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Karl-Heinz Petzinka

Karl-Heinz Petzinka ist neuer Rektor der Kunstakademie Düsseldorf

Karl-Heinz Petzinka neuer Rektor der Kunstakademie Düsseldorf

Der Senat der Kunstakademie Düsseldorf hat Karl-Heinz Petzinka zum neuen Rektor für die nächste Amtsperiode gewählt. Die Zustimmung für den 1956 in Bocholt geborenen Architekturprofessor sei bei der Sitzung am Montag mit überwältigender Mehrheit getroffen worden, teilte die Akademie mit. Er werde nunmehr dem Ministerium zur Bestellung vorgeschlagen und soll seine neuen Aufgaben am 1. August übernehmen. Karl-Heinz Petzinka folgt auf Rita McBride, die seit 2013 Rektorin der Kunstakademie Düsseldorf und nach Kritik an ihrer Amtsführung nicht mehr zur Wahl angetreten ist. Als Prorektoren wurden die Kunsthistoriker und Professoren Robert Fleck und Johannes Myssok bestätigt.



Karl-Heinz Petzinka ist seit 2008 an der Kunstakademie Düsseldorf als Professor für Baukunst tätig. Er studierte an der RWTH Aachen und arbeitete im Anschluss daran im Büro von Oswald Mathias Ungers. 1981 erhielt Karl-Heinz Petzinka in der Sparte Architektur den Förderpreis des Landes Nordrhein-Westfalen und war in den Jahren 1986/87 Stipendiat der Villa Massimo in Rom. An der Bergischen Universität Wuppertal lehrte Petzinka ab dem Jahr 1988. Von 1994 bis zu seiner Berufung an die Kunstakademie war er Professor für „Entwerfen und Gebäudetechnologie“ an der TU Darmstadt. Hinzu kommen Gastprofessuren im In- und Ausland. In den Jahren von 2007 bis 2010 leitete er als künstlerischer Direktor für das Themenfeld „Stadt der Möglichkeiten“ Projekte im Rahmen der Europäischen Kulturhauptstadt Essen und 2010 mit den Themen „Architektur“, „Bildende Kunst“ und „Kunst im öffentlichen Raum“. Seit dem Jahr 2012 ist Petzinka auch Professor an der Universidad Austral de Chile mit dem Schwerpunkt Stadtplanungen in außereuropäischen Ländern.


26.04.2017

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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Trisha Donnelly, Ohne Titel, 2017

Trisha Donnelly, Ohne Titel, 2017

Trisha Donnelly in Köln

Am Montagabend erhielt Trisha Donnelly in Köln den Wolfgang-Hahn-Preis und präsentiert nun eine Ausstellung aktueller Werke im dortigen Museum Ludwig. Die 1974 in San Francisco geborene Künstlerin nutzt den großen Saal des Hauses für ihre Installation. In dem relativ leeren Ausstellungsraum führt Trisha Donnelly drei Werke zu einer Gesamtkomposition zusammen. Während Kunst und Künstler sonst in sozialen Medien und dem Internet stark verbreitet sind und auf sich aufmerksam machen, verzichtet Trisha Donnelly bewusst darauf: Ihre Arbeiten sind kaum in Pressemitteilungen, Texten oder Publikationen zu finden und immer nur an einem bestimmten Platz – wie jetzt in Köln – erfahrbar.



Selbst auf Titel verzichtet die Künstlerin und will damit ihre Werke einer exakten Auslegung und Zuschreibung entziehen. Vielmehr soll der Betrachter Donnellys Kunst in seiner Eigenheit vor Ort erkennen. Laut der Mitteilung des Museums will Donnelly vor allem die Vorstellungskraft des Betrachters ansprechen, Erinnerungen und seine Interpretationsfähigkeit aktivieren. Dies darf auch für die Kölner Installation gelten, in der Donnelly je zwei Projektionen auf eine weiße Wand wirft und eine Art braunes schlankes Wandfragment aufbaut. Die Bilder sind überarbeitet, so dass das ursprüngliche Motiv nicht genau erkennbar ist. Das eine mag die Assoziation an einen Motor wachrufen, das andere an eine grünliche Durchleuchtung des Handgepäcks am Flughafen. Eben hier setzt mit dem Fehlen des Titels die Freiheit des Betrachters ein, der aus seinen individuellen Erfahrungen und Sehgewohnheiten die Motive zu erkennen und miteinander in Kontext zu setzen sucht.

