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Am 22.10.2019 Sonderauktion: Sammlung Rudolf Neumeister

© Neumeister Münchener Kunstauktionshaus

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spring swing, 2012 / Heinz Mack

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© Galerie Neher - Essen


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Im Park von Schloss Mainberg bei Schweinfurt, 1874  / Hans Thoma

Im Park von Schloss Mainberg bei Schweinfurt, 1874 / Hans Thoma
© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


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Amazone, nach 1906 / Franz von  Stuck

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© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


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Marktberichte

Der Nachlass von Rudolf Neumeister wird in München versteigert. So wollte es Grandseigneur des deutschen Auktionswesens

Zwischen Humpen und Skulpturen


Balthasar Permoser, Flora, um 1710/15

Mit drei dicken Katalogen und rund 750 Kunstwerken geht Neumeister in München in seine neue Auktionsrunde. Dort ist versammelt, was Rudolf Neumeister in seinem langen Leben mit Neugier und Entdeckerlust zusammengetragen hat. Der im Februar 2017 mit 91 Jahren verstorbene Chef des Münchner Auktionshauses wollte, ...mehr

21.10.2019

Das Kinsky startet in Wien mit einem breiten Angebot an Kunst und Kunsthandwerk alter Epochen in die neue Saison

Es herbstet allenthalben


Rudolf von Alt, Blick nach San Giorgio Maggiore von der Mole in Venedig, nach 1864

Beginnt bei uns der Herbst, so zieht es so manchen in wärmere Gefilde. Wer noch unentschlossen ist, kann sich in Venedig kurz ausruhen und von dort aus tiefer in Süden reisen, falls die Serenissima ihn nicht verzaubert und bei sich behält. Dem Charme Venedigs in herbstlichem Flair erlag Rudolf von Alt nach 1864 mit seinem „Blick nach San Giorgio Maggiore von der Mole in Venedig“. Der Campanile der Klosterinsel ragt in Rostrot in den weiten Himmel empor und scheint uneingeschränkter Herrscher über die grauen Wolken und das grünliche Wasser zu sein. Bestechend ist Alts Fähigkeit, die melancholische Atmosphäre einzufangen, die hier nicht die zumeist südliche Heiterkeit Venedigs vermittelt. Ungewöhnlich für Rudolf von Alt ist zudem, dass es sich hier um ein Ölbild und kein Aquarell handelt. Diese lyrische Arbeit steht als eine der Favoritinnen mit 70.000 bis 100.000 Euro in der Auktion „Alte Meister – Gemälde des 19. Jahrhundert“ im Wiener Kinsky an vorderster Front. ...mehr

20.10.2019

Die Alten Meister der Herbstsaison im Wiener Dorotheum überzeugen mit Qualität und Reichhaltigkeit

Madonnen und Frauen


Raffaello Sanzio, genannt Raffael, Umkreis, Madonna mit Kind

Raffaello Sanzio, kurz Raffael, gilt mit seinen ausgewogenen und durchdachten Kompositionen als einer der Hauptmeister der Renaissance. Ob er selbst Hand an die „Madonna mit Kind“ gelegt hat, die das Dorotheum in Wien nun innerhalb der Alten Meister feilbietet, bleibt in der Forschung strittig, wie auch bei anderen ihm zugeschriebenen Werken. Die Verortung in seinen nahen Umkreis lässt sich allerdings kaum leugnen. Nicht nur in diesem Fall setzte Raffael seine Madonna ins Grüne, vor eine mediterrane Ideallandschaft mit einem weiten Blick bis zum Horizont der ausblauenden Hügel- und Bergketten. Auch die fein durchdachte Linienführung spricht für den Stil des Meisters, etwa an der Stelle, an der der rechte Arm des stehenden Jesusknaben in den Schwung des Gewandes Mariens, die ihn mit der Hand hält, über führt. Im Ausschnitt und der Machart reiht sich die vorliegende Arbeit somit unter die Andachtsbilder, die der junge Raffael in seinen späten Jahren in Umbrien und in den ersten Jahren seiner Florentiner Periode schuf. Diese setzte um 1504 ein und gilt damit heute als zumeist anerkannte Datierung der marktfrischen Madonna, die dieselbe aristokratische Familie über Generationen hinweg aufbewahrte und dann an den heutigen Besitzer weitergab. ...mehr

18.10.2019

40 Jahre Glas bei Fischer: Zum Jubiläum hat der Heilbronner Versteigerer ein umfangreiches Angebot mit zerbrechlicher Kunst zusammengestellt

