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Portrait Augusta Livia, 1901 / Franz von Lenbach

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Jacob Auer zugeschrieben, Raub der Dejanira, um 1688/95

Jacob Auer zugeschrieben, Raub der Dejanira, um 1688/95

Kunst & Antiquitäten München

Morgen startet die 91. Ausgabe der „Kunst & Antiquitäten München“, die den Reigen der drei großen Münchner Herbstmessen in diesem Jahr eröffnet. Die regional ausgerichtete Schau hat sich auf Malerei vom Barock bis in die Moderne, Antiquitäten, bayerische Volkskunst und qualitätvolles Kunsthandwerk spezialisiert und bietet Objekte auch für den kleineren Geldbeutel. Diese Saison kann sie mit Highlights wie einer verkleinerten, aber immer noch stattlichen und mit Malachit belegten Version der Siegessäule auf der Place Vendôme in Paris beim Kunsthandel Pfeiffer glänzen. Das russische Dekorationsobjekt um 1845 wartet im mittleren sechsstelligen Eurobereich sicherlich auf Kunden aus seiner Heimat. Dramatisch bewegt gibt sich die frühbarocke Elfenbeinschnitzerei „Raub der Dejanira“ von circa 1690 bei Antiquitäten Wimberger. Sie wird dem Tiroler Bildhauer Jacob Auer zugeschrieben und soll 59.000 Euro kosten. Im Bereich der Möbelstücke hat Brigitte Martini eine elegante, weiß gefasste Rokokokommode für 24.000 Euro aufgetan, deren Qualität und Stil auf die Münchner Hofwerkstätten, wohl auf Jacob Gerstens, verweisen.



Am Stand des Düsseldorfer Jugendstil- und Art Déco-Spezialisten Dénes Szy marschiert der Hochzeitszug von Adolph Amberg mit den 1910 auf der Pariser Weltausstellung präsentierten KPM-Figuren, welcher Assyrer, Japanerin und orientalische Tänzerin und die dazugehörigen Leuchter zwischen 1.800 und 9.500 Euro umfasst. Tafelzeug und Ziergegenstände von Cartier und Tiffany sind hingegen eine Besonderheit des Kunsthauses Nüdling. Ein Satz der silbernen Calla-Vasen der 1950er Jahre des New Yorker Schmuckherstellers zeichnet sich durch eine Mischung aus organischer Blütenform und industriell gefertigten Oberflächen aus.

Unter den Gemälden stechen frei nach Maurice-Quentin de La Tour angefertigte Miniaturen Madame Pompadours und des Kardinals Dubois als kostümierte Äffchen hervor. Für den Vierersatz verlangt die Galerie Tavcer 24.000 Euro. Die Galerie Decker nimmt mit Friedrich Loos’ stimmungsvollem „Sonnenuntergang am Meer“ von 1848 an den „Kunst & Antiquitäten München“ teil. Hier stehen 7.900 Euro auf dem Etikett. Einer der Höhepunkt bei den Gemälden ist dann Franz von Stucks symbolistisch-jugendstiliger „Frühling“ um 1902 bei Brigantine 1900 für 70.000 Euro. Unter dem Motto „Art Noire“ präsentiert das Kunstkabinett Strehler Drucke und Zeichnungen von Albrecht Dürer bis August Macke. Dürers Holzschnitt „Der heilige Martin“ von 1505/07 liegt bei 3.200 Euro. Im Bereich der Volkskunst ist ein markig geschnitzter und gefasster Graubündner Brettstuhl aus dem 18. Jahrhundert bei Hans-Jörg Sievert zu finden.

Die „Kunst & Antiquitäten München“ finden vom 25. Oktober bis zum 2. November im Festsaal des Paulaner am Nockherberg statt. Sie haben täglich von 11 bis 19 Uhr, am 29. Oktober zusätzlich bis 21 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 9 Euro, ermäßigt 6 Euro.

91. Kunst & Antiquitäten München
Paulaner am Nockherberg
Hochstraße 77
D-81451 München


Infos: www.kunst-antiquitaeten.de


24.10.2014

Quelle: Kunstmarkt.com/Mona Zimmer

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Johann Christoph Erhard, Rastende Künstler im Gebirge, 1819

Johann Christoph Erhard, Rastende Künstler im Gebirge, 1819

Romantik und der Gegenwart in Bietigheim-Bissingen

Die Städtische Galerie Bietigheim-Bissingen stellt ab morgen Landschaftsdarstellungen der Romantik denen der Gegenwart gegenüber. Der Titel der Ausstellung entstammt Ludwig Tiecks Künstlerroman „Franz Sternbalds Wanderungen“ von 1798, in dem der Titelheld einem Freund rät: „Lass Dich manchmal von der guten, freundlichen Natur anwehen“. Die Schau zeigt die typischen Landschaftsmotive der Kunst der Romantik wie Gesteins- und Wolkenformationen, Pflanzenstudien und Wasserfälle, Bäume und Ruinen als entscheidende Stimmungs- sowie Bedeutungsträger. Zu sehen sind Zeichnungen und Ölskizzen aus dem Bestand der Kunsthalle Bremen von 30 Künstlern, darunter Carl Gustav Carus, Johann Christoph Erhard, Caspar David Friedrich, Ernst Fries, Franz Horny, August Lucas, Friedrich Nerly und Johann Martin von Rohden. Diese Werke treten in einen Dialog mit Arbeiten von sechs zeitgenössischen deutschsprachigen Künstlerinnen und Künstlern, die sich seit vielen Jahren im Medium der Zeichnung mit dem Thema Landschaft befassen.



