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Am 22.06.2018 Auktion 121: Moderne und zeitgenössische Kunst - Moderne Photographie

© Jeschke, van Vliet Kunstauktionen

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Nature morte au crane / Pablo Picasso

Nature morte au crane / Pablo Picasso
© Galerie Weick


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Bei Wangen, 1945 / Erich Heckel

Bei Wangen, 1945 / Erich Heckel
© Galerie Neher - Essen


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Orange-Blau-Orange, 2004 / Kuno Gonschior

Orange-Blau-Orange, 2004 / Kuno Gonschior
© Galerie Neher - Essen


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Marktberichte

Die Klassiker waren innerhalb der Druckgrafik bei Bassenge eine sichere Bank. Doch auch Düsteres, Skurriles und Seltenes, wovon die Sonderauktion „Memento Mori“ reichlich bot, konnte in seinen Bann ziehen

Der Charme des Schauerhaften


Louis-Jean Desprez, Tombeau à la Mort débout, 1779/84

In den „Tombeau“-Grafiken von Louis-Jean Desprez hat der Tod wenig Erschreckendes an sich. Die düsteren Grabkammern des Franzosen verbreiten eher einen wohligen Schauder und einen mystischen Charme. Diesen erzeugt Desprez in „Tombeau à la Mort débout“ durch eine Personifikation des Todes, die frontal vor einem ...mehr

20.06.2018

Zum 20jährigen Jubiläum der Fotografie-Auktion bei Grisebach überraschten Bieter mit Preissprüngen und Rekorden

Ein geglücktes Experiment


László Moholy-Nagy, Ohne Titel. Weimar, 1923/25

Seit Anbeginn der Fotografie ist diese auf ein Medium angewiesen: Lichtempfindliche Materialien, die das abgelichtete Motiv festzuhalten vermögen. Da verwundert nicht, dass schon früh mit diesen Stoffen experimentiert wurde. Fotogramme, die ohne Kamera durch direkte Belichtung entstehen, schufen schon die Lichtbild-Pioniere Thomas Wedgwood und William Henry Fox Talbot im frühen 19. Jahrhundert. Ein besonderer Kunstwert wurde diesen Werken in jener Zeit allerdings noch nicht zugebilligt, wohl auch weil die bahnbrechende Technik zu unbekannt war. Erst nach dem Ersten Weltkrieg, im Zuge abstrakter Strömungen, konnte das Fotogramm seinen Siegeszug antreten. Man Ray zog es ab 1922 verstärkt heran, um seinen surrealistisch-dadaistischen Ideen Ausdruck zu verleihen, und benannte es kurzerhand in „Rayogramm“ um. Sein wirbelnder Lichtkreis von 1922 war bei Grisebach für 15.000 bis 20.000 Euro im Angebot. Der spätere Silbergelatineabzug von 1963 erreichte exakt seine untere Taxe. ...mehr

18.06.2018

Die Moderne im Kinsky konzentriert sich auf die österreichische Kunst aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Eine europäische Privatsammlung steuert in Wien dazu die interessantesten Stücke bei

Symbiotische Mutterbindung


Rudolf Wacker, Bildnis meiner Mutter (in ihrem 72. Lebensjahr), 1926

„Ich bin vor Schmerz wie an ein Kreuz genagelt. Um 7:20 wird der Sarg aus Haus und Garten getragen.… Solches Grauen vor dem Tod habe ich (so leicht und natürlich dieser war) nie empfunden.… Mit dem Tod der Mutter hören wir auf Kinder zu sein, als ob erst jetzt die Schnur, die uns ihrem Leib verband, gerissen sei.“ Das schrieb Rudolf Wacker am 7. April 1929 in sein Tagebuch. Seine Mutter war gestorben. In mehreren Zeichnungen und zwei Ölgemälden hatte er Marianne Wacker, die in ihrer Jugend im Bregenzerwald und auch darüber hinaus als Sängerin und Musikantin Berühmtheit erlangte, zuvor verewigt. 1926 wählte der damals 33jährige für das Portrait der alten Frau mit eingefallenen Wangen die eigene Stube, in der er sie unterlebensgroß auf einem Stuhl und nah an den Betrachter herangerückt platzierte. Das Verrinnen der Zeit deutete Wacker mit einigen Symbolen an. So stehen neben der Mutter ein halb ausgetrunkenes Glas, ein angebissenes Brötchen und eine schon halb verwelkte Geranie auf dem Tisch. Vor allem das Foto im Hintergrund, das die Mutter als vierjähriges Mädchen zeigt und die Blickrichtungen der beiden kreuzen lässt, macht die Vergänglichkeit des menschlichen Lebens augenfällig. ...mehr

