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Am 25.06.2018 Top-Ergebnisse Auktion 68

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Nature morte au crane / Pablo Picasso

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Bei Wangen, 1945 / Erich Heckel

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Orange-Blau-Orange, 2004 / Kuno Gonschior

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Marktberichte

Während sich die Klassische Moderne bei Neumeister gut verkaufte, zeigten sich die Kunden bei den Zeitgenossen wählerisch. Trotzdem boten sie beherzt auf ihre persönlichen Lieblingsstücke

Ein Auge für das Unscheinbare


Gabriele Münter, Dorfstraße, 1908

Die gebürtige Berlinerin Gabriele Münter hatte in ihrem Leben viel erlebt. Es verschlug sie unter anderem in die Niederlande, nach Tunesien, Stockholm, Kopenhagen, Sachsen und Belgien. „Aber nirgendwo hatte ich eine solche Fülle von Ansichten vereint gesehen, wie hier in Murnau, zwischen See und Hochgebirge, ...mehr

16.08.2018

Rückblick: Das 19. Jahrhundert bei Grisebach in Berlin mit vielen starken Zuschlägen

Siegfried, der Mächtige!


Thomas Theodor Heine, Siegfried, 1921

Ein bekannter Held mit mythischer Bindung an den Rhein ist Siegfried. Furchtlos kann er die Tarnkappe an sich bringen, badet in Drachenblut, wird unverwundbar und dann doch von Hagen ermordet. Der heldenhafte, tapfere und starke Siegfried des Nibelungenliedes scheint ein guter Name für mächtige und große Tiere zu sein, etwa ein Pferd oder einen ausgewachsenen Hund. Einen amüsanten Kontrapunkt zu dieser Vorstellung setzte Thomas Theodor Heine 1921 in seinem Portrait des Mopswelpen „Siegfried“. Der kleine Hund mit dicken Pfoten und Natur gegebener gerunzelter Stirn ist auf einem überdimensionierten roten Sessel so platziert, als handele es sich hier um den Thron des ernst dreinblickenden Tieres. Heines Komposition überzeugte die Anwesenden der Auktion „Kunst des 19. Jahrhunderts“ bei Grisebach, da ein rasantes Bietergefecht – ganz nach Loriots Motto „Ein Leben ohne Mops ist möglich, aber sinnlos“ – ausbrach und den Preis mit 230.000 Euro mehr als verelffachte. Das war schon eine Ansage mit Rekordstatus! ...mehr

09.08.2018

Besonders die Klassische Moderne hat es den Kunden bei Van Ham angetan. Doch auch unter der Nachkriegskunst und den Zeitgenossen wählten sie sich ihre Lieblingsstücke aus und sorgten teils für Überraschungen

Schöne Bilder schwerer Zeiten


Paul Gauguin, Les falaises de la Bouille, 1884

Für Paul Gauguin war der Pariser Börsenkrach 1882 ein einschneidendes Erlebnis: Er verlor seine gut bezahlte Anstellung bei einer Bank. Aufgrund seiner vorherigen Erfolge, unter anderem mit der Teilnahme am Pariser Salon 1876 oder der „Ausstellung der Expressionisten“ im Jahr 1879, fasste er selbstbewusst den Entschluss, seinen Lebensunterhalt fortan nur mit der Malerei zu bestreiten. Der durch ausbleibende Anerkennung sinkende Wohlstand seiner Familie zwang sie, 1884 die teure Hauptstadt Frankreichs zu verlassen. Die Entscheidung für den neuen Lebensmittelpunkt fiel auf das preiswertere Rouen. Gauguins Frau Mette ging zwischenzeitlich mit zweien ihrer Kinder in ihre Heimat nach Kopenhagen und plädierte dafür, dass ihr Mann die Kunst wieder zum Nebenberuf machen sollte. Die Familie siedelte dazu später im Jahr nach Dänemark über, und Gauguin wollte dort Vertreter einer Segeltuchfirma werden, was aber scheiterte. Er trennte sich von Mette, kehrte nach Paris zurück und wandte sich ganz der Malerei zu. Obwohl Gauguin in Rouen nicht gerade auf der Sonnenseite stand, war er sehr produktiv. Immerhin 47 Gemälde dieses Intermezzos sind bekannt. Eines davon ist die charmante Flusslandschaft „Les falaises de la Bouille“, laut Widmung ein Geschenk an das befreundete Ehepaar Manthey. ...mehr

