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Am 13.11.2020 Auktion 1159: Sammlung Renate und Tono Dreßen

© Kunsthaus Lempertz

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Winterlandschaft in Schreiberhau in Schlesien / Hans Purrmann

Winterlandschaft in Schreiberhau in Schlesien / Hans Purrmann
© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


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Amazone, nach 1906 / Franz von  Stuck

Amazone, nach 1906 / Franz von Stuck
© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


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Knieende(r), 1907/1908 / Ernst Barlach

Knieende(r), 1907/1908 / Ernst Barlach
© Galerie Neher - Essen


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Marktberichte

Fotografie im Wiener Dorotheum

Sex and the City


Nobuyoshi Araki, Untitled, 1991

Die US-amerikanische Fernsehserie „Sex and the City“ widmete sich den Irrungen und Wirrungen des Liebeslebens dreier Frauen in New York. Die Kombination aus Erotik, sexuellen Vorlieben und Frauen findet als Thema schon lange in der Kunst Beachtung, etwa in der kühlen Nacktheit der Modelle in ...mehr

23.10.2020

Mit rund 1250 Objekten aus Glas startet das Heilbronner Auktionshaus Fischer in seine Herbstrunde. Brillant ist dabei die Sammlung Wolf-Horst Röhl

Glück und Glas, wie rätselhaft ist das?


David Wolff, Kelchglas mit dem Bildnis der Autorin Elisabeth Wolff-Bekker, um 1786

„Symmetrisch – bei flüchtigem Hinsehen – von perfekter Gestalt, rund oder quadratisch geordnet und trotzdem chaotisch, Labyrinthischer Schatten, irrweggleich, Abbild des Lebens wir sind Deine Bewohner. … Ariadnes Faden? Der war schon immer zu kurz.“ Mit diesem Gedicht beschrieb der promovierte Physiker Wolf-Horst Röhl 1998 das Labyrinth des Daidalos. Der Inhalt dieser Verse charakterisiert allerdings auch das Leben des 2005 verstorbenen passionierten Sammlers barocker Schnittgläser. Denn der Patentanwalt Röhl beschäftigte sich nicht nur mit dem weiten Feld Glas, sondern schrieb auch Gedichte, schuf selbst vielgestaltige Kunstwerke unterschiedlicher Materialität, setzte sich mit der japanischen Kultur, der Psychoanalyse sowie der Ur-, Früh- und Kunstgeschichte auseinander und beherrschte zahlreiche Sprachen. Mit seiner Frau betrieb Röhl einen Antiquitätenhandel im Nebenerwerb, besuchte die einschlägigen Kunstmessen, stand in Kontakt mit den bekannten Glashändlern seiner Zeit und besuchte die Auktionen großer Häuser, um seine Sammlung auszubauen. Selbst als Glaskünstler versuchte sich Röhl, nahm dafür gängige Haushaltswaren her und gestaltete sie um. ...mehr

19.10.2020

Das Dorotheum in Wien wartet bei seiner Auktion von Arbeiten auf Papier mit einer besonderen Wiederentdeckung auf

Amor in der Rast


Wilhelm Busch, Selbstbildnis mit Hut im Halbprofil, 1894

Schon auf dem Katalogtitel positioniert er sich markant und nimmt den Betrachter eindringlich in den Blick. Tatsächlich soll Wilhelm Busch ein ernster und verschlossener Mensch gewesen sein, der an den eigenen Maßstäben, ein anerkannter Maler zu werden, scheiterte und viele Jahre seines Lebens zurückgezogen verbrachte. Dabei hinterlassen seine humorvollen Bildergeschichten, wie „Max und Moritz“, „Die fromme Helene“ oder der Unglücksrabe „Hans Huckebein“, einen anderen Eindruck. Mit ihnen nahm er satirisch die Selbstzufriedenheit und Doppelmoral der Bürger oder die Frömmelei von Geistlichen aufs Korn. Aber jemand anderen an sich selbst heranlassen, wollte der trockene Eigenbrötler Busch wohl eher nicht. So präsentiert sich der 62jährige jedenfalls auf seinem 1894 energisch gezeichneten Selbstbildnis. Es ist wohl die bekannteste Eigendarstellung Wilhelm Buschs, die seit 1949 als verschollen galt und nur durch Reproduktionen überliefert war. Überdauert hat das Tuscheblatt in österreichischem Privatbesitz und schlägt nun im Dorotheum wieder auf dem Kunstmarkt auf. Hier soll das bärtige Konterfei unter breitkrempigem Hut mit heruntergebrannter Zigarette im linken Mundwinkel 12.000 bis 16.000 Euro einbringen. ...mehr

