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Am 24.02.2024 24. Februar 2024: Schmuck und Uhren

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Weide 47 / Ewald Mataré

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Amazone, nach 1906 / Franz von  Stuck

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© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


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Selbstbildnis Lenbachs mit Tochter Marion, 1894 / Franz von Lenbach

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© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


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Kaskade, 1999 / Otto Piene

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Marktberichte

Rückblick: Das Berliner Auktionshaus Grisebach setzte bei der Kunst des 19. Jahrhunderts auf die deutsche Romantik. Was bei Caspar David Friedrich funktionierte, schlug bei Philipp Otto Runge fehl

Kryptochristologische Weihnacht


Caspar David Friedrich, Alte Elbbrücke bei Meißen, frühestens 1816

Caspar David Friedrich gilt als Inbegriff der deutschen Romantik. Seinen 250. Geburtstag im September dieses Jahres nehmen seine Geburtsstadt Greifswald, die großen Kunstzentren Hamburg, Berlin und Dresden, aber auch abgelegene Orte wie Schweinfurt und Winterthur, die mit ihren Friedrich-Sammlungen punkten können, zum Anlass für umfangreiche ...mehr

09.02.2024

Mit zwei Privatsammlungen, in denen das Material Glas im Vordergrund stand, hatte Lempertz in Köln den Geschmack des Publikums getroffen. Bei den übrigen Sparten des Kunsthandwerks ließ die Kauffreude dann manchmal merklich nach

Mit päpstlichem Segen


Pedro Onofre Cotto, Wanderer in südlicher Landschaft (Die Flucht nach Ägypten)

Es war eine Auktion für eine spezielle Leidenschaft: Zum Auftakt der vergangenen Herbstsaison versteigerte Lempertz die Sammlung an Hinterglasmalerei von Gisela und Wolfgang Steiner. Jahrzehntelang hatten sie die bedeutendste europäische Privatkollektion zu diesem Genre aufgebaut, sie bei Ausstellungen in Österreich, Italien und Deutschland präsentiert und auch die wissenschaftliche Bearbeitung dieses Themas initiiert und sich selbst daran beteiligt. Die 95 Objekte, die das Ehepaar dem Kölner Auktionshaus anvertraut hatte, waren daher auch begehrte Waren: 80 von ihnen wanderten in neue Hände und erzielten bei den günstigen Taxen nicht selten satte Wertzuwächse. So schnellte Pedro Onofre Cottos südliche Landschaft mit Wanderern, bei denen der Spanier wohl die Heilige Familie bei der Flucht nach Ägypten gemeint hat, von 4.000 Euro auf 17.000 Euro, eine elegante Gesellschaft in Neapel auf einer Terrasse am Meer, mit der Johann Wolfgang Baumgartner um 1740 einem Kupferstich Melchior Küsels folgte, von gleicher Basis etwas gemütlicher auf 11.000 Euro. Baumgartner überzeugte zudem mit einer gleichaltrigen venezianischen Vedute nach einer Vorlage aus dem vierten Teil von Johann Wilhelm Baurs „Iconographica“ bei taxkonformen 10.000 Euro. ...mehr

02.02.2024

Rückblick: Gute Ergebnisse für die Moderne im Dorotheum in Wien

Freier Fall


Tullio Crali, Paracadutista, 1939/40

Ein Fallschirmsprung muss schon ein unvergessliches Erlebnis sein. Der freie Fall aus dem Himmel mit einer Geschwindigkeit von bis zu 200 Kilometern pro Stunde wird etwas Angstauslösendes haben, das die Springer aber bewusst suchen und in Kauf nehmen, um Hochgefühle wie Glück, Stolz und Selbstbewusstsein zu empfinden und die Freiheit und Souveränität über Körper und Raum zu erfahren. Einer der sich künstlerisch mit dem Fallschirmspringen auseinandergesetzt hat, war Tullio Crali. Als Vertreter des Futurismus war der Italiener von Bewegung und Geschwindigkeit fasziniert, selbst Flieger und widmete sich der „Aeropittura“, der Malerei von Eindrücken aus der Luftfahrt, so auch 1939/40, als er mit seinem „Paracadutista“ den Sturzflug eines Fallschirmspringers zur Erde einfing: Wirkungsvoll blickt man aus der Vogelperspektive auf den Kopf des Springers, der sich durch die Luftströme schneidet und auf die noch ferne Erdplatte hinabfällt. Der Wert, den das ungewöhnliche Thema im Dorotheum aufstellte, nahm die umgekehrte Richtung: er schnellte von 35.000 Euro auf 100.000 Euro. ...mehr

Alte Meister im Dorotheum: Mit einer Raffael-Zeichnung wollte der Wiener Versteigerer hoch hinaus. Aber die gedämpfte Stimmung im Kunstmarkt macht auch vor Österreich nicht halt

Günstige Einstiegschancen


Raffael, Studie für die „Schlacht an der Milvischen Brücke“: ein Reiter und Kopf und Auge eines Pferdes

