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Am 05.11.2021 05.11.2021: Ostschweizer Kunst und ausgewählte Werke

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Brandung bei Knokke, 1895 / Max Schlichting

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ohne Titel / Günther Uecker

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Blick aus dem Künstler-Atelier in Berlin. Kurfürstenstraße, 1927 / Ernst Oppler

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Ohne Titel - Chromatische Konstellation, 2015 / Heinz Mack

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Oskar Schlemmer, Bauhaustreppe, 1931

Oskar Schlemmer, Bauhaustreppe, 1931

Städel erhält Werke aus der Sammlung Crespo

Erst im März hat die Crespo Foundation dem Museum für Moderne Kunst in Frankfurt am Main Werke zeitgenössischer Künstler überlassen, nun ist das Städel Museum an der Reihe. Die Stiftung der 2019 verstorbenen Frankfurter Fotografin, Psychologin und Mäzenin Ulli Crespo schenkt dem Städel über 90 herausragende Gemälde und Arbeiten auf Papier der Klassischen Moderne und der internationalen Nachkriegskunst, darunter Werke von Wassily Kandinsky, Franz Marc, Otto Dix, Max Ernst, Paul Klee, Fernand Léger, Fritz Winter, Jean Dubuffet, Tom Wesselmann und Cy Twombly. Eines der Spitzenstücke des Vermächtnisses ist Oskar Schlemmers Aquarell zu seiner weltberühmten „Bauhaustreppe“.



Die Schenkung sei eine der bedeutendsten Hinterlassenschaften der letzten Jahrzehnte, das Städel Museum Ulrike Crespo zu größtem Dank verpflichtet, so Direktor Philipp Demandt. „Mit ihrem Vermächtnis reiht sich Ulrike Crespo ein in beste Frankfurter Bürgertradition, verdankt sich doch schon die Gründung des Städel Museums solch einer mäzenatischen Tat. Dabei ergänzen die Meisterwerke aus dem Nachlass von Ulrike Crespo die Bestände des Städel Museums auf das Schönste.“ Das Städel Museum würdigt die Geste Ulli Crespos mit einer Sonderausstellung. Unter dem Titel „Zeichen der Freundschaft. Ulrike Crespo beschenkt das Städel Museum“ treten ab Ende November ausgewählte Arbeiten aus der Schenkung in einen Dialog mit Werken aus der hauseigenen Sammlung.


22.10.2021

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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Neo Image Matloga, ke diile phoso, 2021

Neo Image Matloga, ke diile phoso, 2021

Südafrikanische Kunst in Herford

Unter dem Titel „Ersehnte Nähe“ stellt das Museum Marta in Herford ab Sonntag zwei südafrikanische Künstler vor, deren Werke von Freiheit und Toleranz geprägt sind. Die Kuratorinnen Wiebke Hahn und Ann Kristin Kreisel präsentieren mit Singarum Jeevaruthnam Moodley und Neo Image Matloga zwei in Europa nur wenig bekannte Künstler, die sich mit westlichen Themen wie Selbstbestimmung und gesellschaftlicher Vielfalt auseinandersetzten. Beide Männer sind geprägt vom südafrikanischen Apartheid-Regime, Moodley als unmittelbarer Zeitzeuge, Matloga als Nachgeborener. Ihre Werke sind trotz der persönlich traumatischen Erfahrungen von Hoffnung und Zuversicht geprägt und bieten einen Blick auf eine Gesellschaft, die Vielfalt und Pluralität als Stärke auffasst.



Der 1922 geborene Singarum Jeevaruthnam Moodley gründete 1957 ein Fotostudio, das sich während des Apartheid-Regimes zu einem Refugium der nichtweißen Bevölkerung entwickelte. Der Sohn eines indischen Wanderarbeiters porträtierte vor allem People of Color und schuf Arbeiten, die private Einblicke auf persönliche Schicksale bieten. Zine besondere Intimität und Unbeschwertheit zeichnen seine Aufnahmen aus. Moodleys Fotografien bieten einen Einblick in eine Gesellschaft, die sich mit Selbstverständlichkeit zwischen traditioneller Stammeskultur und moderner Popkultur bewegt und Diversität als das präsentiert, was es sein sollte: soziale und kulturelle Normalität. Ob als Elvis verkleidet oder im Hippie-Aufzug mit Peace-Zeichen am Hals, Moodleys Kunden fanden in seinem Fotostudie ein freien Schutzraum jenseits des staatlichen Repressionssystems.

Der Facettenreichtum schwarzer Identität zeigt sich auch in den Werken von Neo Image Matloga. Der 1993 in Mamaila in der Provinz Limpopo geborene, in Amsterdam lebende Künstler kreiert collagierte Malereien, die ähnlich wie die Fotografien Moodleys private und intime Momente zeigen: Szenen zwischen Liebenden oder ausgelassene Feiern im Kreise von Freunden und Familie. Für seine Arbeiten nutzt Matloga Fragmente von Familienfotos und Ausschnitte aus Zeitschriften, die er durch Tinte-, Öl- und Kohlezeichnungen ergänzt, um Charaktere zu entwerfen, die sich konventionellen Geschlechter- und Identitätsvorstellungen entziehen. Die Figuren, wie sie etwa in den Werken „Ompile korobela“ oder „Ke o fa pelo yaka“ auftreten, vereinen weibliche wie männliche Attribute und stellen die gesellschaftlich geformten Rollenbilder auf den Prüfstand.

