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Charlotte Mumm, stomach communities II, 2015

Charlotte Mumm, stomach communities II, 2015

Charlotte Mumm in Nordhorn

Die Städtische Galerie Nordhorn präsentiert in ihrer aktuellen Schau „Stomach Communities“ Werke von Charlotte Mumm. Neben Malereien und Skulpturen ist auch eine raumgreifende Installation zu sehen. Die 1980 in Georgsmarienhütte bei Osnabrück geborene Künstlerin hat ihr Schaffen aus der Malerei entwickelt. In ihren Arbeiten verbindet sie Farben, Formen und Materialien kontrastreich miteinander und lässt diese in oftmals widersprüchlichen oder absurden Kombinationen einander durchdringen. Die 2015 entstandene Plastik „Stomach Communities II“ verbindet einen grauen Fensterladen mit roten und schwarzen Formen zu einer menschenähnelnden Gestalt. Insbesondere die sich herabschlängelnde Struktur erinnert an zäh verlaufende Farbe.



Charlotte Mumm, die von 2000 bis 2008 bei Urs Lüthi an der Kunsthochschule Kassel studierte und dazwischen ein Auslandsjahr am Sichuan Fine Arts Institute im chinesischen Chongqing verbrachte, bewegt sich oft zwischen gegenständlichen Darstellungen und der Abstraktion. Die Aneignung des Gegenständlichen bedeutet bei ihr stets auch Verwandlung. In ihren Werkserien bilden Motive, etwa zeichenhafte Objekte, Gesten oder Gesichter, manchmal auch Worte, das einende Element. In der Reihe „Once upon a time“ ist dieser für Märchen charakteristische Anfang der rote Faden. Dabei lässt Mumm etwa in einer humorvollen Papierarbeit auf dem weißen Blatt schwarze und rote Farbe abperlen, ineinander verlaufen und überfließen. Vor diesem Grund stehen kopfüber gespiegelt die beiden gedruckten Sätze: „Once upon a time there were brain slugs“ und „Once upon a time there were stomach communities“. Das Amüsante des ersten Satzes besteht darin, dass er sich auf die animierte Science-Fiction Serie „Futurama“ bezieht. Darin gibt es neongrüne „Gehirn-Schnecken“, die sich als Parasiten an einen Menschenkopf heften und die Kontrolle über das Lebewesen übernehmen. Der zweite Spruch mit der Idee von „Magen-Gemeinschaften“ ist zwar ähnlich bizarr, jedoch könnte der Verdauungskomplex eines Menschen tatsächlich salopp als eine stomach community verstanden werden.

Die Ausstellung „Charlotte Mumm. Stomach Communities“ läuft bis zum 14. August. Die Städtische Galerie Nordhorn hat dienstags bis freitags von 14 bis 17 Uhr, samstags von 14 bis 18 Uhr und sonntags von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei. Begleitend zur Schau erscheint ein Katalog.

Städtische Galerie Nordhorn
Vechteaue 2
D-48529 Nordhorn

Telefon: +49 (0)5921 – 97 11 00
Telefax: +49 (0)5921 – 97 11 05


30.05.2016

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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Taco Dibbits

Taco Dibbits leitet das Rijksmuseum in Amsterdam

Taco Dibbits leitet das Amsterdamer Rijksmuseum

Taco Dibbits ist der neue Generaldirektor des Rijksmuseums in Amsterdam. Der niederländische Kunsthistoriker folgt auf Wim Pijbes, der nach acht Jahren zum 15. Juli auf eigenen Wunsch das renommierte Haus verlässt und die Leitung des neuen privaten Kunstmuseums Voorlinden in Wassenaar bei Den Haag übernehmen wird. Das teilte heute das Kuratorium des Museum mit. Taco Dibbits verbinde internationale Erfahrung mit seiner Leidenschaft für Kunst und Geschichte, sagte Jaap de Hoop Scheffer, Vorsitzender des Kuratorium, zur Ernennung. Er sei schon jetzt eine führende Person des Rijksmuseums und imstande, Prozesse der Innovation und Entwicklung inspirierend zu entfalten und die Museumsbesucher immer wieder zu überraschen.



