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Passage II. Hommage à Watteau / Doris Ziegler

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© Döbele Kunst Mannheim


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Faschingsakademiefest in München, 1954 / Julius Hüther

Faschingsakademiefest in München, 1954 / Julius Hüther
© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


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Lenbachs Tochter Gabriele in Spanischer Hoftracht, 1901 / Franz von Lenbach

Lenbachs Tochter Gabriele in Spanischer Hoftracht, 1901 / Franz von Lenbach
© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


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Jugendstil-Kaffee-Set und -Tablett von Kayserzinn, um 1900 /

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© Kunstmarkt Media


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Marktberichte

Die Bilanz für die Kunst des 19. Jahrhunderts fällt bei Grisebach durchweg positiv aus. Neben einer hohen Zuschlagsquote verbuchte das Berliner Auktionshaus etliche Wertsteigerungen

Zimmer mit Aussicht


Julius Kaskel, Fensterblick auf Dresden, 1837

Julius Kaskel stammte aus einer angesehenen jüdischen Bankiersfamilie in Dresden und leitete mit seinem Bruder Karl über viele Jahre die Geschicke des Hauses. Die Kaskels waren aber auch künstlerisch gebildet, pflegten Umgang mit Clara und Robert Schumann oder Gottfried Semper und luden gerne in ihren ...mehr

02.08.2022

Die Moderne Kunst sorgte im Wiener Dorotheum oft für satte Gewinne. Vor allem ein Maler-Bildhauer und unbekannte Tschechen sahnten kräftig ab

Italienischer Geschwindigkeitsrausch


Marino Marini, Piccolo Miracolo, 1955/56

Seiner Favoritenrolle wurde Marino Marini bei der Auktion „Moderne Kunst“ im Wiener Dorotheum unverkennbar gerecht. Keines seiner vier Werke blieb liegen, und mit einem unerwartet hohen Zuschlag von 360.000 Euro setzte sich seine Bronzegruppe „Piccolo Miracolo“ von 1955/56 an die Spitze der Versteigerung. Dafür hatte Marini sein bevorzugtes Thema Reiter und Pferd ins Rennen geschickt und eine Metapher für die Tragödien des Zweiten Weltkriegs gefunden. Denn das sich ungezähmt aufbäumende Tier hat sich der Kontrolle des Menschen entzogen, der zu Boden zu fallen droht und kaum eine Chance hat, wieder aufzustehen. Der symbiotische skulpturale Körper, in dem alles unter einer diagonalen Spannung steht und der eine apokalyptische Warnung evoziert, war mit einer Schätzung von 180.000 bis 280.000 Euro angetreten. ...mehr

26.07.2022

Bei den Sommerauktionen von Bassenge in Berlin waren vor allem die kraftstrotzenden erotischen Gestalten Alexander Rothaugs aus dem Nachlass von Ernst Fuchs gefragt. Doch auch die moderne und zeitgenössische Kunst sorgten für einige Überraschungen

Seelenverwandte


Alexander Rothaug, Odaliske

Lasziv räkelt sich die beinahe unbekleidete Schöne in einem mit rotem Samtbrokat ausgekleideten Rondell und präsentiert dem voyeuristischen Betrachter ihre üppigen Reize. Aus einem Becken in der Mitte des Raumes sprudelt eine kleine Fontäne empor, die den Blick auf ihren unter einem leichten Schleier verborgenen Schoß lenkt. Das in feinen, kurzen Strichen angelegte Temperagemälde ist kennzeichnend für das Œuvre des österreichischen Malers Alexander Rothaug, der eine Vielzahl an sinnlichen und ein wenig rätselhaften Darstellungen verführerischer Frauen schuf. In seinem Werk verschmelzen antike griechische, römische, germanische und nordische Mythologie mit akademischem Klassizismus und Elementen des Jugendstils sowie des Symbolismus. Die „Odaliske“ rangierte bei Bassenge mit einem Zuschlag von 36.000 Euro deutlich über der Schätzung von 25.000 Euro. Das Berliner Haus hatte angesichts einer fantastischen Versteigerung der Rothaug-Sammlung aus dem Besitz des Wiener Künstlers und Sammlers Ernst Fuchs, bei der nur ein einziges Los, eine Proportionsstudie von Fuchs, liegenblieb, allen Grund zur Freude. ...mehr

23.07.2022

Die Kunden suchten sich bei der „Alten Kunst“ im Kölner Auktionshaus Lempertz gezielt ihre Lieblingsstücke heraus und ließen viel liegen, darunter auch die Favoriten. Für einen Maler des 19. Jahrhunderts spendierten sie dann aber auch einen Rekordwert