15.10.2020

Vor allem mit zwei Privatsammlungen konnte Koller bei seiner Versteigerung von Möbeln und Antiquitäten die Kauflaune des Publikums anstacheln

Porzellan kann teuer werden


Elefantenleuchter, Meißen, um 1733

Siegfried Ducret war ein ausgewiesener Porzellanspezialist. Der 1972 verstorbene Züricher Arzt hatte sich als passionierter Sammler und kundiger Autor den europäischen Manufakturen verschrieben und Standardwerke über die Porzellanfabriken in Zürich, Fürstenberg, Kassel und Würzburg sowie über die Augsburger Hausmaler vorgelegt. Es war daher kein Wunder, dass der Teil seines Nachlasses, der nun über seine im März verschiedene Tochter Rosmarie Schmidt-Ducret im Züricher Auktionshaus Koller wieder auf dem Kunstmarkt auftraft, die Sammlerherzen höher schlagen ließ. Über Dreiviertel der 174 Positionen gingen in neue Hände; bei den oft günstigen Schätzungen waren Preissteigerungen impliziert, darunter besonders bei dem schlicht anmutenden Böttgersteinzeug aus der Frühphase der Meißner Manufaktur. So verbesserte sich eine einfache, beinahe grob wirkende, kaum acht Zentimeter hohe, viereckige Teekanne um 1710/15 nach einem Modell Johann Jakob Irmingers von 4.000 Franken auf 17.500 Franken. Eine kleine, auf 7.000 Franken geschätzte Chinesin aus demselben Material, rund fünf Jahre später bereits weiß glasiert und golden staffiert, erklomm 29.000 Franken. Königlichen Rang – auch beim Zuschlag – bewahrte ein glatter Böttgerteller aus dem persönlichen Service Augusts des Starken mit 39.000 Franken. Für den mit Krone und AR-Monogramm verzierten Teller waren 10.000 bis 15.000 Franken angedacht. ...mehr

13.10.2020

Die Nachfrage in der Auktion Alte Kunst bei Neumeister ging getrennte Wege. Während sie das Kunsthandwerk hofierte, ließ sie den Schmuck links liegen

Spitzweg in seinem Element


Carl Spitzweg, Scharwache (Nächtliche Runde)

Er hat es wieder einmal geschafft: Carl Spitzweg setzte sich in der Eröffnungsrunde der Herbstsaison bei Neumeister an die Spitze der Offerte. Dafür schickte der Münchner Maler eine seiner beschaulichen Idyllen ins Rennen, die es bei genauerer Betrachtung aber in sich hat. Denn „Die Scharwache“, die gerade ihre nächtliche Runde an einer überwucherten Brücke durch die Gassen einer alten Stadt dreht, scheint ihre Sache eher gemächlich anzugehen. Dabei waren diese bewaffneten Bürgerwehren im nachrevolutionären Deutschland Mitte des 19. Jahrhunderts eine wichtige Stütze des Obrigkeitsstaates, sorgten für Ruhe und Ordnung und bespitzelten ihre Mitbürger. Oft trugen sie ausgediente Uniformen aus Zeiten ihres aktiven Militärlebens. Auch Spitzweg steckte sie in dem Gemälde in deutlich aus der Mode gekommene Uniformröcke mit Anleihen bei den napoleonischen Kriegen und macht damit deutlich, dass die Scharwachen etwas aus der Zeit gefallen sind. Nehmen sie ihren Dienst in ihrem betulichen Gehabe überhaupt noch ernst? Für soviel humorvollen Hintersinn gab es bei Neumeister nun die anvisierte untere Schätzung von 80.000 Euro. ...mehr

