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Am 15.07.2020 Auktion 388: Alte Kunst

© Neumeister Münchener Kunstauktionshaus

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Am Badestrand / Otto Pippel

Am Badestrand / Otto Pippel
© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


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Knieende(r), 1907/1908 / Ernst Barlach

Knieende(r), 1907/1908 / Ernst Barlach
© Galerie Neher - Essen


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Marktberichte

Vielfalt und Internationalität ist Neumeisters Rezept für die alte Kunst von Antiken, über Möbel bis zur Malerei

Landleben aus Russland


Konstantin Alexandrowitsch Trutowski, Russischer Bauernjunge, 1892

Recht müde schleppt sich ein Bauernjunge, der schwer mit Krügen und Gepäck beladen ist, durch die Weite der russischen Landschaft. Wenig motiviert und ausdruckslos zieht er seinen Weg entlang. So sah der 1826 in Kursk geborene Realist Konstantin Alexandrowitsch Trutowski das entbehrungsreiche Leben der Landbevölkerung ...mehr

13.07.2020

Der Münchner Versteigerer Ketterer bestreitet seine 500. Jubiläumsauktion mit einem ausgesuchten „Evening Sale“ und offeriert darüber hinaus Kunst vom 19. bis ins frühe 21. Jahrhunderts

Der Nasenbohrer


Emil Nolde, Sonnenblumen mit Fuchsschwanz, 1937

Deutsche Expressionisten stellen einmal mehr einige der bedeutendsten Werke, mit denen das Münchner Auktionshaus Ketterer den Reigen der inländischen Frühjahrsversteigerung in der kommenden Woche zu einem ihrer Höhepunkte führt. Da wäre zum Beispiel Emil Nolde, dessen seit 1937 in bunter Farbenpracht blühende „Sonnenblumen mit Fuchsschwanz“ für 500.000 bis 700.000 Euro einen Abnehmer suchen. Auch ein paar seiner großartigen Aquarelle sind zu haben, darunter „Ein Paar, Mann und Frau“ aus den frühen 1930er Jahren in dunkel leuchtenden Blau- und Brauntönen für 100.000 bis 150.000 Euro. Von drei kleinen Arbeiten Gabriele Münters ist besonders die mit breitem kräftigem Pinselstrich aufgetragene „Murnauer Landschaft“ von 1923 in abendlicher Ruhe für 150.000 bis 200.000 Euro zu erwähnen. Ihr „Blauer Reiter“-Kollege und guter Freund Alexej von Jawlensky wurde in späteren Jahren vor allem mit seinen „Abstrakten Köpfen“ bekannt, von denen Ketterer ein pastellfarbenes Exemplar mit geschlossenen Augen von circa 1921 für 180.000 bis 240.000 Euro und einen eher düsteren „Kleinen abstrakten Kopf“ von 1934 für 40.000 bis 60.000 Euro anbietet. ...mehr

10.07.2020

Kunst aus dem 20. und 21. Jahrhundert bei Neumeister in München

Auch im Alter Coca Cola


Egon Schiele, Sitzende Dame, um 1914

Mit annähernd 130 Werken moderner und zeitgenössischer Künstler wird das Münchner Auktionshaus Neumeister in der kommenden Woche nach der Alten Kunst seinen Auktionsreigen vor der Sommerpause abschließen. Hauptlos ist eine um 1914 entstandene Bleistiftzeichnung des österreichischen Expressionisten Egon Schiele: Sie zeigt im Fragment ab etwa der Hüfte aufwärts eine sitzende Dame, und trotz der wenigen Striche sind nicht nur Haltung und Aussehen, sondern auch ein leichter erotischer Hauch auf dem Blatt erfasst. Einst gehörte es Schieles Freund und Förderer Heinrich Böhler. Nun sucht es für 120.000 bis 150.000 Euro einen neuen Besitzer. ...mehr

09.07.2020

Von Krisenstimmung keine Spur: Die Alten und Neueren Meister verkauften sich bei Koller in Zürich wie geschnitten Brot

Mitbringsel aus Ville d’Avray


Fede Galizia, Früchtestillleben mit Trauben in einer weißen Keramikschale, einem Granatapfel und Birnen auf einer Steinplinthe

