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Lenbachs Tochter Gabriele in Spanischer Hoftracht, 1901 / Franz von Lenbach

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Heinz Mack, Ohne Titel (N 9471), 2021 / Heinz Mack

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Claudia Roth

Kulturstaatsministerin Claudia Roth plädiert für eine konstruktive Aussprache mit der Documenta

Antisemitismus-Vorwürfe gegen Documenta: Roth und Schuster fordern differenzierte Debatte

In Bezug auf den Antisemitismus-Verdacht gegen einige Documenta-Teilnehmer und die inzwischen abgesagte Gesprächsreihe in Kassel hat Josef Schuster eine ehrliche und differenzierte Diskussion angemahnt. Dazu hat sich der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland mit Kulturstaatsministerin Claudia Roth getroffen. Eine solche ausgewogene Debatte wäre aus Sicht des Zentralrats mit dem von der Documenta geplanten Diskussionsforum „We need to talk! Art – Freedom – Solidarity“ nicht gegeben gewesen. Zudem sei der Zentralrat von der Documenta in Bezug auf die Gestaltung dieser Gesprächsreihe nicht eingebunden gewesen. Roth machte deutlich, dass sie die von Schuster angesprochene Kritik, seine Sorgen und Anliegen in Bezug auf die Documenta ernst nehme. In einer gemeinsamen Stellungnahme betonten beide den Schutz der Kunstfreiheit, aber auch die Frage ihrer Grenzen und machten auf Boykotte gegen israelische Künstlerinnen und Künstler sowie Kulturschaffende in Deutschland aufmerksam.



Nach dem Treffen erklärten Roth und Schuster: „Wir sind gemeinsam der Überzeugung, dass die Documenta wichtig ist für Deutschland und für die Kunst weltweit. Sie erhält hohe Aufmerksamkeit und hat große Ausstrahlung als eine der weltweit bedeutendsten Ausstellungen. Deutschland hat eine besondere Verantwortung im Kampf gegen den Antisemitismus. Von daher ist auch eine besondere Sensibilität gefragt, wo es um Diskurse auf der und rund um die Documenta geht. Wir sind uns einig, dass Antisemitismus in seinen unterschiedlichsten Formen keinen Platz in Deutschland und weltweit haben darf, auch nicht auf der Documenta. Zugleich müssen wir feststellen, dass der bisherige Versuch einer konstruktiven öffentlichen Debatte gescheitert ist. Wir sehen uns gemeinsam in der Verantwortung, durch vertrauliche Gespräche mit Expertinnen und Experten sowie mit den Verantwortlichen der Documenta hierfür wieder die Grundlage zu schaffen.“


13.05.2022

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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Herbert List, Geist des Lykabettos I. Athen, 1937

Herbert List, Geist des Lykabettos I. Athen, 1937

Herbert List im Hamburger Bucerius Kunst Forum

Das Bucerius Kunst Forum zeigt ab dem Wochenende eine Retroperspektive zu Herbert List. Der 1903 geborene Fotograf ist mit Schwarzweiß-Bildern im Deutschland der Nachkriegszeit bekannt geworden. Die Kuratoren Kathrin Baumstark, Direktorin des Bucerius Kunst Forums, und Ulrich Pohlmann, Leiter der Sammlung Fotografie im Münchner Stadtmuseum, haben die rund 240 Vintages in sieben Kapitel aufgeteilt: Anfänge in Hamburg, Fotografia Metafisica, Griechenland, Junge Männer, Italien, Künstlerporträts und Reportage. In seinem Geburtsort Hamburg wendet sich Herbert List 1930 mehr und mehr der Fotografie zu und kann seine Bilder bald in internationalen Magazinen veröffentlichen. Seine ersten Fotos widmen sich Straßenszenen und der Nacht, aber auch Themen, für die er später bekannt wird, zeichnen sich zu diesem Zeitpunkt bereits ab. Darunter sind geheimnisvolle, surreale Motive und Portraits von jungen Männern. Die Fotografia Metafisica steht im Zentrum von Lists Werk, der häufig auf die Welt „hinter“ den sichtbaren Dingen verweist. Noch vor dem Krieg fertigt er nach diesem Konzept viele Stillleben an. Veranlasst durch die nationalsozialistische Repressalien, verlässt List 1936 als homosexueller Mann mit einem jüdischen Großvater das Land, hat Ausstellungen und Veröffentlichungen in Paris und geht dann nach Griechenland, bis er kurz vor Einmarsch der Wehrmacht 1941 zurück nach Deutschland reist, um einer Verhaftung zu entgehen.



