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Am 27.06.2020 Auktion 279 Sammlung Kuhn

© Auktionshaus Dr. Fischer - Heilbronn

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Enten am Wehr / Alexander Koester

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© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


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Stillleben mit Blaudistel und Fruchtschale, 1958 / Karl Schmidt-Rottluff

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© Galerie Neher - Essen


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Am Badestrand / Otto Pippel

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© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


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Marktberichte

Wegen der Corona-Krise muss das Wiener Dorotheum derzeit auf eine Saalauktion verzichten. Die Zeichnungen, Druckgrafiken und Aquarelle bis 1900 sind daher zu einer reinen Online-Versteigerung mutiert

Italienerin mit Widder


Cesare Nebbia, Die Heiligen Johannes und Petrus heilen einen Lahmen

Wenn es um Gegenstände der Kunst geht, waren die Italiener vor einem halben Jahrtausend führend in der Entwicklung von Innovationen. Dazu gehört auch die Etablierung der Zeichnung als eines Mediums, das nicht mehr nur zur Vorbereitung gemalter oder skulpturaler Werke diente, sondern fortan einen künstlerischen ...mehr

26.03.2020

Mit einer stärkeren Auswahl hatte Sotheby’s bei der zeitgenössischen Kunst in London die Nase vorn

Veritable Wasserspritzer


David Hockney, The Splash, 1966

Kein Lebewesen ist zu sehen. Eigentlich müsste aber eines da sein. Denn auf David Hockneys Bild „The Splash“ schwappt hinter einem Sprungbrett gerade Wasser in die Höhe. Der Mensch ist wohl eben in das tiefblaue Nass des Swimmingpools abgetaucht. Das Thema ist charakteristisch für den britischen Künstler, der 1964 in die USA auswanderte, sich in Kalifornien niederließ und etliche Bilder von Pools der Villen in Los Angeles malte. Nun war „The Splash“ aus dem Jahr 1966 Teil der „Contemporary Art“ bei Sotheby’s in London. 1973 noch zu Beginn von Hockneys Karriere hatte der Versteigerer das Gemälde erstmals im Programm und schlug es für 25.000 Pfund zu. Zweiter Schritt seiner Auktionskarriere war dann das Jahr 2006. Damals erreichte das in einer etwas distanzierten, von monochromen Farbflächen ohne räumliche Wirkung bestimmten Pop Art-Manier gestaltete Bild schon 2,6 Millionen Pfund. Nun kamen 21 Millionen Pfund zusammen. Gefreut haben soll dieser Preis den etwas zwielichtigen chinesischen Immobilientycoon und Kunstsammler Joseph Lau, der laut Bloomberg News das Gemälde bei Sotheby’s eingeliefert und nun einen erklecklichen Gewinn erzielt hat. ...mehr

24.03.2020

Das Kölner Auktionshaus Venator & Hanstein trotzt der Corona-Krise mit einer Versteigerung von Buchkunst und Grafik – allerdings unter Einschränkungen