Sie hätte der krönende Abschluss der Auktion „Alte Meister“ im Dorotheum werden sollen. Doch für eine Rötelstudie zu Raffaels Fresko mit der „Schlacht an der Milvischen Brücke“ in der Sala di Costantino des Vatikans in Rom interessierte sich letztlich nur ein Bieter. Vielleicht war vielen die neu vorgenommene Zuschreibung an den großen Renaissance-Meister doch etwas zu vage. Denn der stürzende Reiter sowie Details für den Kopf und ein Auge des Pferds galten schon einmal als Arbeit Peter Paul Rubens’ und tragen auf der Rückseite noch eine weitere Zeichnung des Raffael-Schülers Polidoro da Caravaggio. Zudem hatte der Einlieferer das Blatt 2015 bei Christie’s in Paris noch mit der Zuordnung „Italienische Schule des 16. Jahrhunderts“ für 1.500 Euro netto erworben, was jetzt wohl die Risikobereitschaft der Sammler schmälerte. Angesichts des Rekordpreises von 26,5 Millionen Pfund für einen eigenhändigen Entwurf Raffaello Santis waren die im Dorotheum angepeilten 400.000 bis 600.000 Euro nicht gerade hoch gegriffen, und man hoffte, die Millionengrenze zu knacken, wie der Pressevorbericht optimistisch wissen ließ. Doch daraus wurde mit einem Zuschlag bei 260.000 Euro nichts. Mit Aufgeld bewilligte der Käufer für die 22 mal 24 Zentimeter kleine Skizze 338.000 Euro. ...mehr

Mit drei Millionenzuschlägen, aber auch mit Durststrecken bestritt Grisebach seine Auktion mit ausgewählten Spitzenwerken. Angesichts der gegenwärtigen Krisen schauten die Käufer genau hin, was sie haben wollten

Überschwang und Demut


Lyonel Feininger, Wolken überm Meer I, 1923

Lyonel Feininger war ein Wassermensch. Immer wieder zog es den Maler an das Meer, in seiner Zeit in Deutschland häufig an die Ostsee, wo er glücklich spontane „Natur-Notizen“ anlegte, die er später ins bildmäßige Format überführte. Nach Eindrücken von der Ostsee schuf der Bauhaus-Meister 1923 auch seine „Wolken über dem Meer I“. Über einem schmalen Strand mit zwei einsamen Menschen und über dem dunklen Meer mit einer hell schimmernden Horizontlinie erhebt sich ein hoher Himmel, den Feininger in drei Wolkenblöcke aus geometrisch gestaffelten Farbflächen in Grün und Gelb unterteilt hat. Sie wirken nicht wie watteweiche Gebilde, vielmehr wie Felsarchitekturen und scharfe Lichtkegel. Von diesen typischen kristallinen Strukturen ließ sich nun im Berliner Auktionshaus Grisebach ein norddeutscher Privatsammler faszinieren, der aus dem spannungsvollen, bei 800.000 Euro begonnenen Bietgefecht im Saal und an den Telefonen für 1,9 Millionen Euro als Sieger hervorging. Für das marktfrische Gemälde zahlte er schließlich mit Aufgeld 2,36 Millionen Euro. ...mehr

Die Art Rotterdam feiert ihre 25. Ausgabe. Angesichts des politischen Rechtsrucks in den Niederlanden blickt die Kunstmesse allerdings auch mit Unbehagen auf weitere gesellschaftliche Entwicklungen

Jubilarin mit Zukunftssorgen


auf der Art Rotterdam 2024

Eigentlich ist ein 25jähriges Jubiläum ja ein Grund zum Feiern. Doch gänzlich ungetrübte Freude kann bei den Verantwortlichen der Art Rotterdam in diesem Jahr nicht aufkommen. Denn die wichtigste Messe der Niederlande für Gegenwartskunst findet zum letzten Mal in den mit viel Charme aufgeladenen Hallen ...mehr

03.02.2024

Mit der BRAFA in Brüssel startet das Messejahr. Die Kunst- und Antiquitätenmesse präsentiert sich in ihrer opulenten Mischung wieder schwelgerisch

Auffahrt in den Surrealismus-Himmel


BRAFA 2024

Das Atomium leuchtet glänzend in der Wintersonne, Besucher strömen zu einem der ungewöhnlichen Brüsseler Touristenmagnete, während auf der anderen Seite die BRAFA Art Fair – früher stand die Abkürzung für Brussels Antiques and Fine Art Fair – ein ausgewähltes und gut gelauntes Publikum an diesem ersten Messewochenende in die Hallen 3 und 4 des Brüsseler Expo-Geländes lockte. Nachdem sich die Anzahl der deutschen Galerien auf der BRAFA in den letzten Jahren immer weiter reduziert hat, fährt man als Kunde oder Interessent zu der Brüsseler Kunstmesse oder aus nostalgischen Gründen. Denn was es dort zu sehen und zu entdecken gibt, ist nach wie vor von ungewöhnlich hoher Wertigkeit. 132 internationale Aussteller aus vierzehn Ländern zeigen noch diese Woche ausgewählte Werke. Ob alte oder moderne Malerei, Tribal Art, Schmuck, Tafelsilber oder Design: Für jede Ausgabe werden renommierte Galerien mit großer Sorgfalt ausgewählt. ...mehr

