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Ferdinand Bellermann, Südamerikanische Landschaft, nach 1870

Ferdinand Bellermann, Südamerikanische Landschaft, nach 1870

Ferdinand Konrad Bellermanns Urwaldbilder in Erfurt

Zu Ehren des vor 200 Jahren in Erfurt geborenen Künstlers Ferdinand Konrad Bellermann richtet ihm das dortige Angermuseum eine repräsentative Schau aus. Die Erfurter Ausstellung präsentiert 140 Ölstudien, Aquarelle, Zeichnungen und Ölgemälde Bellermanns und seines Umkreises, wie Carl Blechen, Friedrich Preller d.Ä. und Eduard Hildebrandt. Neben seinen Studien von der Reise nach Venezuela sind auch Gemälde mit italienischen und deutschen Landschaftsmotiven zu sehen. Des Weiteren erlaubt bisher unbekanntes Quellenmaterial, etwa Briefe Alexander von Humboldts an den Maler, neue Einblicke in das Leben Bellermanns. Eine weitere Entdeckung ist die Autobiografie des Künstlers, in der er über seine ersten 25. Lebensjahre berichtet. Neben seiner Ausbildung an der Fürstlich freien Zeichenschule Weimar schildert er darin auch den entscheidenden Einfluss seiner späteren Berliner Lehrer Carl Blechen und August Wilhelm Ferdinand Schirmer, die ihn zur Landschaftsmalerei bewegten.



Ferdinand Konrad Bellermann wurde stark von seiner Reise nach Venezuela in den Jahren 1842 bis 1845 geprägt. Dies war nur möglich, weil Alexander von Humboldt und König Friedrich Wilhelm IV. dieses Vorhaben unterstützten. Der Künstler heilt in Südamerika die tropischen Landschaften bildlich fest und malte die Vielfalt der Fauna in botanisch präziser Weise. Dies illustriert die detailreiche Zeichnung „Baumfarn und Palmen auf Galipan“ von 1845, während die zwei Jahre früher entstandene Arbeit „Die Guácharo-Höhle“ verdeutlicht, dass der Maler auch gekonnt die schwüle Hitze, die riesigen Ausmaße und Überwucherung des Urwaldes zu schildern wusste. Bellermann führt den Blick aus einem dunklen Tropenwald zu einer hellen Lichtung mit Felsen. In diesem atmosphärischen Bild wirken die Menschen kaum größer als Ameisen. In späteren Jahren nutzte Ferdinand Konrad Bellermann seine Studien für großformatige Landschaftsbilder. In seinen Tagebüchern hielt der Erfurter mehrfach fest, wie schön er die tropische Vegetation empfand. Weitere Einflüsse auf das Werk des Künstlers übten die zwei Italienreisen aus, die er 1853/54 und 1877 unternahm, sowie seine Auseinandersetzung mit der deutschen Landschaftsmalerei.

Die Ausstellung „Beobachtung und Ideal. Ferdinand Bellermann – ein Maler aus dem Kreis um Humboldt“ ist bis zum 18. Januar 2015 zu besichtigen. Das Angermuseum in Erfurt hat täglich außer montags von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 6 Euro, ermäßigt 4 Euro. An jedem ersten Dienstag im Monat ist der Eintritt frei. Zur Ausstellung ist ein Katalog im Michael Imhof Verlag für 20 Euro an der Museumskasse erschienen.

Angermuseum
Anger 18
D-99084 Erfurt

Telefon: +49 (0)361 – 655 16 51
Telefon: +49 (0)361 – 655 16 59


26.11.2014

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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Lawrence Weiner

Lawrence Weiner erhält den Roswitha Haftmann-Preis 2015

Roswitha Haftmann-Preis 2015 für Lawrence Weiner

Der Roswitha Haftmann-Preis 2015 geht an Lawrence Weiner. Der 1943 geborene Amerikaner erhält nun den mit 150.000 Franken höchst dotierten Kunstpreis Europas. Das gab der Stiftungsrat der Roswitha Haftmann-Stiftung heute in Zürich bekannt und lobte Weiner als „besonders eigenständigen Vertreter der Konzeptkunst“. Die Jury hob zudem hervor, dass Lawrence Weiner einen neuen Werktypus und auch einen neuen Rezipienten geschaffen habe. Seine Arbeiten genießen Wertschätzung auf der ganzen Welt. So wurde er mehrmals zur Documenta nach Kassel eingeladen, nahm an den Biennalen in Venedig und in São Paulo teil und ist mit seinem Schaffen in den wichtigsten Museen der Welt zuhause.



