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Rolf Müller-Landau, Provence und Alpes Maritimes, 1954

Rolf Müller-Landau, Provence und Alpes Maritimes, 1954

Zwei Künstlerfreunde in Singen

Das Kunstmuseum Singen präsentiert ab dem kommenden Wochenende rund 90 Werke von Curth Georg Becker und Rolf Müller-Landau, die eine Künstlerfreundschaft verband. Das Œuvre beider Maler zeichnet sich neben der sinnenfreudigen Gestaltung besonders durch die intensive Beschäftigung mit der französischen Moderne aus. Lebenslange Vorbilder waren unter anderem Henri Matisse, Georges Braque und Pablo Picasso. Da beide Maler in Künstlerkreisen sowie beim Publikum als hochgeschätzte Aquarellisten bekannt waren, legt die aktuelle Schau besonderen Wert auf deren Aquarellkunst.



Inspiriert vom Licht des Südens, schufen Becker und Müller-Landau ihre Heimatlandschaften am Bodensee und in der Pfalz in leuchtenden Farben. In Beckers „Sommermorgen am Untersee“ von 1965 bringt der 1904 in Singen geborene Künstler den Bodensee in kräftigem Kolorit zum Strahlen. Das Aquarell „Frauengrund“ von 1959 wirkt im Gegensatz dazu deutlich blasser. Dennoch bekunden beide Werke gleichermaßen den engen Bezug Beckers zu seiner Heimat. Etwa 30 weitere Arbeiten sind insgesamt unter dem Titel „Ansicht – Hegau-Idyllen“ zwischen den 1950er und 1960er Jahren entstanden.

Während in Beckers Werken wie „Montagnola“ von 1959 der Gegenstandsbezug trotz des zügigen Duktus’ deutlich erhalten bleibt, kehrt der 1903 in China geborene, seit 1910 in der Pfalz lebende Rolf Müller-Landau in seinen Arbeiten nach Kriegsende dem Figurativen vermehrt den Rücken zu, um sich einer abstrakteren Formensprache anzunähern. So wird in „Provence und Alpes Maritimes“ von 1954 bereits die gesamte Komposition in geometrische Formen aufgebrochen. Ungeachtet ihrer unterschiedlichen künstlerischen Umsetzungen haben beide Maler dazu beigetragen, der verfemten Moderne nach 1945 wieder Tür und Tor zu öffnen.

Die Ausstellung „Farbe und Licht. Die Künstlerfreunde Curth Georg Becker und Rolf Müller-Landau“ läuft vom 23. Juli bis zum 25. September. Das Kunstmuseum Singen hat dienstags bis freitags von 14 bis 18 Uhr sowie samstags und sonntags von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 5 Euro, ermäßigt 3 Euro.

Kunstmuseum Singen
Ekkehardstraße 10
D-78224 Singen

Telefon: +49 (0)7731 – 85 271
Telefax: +49 (0)7731 – 85 373


21.07.2016

Quelle: Kunstmarkt.com/Annemarie Knatz

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in der Ausstellung „Wael Shawky“

in der Ausstellung „Wael Shawky“

Wael Shawky im Kunsthaus Bregenz

Das Kunsthaus Bregenz präsentiert in seiner aktuellen Ausstellung Werke des 1971 geborenen Wael Shawky. Der aus Alexandria stammende Künstler erzählt in seinen Filmen und Installationen die Geschichte der mittelalterlichen Kreuzzüge. Die Akteure des Geschehens sind dabei allesamt Marionetten. Vertreten sind Sultane, Frauen, Gelehrte, Kreuzritter sowie Kamele und seltsame Mischwesen, allesamt in üppiger orientalischer Kleidung. Da es Shawky in seinen Arbeiten darum geht, die Geschichte in einem anderen Blickwinkel zu zeigen, stellt er die Kreuzzüge aus der Sicht der angegriffenen Araber dar. Hierfür stützt sich der Ägypter auf überlieferte Quellen sowie das 1983 erschienene Buch „Der Heilige Krieg der Barbaren“ von Amin Maalouf.



