Die Kunst, online zu lesen.

Home


Magazin

News


Marktberichte


Ausstellungen


Journal


Portraits


Top Event


Netzkunst





Kunst kaufen
Werben

Translation EnglishFrench

Auktionsanzeige

Am 22.07.2015 #283: Grafik & Fotografie

© Auctionata Berlin

Anzeige

Fischer an der Küste, 1855 / Carl Morgenstern

Fischer an der Küste, 1855 / Carl Morgenstern
© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


Anzeige

Piazetta in Venedig / Otto Pippel

Piazetta in Venedig / Otto Pippel
© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


Newsmailer Eintrag

Bestellen Sie bitte hier:


Suchen mit Google

Google
WWW
kunstmarkt.com

Galina Balaschowa, Entwurf der Kabine der Raumstation Mir, 1980

Galina Balaschowa, Entwurf der Kabine der Raumstation Mir, 1980

Design für die sowjetische Raumfahrt in Frankfurt

Das Deutsche Architekturmuseum in Frankfurt am Main widmet seine aktuelle Ausstellung der russischen Architektin Galina Balaschowa, die 28 Jahre lang für die Innenausstattung der sowjetischen Raumschiffe verantwortlich war. Zu sehen ist eine Sammlung von Entwürfen für die sowjetische Kosmonautik. Es handelt sich um Planungen, Fotos und Konstruktionszeichnungen für Sojus-Kapseln sowie für die Weltraumstationen Saljut und Mir. Den zentralen Kern der letztgenannten hat das Museum im Maßstab 1:1 nachgebaut.



Balaschowa wirkte von 1963 bis 1991 als Beraterin für das Buran-Programm, das Pendant zum US-amerikanischen Space Shuttle. Sie verlieh dieser hochtechnischen Welt der Antriebsraketen, Laboratoren und den Geräten zur Lebenserhaltung mit ihrem Streben nach Harmonie und Schönheit eine emotionale Note. Die Technik ordnete sie der Wohnlichkeit unter und schuf so ruhige und praktische Räume, in denen sich ein Schrank, ein Sofa, ein Tisch und eine Toilette befanden. Alltägliche Gegenstände wie Teller, Tassen oder Besteck versah sie mit Klettstreifen, die leicht an der textilen Wandverkleidung befestigt werden konnten. Neben diesen Räumen entwarf sie ebenso das Aussehen der Bordgeräte und fertigte Zeichnungen zur Raumfahrernahrung und zu Kosmonautenanzügen an.

Mit der Frankfurter Ausstellung wird das Werk der mittlerweile 83jährigen Galina Balaschowa erstmals gewürdigt. Selbst in Russland kennt sie kaum jemand. Entdeckt hat sie der Architekt und Kurator Philipp Meuser, der sie nach Frankfurt brachte. Über die Ausstellung war die Architektin selbst erstaunt. Meuser erklärt hierzu: „Das Besondere an der Arbeit von Galina Balaschowa und auch an der Person ist, dass sie im Laufe der ganzen Jahrzehnte, in denen sie ja an diesem russischen Raumfahrtprogramm tätig war, so bescheiden geblieben ist. Das ist für sie eine reine Arbeit gewesen, eine technische Arbeit. Und sie ist sich bis heute gar nicht so richtig bewusst geworden, dass diese technischen Zeichnungen, diese Ingenieursleistung, die sie erbracht hat, einen baukünstlerischen Wert haben.“

Die Ausstellung „Design für die sowjetische Raumfahrt. Die Architektin Galina Balaschowa“ ist bis zum 15. November zu sehen. Das Deutsche Architekturmuseum hat täglich außer montags von 11 bis 18 Uhr, mittwochs zusätzlich bis 20 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 9 Euro, ermäßigt 4,50 Euro. Begleitend zur Ausstellung erscheint eine Monografie in deutscher und englischer Sprache, die für 19,90 Euro im Museumsshop erhältlich ist.

Deutsches Architekturmuseum
Schaumainkai 43
D-60596 Frankfurt am Main

Telefon: +49 (0)69 – 212 388 44
Telefax: +49 (0)69 – 212 363 86


02.07.2015

Quelle: Kunstmarkt.com/Maren Janka Hopp

Drucken

zurück zur Übersicht


Empfehlen Sie den Artikel weiter:
an


Giacometti-Fälscher vor Gericht

Der Giacometti-Fälscher Robert D. sitzt seit Mittwoch auf der Anklagebank im Landgericht Stuttgart und hat bereits zugegeben, mindestens 1300 Metallskulpturen gefälscht zu haben. Laut Anklage geht es um einen Schaden von 8 Millionen Euro. Der Bildhauer, der die Skulpturen zwischen 1998 und 2008 fertigte und mit typischen Signaturen Alberto Giacomettis und Gießereistempeln versah, soll allerdings nicht am Vertrieb beteiligt gewesen sein. Der künstlerische Kopf der Bande war zunächst in Thailand untergetaucht. Bei seiner Rückkehr nach Holland wurde er im Juli 2014 bei der Ankunft am Amsterdamer Flughafen verhaftet und an Deutschland ausgeliefert.



