Die Kunst, online zu lesen.

Home


Magazin

News


Marktberichte


Ausstellungen


Journal


Portraits


Top Event


Netzkunst





Kunst kaufen
Werben

Translation EnglishFrench

Auktionsanzeige

Am 13.03.2015 Schmuck & Uhren

© Auctionata Berlin

Anzeige

Teestunde im Park, 1910 / Hanns Pellar

Teestunde im Park, 1910 / Hanns Pellar
© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


Anzeige

Portrait Augusta Livia, 1901 / Franz von Lenbach

Portrait Augusta Livia, 1901 / Franz von Lenbach
© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


Newsmailer Eintrag

Bestellen Sie bitte hier:


Suchen mit Google

Google
WWW
kunstmarkt.com

Carel Visser, Kubus en zijn stapeling, 1967

Carel Visser, Kubus en zijn stapeling, 1967

Carel Visser gestorben

Carel Visser ist tot. Der niederländische Bildhauer starb gestern in seinem südfranzösischen Wohnort Le Fousseret im Alter von 86 Jahren. Vor allem mit seinen geometrisch-konstruktiven Arbeiten aus Metall und Stein wurde er ab den 1960er Jahren über sein Heimatland hinaus international bekannt und nahm an der Documenta in Kassel sowie den Biennalen in Venedig und São Paulo teil. Zur Welt kam Visser 1928 in Papendrecht in der Provinz Südholland. Nachdem er Ende der 1940er Jahre kurzeitig Architektur an der Technischen Universität in Delft studiert hatte, wechselte er 1951 zur Bildhauerei an die Königliche Akademie der Bildenden Künste in Den Haag.



Zunächst bewegte sich Carel Visser in den Bahnen des Surrealismus und schuf aus Eisen stilisierte und geschundene Tierskulpturen, wie sein „Sterbendes Pferd“ von 1949. Ab Ende der 1950er Jahre wurde sein Werk zunehmend abstrakter und minimalistischer. Wie in „Kubus en zijn stapeling“ von 1967 oder „Speelplastiek“ von 1968 schichtete Visser oft geometrische Körper zu schwer lastenden Gebilden oder filigranen Skulpturen mit Aufwärtsbewegung zusammen. Sein späteres Werk ist gekennzeichnet durch Montagen einer Vielzahl von Materialien wie Reifen, Trommeln, Auto-, Leder- und Tierfellen, Holz, Eisenteilen, Kunststoff oder Eiern. Zudem tauchen wie in der 2001 gefertigten Arbeit „Moeder en kind“ wieder figurative Anklänge auf. Für sein Schaffen erhielt Visser vor allem in seiner Heimat zahlreiche Auszeichnungen, darunter 1972 den Staatspreis für Bildende Kunst und Architektur, 1992 den Kunstpreis der Stadt Amsterdam oder 2004 den Wilhelminaring der Stadt Apeldoorn. Außerdem schmücken seine Arbeiten zahlreiche Plätze in holländischen Städten.


02.03.2015

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

Drucken

zurück zur Übersicht


Empfehlen Sie den Artikel weiter:
an


Wojtek Doroszuk, Festin

Wojtek Doroszuk, Festin

15. Videonale in Bonn

Seit dem Wochenende findet in Bonn die 15. Videonale statt, die sich neuen Produktionen in der Videokunst widmet. Heuer stand der Wettbewerb unter dem Thema „The Call of the Wild“, mit dem der Begriff des „Wilden“ in der heutigen Zeit ausgeleuchtet werden soll. Er steht für die Beschreibung von und die Auseinandersetzung mit dem Fremden im Sinne von unbekannten oder auch bislang unerkannten Handlungs-, Bild- und Denkräumen. Hierfür hat die internationale Jury aus 1.200 Einsendungen aus 76 Ländern Arbeiten von 38 Künstlern ausgewählt, die derzeit im Kunstmuseum Bonn zu sehen sind.



Die Überlegungen der Künstler umspannen ein weites Feld, so Tasja Langenbach, die die künstlerische Leitung der 15. Videonale innehat. Mal wird die Betrachtung innergesellschaftlicher Verschiebungen und Neuordnungen behandelt, mal der Umgang mit der immer stärkeren Überwachung der Daten- und Kommunikationsströme oder auch die ästhetischen und künstlerischen Umgangsformen mit den Oberflächen einer digital generierten Welt. Die Geschlechterpolitik ist unter anderem Thema des Duos Renate Lorenz und Pauline Boudry sowie Elin Magnusson zu. Das Verständnis des Internet als „wilden“ Raum und die daraus resultierende Suche nach einer neuen Ästhetik und ihrer Auswirkung greifen die Gruppe Neozoon, Constantin Hartenstein oder Amina Handke.

