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Am 16.03.2019 Auktion 270 'Europäisches Glas und Studioglas'

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Stillleben mit Blaudistel und Fruchtschale, 1958 / Karl Schmidt-Rottluff

Stillleben mit Blaudistel und Fruchtschale, 1958 / Karl Schmidt-Rottluff
© Galerie Neher - Essen


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Mädchen mit Katze / Otto Scholderer

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© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


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Ohne Titel, 1965 / Ernst Wilhelm Nay

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© Galerie Neher - Essen


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Marktberichte

Die Alten Meisterinnen hatten diesmal bei Sotheby’s in New York das Sagen und sorgten für eine rege Beteiligung auf Käuferseite sowie neue Rekorde

Die siegestrunkenen Frauen


Marie Louise Elisabeth Vigée-Lebrun, Portrait von Mohammed Derwisch Khan, 1788

Im Sommer 1788 trafen am Vorabend der Französischen Revolution in Paris zwei besondere Menschen aufeinander: Mohammed Derwisch Khan, ein Botschafter aus dem südindischen Staat Mysore, und die Malerin Marie Louise Elisabeth Vigée-Lebrun. Der Muslim aus einer traditionellen patriarchalischen Gesellschaft, der für seinen Sultan bei König ...mehr

14.02.2019

Mit einer vielfältigen Auswahl bediente Neumeister in seiner Septemberauktion „Alte Kunst“ ein breites Publikum. Dass viele Käufer fündig wurden, zeigt die Zuschlagsquote von knapp 64 Prozent, und so manches Los entpuppte sich als heißbegehrtes Juwel

Die spielsüchtige Venus


Josef Karl Stieler, Gräfin Sophie Kisseleff, 1834

Wie bereits ihre Mutter war die Gräfin Sophie Kisseleff ihrer außerordentlichen Schönheit wegen in ganz Europa bekannt. Die 1801 in der heutigen Ukraine geborene Politikertochter festigte ihren ohnehin hohen gesellschaftlichen Stand zusätzlich durch eine gute Partie: Im Jahr 1821 ehelichte Sophie den russischen General Pavel Kisseleff, der zu einem der mächtigsten Männer in den Donaufürstentümern aufstieg. Die Gräfin Kisseleff war jedoch noch aus einem weiteren Grund in allen gesellschaftlichen Kreisen berühmt – oder vielmehr berüchtigt. 1841 ließ sie sich, ohne ihren Gatten, in Bad Homburg nieder und wurde nicht nur zu einem regelmäßigen Gast, sondern auch zur Teilhaberin der dort neu eröffneten Spielbank. Ihre ausgeprägte Leidenschaft für dieses kostspielige Vergnügen inspirierte gleich mehrere Literaten, darunter Dostojewski und Stevenson, die sie in der Figur einer alternden spielsüchtigen Gräfin in ihren Werken verewigten. ...mehr

10.02.2019

Sotheby’s versuchte sich in London an einem anderen Blick auf die Malerei im 19. und frühen 20. Jahrhundert. Das Publikum reagierte darauf jedoch eher zurückhaltend. Die bekannten Namen trieben manchen Preis in die Höhe, es blieb aber auch Vieles liegen

Malerei in Zeiten des Umbruchs


Wilhelm von Kobell, Reiter am Tegernsee, 1832

Wilhelm von Kobell erlebte als Sohn eines kurpfälzischen Beamten die drastischen Veränderungen in der Kunst, aber auch auf politischer und gesellschaftlicher Ebene am Übergang vom 18. zum 19. Jahrhundert. Er gehörte zu einer der ersten Generationen von Malern, die nun an den vielerorts in Deutschland neu gegründeten Kunstakademien ausgebildet worden waren, und sollte in seinem späteren Leben als Professor für Landschaftsmalerei an der Münchner Akademie auch zum Mitglied der frühen Lehrergeneration an diesen Institutionen werden. Neben seinem Hauptmotiv, der Landschaft mit Tieren, betätigte sich Kobell häufig auch als Schlachtenmaler, die Kriege der napoleonischen Zeit boten ihm dafür zahllose Vorlagen. ...mehr

07.02.2019

Rückblick: Hohe Zuschlagsquoten und unerwartete Millionenwerte bei den Alten Meister im Dorotheum

