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Am 17.12.2019 Auktion 71: Alte und Moderne Kunst – Autographen und Manuskripte – Illustrierte Bücher

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Enten am Wehr / Alexander Koester

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© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


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spring swing, 2012 / Heinz Mack

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Amazone, nach 1906 / Franz von  Stuck

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© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


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Marktberichte

Europäische Malerei des 19. Jahrhunderts bei Sotheby’s in London

Morgenstimmung aus Norwegen


Harald Sohlberg, Modne Jorder, 1898

In Zentraleuropa ist Harald Sohlberg ein Unbekannter, auch wenn das Museum Wiesbaden ihm aus Anlass seines 150. Geburtstages in diesem Sommer eine Retrospektive gewidmet hat. In seiner norwegischen Heimat zählt Sohlberg zu den großen Künstlern. Das verdankt er vor allem seiner neoromantischen Landschaftsmalerei, die er ...mehr

09.12.2019

Neumeister rückt die Skulptur mit einem frischen Katalog neu in den Fokus, ohne dabei zu vom Kerngeschäft der Klassischen Moderne bis zu den Zeitgenossen abzulenken

Zwei Gesichter der Kunst


Alexej von Jawlensky, Heilandsgesicht, 1919/20

„Ich wollte weiter meine gewaltigen starkfarbigen Bilder malen, aber ich fühlte, ich konnte nicht“, schrieb Alexej von Jawlensky nach seiner Flucht vor dem Ersten Weltkrieg in die Schweiz über eine Phase, die zudem von familiären Problemen geprägt war. Seit 1915 wandte er sich wieder verstärkt seinen menschlichen Antlitzen zu, aus denen er die Gruppen „Mystische Köpfe“ und „Heiligengesichter“ und schließlich die sogenannten „Abstrakten Köpfe“ entwickelte. Die von Jawlensky beschriebene zurückgenommene Farbgewalt schlägt sich in der neuen Schaffensphase etwa im „Heilandsgesicht“ von 1919/20 nieder. Aus wenigen Linien formte er mit Bleistift die stilisierte geometrische Maske und gab die Farbe mit Öl hinzu. Die strichartigen Augen und der ebenfalls geschlossene Mund lassen die Person entrückt und verschlossen wirken, obwohl das freundliche Kolorit dem Kontrast bietet. Wahrscheinlich liegt in dieser Unnahbarkeit und Spannung zwischen Leichtigkeit und Schwere, Zugänglichkeit und Distanz auch das spirituelle Element, das Jawlensky zu seinem religiösen Titel führte. Doch gerade diese Meisterschaft des Expressiven hat ihren Preis: Neumeister wünscht sich 250.000 bis 350.000 Euro für das Hauptstück des Abends. ...mehr

04.12.2019

Moderne und zeitgenössische Kunst mit vielen expressionistischen Höhepunkten bei Ketterer in München

Isolatoren der Verschwörung


Lovis Corinth, Eisbahn im Berliner Tiergarten, 1909

Für Flaggen hatte Lovis Corinth immer ein besonderes Faible. „Wenn es wo Fahnen gab, war er schnell bei der Hand zum Malen“, erinnerte sich seine Ehefrau Charlotte Berend-Corinth später an den Spleen ihres Mannes. Lustig flattern die deutschen Reichsflaggen auch auf seinem Gemälde „Eisbahn im Berliner Tiergarten“ von 1909. Für das Motiv musste Corinth nicht lange laufen, das beliebte Ausflugsziel lag ganz in der Nähe seiner Wohnung. Mit flottem Pinselstrich hielt der Künstler die freizeitliche Atmosphäre fest, die sich wie auf den Winterbildern der alten Niederländer mit allerlei geübten Schlittschuhläufern füllt. Auf der Abendauktion moderner und zeitgenössischer Kunst bei Ketterer in München ist das Gemälde, das schon mehrmals, darunter zuletzt 1994 bei Christie’s in London, den Besitzer gewechselt hat und zuletzt 1996/97 in München, Berlin, Saint Louis und London öffentlich ausgestellt war, mit 250.000 bis 350.000 Euro einer der Hingucker. ...mehr

03.12.2019

Fotografie aus 150 Jahren bei Bassenge in Berlin

Weltzusammenhänge


Jochen Lempert, Schwäne, um 1995

Eher beiläufig wirkt das, was der Fotograf Jochen Lempert auf seinen Bildern einfängt. Das können vorbeiziehende Schwäne, eine Libelle im Anflug oder die Blüte eines Stiefmütterchens sein. Sein Thema ist vor allem die Natur: Tiere, Pflanzen und andere Naturphänomene wie Wellen, Wolken und Lavaströme. Er fotografiert analog in Schwarzweiß, verzichtet auf digitale Tricks oder Nachbearbeitungen und entwickelt alle Abzüge per Hand in der Dunkelkammer. Da können schon einmal Staubkörner oder Flusen zu sehen sein, Falten und Risse im Druckpapier auftreten oder die Ränder ausfransen. Gezielt setzt Lempert Effekte wie Weichzeichner oder die körnige Textur einer Vergrößerung ein. Die perfekt inszenierte Hochglanzfotografie ist nicht sein Ding. Der 1958 in Moers geborene Künstler, der zunächst Biologie studiert hat und sich seit Beginn der 1990er Jahre als Fotograf betätigt, will dem Betrachter leicht zu übersehende Phänomene des Alltags näherbringen, ohne ihn dabei zu überrumpeln. Mit seinen Bildern lädt er ihn zum Nachdenken darüber ein, wie alles auf der Welt miteinander zusammenhängt. ...mehr