Lawrence Weiner, der heute in seiner Geburtsstadt New York und in Amsterdam lebt, gab das Studium der Literatur und Philosophie auf, um Künstler zu werden. In seiner ersten Einzelausstellung 1964 präsentierte er Shaped Canvases, Materialexperimente und Performances. In der zweiten Hälfte der 1960er Jahre näherte sich Weiner dem konzeptuellen Kunstbegriff. Die Idee wurde zum Ausgangspunkt seiner Kunst; die Sprache als Trägermedium der Idee spielt von da an eine herausragende Rolle. Weiner setzt die Sprache nicht zur Reflexion über Kunst ein, sondern als Kunst selber, die im Betrachter Empfindungen, Erinnerungen und Vorstellungen auslöst.

Elliptische Phrasen, meist ohne Subjekt und Prädikat, bringt er in grafisch unverkennbarer Form in Museen, Galerien und im öffentlichen Raum an. Die Entscheidung über die Art der Ausführung seiner Ideen, so erklärt Weiner, liege beim Empfänger im Moment der Übernahme. Dieser interaktive Kommunikationsakt über einen Gegenstand in einer zuvor nicht angewandten Sprache ist das Besondere in Weiners Werk. Die in verschiedenen Techniken wie Druckgrafik, Malerei, Handzeichnungen, Künstlerbücher, Videoarbeiten und Filmen ausgeführten Arbeiten müssen nicht einmal zwingend durch den Künstler selbst ausgeführt sein. Weiner genügt es, wenn die Idee nach seinen Vorstellungen umgesetzt wird.

Der Kunstpreis geht auf die 1998 verstorbene Zürcher Galeristin Roswitha Haftmann zurück. In ihrem Testament bestimmte sie die Gründung einer Stiftung, die Vertreter der bildenden Kunst jeweils mit einem „namhaften“ Preis ehrt. Seit 2001 vergibt die Züricher Stiftung ihn an lebende Künstler, deren Werk von überragender Bedeutung ist. Bisherige Preisträger waren Walter de Maria, Maria Lassnig, Jeff Wall, Mona Hatoum, Robert Ryman, das Künstlerduo Peter Fischli und David Weiss, Richard Artschwager, Douglas Gordon, Vija Celmins, Sigmar Polke, Carl Andre, Cindy Sherman, Pierre Huyghe und zuletzt Rosemarie Trockel. Lawrence Weiner wird die Auszeichnung am 21. Mai im Kunsthaus Zürich entgegennehmen.


26.11.2014

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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Neu im MAKK Köln: Peter Behrens’ Salonflügel von 1900/01

Neu im MAKK Köln: Peter Behrens’ Salonflügel von 1900/01

MAKK kauft Behrens-Flügel

Das Museum für Angewandte Kunst Köln (MAKK) hat mit finanzieller Unterstützung der Kulturstiftung der Länder einen Flügel des Jugendstilkünstlers Peter Behrens erworben. Das 1900/01 entworfene Instrument ist seit einem Jahr als Dauerleigabe im MAKK und gehörte ursprünglich zur Einrichtung von Behrens’ Privathaus auf der Darmstädter Mathildenhöhe. Der früher im Musikzimmer befindliche Salonflügel ist mit der Symbolik von Friedrich Nietzsches „Also sprach Zarathustra“ gestaltet. Motive wie Adlerschwinge, Diamant und Sonne sind auf dem Musikinstrument in kostbaren Materialien, darunter Lapislazuli und Perlmutt, sowie aufwändiger Einlegearbeit angebracht. Das Museum für Angewandte Kunst ist bereits im Besitz mehrerer Entwürfe von Peter Behrens, dem es anlässlich seines 150. Geburtstags 2018 eine große Ausstellung widmen wird.




26.11.2014

Quelle: Kunstmarkt.com/Mona Zimmer

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News vom 26.11.2014

Ferdinand Konrad Bellermanns Urwaldbilder in Erfurt

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Roswitha Haftmann-Preis 2015 für Lawrence Weiner

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MAKK kauft Behrens-Flügel

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