Die Kunst, online zu lesen.

Home


Magazin

News


Marktberichte


Ausstellungen


Journal


Portraits


Top Event


Netzkunst





Kunst kaufen
Werben

Translation EnglishFrench

Auktionsanzeige

Am 01.06.2019 113. Auktion: Vergessene Moderne - Meistergraphik deutscher Klassiker - Moderne Kunst Teil I

© Galerie Bassenge Berlin

Anzeige

Im Park von Schloss Mainberg bei Schweinfurt, 1874  / Hans Thoma

Im Park von Schloss Mainberg bei Schweinfurt, 1874 / Hans Thoma
© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


Newsmailer Eintrag

Bestellen Sie bitte hier:


Suchen mit Google

Google
WWW
kunstmarkt.com

aus der Ausstellung „Sieben Schätze. Eine Wunderkammer des japanischen Cloisonnés“

aus der Ausstellung „Sieben Schätze. Eine Wunderkammer des japanischen Cloisonnés“

Japanisches Cloisonné in Frankfurt

Das Museum Angewandte Kunst in Frankfurt präsentiert in der heute anlaufenden Schau „Sieben Schätze“ japanische Cloisonné-Arbeiten aus einer 2016 erfolgten anonymen Schenkung. Erstmals wird nun dieser gesamte Bestand vorgestellt. Mit den Neuzugängen besitze das Haus, so der Kurator Stephan von der Schulenburg, eine der bedeutendsten europäischen Museumssammlungen des japanischen Cloisonné. Zu sehen sind Werke aus den Anfängen dieser Gattung im 16. Jahrhundert bis zur zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Der Schwerpunkt liegt auf Arbeiten der Meiji-Zeit von 1868 bis 1912, der Blütezeit dieser Kunstform. Die Ausstellungsstücke verdeutlichen die diversen Techniken: das Standard-Cloisonné, etwa bei sieben Vasen von Namikawa Yasuyuki, das Plique-à-jour in seinen unterschiedlichen Erscheinungsformen, die dreidimensionale Moriage-Technik, halbtransparentes Email über Repoussé-Prägedekor und „ginbari“ sowie die Kombination von Cloisonné und Silberschmiedekunst. Die Exponate illustrieren laut Schulenburg den „Geist einer neuen Zeit, in der sich Japan eindrucksvoll als innovativer Vorreiter eines international ausgerichteten Stils des Dekorativen in der angewandten Kunst präsentiert“.



Mitte des 19. Jahrhunderts öffnete das bisher sich isolierende Japan dem Westen. Die Folge war die Begeisterung für alles Japanische im Abendland, die zum Aufschwung des japanischen Kunsthandwerks und damit des japanischen Cloisonné führte. Das Land fertigte nun gezielt für den internationalen Markt verzierte Vasen, Teller und Schalen in einer Technik an, bei der farbiges Glas zwischen feinen Kupferstegen auf eine Oberfläche aufgeschmolzen wurde. Die Synthese aus asiatischer und abendländischer Ästhetik führte zu einem neuartigen dekorativen Stil.

Beachtenswert ist, dass das Cloisonné zuvor in Japan weitgehend folgenlos war, obwohl es seit der Ming-Zeit in China zwischen 1368 und 1644 beliebt war. Ein wichtiger Faktor für den Aufstieg dieser Handwerkskunst im Japan der Meiji-Epoche waren die starken gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Veränderungen: Der Wechsel von einem feudalen Japan hin zu einem modernen und dem Westen geöffneten Land. Der Markt für japanische Cloisonné-Arbeiten erwies sich als ergiebiger Wirtschaftszweig, der zur Finanzierung der Modernisierung und Industrialisierung Japans beitrug.

Die Ausstellung „Sieben Schätze. Eine Wunderkammer des japanischen Cloisonnés“ läuft vom 23. Mai bis zum 22. September. Das Museum Angewandte Kunst hat dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr, mittwochs zusätzlich bis 20 Uhr und am Pfingstmontag geöffnet. Der Eintritt beträgt 6 Euro, ermäßigt 3 Euro. Für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahre ist er frei. Der begleitende Katalog kostet im Museum für die Dauer der Schau 35 Euro.

Museum Angewandte Kunst
Schaumainkai 17
D-60594 Frankfurt am Main

Telefon: +49 (0)69 – 212 340 37
Telefax: +49 (0)69 – 212 307 03


23.05.2019

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

Drucken

zurück zur Übersicht


Empfehlen Sie den Artikel weiter:
an


Lawrence Carrolls Installation bei der Documenta 9 in Kassel

Lawrence Carrolls Installation bei der Documenta 9 in Kassel

Lawrence Carroll gestorben

Der gebürtige Australier Lawrence Carroll ist tot. Er starb im Alter von 64 Jahren am Dienstag in Köln kurz vor der Eröffnung seiner Schau in der Galerie Karsten Greve. Das teilte der Kölner Kunsthändler mit, der den Maler und Objektkünstler vertritt. Der in Kalifornien aufgewachsene Carroll wurde durch seine „Table-Paintings“ bekannt, die er aus Holzresten, gefundenen Objekten und Kartons schuf, auf Tischen platzierte und nuancenreich monochrom fasste. Seine Werke bewegen sich zwischen Skulptur und Malerei. Hierbei variierte er die Struktur oder Oberfläche der Bildteile, indem er Materialien wie Staub, Holz oder Wachs nutzte und modifizierte.



