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Am 08.12.2022 Auktion 407: Moderne und Contemporary Art

© Neumeister Münchener Kunstauktionshaus

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Bethsabée / Pablo Picasso

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Amazone, nach 1906 / Franz von  Stuck

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Blumenstrauß / Maria Caspar-Filser

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Marktberichte

Bei der Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts setzt Lempertz auf Französisches und hofft auf einige neue Rekordwerte

Zum Marschieren bereit


Alberto Giacometti, Projet pour un monument pour Gabriel Péri. Projet pour une place, 1946

Künstler aus Frankreich stehen an der Spitze des Evening Sale mit Kunst des 20. Jahrhunderts bei Lempertz in Köln. Bei der Moderne ist es Alberto Giacometti mit einem Denkmalsentwurf. Sein „Projet pour un monument pour Gabriel Péri. Projet pour une place“ aus dem Jahr 1946 ...mehr

30.11.2022

Mit einer breiten Offerte an Gemälden und Zeichnungen der Alten Kunst tritt Bassenge in seiner spätherbstlichen Auktionsrunde an. Unerwartet hat sich darunter auch eine skulpturale Arbeit gemischt

Ein Schluck Limonade


Der gekreuzigte Christus, Florenz, 1680er Jahre

Ein eher untypisches Werk führt diesmal die Auktion „Gemälde Alter und Neuerer Meister“ bei Bassenge in Berlin an: Ein florentinisches Kruzifix der 1680er Jahre aus Elfenbein, das zuletzt in einer süddeutschen Privatsammlung hing und bislang der Forschung unbekannt war. Wer hinter der meisterhaften Schnitzerei des Gekreuzigten im Cristo-vivo-Typus steckt, ist nicht gesichert. Allerdings legt der ausführliche und akribisch recherchierte Begleittext nahe, es könnte sich um Balthasar Permoser handeln, den bedeutendsten Elfenbeinbildhauer, der jemals für die Medici tätig war, ehe er an den Dresdner Hof gerufen wurde. Dafür spricht auch, dass die Elfenbeinschnitzerei höchstwahrscheinlich für Papst Innozenz XI. bestimmt war. Denn das noch vorhandene originale Lederetui für das Kruzifix weist ihn als Besitzer aus. Angesichts dieser Indizien und der Qualität der Ausführung ist der Schätzpreis von 60.000 Euro durchaus gerechtfertigt. ...mehr

29.11.2022

Grisebach hat sich mit einem Beckmann-Gemälde viel vorgenommen: ein Selbstbildnis des Expressionisten soll das teuerste Objekt im deutschen Auktionsmarkt werden. Aber auch Werke aus der Sammlung Otto gehören zu den Highlights der Versteigerung

Der Fetisch der Kunst


Max Beckmann, Selbstbildnis gelb-rosa, 1943

Die Elogen über das Gemälde hören sich vollmundig an, treffen aber auch zu: Das Berliner Auktionshaus Grisebach preist Max Beckmanns „Selbstbildnis gelb-rosa“ von 1943 als „Meisterwerk der deutschen Kunstgeschichte an, wie es in Deutschland nach 1945 keines auf dem Auktionsmarkt gegeben hat“. Mit dem Spitzenlos der Herbstsaison, das auch auf internationalem Parkett keine schlechte Figur machen würde, will der Berliner Versteigerer nun Geschichte schreiben und es zum bestbezahlten Kunstwerk im deutschen Auktionsmarkt aufsteigen lassen. Diesen Titel hält seit vergangenem Jahr das Stuttgarter Auktionshaus Nagel, das in seiner Asiatika-Auktion für die chinesische Bronzeskulptur der Gottheit Vajrabhairava netto 9,5 Millionen Euro erlöste. Doch mit dem stillen frontalen Portrait, in dem sich Beckmann mit übereinandergelegten Armen auf der Brust in einer Art Gebetshaltung und einem wissenden, aber nur angedeuteten Lächeln zeigt, dürfte dieser Wert schnell verblassen. Denn seine Selbstbildnisse sind international begehrt: Eines mit Waldhorn von 1938 brachte bei Sotheby’s im Jahr 2001 netto 20,5 Millionen Dollar, vier Jahre später das „Selbstbildnis mit Glaskugel“ 15 Millionen Dollar. ...mehr

28.11.2022

Bei der Auktion „Zeitgenössische Kunst“ im Wiener Dorotheum dominieren die Abstraktion und die Italiener. Aber auch andere Länder hinterlassen ihre Duftnoten