Die Apokalypse kommt bestimmt


Albrecht Dürer, Die apokalyptischen Reiter, um 1497/98

Die Apokalypse ist sicherlich eine der eindrucksvollsten Schilderungen in der Bibel, allein wegen der breiten Interpretationsmöglichkeiten der von ihr erwähnten Zeichen oder Symbole. Immer wieder meinen einige, das nahe Weltende vorausahnen zu können – doch bisher blieb es immer noch aus. Auch wenn der genaue Zeitpunkt unklar ist, wussten so manche Künstler entweder die Apokalypse oder einige ihrer Elemente in Bilder zu übersetzen, sei es das furchteinflößende Jüngste Gericht von Michelangelo Buonarroti, El Grecos „Öffnen des fünften Siegels der Apokalypse“ oder Albrecht Dürers mehrteiliger Holzschnittzyklus „Die Apokalypse“ aus dem Jahr 1511. Das Blatt „Die apokalyptischen Reiter“ aus dieser Serie besticht durch seine Dramatik: Die vier Reiter preschen auf ihren galoppierenden Pferden unbarmherzig über die am Boden liegenden Männer und Frauen hinweg. Der sich einsam auflehnende Mann ganz rechts im Bild hat keine Chance, diesen übernatürlichen Mächten zu entkommen, auch er wird ihrer Macht erliegen. Dürer lässt die Symbole für Sieg, Krieg, Teuerung und Tod nicht hintereinander reiten, sondern wie eine unausweichliche Walze über das Land rollen. Ein schöner Druck dieser Bildfindung des Nürnberger Meisters kann n bei Venator & Hanstein in der Versteigerung von Büchern und Grafiken Alter Meister erworben werden; der Schätzpreis beträgt 20.000 Euro. ...mehr

17.03.2020

Trotz Corona-Virus: Das Auktionshaus Fischer in Heilbronn versteigert Glas aus fünf Jahrhunderten und setzt dabei auf die digitale Präsenz

Die orangerote Königin


Stanislav Libensky und Jaroslava Brychtová, Head I. Tall Head, 1957/58

Meist denkt man bei Königinnen ja an Menschen, mit Glück vielleicht an eine Honigbiene. Stanislav Libensky und Jaroslava Brychtová interpretierten „Queen“ 1987/88 in ihrer bedeutenden Glasarbeit eher abstrakt. Das formgeschmolzene Werk strahlt in warmem Rotorange und wird durch Einschübe und Brüche strukturiert, so dass die Kopffigur je nach Lichteinfall dunklere Nuancen bis hin zu schwarzen Schatten annimmt. Das tschechische Paar, das zu den wichtigsten Glasgestaltern des 20. Jahrhunderts zählt, ist mit einigen seiner Skulpturen in der Auktion „Europäisches Glas & Studioglas“ bei Fischer in Heilbronn zugegen. In ähnlicher Preisklasse der „Queen“, die für je 20.000 bis 30.000 gleich zweimal zu haben ist, bewegt sich auch der 1957/58 geschliffene „Head I – Tall Head“. Das formgeschmolzene rotbraune Artefakt lässt für 25.000 bis 30.000 Euro in seinen luziden Tiefen das vereinfachte Profil eines Kopfes mit überlanger Nase und dünnen Lippen erkennen. Auch ihr „Helmkopf“ von 1988/89 leuchtet dunkel in vergleichbaren Farben und ist mit 8.000 bis 12.000 Euro bewertet. ...mehr

16.03.2020

Die Fotografiefreunde bei Lempertz waren kaufwillig, setzten ihre Schwerpunkte und Preisvorstellungen aber genau fest

Kunstvoll erstarrte Natur


Karl Blossfeldt, Aconitum Anthora (Eisenhut), 1915/20

Karl Blossfeldt gilt als einer der Klassiker der modernen Naturdarstellung. Seit 1899 lehrte er an der Unterrichtsanstalt der Königlichen Gewerbeschule in Berlin das Fach „Modellieren nach lebenden Pflanzen“. Trotzdem kam der Ruhm seines fotografischen Schaffens für ihn spät und überraschend: Blossfeldt war bereits über 60 Jahre alt, als Karl Nierendorf in seiner Berliner Galerie seinen Bildern eine besondere Aufmerksamkeit schenkte. 1928 erschien, ebenfalls von Nierendorf herausgegeben, Blossfeldts Publikation „Urformen der Kunst“, die ihn schlagartig in der Kunstwelt berühmt machte und schnell vergriffen war. Darin enthalten war unter anderem das Foto „Aconitum Anthora (Eisenhut)“ von 1915/20. Nüchtern, objektiv, klar und direkt inszenierte Blossfeldt das Blatt der Pflanze blattfüllend in dreifacher Vergrößerung und traf damit den neusachlichen Zeitgeist der 1920er Jahre. Dabei ging es ihm selbst weniger um den Kunstwert, denn Blossfeldt nutzte die Blätter ursprünglich als Anschauungsmaterial für seine pädagogische Tätigkeit. Der Reiz der erstarrten Natur sorgt bis heute für hohe Preise: Immerhin 38.000 Euro musste ein amerikanischer Bieter bei Lempertz zahlen, um den Zuschlag für den Abzug zu erhalten. Angedacht waren 30.000 bis 40.000 Euro. ...mehr

