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Kym IV, 1999 / K. O. (Karl Otto) Götz

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Im Park von Schloss Mainberg bei Schweinfurt, 1874  / Hans Thoma

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Amazone, nach 1906 / Franz von  Stuck

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© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


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Verleihung des VBKI-Preises Berliner Galerien 2019

Anne Schwarz (Mitte) hat den VBKI-Preis Berliner Galerien 2019 erhalten

Schwarz Contemporary mit Berliner Galerienpreis ausgezeichnet

Schwarz Contemporary hat am vergangenen Freitag den zum dritten Mal vergebenen „VBKI-Preis Berliner Galerien“ erhalten. Der Verein Berliner Kaufleute und Industrieller (VBKI) und der Landesverband Berliner Galerien (LVBG) würdigen damit das Ausstellungsprojekt „She’s Reading 1“ der Künstlerin Jenna Westra. Jurymitglied Nicola Kuhn, Redakteurin für Bildende Kunst der Berliner Tagesszeitung „Der Tagesspiegel“, hob in ihrer Laudatio hervor: „Das Programm von Anne Schwarz umfasst Malerei, Skulptur und nun auch Fotografie. Die von ihr ausgewählten Positionen zeichnen sich durch eine starke Eigenheit aus. Zeitgeistiges, Flüchtiges wird man bei ihr nicht finden. Die Galeristin setzt sich durch intensive Vermittlungsarbeit für ihre Künstler ein – sei es durch sorgfältige, überzeugende Präsentationen in den eigenen Räumen, sei es durch hervorragend gemachte Kataloge oder im Gespräch. Anne Schwarz leistet damit einen wichtigen Beitrag für die Galerienszene in Berlin, den wir vorbildlich nennen möchten.“



In ihrer 2011 gegründeten Neuköllner Galerie stellt Anne Schwarz derzeit Arbeiten der 1986 geborenen US-Amerikanerin Jenna Westra vor. Ihre präzise arrangierten und elegant-stilisierten Fotografien schwanken zwischen sorgfältiger Konstruktion und Zufall. Westra lädt meist weibliche Modelle ein, in der Kulisse einer Fotografie zu agieren. Dieser performative Aspekt sorgt für Leichtigkeit in den ausschnitthaften Bildern. Dabei verwendet Jenna Westra die Kamera, um aufzuzeichnen, was sonst in der Bewegung verloren ginge.

Der VBKI und der LVBG richten mit Unterstützung der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe seit 2017 jährlich den mit 10.000 Euro dotierten „VBKI-Preis Berliner Galerien“ aus, um auf die Rolle der Galerienlandschaft für den Kunststandort Berlin aufmerksam zu machen. Er richtet sich an junge Galerien in Berlin, die zwischen drei bis zehn Jahren existieren und Voraussetzungen für einen professionellen Galeriebetrieb erfüllen. Die Ehrung würdigt ein Ausstellungsprojekt zur Berlin Art Week. Neben Schwarz Contemporary waren heuer auch die Galerien Burster, Kwadrat und Katharina Maria Raab nominiert.


17.09.2019

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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Fitz Kuhr, Das Leben, 1928

Fitz Kuhr, Das Leben, 1928

Fritz Kuhr in Ahrenshoop

Das Kunstmuseum im Ostseebad Ahrenshoop leistet zum Bauhaus-Jahr 2019 einen Beitrag durch eine Ausstellung über den Maler Fritz Kuhr. Der 1899 im belgischen Lüttich geborene Kuhr begann 1923 in Weimar sein Studium am Bauhaus bei László Moholy-Nagy, Wassily Kandinsky und Paul Klee. 1925 vollzog er den Umzug der Schule nach Dessau mit, legte dort zwei Jahre später die Gehilfenprüfung ab und wurde anschließend Mitarbeiter von Hinnerk Scheper in der Werkstatt für Wandmalerei. 1929/30 war er Lehrer für gegenständliches Zeichnen, schloss dann sein Studium mit dem Diplom ab und ließ sich als freier Maler in Berlin nieder.



Kuhrs zunächst recht erfolgreiche, durch einige Ausstellungen im In- und Ausland, darunter in Davos, beförderte Laufbahn fand durch die Machtübernahme der Nationalsozialisten 1933 vorläufig ihr Ende. Seine Kunst wurde diffamiert und einige Werke 1937 in der Ausstellung „Entartete Kunst“ gezeigt. Unter anderem als Dekorationsmaler sicherte er seinen Lebensunterhalt. Erst nach dem Krieg konnte er sich künstlerisch wieder entfalten und wurde 1948 Professor an der West-Berliner Hochschule für Kunsterziehung. Wie vor dem Weltkrieg schuf er hauptsächlich abstrakte Werke, die Einflüsse seiner einstigen Lehrer Klee und Kandinsky mit Anregungen des Informel etwa von Willi Baumeister und des Surrealismus verbinden. 1975 starb Kuhr in West-Berlin.

Die Ausstellung „‚also wird gemalt‘ – Der Bauhäusler Fritz Kuhr“ läuft bis zum 24. November. Das Museum hat bis Oktober täglich außer montags von 10 bis 18 Uhr, ab November von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 10 Euro, ermäßigt 5 Euro. Begleitend zur Schau erscheint ein Katalog.

Kunstmuseum Ahrenshoop
Weg zum Hohen Ufer 36
D-18347 Ostseebad Ahrenshoop

Telefon: +49 (0)38220 – 66 79 0
Telefax: +49 (0)38220 – 66 79 22


17.09.2019

Quelle: Kunstmarkt.com/Johannes Sander

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K.R.H. Sonderborg, Ohne Titel, 1960

K.R.H. Sonderborg, Ohne Titel, 1960

K.R.H. Sonderborg in Hagen

Das Emil Schumacher Museum in Hagen präsentiert derzeit eine Ausstellung mit Werken des Künstlers K.R.H. Sonderborg. Sonderborg, der eigentlich Kurt Rudolf Hoffmann hieß und sich später nach seiner im Süden Dänemarks gelegenen Geburtsstadt benannte, gehört zu den bekanntesten Vertretern des Informel, für das auch der Namensgeber des Museums steht. Zu sehen sind zum Teil großformatige Werke vor allem der 1950er und 1960er Jahre und damit aus der wichtigsten Schaffenszeit des Künstlers. Sie machen seine markante abstrakt-gestische Zeichensprache deutlich, die mal mit figürlichen Anklängen, mal allein mit der Dynamik des Malprozesses spielt. Seine Werke, meist in der Farbstellung Rot, Schwarz und Weiß ausgeführt, überzeugen dabei mit komplexer Rhythmik und der Vehemenz des Action Painters.



Sonderborg, der 1923 als Sohn eines Hamburger Posaunisten zur Welt kam, allerdings durch das Fehlen seiner rechten Hand von Geburt an körperbehindert war, absolvierte 1938/40 zunächst eine kaufmännische Lehre. Er geriet jedoch in den kommenden Jahren mit den nationalsozialistischen Machthabern in Konflikt und verbrachte einige Zeit in Gestapo-Haft und Konzentrationslagern. Nach dem Krieg verließ er die kaufmännische Laufbahn und studierte 1947/49 Malerei und Grafik an der Landeskunstschule in Hamburg bei Willem Grimm. Früh schloss er sich der im jungen Nachkriegsdeutschland aufkommenden informellen Kunstrichtung um Emil Schumacher, Julius Bissier, Karl Otto Götz, Rolf Cavael und Gerhard Fietz an. Der 1949 unter anderem von Willi Baumeister gegründeten Künstlergruppe „ZEN 49“ trat er 1953 bei.

Seit dieser Zeit gelang K.R.H. Sonderborg durch zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen unter anderem in Amsterdam, Eindhoven, Paris, Wiesbaden, München und Hannover zunehmend der internationale Durchbruch. 1955 wurde Sonderborg mit dem Karl Ernst Osthaus-Preis Hagen ausgezeichnet, vier Jahre später nahm er erstmals an der Kasseler Documenta teil. Bis ins hohe Alter rastlos und ständig auf Reisen, pendelte er auch durch die Wahrnehmung verschiedener Gastprofessuren zwischen Europa und den Vereinigten Staaten hin und her. 2008 starb Sonderborg in Hamburg.

Die Ausstellung „K.R.H. Sonderborg – Bilder von Zeit und Raum“ läuft bis zum 9. Februar 2020. Das Emil Schumacher Museum hat täglich außer montags von 12 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt regulär 7 Euro, ermäßigt 3,50 Euro. Für Kinder unter 6 Jahren ist er frei. Der Katalog aus dem Verlag Kettler kostet im Museumsshop 29,90 Euro, im Buchhandel 34,90 Euro.

Emil Schumacher Museum Hagen
Museumsplatz 1-2
D-58095 Hagen

Telefon: +49 (0)2331 – 3060 066
Telefax: +49 (0)2331 – 3060 240


17.09.2019

Quelle: Kunstmarkt.com/Johannes Sander

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News vom 17.09.2019

Schwarz Contemporary mit Berliner Galerienpreis ausgezeichnet

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Fritz Kuhr in Ahrenshoop

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K.R.H. Sonderborg in Hagen

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