Eine Königin und eine Prinzessin


Lucio Fontana, Concetto spaziale, 1965

„Das Loch ist meine Erfindung, mehr gibt es nicht zu sagen. Nach dieser Erfindung kann ich sterben.“ Daher verstand Lucio Fontana seine Arbeiten auch nicht als Bilder, sondern als Kunstkonzepte und bezeichnete seine meist einfarbigen, durch Schnitte oder Löcher in den Raum hin geöffneten Leinwände als „Concetto spaziale“. Mit ersten perforierten Kunstwerken experimentierte der gebürtige Argentinier italienischer Abstammung im Jahr 1949. Mit seinen „buchi“ und „tagli“, den Löchern und Schnitten, realisierte Fontana in den folgenden Jahrzehnten fast unendliche Variationen seiner Grundidee, durchbrach mit dieser radikalen Geste die flache Oberfläche des Bildes und holte somit Räumlichkeit und Tiefe als dritte Dimension in seine Werke. Auch ein rosafarbenes „Concetto spaziale“ hat Fontana im Jahr 1965 mit einem großen Loch geöffnet, an dessen Rändern sich die Farbe dick aufwirft. Zudem konzentrierte er die Öffnung durch fein geritzte Linien auf dem planen Farbgrund, die dadurch noch mehr als Vulva erscheint. Für diesen fleischfarbenen, erotischen Höhepunkt im Schaffen Fontanas hat das Dorotheum nun 600.000 bis 800.000 Euro vorgesehen. ...mehr

25.11.2022

Bassenge legt in seiner Druckgrafikauktion wieder eine gediegene Auswahl vom späten Mittelalter bis ins frühe 20. Jahrhundert vor und hofft mit seltenen Blättern auf rege Beteiligung

Neues Glück


Albrecht Dürer, Die Nemesis (Das große Glück), um 1501/02

Weltbeherrschend und zuversichtlich schwebt Nemesis über dem Panorama von Klausen im Eisacktal. Von großen Schwingen getragen, steht die unbekleidete, etwas beleibte Frau mit flatternden Tuchzipfeln auf einer Kugel und hält sowohl den Kelch zum Lohn für gute Taten als auch die Zügel in ihren Händen, um sie dem Unmäßigen anzulegen. Die Unbeständigkeit des Glücks findet in der Leichtigkeit des Schwebens und dem unsicheren Standmotiv auf der Kugel ihren symbolischen Ausdruck. Albrecht Dürers Kupferstich „Die Nemesis“ aus der Zeit um 1501/02, der früher als „Das große Glück“ bezeichnet wurde, findet seine literarische Vorlage bei Angelo Poliziano. Der Florentiner Humanist vereint die römische Glücksgöttin Fortuna mit Nemesis, der griechischen Göttin der Vergeltung, in einem lateinischen Gedicht in ein und derselben Gestalt. Der Kupferstich, bei dem Dürer den Goldenen Schnitt nach dem Proportionsschema des Vitruv bei einer menschlichen Figur erstmals angewendet hat, soll als harmonischer und feinzeichnender Abzug bei Bassenge in Berlin nun marktgerechte 40.000 Euro einfahren. ...mehr

23.11.2022

Die „neue“ Art Cologne präsentiert sich erstmals als Verschmelzung des Originals mit der Cologne Fine Art. Gerade hat sie die Tore für das Publikum geöffnet

Jung und Alt zum 55. Geburtstag


Art Cologne 2022

Neue Runde, neue Sortierung, neues Glück: Die Art Cologne geht wieder an den Start und hat dazu ihre Ausrichtung erneut überarbeitet. Konzentriert auf zwei Ebenen der brutalistischen Messehalle 11, einer magischen kölnischen Traditionszahl, die allein schon für Verwirrung und närrische Verblendung steht, versammeln sich heuer ...mehr

17.11.2022

Die Highlights haben als singuläres Flaggschiff des deutschen Kunsthandels von internationalem Format überlebt. Nun will die Münchner Messe wieder ihre Strahlkraft unter Beweis stellen

Üppig Auserlesenes


Martin Schnell Werkstatt, Runde Teekanne in „Schwartz Porcelain“, Meißen um 1711/13

Der traditionelle Markt für Alte Kunst und Antiquitäten erodiert schon seit längerem. Nachdem nun auch die Kölner Messegesellschaft die Cologne Fine Art & Design heuer zu einem Wurmfortsatz der Art Cologne degradiert und dies mit der veränderten Dynamik im Kunstmarkt begründet hat, sind die Highlights in München als einzige relevante Kunstmesse dieses Sektors in Deutschland übriggeblieben. Nur noch hier finden renommierte Kunsthändler wie Georg Laue, Helga Matzke, Christian Eduard Franke, Nils Viebahn, Rainer Jungbauer, Friedel Kirsch oder Thole Rotermund den entsprechenden Rahmen, um ihre hochwertigen Waren von der Antike bis zur Moderne zu präsentieren. Das mittlere und untere Preissegment ist weitgehend zu den Auktionshäusern und ins Internet abgewandert oder hat gerade noch auf der parallel laufenden Veranstaltung „Kunst & Antiquitäten München“ seinen Platz. Doch der Handel braucht diese Messen, generieren doch die einzelnen Kunsthändler bis zu 50 Prozent ihres Jahresumsatzes auf den Verkaufsschauen. ...mehr

