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Römerin mit Lorbeerkranz / Franz von  Stuck

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Töchterchen Marion mit Katze, 1898 / Franz von Lenbach

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Ohne Titel, 2013 / Heinz Mack

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Peter Gorschlüter

Peter Gorschlüter wird Direktor des Museums Folkwang in Essen

Peter Gorschlüter leitet das Museum Folkwang

Der neue Direktor des Museums Folkwang in Essen heißt Peter Gorschlüter. Der 1974 in Mainz geborene Kunstwissenschaftler folgt auf Tobia Bezzola, der zu Beginn des Jahres als Chef an das Museo d’arte della Svizzera italiana nach Lugano wechselte. Das gab das Museum Folkwang heute bekannt. Gorschlüter soll seinen neuen Posten zum 1. Juli antreten und für die nächsten acht Jahre Museumsdirektor in Essen bleiben. Das Kuratorium des Museums folgte damit dem Vorschlag der Findungskommission und traf seine Entscheidung einstimmig.



Ulrich Blank, Vorsitzender des Folkwang Museumsvereins, lobte den Vizedirektor des Museums für Moderne Kunst in Frankfurt am Main: „Peter Gorschlüter kann eine beeindruckende kuratorische Expertise vorweisen. Mit Ausstellungsprojekten der klassischen Moderne hat er sich ebenso Ansehen erworben wie mit seinem Arbeitsschwerpunkt seit 2010, der zeitgenössischen Kunst. Er war in der Leitung namhafter Museen tätig und bringt Auslandserfahrung mit. Insgesamt ideale Voraussetzungen für einen Direktor des Museum Folkwang!“

Nach seinem Studium der Kunstwissenschaft und Medientheorie an der Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe war Peter Gorschlüter zunächst als Mitarbeiter in der dortigen Galerie Meyer Riegger tätig, ehe er 2002 als Kurator und wissenschaftlicher Mitarbeiter an die Kunsthalle Düsseldorf wechselte. Hier arbeitete er mit zeitgenössischen Künstlern zusammen und kuratierte Ausstellungen zu Kunst und Musik, wie beispielsweise die Präsentation „Zurück zum Beton – Die Anfänge von Punk und New Wave“ zur Wiedereröffnung der Kunsthalle sowie das Festival „düsseldorf sounds“ im Jahr 2007. Als wissenschaftlicher Mitarbeiter betreute er unter anderem monografische Ausstellungen und Publikationen zu Blinky Palermo und Martin Honert.

Von 2008 bis 2010 ging Gorschlüter als Chefkurator an die Tate Liverpool und leitete dort die Abteilung Sammlung und Ausstellungen. 2010 war er Co-Kurator der Liverpool Biennale. 2010 holte ihn die damalige Leiterin Susanne Gaensheimer ans Museum für Moderne Kunst nach Frankfurt, wo Gorschlüter seither den Posten des stellvertretenden Direktors innehat. Hier konzipierte er monografische und thematische Ausstellungen, etwa mit den Künstlerinnen Rineke Dijkstra, Jewyo Rhii, Fiona Tan oder dem Modeschöpfer Kostas Murkudis, sowie eine Retrospektive zum Werk des brasilianischen Künstlers Hélio Oiticica. Seit 2012 ist Peter Gorschlüter Mitbegründer und Co-Kurator der Fotografie-Triennale RAY Frankfurt RheinMain. 2016 kuratierte er die Präsentation „Das imaginäre Museum“ in Zusammenarbeit mit der Tate und dem Centre Pompidou.


16.02.2018

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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Fälschung in der Bayrischen Staatsbibliothek: Martin Waldseemüllers Globussegmentkarte

Fälschung in der Bayrischen Staatsbibliothek: Martin Waldseemüllers Globussegmentkarte

Berühmte Waldseemüller-Karte in München ist eine Fälschung

Die Version der Globussegmentkarte von Martin Waldseemüller in der Bayrischen Staatsbibliothek ist eine Fälschung. Nach neuesten Erkenntnissen handele es sich nicht um ein Original, sondern um eine wohl vor 1960 entstandene Kopie von dem Exemplar, das sich in der University of Minnesota befindet. Diesen Schluss ließe das Ergebnis einer materialwissenschaftlichen Untersuchung zu, teilte heute das Münchner Institut mit. So enthält die Druckfarbe als Hauptbestandteile die Elemente Eisen und Titan, was auf eine Herstellung der Karte in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts hindeutet.



Die Globensegmentkarte des Freiburger Kartografen Martin Waldseemüller aus dem Jahr 1507 ist dafür berühmt, dass auf ihr erstmals der Name „America“ für den damals neu entdeckten Kontinent erscheint. Die Bayrische Staatsbibliothek hatte ihr Exemplar der Weltkarte 1990 für zwei Millionen D-Mark über eine Drittmittelfinanzierung erworben. Die Echtheit des Einblattdruckes sei zu keiner Zeit und von keiner Seite in Zweifel gezogen worden.

