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Jakob Gasteiger, Ohne Titel, 2014

Jakob Gasteiger, Ohne Titel, 2014

Jakob Gasteiger im Salzburg Museum

Das Salzburg Museum zeigt seit dem Wochenende eine Werkschau zu Jakob Gasteiger und hat hierzu Arbeiten aus den Jahren 1985 bis 2016 zusammengetragen. Die Kunst des 1953 geborenen Salzburgers entsteht prozessorientiert im Spannungsfeld von Malerei und Plastik. In seinen oft monochromen Gemälden arbeitet Gasteiger mit einer Spachteltechnik Strukturen heraus, die in der Verdichtung der Farbe zu Rillen eine geometrische Gesamtkomposition ergeben und eine plastische Dimension ausbilden. Die Ausstellung führt reduzierte kleinformatige Werke, großformatige Leinwände und Plastiken des Künstlers zusammen.



Die erste Sektion der Ausstellung stellt laut den Kuratoren Martin Hochleitner und Eva Jandl-Jörg Gasteigers reduzierte Arbeiten „als ein System von Handlungsabläufen im Sinne der Strukturierung des Materials Farbe“ vor. Im zweiten Bereich mit den großformatigen Leinwänden und Scheibenbildern wird die Auseinandersetzung mit Dimensionen, Formen und Raumwirksamkeit der Malerei betrachtet. Der dritte Teil widmet sich Gasteigers Aluminiumplastiken. Gasteiger überführt das feste Material durch ein komplexes Gussverfahren in eine schwammartig-organisch anmutende Struktur.

Jakob Gasteiger studierte von 1970 bis 1974 am Mozarteum in Salzburg. Seit den frühen 1980er Jahren ist er im nationalen und internationalen Ausstellungsbetrieb präsent sowie in Sammlungen vertreten. Er lebt und arbeitet in Wien und im Weinviertel in Niederösterreich.

Die Ausstellung „Jakob Gasteiger – Werke von 1985 bis 2016“ ist bis zum 26. Februar am Standort Neue Residenz zu sehen. Das Salzburg Museum hat dienstags bis sonntags von 9 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintrittspreis beträgt für Erwachsene 8,50 Euro, für Jugendliche und junge Erwachsene bis 26 Jahre 4 Euro und für Kinder und Jugendliche zwischen 6 und 15 Jahren 3 Euro.

Salzburg Museum – Neue Residenz
Mozartplatz 1
A-5010 Salzburg

Telefon: +43 (0)662 – 62 08 08 700
Telefon: +43 (0)662 – 62 08 08 720


08.12.2016

Quelle: Kunstmarkt.com/Sebastian Schmitt

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Lisa Seebach

Lisa Seebach erhält den Gustav-Weidanz-Preis 2016

Lisa Seebach erhält Gustav-Weidanz-Preis

Die Kunsthochschule Burg Giebichenstein in Halle an der Saale vergibt ihren diesjährigen Gustav-Weidanz-Preis an Lisa Seebach. Die 1981 in Köln geborene Bildhauerin überzeugte die Jury mit ihren „ skulpturalen Übersetzungen des Faktischen in fragile Konstruktionen aus Linie, Masse und Gewicht“ und die „meisterliche Anordnung ihrer abstrakten Protagonisten“, aus denen sie eine „große Erzählung instabiler Verhältnisse schafft“. In ihrem Werk „All these signs“ von 2016 verbindet sie eine teils verbogene gitterartige Metallstruktur und zwei ovale Ringen zu einem zerbrechlich wirkenden Konstrukt. Das Metallgitter, an dem einer der Ringe hängt, scheint jederzeit umfallen zu können, was jedoch aufgrund der ausbalancierten Kräfteverhältnisse der Konstruktion nicht geschieht.



Lisa Seebach studierte zunächst Sonderpädagogik, Kunst- und Medienwissenschaft und nahm 2007 das Studium der Freien Kunst an der Hochschule für Bildende Künste in Braunschweig auf. Sie erhielt bereits zahlreiche Preise und Stipendien, unter anderem wurde ihr das diesjährige Friedrich-Vordemberge-Stipendium der Stadt Köln zugesprochen sowie der Förderpreis Bildende Kunst des Landes Brandenburg 2017. Im Jahr 2018 geht Seebach zudem mit einem Stipendium des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur und der Niedersächsischen Sparkassenstiftung nach New York.

Zusätzlich zu der 2017 geplanten Studioausstellung im Kunstmuseum Moritzburg in Halle erhält Lisa Seebach die Möglichkeit, eine Arbeit bis zu einem Herstellungswert von 1.000 Euro in der renommierten Kunstgießerei Strassacker in Süßen zu realisieren. Die mit 2.500 Euro dotierte Auszeichnung wird seit 1975 durch die Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle vergeben und zählt bundesweit zu den wichtigsten Nachwuchsförderpreisen für Bildhauer.


08.12.2016

Quelle: Kunstmarkt.com/Sebastian Schmitt

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Günter Haese, Ohne Titel, 1983

Günter Haese, Ohne Titel, 1983

Günter Haese gestorben

Günter Haese ist tot. Wie sein Sohn jetzt mitteilte, starb der Bildhauer bereits am 30. November im Alter von 92 Jahren in der Nähe von Hannover. Mit seinen aus Messingdraht gebauten räumlichen Objekten gehörte Günter Haese zu den bedeutenden Vertretern der in den 1960er Jahren entstandenen Kinetischen Kunst. Mittels Verlötung von Kugeln, Spiralen, Pendeln und anderen filigranen Teilen schuf Haese Kunstwerke einzigartiger Körperlichkeit. Das zentrale Element seiner Drahtgewebeobjekte ist ihre Beweglichkeit. Er konstruierte seine Werke so, dass sie bereits durch den Atem des Betrachters in Schwingung geraten. Haese lebte weitestgehend zurückgezogen und arbeitete bis zuletzt an seinen Werken.



Günter Haese wurde 1924 in Kiel geboren und begann seine künstlerische Ausbildung 1949 an einer privaten Kunstschule im nahen Plön. Danach wechselte er an die Kunstakademie in Düsseldorf und war ab 1956 Meisterschüler bei Ewald Mataré. Durch seine Teilnahme an der 3. Documenta 1964 wurde Herbert Peé, der Direktor des Ulmer Museums, auf Haese aufmerksam und initiierte noch im selben Jahr die erste Einzelausstellung. Hier zeigte er die von Haese ab 1962 entwickelten feinen Metallobjekte, die ihn international bekannt machten. Ebenfalls 1964 widmete das Museum of Modern Art in New York Haese eine Einzelausstellung, die als erste Präsentation eines deutschen Künstlers in dem renommierten Institut gilt. Zwei Jahre später bespielte er gemeinsam mit Horst Antes und Günter Ferdinand Ris den Deutschen Pavillon auf der Biennale in Venedig und nahm 1969 an der Biennale in São Paulo teil.

Es folgten Einzelausstellungen unter anderem in der Kunsthalle Düsseldorf 1967, im Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe 1972, in der Kunsthalle Kiel 1979, in der Kunsthalle Mannheim 1982 und zuletzt 2011 im Richard-Haizmann-Museum in Niebüll in Schleswig-Holstein. Haeses Werke sind in zahlreichen internationalen Sammlungen wie dem Solomon R. Guggenheim Museum in New York, der Tate Gallery in London oder dem Museo de Arte Moderno in Mexiko zu finden. 1966 wurde er mit dem Preis der David E. Bright-Foundation der Biennale von Venedig geehrt, und 1967 erhielt Haese den Preis der Solomon R. Guggenheim Foundation in New York. 1994 wurde er zum Ehrenprofessor des Landes Schleswig-Holstein und 1997 zum Mitglied der Freien Akademie der Künste in Hamburg berufen.


08.12.2016

Quelle: Kunstmarkt.com/Sebastian Schmitt

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News vom 08.12.2016

Jakob Gasteiger im Salzburg Museum

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Lisa Seebach erhält Gustav-Weidanz-Preis

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Günter Haese gestorben

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Barockzeichnungen von Girolamo Troppa in Köln

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