Lawrence Carroll schuf seine Arbeiten über lange Zeiträume und überarbeitete sie mehrfach. Weitere Serien des am Art Center College of Design in Pasadena ausgebildeten Künstlers sind die „Cut Paintings“. Hierfür schnitt er ein Stück Leinwand aus und setzte es mit Nahtstellen oder vertieft wieder in den Ausschnitt ein. Die „Sleeping Paintings“ kombinierte Carroll aus verschiedenen Leinwandstücken zu einem großen Gemälde.

In Deutschland wurde der in New York lebende Künstler Ende der 1980er Jahre mit einer Ausstellungen in den Hamburger Deichtorhallen bekannt. 1992 nahm er an der Documenta in Kassel teil, 2013 war er gemeinsam mit dem Fotografen Josef Koudelka im Pavillon des Vatikan auf der Biennale in Venedig zu sehen. Carrolls Arbeiten wurden in internationalen Galerien und Museen wie dem Solomon R. Guggenheim Museum in New York, dem Hôtel des Arts in Toulon, dem Museo Correr in Venedig und dem Bologna Museum of Modern Art der Öffentlichkeit präsentiert.

Die Galerie Karsten Greve eröffnet morgen die Lawrence Carroll gewidmete Schau „Moments“. Sie gibt einen Überblick über die letzten fünf Schaffensjahre des Künstlers und läuft bis zum 13. Juli. Die Galerie ist dienstags bis freitags von 10 bis 18:30 Uhr und samstags bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Galerie Karsten Greve
Drususgasse 1-5
D-50667 Köln

Telefon: +49 (0)221 – 257 10 12
Telefax: +49 (0)221 – 257 10 13


23.05.2019

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

Drucken

zurück zur Übersicht


Empfehlen Sie den Artikel weiter:
an


Berlinische Galerie

Die Berlinische Galerie steht nun wieder für Besucher offen

Berlinische Galerie öffnet wieder

Die Berlinische Galerie ist ab heute für Besucher wieder geöffnet. Vor drei Wochen musste das Haus seine Türen schließen, da an der Statik des Dachs Probleme aufgetreten waren. Der Auslöser waren Abweichungen der baulichen Substanz des Gebäudes von der genehmigten statischen Planung des Jahres 2003. Sven Lemiss, Geschäftsführer der Berliner Immobilienmanagement GmbH, die die landeseigenen Immobilien der Hauptstadt verwaltet, erklärte: „In den vergangenen drei Wochen wurde die Dachkonstruktion gescannt, um die vorhandene Konstruktion mit der genehmigten Planung abzugleichen. Wir sind froh, dass wir nun mit Sicherheit sagen können, dass es keine Bedenken gibt und der Museumsbetrieb nicht beeinträchtigt ist.“ Entsprechend sind nun die ständige Sammlung mit dem Thema „Kunst in Berlin 1880 – 1980“ und die derzeit laufenden fünf Wechselausstellungen wieder zugänglich.




23.05.2019

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

Drucken

zurück zur Übersicht


Empfehlen Sie den Artikel weiter:
an








News von heute

Lawrence Carroll gestorben

Lawrence Carroll gestorben

Berlinische Galerie öffnet wieder

Berlinische Galerie öffnet wieder

 zur Monatsübersicht



Anzeigen

Marktspiegel

News

Van Ham Kunstauktionen - Karin Kneffel, Untitled, 2016

Nägel, Tupfen und Feuerblumen
Van Ham Kunstauktionen

Van Ham Kunstauktionen - Ernest Barrias, La nature se dévoilant à la science

Renaissance des Jugendstils
Van Ham Kunstauktionen

Galerie Frank Fluegel - XOOOOX | Jeisa

XOOOOX neue Unikate eingetroffen
Galerie Frank Fluegel

Galerie Frank Fluegel - Alex Katz - Coca Cola Girls

Alex Katz im Museum Brandhorst | GALERIE FRANK FLUEGEL
Galerie Frank Fluegel

Galerie Frank Fluegel - Jeff Koons Balloon Animals

Jeff Koons Balloon Animals neue Serie erschienen.
Galerie Frank Fluegel

Galerie Frank Fluegel - Alex Katz Homage to Monet.

Alex Katz im Musée d"Orsay | GALERIE FRANK FLUEGEL
Galerie Frank Fluegel

Auktionshaus Dr. Fischer - Heilbronn - Lot 9: Großer Samowar, Russland, Moskau, Sasikow, um 1860, H. 48 cm, Erlös: 20.000 €

Nachbericht Auktionen 271/272 'Russian Art & Icons' und 'Kunst, Antiquitäten & Schmuck'
Auktionshaus Dr. Fischer - Heilbronn

Kunsthaus Lempertz - Mörser, Kleve, Werkstatt Hachmann, Albert Hachmann, zugeschrieben, 1547

Mörsersammlung erzielt Spitzenpreise
Kunsthaus Lempertz





Copyright © '99-'2019
Kunstmarkt Media
Alle Rechte vorbehalten


Impressum





Zum Seitenanfang Magazin

 Amazon export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce  Amazon ebay rakuten yatego meinpaket export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce