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Hans Arp, Tête: Objet à traire (Kopf, Objekt zu melken), 1925

Hans Arp, Tête: Objet à traire (Kopf, Objekt zu melken), 1925

Glänzender Neuzugang fürs Arp Museum

Ein Kronjuwel im Schaffen von Hans Arp bereichert nun das Arp Museum Bahnhof Rolandseck in Remagen. Mit Hilfe der Ernst von Siemens Kunststiftung, der Stiftung Rheinland-Pfalz für Kultur sowie Privatpersonen und Spenden des Museumsfreundeskreises konnte der „Kopf, Objekt zu melken“ erworben werden. Das schlicht erscheinende Kunstwerk besteht aus einer kopfähnlichen Maske mit großen orangefarbenen Augen vor einem Grund aus Blattgold. Ein auf dem Karton angebrachtes Stoffstück erinnert an eine Zunge, die lose herunterpendelt. „Das Relief wird ab 2023 in unserer neuen Dauerausstellung ‚Atlas Arp‘ einen zentralen Platz bekommen. Zu wissen, dass dieses ganz besondere Werk hier bei uns bleiben kann, erfüllt uns mit Stolz und Dankbarkeit. Vereintes und großzügiges bürgerschaftliches Engagement hat dieses Chef d’Œuvre dauerhaft für die Öffentlichkeit gesichert“, so Museumsdirektor Oliver Kornhoff und Kuratorin Astrid von Asten.



Hans Arp fertigte das 36,5 mal 35,5 Zentimeter große Werk im Jahr 1925. Es ist nur eines von zwei Reliefs, bei denen der Maler, Grafiker sowie Vordenker des Surrealismus und Dadaismus auf das Material Stoff zurückgriff. Arps Arbeit lässt zahlreiche Interpretationen zu und erinnert nicht zuletzt wegen des Titels auch an eine Kuh. Neben dem sehr guten Erhaltungszustand überzeugte vor allem die Vergangenheit von „Kopf, Objekt zu melken“. So befand sich die Collage unter anderem in der Sammlung André Bretons. Der Dichter und Schriftsteller gilt als wichtigster Theoretiker der surrealistischen Bewegung und verfasste 1924 das „Manifest des Surrealismus“. Zwei Jahre nach Arps Tod war das Relief 1968 auf der Biennale von Venedig zu sehen.


21.04.2021

Quelle: Kunstmarkt.com/Hans-Jörg Berghammer

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Ercole Barovier, Vase „Diamentato“, 1968

Ercole Barovier, Vase „Diamentato“, 1968

Die Farbenpracht Muranos in Leipzig

Das Leipziger Grassi Museum für Angewandte Kunst zeigt aktuell rund 300 Werke aus dem Besitz von Lutz Holz, der über eine der größten privaten Sammlungen an Murano-Glas verfügt. Die bei Venedig gelegene Insel Murano kann auf eine lange Tradition der Glasherstellung zurückblicken, die vom 14. Jahrhundert bis in die Gegenwart reicht. Die Kuratoren Stefanie Seeberg und Steffen John laden dazu ein, die vielfältigen Facetten des durchscheinenden Materials sowie die künstlerischen und technischen Bravourleistungen der Glasbläser Muranos zu entdecken. Die Präsentation „Murano. Farbe Licht Feuer“ ist zweigeteilt: Die Art Déco-Pfeilerhalle des Grassi Museums ist den farbenschillernden Arbeiten der beiden Designer Ercole Barovier und Yoichi Ohira gewidmet. Der Ausstellungsraum der Techne Sphere in Leipzig-Plagwitz stellt überwiegend monochrome Objekte vor, die auf Entwürfe der Architekten Carlo Scarpa und Tomaso Buzzi zurückgehen.



Ercole Barovier (1889-1974) steht exemplarisch für die Glaskunst des 20. Jahrhunderts, die er entschieden prägte. Durch seine neuen und experimentellen Techniken beeinflusste der Italiener bereits ab 1919 die berühmte Manufaktur Barovier & Toso, die er später von 1933 bis 1972 leitete. Der 1946 geborene Japaner Yoichi Ohira verschmilzt in seinen zeitgenössischen Arbeiten Formen der jahrhundertealten venezianischen Glaskunst mit japanischen Stilelementen. Beide Designer greifen sowohl auf geometrische oder amorphe Formen zurück, als auch auf Elemente der Fauna und Flora. So erinnert der gefleckte Silberfluss auf Yoichi Ohiras Vase „Notturno“ von 2002 an eine Schlangenhaut, während von der Kanne „Effeso“ von Ercole Barovier aus dem Jahr 1964 Wassertropfen zu perlen scheinen.

