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Schenkung von Muche-Briefen an die Stiftung Bauhaus Dessau

Die Stiftung Bauhaus Dessau erhält rund 300 Dokumente des Künstlers Georg Muche aus den Jahren 1943 bis 1987. Dabei handelt es sich um Korrespondenzen zwischen dem Maler, Zeichner und Bauhausmeister und dem Krefelder Textilfabrikanten Hans Jammers, dessen Familie die Briefe, Postkarten und Kurzmitteilungen nun der Stiftung Bauhaus überlässt. Muche und Jammers begegneten sich in Krefeld, wo der Künstler von 1939 bis 1958 die Meisterklasse für Textilkunst leitete. Die beiden wie auch ihre Frauen und die Kinder verband eine enge Freundschaft. Neben jener war das künstlerische Schaffen Muches Thema der schriftlichen Kommunikation. Zudem diskutierten sie über die Überlassung von Teilen des künstlerischen Muche-Nachlasses an das Bauhaus-Archiv in Berlin (West) und an die Nationalgalerie in Berlin (Ost).



Georg Muche wurde 1920 an das Bauhaus nach Dessau berufen und war dort bis 1927 Leiter der Webereiklasse. Der gestiftete Briefwechsel ist für das dortige Archiv somit von großer Bedeutung. Die angekündigte Schenkung der Familie Jammers hatte im Vorfeld die Krefelder Unternehmertochter Susanne Philipp bewogen, 78 Briefe von Georg Muche an die Stiftung zu übergeben. Schon im vergangenen Jahr hatte die Stiftung circa 550 Briefe von Georg Muche aus dem Nachlass des Schlüchterner Autors und Kunstsammlers Ludwig Steinfeld erhalten. Beide Familien standen in freundschaftlichem Kontakt mit Muche. Das Archiv der Stiftung Bauhaus Dessau sammelt Nachlässe von 168 Bauhauslehrern und -schülern. Die Muche-Briefsammlung der Stiftung umfasst nun etwa 1.000 Schriftstücke und beleuchtet so Werk und Leben des Bauhausmeisters in unterschiedlichen Facetten.


17.10.2014

Quelle: Kunstmarkt.com/Mona Zimmer

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Helmut Pfeuffer, Pieta, 2002

Helmut Pfeuffer, Pieta, 2002

Helmut Pfeuffer in der Kunsthalle Schweinfurt

Die Kunsthalle Schweinfurt widmet Helmut Pfeuffer ab heute eine Retrospektive mit Werken aus rund 50 Jahren. Präsentiert werden seine stets figurativen Gemälde aus dem Besitz des Künstlers und aus Privatsammlungen, die bisher nicht oder nur selten zu sehen waren. Die Schau wird anschließend in die Städtische Galerie Rosenheim weiterziehen. Helmut Pfeuffer kam 1933 in Schweinfurt zur Welt und lebt heute in Irnberg bei Rosenheim. Von 1956 bis 1958 studierte er an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg, anschließend bis 1960 an der Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart. 1980 erhielt Pfeuffer den Förderpreis der Stadt München für Malerei und wurde 1985 mit einer ersten Retrospektive im Museum Villa Stuck in München bedacht. Helmut Pfeuffers Schaffen steht in der der Tradition der Fauves und des Expressionismus. Daraus hat er einen eigenständigen Stil entwickelt und bleibt dem Figürlichen treu.



Die Schweinfurter Ausstellung behandelt Pfeuffers Schaffen ab den 1960er Jahren beginnend chronologisch und stellt die entsprechenden Werkgruppen dazu vor. Zu sehen sind seine gedeckt bunten frühen Landschaftsbilder und die Serien, die sich mit verschiedenen Krankheiten des Menschen beschäftigen. In seiner Folge zur Hysterie wälzen sich verstörte und aufgewühlte Personen in farbigen Betten oder krümmen sich in ihrem Leid. Auch auf den ersten Blick ähnlich erscheinende Frauenakte fertigte der Künstler an. Doch sind diese Bilder viel harmonischer und strahlen eine gewisse Ruhe aus. Zudem widmete er geschlachteten Stieren eine monumentale Serie. In den 1970er Jahren porträtierte Helmut Pfeuffer Landschaften, die ebenfalls vom Menschen verletzt und getötet erscheinen. In den 1980er Jahren verschwimmen geschundenen Körper und Landschaft zunehmend. Die Ausstellung schließt mit den von Gustav Mahlers Musik inspirierten stürzenden Figuren.

