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Stilleben mit Äpfeln in weißer Schale mit blauem Glas, 1925 / Otto  Modersohn

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Geta Bratescu, Zensiertes Selbstporträt, 1978

Geta Bratescu, Zensiertes Selbstporträt, 1978

Geta Bratescu gestorben

Geta Bratescu ist tot. Die rumänische Konzeptkünstlerin starb gestern im Alter von 92 Jahren in Bukarest. Lange Zeit nahm sie die Kunstwelt nicht wahr, erst im hohen Alter gelang ihr 2013 mit der Teilnahme an der Biennale in Venedig der internationale Durchbruch. Bratescu wurde 1926 in der Stadt Ploiesti nördlich von Bukarest geboren. Sie erkannte schon früh ihre Neigung zur Kunst und begann nach dem Krieg das Malereistudium bei Camil Ressu an der Universität Bukarest. Es folgte später das Studium der Literatur und Philosophie. Doch die Kommunisten verweigerten ihr den Abschluss. Schließlich erhielt die Grafikerin, Fotografin und Textilkünstlerin 1971 ihr Diplom am Institut der Schönen Künste in Bukarest. Ab dieser Zeit wurde Geta Bratescu in Rumänien wahrgenommen und mit einigen nationalen Auszeichnungen geehrt. Bereits 1970 zeichnete die rumänischen Kunstzeitschrift „Arta“ die Künstlerin aus. 1993 folgten der Ion-Andreescu-Preis der Rumänischen Akademie und ein Jahr später der Ambiente-Preis des Verbandes Bildender Künstler. Der Höhepunkt ihrer Karriere bildete die Vergabe der Ehrendoktorwürde der Nationalen Universität der Künste Bukarest im Jahr 2008. Die Hamburger Kunsthalle widmete Bratescu vor zwei Jahren eine Retrospektive. 2017 nahm sie an erneut an der Biennale in Venedig sowie an der Documenta 14 teil.



Ihre Werke bestechen durch neue Form- und Sinnzusammenhänge. Häufig kontextualisierte sie ihr eigenes Atelier und verwob Stoffe aus der Weltliteratur – seien es antike Mythen oder Werke von Kafka und Brecht – zu textilen Kunstwerken. So fertigte sie allegorische Wandteppiche zum Thema der Medea. Ihre Kunst vereint Abstraktes und Gegenständliches. Dabei nutzte sie unterschiedliche Medien. Sie zeichnete, modellierte, filmte und fotografierte. 1983 illustrierte Bratescu unter anderem Goethes Faust. Die Linie findet sich in vielen ihrer Werke und ist oft Ausdruck des bewegten Lebens der Künstlerin. Mittels Aktionskunst, die sie filmisch festhalten ließ, löste sie die Linie von der Fläche und erweiterte sie zu einem räumlichen Konstrukt. Beispielsweise drehte Bratescu den Künstlerfilm „Hände und Atelier“ 1973 zusammen mit dem ebenfalls rumänischen Konzeptkünstler Ion Grigorescu. In den 1990er Jahren folgten dann „Earthcake“ und „Cocktail automatic“. In den Filmen machte sie die körperliche Bewegung der Linie erfahrbar. Wie Bratescu selbst 2017 sagte, sei das Zeichnen ein Gefühl von Freiheit, denn sie würde zeichnen, als könne sie durch den Raum fliegen.


20.09.2018

Quelle: Kunstmarkt.com/Robert Seegert

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George Minne, Kniender, 1906

George Minne, Kniender, 1906

Zarte Männer in Berlin

Das Georg-Kolbe-Museum in Berlin präsentiert in seiner diesjährigen Herbstausstellung Skulpturen der Moderne zum Thema männlicher Schönheitsideale. Die Ausstellung zeigt circa 80 Werke des beginnenden 20. Jahrhunderts bis zum Zweiten Weltkrieg von Georg Kolbe, Wilhelm Lehmbruck und Hermann Blumenthal bis zu Joachim Karsch, Sascha Schneider, Renée Sintenis und George Minne. Zu den Leihgebern der „Zarten Männer“ zählen beispielsweise die Alte Nationalgalerie Berlin, die Skulpturensammlung Dresden und das Museum Folkwang Essen. Die Ausstellung dient zugleich dem Gedenken an die erste deutsche Republik, der der Themenwinter „100 Jahre Revolution – Berlin 1918/19“ gewidmet ist.



Geprägt durch die junge Demokratiebewegung, das Ende des Kaiserreiches und den Ersten Weltkrieg entwickelten die Künstler ein neues Männerbild. Den unversehrten und zugleich verletzlichen Jüngling bauten sie als Gegensatz zum heroisch-starken Mann und seinen damaligen Rollenzuweisungen auf. Die Künstler vermittelten den Zweifel ihrer Zeit durch den melancholischen Ausdruck und das ästhetische Ideal ihrer Werke. So zeigen die Denkmalentwürfe Georg Kolbes für den Ersten Weltkrieg kein Elend oder Verwüstungen, sondern feinfühlige Jugendliche. Damit bot er den trauernden Hinterbliebenen der fast jugendlichen Opfer Andachtsbilder von überirdischer Schönheit an. Auch in der Literatur ist der ungewöhnlich sanfte Mann zu finden, etwa bei Figuren von Rainer Maria Rilke und Georg Trakl.

Die Ausstellung „Zarte Männer in der Skulptur der Moderne“ läuft vom 19. September bis zum 3. Februar 2019. Das Georg-Kolbe-Museum hat täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet regulär 7 Euro und ermäßigt 5 Euro. Führungen finden mittwochs und sonntags um 14 Uhr statt und sind mit einem Aufpreis von 2 Euro zu vergüten. Zur Ausstellung erscheint ein Begleitband mit Essays von Claudia Liebrand, Professorin für Literaturwissenschaft an der Universität Köln.

Georg-Kolbe-Museum
Sensburger Allee 25
D-14055 Berlin

Telefon: +49 (0)30 – 30 42 144
Telefax: +49 (0)30 – 30 47 041


19.09.2018

Quelle: Kunstmarkt.com/Robert Seegert

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Gottfried Bechtold

Gottfried Bechtold erhält den Kunstpreis der Klocker Stiftung 2018

Gottfried Bechtold erhält Kunstpreis der Klocker Stiftung

Die Klocker Stiftung vergibt ihren Hauptpreis 2018 an Gottfried Bechtold. Die Jury zeichnet den österreichischen Bildhauer für sein außergewöhnliches Lebenswerk aus. Bechtold gehöre zu den herausragenden Künstlerinnen und Künstlern Österreichs, seine Arbeitsweise sei zudem beispielgebend für das Wirken jüngerer Kunstschaffender, so die Jury. Die bewusste Verortung in Vorarlberg zeige, dass „große Kunst auch in einem regionalen Umfeld entstehen kann“. Im Zuge der Preisverleihung am 25. Oktober findet eine Ausstellung zu Bechtold in der Galerie Goldener Engl in Hall in Tirol statt.



Gottfried Bechtold wurde 1947 in Bregenz geboren. Der gelernte Steinmetz beschäftigt sich außerdem mit anderen Medien, wie dem Film und der Fotografie. Eines seiner bekanntesten Werke ist der „Betonporsche“ von 1971. Ein Jahr später nahm Bechtold an der Documenta 5 teil, wo er mit seiner Aktion „100 Tage Anwesenheit in Kassel“ seine künstlerische Präsenz thematisierte. Seine Werke sind zudem Ausdruck der familiären Beziehung zu seinem Vater und seinem Onkel, die ebenfalls bildhauerisch tätig waren. Beispielsweise stellte er 2016 in Dornbirn eine Marienfigur seines Onkels Albert Bechtold aus, die er zuvor mit einer Eisenbahnschiene durchbohrt hatte. Bereits 1999 erhielt Bechtold den Internationalen Kunstpreis des Landes Vorarlberg und 2009 den Österreichischen Kunstpreis für Medienkunst.

Seit 2014 verleiht die nach ihrer Gründerin Emmy Klocker benannte Stiftung den Kunstpreis abwechselnd als Haupt- und Förderpreis. Er gehört zu den höchstdotierten Kunstpreisen Österreichs. Ausgezeichnet werden Künstlerinnen und Künstler, die für die Entwicklung der österreichischen Kunst von Bedeutung sind. Die bis zu 60.000 Euro im Gesamtbudget bezifferte Ehrung wird für die Bereiche Malerei und Skulptur vergeben. Darin sind das Preisgeld von 20.000 Euro sowie der Ankauf eines Werkes, eine Ausstellung und eine Publikation inbegriffen. Die bisherigen Preisträger des Hauptpreises waren 2016 Martha Jungwirth und 2014 Lois Weinberger. Die Jury bestand aus der Albertina-Kuratorin Elsy Lahner, Thomas Trummer, Direktor des Kunsthauses Bregenz, dem Künstler Martin Gostner, dem Stiftungsvertreter Anton Klocker und Benedikt Erhard, Mitarbeiter in der Kulturabteilung des Landes Tirol.


19.09.2018

Quelle: Kunstmarkt.com/Robert Seegert

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