Saisonauftakt am Ende des Sommers: Die Kunstmesse Art-O-Rama in Marseille weiß einmal mehr, als Entdeckermesse mit internationaler Beteiligung zu überzeugen

Bohème, chic und selbstbewusst


Jason Dodge, They lifted me into the sun again And packed my skull with cinnamon, 2019

Haben Sie Schecki gesehen? Gleich mehrmals auf der diesjährigen Ausgabe der Kunstmesse Art-O-Rama in Marseille begegnen den Besucher*innen Aushänge, auf denen nach einem entflogenen Vogel gesucht wird. Schecki, so steht es dort, sei sehr zutraulich, wer ihn finde, solle bitte die weiter unten angegebene Telefonnummer anrufen. Bei dem abgebildeten Vogel jedoch handelt es sich nicht etwa um einen Wellensittich oder Kanarienvogel, sondern um einen ausgewachsenen Jagdfalken. Der merkwürdige Zettel entpuppt sich am Ende als ein Element einer konzeptuellen Arbeit des in Berlin lebenden US-Künstlers Jason Dodge, Jahrgang 1969. ...mehr

Nach fast zweieinhalb Jahren Corona-Zwangspause hat sich auch die Art Karlsruhe für einen sicheren Sommertermin entschieden, aber im dicht gedrängten Messekalender das Nachsehen. Gerade bei der Moderne sind ihr einige wichtige Aussteller ferngeblieben

Eine Sommerbrise voller populärer Kunst


Art Karlsruhe 2022

Nach dem Start im Jahr 2004 und Veranstaltungen zu Jahresbeginn versucht die Art Karlsruhe nach über zwei Jahren Unterbrechung durch die Corona-Pandemie nun einen Neustart im Sommer – eine „Sonderausgabe oder Nach-Corona-Ausgabe“, wie Messechefin Britta Wirtz auf der Pressekonferenz betonte. Die Verschiebung vom Jahresauftakt in den Sommer soll nach ihrem Wunsch die Kunst im neuen Licht erscheinen lassen, was die verlängerten Öffnungszeiten und die Einbeziehung des Gartens augenfällig dokumentieren. Heuer haben sich 215 Aussteller in einer neuen Formation versammelt. Der nunmehr in der Halle 1 vereinten Kunst nach 1945 inklusive der Gegenwartskunst wurde ein druckgrafischer Schwerpunkt in der hinteren Halle 2 zur Seite gestellt, während die gleichfalls eingangsnahe Halle 4 jetzt den Fokus auf die klassische Moderne legt. Zudem sind trotz Wegfall einer halben Halle die Gänge um einen Meter breiter geworden, was noch mehr offenen Raum und angenehmere Atmosphäre bewirkt. ...mehr

Die TEFAF bleibt das bedeutendste Schaufenster der Altmeister- und Antiquitätenszene der Welt. Trotz einiger siebenstelliger Verkäufe ist nach über zweijähriger coronabedingter Pause nicht alles wie zuvor

Treffpunkt einer globalen Sammlerschaft


TEFAF 2022

Verkäufe sind das Salz in der Suppe einer jeden Messe – auch das der TEFAF im niederländischen Maastricht, die am Donnerstag nach einer kürzeren Laufzeit als gewohnt zu Ende gegangen ist. 242 Aussteller aus 20 Ländern präsentierten Kunst aus fünf Jahrtausenden. The European Fine Art Fair, so der vollständige Name der immer noch bedeutendsten Messe für alte Kunst, vermeldete jedenfalls gute Geschäfte. Der New Yorker Kunsthändler Nicholas Hall veräußerte eine anmutige „Madonna mit Kind“ des Venezianers Vittore Carpaccio für einen Betrag zwischen 10 und 15 Millionen US-Dollar. Das Tafelgemälde des späten 15. Jahrhunderts erwarb ein amerikanischer Privatsammler. Aber auch für die Klassische Modernen scheint Maastricht eine wichtige Drehscheibe zu sein. Die Düsseldorfer Galerie Ludorff konnte Emil Noldes „Huldigung“ in neue Hände geben. Das Gemälde von 1947 war ein Geschenk Noldes an seine zweite Frau Jolanthe Nolde, die es bis zu ihrem Tod im Jahr 2010 in Ehren gehalten hat. Nach ihrem Ableben hatte die Familie das Werk von 2014 bis 2020 als Dauerleihgabe an das Brücke Museum in Berlin übergeben. Nun kostete es 1,4 Millionen Euro. ...mehr







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Villa Grisebach Auktionen GmbH - Max Beckmanns „Selbstbildnis gelb- rosa“ ist das teuerste Kunstwerk bei Auktionen in Deutschland

23,2 Millionen für ein Beckmann Gemälde in Berlin
Villa Grisebach Auktionen GmbH

Neumeister Münchener Kunstauktionshaus - Armbanduhr von Thomas Mann

Ein Stück Zeitgeschichte: Armbanduhr von Thomas Mann unterm Hammer
Neumeister Münchener Kunstauktionshaus





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