sich willensstark mit ihrer Kunst durch und wurde im Jahr 1616 als erste Frau an der Florentiner Accademia dell’Arte del Disegno aufgenommen. Trotz ihrer zeitgenössischen Bekanntheit geriet sie wieder in Vergessenheit und wurde erst im Zuge feministischer Tendenzen in der Kunstgeschichte der 1960er Jahre wiederentdeckt. Heute belegt letztendlich schon der Aufrufpreis von 400.000 bis 600.000 Euro für ihr Gemälde der Magdalena, dass sie endlich in der lange von männlichen Kreativen dominierten Kunstwelt anerkannt ist. ...mehr

Ein Querschnitt durch die Kunstströmungen des 19. Jahrhunderts im Wiener Dorotheum

Kapitalismus bei Kerzenschein


Petrus van Schendel, Nächtlicher Markt in Rotterdam

Ein Grundcharakteristikum des Kapitalismus ist der Wechsel von Geld und damit der Erwerb und Verkauf von Dingen. Dabei muss es sich nicht um Luxusgüter handeln, der Kauf von Nahrungsmitteln ist wohl eine der gängigsten Handlungen. Eine unerwartet romantische Atmosphäre bei Nacht schafft das warme Licht einer einsamen Kerze, die eine sitzende ältere Frau mit weißer Haube hält. Sie handelt mit Eiern und legt einige gerade in den Korb einer jungen Käuferin. Dies hat Petrus van Schendel in seinem Gemälde „Nächtlicher Markt in Rotterdam“ thematisiert. Der ungewöhnlich nächtliche Handelsplatz ist von stark verschatteten Gestalten gut besucht, da der Mond durch Wolken verdeckt ist und kaum Licht spendet. Weshalb der Markt mit architektonischen Versatzstücken aus Rotterdam nachts von statten geht, bleibt ein Rätsel, schließlich erlaubt einzig das Kerzenlicht die Inspektion der Ware. Aber gerade auf die effektvolle Wiedergabe von Hell-Dunkel-Wirkungen war Petrus van Schendel spezialisiert. So nimmt denn sein nächtliches Markttreiben mit 100.000 bis 150.000 Euro bei der Versteigerung „Gemälde des 19. Jahrhunderts“ im Dorotheum einen der Spitzenplätze ein. ...mehr

Koller ist beschwingt in die Frühlingssaison gestartet. Die Alten Meister und die Kunst des 19. Jahrhunderts, aber ebenso die Zeichnungen und Grafiken waren für einige Überraschungen gut und fanden regen Absatz

Weises Handeln zahlt sich aus


Lucas Cranach d.Ä. und Werkstatt, Bildnis des sächsischen Kurfürsten Friedrich der Weise, 1525

Friedrich III. von Sachsen entschied sich im Jahr 1518, das gegen Martin Luther ausgesprochene Ketzerurteil nicht anzuerkennen, diesem freies Geleit zum Reichstag in Worms zu gewähren und brachte ihn nach seiner Ächtung auf der Wartburg unter. Zwar trat er damit offen in den Konflikt mit dem Kaiser, doch gerade seine Beharrlichkeit, seine auf Ausgleich ausgerichtete Politik und seine Ablehnung kriegerischer Auseinandersetzung brachten ihm nachträglich den Beinamen „der Weise“ ein. Kluge Entscheidungen lassen sich auch in seinem Kunstgeschmack finden, ließ er sich doch beispielsweise um 1500 von niemand Geringerem als Albrecht Dürer porträtieren und berief fünf Jahre später Lucas Cranach d.Ä. als seinen Hofmaler nach Wittenberg, wo dieser mit seiner Werkstatt berühmte Gemälde fertigte. Seinen für die Förderung der Künste und des Humanismus bekannten Herrn verewigte Cranach wohl unter Mitarbeit seines Sohnes und seiner Werkstatt in dessen Todesjahr 1525. Friedrichs Bruder und Nachfolger Herzog Johann der Beständige gab nach dessen Ableben gleich mehrere solcher Stücke, ausgestattet mit Lobeshymnen auf den Verstorbenen, bei Cranach in Auftrag. ...mehr

Das Münchner Auktionshaus Neumeister konnte sich bei Alter Kunst und Kunsthandwerk über eine hohe Zuschlagsquote und anziehende Preise freuen

Rechtssicherheit sorgt für Wertanstieg


Paar Vasen, Meißen, um 1730/35

Die 1855 geborene Hermine Feist war ein passionierte Porzellansammlerin. Ihre neoklassizistische Villa am Großen Wannsee in Berlin ließ sie von dem bekannten Architekten Alfred Breslauer so umbauen, dass sie dort wohnen und zugleich ihre Schätze museal präsentierten konnte. Ihre Kollektion, die als eine der größten in Europa galt und einen nahezu kompletten Überblick über die Entwicklung des deutschen Porzellans gab, inszenierte sie in zahlreichen Vitrinen in den nach Rokoko- und Klassizismus-Manier ausgestatteten Räumen. Doch schon mit dem Ersten Weltkrieg kam die Tochter des jüdischen Industriellen Caesar Wollheim in finanzielle Schwierigkeiten. Als Hermine Feist 1933 starb, hinterließ sie einen verschuldeten Nachlass, den die Dresdner Bank als Gläubigerin übernahm. Daraus erwarb das Berliner Schlossmuseum, das heutige Kunstgewerbemuseum der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, gegen den Willen der Erben 1935 einen großen Teil ihrer Porzellane. 1937 ließ das Museum einige Objekte in München durch Julius Böhler in Verbindung mit Rudolph Lepke in Berlin versteigern. ...mehr

