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Tänzerin / Franz von  Stuck

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Ruinen des Parthenon, 1877 / Carl Friedrich Heinrich Werner

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© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


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Zwei Figuren vorm Meer / Erich Heckel

Zwei Figuren vorm Meer / Erich Heckel
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AktuellAktuell:Messen

Am Sonntagabend ging in Brüssel die zweite Independent zu Ende. Damit hat sich ein ernstzunehmender Partner an die Seite der Art Brussels gestellt

Die coole Parallelmesse


Skulptur von Isa Genzken am Stand von David Zwirner

Letztes Jahr feierte die von der New Yorker Galeristin Elizabeth Dee gegründete Parallelmesse zur Art Brussels, die Independent, Premiere. Ihre attraktive Location befindet sich mitten in der Brüsseler Innenstadt direkt hinter der Galerie St. Hubert im Vanderborght-Building, einem ehemaligen Kaufhaus aus den 1930er Jahren. Mehr als 70 Galerien, Editeure und nichtkommerzielle Kunsträume aus 32 Städten rund um den Globus nahmen in diesem Jahr an der Independent teil, darunter auch so prominente Namen wie David Zwirner, Maureen Paley oder Barbara Gladstone. Zum ersten Mal dabei waren auch die beiden Berliner Galerien Sprüth Magers und Capitain Petzel. Im letzten Jahr in Europa noch nahezu unbekannt, hat die 2010 in New York gegründete Independent sich in der belgischen Hauptstadt mittlerweile einen Namen gemacht. Entscheidend dazu beigetragen hat sicherlich der permanent betriebene Ausstellungsraum Independent Régence mit einem wechselnden Programm. ...mehr

25.04.2017

Die Art Brussels feierte ihren 35. Geburtstag – unaufgeregt und entspannend frisch

Die großen Namen fehlten


Harlan Levey Projects in der Sektion „Discovery“ auf der Art Brussels 2017

Die einzige Neuerung auf dem Gelände der ehemaligen Poststation Tour & Taxis zur Art Brussels, die hier zum zweiten Mal stattfand, war die Fertigstellung des Parkhauses, wo man zum Tagessatz von 8 Euro bequem mit dem Aufzug oder über die geschwungene Treppe zum Eingang der Messe für zeitgenössische Kunst kam. Die Art Brussels zeigte sich schon im Eingangsbereich farbenfroh und unkonventionell, ein bisschen so wie zu ihren Anfängen auf dem Heysel, dem Brüsseler Messegelände. Verschwunden sind die großen Galeristen, die Matadore der belgischen Kapitale, sieht man von Rodolphe Janssen und Xavier Hufkens, der auch in der Jury sitzt, mal ab. Die Art Brussels gibt sich jünger und will als Entdeckerschau wahrgenommen werden. ...mehr

25.04.2017

Bereits zum 35. Mal findet jetzt die Art Brussels statt. Insbesondere von belgischen, französischen, niederländischen und deutschen Sammlern wird die Messe als Gelegeneheit für künstlerische Entdeckungen hoch geschätzt

Neues entdecken, Bewährtes wiederentdecken


Reagan-Maske von Eric Yahnker

Die Art Brussels zählt zu den ältesten Kunstmessen der Welt. Neben der Art Cologne und der Art Basel gehört die 1968 gegründete Messe zu den traditionsreichen und etablierten Größen im internationalen Messekalender. Die 35. Ausgabe öffnete am Donnerstagabend ihre Pforten in den denkmalgeschützten Hallen des ehemaligen Warenlagers Tour & Taxis, wo sie in diesem Jahr zum zweiten Mal ihr Quartier bezogen hat. Die luftigen Industriehallen mit großzügigen Ruhezonen, viel natürlichem Licht und hohen Decken kommen bei Ausstellern und Besuchern gut an. „Die Messe ist noch schöner geworden“, resümiert etwa der aus Deutschland stammende Brüsseler Galerist Michael Callies von der Galerie Dépendance. Die im letzten Jahr gegründete Nebenmesse Independent, die auch 2017 wieder in einem ehemaligen Kaufhaus in der Brüsseler Innenstadt stattfindet, vergleicht er mit der Basler Liste. Angst davor hat er nicht. „Konkurrenz belebt das Geschäft“, gibt er sich gelassen, „viele Sammler gehen auf beide Messen.“ ...mehr

23.04.2017

Die TEFAF in Maastricht ist das Schaufenster für das Beste, was derzeit an Alten Meistern, Antiquitäten, Antiken und Design auf dem Kunstmarkt angeboten wird. Bis Sonntag präsentiert die Messe 35.000 Objekte der Spitzenklasse aus allen Epochen

