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Lenbachs Tochter Gabriele in Spanischer Hoftracht, 1901 / Franz von Lenbach

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Jugendstil-Kaffee-Set und -Tablett von Kayserzinn, um 1900 /

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Heinz Mack, Ohne Titel (N 9471), 2021 / Heinz Mack

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Musealer Sessel von Patriz Huber

Musealer Sessel von Patriz Huber

Nussbaum und Buche massiv, Nussbaumfurnier, im Sitz nach Befund rekonstruierte, im Rücken originale Federkernpolsterung mit Afrikfasson, Rosshaarpikierung und Schafwollauflage, tannengrüner Seidenvelours mit originaler Zierborte. Ältere Bruchreparatur an der linken Armlehne hinten. In sehr gutem altersgemäßem Zustand mit schöner Holzpatina. H 80, B 79, T 108 cm. Ausführung Darmstadt, Heinrich Julius Glückert, 1901.

Weitere Details:


Der Sessel stammt aus dem Atelierhaus des Malers Paul Bürck auf der Darmstädter Mathildenhöhe, der anlässlich der Internationalen Bauausstellung von Patriz Huber 1901 entworfen wurde. Es handelt sich offensichtlich um ein Möbel, das für Ruhe und Entspannung und nicht als Clubsessel konstruiert wurde, ähnlich also wie die chaise longue, die als Sitzmöbel in der Mitte des 18. Jahrhunderts populär wurde. Das im Darmstädter Katalog reproduzierte Foto zeigt den Blick in das Atelier Bürcks im Ernst Ludwig-Haus, mit den beiden Fauteuils hinten im Erker, vor den großen Fenstern, allerdings davon abgewandt. Ihre Aufstellung lässt darauf schließen, dass sie benutzt wurden, um mit dem von hinten hereinfallenden Tageslicht zu lesen oder, eben davon abgewandt, die Augen kurz zu schließen. Der schlichte, aber preziöse und aufwändig in Frankreich rekonstruierte Seidenvelours betont die außergewöhnliche Architektur des Sitzmöbels mit all seinen extravaganten Details: den aus dem Vollen geschnitzten vierkantigen Ballenfüßen, dem interessanten, aus den hinteren Beinen entwickelten Bogen, der die Armlehnen stützt, die nach vorne breiter werden und nahezu organisch gemuldet sind. Provenienz Atelier Paul Bürck, Darmstadt, Mathildenhöhe. Ab um 1942 Münchner Privatbesitz. Bedeutende europäische Privatsammlung. Literaturhinweise Vgl. Koch, Die Ausstellung der Darmstädter Künstlerkolonie, Darmstadt 1989, Reprint S. 148. Vgl. Koch/Fuchs (Hg), Großherzog Ernst Ludwig und die Ausstellung der Künstlerkolonie in Darmstadt von Mai - Oktober 1901, Darmstadt 1901, S. 148 und 26.

Taxe: 6.000 - 9.000 

Losnummer: 302



Weitere Inhalte:

Kunstsparte:


Möbel

Stilrichtung:


Design des 20. Jahrhunderts

Bericht:


Weinender Putto




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