Taco Dibbits kam 1968 in Amsterdam zur Welt und studierte Kunstgeschichte an der Vrije Universiteit in Amsterdam und in Cambridge. Danach war er für das Auktionshaus Christie’s in London tätig, zuletzt als Direktor der Abteilung „Alte Meister“. Seit dem Jahr 2002 arbeitet er im Rijksmuseum, zunächst als Konservator für die Gemälde des 17. Jahrhunderts. Seit 2008 ist Dibbits Direktor der Sammlungen. Bei der Neupräsentation des Museums 2013 nach zehnjähriger Renovierung habe er eine zentrale Rolle gespielt, so das Kuratorium, außerdem bei der Planung des Rijksstudio, der neuen Internetseite des Museum. Dibbits verantwortete erfolgreich mehrere Ausstellungen, darunter 2006 „Rembrandt & Caravaggio“ und im vergangenen Jahr „Der späte Rembrandt“.


30.05.2016

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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Ernesto Pujol, Time After Us, 2013

Ernesto Pujol, Time After Us, 2013

Ernesto Pujols Performance in Osnabrück

Der kubanische Künstler Ernesto Pujol wird am 4. und 5. Juni die Gemeinschaftsperformance „Systems of Weight“ im Langhaus der Kunsthalle Osnabrück umsetzen. Der Ortsbezug ist ein wichtiges Element im Werk des 1957 in Havanna geborenen Künstlers. In seinen Performances verarbeitet er neben dokumentierten auch nicht nachweisbare Geschichten eines Ortes, Erfahrungen von Gewalt, Trauer und Schmerz ebenso auch Energien der Heilung und existentieller Freude. So will Pujol mit der Gemeinschaftsperformance in Osnabrück die Leichtigkeit und Schwere von Vergangenheit und Vergangenem erfahrbar machen.



Entsprechend setzt er sich mit unterschiedlichen historischen Orten im Umkreis der Kunsthalle auseinander und bezieht sich auf historische Literatur. Die Vergangenheit der Kunsthalle selbst spiegelt sich im Gebäude, das ehemals die Kirche des dominikanischen Predigerordens war. Dafür hat Pujol, der vier Jahre lang als Mönch lebte, bevor er aus der Kirche austrat, eine Ortsbefragung durchgeführt, die den Titel der Performance erklärt: „Worin besteht das Gewicht der Vergangenheit“, „Wie wird dieses Gewicht ‚verkörpert‘“ oder „Bedarf irgendetwas einer Heilung“.

Während der zweitägigen Langzeitperformance werden 20 Bewohner aus Osnabrück langsam und schweigend durch den Chor und das Langhaus der Kunsthalle gehen. Parallel sollen sie sich gezielt mit der Verletzlichkeit und dem Nichtwissen auseinandersetzen, aber auch über Vergebung, Revision und Vergangenheit nachdenken. Verfließender Sand, Veränderungen des Lichtes und der Austausch erschöpfter Teilnehmer strukturieren diese meditative Performance. Das Publikum soll den Raum still betreten und ihn ebenso wieder verlassen. Wer will, darf an den Bewegungsabläufen der Performer teilnehmen und den ehemaligen Kirchenraum mit ihnen erschließen.

Ernesto Pujol, der an den Universitäten in Puerto Rico, Madrid und Florida studierte, führte seine Ausbildung unter anderem in der School of the Art Institute in Chicago weiter. Er besitzt internationale Erfahrung in kollaborativer künstlerischer Praxis und arbeitet mit Experten aus unterschiedlichen Disziplinen zusammen. Mit seiner künstlerischer Arbeit ist bisher vor allem im amerikanischen Raum hervorgetreten.

Ernesto Pujols zweitätige Langzeitperformance „Systems of Weight“ beginnt am 4. Juni bei Sonnenaufgang und zieht sich ununterbrochen bis zu ihrem Ende am 5. Juni bei Sonnenuntergang hin. Im Anschluss an das Performance-Wochenende ist die Kunsthalle zwei Wochen lang Ernesto Pujol gewidmet. Die Besucher erhalten die Möglichkeit, partizipativ seinen Spuren zu folgen. Die Kunsthalle Osnabrück hat regulär dienstags von 13 bis 18 Uhr, mittwochs bis freitags von 11 bis 18 Uhr, am Samstag und Sonntag von 10 bis 18 Uhr sowie am zweiten Donnerstag im Monat von 11 bis 20 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 5 Euro, ermäßigt 3 Euro.

Kunsthalle Osnabrück
Hasemauer 1
D-49074 Osnabrück

Telefon: +49 (0)541 – 323 21 90
Telefax: +49 (0)541 – 323 24 09


30.05.2016

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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News vom 30.05.2016

Charlotte Mumm in Nordhorn

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Taco Dibbits leitet das Amsterdamer Rijksmuseum

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Ernesto Pujols Performance in Osnabrück

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Toulu Hassani erhält Sprengel-Preis

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