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Neue Dauerausstellung in Paretz: „Wandel und Modernität um 1800 am Berliner Hof“

Neue Dauerausstellung in Paretz: „Wandel und Modernität um 1800 am Berliner Hof“

Neukonzeption der Dauerausstellung in Schloss Paretz

Pünktlich zur Eröffnung der Sommersaison am 1. April bietet Schloss Paretz eine veränderte Präsentation seiner Dauerausstellung. So hat die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg die Inhalte und Gestaltung der Schau überarbeitet und thematisch erweitert. Die Geschichte und Nutzung des Schloss- und Dorfensembles wie auch seine Einordnung in die allgemeinen Zeitläufe werden nun unter dem Titel „Paretz. Ein königlicher Landsitz um 1800“ geführt. Das Projekt der Neukonzeption wurde durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung gefördert.



Schloss Paretz, das zwischen 1797 und 1810 nach Entwürfen David Gillys entstand, gilt als Musterbeispiel der preußischen Landbaukunst um 1800. Der königliche Landsitz Friedrich Wilhelms III. und seiner Frau Luise sollte auch die Anforderungen eines Bauerndorfs erfüllen. Der neue Ausstellungsrundgang versucht unter anderem die Fragen nach dem Besonderen an Paretz, wie auch nach den entscheidenden Impulsgebern für seine Gestaltung zu beantworten. Außerdem legt die Präsentation dar, wann der Mythos entstand, dass Königin Luise eine enge Beziehung zum Ort besaß. Den Abschluss bilden die weiteren Entwicklungen des Schlossensembles im 20. Jahrhundert.

Im Erdgeschoß sind acht Räume, deren Originalausstattung nicht erhalten ist, der königlichen Wohnung vor- und nachgelagert. Diese Raumfolge macht die inhaltliche Aufteilung in zwei Komplexe erforderlich. Die ersten drei Zimmer erlauben dem Besucher die Auseinandersetzung mit dem Ort und der Zeit, so etwa die Entstehungs- und Nutzungsgeschichte in den Räumen „Paretz. Ein königlicher Landsitz um 1800 – Idee und Entstehung“ oder „Schloss Paretz von 1945 bis zur Gegenwart“. Mit diesem Wissen kann der Besucher die rekonstruierte Königswohnung mit ihren originalen Papiertapeten und Einrichtungsgegenständen besser einschätzen. Schließlich laden die nachfolgenden fünf Räume zum Vertiefen des soeben Gesehenen. Hier bietet die Neugestaltung Informationen zu Wandel und Modernität am Berliner Hof um 1800 oder zu den Paretzer Gärten an.

Das Schloss Paretz ist vom 1. April bis zum 31. Oktober täglich außer montags von 10 bis 18 Uhr geöffnet. In den Wintermonaten nur samstags und sonntags von 10 bis 16 Uhr. Der Eintritt beträgt 6 Euro, ermäßigt 5 Euro.

Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg – Schloss Paretz
Parkring 1
D-14669 Paretz


01.04.2015

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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John Skoog, Reduit (Redoubt), 2014

John Skoog, Reduit (Redoubt), 2014

John Skoog in Frankfurt

Das Museum für Moderne Kunst (MMK) in Frankfurt widmet dem schwedischen Film- und Videokünstler John Skoog eine Ausstellung. Anlass ist die Schenkung dreier Filme durch den Schweizer Versicherungskonzern Baloise Group. Zu sehen ist die Trilogie „Reduit (Redoubt)“ von 2014, „Sent på Jorden“ von 2011 und „Förår" von 2012. Auf Wunsch des 1985 geborenen Schweden, der 2012 sein Studium an der Frankfurter Städelschule abschloss, wird die Schau mit „Pieces“ der amerikanischen Künstlerin Laurie Parsons aus dem Jahr 1989 ergänzt. John Skoog weiß in seinen Filmen eine dokumentarische Recherche und Beobachtung der Realität mit feiner Poesie zu verbinden. Seine Arbeiten beziehen sich auf den Alltag ebenso wie auf historische und gesellschaftliche Umfelder.



