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Stehender Mädchenakt vor Rot, 1954 / Karl Hofer

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Keith Haring, Apocalypse, 1988

Keith Haring, Apocalypse, 1988

Museum Folkwang erwirbt Arbeit von Keith Haring

Das Museum Folkwang hat aus dem Nachlass des Künstlers Keith Haring dessen Siebdruckserie „Apocalypse“ erworben. Haring schuf die Arbeit 1988 zwei Jahre vor seinem frühen Tod gemeinsam mit dem mehr als vierzig Jahre älteren, populären Beat Generation-Autor William S. Burroughs, der den Text beisteuerte. Daraus entstanden jeweils zehn Serigrafien und Texttafeln. Thematisch widmet sich das Werk dem Weltuntergang, den Haring mit einer Fülle assoziativreicher Motive künstlerisch umschrieb. Zugleich sind die Siebdrucke eine Auseinandersetzung mit der eigenen Sterblichkeit; kurz vor der Entstehung wurde bei Haring eine AIDS-Erkrankung diagnostiziert, deren Folgen er wenig später erlag. Der Ankauf von „Apocalypse“ wurde mit Mitteln der Krupp-Jubiläums-Stiftung sowie des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen finanziert. Ab dem 21. August wird das Werk in einer Haring-Retrospektive im Museum Folkwang zu sehen sein.




28.05.2020

Quelle: Kunstmarkt.com/Johannes Sander

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Gertie Fröhlich

Gertie Fröhlich mit ihren Plakaten 1974 im Österreichischen Filmmuseum

Gertie Fröhlich gestorben

Als Gertie Fröhlich im Sommer 1954 einen Job bei der kirchlichen Laienbewegung „Katholische Aktion“ annahm, um ihren Lebensunterhalt in der teuren österreichischen Hauptstadt ein wenig aufzubessern, ahnte wohl niemand, dass daraus nur wenig später eine der bemerkenswertesten Initiativen zeitgenössischer Kunst in der Alpenrepublik werden sollte. Denn ihr Chef war der Wiener Domprediger Otto Mauer, ein ebenso kunstbegeisterter wie wortgewaltiger Geistlicher, den die junge, umtriebige Studentin auf eine vor der Auflösung stehende Galerie aufmerksam machte. Sie konnte ihn überzeugen, diese zu übernehmen, und daraus wurde die Galerie St. Stephan, die seit 1964 als Galerie nächst St. Stephan bis zum heutigen Tag weitergeführt wird. Dank Fröhlichs vielfältiger Kontakte in die Szene sowie Mauers Aufgeschlossenheit und enormen Engagements war die Galerie St. Stephan in einem damals auch künstlerisch eher konservativ geprägten Umfeld eines der wenigen Foren für junge zeitgenössische Künstler. Nachmalige Berühmtheiten wie Wolfgang Hollegha, Josef Mikl, Peter Bischof, Markus Prachensky, Arnulf Rainer, Maria Lassnig oder Oswald Oberhuber konnten hier ihre Werke präsentieren.



Die 1930 in der Slowakei nahe der österreichischen Grenze geborene Fröhlich musste 1944 mit ihrer Familie emigrieren und ließ sich in Oberösterreich nieder. Zunächst studierte sie Malerei in Graz bei Rudolf Szyszkowitz, 1953 übersiedelte sie nach Wien und studierte an der Akademie der bildenden Künste bei Albert Paris Gütersloh. Ihre Arbeit als Sekretärin Otto Mauers in der Galerie hinderte sie nicht an der Fortsetzung des Studiums, das sie 1956 mit dem Diplom abschloss. Im selben Jahr heiratete sie Markus Prachensky, von dem sie sich jedoch bald wieder scheiden ließ. Später wurde der Filmemacher Peter Kubelka ihr Lebensgefährte. Für dessen 1964 gegründetes Österreichisches Filmmuseum in der Albertina gestaltete sie rund zwanzig Jahre lang zahlreiche, zum Teil international preisgekrönte Plakate. Wie erst jetzt bekanntwurde, ist Fröhlich am vorvergangenen Sonntag kurz vor ihrem 90. Geburtstag verstorben. Am 29. Juni hätte sie ihn feiern können.


28.05.2020

Quelle: Kunstmarkt.com/Johannes Sander

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Aktivierung mit Franz Erhard Walther, Gelbe Skulptur, 1969/79

Aktivierung mit Franz Erhard Walther, Gelbe Skulptur, 1969/79

Franz Erhard Walther im Haus der Kunst München

Werke des 1939 geborenen Installations- und Performancekünstlers Franz Erhard Walther sind derzeit in einer Ausstellung im Haus der Kunst München zu sehen. Der gebürtige Fuldaer gehörte in Deutschland zu den ersten Künstlern, die in den frühen 1960er Jahren künstlerisches Neuland jenseits der klassischen Gattungen Tafelbild und Skulptur betraten. So ist in München seine Arbeit „1. Werksatz“ von 1963/69 zu sehen, bestehend aus 58 textilen Teilen, bei denen eine aktive Partizipation der Besucher vorgesehen ist. Dieses Konzept des Prozessualen und Zufälligen blieb in Walthers gesamtem weiteren Schaffen ein leitendes Thema. Als seine künstlerischen Mittel nannte er Ort, Zeit, Raum, Körper und Sprache. Einige Exponate in der Ausstellung können und sollen infolgedessen angezogen oder betreten werden, so dass der Körper des Betrachters selbst zum künstlerischen Medium wird.



Seine Ausbildung erhielt Franz Erhard Walther 1957 bis 1959 an der Werkkunstschule in Offenbach am Main, anschließend bis 1961 an der Hochschule für Bildende Künste in Frankfurt und von 1962 bis 1964 an der Kunstakademie Düsseldorf bei Karl Otto Götz. Hier kam er mit nachmals berühmten Kollegen wie Gerhard Richter und Sigmar Polke in Kontakt. 1967 ließ sich Walther für etwa vier Jahre in New York nieder und stellte hier seinen „1. Werksatz“ im Museum of Modern Art 1969 erstmals aus. 1971 wurde der erst 32jährige, aber schon international rezipierte Künstler zum Professor an der Hochschule für bildende Künste Hamburg ernannt. Seit seiner Emeritierung 2005 lebt er wieder in seiner hessischen Heimatstadt. 2017 wurde er mit dem Goldenen Löwen der Venedig Biennale als bester Künstler ausgezeichnet.

Die Ausstellung „Franz Erhard Walther. Shifting Perspectives“ läuft bis zum 29. November. Das Haus der Kunst hat täglich von 10 bis 20 Uhr, donnerstags zusätzlich bis 22 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 14 Euro, ermäßigt 10 Euro. Der im Hatje Cantz Verlag erschienene Katalog kostet 49 Euro.

Haus der Kunst
Prinzregentenstraße 1
D–80538 München

Telefon: +49 (0)89 – 21 12 71 13
Telefax: +49 (0)89 – 21 12 71 57


28.05.2020

Quelle: Kunstmarkt.com/Johannes Sander

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