In ihrer Laudatio erklärte Suzanne Cotter, Gastjurorin des Wolfgang-Hahn-Preises und Direktorin des Museu de Arte Contemporânea de Serralves in Porto: „In der Vergangenheit hat Donnelly davon gesprochen, wie wichtig es sei, die Kunst als etwas zu erfahren, das neben allem andern in der Welt existiert. Ihre Abneigung gegen die Konventionen der Veröffentlichung von Kunst, ja ihre standhafte Verweigerung dieser Konventionen hat die Funktion des Werks nur gestärkt, in wirklicher Zeit und in wirklichem Raum erfahren zu werden, wobei Werk und Wirklichkeit ineinander schwingen und ineinander greifen. Das Bestehen auf dieser Koexistenz hat auch ein politisches Motiv, das nicht nur mit der Politik von Kunstproduktion zu tun hat – in welcher Kunst stets davon überformt wird, ein mögliches Objekt der Aneignung zu sein –, sondern auch mit der Notwendigkeit, die ästhetische Sphäre, ob sichtbar, ob unsichtbar, als Teil unserer Welt anzuerkennen und zu behaupten, und damit auch uns anzuerkennen.“

Die Ausstellung „Trisha Donnelly: Wolfgang-Hahn-Preis 2017“ läuft bis zum 30. Juli. Das Museum Ludwig hat dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr, jeden ersten Donnerstag im Monat bis 22 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 12 Euro, ermäßigt 8 Euro. Die begleitende Publikation kostet im Museum 10 Euro.

Museum Ludwig
Heinrich Böll Platz
D-50667 Köln

Telefon: +49 (0)221 – 221 26 165
Telefax: +49 (0)221 – 221 24 114


26.04.2017

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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in der Ausstellung „Paloma Varga Weisz“

in der Ausstellung „Paloma Varga Weisz“

Paloma Varga Weisz in Neuss

Die Skulpturenhalle der Thomas Schütte Stiftung in Neuss widmet Paloma Varga Weisz eine Schau. Neben Skulpturen ist auch eine Installation zu sehen, in die die 1966 in Mannheim geborene Künstlerin auch einige Zeichnungen integriert hat. Kennzeichnend für das Œuvre der Bildhauerin sind ihre Rückgriffe auf vertraute Motive und den Bilderschatz der figürlichen Plastik, wobei sie beide modifiziert. Ihre Werke waren etwa im New Yorker Museum of Modern Art, in der Wiener Kunsthalle und im Düsseldorfer Museum Kunst Palast zu sehen.



Paloma Varga Weisz verbindet in Werken wie „Korbmann“ von 2008 oder „Fallende Frau“ von 2013 die belebte und unbelebte Welt miteinander. Im „Korbmann“ schuf sie aus geflochtenem Peddigrohr eine Art Gewandfigur mit abstrahierten Armen. Nur das Antlitz besitzt menschliche Züge und scheint für die Gestalt zu klein zu sein. In der „Fallenden Frau“ zeigt Weisz eine „engelhafte Ausdrucksfigur“, so die Mitteilung der Stiftung. In ihrem Hinabschweben in graue Textilbahnen gehüllt, treten nur die Arme, Füße und das Gesicht aus ihrem Overall heraus. Erinnerungen an Gemälde, wie Caravaggios mit weißen Stoffbahnen umwehter kopfüber ins Bild drängender Himmelsbote aus der „Inspiration des Heiligen Matthäus“ von 1602 oder Tintorettos hinabstürzender Engel im „Wunder des Heiligen Markus“ von 1548, werden wach. Das Lastende der Frau und das scheinbar im Schlaf entspannte Gesicht in der Arbeit von Weisz distanzieren das Werk jedoch mit einer zu wörtlichen Gleichsetzung mit Engeln.

Ebenfalls schlafend präsentiert die Künstlerin, die unter anderem an der Akademie in Düsseldorf bei Tony Cragg und Gerhard Merz von 1990 bis 1998 studiert hat, ein Kind im weißen Nachthemd auf einem tiefen Glastisch. Über ihm erhebt sich auf einem höheren Tisch eine Ansammlung an Kolben und anderen chemischen Behältnissen, ganz so als wäre das Kind bald das Objekt einer Transformation. Die Veränderung des Körpers verdeutlicht Paloma Varga Weisz in der auf die Bildwelt der Pestkranken zurückgreifenden Arbeit „Beulenmann“ von 2002. Die kleine weiße Gestalt mit melancholischem Gesichtsausdruck sitzt auf einem aufgearbeiteten Baumstamm. Um die Vielzahl an Beulen sind Farbschatten in Blau, Rot, Grün und Gelb gelegt, die diese eigentlich bemitleidenswerte Figur ästhetisch zu überhöhen scheinen.

Die Ausstellung „Paloma Varga Weisz“ läuft bis zum 12. August. Die Skulpturenhalle hat freitags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 5 Euro, für Schüler und Studenten ist er frei. Begleitend zur Schau erscheint eine Publikation.

Skulpturenhalle – Thomas Schütte Stiftung
Berger Weg 16
D-41472 Neuss

Telefon: +49 (0)2182 – 829 85 20


26.04.2017

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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News vom 26.04.2017

Karl-Heinz Petzinka neuer Rektor der Kunstakademie Düsseldorf

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Trisha Donnelly in Köln

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Ieoh Ming Pei wird 100 Jahre alt

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