07.08.2018

Verhalten war die Kauflaune bei der Impressionisten- und Moderne-Auktion von Sotheby’s in London. Vor allem auf die deutsche Kunst hatten die Sammler nur selten Lust

Murnauer Farbspiele


Wassily Kandinsky, Gabriele Münter im Freien vor der Staffelei, 1910

Wassily Kandinsky wollte einen neuen Weg in der Malerei beschreiten, eine ganz neue Art und Weise, Pigmente und Leinwand in Kunst zu verwandeln. Er transformierte seine Gemälde in ein abstraktes Fest der Farben und Formen. Wichtig waren dafür auch seine Aufenthalte in Murnau. In den Voralpen am Staffelsee verbrachten er, Gabriele Münter und weitere Künstler wie Alexej von Jawlensky oder Marianne von Werefkin mehrere Sommer. Gemeinsam experimentierten und diskutierten sie ihre Gemälde, oft an der selben Stelle und mit der selben Szene gemalt. So war es auch 1910, als er seine damalige Geliebte inmitten der bayrischen Berge in der Farbsymphonie „Gabriele Münter im Freien vor der Staffelei“ verewigte. Das Gemälde, auf dem Münter mehr zu erahnen, als tatsächlich zu sehen ist, steht exemplarisch auf dem entscheidenden Weg des russischen Künstlers hin zur Ungegenständlichkeit. Sotheby’s hatte das prominente Werk, das aus dem Nachlass des Malers und Freundes Jawlensky stammt, auf 3 bis 5 Millionen Pfund taxiert. Motivierte Bieter brachten den Preis letztlich auf 4,5 Millionen Pfund. ...mehr

01.08.2018

Zahlkräftige Käufer erfreuten sich an der zeitgenössischen Kunst bei Lempertz und nahmen die Offerten in Köln rege mit. Nur bei der Fotografie hielten sie sich auffallend zurück

Der Reiz des Hier und Jetzt


Piero Manzoni, Achrome, um 1958

Was ist Kunst? Was ist ein Bild? Was macht Farbe und Leinwand zum Kunstwerk? Diese Fragen beschäftigen die Künstler der Moderne bis heute, so auch den Italiener Piero Manzoni. Um 1958 fertigte er ein „Achrome“, eine mit weißem Kaolin bestrichene, mehrfach gefaltete Leinwand. Das mittelformatige Werk, das in einer ansehnlichen Reihe solcher „unfarbigen“ Bilder entstand, untersucht die Wirkung der Farbe über ihr eigentliches Merkmal der Farbigkeit hinaus und wendet sich stattdessen der Materialität und Oberflächenwirkung zu. Ein regelrechter Wettstreit internationaler Bieter an den Telefonen setzte bei Lempertz für Manzonis charakteristisches „Achrome“ ein und trieb den Preis von 400.000 Euro zum Höhepunkt des Auktionstages auf 690.000 Euro. ...mehr

30.07.2018

Die Bamberger Kunst- und Antiquitätenwochen finden heuer schon zum 23. Mal statt. Und wieder gibt es erlesene Objekte aus sechs Jahrhunderten im Welterbe unter dem Domberg

Antiquitäten sind das einzige Feld, auf dem das Gestern noch Zukunft hat


John und William Cary, Erd- und Himmelsglobus, London 1816/28

Dieses Bonmot des ehemaligen britischen Premierministers Harold Wilson beherzigen die Bamberger Kunsthändler. Keine deutsche Stadt dieser Größe ist so dicht mit Antiquitätengeschäften bestückt wie die Oberfrankenmetropole. Dass sich zur sommerlichen Festspielzeit hier nicht alles um Richard Wagner und seine Musik dreht, dafür sorgen die „Bamberger ...mehr

14.08.2018

Die 23. Ausgabe der wichtigsten Basler Satellitenmesse „Liste“ war die letzte unter der bewährten Direktion des Messegründers Peter Bläuer. Das Erfolgskonzept der „Liste“ sollte aber auch in den kommenden Jahren aufgehen – davon profitieren entdeckungsfreudige Besucher und Sammler

