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Am 21.06.2019 Auktion 126: Moderne und zeitgenössische Kunst - Moderne Photographie

© Jeschke, van Vliet Kunstauktionen

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Im Park von Schloss Mainberg bei Schweinfurt, 1874  / Hans Thoma

Im Park von Schloss Mainberg bei Schweinfurt, 1874 / Hans Thoma
© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


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Marktberichte

Das Auktionshaus Im Kinsky präsentiert mit einer Sammlung von Skulpturen und Zeichnungen George Minnes eine besondere und auf dem Kunstmarkt selten so große Kollektion. Bei der Moderne und der zeitgenössischen Kunst sowie dem Kunsthandwerk setzt der Wiener Versteigerer auf seinen typischen Österreich-Schwerpunkt

Ein bedenkliches Armutszeugnis?


George Minne, Der große Kniende, 1932

Unter dem Pseudonym Balduin Groller ging Adalbert Goldscheider im Neuen Wiener Journal hart mit George Minne und dessen Wien-Debüt auf der achten Ausstellung im Rahmen der Secession 1900/01 ins Gericht. Minnes Skulpturen und Brunnen im ihm gewidmeten und eigens von Koloman Moser gestalteten Saal seien ...mehr

15.06.2019

Ergebnisse: Gemälde des 19. Jahrhunderts im Dorotheum mit einigen erfreulichen Überraschungen

Don’t go breaking my heart!


Alfred von Wierusz-Kowalski, Polnische Hochzeitsfahrt

Im Moment läuft in den Kinos der Film „Rocketman“, eine Biografie zu der frühen Karriere des Pop-Genies Elton John. Einer seiner Klassiker ist „Don’t go breaking my heart“, ein beschwingtes Duett mit Kiki Dee. Das Lied von 1976 besingt die Furcht vor einem gebrochenen Herzen und beschreibt, wie sich Paare gegenseitig in schwierigen Zeiten aufmuntern. Ein glückliches Paar, frisch verheiratet und zärtlich aneinander gelehnt, hielt Alfred von Wierusz-Kowalski in einem seiner Hochzeitsbilder fest. Der Herzschmerz steht im Hintergrund, und wie Elton John sprüht auch dieses Bild vor Lebens- und Liebesfreuden, während die jungen Liebenden in einem Schimmelgespann am Abend über abgeerntete Felder ziehen. Allen Grund zur Ausgelassenheit hat auch der ehemalige Besitzer dieser Leinwand, die nun im Wiener Dorotheum für einige Furore sorgte. Denn der Wert des Gemäldes ist von 53.000 Euro im Mai 2014 bei Ketterer in München über 110.000 Pfund ein Jahr später bei Sotheby’s in London auf nun 140.000 Euro geklettert und hat die Schätzung von 90.000 bis 110.000 Euro hinter sich gelassen. ...mehr

12.06.2019

Grisebach traf mit den Ausgewählten Werken nicht immer den Geschmack des Publikums. Einige Highlights blieben liegen, vieles spielte sich am unteren Taxrand ab. Bei den Zeitgenossen sah die Sache anders aus

Die Energie der bunten Scheiben


Ernst Wilhelm Nay, Rot in tiefem Klang, 1962

„Wenn man sagt, dass der Künstler nur immer ein einziges Bild entwirft, in seinem Leben, so möchte ich für mich sagen, dass ich nach langen Vorbereitungen dieses eine Bild nun entwickelt habe“, notierte Ernst Wilhelm Nay gegen Ende des Jahres 1956 und meinte damit seine „Scheibenbilder“, die er ab der Mitte der 1950er Jahre komponierte. Die Fläche, in der er sich mit seiner Kunst bewegt, sei weiter nur „darstellbar durch ein Symbol ihrer flächigen potenziellen Energie, der Scheibe“. Einen Höhepunkt jener Schaffensphase erreichte er 1962 mit dem Gemälde „Rot in tiefem Klang“, wenige Jahre bevor er sich neuen Themen widmete. Seiner Arbeit ist deutlich die Kraft und Dynamik anzusehen, die Nay suchte, sei es im breiten gestischen Pinselstrich, durch die kontrastreichen Farben oder die Rundungen, die zusammen mit Vertikalen und Diagonalen im spannungsreichen Kontrast hervortreten. Bei der Frühjahrsauktion von Grisebach erkannten die Interessenten diese Qualitäten des bedeutenden Nachkriegsklassikers und stürzten sich regelrecht auf das Los. Bei den erhofften 120.000 bis 150.000 Euro war noch lange nicht Schluss, der Hammer fiel erst bei hohen 350.000 Euro. ...mehr