08.10.2020

Kleiner, kompakter, aber nicht minder hochkarätig. Die Highlights – Internationale Kunstmesse München trotzen Corona und eröffneten gestern unter großem Publikumszuspruch ihre elfte Ausgabe

Kunstgenuss, aber sicher


auf den Highlights in München 2020

Wenn das Fieberthermometer am Einlass der Münchner Highlights unter 37,5 Grad Celsius bleibt, ist der Weg frei in ein Kunstparadies, wie wir es für eine gefühlte Ewigkeit bereits vermisst haben. Gestern eröffnete in den Bronzesälen der Residenz unter strikten Hygienemaßnahmen die anspruchsvollste Kunst- und Antiquitätenmesse ...mehr

21.10.2020

Das Niveau der TEFAF in Maastricht bleibt unübertroffen. Sie zeigte das Beste, was der Kunsthandel zu bieten hat, und vermeldet trotz vorzeitiger Schließung gute Umsätze. Die Hinwendung zur modernen Kunst ist unübersehbar

Corona und das Sammlervirus


Vincent van Gogh, Paysanne devant une chaumiere, 1885

Das Sammlervirus ist anscheinend stärker als die Angst vor Covid-19, das gerade die Weltwirtschaft aus den Angeln hebt. Die diesjährige The European Fine Art Fair, kurz TEFAF, die wegen der Corona-Pandemie vier Tage früher als geplant schloss, hat auf der Eröffnung am Freitag voriger Woche und während der Laufzeit rund 30 Prozent weniger Besucher registriert. Verkauft wurde aber sowohl im Altmeisterbereich, bei den Antiken und Antiquitäten, als auch in der modernen Kunst besser als erwartet. Als eines der Top-Exponate galt Vincent van Goghs Gemälde „Landarbeiterin vor Bauernhaus“ von 1885 am Stand der Londoner Galerie Dickinson. Das Bild von spröder Schönheit aus der frühen Schaffensphase eines der wichtigsten Künstler des Postimpressionismus hat eine erstaunliche preisliche Karriere hinter sich: 1968 hat es ein Sammler für 45 Pfund in einem englischen Antiquitätengeschäft entdeckt, später wurde es für 1,7 Millionen Dollar versteigert und nun auf der bedeutendsten Kunst- und Antiquitätenmesse für 15 Millionen Dollar angeboten. Lange musste es nicht auf einen neuen Besitzer warten. Die Galleri K aus Oslo setzte dagegen auf Fotografie der Becher-Schule. Andreas Gurskys dreiteilige Fotoarbeit „James Bond Island“ von 2007, eines von noch zwei existierenden, nicht zerstückelten Sets dieses Werks, ging für über 1 Million Euro in neue Hände. ...mehr

Die Entdeckermesse Art Rotterdam ist vergangene Woche zu Ende gegangen. Einige Neuerungen sorgten für ein Facelift und guten Publikumszuspruch

Frische Kunst für neugierige Sammler


Die Art Rotterdam, eingebettet in die Rotterdam Art Week, nennt sich im Untertitel „The Fair to Discovery Young Art“ und positioniert sich einmal mehr mit ihrer Mischung aus junger Kunst zu Einsteigerpreisen und einem Fokus auf niederländische Galerien sowie einige Händler aus anderen europäischen Ländern. Mit 225 Euro pro Quadratmeter ist der Kojenpreis auf dieser Kunstmesse vergleichsweise günstig. Exakt 100 Galerien waren nach Rotterdam gereist, um in der historischen Van Nellefabriek etwas außerhalb des Stadtzentrums Kunst von etablierten Stars der internationalen Kunstszene, darunter etwa Documenta-Teilnehmer Guillaume Bijl, bis hin zu ganz jungen Akademieabsolventen zu präsentieren. Allein 67 Nachwuchskünstler wurden in der kuratierten und eher unkonventionellen Sektion „Prospects & Concepts“ vorgestellt. ...mehr