Moralischer Fingerzeig


Jan Miense Molenaer, Bauernhochzeit

Köstlich gespeist und angestoßen, ausgelassen gefeiert und lautstark musiziert wird auf Jan Miense Molenaers Bauernhochzeit in einer Scheune. Nur eine Person scheint an diesem geselligen Treiben keine rechte Freude zu finden: die Braut, die nach damaligem Brauch bewegungslos und mit gefalteten Händen sitzen bleiben musste und nichts essen durfte. Der große Haarlemer Genremaler wollte mit der vielfigurigen Festgesellschaft nicht nur ein unbeschwertes Gelage wiedergeben, sondern dem Betrachter auch moralische Anspielungen und Warnungen übermitteln. Die gesamte Szene kann als Ausdruck der Zügellosigkeit und des Lasters gelesen werden. So spielt Molenaer mit dem jungen Mann samt Flöte im Vordergrund auf die Hochzeitsnacht und die Entjungferung an, das Gemälde eines Affen an der rückwärtigen Wand, der die Pfote einer Katze ins Feuer hält, steht als Andeutung für übertriebenes Verhalten. Die versteckten Hinweise und die malerische Qualität gefielen denn einem Sammler, der sich in der Auktion „Alte Kunst“ bei Lempertz erst mit 280.000 Euro über den Erwartungen gegen die starke Konkurrenz durchsetzen konnte. ...mehr

21.07.2022

Bei der Auktion mit Kunst aus dem 20. und 21. Jahrhundert lagen die Schätzer von Van Ham meist richtig. So würzten vor allem Sammlungen deutscher Wirtschaftsbosse mit Fälschungsverdacht das Geschehen

Traumtänzerisch


Georg Kolbe, Javanische Tänzerin, 1920

Das Gesicht unangestrengt, die Augen sanft geschlossen, die Arme erhoben, um jederzeit bei ihrem Balanceakt ausgleichend reagieren zu können – so tänzelt sie auf der Stelle. Das enganliegende Gewand umschließt ihren schlanken Körper. Insgesamt ein Anblick purer Ausgeglichenheit, wie die junge Frau auf dem linken Fußballen ihr Gleichgewicht hält. Grazie und Konzentration, gepaart mit Exotik, sind hier aufs höchste gesteigert. Nicht umsonst war Georg Kolbes über einen halben Meter hohe „Javanische Tänzerin“ aus der Sammlung Hilmar Koppers eine der Stars in der Sommerauktion moderner und zeitgenössischer Kunst bei Van Ham. Dieser Lebzeitguss, dessen Entwurf aus dem Jahr 1920 stammt und bei Noack in Berlin bis 1925 nur viermal ausgeführt wurde, entlockte einem Sammler aus Brandenburg die stolze Summe von 280.000 Euro an der oberen Schätzgrenze, was die Schöne zum teuersten Objekt des Tages machte. ...mehr

14.07.2022

Nach fast zweieinhalb Jahren Corona-Zwangspause hat sich auch die Art Karlsruhe für einen sicheren Sommertermin entschieden, aber im dicht gedrängten Messekalender das Nachsehen. Gerade bei der Moderne sind ihr einige wichtige Aussteller ferngeblieben

Eine Sommerbrise voller populärer Kunst


Art Karlsruhe 2022

Nach dem Start im Jahr 2004 und Veranstaltungen zu Jahresbeginn versucht die Art Karlsruhe nach über zwei Jahren Unterbrechung durch die Corona-Pandemie nun einen Neustart im Sommer – eine „Sonderausgabe oder Nach-Corona-Ausgabe“, wie Messechefin Britta Wirtz auf der Pressekonferenz betonte. Die Verschiebung vom Jahresauftakt in ...mehr

Die TEFAF bleibt das bedeutendste Schaufenster der Altmeister- und Antiquitätenszene der Welt. Trotz einiger siebenstelliger Verkäufe ist nach über zweijähriger coronabedingter Pause nicht alles wie zuvor

Treffpunkt einer globalen Sammlerschaft


TEFAF 2022

Verkäufe sind das Salz in der Suppe einer jeden Messe – auch das der TEFAF im niederländischen Maastricht, die am Donnerstag nach einer kürzeren Laufzeit als gewohnt zu Ende gegangen ist. 242 Aussteller aus 20 Ländern präsentierten Kunst aus fünf Jahrtausenden. The European Fine Art Fair, so der vollständige Name der immer noch bedeutendsten Messe für alte Kunst, vermeldete jedenfalls gute Geschäfte. Der New Yorker Kunsthändler Nicholas Hall veräußerte eine anmutige „Madonna mit Kind“ des Venezianers Vittore Carpaccio für einen Betrag zwischen 10 und 15 Millionen US-Dollar. Das Tafelgemälde des späten 15. Jahrhunderts erwarb ein amerikanischer Privatsammler. Aber auch für die Klassische Modernen scheint Maastricht eine wichtige Drehscheibe zu sein. Die Düsseldorfer Galerie Ludorff konnte Emil Noldes „Huldigung“ in neue Hände geben. Das Gemälde von 1947 war ein Geschenk Noldes an seine zweite Frau Jolanthe Nolde, die es bis zu ihrem Tod im Jahr 2010 in Ehren gehalten hat. Nach ihrem Ableben hatte die Familie das Werk von 2014 bis 2020 als Dauerleihgabe an das Brücke Museum in Berlin übergeben. Nun kostete es 1,4 Millionen Euro. ...mehr

Befreit von Corona-Ängsten ist bei hochsommerlichen Temperaturen die Liste Art Fair Basel am Sonntag entspannt und erfolgreich zu Ende gegangen. Angesichts des Ukraine-Krieges nahm sie eigens Kunst aus Osteuropa in den Blick

Auf neuer Entdeckungsreise


Liste 2022

Mit der Art Basel konnte heuer auch die wichtigste Nebenmesse, die Liste Art Fair Basel, wieder ihren angestammten Sommertermin wahrnehmen. Allerdings fand die 26. Ausgabe der Entdeckermesse in diesem Jahr zum zweiten Mal nicht am üblichen Ort auf dem hübsch schrammeligen Areal der ehemaligen Brauerei Warteck statt, sondern wie bereits im September 2021 in der Halle 1.1 des Basler Messegeländes. Die unmittelbare Nähe zur Hauptmesse hat der Liste zwar sicherlich gut getan und ihr mit mehr als 25.000 Besucher*innen die höchste Zahl an Gästen in ihrer Geschichte beschert. Dennoch war von älteren Teilnehmer auch durchaus Bedauern darüber zu hören, dass die Messe durch ihren Umzug an Individualität und Charakter verloren habe. Andere wiederum lobten die von dem belgischen Architekturbüro Office Kersten Geers David Van Severen in Zusammenarbeit mit Richard Venlet entworfene luftige und kreisförmig in die Halle gesetzte Standarchitektur und die mit dem Umzug einhergehende Professionalisierung der Liste. Der Wechsel war in erster Linie der Corona-Pandemie geschuldet, die eine Ausrichtung in den teils beengten Räumlichkeiten des Warteck-Areals nicht zugelassen hätte. Über ihren endgültigen Verbleib hat die Liste laut Direktorin Joanna Kamm noch nicht entschieden. ...mehr

Nach einer von hochsommerlichen Temperaturen geprägten Messewoche ist die Art Basel am Sonntag erfolgreich zu Ende gegangen. Doch angesichts des Ukraine-Krieges herrscht neue Unsicherheit

Alles fast wie früher


Louise Bourgeois, Spider, 1996

2020 wurde sie ganz abgesagt, 2021 dann um rund drei Monate auf den September verschoben. Die Art Basel 2022, die am vergangenen Sonntag mit einer Zahl von 70.000 Gästen – 2019 waren es noch 93.000 – zu Ende ging, war seit dem Corona-Einbruch die erste Ausgabe der weltweit wichtigsten Kunstmesse, die wieder am regulären Termin Anfang Juni am Heimatstandort Basel stattfinden konnte. Und das nur zwei Wochen, nachdem der Art Basel-Ableger in Hongkong seine Pforten geschlossen hatte. „Diese Rückkehr stellt eine wahrhaft aufregende Erfahrung dar“, so Messedirektor Marc Spiegler, der gleichzeitig betonte, dass angesichts des russischen Angriffs auf die Ukraine noch lange nicht von „normalen Zeiten“ die Rede sein könne. Spiegler: „Wir befinden uns am Ende der Pandemie und mitten im ersten europäischen Krieg seit 30 Jahren, einer Tragödie, deren Auswirkungen jeden Tag deutlicher sichtbar werden.“ ...mehr

Nach Corona an neuem Ort zurück: Die BRAFA zeigt in Brüssel Schätze von der Antike bis in die Gegenwart. Allerdings knirscht es noch etwas in den Hallen der Brussels Expo

Händewaschen nicht vergessen


BRAFA 2022

Nach zwei Jahren Corona-Zwangspause ist die Brussels Antiques and Fine Art Fair, kurz BRAFA, zurück. Und das in neuem Gewand, an einem neuen Ort und zur ungewohnten Jahreszeit. Fand die BRAFA früher im Februar statt, ist sie jetzt in den Juni gewandert, eine Woche vor der in Maastricht beginnenden Königsklasse der Antikmessen: der TEFAF. Nicht nur die Jahreszeit ist ungewohnt, auch der Standort. Die belgische Kunst- und Antiquitätenmesse ist vom historischen Gebäude Tour & Taxis am Brüsseler Kanal auf das Expo-Gelände gezogen, unweit des Atomiums, auf dem Heysel-Plateau. Und wer nun glaubt, in diesem Jahr wird alles größer und glamouröser, der irrt. Schon wenn man die Halle 4 betritt, wähnt man sich am falschen Ort. Nichts als eine pinkfarben gestrichene, weitläufige und vor allem leere Halle erwartet den gespannten Besucher. ...mehr







News vom 09.08.2022

Fellbacher Triennale-Preis für Monira Al Qadiri

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Oliver Kossack wird neuer Rektor der HfBK Dresden

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Teresa Burga in der Bremer Weserburg

Teresa Burga in der Bremer Weserburg

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