12.03.2020

Das Niveau der TEFAF in Maastricht bleibt unübertroffen. Sie zeigte das Beste, was der Kunsthandel zu bieten hat, und vermeldet trotz vorzeitiger Schließung gute Umsätze. Die Hinwendung zur modernen Kunst ist unübersehbar

Corona und das Sammlervirus


Vincent van Gogh, Paysanne devant une chaumiere, 1885

Das Sammlervirus ist anscheinend stärker als die Angst vor Covid-19, das gerade die Weltwirtschaft aus den Angeln hebt. Die diesjährige The European Fine Art Fair, kurz TEFAF, die wegen der Corona-Pandemie vier Tage früher als geplant schloss, hat auf der Eröffnung am Freitag voriger Woche ...mehr

13.03.2020

Die Entdeckermesse Art Rotterdam ist vergangene Woche zu Ende gegangen. Einige Neuerungen sorgten für ein Facelift und guten Publikumszuspruch

Frische Kunst für neugierige Sammler


Benedikt Leonhardt, Untitled (WF-RB-BO-I/PG-1), 2020

Die Art Rotterdam, eingebettet in die Rotterdam Art Week, nennt sich im Untertitel „The Fair to Discovery Young Art“ und positioniert sich einmal mehr mit ihrer Mischung aus junger Kunst zu Einsteigerpreisen und einem Fokus auf niederländische Galerien sowie einige Händler aus anderen europäischen Ländern. Mit 225 Euro pro Quadratmeter ist der Kojenpreis auf dieser Kunstmesse vergleichsweise günstig. Exakt 100 Galerien waren nach Rotterdam gereist, um in der historischen Van Nellefabriek etwas außerhalb des Stadtzentrums Kunst von etablierten Stars der internationalen Kunstszene, darunter etwa Documenta-Teilnehmer Guillaume Bijl, bis hin zu ganz jungen Akademieabsolventen zu präsentieren. Allein 67 Nachwuchskünstler wurden in der kuratierten und eher unkonventionellen Sektion „Prospects & Concepts“ vorgestellt. ...mehr

Für die Bibliophilen ist das letzte Januarwochenende ein Pflichttermin. Dann starten die Antiquare mit ihren Messen in Stuttgart und Ludwigsburg ins neue Jahr

Hohe Buchkunst


Sind Bilderbücher nur etwas für Kinder? Schaut man sich „Das wunderliche Bilderbuch“ von Grethe Jürgens an, denkt man sofort an das malerische Vokabular des Bauhauses und der Neuen Sachlichkeit. So reduziert und experimentell hat die Hannoveraner Künstlerin ihre neun ganzseitigen Farblithografien gestaltet, etwa die lustige Szene mit einer doch noch unsicheren Maus, die am Halsband eine Spielzeugkatze hinter sich herzieht. Zudem lässt „Das wunderliche Bilderbuch“ das Menschenbild und die Utopien der Weimarer Republik erkennen. Die seltene erste Ausgabe, für die Jürgens auch den jeweils vierzeiligen Text typografisch herausragend aufgearbeitet hat, liegt im Antiquariat Sabine Keune vor. Auf der aktuellen Stuttgarter Antiquariatsmesse stellt die Aachenerin das um 1935 erschienene Werk nun für 4.400 Euro vor und hat ihren Stand auf einen Schwerpunkt der diesjährigen Veranstaltung ausgerichtet. Denn mit der Sonderschau „Internationale BilderBuchKunst der Gegenwart“ will man in Stuttgart über die pädagogische Zielsetzung dieser Bücher hinaus auch ihre künstlerische Eigenart und die kreative Verbindung von Bild und Text beleuchten. Dafür trennt sich der österreichische Musikwissenschaftler und Buchliebhaber Friedrich C. Heller kurze Zeit von 40 Bilderbücher und spricht am Samstagnachmittag über seine Sammelleidenschaft. ...mehr

Die 50. Ausgabe der Cologne Fine Art & Design hat eröffnet und will mit ihrem bunten Mix wieder auf Erfolgskurs

An der Schnittstelle vieler Disziplinen


Silberwaren von Goudji und Malerei des Informel am Stand von Samuelis Baumgarte

„Alt und neu, Europa und die Welt, Kunst und Antiquitäten, eine Reise durch die Welt der Kunst“ – das soll nach Worten Daniel Hugs, des neuen Direktors der Cologne Fine Art & Design, die Messe nunmehr ausmachen. Dabei soll „das Design als wesentlicher Beitrag in der Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts herausgestellt und eine Geschichte des Möbeldesigns erzählt werden“. Der Trend zum Crossover der Disziplinen erfasst verstärkt auch das Sammeln, folglich bestimmt die Vermischung unterschiedlicher Stile deutlicher als zuvor den Tenor der heute in Köln eröffneten Kunstmesse. Hug war bestrebt, die Veranstaltung in diese Richtung weiterzuentwickeln, und konnte 95 Händler zum Mittun bewegen, 15 mehr als im letzten Jahr. Darunter sind allein sieben reine Designhändler, denn „die Antiquität von heute ist das Design“, so Thole Rotermund vom Beirat der vor 50 Jahren als „Westdeutsche Kunstmesse“ gestarteten Verkaufsschau. Von der Antike bis zur Gegenwart finden sich hier Kunstwerke, die als bunter Reigen ein breites Publikum ansprechen sollen. ...mehr

Eine neue Ausgabe der Art Düsseldorf hat eröffnet und präsentiert viel regionale Kunst mit internationalem Anspruch

Aller guten Dinge sind drei


Jonathan Meeses Bodengestaltung am Stand von Sies + Höke

„Nach der Behebung von Kinderkrankheiten und logistischen Schwierigkeiten können wir uns nun in der dritten Ausgabe voll auf die Inhalte konzentrieren“, meinte der Messechef Walter Gehlen zur Auftaktpressekonferenz der neuen Auflage der Art Düsseldorf. Die Verkaufsschau versteht sich als internationale Kunstmesse mit betonter Verankerung in der Region. Die Hälfte der 98 Aussteller kommen aus dem Ausland, davon zehn Prozent aus Asien und den USA. 30 Prozent sind in Düsseldorf und der Region beheimatet. 75 Prozent der Teilnehmer sind mindestens schon einmal mit dabei gewesen. Scheinbar scheint das auf „Abgrenzung und Eigenständigkeit bedachte Konzept“, so Walter Gehlen, gut anzukommen. „Die zwei wichtigsten Städte des Rheinlandes verdienen auch zwei Kunstmessen, erst recht in einer Region, wo sich extrem viele Kunstsammler und Museen finden“, so Gehlen weiter. ...mehr







News vom 27.03.2020

Galerie Barbara Gross in München schließt

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Daniel Spoerri feiert 90. Geburtstag

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Halle für Kunst in Lüneburg erhält ADKV-Art Cologne Preis

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Art Basel auf September verschoben

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Hargesheimer Kunstauktionen Düsseldorf - SITZDENDER BUDDHA-SHAKYAMUNI, China, Ming-Dynastie, Bronze, über Schwarzlack vergoldet. H. 33 cm

Nachbericht: 100. Jubiläumsauktion - Goldene Buddhas und goldenes Porzellan
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