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Etel Mittag-Fodor, Sprung von der Terrasse der Bauhauskantine, 1929

Etel Mittag-Fodor, Sprung von der Terrasse der Bauhauskantine, 1929

Etel Mittag-Fodor im Bauhaus-Archiv

Das Bauhaus-Archiv Berlin zeigt ab heute die Werke der Fotografin und Bauhausschülerin Etel Mittag-Fodor. Die Kabinettausstellung findet im Rahmen des europäischen Monats der Fotografie Berlin statt. Zu sehen sind vorwiegend am Bauhaus entstandene Porträts, Stillleben und Architekturaufnahmen, die durch den experimentellen Stil des Bauhauses geprägt sind. So dominiert die Diagonale die Fotografien und erzeugt eine Dynamik in den Bildern Mittag-Fodors. Die rund 30 Fotografien umfassende Schau begleitend, veröffentlicht das Archiv eine Lebensbeschreibung der Künstlerin.



„Ein Leben, nicht einmal ungewöhnlich für diese Zeit und diesen Ort“ ist der Titel der Biografie. Sie ist entstanden aus den von ihrer Familie an das Bauhaus-Archiv übergebenen Lebenserinnerungen, die Mittag-Fodor ursprünglich für ihren Enkel verfasst hatte. Zudem wurde dem Bauhaus-Archiv ein Konvolut ihrer Arbeiten überlassen, welches die Grundlage der Ausstellung bildet. Die Ungarin jüdischer Herkunft studierte von 1928 bis 1930 am Bauhaus und besuchte dort den Vorkurs, die Reklame- und Druckwerkstatt sowie die Fotoklasse bei Walter Peterhans. Später kam sie noch einmal für eine Hospitanz zurück und wirkte gemeinsam mit ihrem Mann, dem Bauhäusler Ernst Mittag, 1933 an einer Untergrundaktion gegen das NS-Regime mit. Gemeinsam wanderten sie 1938 nach Südafrika aus. Dort war Etel Mittag-Fodor zunächst als Architektur- und Kinderfotografin tätig und engagierte sich in der Anti-Apartheid-Bewegung. Nach kurzer Zeit gab sie die Fotografie jedoch auf, um sich auf ihr Privatleben zu konzentrieren. Ab 1964 fertigte Mittag-Fodor künstlerische Webarbeiten an.

Die Ausstellung „Etel Mittag-Fodor – Zum Europäischen Monat der Fotografie Berlin“ läuft vom 23. Oktober bis zum 24. November. Das Bauhaus-Archiv hat mittwochs bis montags von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt am Samstag, Sonntag und Montag 7 Euro, ermäßigt 4 Euro, am Mittwoch, Donnerstag und Freitag 6 Euro, ermäßigt 3 Euro. Die begleitende Publikation „Etel Mittag-Fodor. Ein Leben, nicht einmal ungewöhnlich für diese Zeit und diesen Ort.“ bildet den dritten Band der Serie „Bauhäusler. Dokumente aus dem Bauhaus-Archiv Berlin.“, umfasst 216 Seiten und enthält einen Tonträger samt Interview mit Etel Mittag-Fodor. Der Band kostet im Museum 17,50 Euro und im Online-Shop 28 Euro.

Bauhaus-Archiv – Museum für Gestaltung
Klingelhöferstraße 14
D-10785 Berlin

Telefon: +49 (0)30 – 25 40 02 0
Telefax: +49 (0)30 – 25 40 02 10


23.10.2014

Quelle: Kunstmarkt.com/Mona Zimmer

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Nicholas Serota

Sir Nicholas Serota, Direktor der Tate, ist laut Artreview der einflussreichste Mann der Kunstwelt

Nicholas Serota ist wichtigster Mensch der Kunstwelt

Die englische Kunstzeitschrift Artreview hat ihr neues Ranking der wichtigsten Personen in der Kunstwelt veröffentlicht. In diesem Jahr führt Tate-Chef Nicholas Serota die Liste an. Seit 25 Jahren ist er Direktor der Tate Modern in London und seit Einführung der Liste in den Top Ten vertreten. Trotzdem überrascht seine Platzierung an der Spitze, da er sein Museum kontinuierlich und nicht effekthaschend vorantreibt. Die Tate sei das meistbesuchte Museum für moderne und zeitgenössische Kunst und weltweit besonders gut vernetzt. Auch auf die Zusammenarbeit mit internationalen Sammlern lege Nicholas Serota großen Wert, heißt es in der Begründung der Artreview weiter.