Bei recht anspruchsvollen Schätzungen konnte die Designauktion im Wiener Dorotheum nur wenig Aufmerksamkeit auf sich ziehen

Etwas magersüchtig


Ivan da Silva Bruhns, Teppich, um 1930

In der Regel sorgen sich leblose Gegenstände wie Kunstwerke, Stühle, Objekte et cetera nicht sonderlich darum, ob die Beine zu muskulös sind. Der Bezug zum Magersüchtigen liegt in der Zuschlagsquote der Auktion „Design First“ im Wiener Dorotheum. Mit einer losbezogenen Verkaufsrate von anorexischen 25 Prozent ist die Zukunft des österreichischen Traditionsunternehmens nicht gefährdet, jedoch ist es eine auffällig niedrige Zahl, die noch um rund zehn Prozentpunkte unter den Werten der vergangenen Veranstaltungen aus diesem Bereich rangiert. Zudem wechselten die meisten Objekte für den unteren Schätzwert oder sogar darunter den Besitzer, ganz so als hätten sie sich miteinander abgesprochen. Nur wenige der 20 veräußerten Posten widersetzten sich dieser Tendenz. Geschuldet ist dieses schlechte Abschneiden wohl nicht zuletzt den hohen Preisvorstellungen für viele der Positionen. ...mehr