Wegzeichen und Friedenswächter


Kurfürsten-Humpen, Franken, 1670

Im September 1979 war es soweit: Der Auktionator Jürgen Fischer veranstaltete seine erste Spezialauktion, die sich rein um das Thema Glas drehte. Seitdem führt das Heilbronner Unternehmen jährlich drei spezielle Glasauktionen durch und hat sich dadurch zum Spezialisten auf diesem Sammelgebiet und zu einem der wichtigsten Umschlagorte für den internationalen Glashandel entwickelt. Nach vierzig Jahren stehen die Auktionstermine bei Museen und Sammler aus der ganzen Welt fest im Kalender. Auch diesmal sind Fischer zahlreiche Einlieferungen aus 2000 Jahren Glasproduktion geglückt, die die beiden Kataloge auf rund 1150 Positionen anwachsen lassen. Im ersten Teil mit europäischer Ware des 16. bis 19. Jahrhunderts sticht eine kleine, aber bedeutende norddeutsche Privatsammlung mit 30 hochwertigen Gläsern hervor. Sie geht die etwa mit einem venezianischen Fadenglaspokal aus dem 17. Jahrhundert in zarter Netzoptik für 3.000 bis 4.000 Euro oder einem böhmischen Henkelkrug von 1599 mit einer Hirschjagd in bunter Emailmalerei für 1.800 bis 2.500 Euro an den Start. ...mehr

17.10.2019

Bei der Alten Meistern von Koller in Zürich suchten die Käufer die niederländische Kunst aus Renaissance und Barock. Bei den Italienern und dem 19. Jahrhundert zeigten sie sich zurückhaltender

Kluger Frechdachs


Meister von 1537, wohl Frans Verbeeck, Bildnis eines Narren, um 1550

Er trat als Favorit bei den Gemälden Alter Meister an und behauptete diese Rolle im Züricher Auktionshaus Koller auch eindrücklich: Der Narr, der den Betrachter durch seine gespreizten Finger fixiert. Dabei treibt er vielleicht ein falsches Spiel. Denn die Brille, die in der Kunst gemeinhin als Symbol für die Gelehrsamkeit gilt, hat er abgesetzt und hält sie vor seinem Bauch. Zu genau sollte man also nicht hinschauen. Ging doch früher der Brillenkauf aufgrund der schwankenden Qualität bei der aufwändigen Herstellung oft mit Blendung und Betrug einher. Aber der lachende Spaßmacher mit Eselsohrenmütze und Narrenstock bittet ja schon um Verzeihung. Denn der Blick durch seine Finger illustriert das alte holländische Sprichwort „door de vingers zien – durch jemandes Finger sehen“, also einmal etwas durchgehen lassen und das Fehlverhalten anderer nicht ahnden. Vielleicht fordert der Spaßmacher den Betrachter auch dazu auf, in seinem Leben nicht alles so ernst zu nehmen. Die Tafel stammt aus der Hand des Meisters von 1537, den der niederländische Kunsthistoriker Jaco Rutgers in seiner Expertise mit Frans Verbeeck identifiziert. Trotz des nicht ganz greifbaren Malers verabschiedete sich das um 1550 entstandene Gemälde taxgerecht für hohe 580.000 Franken. ...mehr

12.10.2019

Die Highlights – Internationale Kunstmesse München demonstrieren zum zehnten Mal, welche Potenzen Deutschlands Top-Händler haben. Die Kunst & Antiquitäten München haben die Rolle der Alternative zu dieser hochkarätigen Messe übernommen. Beide Veranstaltungen sind bis Sonntag geöffnet

Ein Füllhorn grandioser Kunstwerke


Andrea Brustolon Werkstatt, Venezianischer Prunksessel, um 1730

Es hat sich auf dem Kunstmarkt vieles geändert – seit der Gründung der Highlights. Aber der Glanz und der hohe Anspruch dieser Kunstmesse, die gestern Abend mit Tausenden von Besuchern den Auftakt zur Jubiläumsausgabe beging, sind geblieben. Auch im zehnten Jahr ihres Bestehens kann sie ...mehr

16.10.2019

Viennacontemporary hat ihre Tore für das Publikum geöffnet und präsentiert im Wiener Kunstherbst ein vielfältiges Angebot

Zwischen Neu und Alt, der Mitte und dem Osten


auf der Viennacontemporary 2019

Schon seit vielen Jahren gibt es sie – eine Wiener Messe für zeitgenössische Kunst mit dem Schwerpunkt auf Zentral- und Osteuropa, ohne jedoch andere Regionen völlig auszublenden. Unter anderen Bezeichnungen und an verschiedenen Orten immer wieder einem Wandel unterworfen, steht die diesjährige Ausgabe der Viennacontemporary erstmals unter der künstlerischen Leitung von Johanna Chromik. Die gebürtige Polin sammelte ihre Erfahrungen in deutschen und US-amerikanischen Galerien und kennt sich in den Kunstszenen West- und Osteuropas aus. Auch der Austragungsort in der Marx Halle tut das Seinige, um der Messe einen adäquaten Rahmen zu geben. Die ungewohnt großen Gründerzeithallen im alten Schlachthofareal öffnen unter den historischen gusseisernen Konstruktionen ein geräumiges, lichtdurchflutetes Ambiente, das in seiner ansprechenden und gewinnenden Form nur selten bei Kunstmessen erlebbar ist. Modern für multifunktionale Events hergerichtet, versammeln sich hier nun 110 Galerien aus 26 Ländern in großzügigen Kojen an breiten Gängen. Teilnehmer aus Polen, Rumänien, der Slowakei oder Tschechischen Republik, den baltischen Ländern, der Ukraine, Serbien, Ungarn oder Russland laden zu einem erfrischenden Parcours nicht alltäglicher Positionen ein. Über 40 Teilnehmer kommen aus Österreich, elf aus Deutschland. ...mehr

26.09.2019

Die Kunstmesse Art-O-Rama in Marseille am Ende des Sommers ist immer wieder ein Ort für Entdeckungen. Ein Dreivierteljahr, bevor die Manifesta 13 in Marseille an den Start geht, wurde die diesjährige Art-O-Rama zum Treffpunkt für Sammler, Künstler, Kuratoren und Kritiker

Bestes Kuratorenfutter


Stand von More Projects, Paris: „Toomanyrecords“

„Und nächstes Jahr im Juni sehen wir uns alle wieder in Marseille.“ So lautete einer der häufigsten Sätze auf der Art-O-Rama, der kleinen feinen Kunstmesse in der südfranzösischen Mittelmeerstadt. Die 13. Ausgabe der Manifesta in Marseille wirft bereits ihre Schatten voraus. Das Kuratorenteam der nomadisierenden europäischen Biennale trifft sich regelmäßig in Marseille, besucht Ateliers und Ausstellungsorte, hört sich um und entwickelt so nach und nach ein Gespür für diese Stadt, die geprägt ist von Einwanderung, kulturellen und gesellschaftlichen Unterschieden, ihrer traumhaften Lage am Meer und einem mediterranen Lebensgefühl, das bei aller vordergründigen Leichtlebigkeit auch immer wieder brutale Härten durchscheinen lässt. ...mehr

26.09.2019

Die Basler Entdeckermesse „Liste“ behauptet sich auch unter ihrer neuen Direktorin Joanna Kamm als wichtiges Sprungbrett für die Art Basel

Neues Team, konstante Qualität


Liste 2019

Wer in der vergangenen Woche die wichtigste Nebenmesse der Art Basel besuchte, fühlte sich wieder zuhause. Die schwarz-weiße Flagge der „Liste“ wehte wie immer über dem Turm der ehemaligen Warteck-Brauerei. Im Eingangsbereich herrschte die gleiche wuselige Betriebsamkeit wie all die Jahre zuvor. Sammler, Kuratoren, Künstler, Medienvertreter und sonstige Interessierte und Stammgäste, egal ob aus Zürich, Brüssel, Los Angeles oder Jakarta, waren angereist und kamen bei Kalbsbratwurst, Klopfer, Merguez und deren veganen Alternativen miteinander ins Gespräch. Wer jedoch genau hinschaute, stieß bereits im Eingangsbereich auf einige Neuerungen, die sofort klar machten, dass sich die „Liste – Art Fair Basel“ behutsam neu aufstellt, ohne jedoch ihre alten Tugenden über Bord zu werfen. ...mehr

Die 50. Art Basel lockt mit einem fulminanten Angebot moderner und zeitgenössischer Kunst Sammler aus aller Welt in die Schweiz. Die kuratierte Sektion Unlimited legt aber auch mutig den Finger in die offenen Wunden unserer Zeit

Kunst zwischen laut und leise


Sislej Xhafa, ovoid solitude, 2019

Größer könnte der Kontrast kaum sein. Im dichten Messetrubel der Unlimited Halle auf der Art Basel stehen die Besucher Schlange für ein Erlebnis der unheimlichen Art. Der saudi-arabische Künstler Abdulnasser Gharem, Jahrgang 1973, vertreten durch die Kölner Galerie Nagel Draxler, hat im Eingangsbereich eine begehbare Gummizelle aufgebaut, wie man sie in psychiatrischen Kliniken und Gefängnissen findet. Die gelbe Plastikmarkise am Eingang der Arbeit dürfte den meisten Messebesuchern noch aus der TV-Berichterstattung über die Ermordung des Journalisten Jamal Khashoggi im saudi-arabischen Konsulat in Istanbul bekannt sein. Die Besucher treten einzeln oder zu zweit ein und dürfen nur 40 Sekunden an diesem beklemmenden Ort verweilen. Auf einem Sektionstisch aus Edelstahl finden sie große Stempel mit Politikeraussagen und Literaturzitaten, in denen es um Macht und Gewalt geht. Die Besucher sind aufgefordert, sich einen davon auszusuchen und mit blutroter Stempelfarbe einen Abdruck auf den weißen Gummiwänden zu hinterlassen, die sich nach und nach rot einfärben. Ein Schelm, der Böses dabei denkt. ...mehr







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Huang Yong Ping gestorben

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