Mit seinem auf der Biennale in Istanbul 2011 präsentierten ersten Teil der Trilogie „The Horror Show File“ von 2010 wurde Shawky schlagartig berühmt. In Bregenz sind nun der zweite und dritte Teil dieser Reihe zu sehen. In allen drei Filmen kontrastiert das Marionettenspiel die historische Erzählung mit der kindlichen Welt, Ernsthaftigkeit mit Naivität, Entsetzen mit Unterhaltung. Im Fokus stehen Angriffskriege, Expansionsgelüste sowie Verrat, Betrügerei und verlogene Moral. Zur Unterstreichung dieser negativen Aspekte sind die Ausstellungsräume in Dunkelheit gehüllt. Lichtquellen lassen die Glas- und Keramikarbeiten in einem gespenstischen Licht erscheinen. Bereits im Erdgeschoss stimmen die Marionetten des dritten Trilogieteils „The Secrets of Karbala“ von 2014 die Besucher auf das Kommende ein. Auf einer beleuchteten Bühne schillern die mundgeblasenen Gesichter der Puppen in vielfältigen Ausführungen.

Dass Wael Shawky nicht nur mit Marionetten arbeitet, zeigt bereits die Außenfassade des Kunsthauses Bregenz, die von einem etwa 18 auf 9 Meter langen Banner geschmückt wird. Ebenso wie die Fahnen der Serie „Cabaret Crusades“ von 2010, die mit christlichen Kreuzsymbolen versehen sind, soll das Banner eine Assoziation an die Kreuzritter hervorrufen. Die Flagge der Fassade fließt bis in die Mitte des Raumes im dritten Stock hinein. Dort hat Shawky ein riesiges drachenähnliches Flugobjekt eigens für das Kunsthaus Bregenz angefertigt, das auf die Fahne zufliegt und fast den gesamten Raum einnimmt. Shawky spielt hier auf die Anschläge vom 11. September an. Vergangenheit und Gegenwart treffen aufeinander.

Die Ausstellung „Wael Shawky“ läuft bis zum 23. Oktober. Das Kunsthaus Bregenz ist täglich außer montags von 10 bis 18 Uhr, donnerstags zusätzlich bis 20 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet regulär 9 Euro, ermäßigt 7 Euro. Für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre ist er frei.

Kunsthaus Bregenz
Karl-Tizian-Platz
A-6900 Bregenz

Telefon: +43 (0)5574 – 485 94 0
Telefax: +43 (0)5574 – 485 94 408


21.07.2016

Quelle: Kunstmarkt.com/Annemarie Knatz

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Le Corbusier, Haus Citrohan, 1927

Neu in der Welterbeliste: Le Corbusier, Haus Citrohan, 1927

Le Corbusier-Häuser neu im Weltkulturerbe

Die UNESCO hat 17 Bauwerke von Le Corbusier zum Weltkulturerbe erklärt. Aus insgesamt sieben Ländern stammen die von dem UNESCO-Welterbekomitee ausgewählten Bauten und Ensembles, die Le Corbusiers herausragende Rolle für die Architektur des 20. Jahrhunderts betonen. Unter den ausgezeichneten Bauten gehören auch zwei Häuser der Stuttgarter Weißenhofsiedlung.



Die Gebäude aus dem Jahr 1927 zeigen mit dem Dachgarten, einem verschiebbaren Langfenster, der freien Grundriss- und Fassadengestaltung sowie den Stützen statt massiver Mauern als tragender Konstruktion die zentralen Merkmale von Le Corbusiers neuer Architektursprache und gelten somit als eines der bedeutendsten Zeugnisse der modernen Baugeschichte. Mit der Stuttgarter Weißenhofsiedlung kann Deutschland nun 41 Welterbestätten vorweisen und belegt damit hinter Italien und Spanien europaweit Rang drei.

Der schweizerisch-französische Baumeister hat die Architektur seinerzeit neu definiert und besondere „Zeugnisse der Globalisierung der Moderne“ geschaffen. Seine Bauten zeigen einen deutlichen Bruch zu den vorherigen Stilen und Bautechniken. Mit seiner neuen Denkweise schuf Le Corbusier die Grundlage für industriell produzierbare Fertighäuser. Weitere in die Welterbeliste aufgenommene Werke Le Corbusiers sind unter anderem das indische Regierungsgebäude von Chandigarh, das Nationalmuseum für westliche Kunst in Tokio, die Unité d’Habitation in Marseille, das Haus von Dr. Curutchet im argentinischen La Plata sowie die Chapelle Notre-Dame-du-Haut in Ronchamp.


21.07.2016

Quelle: Kunstmarkt.com/Annemarie Knatz

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News vom 21.07.2016

Zwei Künstlerfreunde in Singen

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Wael Shawky im Kunsthaus Bregenz

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Le Corbusier-Häuser neu im Weltkulturerbe

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