ArchivArchiv*12/2019 - 11/2019 - 11/2019 - 11/2019 - 11/2019  - 10/2019 - 10/2019 - 09/2019 - 09/2019 - 08/2019 - 08/2019  - 07/2019 - 07/2019 - 06/2019 - 06/2019 - 05/2019 - 05/2019  - 05/2019 - 05/2019 - 04/2019 - 04/2019 - 03/2019 - 03/2019  - 02/2019 - 01/2019 - 01/2019 - 12/2018 - 12/2018 - 11/2018  - 11/2018 - 11/2018 - 11/2018 - 10/2018 - 10/2018 - 09/2018  - 08/2018 - 07/2018 - 07/2018 - 07/2018 - 06/2018 - 06/2018  - 05/2018 - 05/2018 - 05/2018 - 05/2018 - 04/2018 - 04/2018  - 03/2018 - 03/2018 - 02/2018 - 02/2018 - 01/2018 - 12/2017  - 12/2017 - 12/2017 - 11/2017 - 11/2017 - 11/2017 - 11/2017  - 10/2017 - 09/2017 - 08/2017 - 07/2017 - 07/2017 - 07/2017  - 06/2017 - 06/2017 - 06/2017 - 05/2017 - 05/2017 - 05/2017  - 05/2017 - 04/2017 - 03/2017 - 03/2017 - 03/2017 - 01/2017  - 01/2017 - 12/2016 - 12/2016 - 11/2016 - 11/2016 - 11/2016  - 11/2016 - 11/2016 - 10/2016 - 10/2016 - 09/2016 - 09/2016  - 08/2016 - 08/2016 - 07/2016 - 07/2016 - 06/2016 - 06/2016  - 06/2016 - 06/2016 - 06/2016 - 05/2016 - 05/2016 - 05/2016  - 05/2016 - 04/2016 - 04/2016 - 03/2016 - 03/2016 - 02/2016  - 02/2016 - 01/2016 - 01/2016 - 12/2015 - 12/2015 - 12/2015  - 11/2015 - 11/2015 - 11/2015 - 11/2015 - 11/2015 - 11/2015  - 10/2015 - 10/2015 - 10/2015 - 10/2015 - 09/2015 - 09/2015  - 08/2015 - 08/2015 - 07/2015 - 07/2015 - 07/2015 - 06/2015  - 06/2015 - 06/2015 - 06/2015 - 06/2015 - 05/2015 - 05/2015  - 05/2015 - 05/2015 - 05/2015 - 04/2015 - 04/2015 - 04/2015  - 03/2015 - 03/2015 - 03/2015 - 02/2015 - 02/2015 - 02/2015  - 01/2015 - 01/2015 - 12/2014 - 12/2014 - 12/2014 - 12/2014  - 11/2014 - 11/2014 - 11/2014 - 11/2014 - 11/2014 - 11/2014  - 11/2014 - 10/2014 - 10/2014 - 10/2014 - 09/2014 - 09/2014  - 09/2014 - 08/2014 - 08/2014 - 08/2014 - 07/2014 - 07/2014  - 06/2014 - 06/2014 - 06/2014 - 06/2014 - 06/2014 - 05/2014  - 05/2014 - 05/2014 - 05/2014 - 05/2014 - 05/2014 - 04/2014  - 04/2014 - 04/2014 - 04/2014 - 03/2014 - 03/2014 - 03/2014  - 02/2014 - 02/2014 - 01/2014 - 01/2014 - 12/2013 - 12/2013  - 12/2013 - 12/2013 - 11/2013 - 11/2013 - 11/2013 - 11/2013  - 11/2013 - 11/2013 - 11/2013 - 10/2013 - 10/2013 - 10/2013  - 10/2013 - 09/2013 - 08/2013 - 08/2013 - 07/2013 - 07/2013  - 07/2013 - 06/2013 - 06/2013 - 06/2013 - 06/2013 - 06/2013  - 06/2013 - 06/2013 - 05/2013 - 05/2013 - 05/2013 - 05/2013  - 05/2013 - 05/2013 - 05/2013 - 05/2013 - 04/2013 - 04/2013  - 04/2013 - 04/2013 - 04/2013 - 03/2013 - 03/2013 - 02/2013  - 02/2013 - 01/2013 - 01/2013 - 01/2013 - 12/2012 - 12/2012  - 12/2012 - 12/2012 - 11/2012 - 11/2012 - 11/2012 - 11/2012  - 11/2012 - 11/2012 - 11/2012 - 11/2012 - 11/2012 - 10/2012  - 10/2012 - 10/2012 - 10/2012 - 09/2012 - 09/2012 - 08/2012  - 08/2012 - 07/2012 - 07/2012 - 07/2012 - 07/2012 - 06/2012  - 06/2012 - 06/2012 - 06/2012 - 06/2012 - 06/2012 - 05/2012  - 05/2012 - 05/2012 - 05/2012 - 05/2012 - 05/2012 - 05/2012  - 05/2012 - 04/2012 - 04/2012 - 04/2012 - 04/2012 - 03/2012  - 03/2012 - 02/2012 - 02/2012 - 02/2012 - 01/2012 - 01/2012  - 01/2012 - 12/2011 - 12/2011 - 12/2011 - 12/2011 - 12/2011  - 11/2011 - 11/2011 - 11/2011 - 11/2011 - 11/2011 - 11/2011  - 11/2011 - 11/2011 - 10/2011 - 10/2011 - 10/2011 - 10/2011  - 10/2011 - 09/2011 - 09/2011 - 09/2011 - 07/2011 - 07/2011  - 07/2011 - 07/2011 - 07/2011 - 06/2011 - 06/2011 - 06/2011  - 06/2011 - 06/2011 - 06/2011 - 05/2011 - 05/2011 - 05/2011  - 05/2011 - 05/2011 - 05/2011 - 05/2011 - 05/2011 - 05/2011  - 04/2011 - 04/2011 - 04/2011 - 03/2011 - 03/2011 - 02/2011  - 02/2011 - 02/2011 - 01/2011 - 01/2011 - 01/2011 - 12/2010  - 12/2010 - 12/2010 - 12/2010 - 11/2010 - 11/2010 - 11/2010  - 11/2010 - 11/2010 - 11/2010 - 11/2010 - 11/2010 - 10/2010  - 10/2010 - 10/2010 - 10/2010 - 10/2010 - 09/2010 - 09/2010  - 08/2010 - 08/2010 - 07/2010 - 07/2010 - 07/2010 - 07/2010  - 06/2010 - 06/2010 - 06/2010 - 06/2010 - 06/2010 - 06/2010  - 06/2010 - 06/2010 - 05/2010 - 05/2010 - 05/2010 - 05/2010  - 05/2010 - 05/2010 - 05/2010 - 05/2010 - 04/2010 - 04/2010  - 04/2010 - 04/2010 - 03/2010 - 03/2010 - 03/2010 - 02/2010  - 02/2010 - 01/2010 - 12/2009 - 12/2009 - 12/2009 - 12/2009  - 12/2009 - 12/2009 - 11/2009 - 11/2009 - 11/2009 - 11/2009  - 11/2009 - 11/2009 - 11/2009 - 10/2009 - 10/2009 - 10/2009  - 10/2009 - 10/2009 - 09/2009 - 09/2009 - 07/2009 - 07/2009  - 07/2009 - 07/2009 - 07/2009 - 06/2009 - 06/2009 - 06/2009  - 06/2009 - 06/2009 - 06/2009 - 05/2009 - 05/2009 - 05/2009  - 05/2009 - 05/2009 - 05/2009 - 05/2009 - 04/2009 - 04/2009  - 04/2009 - 04/2009 - 03/2009 - 03/2009 - 03/2009 - 02/2009  - 02/2009 - 02/2009 - 01/2009 - 01/2009 - 12/2008 - 12/2008  - 12/2008 - 12/2008 - 12/2008 - 12/2008 - 12/2008 - 11/2008  - 11/2008 - 11/2008 - 11/2008 - 11/2008 - 11/2008 - 11/2008  - 10/2008 - 10/2008 - 10/2008 - 10/2008


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