Die Kunst, online zu lesen.

Home


Magazin

News


Marktberichte


Ausstellungen


Journal


Portraits


Top Event


Netzkunst





Kunst kaufen
Werben

Translation EnglishFrench

Auktionsanzeige

Am 24.09.2016 Kunstauktion September 2016

© Auktionshaus Stahl

Anzeige

Mary / Franz von  Stuck

Mary / Franz von Stuck
© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


Anzeige

Orientalische Tänzerin, 1912 / Walter Schnackenberg

Orientalische Tänzerin, 1912 / Walter Schnackenberg
© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


Newsmailer Eintrag

Bestellen Sie bitte hier:


Suchen mit Google

Google
WWW
kunstmarkt.com

Theodore Lux Feininger, Skipper’s Daughter, 1932/33

Theodore Lux Feininger, Skipper’s Daughter, 1932/33

Zwei-Künstler-Generationen in Murnau

Das Schlossmuseum Murnau präsentiert in seiner diesjährigen Sommerausstellung fünf Vater-Sohn-Beziehungen. Im Vordergrund stehen das familiäre-biografische Verhältnis zwischen den Künstlern einerseits und die gegenseitige künstlerische Beeinflussung andererseits. Zu den Vater-Sohn-Paaren zählen Wilhelm und Franz Marc, Edmund und Alexander Kanoldt, Alexej und Andreas Jawlensky, Lyonel und Theodore Lux Feininger sowie Willi, Rupprecht, Lenz und Florian Geiger. Während die Vater-Sohn-Beziehungen etwa in der Literatur oftmals problematisch verliefen, scheinen vergleichbare Konfliktsituationen in der bildenden Kunst kaum zu existieren. Hierbei spielt es keine Rolle, ob die Arbeiten einander ähneln oder in verschiedene Richtungen verlaufen; das Verhältnis untereinander ist meist von gegenseitigem Respekt und Toleranz geprägt. So war Alexej von Jawlensky laut Aussagen des Braunschweiger Sammlers Otto Ralfs von der Ausstellung seines damals 22jährigen Sohnes Andreas mehr als begeistert.



Auch Theodore Lux Feininger und Andreas Feininger wuchsen mit den Bildern ihres Vaters Lyonel Feininger auf, der sich thematisch besonders mit dem Schiff und der Küste befasst hatte. Nachdem sich Theodore Lux eine Zeit lang mit der Fotografie beschäftigt hatte, wechselte er in den 1930er Jahren jedoch wieder zur Malerei. Mit dem „Porträt L.H.“ von 1930 griff er das Schiffsmotiv seines Vaters auf. Selbst wenn der Stil des Sohnes ein anderer war, kann das Werk dennoch als eine Hommage an den Vater verstanden werden. Ähnlich verhielt es sich bei den Werken der Kanoldt-Familie. Während sich Vater Edmund Kanoldt mit heroischen Landschaften und mythologischen Szenerien auseinandersetzte, faszinierte Alexander vielmehr der Bruch mit der Tradition, was seine Hinwendung zur Neuen Sachlichkeit begründet. Dennoch lassen sich in seinen Gemälden stets Verbindungen zu seinem Vater finden. Dass dies auch in umgekehrter Weise geschehen kann, zeigen die beiden Kürbisstilleben von Rupprecht und Vater Willi Geiger, der das 1943 entstandene Werk seines Sohnes fast 15 Jahre später beinahe identisch nachmalte.

Die Ausstellung „Väter & Söhne. Konfrontation und Gleichklang“ läuft bis zum 6. November. Das Schlossmuseum Murnau ist täglich außer montags von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt regulär 5 Euro, ermäßigt 3,50 Euro. Der Katalog zur Ausstellung kostet 28 Euro.

Schlossmuseum Murnau
Schlosshof 4-5
D-82418 Murnau am Staffelsee

Telefon: +49 (0)8841 – 476 207
Telefax: +49 (0)8841 – 476 277


30.08.2016

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

Drucken

zurück zur Übersicht


Empfehlen Sie den Artikel weiter:
an


Kathrin Affentranger, Ohne Titel (Speere), 2014

Kathrin Affentranger, Ohne Titel (Speere), 2014

Kathrin Affentranger in Bern

Im Rahmen der Reihe „Kunstmuseum Bern @ PROGR“ mit ausgewählten Werken aus der Sammlung Gegenwartskunst stellt das Schweizer Haus aktuell die Installation „Ohne Titel (Speere)“ von Kathrin Affentranger vor, die Stiftung „GegenwART“ kürzlich angekauft hat. In dem Werk aus dem Jahr 2014 ragen zahlreiche geschnitzte Speergebilde in verschiedenen Farben an den Wänden und freistehend in die Höhe. Die dünnen, in den Raum geworfenen Linien können fast als räumliches Zeichnen verstanden werden. Die rohe Beschaffenheit der Stäbe erinnert zunächst an Waffen; das Bedrohliche kompensiert Affentranger jedoch durch ihre fröhliche Bemalung. Die so aufgebauten Spannungsfelder sind ein Charakteristika der jungen Künstlerin.