Für die Verfechter der augenblicklich allerorten angestrebten Gleichberechtigung dürfte die Nachricht besonders erfreulich sein: Eine Frau avancierte auf der vergangenen Versteigerung Alter Meister im Zürcher Auktionshaus Koller zur teuersten Malerin. Fede Galizias atmosphärisches Stillleben mit Weintrauben und Früchten in einer weißen Keramikschale, das schon von einigen Wespen heimgesucht wird, war im Vorfeld auf 150.000 bis 200.000 Franken angesetzt, konnte diesen Wert auf 370.000 Franken annähernd verdoppeln. Erst in jüngerer Zeit rückt die Mailänder Künstlerin, die von 1578 bis 1630 lebte und schon damals einem breiteren Publikum bekannt war, wieder in den Fokus der Wissenschaft, und auch das jetzt versteigerte Gemälde war bislang nur wenigen Eingeweihten bekannt. ...mehr

08.07.2020

Das Wiener Dorotheum versteigert über 300 Objekte aus Jugendstil, Art Déco und der angewandten Kunst des 20. Jahrhunderts

Die Empfindliche


Gerhard Henning, Princess of the pea, 1918

Hoch oben thront die Prinzessin und hat dennoch ihr Gesicht sauertöpfisch verzogen. Irgendetwas scheint sie zu stören. Es wird wohl die kleine Erbse sein, die unter einem voluminösen Stapel Federbetten verborgen ist. Trotzdem hält die Geplagte stoisch die Unannehmlichkeiten ihres Lebens aus. So hat sich Gerhard Henning das Märchen von der „Prinzessin auf der Erbse“ des dänischen Schriftstellers Hans Christian Andersen vorgestellt. Ab 1909 arbeitete der schwedische Bildhauer für die Porzellanmanufaktur Royal Copenhagen und orientierte sich drei Jahre später für seine wohl bekannteste Figur am kapriziösen französischen Rokoko. So unterstreichen der weite Reifrock und die hohe Perücke das Launenhafte der Prinzessin. Das Dorotheum hat Hennings zweiteilige Porzellanplastik nun zweimal im Angebot: Die weiß belassene Ausführung verlangt 5.000 bis 10.000 Euro, die farbig staffierte Variante, bei der weitere Märchenmotive deutlicher zutage treten, 8.000 bis 15.000 Euro. ...mehr

06.07.2020

Das Niveau der TEFAF in Maastricht bleibt unübertroffen. Sie zeigte das Beste, was der Kunsthandel zu bieten hat, und vermeldet trotz vorzeitiger Schließung gute Umsätze. Die Hinwendung zur modernen Kunst ist unübersehbar

Corona und das Sammlervirus


Vincent van Gogh, Paysanne devant une chaumiere, 1885

Das Sammlervirus ist anscheinend stärker als die Angst vor Covid-19, das gerade die Weltwirtschaft aus den Angeln hebt. Die diesjährige The European Fine Art Fair, kurz TEFAF, die wegen der Corona-Pandemie vier Tage früher als geplant schloss, hat auf der Eröffnung am Freitag voriger Woche ...mehr

Die Entdeckermesse Art Rotterdam ist vergangene Woche zu Ende gegangen. Einige Neuerungen sorgten für ein Facelift und guten Publikumszuspruch

Frische Kunst für neugierige Sammler


Die Art Rotterdam, eingebettet in die Rotterdam Art Week, nennt sich im Untertitel „The Fair to Discovery Young Art“ und positioniert sich einmal mehr mit ihrer Mischung aus junger Kunst zu Einsteigerpreisen und einem Fokus auf niederländische Galerien sowie einige Händler aus anderen europäischen Ländern. Mit 225 Euro pro Quadratmeter ist der Kojenpreis auf dieser Kunstmesse vergleichsweise günstig. Exakt 100 Galerien waren nach Rotterdam gereist, um in der historischen Van Nellefabriek etwas außerhalb des Stadtzentrums Kunst von etablierten Stars der internationalen Kunstszene, darunter etwa Documenta-Teilnehmer Guillaume Bijl, bis hin zu ganz jungen Akademieabsolventen zu präsentieren. Allein 67 Nachwuchskünstler wurden in der kuratierten und eher unkonventionellen Sektion „Prospects & Concepts“ vorgestellt. ...mehr

Für die Bibliophilen ist das letzte Januarwochenende ein Pflichttermin. Dann starten die Antiquare mit ihren Messen in Stuttgart und Ludwigsburg ins neue Jahr