An politische Änderungen gebunden sind die Werke von Christina Picchi, Udita Bhargava oder das aus mehreren Künstlern bestehende Projekt „Lieux fictifs“. Sie berichten aus den „unsicheren Räumen“ einer globalen Flüchtlingsbewegung. Christina Picchis dokumentarische Videoarbeit „Zima“ – das russische Wort für Winter – zeigt Schneeflocken, die im Scheinwerferlicht schweben. Anstelle eines märchenhaften Eindrucks erzielt sie vielmehr eine bedrohliche Stimmung, da ein Mann aus dem Off beschreibt, wie der Überlebenswille in der extremen Kälte einer sibirischen Nacht erlischt. Zum 30jährigen Bestehen bietet die Videonale zudem in der Schau „30 Jahre – 30 Stimmen“ eine Auswahl an Werken früherer Festivals. Die Auswahl der Videos erstellten Wegbegleiter, Freunde, Künstler und Gestalter des Festivals. Zu sehen sind dabei Videos von Janet Biggs, Cerith Wyn Evans, Astrid Heibach, Dan Oki und Victor Alimpiev. Zum zweiten Mal findet der Videonale.Parcours in Bonn bis zum 22. März statt. Hier werden über verschiedenen Institutionen der Stadt verteilt Werke von Studenten der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart, der Hochschule der Bildenden Künste Saar und der Kunsthochschule für Medien Köln präsentiert.

Die Ausstellung begleitet ein umfangreiches Festivalprogramm mit Künstlergesprächen, Performances, Diskussionsrunden, Retrospektiven, Führungen, Workshops und Vermittlungsprogrammen. Die 15. Videonale läuft bis zum 19. April im Kunstmuseum Bonn. Geöffnet ist täglich außer montags von 11 bis 18 Uhr, mittwochs zusätzlich bis 21 Uhr. Der Eintritt beträgt 7 Euro, ermäßigt 3,50 Euro. Das vollständige Programm ist unter www.videonale.org einsehbar.

Kunstmuseum Bonn
Friedrich-Ebert-Allee 2
D-53113 Bonn

Telefon: +49 (0)228 – 77 62 86
Telefon: +49 (0)228 – 90 85 817


02.03.2015

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

Drucken

zurück zur Übersicht


Empfehlen Sie den Artikel weiter:
an


Verlorener Picasso aufgetaucht

Das seit vierzehn Jahren verschollene Bild „La Coiffeuse“ von Pablo Picasso aus dem Jahr 1911 wurde nun in den USA gefunden. Laut dem Bericht der New York Times stießen Beamte der amerikanischen Zollbehörde und des Grenzschutzes auf das Werk, das postalisch aus Belgien versandt wurde. Ein gewisser „Robert“ schickte das Paket an ein Lagerhaus in Long Island City des New Yorker Stadtteils Queens. Das kubistische Werk in monochromen Brauntönen gehört dem französischen Staat und wurde 2001 durch das Museum George Pompidou, aus dessen Depot es verloren ging, als vermisst gemeldet.



Das Postgut war Mitte Dezember versandt worden, als „Kunstwerk/Spielzeug“ im Wert von 37 US-Dollar deklariert und von der französischen Aufschrift „Fröhliche Weihnachten“ begleitet. Der Zoll informierte die Behörde für Innere Sicherheit in New York, die eine Untersuchung veranlasste. Die Staatsanwältin Loretta E. Lynch ließ das Werk pfänden und leitete die Rückgabe nach Frankreich ein. Französische Museumsangestellte reisten zwischenzeitlich nach New York und bestätigten, dass es sich bei dem Werk tatsächlich um Picassos „La Coiffeuse“ handele. Der Wert des kubistischen Gemäldes lag 2001 bei mehr als 2,5 Millionen US-Dollar.


02.03.2015

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

Drucken

zurück zur Übersicht


Empfehlen Sie den Artikel weiter:
an








News vom 02.03.2015

Carel Visser gestorben

Carel Visser gestorben

15. Videonale in Bonn

15. Videonale in Bonn

Verlorener Picasso aufgetaucht

Neues Museum Lüneburg eröffnet

Neues Museum Lüneburg eröffnet

 zur Monatsübersicht



Anzeigen

Marktspiegel

News

im Kinsky Kunst Auktionen GmbH - 105. Auktion Fritz Wotruba, Große Skulptur, 1972

PRESSE-AUSSENDUNG Kunst der Gegenwart zwischen surrealen Welten und politischer Karikatur
im Kinsky Kunst Auktionen GmbH

Vorbericht Auktion KUNST & ANTIQUITÄTEN
Hargesheimer Kunstauktionen Düsseldorf