Ergebnisse Impressionisten und Moderne Kunst bei Christie’s  |  | Paul Cézanne, Selbstportrait, um 1895 | |
Erwartungsgemäß wurde Paul Cézannes Selbstporträt um 1895 mit einem Zuschlag von 15,5 Millionen Dollar das Spitzenwerk bei der Auktion „Impressionist and Modern Art“ am gestrigen Abend bei Christie’s in New York. Angesetzt waren für das 55 x 47 cm große Ölgemälde, das vorletzte und gleichzeitig das größte von 26 Selbstbildnissen des Künstlers, 15 bis 20 Millionen Dollar. Und wie schon bei Sotheby’s behielt auch hier Stephen A. Wynn, der Casinobesitzer und Kunstsammler aus Las Vegas, die Oberhand und wird das Gemälde wie auch das tags zuvor bei der Konkurrenz für 21 Millionen Dollar ersteigerte „Dans les Roses“ von Pierre Auguste Renoir in seiner Wynn Collection zeigen. Den zweiten Platz belegte - auch wie erwartet - die Bronze „Petite danseuse de quatorze ans“ von Edgar Degas bei 9,2 Millionen Dollar (Taxe 8 bis 12 Millionen USD).
Entweder mochten zur Zeit nur wenige die Werke Alberto Giacomettis oder seine Freunde waren wegen des doppelten Angebot irritiert. Denn sowohl bei Sotheby’s wie auch bei Christie’s ging der auf 8 bis 12 Millionen Dollar geschätzte Bronzeguss „La Clairière“, eine Komposition mit neun Figuren, nicht weg. Dafür fand sein „Homme qui marche III“ bei 3,6 Millionen Dollar Gefallen (Taxe 3 bis 4 Millionen USD), und auch Henry Moores „Mutter mit Kind und Apfel“ reüssierte bei der oberen Schätzung 1,5 Millionen Dollar. Die eindrucksvolle „Komposition in Weiß, Blau und Gelb“ des De-Stijl-Künstlers Piet Mondrians von 1936 vertreten platzierte sich bei 7,2 Millionen Dollar innerhalb der Taxe 6 bis 9 Millionen Dollar und Paul Gauguins „Nature Morte à l'estampe japonaise“ kam auf 2,8 Millionen Dollar (Taxe 2,5 bis 3,5 Millionen USD). Sowohl nach Wert, als auch nach Losen wurden 81 Prozent verkauft und damit ein Umsatz von 59.737.900 Dollar eingefahren. Da Sotheby’s mehr Lose anbieten konnte, lag der Erlös trotz niedrigerer Zuschlagsquote hier mit 65.604.000 Dollar etwas höher. |