Die Ausstellung „Helmut Pfeuffer – Pathos und Verwandlung. Retrospektive 50 Jahre Malerei“ läuft vom 17. Oktober bis zum 22. Februar 2015. Die Kunsthalle Schweinfurt hat täglich außer montags von 10 bis 17 Uhr geöffnet, donnerstags zusätzlich bis 21 Uhr. Der Eintritt beträgt 5 Euro, ermäßigt 3,50 Euro. Der begleitende Katalog kostet 17,50 Euro.

Kunsthalle Schweinfurt
Rüfferstraße 4
D-97421 Schweinfurt

Telefon: +49 (0)9721 – 51 47 21
Telefax: +49 (0)9721 – 51 47 49


17.10.2014

Quelle: Kunstmarkt.com/Mona Zimmer

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Erwin Olaf, Clärchens Ballhaus Mitte – 10th of July, 2012

Erwin Olaf, Clärchens Ballhaus Mitte – 10th of July, 2012

Monat der Fotografie in Berlin

Gestern hat der Monat der Fotografie in Berlin, Deutschlands größte Fotofestival, begonnen, an dem sich 500 Fotografinnen und Fotografen beteiligen und an 125 Orten 250 Veranstaltungen stattfinden. Das Festival zeichnet sich durch seine große Offenheit aus; so werden sowohl namhafte Fotokünstler als auch junge Talente, klassische und experimentelle Fotografie in einschlägigen Galerien und bekannten Museen gezeigt. Auch ungewöhnliche Orte wie die Botschaften von Irland, Litauen, Luxemburg und Chile überraschen die Besucher. Der Berliner Monat der Fotografie gehört zum Netzwerk europäischer Fotofestivals „European Month of Photography“, das dieses Jahr sein zehnjähriges Bestehen feiert.



Thematisch sind die derzeitigen umfassenden Veränderungen in Europa das verbindende Moment der diesjährigen Festivalausgabe. Vor allem konzentrieren sich die Mitwirkenden auf die kritische Situation in Osteuropa und der Ukraine. Aber auch die Flüchtlingspolitik ist thematisch präsent. Das Cover des Veranstaltungskatalogs bildet Stefanie Zofia Schulz’ Fotografie von Lina, einem zwölfjährigen Flüchtlingsmädchen aus Afghanistan. Bei Luftangriffen wurde Lina von Granatsplittern im Gesicht verletzt und trägt Spuren der Verwundung an Stirn und Kinn.

Eröffnet wurde der Monat der Fotografie mit der Ausstellung „Die Wiederkehr des Sentimentalen. Fotografie konfrontiert Geschichte“ im Martin-Gropius-Bau. Die Ausstellung, kuratiert von Frank Wagner, befasst sich mit dem Verhältnis der Fotografie zu Existenz, Geschichte und Erinnerung. Zum Eröffnungswochenende des Festivals findet bis zum 19. Oktober ein vielfältiges Programm mit Berliner und internationalen Gästen statt. Über den gesamten Monat hinweg begleiten Workshops, Vorträge, Filme, Künstlergespräche und Buchvorstellungen die einzelnen Ausstellungen. Am „Tag der offenen Labore“ gewähren Fotografen am 8. November Einblick in ihre Arbeit.

Der Berliner Monat der Fotografie findet bis zum 16. November statt. Die Homepage www.mdf-berlin.de informiert über Veranstaltungen und Teilnehmer. Die Ausstellung „Die Wiederkehr des Sentimentalen. Fotografie konfrontiert Geschichte“ ist bis zum 15. Dezember im Martin-Gropius-Bau zu sehen. Der Eintritt ist frei.


Infos: www.mdf-berlin.de


17.10.2014

Quelle: Kunstmarkt.com/Mona Zimmer

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