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Am 21.01.2022 Auktion 139: Moderne und zeitgenössische Kunst - Moderne Photographie

© Jeschke, van Vliet Kunstauktionen

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Interieur – Dame im Salon auf Chaiselongue sitzend / Bruno Piglhein

Interieur – Dame im Salon auf Chaiselongue sitzend / Bruno Piglhein
© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


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ohne Titel / Günther Uecker

ohne Titel / Günther Uecker
© Galerie Luther


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Blick aus dem Künstler-Atelier in Berlin. Kurfürstenstraße, 1927 / Ernst Oppler

Blick aus dem Künstler-Atelier in Berlin. Kurfürstenstraße, 1927 / Ernst Oppler
© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


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zugeschrieben, Pfauenbank / Peacock bench, Ende 19. Jahrhundert / Marcello Andrea Baccetti

zugeschrieben, Pfauenbank / Peacock bench, Ende 19. Jahrhundert / Marcello Andrea Baccetti
© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


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Ohne Titel, 2016 / Heinz Mack

Ohne Titel, 2016 / Heinz Mack
© Galerie Neher - Essen


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Marktberichte

Trotz musealer Weihen schaffte nur ein Werk aus der Sammlung Corboud bei Lempertz in Köln den Absprung. Erfreuliche Resultate brachten der deutsche Expressionismus, Maler aus der DDR und einige unbekannte Künstler

Frühe Geliebte


August Macke, Sonniger Garten, 1908

An Weihnachten 1908 verlobten sich Elisabeth Gerhardt und August Macke, ein knappes Jahr später heirateten die beiden. Kennengelernt hatten sich der junge Maler und die Tochter des Bonner Fabrikanten Carl Gerhardt bereits 1903. Ab diesem Zeitpunkt wurde Elisabeth das wichtigste Modell von August Macke: er ...mehr

11.01.2022

Venedig geht immer: Während Veduten der Stadt die Auktion „Gemälde des 19. Jahrhunderts“ im Wiener Dorotheum antrieben, hielten sich die Käufer bei anderen Spitzenstücken auffallend zurück

Im Serenissima-Fieber


Luigi Querena, Der gesegnete Doge Francesco Morosini verlässt im Jahr 1693 Venedig, 1865

Die Sehnsucht nach Venedig ist groß, jedenfalls wenn man auf die letzte Auktion mit Malerei Neuer Meister im Dorotheum zurückblickt. Denn begierig übernahmen die Sammler bis auf eines alle Gemälde mit Motiven aus der Lagunenstadt zu den Schätzungen und darüber. Den Beginn machte Giuseppe Borsatos mit Gondeln gut gefüllter Canal Grande an Santa Maria della Salute und der Dogana aus dem Jahr 1828, der von 12.000 Euro auf 22.000 Euro kletterte. Dann folgten unter anderem Antonietta Brandeis’ in umgekehrter Blickrichtung gemaltes Zollgebäude bei 15.000 Euro, Frans Vervloets unaufgeregte Darstellung der Renaissance-Fassade von San Sebastiano auf dem Dorsoduro zum gleichen Preis oder Ludwig Mecklenburgs mit Markständen belebte Piazzetta samt San Giorgio Maggiore im diesigen Hintergrund bei 40.000 Euro. Am selben Ort ließ Giovanni Grubacs sein nun 34.000 Euro teures nächtliches Fest im Schein der Laternen, Fackeln und des Mondes spielen, während Félix Ziem einen strahlenden Sommertag mit sattblauem Himmel bemühte, um seinen Zweimaster mit weißen Segeln im Bacino di San Marco effektvoll in Szene zu setzten. Hier kamen ebenfalls taxgerechte 45.000 Euro zusammen. ...mehr

05.01.2022

Das Ausgefallene gesucht: Bei Bassenge in Berlin stießen mehrere unbekannte Künstlerinnen der Moderne auf regen Zuspruch

Die Elfe und die Sonnenblume


Sulamith Wülfing, Sonnenblumenelfe, 1932

Sulamith Wülfing war einer feingeistigen, mystischen und spirituellen Welt zugetan. Angeregt durch eine persönliche Begegnung mit dem indischen Philosophen Jiddu Krishnamurti, stand die 1901 in Elberfeld geborene Künstlerin und Illustratorin, die unter anderem mit und für Christian Morgenstern, Rainer Maria Rilke oder Heinrich Vogeler arbeitete, der Theosophie nahe und entdeckte überall in Natur das Wirken Gottes. Von dieser pantheistischen Haltung zeugt auch ihre Zeichnung einer „Sonnenblumenelfe“: Aus den unzähligen kleinen Samenkörnern der Blüte wächst eine kleine zarte Fee heraus, die gedankenversonnen im Rund des Fruchtstands sitzt und mit der Sonnenblume eine Symbiose eingeht. Gesucht in esoterischen Kreisen, avancierte Wülfings feinsinniges sensibles Blatt bei Bassenge zu einem der begehrtesten Werke in der Auktion „Moderne und zeitgenössische Kunst“. Da Wülfings Kunst nicht allzu häufig auf dem Markt auftaucht, hatte der Berliner Versteigerer sich bei seiner Bewertung an den bisherigen hauseigenen Preisen im dreistelligen und unteren vierstelligen Euro-Bereich orientiert und die Zeichnung aus dem Jahr 1932 mit 1.800 Euro veranschlagt. Der Hammer fiel aber erst bei 16fachen der Schätzung zum Rekordwert von 29.000 Euro. ...mehr

04.01.2022

Van Ham konnte zahlreiche Liebhaber mit der Auswahl an Alter Kunst und Kunsthandwerk überzeugen. Doch Teures blieb in Köln oft liegen

Culemborg im Winter


Marcantonio Raimondi, Vulcanus (?), um 1500

Mit 625 Losen aus den Sparten Alte und Neue Meister, Zeichnungen, Aquarelle, Skulpturen und Kunsthandwerk startete Van Ham in seine Herbstrunde. Eine losbezogene Zuschlagquote von fast 60 Prozent, mit Nachverkauf von gut 65 Prozent, räumte im prall gefüllten Lager wieder einigen Platz frei. Ein Rekordergebnis wie 2020 erreichte das Kölner Familienunternehmen damit zwar nicht, zeigte sich aber dennoch zufrieden. Mit den hochwertigen Exponaten aus den verschiedenen Bereichen der europäischen Kunstgeschichte machte Van Ham einige Sammler vor Weihnachten glücklich. Das internationale Highlight, eine strenge Darstellung mit dem Sebastian-Martyrium des spanischen Renaissance-Malers Fernando Yáñez de la Almedina, blieb bei der „Fine Art“ für 50.000 bis 80.000 Euro zwar liegen, doch eine bedeutende Wiederentdeckung Marcantonio Raimondis kletterte von 8.000 Euro auf stolze 35.000 Euro. Die ausdruckstarke, kleine Federzeichnung mit dem Gott Vulkan stammt aus der Jugendzeit des Bologneser Renaissance-Künstlers und wurde dank eines Online-Bieters aus Frankreich zum Überraschungserfolg. ...mehr

28.12.2021

Freude im Hause Grisebach: Der Erfolg der Jubiläumsauktionen übersteigt die Erwartungen um mehrere Millionen Euro. Anteil daran haben Höhepunkte von Emil Nolde oder Max Beckmann, aber auch für Raritäten von weniger renommierten Künstlern waren Sammler bereit, viel Geld auszugeben

Otto Dix’ Selbstbekenntnis


Otto Dix, Selbstbildnis, 1913

„Entweder ich werde berüchtigt – oder berühmt“, soll Otto Dix einmal geäußert haben. Um sich dafür seiner Zeit und der Nachwelt ins Gedächtnis zu rufen, hat er rund 500 Selbstportraits geschaffen. Eines dieser existenziellen Bekenntnisse legte Dix 1913 an, als er sich im Halbprofil auf dunkelgrün schimmerndem Hintergrund mit spannungsgeladenem Blick in Richtung Betrachter festhielt, der ambivalent nach Innen und Außen gekehrt zu sein scheint. Der 22jährige junge Mann wirkt lebendig, offen, sensibel und verletzlich, dabei gleichzeitig kritisch, ein wenig unsicher und vielleicht auch gefährlich. Dix verzichtet hier auf Anspielungen aus der Kunstgeschichte, malt sich ohne Stil und Pose auf die eigene Person gestellt und offenbart dem Gegenüber sein suchendes Wesen, als er der Dekorationsmalerlehre in seiner Heimatstadt Gera entronnen war und sein Studium an der Königlich Sächsischen Kunstgewerbeschule in Dresden aufgenommen hat. Seit den 1960er Jahren war das Selbstportrait in einer rheinischen Privatsammlung beheimatet, zuletzt 1971 und 1972 bei Ausstellungen in Stuttgart und Paris zu sehen und trat nun seine Feuerprobe auf dem Auktionsmarkt an. Grisebach hatte das im Öl auf Papier gemalte Werk mit 200.000 bis 300.000 Euro nicht allzu hoch angesetzt. Die Käufer korrigierten die Preisvorstellungen dann aber deutlich in die Höhe, als nach spannendem internationalem Bietgefecht der Hammer erst bei 1,3 Millionen Euro zugunsten eines Türken fiel. ...mehr

24.12.2021

In den Unwägbarkeiten der vierten Welle der Corona-Pandemie wagt das alte Flaggschiff Art Cologne einen Neuanfang mit zwei bekannten Beibooten: der Cologne Fine Art & Design und der Exponatec

Neustart in der Trias


Art Cologne 2021

Nachdem die Art Cologne dreimal und die Cologne Fine Art zweimal verschoben werden mussten, kann es nun wieder losgehen. Verschlankt auf rund 150 Galerien aus den Bereichen Klassische Moderne, Nachkriegs- und Gegenwartskunst wartet die Art Cologne mit dem größten Teilnehmerfeld auf. Sie kommen aus 28 ...mehr

Endlich wieder Messe: Kunsthändler brauchen ebenso wie Sammler und Museumskuratoren Messen als einen Ort der Begegnung. Das untermauern derzeit in Bayerns Hauptstadt die Highlights – Internationale Kunstmesse München im Kaiserhof der Residenz und die Kunst & Antiquitäten München im Haus der Kunst

Wieder von Kunst berauscht


Fast die Hälfte ihres Umsatzes generieren deutsche Galerien auf Kunstmessen. Das macht die Verkaufsausstellungen für Händler bei noch so forscher Entwicklung von digitalen Formaten unersetzlich. Aber wer gestern während der VIP-Preview der Highlights als Connaisseur an der kleinen frühbarocken, schlafenden Elfenbein-Venus von Balthasar Permoser am Stand von Skulpturenspezialist Eitle-Böhler, an dem unergründlichen Vierfach-Porträt „Joseph Beuys, State II“ von Andy Warhol bei der Galerie Schwarzer oder an dem Fünfzigerjahre-Schreibtisch von Pierre Jeanneret des Designfachmanns Stefan Vogdt vorbeiflanierte, wird dieses Knistern bemerkt haben, das nur die unmittelbare Begegnung mit Kunst erzeugen kann. Für Sammler waren die letzten eineinhalb Jahre vielleicht eine Durststrecke, für den Kunsthandel jedoch bedeuteten die abgesagten Messen hohe berufliche Einschränkungen. Klein beigegeben haben die Händler nicht, wie das glanzvolle Angebot auf den Highlights zeigt. ...mehr

Die am vergangenen Wochenende zu Ende gegangene Art Basel markiert den von Hoffnung und Zuversicht getriebenen Aufbruch des internationalen Kunstbetriebs in postpandemische Zeiten – doch noch beschäftigen sich viele Künstler mit Covid-19 und den Folgen

Neuanfang nach schwierigen Zeiten


Besucher auf der Art Basel 2021

Ein weißer Mercedes-Kombi aus den 1970er Jahren mit russischem Kennzeichen hat leicht chaotisch auf dem Messegelände in Basel geparkt. Art Basel-Besucher, die zwischen den Hallen hin- und hereilen, bleiben irritiert stehen, einige werfen einen Blick durch die Scheiben. Was sie zu sehen bekommen, scheint ein etwas böser Kommentar sowohl auf den glamourösen Kunstbetrieb, als auch auf die rigide Ausgrenzung sexueller Minderheiten in Russland zu sein. Auf der Ladefläche des Kombis liegt Arm im Arm schlafend ein junges, offenbar schwules Paar, das den langen Weg von Russland nach Basel auf der Autobahn zurückgelegt hat, im Gepäck etwas Proviant und notdürftig in Luftpolsterfolie verpackte Kunstwerke. Messeausweise auf dem Armaturenbrett weisen sie als „Installer“, also Aufbauhelfer, aus. Wer sich etwas auskennt in der Szene, kann vermuten, dass auch sie Künstler sind. Nur eben nicht so erfolgreich wie all die Kunstmarktstars, deren teils millionenschwere Werke in den Messehallen offeriert werden. „The Outsiders“ lautet der Titel dieser Installation des dänisch-norwegischen Künstlerpaares Michael Elmgreen und Ingar Dragset, die die prekäre Bezahlung vieler Assistenten und Helfer, die den Kunst- und Messebetrieb am Laufen halten, ebenso thematisiert wie das unbedingte Mobilitätsbedürfnis der Branche, das durch die Corona-Pandemie vorübergehend ausgebremst war. ...mehr

Kleiner, kompakter, aber nicht minder hochkarätig. Die Highlights – Internationale Kunstmesse München trotzen Corona und eröffneten gestern unter großem Publikumszuspruch ihre elfte Ausgabe

Kunstgenuss, aber sicher


auf den Highlights in München 2020

Wenn das Fieberthermometer am Einlass der Münchner Highlights unter 37,5 Grad Celsius bleibt, ist der Weg frei in ein Kunstparadies, wie wir es für eine gefühlte Ewigkeit bereits vermisst haben. Gestern eröffnete in den Bronzesälen der Residenz unter strikten Hygienemaßnahmen die anspruchsvollste Kunst- und Antiquitätenmesse Deutschlands. Gleich im Entre, zwischen den Marmorsäulen des Spätrenaissancebaus, demonstrieren vier hochkarätig bestückte Stände, dass man in Zeiten wie diesen die Highlights braucht: Als kulturellen Esprit, aber auch aus geschäftlichen Gründen. Was die Kunsthandlung Böhler aus Starnberg hier an Plastiken und Skulpturen der Gotik und des Frühbarock auffährt, ist in London und New York ebenso begehrt wie in München. Florian Eitle-Böhlers grandiose Auswahl an Kruzifixen von bedeutenden Bildschnitzern der Renaissance und nachfolgender Epochen ist wahrscheinlich nicht zu überbieten. Dazu gehören etwa Georg Petels expressiver Corpus Christi, Jacob Auers aus Elfenbein geschnitztes Exemplar – beide aus dem 17. Jahrhundert – und Tilman Riemenschneiders stille, von tiefer Empfindsamkeit geprägte Arbeit von 1500, die den gerade eingetreten Tod des Gekreuzigten darstellt. ...mehr

Das Niveau der TEFAF in Maastricht bleibt unübertroffen. Sie zeigte das Beste, was der Kunsthandel zu bieten hat, und vermeldet trotz vorzeitiger Schließung gute Umsätze. Die Hinwendung zur modernen Kunst ist unübersehbar

Corona und das Sammlervirus


Vincent van Gogh, Paysanne devant une chaumiere, 1885

Das Sammlervirus ist anscheinend stärker als die Angst vor Covid-19, das gerade die Weltwirtschaft aus den Angeln hebt. Die diesjährige The European Fine Art Fair, kurz TEFAF, die wegen der Corona-Pandemie vier Tage früher als geplant schloss, hat auf der Eröffnung am Freitag voriger Woche und während der Laufzeit rund 30 Prozent weniger Besucher registriert. Verkauft wurde aber sowohl im Altmeisterbereich, bei den Antiken und Antiquitäten, als auch in der modernen Kunst besser als erwartet. Als eines der Top-Exponate galt Vincent van Goghs Gemälde „Landarbeiterin vor Bauernhaus“ von 1885 am Stand der Londoner Galerie Dickinson. Das Bild von spröder Schönheit aus der frühen Schaffensphase eines der wichtigsten Künstler des Postimpressionismus hat eine erstaunliche preisliche Karriere hinter sich: 1968 hat es ein Sammler für 45 Pfund in einem englischen Antiquitätengeschäft entdeckt, später wurde es für 1,7 Millionen Dollar versteigert und nun auf der bedeutendsten Kunst- und Antiquitätenmesse für 15 Millionen Dollar angeboten. Lange musste es nicht auf einen neuen Besitzer warten. Die Galleri K aus Oslo setzte dagegen auf Fotografie der Becher-Schule. Andreas Gurskys dreiteilige Fotoarbeit „James Bond Island“ von 2007, eines von noch zwei existierenden, nicht zerstückelten Sets dieses Werks, ging für über 1 Million Euro in neue Hände. ...mehr







News vom 17.01.2022

Zum Tod von Ricardo Bofill

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Das zweite Jahr der Corona-Pandemie: Der Louvre zieht Bilanz

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Kassels Oberbürgermeister verteidigt Documenta

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Marcin Zawicki in Wien

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