11.06.2019

Moderne bis Zeitgenossen mit einem Sensationsfund bei Ketterer in München

Alles ohne Nichts


Wassily Kandinsky, Treppe zum Schloss (Murnau), 1909

Wieder einmal hat Ketterer die Struktur seiner Auktionen umgebaut und die Kunst aus dem 20. und 21. Jahrhundert neu organisiert. Erstmals gibt es einen „Evening Sale“, in dem knapp 100 Highlights aus dem gesamten 775 Positionen straken Pool an Werken der Moderne, Nachkriegszeit und Gegenwart zusammengefasst sind. An vorderster Front steht Wassily Kandinskys „Treppe zum Schloss“ in Murnau und damit das einzige Kunstobjekt, das in der aktuellen deutschen Frühjahrsaison mit Vorstellungen im Millionenbereich versehen ist. Das frühe farbleuchtende Gemälde aus dem Jahr 1909 darf sich aber auch mit dem Titel „spektakuläre Wiederentdeckung“ schmücken. Denn seit seiner letzten Ausstellung in Herwarth Waldens berühmter Berliner Galerie „Der Sturm“ im September 1916 war es nicht mehr öffentlich zugänglich. Über den niederländischen Künstler und Kunsthändler Paul Citroen kam die expressive Arbeit 1919 in die Hände des Geigers und Lautdichters Arthur Pétronio, 1930 dann wieder über Citroen an den jüdischen Musiker und Musikjournalisten Paul F. Sanders, der die Nazi-Zeit in Amsterdam im Untergrund überlebte. 1946 nahm Sanders die „Treppe zum Schloss“ mit nach New York, wo sie noch heute im Besitz seiner Nachkommen ist. Die erwarten nun 1,5 bis 2,5 Millionen Euro für die Formauflösung im kraftvollen Farbenklang. ...mehr

05.06.2019

Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts bei Neumeister in München

Die nächtliche Metallarmee


Daniel Spoerri, Guerriers de la nuit, 1982

Die Idee von Soldaten aus Metall hat ihre strategischen Vor- und Nachteile. In Michael Endes „Unendlicher Geschichte“ belebt die Magie der bösen Zauberin Xayíde Plattenrüstungen, die ihr als Kämpfer dienen. Diese leeren Wesen sind nicht nur unheimlich, sondern auch schwer zu beseitigen. Eine erfreulichere Interpretationen einer Metallarmee hat Daniel Spoerri mit seinen „Guerriers de la nuit“ 1982 geschaffen. Aus alltäglichen Vorbildern wie einem Fleischwolf, Nägeln, Sicheln, Elchgeweih und Puppenhänden setzte der Künstler mit goldfarbiger Bronze humorvoll surreale Soldaten in entsprechender Maschinen-Ästhetik zusammen. Die 13 Arbeiten besitzen noch keine Körper, sind vielmehr auf die Köpfe mit entsprechenden Helmen reduziert. Nun marschiert Spoerris fidele Nachtwache bei Neumeister auf und will in der Auktion „Klassische Moderne, Post War, Contemporary Art“ 100.000 bis 150.000 Euro sehen. ...mehr

04.06.2019

Die 50. Art Basel lockt mit einem fulminanten Angebot moderner und zeitgenössischer Kunst Sammler aus aller Welt in die Schweiz. Die kuratierte Sektion Unlimited legt aber auch mutig den Finger in die offenen Wunden unserer Zeit

Kunst zwischen laut und leise


Sislej Xhafa, ovoid solitude, 2019

Größer könnte der Kontrast kaum sein. Im dichten Messetrubel der Unlimited Halle auf der Art Basel stehen die Besucher Schlange für ein Erlebnis der unheimlichen Art. Der saudi-arabische Künstler Abdulnasser Gharem, Jahrgang 1973, vertreten durch die Kölner Galerie Nagel Draxler, hat im Eingangsbereich eine begehbare ...mehr

13.06.2019

Die 37. Ausgabe der Art Brussels kommt einmal mehr als international gut aufgestellte Entdeckermesse daher

Alles, nur nicht langweilig


Skulpturen von Jos de Gruyter und Harald Thys

250 bis 300 Kunstmessen und messeähnliche Veranstaltungen gibt es mittlerweile weltweit. Allein in diesen Tagen findet in Monaco die Art Montecarlo statt, und in Berlin nehmen 45 Galerien am nunmehr 15. Gallery Weekend teil. Nächste Woche beginnen dann die Frieze New York, die Art New York und die TEFAF New York. Anne Vierstraete, die Direktorin der Art Brussels, lässt sich von derlei Konkurrenz nicht beeindrucken: „Wettbewerb ist etwas Positives, denn er spornt einen dazu an, selbst sein Bestes zu geben.“ ...mehr

Reduktion als Konzept: Die 53. Ausgabe der Art Cologne kam in diesem Jahr komprimierter daher und beschränkte sich auf nur noch zwei Ausstellungshallen. Die Kölner Messe punktete zwar bei den Besuchern, dennoch fehlt es der Art Cologne vergleichsweise an Internationalität

Kunstwerke als Trophäen


Fußboden von Christoph Ruckhäberle bei der Galerie Kleindienst aus Leipzig

Weniger soll mehr sein. Ob die neue Strategie des Direktors der Art Cologne, Daniel Hug, die älteste Kunstmesse der Welt zu verschlanken und die reduzierte Zahl der Aussteller auf zwei statt bisher drei Hallen zu verteilen, aufging, können vielleicht die Besucherzahlen zeigen. 57.000 Besucher kamen in diesem Jahr auf die am 14. April beendete 53. Ausgabe der Art Cologne. Das ist immerhin ein Plus von 3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Viele Händler und Fachbesucher lobten die neue Übersichtlichkeit. Andere sehnten sich jedoch nach dem überbordenden Angebot der Vorjahre zurück. Unter den teilnehmenden Galerien – 176 Aussteller aus 24 Ländern waren in diesem Jahr an den Rhein gereist – fehlte zum Beispiel mit der Galerie Konrad Fischer aus Düsseldorf einer der wichtigsten Platzhirsche aus dem Rheinland. ...mehr

Die neue Ausgabe der Art Cologne hat eröffnet. Ein erster Überblick über die klassischen Positionen

Vom Solitär in die Reihe


Am Stand der Galerie von Vertes

Ein halbes Jahrhundert ist eine lange Zeitspanne, die an keiner Institution spurlos vorübergeht, erst recht nicht am Kunstmessegeschehen. Die wird heuer fühlbar deutlich, wo ganz Deutschland das Bauhaus-Jubiläum und andere Ehrentage mehr vermarktet als feiert und gerade jetzt vor Ostern eine Reihe von Pressekonferenzen, Eröffnungen und Events stattfinden. Sie lassen die Art Cologne als nur eine Veranstaltung unter immens vielen erscheinen. Vielleicht hat Messedirektor Daniel Hug daher gut daran getan, die Ausstellerzahl bei der 53. Ausgabe der stattlichen Kölner Kunstmesse zu reduzieren, die Kräfte zu bündeln, eine Ausstellungsetage zu schließen und eine Größe wie zuletzt 1987 anzustreben, um dem Publikum nicht zuviel zuzumuten. Den Parcours durch die Galerienkojen kann es nun leichter und schneller bewältigen, um noch weitere Termine wahrzunehmen. ...mehr

Auf der TEFAF in Maastricht, die noch bis Sonntag geöffnet ist, verschieben sich die Koordinaten weiter zugunsten der Moderne. Dennoch bleibt die Kunst der früheren Epochen das Zugpferd der weltweit renommiertesten Kunstmesse

Eine Zeitreise durch 7000 Jahre Kunst


Am Stand der Galerie Léage

Wer hätte das im Jahr 1988 geglaubt, als The European Fine Art Fair, kurz TEFAF, als weit über Europa hinaus strahlende Altmeister-Messe an den Start ging: 31 Jahre später übertrifft die Zahl der Moderne-Galerien mit 57 Ausstellern knapp die der 53 Kunsthändler mit einem Fokus auf Gemälde von der Gotik bis ins 19. Jahrhundert. Ein Abgesang auf die alte Kunst ist das noch lange nicht. Die TEFAF bleibt weltweit die führende Kunstmesse für die bedeutendsten und bezauberndsten Kunstwerke vergangener Epochen, die auf dem Kunstmarkt verfügbar sind. Die leichte Koordinatenverschiebung ist ganz offensichtlich ein Symptom für die Schwierigkeiten, auf dem Gebiet der alten und neueren Meister Werke mit Begeisterungspotential und von musealer Qualität zu akquirieren. ...mehr







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