Die Ausstellung „Ersehnte Nähe – Singarum J. Moodley und Neo I. Matloga“ läuft vom 24. Oktober bis zum 13. Februar 2022. Das Marta Herford hat dienstags bis sonntags von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Geschlossen bliebt an Heiligabend, 1. Weihnachtstag und Silvester. Der Eintritt ist nur nach Einhaltung der 3G-Regelung möglich und beträgt 10 Euro, ermäßigt 5,50 Euro und ist bis 18 Jahre frei. Begleitend zur Schau erscheint eine Publikation, die im Museumsshop 14 Euro kostet.

Marta Herford
Goebenstraße 2-10
D-32052 Herford

Telefon: +49 (0)5221 – 99 44 300
Telefon: +49 (0)5221 – 99 44 30 23


22.10.2021

Quelle: Kunstmarkt.com/Maximilian Nalbach

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Michèle Pagel

Der Kardinal-König-Kunstpreis 2021 geht an Michèle Pagel

Kardinal-König-Kunstpreis für Michèle Pagel

Michèle Pagel erhält den Kardinal-König-Kunstpreis 2021 und darf sich nun über eine Dotierung von 11.000 Euro freuen. Die 1985 in Werdau bei Zwickau geborene, heute in Wien lebende Künstlerin wurde für ihre aktuelle Installation „Crrreature Of Habit“ aus der Werkserie „Das Glück ist ein Vogerl“ ausgezeichnet. Dort sitzt ein lebensgroßer männlicher Pfau hinter einer freistehenden Zauntür und blickt in einen runden Spiegel. Der Pfau, gefertigt aus Ziegelsteinen, die Pagel vor dem Brennen und Glasieren in Form geschnitzt hat, kann seinen Blick vom eigenen Spiegelbild nicht abwenden und scheint in einem selbstgewählten Gefängnis zu verweilen. Den Betrachter*innen hat das Tier den Rücken zugewandt. „Sie können dem Pfau nur im Spiegel in die Augen blicken – und sehen sich selbst dabei hinter Gittern“, so die Künstlerin über ihr Werk, das in seiner Doppelbödigkeit gleich mehrere Gefangene hervorbringt.



Das hob die Jury in ihrer Begründung zur Preisvergabe hervor: „Inhaltlich subtil verhandelt sie durch die Symbolik des sich (und uns) im Spiegel ansehenden Pfaus Themen wie Macht, Schönheit, Freiheit, aber ebenso die Frage nach den fragilen und flüchtigen Beziehungen in der heutigen Zeit, die durch das rostige, uns abweisende Gartentor sich förmlich aufdrängt. … Im räumlichen Setting mit dem Gartentor und dem Spiegel werden die Betrachter*innen in dieses Spiel von Darstellungsmodi involviert oder distanziert. Wir sehen uns und den Pfau zusammen erst durch das Medium des Spiegels. Pagel schafft es, eine Stimmung zu erzeugen, die im Hinblick auf den Titel eine ganze Reihe an weiteren Assoziationen zulässt. Pagel stellt uns ‚Creatures of Habit‘, also Gewohnheitstiere, mit ihren Vogelinstallationen vor, die sich im Spiegel ihrer Schönheit – und damit ihrer Macht – vergewissern und sie am liebsten festhalten wollen.“

Michèle Pagel, die Bildhauerei in Leipzig, Mailand und Wien studiert hat und 2012 bei Julian Göthe an der Wiener Akademie der bildenden Künste diplomierte, kreist in ihrem Schaffen um gesellschaftspolitische, kapitalismuskritische, feministische und antifaschistische Themen. Gebürtig in der DDR, stehe Pagel, die zwischen 2009 und 2014 bildhauerische Keramik an der Kunstuniversität Linz unterrichtete, für eine neue Generation an Künstler*innen, die sich die symbolträchtigen Versatzstücke der ganz persönlichen Lebensrealität spielerisch aneignen, sie analysieren, dekonstruieren und durch oft gängige Techniken des Reproduzierens in künstlerische Räume übersetzen, so die Jury.

Der Kardinal-König-Kunstpreis steht für einen Dialog zwischen Kirche und der zeitgenössischen Kunst, der auch ein wichtiges Anliegen des Namensgebers, des Wiener Erzbischofs Franz Kardinal König, war. „Die Kirche muss in einer Zeit, in der sie nur mehr rudimentär als Auftraggeberin für Kunst auftritt, umso mehr zeigen, dass sie den Blick auf die autonom gewordene Kunst nicht aufgeben kann und will“, so der damalige Salzburger Erzbischof Alois Kothgasser anlässlich der Errichtung des Kardinal-König-Kunstfonds’ im Jahr 2005. Die Auszeichnung wird alle zwei Jahre von der Erzdiözese Salzburg vergeben, will das Schaffen von Künstlerinnen und Künstlern in Österreich fördern, die das 40. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, und ist neben dem Preisgeld mit einer Ausstellung verbunden. Zu den bisherigen Preisträgern gehören Hans Schabus, Nicole Six und Paul Petritsch, Marko Lulic, Christian Kosmas Mayer, Kathi Hofer, Julia Haller, Kerstin von Gabain und zuletzt Angelika Loderer. Die Auszeichnung wird Michèle Pagel am 27. November im Bildungshaus St. Virgil in Salzburg überreicht; im Anschluss ist ihre Ausstellung bis zum 28. Januar 2022 im Kunstraum St. Virgil zu sehen.


22.10.2021

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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News vom 22.10.2021

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