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Am 17.11.2018 Auktion 1118: Gemälde und Zeichnungen Alter Meister / Skulptur - Kunst des 19. Jahrhunderts

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Stilleben mit Äpfeln in weißer Schale mit blauem Glas, 1925 / Otto  Modersohn

Stilleben mit Äpfeln in weißer Schale mit blauem Glas, 1925 / Otto Modersohn
© Galerie Neher - Essen


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Ohne Titel, 2012 / Heinz Mack

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© Galerie Neher - Essen


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Nature morte au crane / Pablo Picasso

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Lindenau-Museum Altenburg

Lindenau-Museum in Altenburg wird saniert und erweitert

Lindenau-Museum Altenburg: Sanierung kann kommen

Der Haushaltsauschuss des Deutschen Bundestags hat in der vergangenen Woche beschlossen, die Sanierung des Lindenau-Museums Altenburg gemeinsam mit dem Freistaat Thüringen zu fördern. Mit insgesamt 48 Millionen Euro soll dem Haus zu neuem Glanz verholfen werden. Museumsdirektor Roland Krischke freut sich über die finanziellen Zusagen: „Für das Lindenau-Museum ist das eine entscheidende Wende. Endlich werden wir das Haus der Bedeutung seiner einzigartigen Sammlungen gemäß entwickeln können. Ein Haus dieser Qualität kann auch positiven Einfluss auf die Entwicklung der Stadt und des Landkreises nehmen. Wir sind uns dieser Verantwortung sehr wohl bewusst und werden den bislang nur glimmenden Leuchtturm zum Strahlen bringen. Ein herzlicher Dank allen, die uns auf unserem bisherigen Weg unterstützt haben und es weiter tun werden!“



Das Gesamtprojekt „Das Lindenau-Museum Altenburg mit Herzoglichem Marstall und Parkanlagen“ beinhaltet die Erweiterung der Museumsfläche um den ehemaligen Marstall im Altenburger Schlosspark und die Aufbereitung des Museumsumfeldes. Vom kommenden Jahr an läuft die Förderung bis 2026, um die Problematiken der Platznot, des Zustands der veralteten Depots, der fehlenden Barrierefreiheit und der Klimatisierung der Ausstellungsräume zu beheben.

Nach seinem Amtsantritt im Herbst 2016 hat Krischke mit seinen Mitarbeitern für das Museum die Neukonzeption „Der Leuchtturm an der Blauen Flut – Das neue Lindenau-Museum und die Altenburger Trümpfe“ entwickelt. Demnach sollen die Büros, Depots, Werkstätten und die Graphische Sammlung aus dem Bestandsgebäude ausziehen. So entsteht mehr Platz für die Dauerausstellung, Kunstschule, Kasse und Shop. Gleichzeitig werden die Aufarbeitung der sanitären Anlagen und der Barrierefreiheit in Angriff genommen. Während der Altenburger Landkreis sich als Kostenträger für die Sanierung bereit erklärte, blieb die Finanzierungsfrage des Erweiterungsgebäudes bis jetzt ungeklärt. Der Vorschlag, den Marstall als Unterbringung umzufunktionieren, traf auf allgemeine Zustimmung bei zahlreichen Landes- und Bundespolitikern. Nach Schließung des Hauses 2020 wird es bis 2022 saniert. Die Neueröffnung ist für den 1. April 2023 angesetzt.