Starke Frauenriege


Artemisia Gentileschi, Lucretia

Wahrscheinlich war es Artemisia Gentileschi manchmal wie der antiken Gestalt der Lucretia zumute. In der männlich dominierten Kunstwelt musste sich die 1593 in Rom geborene Barockmalerin behaupten, genauso wie ihre berühmte mythologische Vorfahrin. Obwohl die Gattin des Konsuls Lucius Tarquinius Collatinus von aller Schuld frei gesprochen wurde, wollte sie aufgrund einer Vergewaltigung nicht mit der Schande leben und Selbstmord begehen. Daher galt Lucretia als Bild der Tugendhaftigkeit. Auch Artemisia Gentileschi sah sich männlichen Nachstellungen ausgesetzt, die 1612 in einen Prozess mündeten, in dem ihr Malerkollege Agostino Tassi verurteilt wurde. Kein Wunder, dass sich Gentileschi häufig mit stärken Frauen der Mythologie und Bibel auseinandersetzte: Judith, Esther, Susana und die Ältesten, Delilah, Corsica und immer wieder Lucretia. Im Dorotheum stand nun eine Version mit der schönen Lucretia zum Verkauf, die in markantem Schlaglicht bereits ihren Oberkörper für den finalen Dolchstoß entblößt hat. Die spannungsvolle Komposition behauptete ihre Favoritenrolle eindrucksvoll: Die Römerinnen erspielten in einem atemberaubenden Wechsel der Gebote stattliche 1,6 Millionen Euro und konnten den Schätzpreis von mindestens 500.000 Euro damit mehr als verdreifachen. Das begehrte Bild geht nun in eine australische Sammlung. ...mehr

05.02.2019

Bei der letzten Design-Runde von Quittenbaum waren die Objekte der italienischen Firma Danese der Renner. Mit einem durchschnittlichen Absatz und teils beachtlichen Zuschlägen wurde das Münchner Haus für sein Angebot belohnt. Doch zu Teures ließen die Kunden liegen

Viva Italia


Bruno Munari, Kinetisches Objekt „Tetracono SM“, 1965

Der Name Danese bezeichnet nicht einfach nur eine Firma. Genau so gut kann er als ein Synonym für das italienische Design seit den 1950er Jahren herangezogen werden. In Deutschland sind die Eheleute Mieke und Jan Teunen die Stellvertreter des Mailänder Unternehmens. Seit 1988 waren sie die exklusiven Vertriebler für die Kollektion der Designverleger Jacqueline Vodoz und Bruno Danese. Von Beginn an sammelten die Teunens auch privat die gern mehrdeutigen und verspielten Danese-Produkte. Als die Firma in den 1990er Jahren verkauft wurde, ergänzten sie ihre Bestände nochmals gezielt um einige eigentlich längst vergriffene Artikel. Nun haben sich Mieke und Jan Teunen entschlossen, ihre Sammlung zu veräußern. Bereits im Vorfeld erregte die Auktion ihrer Kollektion bei Quittenbaum in München breites Interesse, seit langem gab es keine derart umfangreiche Ausstellung bedeutender Danese-Künstler wie Enzo Mari oder Bruno Munari. Mit einer losbezogenen Zuschlagsquote von 73 Prozent und teils spannenden Bietgefechten sollten sich die Hoffnungen bestätigen. ...mehr

31.01.2019

Weniger Galerien, mehr Qualität: Die zwanzigste Ausgabe der Art Rotterdam endete am Sonntagabend mit 28.000 Besuchern. Messedirektor Fons Hof zieht eine positive Bilanz und reflektiert die Veränderungen auf dem Kunstmarkt

Konsolidierung auf der Art Rotterdam


Willem de Haan, Metrostation Van Nellefabriek, 2019

Ein großes gelbes, im Dunkeln leuchtendes „M“ steht in Rotterdam für eine Metrostation. Dass eine solche allerdings auch direkt vor dem Haupteingang der Van Nellefabriek, dem Veranstaltungsort der Kunstmesse Art Rotterdam, existiert, stellte für die Besucher der Vernissage am vergangenen Mittwochabend eine Überraschung dar. Sie ...mehr

12.02.2019

Ende November fand die 16. Ausgabe der auf Videokunst spezialisierten Loop Barcelona statt. Über 4.500 überwiegend professionelle Besucher trafen sich zum intensiven Austausch rund um die internationale Videoproduktion

Die Faszination des bewegten Bildes


Tamir Zadok, Art Undercover, 2017

Sie begegnen uns auf Schritt und Tritt: Videos, kurze Filmchen mit bewegten Bildern, haben seit vielen Jahren Einzug in unseren Alltag gehalten, ob als Nachrichtenclip im Online-Newsportal, als Do-it-yourself- oder Influencer-Video auf Youtube, als Kochanleitung auf Social Media-Seiten oder als Animationsfilm für Kinder auf dem iPad. Spätestens mit den ersten Videoexperimenten Nam June Paiks in den 1960er Jahren gehören von Künstlern produzierte Kurzfilme fest zum Kunst- und Ausstellungsbetrieb. Heute ist das Medium Video aus der Kunstwelt nicht mehr wegzudenken. Und auch der Sammlermarkt für zeitbasierte Medienkunst wächst kontinuierlich. Internationale Großsammler wie die Düsseldorferin Julia Stoschek oder das Ehepaar Isabelle und Jean-Conrad Lemaître aus Frankreich setzen neue Maßstäbe, an denen sich auch die öffentlichen Museumssammlungen orientieren müssen. ...mehr

Die 49. Ausgabe der Cologne Fine Art hat ihre Tore geöffnet

Der letzte Schritt vor dem halben Jahrhundert


Angela Glajcar, Terforation, 2014

Es ist wieder so weit. Nach einer erfolgreichen Art Düsseldorf in der vergangenen Woche versucht nun die Cologne Fine Art nachzuziehen. Anders als in der Landesshauptstadt, wo Gemälde und Plastiken seit 1945 im Fokus standen, versteht sich Köln als eine „Messe, die verführt“, so die Direktorin Cornelia Zinken auf der Pressekonferenz. Sie will einen „Gang durch eine Wunderkammer der Jahrhunderte“ inszenieren und ihre Messe als Entdeckerschau positionieren. Folglich breit gestreut ist das vielfältige, Dekaden überspannende Angebot aus vorwiegend europäischen, aber auch außereuropäischen Artefakten. Keineswegs sieht man sich dabei nur als Verkaufsplattform, wie Thole Rotermund vom Kunsthandelsverband betonte, sondern möchte über die Kunst miteinander ins Gespräch kommen. Konzentriert in einer abgespeckten Messehalle konnten die Veranstalter 79 Aussteller zur Teilnahme bewegen. Das Spektrum erstreckt sich von hochpreisigen Gemälden und Plastiken im Millionenbereich, über Schmuck und Mobiliar bis hin zu afrikanischen und ostasiatischen Kunstgegenständen, auch wenn sich die vier letztgenannten Bereiche im Laufe der Jahre immer stärker auf wenige Händler reduziert haben. Wie löchrig ist das Terrain, auf dem Messe kurz vor ihrem 50. Geburtstag steht? Diese Frage mag sich der Besucher gleich zu Beginn stellen, wenn er unter den herabhängenden, gerissenen Papierbögen mit zentralem Hohlraum von Angela Glajcar hindurchwandelt. „Terforation“ nennt sie ihr wie Wäsche an der Leine hängendes, über den Köpfen der Besucher schwebendes Konstrukt von 2014, was die Galerie Utermann als Auftakt zur Cologne Fine Art stellt. ...mehr

Die diesjährige Paris Photo punktete mit einem hochkarätigen Angebot aus allen Epochen des Mediums Fotografie, spannenden Artist Talks und mehr als 300 Fotokünstlern zum Anfassen: 68.876 Besucher wussten das zu schätzen

Wo Sammlerträume wahr werden


auf der Paris Photo 2018

Ausnahmezustand in Paris. Über 120 politische Würdenträger waren am vorvergangenen Wochenende in die französische Hauptstadt gekommen, um den 100. Jahrestag des Endes des Ersten Weltkrieges zu zelebrieren. Während die hochrangigen Politiker am Sonntagmorgen ihren Festakt am Arc de Triomphe begannen, strömten unzählige Fotofreunde zum nur wenige Gehminuten entfernten Grand Palais, dem Austragungsort der Paris Photo. Die weltweit wichtigste Spezialmesse für Fotografie schloss am Sonntagabend mit einem Besucherrekord: Fast 70.000 Interessierte haben das fünftägige Fotospektakel besucht. Gegenüber dem Vorjahr ist das eine Steigerung von fast sieben Prozent. ...mehr

Die PAN Amsterdam – eine Kunst- und Antiquitätenmesse für Europa, aber ohne deutsche Beteiligung

Für Platzhirsche


Piet Mondrian, Elisabeth Sophia Maria Cavalini, 1901

Heuer wird die PAN Amsterdam 32 Jahre alt. Im Laufe ihrer Geschichte hat sich die Kunst- und Antiquitätenmesse immer wieder gehäutet. War sie einst eine europäische Messe mit Händlern und Galerien auch aus Deutschland, ist sie in den letzten Jahren zu einer rein niederländischen Veranstaltung geworden, was aber die deutschen Kunstliebhaber nicht davon abhält, nach Amsterdam zu reisen. In diesem Jahr erwartet sie auf der PAN eine Sensation, die keiner so vorausgesehen hat. Bei den Vorbereitungen wurde noch vor der offiziellen Begehung durch das Publikum ein Gemälde von Piet Mondrian am Stand von Kunsthandel E.J. van Wisselingh & Co. aus Haarlem entdeckt. Es handelt sich dabei um ein Portrait der Elisabeth Sophia Maria Cavalini. ...mehr







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