Hohe Buchkunst


Sind Bilderbücher nur etwas für Kinder? Schaut man sich „Das wunderliche Bilderbuch“ von Grethe Jürgens an, denkt man sofort an das malerische Vokabular des Bauhauses und der Neuen Sachlichkeit. So reduziert und experimentell hat die Hannoveraner Künstlerin ihre neun ganzseitigen Farblithografien gestaltet, etwa die lustige Szene mit einer doch noch unsicheren Maus, die am Halsband eine Spielzeugkatze hinter sich herzieht. Zudem lässt „Das wunderliche Bilderbuch“ das Menschenbild und die Utopien der Weimarer Republik erkennen. Die seltene erste Ausgabe, für die Jürgens auch den jeweils vierzeiligen Text typografisch herausragend aufgearbeitet hat, liegt im Antiquariat Sabine Keune vor. Auf der aktuellen Stuttgarter Antiquariatsmesse stellt die Aachenerin das um 1935 erschienene Werk nun für 4.400 Euro vor und hat ihren Stand auf einen Schwerpunkt der diesjährigen Veranstaltung ausgerichtet. Denn mit der Sonderschau „Internationale BilderBuchKunst der Gegenwart“ will man in Stuttgart über die pädagogische Zielsetzung dieser Bücher hinaus auch ihre künstlerische Eigenart und die kreative Verbindung von Bild und Text beleuchten. Dafür trennt sich der österreichische Musikwissenschaftler und Buchliebhaber Friedrich C. Heller kurze Zeit von 40 Bilderbücher und spricht am Samstagnachmittag über seine Sammelleidenschaft. ...mehr

Die 50. Ausgabe der Cologne Fine Art & Design hat eröffnet und will mit ihrem bunten Mix wieder auf Erfolgskurs

An der Schnittstelle vieler Disziplinen


Silberwaren von Goudji und Malerei des Informel am Stand von Samuelis Baumgarte

„Alt und neu, Europa und die Welt, Kunst und Antiquitäten, eine Reise durch die Welt der Kunst“ – das soll nach Worten Daniel Hugs, des neuen Direktors der Cologne Fine Art & Design, die Messe nunmehr ausmachen. Dabei soll „das Design als wesentlicher Beitrag in der Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts herausgestellt und eine Geschichte des Möbeldesigns erzählt werden“. Der Trend zum Crossover der Disziplinen erfasst verstärkt auch das Sammeln, folglich bestimmt die Vermischung unterschiedlicher Stile deutlicher als zuvor den Tenor der heute in Köln eröffneten Kunstmesse. Hug war bestrebt, die Veranstaltung in diese Richtung weiterzuentwickeln, und konnte 95 Händler zum Mittun bewegen, 15 mehr als im letzten Jahr. Darunter sind allein sieben reine Designhändler, denn „die Antiquität von heute ist das Design“, so Thole Rotermund vom Beirat der vor 50 Jahren als „Westdeutsche Kunstmesse“ gestarteten Verkaufsschau. Von der Antike bis zur Gegenwart finden sich hier Kunstwerke, die als bunter Reigen ein breites Publikum ansprechen sollen. ...mehr

Eine neue Ausgabe der Art Düsseldorf hat eröffnet und präsentiert viel regionale Kunst mit internationalem Anspruch

Aller guten Dinge sind drei


Jonathan Meeses Bodengestaltung am Stand von Sies + Höke

„Nach der Behebung von Kinderkrankheiten und logistischen Schwierigkeiten können wir uns nun in der dritten Ausgabe voll auf die Inhalte konzentrieren“, meinte der Messechef Walter Gehlen zur Auftaktpressekonferenz der neuen Auflage der Art Düsseldorf. Die Verkaufsschau versteht sich als internationale Kunstmesse mit betonter Verankerung in der Region. Die Hälfte der 98 Aussteller kommen aus dem Ausland, davon zehn Prozent aus Asien und den USA. 30 Prozent sind in Düsseldorf und der Region beheimatet. 75 Prozent der Teilnehmer sind mindestens schon einmal mit dabei gewesen. Scheinbar scheint das auf „Abgrenzung und Eigenständigkeit bedachte Konzept“, so Walter Gehlen, gut anzukommen. „Die zwei wichtigsten Städte des Rheinlandes verdienen auch zwei Kunstmessen, erst recht in einer Region, wo sich extrem viele Kunstsammler und Museen finden“, so Gehlen weiter. ...mehr







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