Zu den zehn Bestplatzierten der „Power 100“ gehören vor allem Galeristen, so David Zwirner, gebürtiger Kölner mit Sitz in New York, auf Platz 2 und der Schweizer Iwan Wirth auf Platz 3. Auch die Positionen acht und neun belegen die amerikanischen Kunsthändler Larry Gagosian und Marian Goodman. Neben Serota wurden weitere Museumsdirektoren in die Liste aufgenommen. Der Chef des New Yorker Museum of Modern Art, Glenn D. Lowry, belegt Platz 4, das Londoner Serpentine-Direktorenteam Hans-Ulrich Obrist und Julia Peyton-Jones Platz 6.

Drei Künstler gehören nach Artreview ebenfalls zu den zehn einflussreichsten Personen der Kunstwelt: Die Performance-Künstlerin Marina Abramovic auf Platz 5, der Bildhauer Jeff Koons auf Platz 7 und die Fotokünstlerin Cindy Sherman auf Platz 10. Der Direktor der kommenden Documenta Adam Szymczyk sicherte sich Platz 21 und ist somit wieder in dem Ranking vertreten, wie auch Okwui Enwezor, Direktor im Haus der Kunst München und Leiter der kommendem Biennale in Venedig, auf Platz 24. Einer der bestbezahlten lebenden Künstler, der deutsche Malerstar Gerhard Richter, schafft es nur auf Platz 16. Die Schweizer Sammlerin Maja Hoffmann belegt Platz 22. Klaus Biesenbach, Direktor des MoMA PS1, wurde auf Rang 27 eingeordnet.

Die Artreview gibt die umstrittene Liste 2014 zum 13. Mal heraus. In der Jury sitzen 26 internationale und Vertreter der Kunstwelt. Anhand von Biografien und Portraits ausgewählter Künstler, Museumsdirektoren, Händler, Kuratoren und Sammler will sie einen umfassenden Einblick in die aktuellen Bewegungen des Kunstbetriebes liefern.


Infos: artreview.com/power_100


23.10.2014

Quelle: Kunstmarkt.com/Mona Zimmer

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Caspar Wolf, Unterer Grindelwaldgletscher, Lütschine und Mettenberg

Caspar Wolf, Unterer Grindelwaldgletscher, Lütschine und Mettenberg

Caspar Wolf in Basel

Mit „Caspar Wolf und die ästhetische Eroberung der Natur“ präsentiert das Kunstmuseum Basel einen der ersten Maler, die auf ausgedehnten Streifzügen die noch weitgehend unerschlossene Alpenwelt als künstlerisches Sujet eroberten. Erst im Laufe des 18ten Jahrhunderts begann man, schroffe Gebirgszüge als erhaben und ästhetische reizvoll zu empfinden. Der Schweizer Landschaftsmaler Caspar Wolf (1735-1783) ist daher mit seinen radikalen Formulierungen zu tosenden Wildbächen, riesigen Felsbrocken und bizarren Gletscherformationen weit jenseits barocker Idylle einer der bedeutendsten Vorreiter der europäischen Romantik, während in seinen Werken gleichzeitig der Geist der Aufklärung spürbar ist. In Basel werden 126 Arbeiten von Caspar Wolf und seinen Zeitgenossen sowie eine Auswahl von aktuellen Fotos der Entstehungsorte gezeigt.



In Zusammenarbeit mit dem Berner Verleger Abraham Wagner, der eine enzyklopädische Publikation über die Alpenlandschaft der Schweiz plante schuf Caspar Wolf in den Jahren von 1773 bis 1779 eine umfassende Bildserie über die Schweizer Bergwelt. Die Motive, die Wagner dafür vorschwebten, lagen in den bis dato kaum betretenen und nur schwer erreichbaren Hochgebirgsregionen und sollten dem Betrachter eine neue Vision der Alpen von bis dahin nicht gekannter Präzision und Eindrücklichkeit bieten. Im Atelier komponierte Wolf dafür aus direkt vor Ort angefertigten Naturstudien an die 200 imposante Gemälde, die spontane Beobachtung mit höchst kunstvoller Formgebung vereinen. Seine Bilder lassen sich weder der damals populären Vedutenmalerei zuordnen, noch handelt es sich um Darstellungen mit explizit dokumentarischem Anspruch. Letztlich thematisieren sie das Verhältnis der sinnlichen Wahrnehmung der Berge zu einem Begriff von Berg.

Die Ausstellung „Caspar Wolf und die ästhetische Eroberung der Natur“ ist bis zum 1. Februar 2015 zu sehen. Das Kunstmuseum Basel hat täglich außer montags von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 15 Franken, ermäßigt 8 Franken.

Kunstmuseum Basel
St. Alban-Graben 16
CH-4010 Basel

Telefon: +41 (0)61 – 206 62 62
Telefax: +41 (0)61 – 206 62 52


22.10.2014

Quelle: Kunstgmarkt.com/Kira Graser

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