Im Jahr 1845 von Staatsmann, Astronomen und Mäzen Bernhard August von Lindenau gegründet, zählt das Lindenau-Museum Altenburg zu den 23 national bedeutsamen Kultureinrichtungen in den neuen Bundesländern. Die zur Trägerschaft des Landkreises Altenburger Land gehörige Einrichtung beinhaltet seit Gründungsbeginn eine Kunstschule, seit 1876 das heutige Museumsgebäude. Der Sammlung Lindenau verdankt das Haus seinen internationalen Ruf: 180 frühitalienische Tafelbilder, antike Vasen, Architekturmodelle, eine Gipsabguss-Sammlung und eine Kunstbibliothek. Zusätzlich existieren Gemälde und Grafiken vom Barock bis ins 19. Jahrhundert. Nach 1945 ergänzte man weitere Objekte des 20. und 21. Jahrhunderts. Neben einem der größten Bestände an Werken Gerhard Altenbourgs liegt der Schwerpunkt des Lindenau-Museums auf der Kunst der 1920er Jahre.


12.11.2018

Quelle: Kunstmarkt.com/Katja Hock

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Sondra Perry hat den Nam June Paik Award 2018 erhalten

Sondra Perry hat den Nam June Paik Award 2018 erhalten

Sondra Perry gewinnt Nam June Paik Award

Der Nam June Paik Award geht dieses Jahr an Sondra Perry. Die US-Amerikanerin nahm den internationalen Medienkunstpreis der Kunststiftung NRW am vergangenen Freitag in Münster entgegen. Sie konnte sich mit ihrer Videoinstallation „It’s in the game ’17“ von 2017 gegen ihre vier Mitbewerber durchsetzen. In der Jurybegründung heißt es: „Perry stach insbesondere durch ihre vielschichtige Auseinandersetzung mit Subjektivität und technologischer Repräsentation durch 3DAnimation hervor.“ Sondra Perry, 1986 in Perth Amboy in New Jersey geboren, studierte an der Skowhegan School of Painting and Sculpture in Madison im US-Bundesstaat Maine. In ihren Videoarbeiten, Skulpturen und Installationen beschäftigt sie sich mit der schwarz-amerikanischen Identität und Lebenswelt und geht dabei immer von der eigenen Erfahrung aus.



Das Video zeigt ein Narrativ von ihr und ihrem Zwillingsbruder: Der ehemalige, unbezahlte Basketballspieler, dessen Abbild für ein animiertes Basketballspiel der Marke EA Sports des Videospielentwicklers Electronic Arts unrechtmäßig verwendet wurde, geht mit Perry in das New Yorker Metropolitan Museum. Sie besichtigen die ethnografische Sammlung mit Objekten der afrikanischen, nahöstlichen und südamerikanischen Kulturen. Die Künstlerin thematisiert hierbei die kommerzielle Ausbeutung von Schwarzen in vergangenen Jahrhunderten bis in die heutige digitale Welt. In ihrer Installation hinterfragt Perry die Diskrepanz zwischen physischem Erleben und Verständnis kultureller Artefakte sowie das digitale Abbild durch Avatare.

Ursula Sinnreich, Generalsekretärin der Kunststiftung NRW, zeigte sich begeistert von der unterschiedlichen Herangehensweisen aller Teilnehmer: „Uns ist es immer auch ein Anliegen, mit dem Nam June Paik Award den aktuellen Status Quo der zeitgenössischen Medienkunst aufzuzeigen und damit ihre gesellschaftliche Relevanz zu unterstreichen – gerade in Zeiten einer immer weiter fortschreitenden Verquickung von digitalen und physisch-realen Lebenswelten.“ Nominiert waren zudem Andreas Angelidakis aus Athen, der in New York lebenden Franzose Antoine Catala, Melanie Bonajo aus Amsterdam und die Britin Hanne Lippard.

Der Nam June Paik Award zeichnet alle zwei Jahre herausragende internationale Künstler mit einem Preisgeld von 25.000 Euro aus, die im Sinne Nam June Paiks transdisziplinär, kritisch und kulturell übergreifend arbeiten. Zudem sind die Arbeiten der Nominierten in einer Ausstellung zu sehen. 2002 wurde der Preis von der Kunststiftung NRW in Leben gerufen und ging seither unter anderem an Herwig Weiser, Cevdet Erek, Camille Henrot und zuletzt an Lawrence Abu Hamdan.