02.12.2019

Alte Kunst und Kunsthandwerk bei Neumeister in München

Schuld und Sühne


Giovanni Battista Salvi, Betende Madonna

In der Bibel verliert der Mensch den Zugang zum Paradies durch den Sündenfall. Die Folge ist das entbehrungsreiche und schwierige Leben von Adam und Eva auf der Erde, das unglücklicher Weise noch den Brudermord von Kain und Abel zur Folge hat. Das Blatt wendet sich erst mit Jesus Christus und seinem freiwilligen Opfertod. In der kirchlichen Tradition wird seine Mutter Maria als Antipodin zu Eva gesehen, die als reine Jungfrau mit Hingabe und Gottgefälligkeit gesegnet ist. So malt sie auch der Barockkünstler Giovanni Battista Salvi, genannt Il Sassoferrato. Seine betende Jungfrau ist ganz in ihr Gebet vertieft und hält ihre Augen geschlossen. Ihr blondes Haar fällt offen herab, ein weißes Tuch rahmt ihren Kopf. Der königsblaue Umhang und das rote Gewand leuchten gemeinsam mit dem zarten Inkarnat Mariens intensiv vor dem schwarzen Hintergrund. Mit der „Betenden Madonna“ können Interessenten nun bei Neumeister in München für nicht allzu hohe 60.000 bis 80.000 Euro eine der bekanntesten Bildschöpfungen Sassoferratos erwerben. ...mehr

01.12.2019

Die 50. Ausgabe der Cologne Fine Art & Design hat eröffnet und will mit ihrem bunten Mix wieder auf Erfolgskurs

An der Schnittstelle vieler Disziplinen


Silberwaren von Goudji und Malerei des Informel am Stand von Samuelis Baumgarte

„Alt und neu, Europa und die Welt, Kunst und Antiquitäten, eine Reise durch die Welt der Kunst“ – das soll nach Worten Daniel Hugs, des neuen Direktors der Cologne Fine Art & Design, die Messe nunmehr ausmachen. Dabei soll „das Design als wesentlicher Beitrag in ...mehr

20.11.2019

Eine neue Ausgabe der Art Düsseldorf hat eröffnet und präsentiert viel regionale Kunst mit internationalem Anspruch

Aller guten Dinge sind drei


Jonathan Meeses Bodengestaltung am Stand von Sies + Höke

„Nach der Behebung von Kinderkrankheiten und logistischen Schwierigkeiten können wir uns nun in der dritten Ausgabe voll auf die Inhalte konzentrieren“, meinte der Messechef Walter Gehlen zur Auftaktpressekonferenz der neuen Auflage der Art Düsseldorf. Die Verkaufsschau versteht sich als internationale Kunstmesse mit betonter Verankerung in der Region. Die Hälfte der 98 Aussteller kommen aus dem Ausland, davon zehn Prozent aus Asien und den USA. 30 Prozent sind in Düsseldorf und der Region beheimatet. 75 Prozent der Teilnehmer sind mindestens schon einmal mit dabei gewesen. Scheinbar scheint das auf „Abgrenzung und Eigenständigkeit bedachte Konzept“, so Walter Gehlen, gut anzukommen. „Die zwei wichtigsten Städte des Rheinlandes verdienen auch zwei Kunstmessen, erst recht in einer Region, wo sich extrem viele Kunstsammler und Museen finden“, so Gehlen weiter. ...mehr

15.11.2019

Der Kunstherbst in Paris hat viele Höhepunkte. Nach der erfolgreichen Messewoche mit der FIAC, der Paris Internationale und weiteren Nebenmessen rüstet sich die französische Hauptstadt jetzt für die Paris Photo. Zuwachs auch für die Galerienszene: Der New Yorker Mega-Dealer David Zwirner hat im Oktober seine Pariser Dependance im Marais eröffnet

