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Hiawatha Seiffert, Objektschale Maschinenkette, 2014

Hiawatha Seiffert, Objektschale Maschinenkette, 2014

Danner-Preis geht an Hiawatha Seiffert

Der Metallgestalter Hiawatha Seiffert hat den mit 15.000 Euro dotierten Preis der Benno und Therese Danner’schen Kunstgewerbestiftung erhalten. Der 1973 in Marburg an der Lahn geborene Künstler wurde im Rahmen des Landeswettbewerbs für das Kunsthandwerk in Bayern durch eine internationale Jury ausgewählt. Die vier Ehrenpreise im Gesamtwert von 12.000 Euro gingen an Christoph Leuner, Michael Becker, Barbara Schrobenhauser und Gisbert Stach. Die mit der Auszeichnung verbundene Ausstellung ist nun in der Villa Stuck in München zu sehen. Neben den Werken der Preisträger präsentiert die Schau Arbeiten von 36 weiteren Mitbewerbern aus den Bereichen Schmuck, Keramik, Holz, Gerät, Textil, Glas, Mixed Media und Metall.



Hiawatha Seiffert gewann den Preis für seine Schale aus zusammengeschweißten und geschmiedeten Maschinenketten von 2014, die matt in dunklem Grau schimmert. Über sein Schaffen sagt Seiffert: „Das Spiel und die Ausreizung der Materialeigenschaften ist mir in diesen Arbeiten besonders wichtig. Durch gezielte Krafteinwirkung erhalten meine Objekte eine in den Raum greifende Dynamik.“ Seiffert studierte Metallgestaltung und Design von 2006 bis 2010 bei Werner Bünck und Georg Dobler an der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst in Hildesheim, dazwischen für ein Jahr bei Otto Lorenz an der Universität für angewandte Kunst in Wien. Seine Arbeiten sind unter anderem Teil der Sammlungen des Grassi Museums für Angewandte Kunst in Leipzig und des Staatlichen Museums für Angewandte Kunst in München.

Bei den Ehrenpreisträgern konnten Christoph Leuner mit seiner Hohlkörper-Gruppe aus amerikanischem Nussbaumholz, Michael Becker mit seiner goldenen Gliederhalskette samt Lapislazuli-Steinen, Barbara Schrobenhauser mit ihrer zarten Kette aus vielfältig geschichtetem und genietetem Kupfer und Gisbert Stach mit seiner Broschenserie in Schnitzelform überzeugen. Der Danner-Preis wird seit 1984 alle drei Jahre von der 1920 in München gegründeten Stiftung verliehen. Ziel des Wettbewerbs ist die Steigerung, Innovation und Fortentwicklung des kunsthandwerklichen Erbes in Bayern.

Die Ausstellung „Danner-Preis 2017“ läuft bis zum 7. Januar 2018. Das Museum Villa Stuck hat dienstags bis sonntags von 11 bis 18 Uhr geöffnet, am ersten Freitag im Monat zusätzlich bis 22 Uhr. Das Haus bleibt an Heiligabend geschlossen. Der Eintritt beträgt regulär 9 Euro, ermäßigt 4,50 Euro. Für Kinder und Jugendlich bis 18 Jahre ist er frei. Der Ausstellungskatalog kostet 39,90 Euro.

Museum Villa Stuck
Prinzregentenstraße 60
D-81675 München

Telefon: +49 (0)89 – 45 55 51 0
Telefax: +49 (0)89 – 45 55 51 24


17.10.2017

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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Jacob Dahlgren, I, the world, Things, Life, 2004/16

Jacob Dahlgren, I, the world, Things, Life, 2004/16

Jacob Dahlgren im Museum Ritter

Das Museum Ritter in Waldenbuch bei Stuttgart stellt seit gestern das Werk Jacob Dahlgrens vor und nimmt dabei einen Künstler in den Blick, der die konstruktiv-geometrische Tradition konsequent weiterführt, sie aber um eine neue Spielart erweitert. Zwar bezieht sich der 1970 geborene Schwede in seinem Schaffen auf Konstruktivismus, Op-Art, Minimal Art und Pop Art, doch verwendet er dabei keine „hohen“ Materialien. Die Fundgrube Dahlgrens besteht aus Alltagsgegenständen wie Plastikbügeln, Joghurtbechern, Buntstiften, Spiegelfolien, Schwämmen, Meterstäben, Handsägen, Seidenbändern oder Köperwaagen. Dahlgren komponiert die Gegenstände aus Kaufhäusern oder Baumärkten zu strengen wie sinnenfälligen Installationen mit klaren Strukturen und bunten Farben, die man auch schon einmal lustvoll benutzten darf.



Zu Dahlgrens eindrucksvollsten Werken, die konstruktive Klarheit und Serialität originell in Szene setzen, zählt die aus mehreren hundert Dartscheiben bestehende Wandinstallation „I, the World, Things, Life“. Eigens für die Ausstellung im Museum Ritter hat er eine neue monumentale Version dieser erstmals im Jahr 2004 ausgeführten Arbeit realisiert. Die Installation besticht durch ihren starken visuellen Effekt, der an die flimmernden Kompositionen der Op-Art erinnert. Hinzu kommt die erfrischend spielerische und interaktive Komponente: Indem die Ausstellungsbesucher bunte Pfeile auf die Dartscheiben werfen, „malen“ sie das Bild gleichsam weiter.

Schon bei „I, the World, Things, Life“ wird Jacob Dahlgrens Vorliebe für das Repetitive deutlich, das sich nicht nur in den Einzelwerken aus Alltagsutensilien, sondern auch in seinen konzeptuellen Projekten manifestiert. Hierzu zählt das Tragen von Ringelshirts ebenso wie täglich sich erweiternde Fotoserien. Durch das Prinzip der vielfachen Wiederholung führt er das vermeintlich qualitätssichernde Motto „Klasse statt Masse“ in diesen Arbeiten ad absurdum und beweist, dass Quantität und Qualität einander nicht ausschließen, sondern Klasse gerade auch durch Masse entstehen kann.

Die Ausstellung „Jacob Dahlgren – Quality Through Quantity“ ist bis zum bis 8. April 2018 zu sehen. Das Museum Ritter hat dienstags bis sonntags von 11 bis 18 Uhr geöffnet. An Heiligabend, 1. Weihnachtsfeiertag und Silvester bleibt das Haus geschlossen. Der Eintritt beträgt 6 Euro, ermäßigt 4 Euro. Für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre ist er kostenlos. Der Ausstellungskatalog aus dem Verlag Wunderhorn kostet 14,80 Euro.

Museum Ritter
Alfred-Ritter-Straße 27
D-71111 Waldenbuch

Telefon: +49 (0)7157 – 53 51 10
Telefax: +49 (0)7157 – 53 51 190


16.10.2017

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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Erika Kiffls Archiv geht an Düsseldorf

Mit Unterstützung der Kunststiftung NRW hat die Stadt Düsseldorf das gesamte fotografische Archiv von Erika Kiffl erworben. Mit den 9.000 Negativen gelange das Lebenswerk der Düsseldorfer Fotokünstlerin in das Archiv künstlerischer Fotografie der rheinischen Kunstszene (AFORK), teilte die Landeshauptstadt mit. „Ich freue mich, dass mit dem Ankauf des Archivs von Erika Kiffl ein bedeutendes Archiv erworben werden konnte. Erika Kiffl ist Mitinitiatorin des AFORK. Dieses einzigartige Archiv spiegelt die rheinische Kunstszene seit den 1950er Jahren wider und umfasst inzwischen rund 8.000 Fotoabzüge. Die Kunststiftung NRW fördert seit seiner Gründung im Jahr 2003 regelmäßig dessen Ankaufsvorhaben“, erklärt der Düsseldorf Kulturdezernent Hans-Georg Lohe.



Erika Kiffl, geboren 1939 in Karlsbad, studierte Gebrauchsgrafik an der Krefelder Werkkunstschule und an der Kunstakademie Düsseldorf. Ihre Fotografien dokumentieren seit den 1960er Jahren Ausstellungen, Performances und Arbeitssituationen von Kunstschaffenden vor allem im Rheinland. Bekannt wurde Kiffl durch ihre fotografischen Begegnungen mit Künstlern wie Joseph Beuys, Gotthard Graubner, Konrad Klapheck, Gerhard Richter und Günther Uecker in deren Ateliers seit den 1970er Jahren sowie durch ihre Beobachtungen der Rundgänge an der Kunstakademie Düsseldorf in den 1980er Jahren. Über Düsseldorf hinaus, wo sich die Wege vieler internationaler Künstler vor Kiffls Kamera kreuzten, dokumentierte sie das Kunstgeschehen etwa auch in Warschau oder Peking.

Das AFROK wurde 2003 mit dem Ziel begründet, die Geschichte der Düsseldorfer und der rheinischen Kunst seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs mit Dokumenten erfahrbar zu machen, die sich weder durch schriftliche Quellen noch durch Kunstwerke angemessen darstellen lassen. Es ist Museum Kunst Palast angesiedelt und umfasst bereits etwa 1.100 schwarzweiße Fotoabzüge auf Barytpapier von Erika Kiffl. Daneben gehören zum AFROK auch Bilder von Bernd Jansen, Benjamin Katz, Ute Klophaus, Manfred Leve oder Nic Tenwiggenhorn.


16.10.2017

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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News vom 16.10.2017

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