Abschied und Aufbruch


Liste 2018 in Basel

Eine Ära geht zu Ende. Auf dem abendlichen Empfang der Entdeckermesse „Liste“ in Basel wurde der Messegründer und langjährige Direktor Peter Bläuer mit Standing Ovation verabschiedet. 1996 hatte er die „Liste“ als erste Satellitenmesse im Dunstkreis der übermächtigen Art Basel gegründet, als Reaktion junger aufstrebender Galerien, für die die Teilnahme an der etablierten, weltweit wichtigsten Kunstverkaufsschau damals noch unerreichbar war. Ein paar Gehminuten entfernt vom schicken Messegelände etablierte Peter Bläuer zusammen mit einigen Mitstreitern die unkonventionelle „Liste“ im Werkraum Warteck pp, einem labyrinthartigen ehemaligen Brauereigebäude mit industriellem Charme, in dem schon lange kein Bier mehr gebraut wurde. Kreative Basler aber, von den Betreibern einer Druckwerkstatt über diverse Gastronomen bis zu den Inhabern eines Tanzstudios, haben hier ihre Heimat gefunden. Einmal im Jahr während der Art Basel Woche bespielen dann junge internationale Galerien die verschachtelten Räume. ...mehr

Die Basler Premiere der auf Arbeiten mit Papier spezialisierten Satellitenmesse „Paper Positions“ scheint geglückt. Zahlreiche Besucher kamen letzte Woche in den zentral gelegenen Ackermannshof

Blatt für Blatt


auf der Paper Positions Basel 2018

Die internationalen Kunstprofis waren in der vergangenen Woche schwer beschäftigt. Während der Art Basel hetzten Sammler aus New York, Hongkong oder Paris von einer Vernissage zur nächsten Preview, vom intimen Tête-à-tête in der Collectors Lounge zum gesetzten Dinner im überlaufenen Kunsthallengarten. Viel Zeit, um mal kurz durchzuatmen, blieb da eigentlich nicht. Eine gute Gelegenheit zum zwischenzeitlichen Innehalten bot jedoch die Entdeckermesse „Paper Positions Basel“, eine in diesem Jahr zum ersten Mal veranstaltete Nebenmesse, spezialisiert auf Arbeiten mit und auf Papier. Im historischen Ackermannshof, einer ehemaligen Druckereihalle mit industriellem Charme in der zentral gelegenen St. Johanns-Vorstadt, präsentierten sich 26 Galerien aus der ganzen Welt mit Arbeiten vom 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart. ...mehr

Die 49. Art Basel will nicht nur Umschlagplatz von millionenteuren Kunstwerken sondern auch Austragungsort von notwendigen Debatten sein

Courage statt Scheuklappen


Candice Breitz, TLDR, 2017

Von ganz oben hat man immer den besten Überblick. Das wissen nicht nur Jäger, die gerne vom Hochsitz aus ihre Beute ins Visier nehmen. In der auf spektakuläre Großprojekte spezialisierten Sektion „Unlimited“ der 49. Ausgabe der Art Basel, die immer noch als die weltweit wichtigste Kunstmesse gilt, hat der französische Künstler Daniel Buren eine weitläufige Gerüstplattform aufgebaut. Sie ermöglicht es dem Besucher, die 72 auf rund 17.000 Quadratmetern präsentierten Monumentalwerke der Unlimited zunächst einmal aus luftiger Höhe zu betrachten, ehe er sich diese im Detail anschaut. Holzpaneele mit grün-weißem Streifenmuster weisen die Konstruktion als typisches Werk des 1938 geborenen Konzeptkünstlers aus. Das Dickicht des Unlimited-Angebots kommt 2018 jedoch etwas mutloser daher als noch in den Vorjahren. Vintage dominiert vor Cutting Edge. ...mehr

Die Spezialmesse „Paper Positions“ punktete jetzt in Berlin mit einer besonderen Location

Raritäten im Papierformat


auf der Paper Positions Berlin 2018

Parallel zum Berliner Gallery Weekend öffnete am vergangenen Donnerstag die auf Arbeiten auf Papier spezialisierte kleine, feine Kunstmesse „Paper Positions“ ihre Tore. Hervorgegangen aus einer kuratierten Ausstellung mit Papierarbeiten im Jahr 2016 im Bikini-Haus in Berlin-Charlottenburg, hat sich die „Paper Positions“ mittlerweile zum Geheimtipp für Sammler von Arbeiten auf und mit Papier entwickelt. „Papier ist ein Medium, mit dem sich jeder Künstler auseinandersetzt“, betont der Berliner Galerist Kristian Jarmuschek, der Initiator und Geschäftsführer von „Paper Positions“. „Viele künstlerische Ideen werden zunächst auf Papier sichtbar.“ ...mehr







News vom 17.08.2018

Johannes Janssen leitet die Niedersächsische Sparkassenstiftung

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Kunst im Berliner Humboldt-Forum nimmt Gestalt an

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