Für die Bibliophilen ist das letzte Januarwochenende ein Pflichttermin. Dann starten die Antiquare mit ihren Messen in Stuttgart und Ludwigsburg ins neue Jahr

Hohe Buchkunst


Sind Bilderbücher nur etwas für Kinder? Schaut man sich „Das wunderliche Bilderbuch“ von Grethe Jürgens an, denkt man sofort an das malerische Vokabular des Bauhauses und der Neuen Sachlichkeit. So reduziert und experimentell hat die Hannoveraner Künstlerin ihre neun ganzseitigen Farblithografien gestaltet, etwa die lustige Szene mit einer doch noch unsicheren Maus, die am Halsband eine Spielzeugkatze hinter sich herzieht. Zudem lässt „Das wunderliche Bilderbuch“ das Menschenbild und die Utopien der Weimarer Republik erkennen. Die seltene erste Ausgabe, für die Jürgens auch den jeweils vierzeiligen Text typografisch herausragend aufgearbeitet hat, liegt im Antiquariat Sabine Keune vor. Auf der aktuellen Stuttgarter Antiquariatsmesse stellt die Aachenerin das um 1935 erschienene Werk nun für 4.400 Euro vor und hat ihren Stand auf einen Schwerpunkt der diesjährigen Veranstaltung ausgerichtet. Denn mit der Sonderschau „Internationale BilderBuchKunst der Gegenwart“ will man in Stuttgart über die pädagogische Zielsetzung dieser Bücher hinaus auch ihre künstlerische Eigenart und die kreative Verbindung von Bild und Text beleuchten. Dafür trennt sich der österreichische Musikwissenschaftler und Buchliebhaber Friedrich C. Heller kurze Zeit von 40 Bilderbücher und spricht am Samstagnachmittag über seine Sammelleidenschaft. ...mehr

Die 50. Ausgabe der Cologne Fine Art & Design hat eröffnet und will mit ihrem bunten Mix wieder auf Erfolgskurs

An der Schnittstelle vieler Disziplinen


Silberwaren von Goudji und Malerei des Informel am Stand von Samuelis Baumgarte

„Alt und neu, Europa und die Welt, Kunst und Antiquitäten, eine Reise durch die Welt der Kunst“ – das soll nach Worten Daniel Hugs, des neuen Direktors der Cologne Fine Art & Design, die Messe nunmehr ausmachen. Dabei soll „das Design als wesentlicher Beitrag in der Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts herausgestellt und eine Geschichte des Möbeldesigns erzählt werden“. Der Trend zum Crossover der Disziplinen erfasst verstärkt auch das Sammeln, folglich bestimmt die Vermischung unterschiedlicher Stile deutlicher als zuvor den Tenor der heute in Köln eröffneten Kunstmesse. Hug war bestrebt, die Veranstaltung in diese Richtung weiterzuentwickeln, und konnte 95 Händler zum Mittun bewegen, 15 mehr als im letzten Jahr. Darunter sind allein sieben reine Designhändler, denn „die Antiquität von heute ist das Design“, so Thole Rotermund vom Beirat der vor 50 Jahren als „Westdeutsche Kunstmesse“ gestarteten Verkaufsschau. Von der Antike bis zur Gegenwart finden sich hier Kunstwerke, die als bunter Reigen ein breites Publikum ansprechen sollen. ...mehr







News vom 23.10.2020

Rabih Mroué erhält Kunstpreis der Schering Stiftung

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Frank Horvat gestorben

Corona-Krise: Leipziger Messen fallen aus

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Paper Positions München gestartet

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Museum Ulm präsentiert Paco Knöller

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