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Enten am Wehr / Alexander Koester

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Die elfköpfige Jury unter Vorsitz von Arta Valstar-Verhoff (m.) hat sich für Minjae Lee entscheiden

Die elfköpfige Jury unter Vorsitz von Arta Valstar-Verhoff (m.) hat sich für Minjae Lee entscheiden

Max Ernst Stipendium für Minjae Lee

Das 50. Max Ernst Stipendium der Stadt Brühl geht in diesem Jahr an Minjae Lee. Der 1984 im südkoreanischen Anyang geborene Künstler konnte sich in der Finalrunde gegen neun Mitbewerber durchsetzen und überzeugte die Jury mit seinen performativen und installativen Arbeiten. Sie hob besonders „seine künstlerischen Bewältigungsstrategien gegenüber Angst und Vergeblichkeit“ hervor. In der Begründung heißt es weiter: „In einer Welt, die von Polarisierung und Selbstoptimierung geprägt ist, in der persönliche Probleme via sozialer Medien nach außen wie Auszeichnungen getragen werden, arbeitet Lee verstärkt mit seinem eigenen Körper im Verhältnis zu erfahrbarer Räumlichkeit. Bedrängende Enge, Leere und Überlagerungen sind dabei nur wenige Stichworte, die in Ansätzen seine Performances beschreiben können. In Form von Filmen, Fotos oder Relikten dokumentiert er seine künstlerischen Unternehmungen minutiös und konsequent.“



Der 35jährige Minjae Lee studierte zunächst von 2004 bis 2010 Malerei an der Chugye University for the Arts in Seoul. 2015 kam er dann nach München und besucht seither die Akademie der Bildenden Künste als Student der Bildhauerei bei Gregor Schneider und Florian Pumhösl. Ausstellungen seiner Arbeiten waren vor allem in München, aber auch in Marburg oder Salzburg zu sehen. 2018 erhielt er unter anderem den Preis des Akademievereins, 2019 das Stipendium der Internationalen Sommerakademie Salzburg. Die Verleihung des mit 10.000 Euro dotierten Max Ernst Stipendiums findet am 2. April, dem Geburtstag von Max Ernst, in Brühl statt. Zugleich eröffnet das dortige Max Ernst Museum eine Ausstellung mit Arbeiten Minjae Lees.


20.01.2020

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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Hans Baldung Grien, Fragment des Gemäldes „Lot“, um 1537

Hans Baldung Grien, Fragment des Gemäldes „Lot“, um 1537

Berlin restituiert Grien-Werk an Erben Hans Purrmanns

Die Stiftung Preußischer Kulturbesitz (SPK) hat ein Gemäldefragment des Renaissance-Malers Hans Baldung Grien an die Erben Hans Purrmanns zurückgegeben. Purrmann musste die Tafel mit dem biblischen Motiv des aus einem Becher trinkenden Lots im Mai 1937 aufgrund seiner finanziell schwierigen Situation als „entarteter“ Künstler verkaufen. So wurden schon 1933 seine Wandbilder in Speyer mit Hakenkreuzfahnen verhängt und etliche Werke aus Museen beschlagnahmt. Zwar erhielt Purrmann von den Staatlichen Museen einen Preis, wie er damals am Markt üblich war. Doch ist nach heutiger Einschätzung der Anlass für den Verkauf seine durch die Verfolgung eingetretene angespannte Finanzsituation, was nach den Kriterien der Washingtoner Erklärung die Rückgabe unrechtmäßig entzogenen Kulturguts zur Folge hat.



Das um 1537 entstandene Fragment gehörte zu einer größeren querrechteckigen Tafel, die den Greis mit seinen beiden nackten Töchtern zeigte. Laut biblischer Erzählung hatten diese ihren Vater trunken gemacht, um sich von ihm schwängern zu lassen, denn nach dem Untergang der Stadt Sodom waren keine anderen Männer mehr verfügbar. Dank der Nachkommen Purrmanns bleibt die Darstellung Lots der Berliner Gemäldegalerie als Leihgabe erhalten und ist für die kommenden zehn Jahre dort zu sehen.


20.01.2020

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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Adrian Mudder, Aus der Serie „Pictures from my Pocket“, 2018

Adrian Mudder, Aus der Serie „Pictures from my Pocket“, 2018

Adrian Mudder in Delmenhorst

Dem 1986 in Delmenhorst geborenen Adrian Mudder widmet die dortige Städtische Galerie seine erste museale Einzelausstellung. Unter dem Titel „Pictures from my Pocket“ sind zahlreiche Smartphone-Skizzen, Arbeiten auf Papier und Gemälde sowie eine großzügige Wandmalerei mit einer floralen Fantasiewelt und eine lichtbasierte Installation aus bunten, überdimensionierten Murrinen im Wintergarten der Villa zu sehen. Gegenübergestellt werden diesem Querschnitt durch das gegenwärtige Schaffen des jungen Künstlers zwei aus Privatsammlungen entliehene Gemälde des 2013 verstorbenen Bremer Malers Norbert Schwontkowski.



Adrian Mudder, der zunächst 2007/08 an der Hochschule für Künste im Sozialen im niedersächsischen Ottersberg und dann bis 2015 an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig studierte, lebt heute in Leipzig. Er wird in der Ausstellung als „wachsamer Beobachter seiner Umwelt“ beschrieben, „der stetig skizziert, zeichnend protokolliert, malerisch fabuliert, sowohl auf seinen Reisen, in der Natur wie auch im urbanen Raum“. Dabei nutzt er in jüngster Zeit häufig das Smartphone als Möglichkeit, farbintensive Zeichnungen als unmittelbare Wiedergabe seiner Eindrücke zu erstellen. Motivisch sind die Bilder meist in der Nacht und im Nachtleben angesiedelt. Besonders interessierten Mudder dabei Lichtquellen. Er malt die Illumination von Straßen und Läden, erleuchtete Wohnungsfenster oder die Lichtinszenierungen in verschiedenen Etablissements.

Die Ausstellung „Adrian Mudder. Pictures from my Pocket“ läuft bis zum 15. März in der Städtischen Galerie Delmenhorst. Geöffnet ist täglich außer montags von 11 bis 17 Uhr, donnerstags zusätzlich bis 20 Uhr. Der Eintritt beträgt 4 Euro, ermäßigt 3 Euro. Im Verlauf der Ausstellung wird eine Publikation erscheinen.

Städtische Galerie Delmenhorst
Fischstraße 30
D-27749 Delmenhorst

Telefon: +49 (0)4221 – 141 32
Telefax: +49 (0)4221 – 141 92


20.01.2020

Quelle: Kunstmarkt.com/Johannes Sander

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News vom 20.01.2020

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