Der Verdacht einer Fälschung kam erst durch die heutige Zugänglichkeit von hochauflösenden Digitalisaten im Internet im Zusammenhang mit einem weiteren Exemplar auf, das beim Auktionshaus Christie’s in London versteigert werden sollte. Im Vorfeld wurden beide Karten verglichen und eine detailgenaue Übereinstimmung festgestellt, die auf die gleiche Druckvorlage schließen lässt. Erst nachdem Zweifel an der Echtheit des bei Christie’s eingelieferten Exemplars angemeldet wurden, erfolgte ein Abgleich dieser Version mit derjenigen der University of Minnesota, was den Fälschungsverdacht für das Christie’s-Exemplar erhärtete, der nun auch für den Münchner Druck angemeldet werden musste.

Die Bayrische Staatsbibliothek kaufte die Globensegmente 1990 von der im Jahr 2003 verstorbenen Witwe des renommierten österreichisch-amerikanischen Antiquars Hans Peter Kraus an. Sie sind eingebunden in eine Inkunabel von Claudius Ptolemäus’ „Cosmographia“, die 1486 erschien und zahlreiche Karten enthält. Der 1988 verstorbene Hans Peter Kraus hatte dieses Buch 1960 auf einer Auktion bei Sotheby’s in London erworben. Die Staatsbibliothek prüft nun, inwieweit hinsichtlich der Fälschung rechtliche Ansprüche geltend gemacht werden können.


15.02.2018

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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Andreas Angelidakis, Demos, 2016

Andreas Angelidakis, Demos, 2016

Documenta-Arbeit für Dresden

Das Albertinum in Dresden und die Besucher des Hauses können sich über einen bedeutenden Bestandszuwachs freuen. Mit Unterstützung des Fördervereins „Gesellschaft für Moderne Kunst in Dresden“ konnten sich die Staatlichen Kunstsammlungen die Arbeit „Demos“ des griechischen Künstlers Andreas Angelidakis sichern, die im vergangenen Jahr auf der Documenta 14 in Athen zu sehen war. Sie besteht aus 74 gepolsterten Modulen in Betonoptik, die flexibel genutzt werden können. In Athen bildete „Demos“ etwa die Plattform für das öffentliche Veranstaltungsprogramm unter dem Titel „The Parliament of Bodies.“ Im Dresdner Albertinum soll die sich stetig wandelnde Installation, zugleich Skulptur und Sitzmodul, langfristig im Lichthof als Forum zu benutzen sein.



Hilke Wagner, die Direktorin des Albertinums, erklärte zum Neuerwerb: „‚Demos‘ ist eine mobile, wandelbare Skulptur, die jeder Besucher im wahrsten Sinne des Wortes be-sitzen kann! So ist sie nicht nur dialoganregendes Objekt, sondern selbst ein Ort, an dem Dialog entsteht. Ich verstehe den Lichthof als halböffentliches Forum, eine Agora, in der Austausch und Begegnung stattfinden sollen. Der perfekte Ort also für ‚Demos‘. Als ich die Arbeit in Athen sah, stellte ich sie mir sofort im Albertinum vor.“

Andreas Angelidakis arbeitet an der Schnittstelle von Kunst und Architektur. Einer seiner Schwerpunkte ist die künstlerische Auseinandersetzung mit Themen wie Geschichte und Archäologie, Ruinen und Rekonstruktionen, historische Realität und architektonische Fiktionen. Dem Thema der Ruine, ganz gleich ob antik oder modern, real oder virtuell, kommt dabei seine besondere Aufmerksamkeit zu. In seinen Videos oder 3-D-Prints bezieht sich der 1968 in Athen geborene Künstler häufig auf existierende Gebäude oder digitale Artefakte, die er als Allegorien für architektonische und historische Konditionen, für politische und gesellschaftliche Zustände versteht. Wie einst die griechische Architektur in die Baukunst Europas Einzug fand, so sind es hier die Fragmente der Moderne, eines Europas in Krise, die das Albertinum aus Athen, der Wiege der Demokratie, erreichen.

In den folgenden Wochen wird „Demos“ jeden Dienstag in einer neuen Konstellation zu sehen und zu nutzen sein. Am 22. Februar findet um 18:30 Uhr ein Künstlergespräch mit Andreas Angelidakis und Hilke Wagner im Lichthof des Albertinums statt. Der Eintritt ist frei.

Albertinum – Galerie Neue Meister
Tzschirnerplatz 2
D-01067 Dresden

Telefon: +49 (0)351 – 49 14 2000
Telefax: +49 (0)351 – 49 14 2001


15.02.2018

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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News vom 16.02.2018

Peter Gorschlüter leitet das Museum Folkwang

Peter Gorschlüter leitet das Museum Folkwang

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