Die Ausstellung „ Nam June Paik Award 2018 – Internationaler Medienkunstpreis der Kunststiftung NRW. Andreas Angelidakis, Melanie Bonajo, Antoine Catala, Hanne Lippard, Sondra Perry“ läuft bis zum 3. Februar 2019 im Westfälischen Kunstverein in Münster. Geöffnet ist dienstags bis sonntags von 11 bis 19 Uhr. Der Eintritt beträgt 4 Euro, ermäßigt 2 Euro.

Westfälischer Kunstverein
Rothenburg 30
D-48143 Münster

Telefon: +49 (0)251 – 46 157
Telefax: +49 (0)251 – 45 479


12.11.2018

Quelle: Kunstmarkt.com/Katja Hock

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Archiv der Avantgarden, Staatliche Kunstsammlungen Dresden

Egidio Marzona übergibt weitere Objekte an das Dresdner Archiv der Avantgarden

200.000 neue Objekte für Archiv der Avantgarden

Egidio Marzona überlässt den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden 200.000 Objekte für das Archiv der Avantgarden (AdA). Generaldirektorin Marion Ackermann erklärte begeistert: „Diese erneute Schenkung durch Egidio Marzona füllt gezielt Lücken in bestehenden Sammlungsbeständen, erweitert bestehende Themenbereiche und eröffnet neue Perspektiven für die zukünftige Arbeit des Archivs der Avantgarden. Für den Forschungsstandort Sachsen bedeutet das eine sichtliche Stärkung. Denn damit wird das Archiv der Avantgarden noch stärker in den Blick der internationalen Forschung rücken. Es kann sich hinsichtlich Vielfalt und Reichweite durchaus mit den weltweit führenden, vergleichbaren Institutionen messen. Wir sind Egidio Marzona zutiefst dankbar für sein Engagement, das ein großartiges Bekenntnis zum Freistaat Sachsen ist.“



Die bisherige Sammlung zu den Avantgarden wird mit der Schenkung um das komplette Kunstarchiv des polnischen Konzeptkünstlers Wlodzimierz Borowski ausgedehnt. Dazu gehören über 2.000 Fotografien, Plakate und Kataloge. Zusätzlich übergab Marzona dem AdA eine Plakatsammlung zu Marcel Duchamp, Erstausgaben und herausragende Architekturzeichnung von Hans Scharoun und Ludwig Mies van der Rohe, das Archiv des „Anthologie-Quartetts“ vor allem mit Designgegenständen, Möbeln und Glasobjekten aus dem italienischen Design der 1970er bis 1990er Jahre. Künstlerschallplatten und ein Musikarchiv, bestehend aus circa 12.000 Objekten zum 20. Jahrhundert, ermöglichen dem aktuellen Bestand einen einzigartigen Schwerpunkt. Geschätzt wird der Wert der Neuzugänge auf über 19 Millionen Euro.

Bereits 2016 übergab der Sammler und Mäzen Marzona dem AdA 1,5 Millionen Objekte. Diese sollen zusammen mit der Neuschenkung im Blockhaus an der Augustusbrücke in Dresden untergebracht werden. Das barocke, 1732 nach Plänen von Zacharias Longuelunge errichtete Gebäude wird derzeit durch das spanisch-deutsche Büro Nieto Sobejano Arquitectos von Fuensanta Nieto und Enrique Sobejano saniert. Bis 2022 soll es bezugsfertig sein.


12.11.2018

Quelle: Kunstmarkt.com/Katja Hock

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News vom 12.11.2018

Lindenau-Museum Altenburg: Sanierung kann kommen

Lindenau-Museum Altenburg: Sanierung kann kommen

Sondra Perry gewinnt Nam June Paik Award

Sondra Perry gewinnt Nam June Paik Award

200.000 neue Objekte für Archiv der Avantgarden

200.000 neue Objekte für Archiv der Avantgarden

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