In der Romantik galt die Natur als Spiegel der Seele. So kam auch der Landschaftsdarstellung vor allem bei der flexibleren und spontaneren Zeichnung eine große Bedeutung zu. Man verbrachte viel Zeit in der Natur, was dazu führte, dass ihre Wiedergabe immer realistischer wurde. Italien war das Sehnsuchtsland der Künstler schlechthin, und die Reise, zumeist nach Rom, das prägende künstlerische Erlebnis. Als Stilmittel der romantischen Landschaftsdarstellungen gilt die Fragmentierung, welche es möglich macht, das Unendliche im Begrenzten zu vermitteln. Die Künstler nutzten auch Ansätze von Abstraktion, um die Phantasie des Betrachters anzuregen.

Die Gegenüberstellung mit der aktuellen Kunst liegt meist in der Korrespondenz der Motive. Sie wirft Fragen auf, inwiefern das Romantische auch heute noch eine Rolle in der Kunst spielt und sich Gegenwartskünstler nach wie vor von der Natur anregen lassen. Die Ausstellungsmacher haben die Künstler Bettina Blohm, Bertram Hasenauer, Ulrike Heydenreich, Manfred Holtfrerich, Nanne Meyer und Malte Spohr als zeitgenössischen Gegenpol zu den romantischen Arbeiten gewählt.

Die Ausstellung „Lass Dich von der Natur anwehen… Landschaftszeichnung der Romantik und Gegenwart“ läuft vom 25. Oktober bis zum 11. Januar 2015. Die Städtische Galerie Bietigheim-Bissingen hat dienstags, mittwochs und freitags von 14 bis 18 Uhr, donnerstags von 14 bis 20 Uhr sowie Samstag und Sonntag von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei. Der Katalog zur Ausstellung kostet 32 Euro.

Städtische Galerie Bietigheim-Bissingen
Hauptstraße 60-64
D-74321 Bietigheim-Bissingen

Telefon: +49 (0)7142 – 74 483
Telefax: +49 (0)7142 – 74 446


24.10.2014

Quelle: Kunstmarkt.com/Mona Zimmer

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Picasso Museum in Paris eröffnet wieder

Nach fünf Jahren Schließung und Sanierung öffnet das Musée Picasso in Paris wieder seine Pforten für die Besucher. Dafür hat sich der neue Direktor Laurent Le Bon, der in den zahlreichen Personalquerelen seine Vorgängerin Anne Baldassari ersetzt hat, den Geburtstag des Künstlers am 25. Oktober ausgesucht. Neben der Fondation Louis Vuitton bereichert das Musée Picasso nun die wieder die vielfältige Museumslandschaft der französischen Hauptstadt. Dem Museum, dessen Wiedereröffnung mehrmals verschoben wurde, steht nun die dreifache Präsentationsfläche zur Verfügung; außerdem wurde ein Vortragssaal eingerichtet.



Die Ausstellungsmacher entschieden sich für eine Kombination von chronologischer und thematischer Anordnung der Werke Pablo Picassos. In erster Linie legten sie Wert auf die ästhetische Zusammenstellung der Gemälde und favorisierten ein assoziativer Zugang. Die Sammlung des Museums bietet eine große Auswahl aus den verschiedenen Schaffensphasen Picassos. Es wurde 1985 eigens zur Präsentation der von Picasso und seiner Familie gestifteten Werke eröffnet. Zu sehen sind nun wieder Highlights wie „Die Flöte des Pan“, diverse Porträts von Olga Khokhlova und Dora Maar sowie „Das Massaker in Korea“. Auch Picassos persönliche Sammlung mit Werken von Paul Cézanne, Pierre-Auguste Renoir, Henri Matisse und André Derain kann nun wieder besichtigt werden. Zudem sind Picassos afrikanische und ozeanische Masken im ersten Stock zu sehen.

Das Musée Picasso Paris hat dienstags bis freitags von 11:30 bis 18 Uhr, am Wochenende von 9:30 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 11 Euro, EU-Bürger unter 26 Jahren und Minderjährige erhalten freien Eintritt. Die Eröffnung findet am 25. und 26. Oktober statt. Der Besuch an den Eröffnungstagen ist kostenlos.

Musée Picasso Paris
5 rue de Thorigny
FR-75003 Paris

Telefon: +33 (0)1 – 85 56 00 36
Telefax: +33 (0)1 – 48 04 75 46


23.10.2014

Quelle: Kunstmarkt.com/Mona Zimmer

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News vom 24.10.2014

Kunst & Antiquitäten München

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Romantik und der Gegenwart in Bietigheim-Bissingen

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