Showtime an der Maas


TEFAF 2017 – am Stand der Matthiesen Gallery

Der TEFAF-Ableger in New York, der im Herbst 2016 erstmals stattfand, hat nicht im Geringsten am Ruhm der Stammmesse im niederländischen Maastricht gekratzt. Auch im dreißigsten Jahr ihres Bestehens hat sie den heimlich vergebenen Titel „Königin der Kunst- und Antiquitätenmessen“ verdient. Nirgendwo sonst wird man so konzentriert und breit gefächert verkäufliche Kunstwerke der Superlative finden wie hier. Als eines der Highlights wird in diesem Jahr das nahezu hyperrealistische, streng gegliederte Paar Stillleben des spanischen Barockmeisters Juan van der Hamen y León gehandelt. Die Londoner Galerie Colnaghi, die Konrad O. Bernheimer seit 2015 zusammen mit den spanischen Kunsthändlern Jorge Coll und Nicolás Cortés betreibt, erwartet dafür einen siebenstelligen Eurobetrag. Eine Koje weiter bietet Johnny van Haeften ein Paar Tafeln von Frans Hals mit der Darstellung eines Ehepaares für 14 Millionen Euro an. ...mehr

Die 14. Ausgabe der Art Karlsruhe lockte wieder Besucherscharen an

Kreative Kraftfelder zwischen High und Low


Für Disziplin, Geduld und Zuverlässigkeit steht die Zahl 14 in der Numerologie. Man ist sozusagen aus den Kinderschuhen erwachsen. Doch dies scheint für die Art Karlsruhe schon länger zu gelten. Gemessen an den Besucherzahlen schwang sich die Kunstmesse in der badischen Stadt rasch zur größten in Deutschland auf, und auch dieses Jahr scheint sie wieder alle Konkurrenten weit hinter sich zu lassen. Schon am Vernissagetag strömten die Besucher nur so, dass selbst ständige Messeteilnehmer vom Andrang überwältigt waren. Mit der Gesamtzahl von rund 50.000 Besuchern gibt sich die Messeleitung wie in den letzten Jahren wieder diplomatisch, führt damit aber die deutsche Messelandschaft an. ...mehr

Die 18. Art Rotterdam ist am Sonntag zu Ende gegangen. Trotz eisiger Kälte machten sich 26.500 Besucher auf den Weg in die Van Nellefabriek. Viele Galeristen und der Messedirektor Fons Hof ziehen eine positive Bilanz

Hunger nach Kunst


Art Rotterdam

Ein elegischer Gesang erfüllte in den letzten Tagen den Außenraum zwischen den denkmalgeschützten Gebäuden der Van Nellefabriek in Rotterdam. Lieder von Sehnsucht und Hoffnung, von Soft Cell bis zu The Smiths, a cappella vorgetragen von der klaren und unverwechselbaren Stimme der 1965 geborenen schottischen Künstlerin Susan Philipsz. Die Klanginstallation gehört zu den acht Außenarbeiten im Rahmen der von Samuel Saelemakers, einem Kurator am Witte de With Center for Contemporary Art, betreuten „Open Art Section“ der Art Rotterdam. Die auch von vielen Belgiern und Deutschen besuchte wichtigste niederländische Kunstmesse ging am Sonntagabend mit der konstant hohen Besucherzahl von 26.500 Kunstliebhabern zu Ende. Damit wurde zwar kein neuer Besucherrekord aufgestellt. Die Vorjahreszahl konnte aber souverän gehalten werden. Susan Philipsz wird übrigens im März nach Rotterdam zurückkehren, um dann ihre permanente Klanginstallation „Seven Tears“ unterhalb der Erasmusbrücke einzuweihen. Sie wird Teil von „Sculpture International Rotterdam“, dem anspruchsvollen und international prominent besetzten Programm für Kunst im öffentlichen Raum in der niederländischen Hafenstadt. ...mehr

Die Brussels Antique and Fine Art Fair im Wandel – der Zeitgeist bestimmt den Markt

Lust auf Seltenes


Am Stand von Axel Vervoordt

Das Pressebüro hat ein neues Zuhause. Es ist ein frisch renovierter Bau direkt vor den altehrwürdigen Hallen des Tour & Taxis-Gebäudes in Brüssel, in dem seit Jahren die Brussels Antique and Fine Art Fair, kurz BRAFA, ihr Domizil gefunden hat. Nun auch die Presse. Früher wurden in diesem Nebengebäude gefährliche Stoffe gelagert, heute kommen die „gefährlichen Stoffe“ aus der Feder, pardon aus dem Computer der weltweit agierenden schreibenden Zunft, die im Januar eines jeden neuen Jahres nach Brüssel reist und im Pressebüro einen schnellen Kaffee trinkt. Oder sie schreibt hier den ersten Bericht und unterhält sich mit Ausstellern. Die Änderungen nach außen – auch die Brasserie wurde „ausgelagert“ – zeigen auch die Veränderungen nach innen. 2017 ist das Jahr der politischen Neuerungen, und mit den Neuerungen kommt der veränderte Zeitgeschmack daher. Brexit und Trump, das deutsche Gesetz zur Bewahrung des Kulturgutes – all das schwebt wie eine Wolke über Brüssel. ...mehr

Die auf alte Kunst und Antiquitäten spezialisierte Cologne Fine Art hat mit der „COFA Contemporary“ einen zeitgenössischen Ableger bekommen und will damit ein jüngeres Publikum ansprechen

Schleichender Kehraus der Klassiker


am Stand des Grafikhändlers Hanns-Gert Braun aus Wuppertal

Der Markt für ältere Kunst, speziell für angewandte Disziplinen wie etwa Möbel oder Keramik, gilt als verstaubt und unzeitgemäß. Hinzu kommt ein gewaltiges Nachwuchsproblem: Viele Sammler sind mittlerweile hochbetagt, junge kommen nicht im ausreichenden Maß hinzu. So nimmt es nicht wunder, dass sich Händler und Käufer auf wenige Messen konzentrieren. Maastricht, München, Salzburg oder Wien sind hier attraktive Standorte, während das für klassische Moderne und Gegenwartskunst bekannte Rheinland auf diesem Sektor rasch zur Nebenrolle degradiert wird. Seismografisch spiegelt sich dies auch in den Wandlungen, die die altehrwürdige Westdeutsche Kunstmesse, die heutige Cologne Fine Art, in der letzten Zeit durchmachte. War schon vor zwei Jahren in Köln von einem breiteren Zusammenspiel die Rede und folglich im letzten Jahr mit der Erweiterung um den Bereich der „Zeitgenossen“ die Tür zu einer neuen Ausrichtung weit aufgestoßen, setzt sich heuer dieser Trend mit der eingeflochtenen „COFA Contemporary“ fort – zudem noch flankiert von 15 freien Kunsträumen. Die klassische Cologne Fine Art mit ihrem Spektrum der Kunst- und Kunsthandwerkgeschichte von der Antike bis ins 20. Jahrhundert dominiert mit 100 Ausstellern das Geschehen, wobei allerdings das Segment der klassischen Moderne deutlich überwiegt. Dagegen listet die COFA Contemporary 33 Teilnehmer, von denen drei beide Bereiche abdecken und doppelt verzeichnet sind. So ergibt sich die Gesamtzahl von 145 Ausstellern in den beiden Messeetagen. ...mehr

Zwischen Kommerz und Diskurs: Rund um die Kunstmesse FIAC häuften sich vergangene Woche Eröffnungen, Lectures und andere Events in der französischen Hauptstadt. Dabei ging es durchaus nicht immer nur um Big Business...

Pariser Kunstherbst


Wer in der vergangenen Woche in Sachen Kunst unterwegs war, den zog es nach Paris. Die 43. Ausgabe der Kunstmesse FIAC, Foire Internationale d’Art Contemporain, fand im Grand Palais unweit der Champs-Élysées statt. In diesem Jahr wurde aber erstmals auch das gegenüberliegende Petit Palais miteinbezogen. Unter der Bezeichnung „On Site“ waren hier 37 teilweise raumgreifende Arbeiten von Künstlern wie Jimmie Durham, Manfred Pernice oder Damien Hirst zu sehen. Ein wenig Art Unlimited à la Basel? Diesem Anspruch genügte die etwas disparat wirkende und dicht an dicht in die Foyers gestopfte Präsentation allerdings nicht ganz. Auch auf der erstmals für den Verkehr gesperrten Avenue Winston Churchill zwischen den Gebäuden sowie unter dem Motto „Hors les Murs“ in den Tuilerien wiesen ortsspezifische Arbeiten etwa von Lawrence Weiner oder Michael Sailstorfer den Weg. ...mehr

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News vom 26.04.2017

Karl-Heinz Petzinka neuer Rektor der Kunstakademie Düsseldorf

Karl-Heinz Petzinka neuer Rektor der Kunstakademie Düsseldorf

Trisha Donnelly in Köln

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Paloma Varga Weisz in Neuss

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Ieoh Ming Pei wird 100 Jahre alt

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