Die Kunst, online zu lesen.

Home


Magazin

News


Marktberichte


Ausstellungen


Journal


Portraits


Top Event


Netzkunst





Kunst kaufen
Werben

Translation EnglishFrench

Auktionsanzeige

Am 26.09.2014 Auktionen 132/133 - Herbst 2014

© Venator & Hanstein

Anzeige

Hyäne / Wilhelm Rudolph

Hyäne / Wilhelm Rudolph
© Galerie Döbele - Dresden


Newsmailer Eintrag

Bestellen Sie bitte hier:


Suchen mit Google

Google
WWW
kunstmarkt.com

Théo Mercier, Vue d’atelier, 2014

Théo Mercier, Vue d’atelier, 2014

Künstler des Prix Marcel Duchamp zu Gast in Ludwigshafen

Das Wilhelm-Hack-Museum in Ludwigshafen widmet seine aktuelle Ausstellung der zeitgenössischen Kunst aus Frankreich und präsentiert Werke nominierter Künstler sowie ehemaliger Preisträger des Prix Marcel Duchamp, der zu den renommiertesten Auszeichnungen für zeitgenössische Kunst zählt. „Die Intention des Prix Marcel Duchamp ist nicht nur der nationale Wettbewerb, sondern auch auf französische Künstler aufmerksam zu machen und sie in internationalem Rahmen zu zeigen und eben nicht nur national zu feiern“, begründet Direktor René Zechlin die Entscheidung, die Kunstwerke in Ludwigshafen auszustellen. Gemeinsam mit Kuratorin Astrid Ihle stellt er im Wilhelm-Hack-Museum Arbeiten aus verschiedenen Bereichen der Kunst gegenüber und offenbart so die Affinität zu den Themen und Strategien des Namen gebenden Künstlers. Konzeptuelle Verschiebungen von Alltagsgegenständen, wie sie Duchamp zelebrierte, finden sich in verschiedenen Spielarten.



Die Arbeiten der Nominierten Théo Mercier, Julien Prévieux, Florian und Michaël Quistrebert sowie Evariste Richer wurden entweder für die Ausstellung direkt produziert oder stammen aus deutschen und französischen Privatsammlungen. Mercier präsentiert seine Installation „La possession du monde n’est pas ma priorité“, eine Kollektion von auf Reisen gesammelten Aquariumssteinen. Von Prévieux ist die Videoarbeit „Anomalies construites“ von 2011 zu sehen, in der er sich während zwei langsamen Kamerafahrten, die einen Raum mit Bildschirmen aufnehmen, kritisch über Computerprogramme äußert. Richer lenkt mit seiner „Atlas Ellipticalis“ von 2012 den Blick der Besucher mit 80 handgezeichneten Weltraumkarten in den Himmel, während den Brüdern Quistrebert futuristisch anmutende geometrische Grundformen sowie avantgardistische Stilmittel wie Montage, Collage und Fragmentierung als Instrumentarium für eine intensive Befragung der Malerei dienen.

Seit 2000 schreibt die Vereinigung zur internationalen Verbreitung der französischen Kunst, kurz ADIAF, den Prix Marcel Duchamp aus, um die innovativsten Künstler der aktuellen französischen Kunstszene auszuzeichnen und eine breite Öffentlichkeit für die Lebendigkeit des zeitgenössischen Kunstschaffens zu sensibilisieren. Jedes Jahr wird ein Preisträger aus vier französischen oder in Frankreich lebenden Künstlern ausgewählt, die im Bereich der bildenden Künste tätig sind. Ausgezeichnet wurden bisher unter anderem Saâdane Afif, Mircea Cantor, Latifa Echakhch, Laurent Grasso und Mathieu Mercier. Während der FIAC, der internationalen Messe für zeitgenössische Kunst, wird am 25. Oktober im Grand Palais in Paris der diesjährige Preisträger prämiert. Das Preisgeld beträgt 35.000 Euro, zudem wird ihm eine dreimonatige Einzelausstellung im Pariser Centre Pompidou mit einem Katalog ermöglicht.

Die Ausstellung „Toutes Directions – Le Prix Marcel Duchamp“ läuft bis zum 11. Januar 2015. Das Wilhelm-Hack-Museum hat täglich außer montags von 11 bis 18 Uhr, donnerstags zusätzlich bis 20 Uhr und am Wochenende bereits ab 10 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 7 Euro, ermäßigt 5 Euro. Samstags ist der Eintritt frei. Zur Ausstellung erscheint ein dreisprachiger Katalog zum Preis von 20 Euro.

Wilhelm-Hack-Museum
Berliner Straße 23
D-67059 Ludwigshafen am Rhein

Telefon: +49 (0)621 – 504 30 45
Telefax: +49 (0)621 – 504 34 11


23.09.2014

Quelle: Kunstmarkt.com/Viviane Bogumil

Drucken

zurück zur Übersicht


Empfehlen Sie den Artikel weiter:
an


Gary Kuehn, Practitioner’s Delight, 1966

Gary Kuehn, Practitioner’s Delight, 1966

Gary Kuehns Retrospektive in Vaduz

Im Kunstmuseum Liechtenstein in Vaduz ist derzeit unter dem Titel „Between Sex and Geometry“ die erste umfassende Retrospektive des amerikanischen Künstlers Gary Kuehn zu sehen. Sie gewährt Einblicke in sein vielfältiges bildhauerisches, malerisches und zeichnerisches Werk aus fünf Jahrzehnten, wobei der Schwerpunkt auf den 1960er Jahren liegt. Unter den 120 präsentierten Werken befinden sich Gemälde und Skulpturen aus verschiedenen Werkgruppen wie den „Black Paintings“, den „Gesture Projects“, den „Melt Pieces“ oder den „Berlin Series“ sowie ein weites Spektrum seines zeichnerischen Œuvres von experimentellen Blättern bis hin zu Studien für seine Skulpturen.



1939 wurde Gary Kuehn in Plainfield, New Jersey, geboren und lebt und arbeitet aktuell in New York. Mit seinem Frühwerk und seinem Grundprinzip, der Prozessualität, rebellierte der Post-Minimalist gegen die Autorität der strengen, rigiden Form der dominierenden Minimal Art. Physikalische Prozesse, oftmals verbunden mit äußerer Krafteinwirkung, transformieren intakte geometrische Formen, wobei Kuehn mit unterschiedlichen Materialien und einer großen Breite an Gestaltungsmöglichkeiten experimentiert. So werden in seinen Arbeiten Verformungen und Veränderungen bei unangetastet bleibender Grundform sichtbar und bewirken ein narratives, metaphorisches Moment. Die Spannung von Gegensätzen wie Stärke und Schwäche, Starrheit und Flexibilität, Härte und Weichheit durchdringt Kuehns Schaffen und wirft dabei die Frage von Begrenzung und Freiheit als eines der Grundthemen menschlicher Existenz auf.

Die Ausstellung „Gary Kuehn. Between Sex and Geometry“ ist bis zum 25. Januar 2015 in Vaduz zu sehen. Das Kunstmuseum Liechtenstein hat täglich außer montags von 10 bis 17 Uhr und donnerstags zusätzlich bis 20 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 12 Franken, ermäßigt 8 Franken. Für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren ist er kostenlos.

Kunstmuseum Liechtenstein
Städtle 32
FL-9490 Vaduz

Telefon: +423 – 235 03 00
Telefax: +423 – 235 03 29


23.09.2014

Quelle: Kunstmarkt.com/Kira Graser

Drucken

zurück zur Übersicht


Empfehlen Sie den Artikel weiter:
an


Französischer Grafikpreis für Christiane Baumgartner

Die deutsche Malerin und Grafikerin Christiane Baumgartner erhält den Prix de Gravure Mario Avati. Sie folgt damit Jean-Baptiste Sécheret, der im Vorjahr erstmals mit dem Preis gewürdigt wurde. Die mit 40.000 US Dollar dotierte Auszeichnung wurde 2013 zu Ehren des 2009 verstorbenen Grafikers und Illustrators Mario Avati ins Leben gerufen und dient der Förderung von Künstler, die wie Avati mit Druckgrafik arbeiten. Der Zeitpunkt für die Anerkennung Baumgartners hätte nicht passender sein können. Das Museum Kunst Palast eröffnete gerade erst in Düsseldorf eine Einzelausstellung mit ihren großformatigen Arbeiten. Autobahnen, Flugzeuge und deutsche Waldlandschaften werden von ihr gefilmt, fotografische Filmausschnitte anschließend digital bearbeitet und auf Holz übertragen.



Christiane Baumgartner, geboren 1967 in Leipzig, studierte bis 1994 in ihrer Heimatstadt an der Hochschule für Grafik und Buchkunst und besuchte im Anschluss das Royal College in London. Ihr künstlerisches Medium ist vor allem die Druckgrafik, besonders bekannt sind ihre Holzschnitte. Sie nahm bereits an zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen teil, unter anderem im Kupferstichkabinett Berlin, im Städel in Frankfurt, im Museum of Modern Art in New York, in der Albertina in Wien und im Lentos in Linz. 2009 erhielt sie bereits den Teresa Bulgarini Preis für ihre Holzschnitte, 2012 folgte ein Residenz-Stipendium der Kulturstiftung Sachsen und des Goethe-Instituts in Vietnam.

Die Verleihung des Prix de Gravure Mario Avati findet am 19. November in der Pariser Académie des beaux-arts statt. Die mit dem Preis verbundene Ausstellung im Palais de l’Institut de France eröffnet direkt im Anschluss an Baumgartners Schau in Düsseldorf im März 2015. Der Prix de Gravure Mario Avati wurde 2013 unter der Ägide der Akademie ins Leben gerufen und richtet sich an Druckgrafiker unabhängig von Geschlecht, Alter oder Nationalität. Benannt ist er nach dem 1921 in Monaco geborenen Maler und Grafiker Mario Avati, der mit dem an seine Schenkung gebundenen Preis Künstler ermutigen wollte, sich mit der Gattung Druckgrafik zu beschäftigen.


23.09.2014

Quelle: Kunstmarkt.com/Viviane Bogumil

Drucken

zurück zur Übersicht


Empfehlen Sie den Artikel weiter:
an








News vom 23.09.2014

Künstler des Prix Marcel Duchamp zu Gast in Ludwigshafen

Künstler des Prix Marcel Duchamp zu Gast in Ludwigshafen

Gary Kuehns Retrospektive in Vaduz

Gary Kuehns Retrospektive in Vaduz

Französischer Grafikpreis für Christiane Baumgartner

Das Imperium von Luca Vitone in Berlin

Das Imperium von Luca Vitone in Berlin

 zur Monatsübersicht