Ein Magnet für Kunstliebhaber


Skulptur von Alex Katz bei „Hors les Mur“ in Paris, 2019

Es ist kühl in diesen Pariser Herbsttagen. Das Laub fällt langsam von den Bäumen in den Tuilerien unweit des Louvre herab, wo gerade die bedeutende Herbstschau von Leonardo da Vinci eröffnet hat. Doch halt, etwas Ungewöhnliches entdeckte der Passant da Ende Oktober hoch in den fast schon kahlen Bäumen. Drei Stühle thronten auf den Ästen dreier Bäume im Kreuzungsbereich der großen Allee. Waren es improvisierte Baumhäuser von Klimaaktivisten oder Hochsitze von Stadtjägern? Junge Mediatoren gaben freundlich und kenntnisreich Erklärungen ab. Die Stuhl-Installation ist ein Werk des Schweizer Künstlers John Armleder mit dem Titel „Sans titre (Furniture sculpture – 3 chaises)“, ursprünglich 1985 entworfen und 2019 nochmals realisiert. Es handelte sich um eine temporäre Installation innerhalb des Skulpturenprojekts „Hors les Murs“, das seit einigen Jahren parallel zur Kunstmesse FIAC in den Gärten der Tuilerien stattfindet. 23 Außenskulpturen namhafter Künstler wie Alex Katz, Jenny Holzer, Katinka Bock oder Shana Moulton waren heuer in den Tuilerien versammelt und lockten nicht nur die regelmäßigen Spaziergänger auf den Pfad der Kunst. Auch Gäste aus aller Welt wurden so darauf aufmerksam gemacht, dass nur ein paar Fußminuten entfernt im Grand Palais die Pariser Foire internationale d’art contemporain ihre Tore geöffnet hatte. ...mehr

Die Highlights – Internationale Kunstmesse München demonstrieren zum zehnten Mal, welche Potenzen Deutschlands Top-Händler haben. Die Kunst & Antiquitäten München haben die Rolle der Alternative zu dieser hochkarätigen Messe übernommen. Beide Veranstaltungen sind bis Sonntag geöffnet

Ein Füllhorn grandioser Kunstwerke


Andrea Brustolon Werkstatt, Venezianischer Prunksessel, um 1730

Es hat sich auf dem Kunstmarkt vieles geändert – seit der Gründung der Highlights. Aber der Glanz und der hohe Anspruch dieser Kunstmesse, die gestern Abend mit Tausenden von Besuchern den Auftakt zur Jubiläumsausgabe beging, sind geblieben. Auch im zehnten Jahr ihres Bestehens kann sie sich als die hochkarätigste und schönste im deutschsprachigen Raum bezeichnen. Vor zehn Jahren gab es hier vielleicht mehr Gemälde Alter Meister. Aber wenn in diesem Jahr die international renommierte Genfer Galerie De Jonckheere mit Pieter Breughels d.J. detailreichem und handfestem Gemälde „Die Zahlung des Zehnten oder der Dorfrichter“ und mit einer verwunschenen „Winterlandschaft“ des Flamen Gysbrecht Leytens aus dem frühen 17. Jahrhundert auftritt, hat die Messe ein Schwergewicht des Altmeistermarktes nach München geholt. Der Großteil der Gemäldehändler hat jedoch die Moderne im Blick. Der Markt für französische Impressionisten ist bekanntlich stark ausgedünnt. Umso bemerkenswerter ist Alfred Sisleys Gemälde „Les Chasseurs“ von 1873, das die Galerie Salis beisteuert. Mit 2 Millionen Euro gehört es zu den teuersten Exponaten der Messe, zu sehen auf der Sonderverkaufsschau „Orangerie“, mit der die Highlights den Initiatoren und Mitstreitern der ersten Jahre, etwa dem Kunsthandel Böhler, der Kunstkammer Laue, dem Antiquariat Bibermühle oder der Silberspezialistin Helga Matzke, ihre Referenz erweisen. ...mehr

Viennacontemporary hat ihre Tore für das Publikum geöffnet und präsentiert im Wiener Kunstherbst ein vielfältiges Angebot

Zwischen Neu und Alt, der Mitte und dem Osten


auf der Viennacontemporary 2019

Schon seit vielen Jahren gibt es sie – eine Wiener Messe für zeitgenössische Kunst mit dem Schwerpunkt auf Zentral- und Osteuropa, ohne jedoch andere Regionen völlig auszublenden. Unter anderen Bezeichnungen und an verschiedenen Orten immer wieder einem Wandel unterworfen, steht die diesjährige Ausgabe der Viennacontemporary erstmals unter der künstlerischen Leitung von Johanna Chromik. Die gebürtige Polin sammelte ihre Erfahrungen in deutschen und US-amerikanischen Galerien und kennt sich in den Kunstszenen West- und Osteuropas aus. Auch der Austragungsort in der Marx Halle tut das Seinige, um der Messe einen adäquaten Rahmen zu geben. Die ungewohnt großen Gründerzeithallen im alten Schlachthofareal öffnen unter den historischen gusseisernen Konstruktionen ein geräumiges, lichtdurchflutetes Ambiente, das in seiner ansprechenden und gewinnenden Form nur selten bei Kunstmessen erlebbar ist. Modern für multifunktionale Events hergerichtet, versammeln sich hier nun 110 Galerien aus 26 Ländern in großzügigen Kojen an breiten Gängen. Teilnehmer aus Polen, Rumänien, der Slowakei oder Tschechischen Republik, den baltischen Ländern, der Ukraine, Serbien, Ungarn oder Russland laden zu einem erfrischenden Parcours nicht alltäglicher Positionen ein. Über 40 Teilnehmer kommen aus Österreich, elf aus Deutschland. ...mehr







News vom 10.12.2019

Chemnitz erwirbt Henrike Naumanns „Bergarbeiterkneipe“

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Schweizer Kunst in Martigny

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Ryoji Ikeda in Wolfsburg

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