Kathrin Affentranger kam 1987 in Flühli, einer kleinen Gemeinde im schweizerischen Kanton Luzern, auf die Welt. Dort belegte sie 2007 einen ersten gestalterischen Vorkurs. Dann hat sie an der Hochschule der Künste Bern sowie an der Akademie der Bildenden Künste in Wien studiert und schloss 2014 ihr Masterstudium an der Hochschule für bildende Künste Hamburg bei Andreas Slominski ab. Schon im Jahr 2012 wurde ihr der Kunstpreis der Nationale Suisse verliehen. Affentranger, die in Zürich lebt und arbeitet, ist besonders für ihre geometrisch anmutenden Skulpturen aus Holz, Metall oder Papier bekannt. Ihre Werke sind zumeist durch einen Moment der Instabilität geprägt. Denn obwohl sie mit schweren Materialien arbeitet, vermitteln ihre Arbeiten stets den Eindruck von Leichtigkeit. Häufig sind sie nur durch das Eigengewicht der aneinander gelehnten Bestandteile stabilisiert oder durch minimale verstrebende Eingriffe fixiert.

Die Ausstellung „Kathrin Affentranger. Fenster zur Gegenwart – Werke aus der Sammlung“ läuft bis zum 1. Oktober im PROGR in der Stadtgalerie. Geöffnet ist mittwochs bis freitags von 14 bis 18 Uhr, samstags von 12 bis 16 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Kunstmuseum Bern @ PROGR
Waisenhausplatz 30
CH-3011 Bern

Telefon: +41 (0)31 – 328 09 44
Telefax: +41 (0)31 – 328 09 55


30.08.2016

Quelle: Kunstmarkt.com/Annemarie Knatz

Drucken

zurück zur Übersicht


Empfehlen Sie den Artikel weiter:
an


Karel Appel, Entflammtes Kind mit Reifen, 1961

Karel Appel, Entflammtes Kind mit Reifen, 1961

Karel Appel in Hagen

Anlässlich des zehnten Todestages von Karel Appel widmet sich das Emil Schumacher Museum in Hagen in Kooperation mit der Karel Appel Foundation sowie dem Gemeentemuseum Den Haag dem niederländischen Maler. Trotz wichtiger internationaler Preise, wie des UNESCO-Preises und des Guggenheim Award, und der Beteiligung an wichtigen Ausstellungen liegt die letzte Einzelpräsentation des Künstlers in Deutschland bereits über 25 Jahre zurück. Seit Beginn des Jahres startet eine internationale Wiederentdeckung Appels mit Retrospektiven in Paris, Den Haag und Washington. Nun rückt auch in Hagen das breite Spektrum des 1921 geborenen Malers in den Fokus.



Die Ausstellung gibt einen vielfältigen Überblick über das insgesamt 60 Jahre umfassende künstlerische Schaffen von Appel. Die Arbeiten reichen von Frühwerken aus seiner CoBrA-Zeit, die sich an der naiven Kunsttechnik von Kindern orientierten und abstrakt-figurative Farb- und Formgebungen hervorbrachten, über die Experimente mit verschiedenen Stilen bis zu abstrakten Interpretationen der klassischen Themen Porträt, Akt, Landschaft oder Stadtansichten.

Karel Appel kam in Amsterdam zur Welt, wo er den Großteil seiner Jugend verbrachte und auf Wunsch seines Vaters eine Friseurausbildung abschloss. Obwohl sein Berufswunsch als Maler bei seinen Eltern auf Ablehnung stieß, entschloss sich Appel 1940 für ein Studium an der Reichsakademie der bildenden Künste in Amsterdam. Im Jahr 1946 hatte der Maler seine erste Einzelausstellung, sein internationaler Durchbruch erfolgte sieben Jahre später auf der Biennale von São Paulo. 2006 starb Appel im Alter von 85 Jahren in Zürich.

Die Ausstellung „Karel Appel. Der abstrakte Blick“ läuft bis zum 15. Januar 2017. Das Emil Schumacher Museum hat täglich außer montags von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt regulär 6 Euro, ermäßigt 2 Euro. Für Kinder unter 6 Jahren ist er frei. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog für 29,90 Euro im Museumsshop und für 34,90 Euro im Buchhandel.

Emil Schumacher Museum Hagen
Museumsplatz 1-2
D-58095 Hagen

Telefon: +49 (0)2331 – 3060 066
Telefax: +49 (0)2331 – 3060 240


30.08.2016

Quelle: Kunstmarkt.com/Annemarie Knatz

Drucken

zurück zur Übersicht


Empfehlen Sie den Artikel weiter:
an








News vom 30.08.2016

Zwei-Künstler-Generationen in Murnau

Zwei-Künstler-Generationen in Murnau

Kathrin Affentranger in Bern

Kathrin Affentranger in Bern

Karel Appel in Hagen

Karel Appel in Hagen

 zur Monatsübersicht



Anzeigen

Marktspiegel

News

Kunst als nachhaltiges Geschenk
art Innsbruck

Kunst-Auktionshaus Wendl - Karnevalisten in Venedig

Vorbericht zur Herbstauktion 2016
Kunst-Auktionshaus Wendl





Copyright © '99-'2016
Kunstmarkt Media
Alle Rechte vorbehalten


Impressum





Zum Seitenanfang Magazin

 Amazon export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce  Amazon ebay rakuten yatego meinpaket export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce Mode, Deko & Geschenke