30.01.2024

Die dritte Ausgabe der Art Antwerp punktet mit zugänglicher Kunst aus dem mittleren Preissegment für etablierte Sammler und Neueinsteiger

Endspurt vor der Weihnachtspause


Art Antwerp 2023

Nein, eine kleine Art Brussels sei die Art Antwerp nicht, betont Nele Verhaeren, die Direktorin beider Messen ist. So gebe es in Antwerpen beispielsweise keine Sektoren, die den Sammlern die Auswahl erleichtern. Aufgrund der Übersichtlichkeit der Messe kommen alle Besucher automatisch an jedem Stand vorbei und nehmen so das ganze Angebot wahr. Zwei bis drei Stunden, so Verhaeren, reichten für einen Rundgang aus. Das stimmt zwar, wer jedoch tiefer einsteigen will und gerne mit den Ausstellern ins Gespräch kommt, kann locker einen ganzen Tag auf der Art Antwerp verbringen. 72 Galerien aus zwölf Ländern nehmen an der dritten Ausgabe der jungen Kunstmesse teil. Das sind drei mehr als im vergangenen Jahr. Weiter wachsen will die Art Antwerp nicht. Die Hälfte der Aussteller kommt aus Belgien, die andere Hälfte aus dem Ausland. 20 Prozent der Teilnehmer stammen aus Antwerpen selbst. Somit ist die Messe in der lokalen Szene fest verankert. ...mehr

Die 56. Ausgabe der Art Cologne hat ihre Tore geöffnet

Wo bleibt der Nachwuchs?


Art Cologne 2023

Von der Reduktion bis zum kompletten Verschwinden – so lief es für viele Kunstmessen in den letzten Jahren. Dafür poppten plötzlich neue Initiativen auf, verdrängte Althergebrachtes, waren ein Strohfeuer oder konnten sich etablieren. Die Art Cologne, gegründet 1967 als „Kölner Kunstmarkt“, gehört zu den ältesten Veranstaltungen ihrer Art und hat die Zeitläufe überdauert. Doch auch sie blieb von Veränderungen nicht verschont. Heuer geht es abermals einige Schritte rückwärts: Die Laufzeit wurde auf drei Tage reduziert, die Zahl der Aussteller verminderte sich um weitere 50 auf rund 170, die aus 400 weltweiten Bewerbungen ausgewählt wurden, die Integration der Cologne Fine Art wurde aufgegeben. Sie ist damit endgültig Geschichte. Lediglich vier Galerien mit dem Fokus auf außergewöhnliche Objekte und Design sind heuer in Köln vertreten. Denn man möchte sich „auf die Kernkompetenz fokussieren“, so der Messedirektor Daniel Hug. So verteilen sich auf zwei nicht voll bespielten Etagen Galerien aus 29 Ländern, gewichtet nach klassisch-modernen Werken inklusive der Nachkriegskunst und zeitgenössischer Kunst auf der oberen Ebene. Mit diesem „Gesundschrumpfen“ wirkt die Art Cologne heuer kompakt und aufgeräumt und macht für den Wegfall von Antiquitäten und Alter Kunst das mangelnde Interesse in der Sammlerschaft verantwortlich. ...mehr

Die Highlights in München: Trotz Rezession und Kriegsszenario ist die Stimmung auf der internationalen Kunstmesse zuversichtlich. Dafür warten die Teilnehmer wieder mit Erlesenem, Außergewöhnlichem und Exotischem von der Antike bis zur Gegenwart auf

Der Süden glänzt noch immer


Highlights am Stand von Christian Eduard Franke

Die Messen mit alter Kunst und Antiquitäten haben sich in Deutschland rar gemacht. Gab es in den 2000er Jahren in Berlin die „Ars Nobilis“, in Hannover die „Kunst in Herrenhausen“, im grenznahen Basel die „Cultura“, die inzwischen alle eingegangen sind, und buhlten früher noch Köln und Düsseldorf um eine entsprechende Veranstaltung, so hat die Koelnmesse die Cologne Fine Art im vergangenen Jahr zu einem Anhängsel der Art Cologne degradiert. Diese Entwicklung spiegelt das seit Jahren schwindende Interesse an Möbeln aus dem Barock und Klassizismus, an altem Porzellan, Silber, Keramik oder Glas wider, deren Verkauf weitgehend in die Auktionshäuser oder ins Internet abgewandert ist. Aber es gibt einen Lichtblick: Als einziger wichtiger deutscher Messestandort für dieses Metier ist München übriggeblieben. Hier tummeln sich mit den „Kunst & Antiquitäten München“ und den „Highlights – Internationale Kunstmesse München“ noch zwei relevante Events, die neben Kunst aus dem 20. und 21. Jahrhundert auch bis zur Antike zurückgehen. ...mehr







News vom 21.02.2024

Laserstein-Porträts im Auktionshaus Stahl

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Bregenz hat eine neue Kunstmesse

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Trauer um Bernhard Purin

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Allianzen von Kunst und Wissenschaft in Karlsruhe

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