Die Bilder von antiken Tempel, Skulpturen und jungen Männern, die nach Kriegsbeginn in Griechenland entstehen, werden teilweise in deutschen und französischen Magazinen gedruckt. Sie verweisen dabei auf die Zeitlosigkeit des alten Griechenland und sind zugleich klassizistisch und romantisch. Lists Fotografien junger Männer zeigen Freunde und Bekannte intim und nahe, und er inszeniert den männlichen Körper verletzlich und in spielerischen Darstellungen, die an weibliche Akte der Kunstgeschichte erinnern. Sie sind gleichzeitig ein Bekenntnis zu seiner Homosexualität. In Italien, das List zu unterschiedlichen Zeiten bereist, hält er Straßenszenen fest, die sich aber mehr den Menschen zuwenden und von der Flüchtigkeit und vom Moment leben. Als der Krieg vorbei ist, schießt List Portraits von berühmten Künstler. So stehen unter anderem Pablo Picasso, Marlene Dietrich, Georges Braque, Marc Chagall und Ingeborg Bachmann vor seiner Kamera. Ihre Konterfeis zeugen von einem besonderen Vertrauen zwischen den Portraitierten und dem Fotografen. In seinen späteren Lebensjahren arbeitet Herbert List besonders für die Presse, bis er 1975 in München stirbt.

Die Ausstellung „Herbert List. Das magische Auge“ läuft vom 14. Mai bis zum 11. September. Das Bucerius Kunst Forum Hamburg hat täglich von 11 bis 19 Uhr, donnerstags bis 21 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 9 Euro, ermäßigt 6 Euro. Für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren ist er frei. Der Katalog ist im Hirmer Verlag erschienen und kostet in der Ausstellung 29,90 Euro.

Bucerius Kunst Forum
Alter Wall 12
D-20457 Hamburg
Telefon: +49 (0)40 – 36 09 96 0


13.05.2022

Quelle: Kunstmarkt.com/Felice Ernst

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Stephanie Rosenthal

Stephanie Rosenthal übernimmt das Guggenheim Abu Dhabi Project

Stephanie Rosenthal geht nach Abu Dhabi

Stephanie Rosenthal wird Gründungsdirektorin des Guggenheim Abu Dhabi. Zum 1. September verabschiedet sich die bisherige Leiterin des Martin-Gropius-Baus in Berlin, wechselt in die Vereinigten Arabischen Emirate und soll dort den Aufbau des Museums maßgeblich gestalten, dessen Eröffnung für das Jahr 2025 geplant ist. Ihren im Januar 2023 endenden Vertrag am Gropiusbau verlängert sie auf eigenen Wunsch nicht. „Nach fünf inspirierenden und aufregenden Jahren fiel mir die Entscheidung, den Gropius Bau zu verlassen, nicht leicht“, äußerte sich Rosenthal zum Weggang von Berlin. „Gemeinsam mit einem außergewöhnlich engagierten Team haben wir neue Perspektiven und Möglichkeiten für diese Institution mit ihrer bewegten Geschichte erschlossen. Dafür bin ich sehr dankbar. Ich freue mich auf die Herausforderung und die Verantwortung, ein Museum mit einer herausragenden Sammlung in einem dynamischen und spannenden Teil der Welt aufzubauen und zu gestalten.“



Stephanie Rosenthal steht seit 2018 an der Spitze des Gropiusbaus, des Ausstellungshauses der Berliner Festspiele. Zuvor war die 1971 in München geborene Kunsthistorikerin Chefkuratorin der Hayward Gallery in London von 2007 bis 2017 und seit 1996 als Assistentin und Kuratorin am Haus der Kunst in München tätig. 2016 verantwortete Rosenthal die 20. Ausgabe der Sydney Biennale. Den Gropiusbau etablierte sie als offenen Ort für zeitgenössische Kunst und Diskurse und erweiterte existierende institutionelle Formate. So geht das Stipendienprogramm „In House: Artist in Residence“ auf ihr Konto. Außerdem holte sie internationale Künstler*innen wie Lee Bul, Lee Mingwei, Otobong Nkanga, Yayoi Kusama, Zanele Muholi oder Dayanita Singh nach Berlin. Zurzeit bereitet Stephanie Rosenthal noch die Ausstellung „On Caring, Repairing and Healing“, die ab Mitte September im Gropiusbau zu sehen sein wird.


13.05.2022

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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