Die Ausstellung „Murano. Farbe Licht Feuer“ ist bis zum 15. August zu sehen. Das Grassi Museum für Angewandte Kunst hat seine Öffnungszeiten für die Sonderausstellung verlängert und erwartet die Besucher dienstags bis sonntags von 10 bis 20 Uhr. Wegen der aktuellen 7-Tage-Inzidenz sind eine vorherige Anmeldung und ein tagesaktueller negativer Corona-Test erforderlich. Der Eintritt beträgt regulär 8 Euro und ermäßigt 5,50 Euro, Abendtickets kosten nur 4 Euro. Begleitend zur Schau erscheint ein Katalog im Sandstein Verlag zu 24 Euro.

Grassi Museum für Angewandte Kunst
Johannisplatz 5-11
D-04103 Leipzig

Telefon: +49 (0)341 – 22 29 100
Telefon: +49 (0)341 – 22 29 200


20.04.2021

Quelle: Kunstmarkt.com/Amanda Bischoff

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in der Ausstellung „Pamela Rosenkranz. House of Meme“

in der Ausstellung „Pamela Rosenkranz. House of Meme“

Pamela Rosenkranz in Bregenz

Das Kunsthaus in Bregenz widmet sich aktuell Pamela Rosenkranz. Die 1979 im Schweizer Kanton Uri geborene Künstlerin setzt sich mit dem Phänomen der Wahrnehmung auseinander und untersucht die Wechselwirkung von Sinneseindrücken und Empfindungen. Neurowissenschaftliche Erkenntnisse fließen in ihre Arbeiten, die etwa aus Licht, hormonaktivem Plastik, Farbe oder Gerüchen bestehen, ebenso ein, wie kunsthistorische Bezüge oder Objekte der Alltagskultur. In der Ausstellung löst Rosenkranz die Trennung von Natur und Künstlichkeit auf. Die Schau wird zu einem animierten Lebensraum, der von unseren Geräten mit gesteuert wird und alles verbindet. So hört der Besucher im Erdgeschoss des Kunsthauses die Stimme von Alexa, der künstlichen Intelligenz von Amazon. Täglich zählt sie von morgens bis abends die Produkte auf, die Amazon offeriert; doch kommt sie nicht über den Buchstaben A hinaus. Dazu hat Rosenkranz Versandboxen des Megakonzerns aufgestapelt, die ebenfalls für die durchdringende Macht von Amazon stehen.



Die Künstlerin stellt die Frage, ob ein Gebäude ähnlich einem Lebewesen Erfahrungen sammeln und bewahren kann, zum Beispiel Temperaturschwankungen, Feuchtigkeitsgrade, Erschütterungen? Dazu hat Rosenkranz blaue lanzettartige Lichtquellen wie gotische Glasfenster in einem der Obergeschosse aufgehängt, die den Betonraum scheinbar öffnen und seine kühle Ästhetik unterstreichen. Im obersten Geschoss befindet sich dann eine Schlange. Die computergesteuerte Maschine, die auf elektromagnetische Strahlung reagiert, bewegt sich seitlich windend fort, hebt ihren Kopf und observiert die Umgebung oder ruht abwartend still am Boden. Eine reflektierende Schuppenhaut überzieht das Geflecht aus Sensoren und Halbleitern. Der unhörbare Klang eines elektronischen Rauschens lädt das Objekt auf. Künstlerisch steht Rosenkranz’ „Snakebot“ in der Tradition der kinetischen Skulptur, doch er basiert auf dem Versuch der Wissenschaften, Lebewesen durch Roboter und Organisches durch Algorithmen zu ersetzen.

Die Ausstellung „Pamela Rosenkranz. House of Meme“ ist bis zum 4. Juli zu sehen. Das Kunsthaus Bregenz hat dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr, donnerstags bis 19 Uhr unter den geltenden Hygiene- und Abstandsregeln geöffnet. Der Eintritt beträgt 11 Euro, ermäßigt 9 Euro. Das künstlerische Werkbuch kostet im Museum 38 Euro.

Kunsthaus Bregenz
Karl-Tizian-Platz
A-6900 Bregenz

Telefon: +43 (0)5574 – 485 94 0
Telefax: +43 (0)5574 – 485 94 408


20.04.2021

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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