15.06.2018

International große Namen sorgten bei Lempertz für hohe Preise: Ein Blick auf einen teils schwungvollen Auktionstag für die Moderne Kunst in Köln

Die Suche nach dem menschlichen Wesen


Alexej von Jawlensky, Mystischer Kopf: Erde, 1919

Alexej von Jawlensky wurde 1916 kriegsbedingt aus Deutschland ausgewiesen. Exil fand er in der benachbarten neutralen Schweiz. Fortan tauchten verschiedene Ansichten der Umgebung von Saint-Prex in seinem Œuvre auf, oft gemalt aus seinem dortigen Atelierfenster. In der idyllischen Kleinstadt am Ufer des Genfersees hatte der Künstler jedoch nicht nur Gelegenheit, die Landschaft zu studieren, sondern sich auch mit dem Wesen der Menschen auseinander zu setzen. Das Ergebnis war eine Reihe von „mystischen“ und „abstrakten Köpfen“ sowie „Heilandsgesichtern“ in häufig handlichen Formaten. „Mystischer Kopf: Erde“ entstand 1919. Im Hintergrund dominieren dem Titel nach braune und grüngelbe Erdtöne. Das Gesicht selbst ist aus Farbflächen zusammengesetzt, die sich nicht überlagern, sondern vielmehr spannungs- und kontrastreich gegenüberstehen. Jawlensky umreißt die Physiognomie mit dicken schwarzen Konturen, überproportional groß treten die mandelförmigen Augen hervor. Wild und roh wirkt der Pinselduktus, trotzdem ist das Gemälde durchdacht und auf das für den gewünschten Ausdruck Nötigste reduziert. Der Expressionist macht seiner Stilzuordnung alle Ehre, was die Bieter bei Lempertz mit taxkonformen 230.000 Euro honorierten. ...mehr

13.06.2018

Die Versteigerung der Sammlung Ziffer erfreute bei Neumeister in München Liebhaber und Sammler. Locker sitzende Geldbeutel sorgten für einige Überraschungen

Der Sinn des Lebens


Franz Anton Bustelli, Kammerzofe mit Hündchen, um 1755

Im vergangenen Herbst starb der 1957 in München geborene Kunsthistoriker Alfred Ziffer. Er war der Experte für die deutschen Porzellanmanufakturen und ihre Produkte und seit 1998 als Berater für Nymphenburg in München tätig. Außerdem betreute Ziffer als Kurator die Nymphenburger Porzellansammlung der Familie Bäuml, die im Marstallmuseum von Schloss Nymphenburg ausgestellt ist. Über Jahrzehnte erforschte er die Produkte der Münchner Manufaktur und teilte seine Ergebnisse in zahlreichen Publikationen mit der Öffentlichkeit. Auch privat hatte Ziffer sein Herz an das „weiße Gold“ verloren und gemeinsam mit seinem Lebensgefährten Bernd-Michael Andressen eine beachtliche Sammlung kunsthandwerklicher Objekte zusammengetragen. Diese wurde am 18. Mai bei Neumeister in München mit herausragenden Ergebnissen versteigert. ...mehr

11.06.2018

Die 49. Art Basel will nicht nur Umschlagplatz von millionenteuren Kunstwerken sondern auch Austragungsort von notwendigen Debatten sein

Courage statt Scheuklappen


Candice Breitz, TLDR, 2017

Von ganz oben hat man immer den besten Überblick. Das wissen nicht nur Jäger, die gerne vom Hochsitz aus ihre Beute ins Visier nehmen. In der auf spektakuläre Großprojekte spezialisierten Sektion „Unlimited“ der 49. Ausgabe der Art Basel, die immer noch als die weltweit wichtigste ...mehr

13.06.2018

Die Spezialmesse „Paper Positions“ punktete jetzt in Berlin mit einer besonderen Location

Raritäten im Papierformat


auf der Paper Positions Berlin 2018

Parallel zum Berliner Gallery Weekend öffnete am vergangenen Donnerstag die auf Arbeiten auf Papier spezialisierte kleine, feine Kunstmesse „Paper Positions“ ihre Tore. Hervorgegangen aus einer kuratierten Ausstellung mit Papierarbeiten im Jahr 2016 im Bikini-Haus in Berlin-Charlottenburg, hat sich die „Paper Positions“ mittlerweile zum Geheimtipp für Sammler von Arbeiten auf und mit Papier entwickelt. „Papier ist ein Medium, mit dem sich jeder Künstler auseinandersetzt“, betont der Berliner Galerist Kristian Jarmuschek, der Initiator und Geschäftsführer von „Paper Positions“. „Viele künstlerische Ideen werden zunächst auf Papier sichtbar.“ ...mehr

Die Entdeckermesse Art Brussels lockte zu ihrem 50. Jubiläum viele internationale Top-Sammler in die europäische Metropole

Rendezvous bei warmem Wetter


auf der Art Brussels 2018

Exzellente Stimmung herrschte am vergangenen Wochenende bei nahezu hochsommerlichen Temperaturen auf der Jubiläumsausgabe der Art Brussels zu ihrem 50. Geburtstag. 24.000 Besucher konnten bis zum Sonntagabend gezählt werden. Allein 46 Freundeskreise von Museen und internationalen Kunstinstitutionen, unter anderem vom Centre Pompidou, dem Louvre, der Royal Academy of Arts, dem Amsterdamer Stedelijk Museum und dem Rotterdamer Witte de With, waren angereist. Ebenso wie etliche bekannte Privatsammler, darunter die US-Amerikaner Don und Mera Rubell sowie Michael und Susan Hort oder Patrizia Sandretto Re Rebaudengo aus Turiner und Anita Zabludowicz aus London. Hinzu kamen natürlich nahezu alle großen belgischen Sammler, die für ihre profunden kunsthistorischen Kenntnisse und ihren bisweilen eigenwilligen, vom internationalen Mainstream selbstbewusst abweichenden Geschmack bekannt sind. ...mehr

New Positions, Collaborations und Neumarkt auf der Art Cologne

Dem Nachwuchs eine Bresche!


am Stand der Galerie Clages aus Köln

Vor zehn Jahren übernahm Daniel Hug, ein Nachfahre aus der Familie Moholy-Nagy, die Art Cologne. Zehn Jahre bedeuten Neuerungen und Experimente. Ein geglücktes Unterfangen, das schon vor Hugs Zeiten erfolgreich war, sind die „New Positions“. Seit 1980 gehören sie zum festen Bestandteil der Kölner Kunstmesse und werden von der Bundesbeauftragten für Kultur, dem Bundesverband Deutscher Galerien und Kunsthändler, dem Land NRW und der Koelnmesse gefördert. Damit hat sich dieses erfolgreiche Konzept bei Sammlern festgesetzt, die auf der Suche nach junger Kunst sind. Das Bild, das sich bei der aktuellen Ausgabe der Art Cologne in Halle 11.3 zeigt, ist eine gekonnte Symbiose aus „Neumarkt“ und „Collaborations“, wobei die Sektion „Neumarkt“ sicherlich noch spannender ist, da die jungen Galerien – keine darf länger als zehn Jahre bestehen – höchstens drei Künstler aus ihrem Programm präsentieren oder aber eine Soloshow ausrichten. ...mehr

Zwei Jahre nach der Art Cologne feiert auch die Art Brussels ihren 50. Geburtstag. Doch die Freude ist etwas getrübt. Hat sich der Nachbarn aus dem Rheinland doch auf den angestammten Brüsseler Termin gesetzt. Das birgt Spannungen

Zurück zu den Anfängen


Die Art Brussels hat ihre Tore geöffnet

1968 riefen fünfzehn belgische Galerien eine Messe für zeitgenössische Kunst ins Leben und gaben ihr den Namen „Art Actuel“. Damit waren sie auf der Höhe der Zeit. Denn 1967 war mit dem Kölner Kunstmarkt, der heutigen Art Cologne, die erste Messe für Gegenwartskunst an den Start gegangen. Für ihre Schau luden die belgischen Galeristen jeweils einen Kollegen aus dem Ausland ein und brachten es damals auf die schon erkleckliche Zahl von über 30 Ausstellern. Nachdem man sie mehrere Male umbenannt hatte, übernahm 1998 Karen Renders die neue „Art Brussels“ und machte aus der alle zwei Jahre stattfindenden Veranstaltung eine jährliche Kunstmesse. Im Oktober 2012 starb Karen Renders früh im Alter von 54 Jahren. Eine erfolgreiche Ära ging zu Ende. Unter Renders, die die Messe in jedem Jahr ein wenig größer machte, wurden viele Experimente gestartet, wie zum Beispiel eine Sektion „Design“, die zum 25. Jubiläum etabliert wurde und auch gleich wieder verschwand. ...mehr







News vom 19.06.2018

Neubesetzungen im Museum Folkwang

Neubesetzungen im Museum Folkwang

Sam Gilliam: Farbenrausch im Kunstmuseum Basel

Sam Gilliam: Farbenrausch im Kunstmuseum Basel

Friedrich Werthmann gestorben

Friedrich Werthmann gestorben

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