Die Bande flog vor sechs Jahren auf, als sie einem verdeckten Ermittler des Landeskriminalamtes Baden-Württemberg gefälschte Skulpturen für 1,3 Millionen Euro anbot. Bisher fällte das Stuttgarter Landgericht fünf Urteile: Die zwei Köpfe, die mit den Fälschungen handelten erhielten Haftstrafen von jeweils mehr als sieben Jahren. Zu neun Jahren Haft wurde ein Mann verurteilt, der sich stets als „Reichsgraf von Waldstein“ und Freund von Alberto Giacomettis Bruder Diego ausgab. Die Legende, die er den Käufern erzählte, stammte von einem Mainzer Antiquitätenhändler, den das Landgericht zu sieben Jahren Haft verurteilte. Zudem gab es drei Bewährungsstrafen für Mitläufer der Bande.


02.07.2015

Quelle: Kunstmarkt.com/Maren Janka Hopp

Drucken

zurück zur Übersicht


Empfehlen Sie den Artikel weiter:
an


Claude Monet, Der Boulevard des Capucines, 1873/74

Claude Monet, Der Boulevard des Capucines, 1873/74

Monet beschert Städel Besucherrekord

Die Sonderausstellung zu Claude Monet hat dem Frankfurter Städel Museum einen Besucherrekord beschert. In der fünfzehnwöchigen Ausstellungsdauer bis zum vergangenen Sonntag haben insgesamt 432.121 Gäste die Schau zu dem bedeutenden Impressionisten und den Anfängen der Strömung gesehen. Damit lag der Tagesdurchschnitt bei 4.278 Personen. „Monet und die Geburt des Impressionismus“ war die erfolgreichste Schau in der Geschichte des 200 Jahre alten Museums. Den zweiten Platz nimmt Sandro Botticelli ein, der 2009/10 367.033 Interessierte anzog, dritten Albrecht Dürer, der vor zwei Jahren 258.577 Menschen ins Museum lockte.



Das Ziel des Städels war es, einen neuen frischen Blick auf den frühen Impressionismus zu werfen und neben dem Publikum auch Experten anzusprechen. Dazu setzte es auch technische Neuerungen ein, neben der „Städel App“ etwa auch den erstmals zu einer Ausstellung angebotenen „Vorbereitungskurs“ im Internet. Diese mit dem Grimme Online Award ausgezeichnete Seite nutzt hochaufgelöste Fotografien der Bilder und Detailansichten, um Eigenheiten Claude Monets und der Impressionisten in kurzen klaren Texten zu verdeutlichen. Bislang hat die Seite monet.staedel.de 260.000 Anrufe verzeichnet. Positive Reaktion war zudem die große Resonanz auf die Ausstellung in der nationalen und internationalen Presse.

Museumsdirektor Max Hollein erklärte: „Das Städel ist so beliebt wie noch nie. Der immense Erfolg der Ausstellung hat uns in unserer Arbeit und unserem Anspruch mehr als bestätigt. Wieder einmal ist das Städel als Ort der kunsthistorischen Forschung und identitätsstiftendes Zentrum der Gesellschaft in Erscheinung getreten, das sich für viele unterschiedliche Zielgruppen öffnet. Gleichzeitig macht der beeindruckende Zuspruch, den unsere digitalen Angebote zur Schau erfahren, deutlich, wie wir die Gründungsidee der Bürgerstiftung auch künftig traditionsbewusst wie auch zeitgemäß fortschreiben werden“.


01.07.2015

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

Drucken

zurück zur Übersicht


Empfehlen Sie den Artikel weiter:
an








News vom 02.07.2015

Design für die sowjetische Raumfahrt in Frankfurt

Design für die sowjetische Raumfahrt in Frankfurt

Giacometti-Fälscher vor Gericht

 zur Monatsübersicht



Anzeigen

Marktspiegel

News

Udo Nöger. Innen
Galerie Michael Schultz - Berlin

Galerie Michael Schultz - Berlin -  Maik Wolf, Westtext Interna 2 Nunatak 1, 2015

Maik Wolf. Techtotem
Galerie Michael Schultz - Berlin





Copyright © '99-'2015
Kunstmarkt Media
Alle Rechte vorbehalten


Impressum





Zum Seitenanfang Magazin

 Amazon export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce  Amazon ebay rakuten yatego meinpaket export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce