Die Kunst, online zu lesen.

Home


Magazin

News


Marktberichte


Ausstellungen


Journal


Portraits


Top Event


Netzkunst





Kunst kaufen
Werben

Translation EnglishFrench

Auktionsanzeige

Am 04.05.2019 Auktion 50 • Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts

© Auktionshaus Lehr

Anzeige

Stillleben mit Blaudistel und Fruchtschale, 1958 / Karl Schmidt-Rottluff

Stillleben mit Blaudistel und Fruchtschale, 1958 / Karl Schmidt-Rottluff
© Galerie Neher - Essen


Anzeige

Ohne Titel, 1993 / Fred Thieler

Ohne Titel, 1993 / Fred Thieler
© Galerie Neher - Essen


Newsmailer Eintrag

Bestellen Sie bitte hier:


Suchen mit Google

Google
WWW
kunstmarkt.com

Sammeln als Leidenschaft

Die Sammlung von Albert Figdor in dessen Wiener Wohnung

Wahre Sammler frönen ihrem Tun aus Leidenschaft. Das macht ab heute eine Ausstellung im Wiener Museum für Angewandte Kunst – kurz MAK - deutlich, die sich der Sammelleidenschaft Albert Figdors widmet. Der Wiener Jurist legte zwischen 1869 und 1927 die größte und bedeutendste bürgerliche Privatsammlung ihrer Zeit an. Seine Sammeltätigkeit ließ ihn auf den verschiedensten Gebieten des Kunsthandwerk und der freien Künste tätig werden. So trug er systematisch Spezialsammlungen zusammen und engagierte sich auch bei herausragenden Einzelstücken in der Malerei und der Plastik, die ihm kulturgeschichtlich interessant erschienen. Wie Figdor selbst es ausdrückte, wollte er nur „warme Sachen“ sammeln, die seiner Vorliebe für Gegenstände des häuslichen und handwerklichen Gebrauchs entsprachen und die ihm eine Geschichte aus dem Leben vergangener Zeiten erzählen konnten. Sein Schwerpunkt lag dabei auf dem Mittelalter und der Renaissance.

Für seine Sammelleidenschaft stellte der Jurist, der gemeinsam mit seinem Bruder Carl das von seinem Großvater gegründete Bankhaus in der Praterstraße erbte, seine berufliche Karriere zurück. So kamen in sechs Jahrzehnten 5.000 bis 6.000 Objekte zusammen, die dicht gedrängt in den zwölf Räumen seiner Wohnung in der Löwelstraße 8 standen. Nach Figdors Tod 1927 zerschlug sich die Sammlung als ganze. Ein Teil wurde als „Dr. Albert Figdor Privatstiftung“ dem österreichischen Staat übergeben, der sie nach Inhalten getrennt an verschiedene Museen weitergab. Der Rest wurde auf Auktionen in Berlin und Wien verkauft. 1935/36 kamen so 1.544 Objekte in das MAK, das zusammen mit den schon zu Lebzeiten von Figdor gestifteten Kunstwerken den umfassendsten Teil der ehemaligen Sammlung besitzt.

Die Ausstellung „Sammeln als Leidenschaft“, die mit Textilien, Kleinmöbeln, Werkzeugen, Besteck, Schmuck, Gläsern, Keramiken die Wohn-, Arbeits- und Lebenswelt vom Mittelalter bis hinein ins 19. Jahrhundert präsentiert, läuft vom 12. bis zum 29. Mai. Geöffnet ist täglich außer montags von 10 bis 18 Uhr, dienstags sogar bis 24 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 7,90 Euro, ermäßigt 4 Euro und jeden Samstag kommt man kostenlos ins Museum.

Museum für angewandte Kunst
Stubenring 5
A-1010 Wien

Telefon: +43 (0)1 – 711 360
Telefax: +43 (0)1 – 713 10 26

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

Zurück

Drucken

zurück zur Übersicht


Empfehlen Sie den Artikel weiter:
an




Weitere Inhalte:

Veranstaltung vom:


12.05.2004, Sammeln als Leidenschaft - Die Sammlung Dr. Albert Figdor im MAK

Bei:


Österreichisches Museum für angewandte Kunst

Variabilder:

Die Sammlung von Albert Figdor in dessen Wiener Wohnung
Die Sammlung von Albert Figdor in dessen Wiener Wohnung








News vom 24.04.2019

Saarbrücken erwirbt frühes Baumeister-Gemälde

Saarbrücken erwirbt frühes Baumeister-Gemälde

Monir Shahroudy Farmanfarmaian gestorben

Monir Shahroudy Farmanfarmaian gestorben

Eileen Gray in Berliner Akademie der Künste

Eileen Gray in Berliner Akademie der Künste

Wuppertal entdeckt Peter Schenck

Wuppertal entdeckt Peter Schenck

 zur Monatsübersicht



Anzeigen

Marktspiegel

News

Van Ham Kunstauktionen - George Condo, The blue Rodrigo, 2009

Größte Auktion Zeitgenössischer Kunst in Deutschland: Die SØR Rusche Collection bei Van Ham
Van Ham Kunstauktionen

Weibsbilder ´19
Galerie Klose - Essen

Ostdeutsche Kunstauktionen - Berlin - Rübenausmacherin

Vorbesichtigung zur 52. Auktion
Ostdeutsche Kunstauktionen - Berlin





Copyright © '99-'2019
Kunstmarkt Media
Alle Rechte vorbehalten


Impressum





Zum Seitenanfang Magazin

 Amazon export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce  Amazon ebay rakuten yatego meinpaket export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce