Die Kunst, online zu lesen.

Home


Magazin

News


Marktberichte


Ausstellungen


Journal


Portraits


Top Event


Netzkunst





Kunst kaufen
Werben

Translation EnglishFrench

Auktionsanzeige

Am 09.12.2022 Auktion 1213: Asiatische Kunst

© Kunsthaus Lempertz

Anzeige

Geist I / Ulla von Brandenburg

Geist I / Ulla von Brandenburg
© Kunsthandel Michael Draheim - Wiesbaden


Anzeige

Bethsabée / Pablo Picasso

Bethsabée / Pablo Picasso
© Galerie Weick


Anzeige

Amazone, nach 1906 / Franz von  Stuck

Amazone, nach 1906 / Franz von Stuck
© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


Anzeige

Blumenstrauß / Maria Caspar-Filser

Blumenstrauß / Maria Caspar-Filser
© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


Newsmailer Eintrag

Bestellen Sie bitte hier:


Suchen mit Google

Google
WWW
kunstmarkt.com

Gerhard Richter

Gerhard Richter beschreitet nochmal neue Wege

Gerhard Richter wechselt zur Galerie Zwirner

Der Galerist David Zwirner wird zukünftig das Werk Gerhard Richters repräsentieren. Damit wechselt der 90jährige Malerstar von der Galerie Marian Goodman zu dem deutschstämmigen Kunsthändler mit Hauptsitz in New York sowie Dependancen in London, Paris und Hongkong. Eine erste Einzelausstellung soll im März kommenden Jahres in New York starten. Zu seinem Wechsel erklärte Richter: „Ich bin glücklich, von David Zwirner vertreten zu werden. Ich kenne David seit seiner Kindheit, da ich bereits in den 1960er Jahren eng mit seinem Vater Rudolf Zwirner zusammengearbeitet habe. Ich empfinde dies als eine schöne Kontinuität über Generationen hinweg.“



Mit Gerhard Richter zu arbeiten, sei eine große Ehre und ein außergewöhnliches Privileg, ließ David Zwirner mitteilen. „Richter hat ohne Zweifel eines der konzeptionell komplexesten und ästhetisch vielfältigsten Werke der Kunstgeschichte geschaffen. Indem er sich keiner einzigen Ideologie oder einem Dogma unterworfen hat, ist es Richter gelungen, den Akt der Malerei selbst zu zelebrieren, ihn aber auch zu hinterfragen. In diesem Prozess hat er das Medium im Alleingang für völlig neue Möglichkeiten und Untersuchungen geöffnet. Jetzt freue ich mich auf unsere erste gemeinsame Ausstellung im Frühjahr 2023 in New York. Ich möchte die wichtige Arbeit würdigen, die Marian Goodman und alle Mitarbeiter der Marian Goodman Gallery in den vergangenen 37 Jahren für und mit Gerhard Richter geleistet haben“, so Zwirner.


08.12.2022

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

Drucken

zurück zur Übersicht


Empfehlen Sie den Artikel weiter:
an


Kisho Kurokawa, Wohnkapsel des Nakagin Capsule Tower

Eine Wohnkapsel des Nakagin Capsule Tower von Kisho Kurokawa steht nun in Tübingen

Nakagin Capsule Tower für die Kunsthalle Tübingen

Die Stiftung Kunsthalle Tübingen hat den Zuschlag für ein Modul des Nakagin Capsule Tower aus Tokio erhalten. Da das weltberühmte Meisterwerk des Metabolismus abgerissen wird und einem Neubau weichen muss, standen einige wenige Elemente des Wohn- und Bürohochhauses, das der japanische Architekt Kisho Kurokawa von 1970 bis 1972 errichtet hatte, zum Verkauf. Sie sollen weltweit an Museen gespendet werden. Die markante 2,3 auf 3,8 auf 2,1 Meter messende Wohnkapsel geht als Leihgabe an die Kunsthalle Tübingen.



Nicole Fritz, die Direktorin der Kunsthalle, ist begeistert: „Das Wohnmodul des Nakagin Capsule Towers passt hervorragend zur Kunsthalle Tübingen. Es atmet denselben utopischen Geist, wie das Wohngebiet, in dem die Kunsthalle Tübingen steht. So befinden sich in unmittelbarer Nähe zur Kunsthalle beispielsweise zwei Wohntürme der Stuttgarter Architekten Otto Jäger und Werner Müller, die sich in den 70er Jahren auch für die Wohnhochhäuser Asemwald in Stuttgart verantwortlich zeichneten. Die Leihgabe der Kurokawa-Kapsel ist ein großes Geschenk für uns.“


08.12.2022

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

Drucken

zurück zur Übersicht


Empfehlen Sie den Artikel weiter:
an


Veronica Ryan

Der Turner Prize 2022 geht an Veronica Ryan

Turner Prize für Veronica Ryan

Gestern Abend hat Veronica Ryan in Liverpool den renommierten Turner Prize 2022 empfangen. Die 1956 auf der Karibik-Insel Montserrat geborene Bildhauerin konnte sich gegen ihre Mitnominierten Heather Phillipson, Ingrid Pollard und Sin Wai Kin durchsetzen und erhält nun ein Preisgeld von 25.000 Pfund. Laut Jury sprach für Ryan, dass sie auf eine sehr persönliche und poetische Art die Sprache des Skulpturalen erweitert habe. In ihrer jüngsten Arbeiten, die von verwandten Themen wie Vertreibung, Heilung und Verlust durchdrungen sind, kombiniere sie gefundene, meist vernachlässigte Objekte und handwerklich hergestellte Materialien. Die Jury lobte zudem die spürbare Weiterentwicklung in ihrer Verwendung von Raum, Farbe und Maßstab sowohl im Ausstellungsraum als auch auf öffentlichen Plätzen.



Veronica Ryan, die als kleines Kind mit ihren Eltern nach London zog, studierte ab 1975 an verschiedenen Universitäten in England, darunter an der Bath Academy of Art und der Slade School of Fine Art. Für ihre Kunstwerke nutzt sie eine breite Palette an Materialien, darunter Bronze, Gips, Marmor, Textilien und bereits vorhandene Gegenstände, und befasst sich mit Fragen der Geschichte, der Herkunft und der Psychologie der Menschen, des weltweiten kulturellen Austausches und Handels sowie der Umweltzerstörung. Oft verändert sie Größenverhältnisse und arbeitet mit einem Negativ- und Positivraum, um Bilder für Verdrängung, Fragmentierung und Entfremdung zu finden. Ryans jüngste Skulpturen befassen sich mit den Implikationen der Corona-Pandemie und dem 2018 aufgedeckten Windrush-Skandal um seit Jahrzehnten in Großbritannien ohne gültige Aufenthaltspapiere lebende Einwanderer aus früheren britischen Kolonien in der Karibik. Dafür hat Veronica Ryan in der Tate Liverpool einen gelben Ausstellungsraum geschaffen und ihn mit Objekten gefüllt, die sie aus mit Tee gebeizten und gefärbten Stoffe oder neonfarbenen, gehäkelten Angelschnurbeutel mit einer Vielzahl von Samen, Nüssen, Obstkernen und Häuten produziert hat.

Der Turner Prize ist eine der wichtigsten Auszeichnungen für zeitgenössische Kunst in Großbritannien. Er wurde 1984 als Hommage an den britischen Maler William Turner ins Leben gerufen und wird seitdem international beachtet. Neben dem Preisgeld von 25.000 Pfund für Veronica Ryan erhalten auch die übrigen Finalistinnen jeweils 10.000 Pfund. Zu den bisherigen Geehrten zählen renommierte Künstler und Künstlerinnen wie Malcolm Morley, Gilbert & George, Damien Hirst, Rachel Whiteread, Wolfgang Tillmans, Anish Kapoor, Gillian Wearing, Richard Wright, Martin Boyce, Elizabeth Price, Laure Prouvost, Lubaina Himid und im vergangenen Jahr Array Collective aus Belfast. Die Tate Liverpool präsentiert die Arbeiten der vier Nominierten noch bis zum 19. März 2023.


08.12.2022

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

Drucken

zurück zur Übersicht


Empfehlen Sie den Artikel weiter:
an








News vom 08.12.2022

Gerhard Richter wechselt zur Galerie Zwirner

Gerhard Richter wechselt zur Galerie Zwirner

Nakagin Capsule Tower für die Kunsthalle Tübingen

Nakagin Capsule Tower für die Kunsthalle Tübingen

Turner Prize für Veronica Ryan

Turner Prize für Veronica Ryan

Kiel rückt Corinths grafisches Werk ins Zentrum

Kiel rückt Corinths grafisches Werk ins Zentrum

 zur Monatsübersicht



Anzeigen

Marktspiegel

News

Kunsthaus Lempertz - Exzellenter großer Nashornbecher, zwei Siegel: Zhisheng und You Kan, 17. Jahrhundert

Bemerkenswerte Privatsammlungen
Kunsthaus Lempertz





Copyright © '99-'2022
Kunstmarkt Media
Alle Rechte vorbehalten


Impressum





Zum Seitenanfang Magazin

 Amazon export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce  Amazon ebay rakuten yatego meinpaket export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce