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Am 28.04.2018 Auktion Kunst und Antiquitäten – Schmuck und Lifestyle

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Bei Wangen, 1945 / Erich Heckel

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Orange-Blau-Orange, 2004 / Kuno Gonschior

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Ohne Titel, 2013 / Heinz Mack

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Marktberichte

Mit großen Namen, unscheinbaren Pretiosen und Stücken aus der Sammlung des Bremer Kunsthändlers Rolf Ohse macht Irene Lehr Kunstfreunden beachtenswerte Offerten

Das bunte Treiben der Großstädte


Karl Tratt, Hauptwache (Straßenszene mit Gepäckmann), um 1930

Wer sich heute an der Frankfurter Hauptwache aufhält, befindet sich an einem Knotenpunkt im Herzen der Großstadt. Menschen strömen in verschiedene Richtungen, besuchen Geschäfte oder gehen ihrer Arbeit nach. Das bunte Treiben mit all seinen Sinneseindrücken fing Karl Tratt schon um 1930 ein. 1924 entschloss ...mehr

25.04.2018

Vor allem die Alten Meister hielten für Neumeister und die Einlieferer einige Überraschungen bereit. Ein gelungener Auftakt zum 60. Geburtstag des Münchner Auktionshauses

Die glücklichen Madonnen


wohl Bartolomeo Ghetti, Maria mit dem Kind und dem Johannesknaben, Florenz 1. Hälfte 16. Jahrhundert

Anmutig steht die schöne Maria vor einem Busch mit dichtem Blattwerk und dem sich weitenden Blick in eine von Bergen gesäumte Flusslandschaft. Auf ihrem linken Arm hält sie den nackten Jesusknaben und blickt auf den Johannesknaben hinab, den sie mit ihrer rechten Hand zart am Kinn streichelt. Mit solchen Werken folgt die Kunst der italienischen Renaissance den mittelalterlichen Madonnen-Darstellungen, gibt ihnen aber einen menschlicheren Ausdruck. Das und die malerische Qualität der Holztafel, die über Jahrzehnte Giuliano Bugiardini zugeschrieben wurde, für die jüngere Forschung aber von seinem Florentiner Kollegen Bartolomeo Ghetti stammt, überzeugten die Kunden bei Neumeister, die aus den anvisierten 10.000 bis 12.000 Euro schließlich 92.000 Euro werden ließen. Für den Preisanstieg war auch die Tatsache nützlich, dass das Gemälde in der Nachkriegszeit für zehn Jahre als Leihgabe der Sammlung Heinrich Scheufelen in der Staatsgalerie Stuttgart hing. ...mehr

24.04.2018

Die Malerei des 19. Jahrhunderts versammelt im Wiener Dorotheum Kunst vom Klassizismus über Biedermeier, Historismus und Realismus bis zum Symbolismus

Die Warnung des Blutes


Oswald Achenbach, Der Ausbruch des Vesuvs, 1890

Der Dom in Neapel hat eine dem heiligen Januarius geweihte Kapelle. In ihr befindet sich eine Reliquie, die in einem gläsernen Behälter das Blut des Märtyrers und einstigen Bischofs von Neapel beherbergt. Eine Legende besagt, dass der Vesuv nur dann ausbricht, wenn das eigentlich trockene Blut des Heiligen sich an drei bestimmten Tagen im Jahr nicht verflüssigt. Die erste Überlieferung zu diesem Wunder ist für den 17. August 1389 bezeugt. Aus sicherer Entfernung ist ein Vulkanausbruch ein faszinierendes Schauspiel. 1872 offenbarte der Vesuv wieder einmal seine Macht. Auf dieses Ereignis bezieht sich Oswald Achenbach in einem Gemälde mit dem wütenden Vulkan. Achenbach nutzt einen leicht erhöhten Blickpunkt von der Via Ponte della Maddalena, auf der bereits aufgeregte Menschen fliehen. Einige flehen innbrünstig vor einer monumentalen Statue des heiligen Januarius, der seine Hand schon drohend gegen den Übeltäter gerichtet hat. Doch es scheint nichts zu nutzen. Elegante Häuser rahmen die Sicht auf den Lava und enorme Aschewolken speienden Vesuv. Der hellblaue Himmel und die auf den Häusern liegende Sonne wirken hierbei wie ein seltsam friedlicher Kontrast, der die Naturgewalt nur umso mehr betont. Achenbachs effektvolle Leinwand aus dem Jahr 1890 geht nun beim Dorotheum in Wien mit einer Schätzung von 150.000 bis 200.000 Euro als eines der Highlights in die Auktion „Gemälde des 19. Jahrhunderts“. ...mehr

19.04.2018

Winterberg besticht in seinem Frühjahrsprogramm mit einer Vielfalt quer durch Epochen, Gattungen und Preisklassen

Ein Blick hinter die Maske


Otto Dix, Jünglingskopf im Profil nach links, 1934

Otto Dix ist bekannt für seine charakterbetonten Figuren. Er zeichnete Menschen nicht, wie sie gesehen werden wollten, sondern übte sich darin, hinter ihre Masken zu blicken. Schmeichelhaft mussten die Ergebnisse dabei nicht sein. Der Künstler schreckte keineswegs davor zurück, seine Dargestellten bis zur abstrakten Karikatur ihrer selbst zu überziehen. Seine scharfsinnige Beobachtungsgabe benötigte allerdings auch technische Finesse. Ein in Bleistift ausgeführter Jünglingskopf im Profil von 1934 beweist das zeichnerische Talent des Künstlers. Dix führte die Studie des nach links gewandten jungen Mannes mit geschlossenen Lidern in großer Sicherheit und mit feinen Details aus. Auf freien Stellen des Blattes studierte er die Darstellung der Augen in verschiedenen Positionen und aus unterschiedlichen Winkeln. Modell stand wohl Martin Wenzel Koch, der Sohn seiner Frau aus erster Ehe. ...mehr

17.04.2018

Lempertz hat seine „Berlin“-Auktion in „Preußen“ umbenannt und tritt mit einem umfangreichen Programm aus dem Land des Alten Fritz’ an

Die großen Augen des Königs


Charles Amédée Philippe van Loo, Bildnis König Friedrich II. von Preußen, 1766

Preußen im Allgemeinen, gerne auch Berlin und recht viel zu König Friedrich II. definieren die kommende Auktion bei Lempertz. Rund 360 Positionen bestücken den opulenten, mit kulturhistorischen Aufsätzen erweiterten Katalog, der einer chronologischen Anordnung folgt und mit barocken Objekten seinen Anfang nimmt, darunter dem Miniaturbildnis des Großen Kurfürsten Friedrich Wilhelm von Brandenburg wohl noch aus dem 18. Jahrhundert für 1.000 bis 1.500 Euro oder zwei charakteristischen Kugelfußbechern um 1680 der Berliner Silberschmiede Hans Georg Beltz mit dichtem Blüten- und Blattwerk und Gregorius Quippe mit Adlern zwischen Akanthusranken für jeweils etwa 2.500 bis 3.000 Euro. Als Highlight unter den Gemälden preist Lempertz ein Werk des Hofmalers Charles Amédée Philippe van Loo an. Ein für den privaten Gebrauch gedachtes Bildnis Friedrichs II. präsentiert ihn im mittleren Alter mit ergrautem Haar in schlichter dunkler Kleidung. Die unerwartet großen Augen, die auch vom Titel des Katalogs herausblicken, rahmen die schmale Nase und nehmen eine zentrale Rolle ein. Weniger Repräsentation als vielmehr das Individuum und die Gesichtszüge des Herrschers stehen im Fokus. Freundlich und ernst tritt der Alte Fritz im gemalten ovalen Goldrahmen auf. Auch ein literarisches Nachleben hat das Gemälde aus dem Jahr 1766. Denn Theodor Fontane erwähnte genau dieses mit 80.000 bis 100.000 Euro veranschlagte Portrait in seinen „Wanderungen durch die Mark Brandenburg“. ...mehr

16.04.2018

Die Entdeckermesse Art Brussels lockte zu ihrem 50. Jubiläum viele internationale Top-Sammler in die europäische Metropole

Rendezvous bei warmem Wetter


auf der Art Brussels 2018

Exzellente Stimmung herrschte am vergangenen Wochenende bei nahezu hochsommerlichen Temperaturen auf der Jubiläumsausgabe der Art Brussels zu ihrem 50. Geburtstag. 24.000 Besucher konnten bis zum Sonntagabend gezählt werden. Allein 46 Freundeskreise von Museen und internationalen Kunstinstitutionen, unter anderem vom Centre Pompidou, dem Louvre, der Royal ...mehr

25.04.2018

New Positions, Collaborations und Neumarkt auf der Art Cologne

Dem Nachwuchs eine Bresche!


am Stand der Galerie Clages aus Köln

Vor zehn Jahren übernahm Daniel Hug, ein Nachfahre aus der Familie Moholy-Nagy, die Art Cologne. Zehn Jahre bedeuten Neuerungen und Experimente. Ein geglücktes Unterfangen, das schon vor Hugs Zeiten erfolgreich war, sind die „New Positions“. Seit 1980 gehören sie zum festen Bestandteil der Kölner Kunstmesse und werden von der Bundesbeauftragten für Kultur, dem Bundesverband Deutscher Galerien und Kunsthändler, dem Land NRW und der Koelnmesse gefördert. Damit hat sich dieses erfolgreiche Konzept bei Sammlern festgesetzt, die auf der Suche nach junger Kunst sind. Das Bild, das sich bei der aktuellen Ausgabe der Art Cologne in Halle 11.3 zeigt, ist eine gekonnte Symbiose aus „Neumarkt“ und „Collaborations“, wobei die Sektion „Neumarkt“ sicherlich noch spannender ist, da die jungen Galerien – keine darf länger als zehn Jahre bestehen – höchstens drei Künstler aus ihrem Programm präsentieren oder aber eine Soloshow ausrichten. ...mehr

21.04.2018

Zwei Jahre nach der Art Cologne feiert auch die Art Brussels ihren 50. Geburtstag. Doch die Freude ist etwas getrübt. Hat sich der Nachbarn aus dem Rheinland doch auf den angestammten Brüsseler Termin gesetzt. Das birgt Spannungen

Zurück zu den Anfängen


Die Art Brussels hat ihre Tore geöffnet

1968 riefen fünfzehn belgische Galerien eine Messe für zeitgenössische Kunst ins Leben und gaben ihr den Namen „Art Actuel“. Damit waren sie auf der Höhe der Zeit. Denn 1967 war mit dem Kölner Kunstmarkt, der heutigen Art Cologne, die erste Messe für Gegenwartskunst an den Start gegangen. Für ihre Schau luden die belgischen Galeristen jeweils einen Kollegen aus dem Ausland ein und brachten es damals auf die schon erkleckliche Zahl von über 30 Ausstellern. Nachdem man sie mehrere Male umbenannt hatte, übernahm 1998 Karen Renders die neue „Art Brussels“ und machte aus der alle zwei Jahre stattfindenden Veranstaltung eine jährliche Kunstmesse. Im Oktober 2012 starb Karen Renders früh im Alter von 54 Jahren. Eine erfolgreiche Ära ging zu Ende. Unter Renders, die die Messe in jedem Jahr ein wenig größer machte, wurden viele Experimente gestartet, wie zum Beispiel eine Sektion „Design“, die zum 25. Jubiläum etabliert wurde und auch gleich wieder verschwand. ...mehr

20.04.2018

Die 52. Ausgabe der Art Cologne hat die Tore geöffnet. Ist, wie man oft sagt, mit 50 der Lack ab oder werden zarte Frühlingsgefühle geweckt?

Rheinischer Schönwettergeist


Zuzanna Czebatul, Higher Than The Sun, 2018

Wie man empfangen wird, ist oft entscheidend. Zwar hat die neue Ausgabe der Art Cologne keinen roten, dafür aber einen umso auffälligeren Teppich für die Besucher ausgerollt. Für das große Südfoyer gestaltete die polnische Künstlerin Zuzanna Czebatul einen flächendeckenden Bodenbelag, dessen bunte Musterung sofort ins Auge fällt. „Higher Than The Sun“, so der Titel, passt nicht nur zum frühlingshaften Hochsommer in Köln, sondern soll unter Bezugnahme auf knallige Interieurs, lautes Design und hohle Wortphrasen wie „hype“, „won“, „cash“ und „jizz“ aus den Spielkasinos von Las Vegas zum Kunstkauf anregen. Zugleich stellt die zehnte von Daniel Hug geleitete Ausgabe eine Verbindung zur immer reißerischen, aufdringlichen Umwelt her, in der man rasch die Orientierung verliert. Die wichtigsten Galerien der Welt an einem Messestandort zu vereinen, sei heute schlichtweg unmöglich. „Die Welt hat sich auch hier rapide verändert“, konstatierte Hug auf der Pressekonferenz. Dies sei umso bedauerlicher, als dass viele bedeutende Galerien hier in Köln das Format einer Kunstmesse mitbegründet haben, das vielfältigste Nachahmer mit unterschiedlichem Erfolg gefunden hat. Greve, Werner, Hetzler, Zwirner gehörten einst dazu und sind auch diesmal in Köln mit dabei. So versteht es Hug als seine Aufgabe, die Kunst aus deutscher Perspektive zu reflektieren. ...mehr

18.04.2018

Die Eurantica ist auf das Messegelände nach Brüssel zurückgekehrt, und die Aussteller freuen sich über den gewohnten Rahmen für ihre Kunststücke

Auf altem schönem Terrain


Gemeinschaftsarbeit der Aborigines-Künstlerinnen von Kaltjiti

Bob Shimanovich hat wohl allen Händlern aus der Seele gesprochen, als er von der geglückten Rückkehr der „Eurantica“ auf das Brüsseler Messegelände am Atomium gesprochen hat. „Natürlich sind die Interessenten in diesen zwei Jahren nach Mechelen gekommen“, sagt er, „aber es gab kaum Publikumsverkehr, da wir doch sehr abgelegen waren.“ Verärgert ist er allerdings darüber, dass die Kunst- und Antiquitätenmesse heuer nur fünf Tage gedauert hat. „Zwei Wochenenden sollten bei dieser Messe drin sein, damit die Kunden aus den angrenzenden Ländern, wie Frankreich, den Niederlanden und Deutschland anreisen können.“ Mit 90 Ausstellern gab sich die Eurantica in diesem Jahr übersichtlich, aber auch in hohem Maße elegant in Halle 1 der Expo in Brüssel. ...mehr







News vom 26.04.2018

Stephan Dillemuth in München

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Sotheby’s strebt neuen Rekordpreis für Modigliani an

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Hans Haackes Ludwig-Kritik für das Museum Ludwig

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Ars Viva-Preis 2019 vergeben

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