In Skoogs Videoinstallation „Reduit“ nimmt ein Bunker die zentrale Rolle ein, ein Relikt der Zeit des Kalten Krieges im Süden Schwedens. Beunruhigt durch die staatlichen Warnungen einer drohenden Kriegsgefahr begann der Bauer Karl Göran Persson seinen Hof zu einem Schutzbunker für seine Nachbarn und Familie umzuformen. Hierfür nutzte er Zement und gefundene Materialien. Skoogs Kamera zeigt in Nahsicht den verfallenden Bunker und fügt die kollektive Erinnerung der Nachbarn ein, indem er ihre Stimmen zu einer Collage zusammenfügt. Dazu bildet Parsons Arbeit „Pieces“ eine Parallele; sind hier doch auch Überreste zu einem Werk verbunden.

In „Sent på Jorden“ (Spät auf Erden) von 2011 und „Förår" von 2012 bildet der Wechsel der Jahreszeiten den Rahmen für eine Auseinandersetzung mit der Aufbruchsstimmung der Jugendlichen inmitten der ländlichen Gesellschaft. Ausgestellt ist zudem eine Fotografie, die Skoog dem MMK schenkte. John Skoog ist Gewinner des Bâloise Kunst-Preises 2014, der jährlich an zwei junge Künstler vergeben wird. Neben einem Preisgeld von 30.000 Schweizer Franken kauft die Baloise Group eine Werkgruppe des Preisträgers an und überlässt sie zwei europäischen Museen, dem Wiener Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig und in diesem Jahr dem MMK.

Die Ausstellung „John Skoog. Slow Return“ läuft bis zum 31. Mai im MMK1. Das Museum für moderne Kunst hat dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr, mittwochs zusätzlich bis 20 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 12 Euro, ermäßigt 6 Euro. Die Schau ist vom 26. Juni bis 20. Oktober im Museum moderner Kunst Wien zu sehen. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog, der 19,95 Euro kostet.

MMK Museum für Moderne Kunst
Domstraße 10
D-60311 Frankfurt am Main

Telefon: +49 (0)69 – 212 304 47
Telefax: +49 (0)69 – 212 378 82


31.03.2015

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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Friedrich Loos, Blick vom Salzburger Mönchsberg auf die Festung Hohensalzburg, um 1830

Friedrich Loos, Blick vom Salzburger Mönchsberg auf die Festung Hohensalzburg, um 1830

Friedrich Loos in Wien

Seit vergangenem Wochenende richtet das Obere Belvedere in Wien dem österreichischen Landschafts- und Vedutenmaler Friedrich Loos seine erste Einzelausstellung aus. Der im 19. Jahrhundert tätige Akademiekünstler hatte stets den Anspruch, die Topografie in seinen Stadt-, Hügel- und Alpenansichten möglichst korrekt zu erfassen. Ebenso zeichnen sich seine Bilder durch die Wiedergabe von Atmosphäre aus, durch die seine Arbeiten ihren eigenen Reiz entfalten. Durch sein reges Wander- und Reiseleben konnte der Künstler unmittelbare Naturerfahrungen aufs Papier bringen, von denen nun ein exemplarisches Konvolut in Wien zu sehen ist. Die Ausstellung „Meisterwerke im Fokus: Friedrich Loos – Ein Künstlerleben zwischen Wien, Rom und dem Norden“ zeigt Arbeiten aus allen Schaffensphasen, ein besonderes Augenmerk erhalten die künstlerisch fruchtbarsten Arbeiten aus den 1830er und 1840er Jahren.



1797 in Graz geboren, absolvierte Friedrich Loos nach einem Umzug der Familie nach Wien ab 1816 ein Kunststudium an der dortigen Akademie der bildenden Künste. Bereits 1820 erfolgte eine erste öffentliche Ausstellung. 1823 trat Loos eine Stelle als Zeichenlehrer bei dem Kunstmäzen Graf Zichy an und begleitete diesen auf Reisen in die Slowakei. Zurück in Wien erhielt der Maler Aufträge vom Unternehmer und Kunstsammler Maximilian Speck von Sternburg und zog nach Leipzig um. Über Wien ging Loos 1826 nach Salzburg, wo er an Johann Michael Sattlers „Salzburg-Panorama“ mitarbeitete. Mehrere Reisen durch Österreich führten schließlich zu einem mehrjährigen Aufenthalt in Rom, wo um 1850 mit seinen Panoramen der Ewigen Stadt seine bedeutendsten Werke entstanden.

Nach mehreren Arbeitsaufenthalten in Norddeutschland ließen sich der Künstler und seine Frau 1855 in Kiel nieder, von wo aus er bis zu seinem Lebensende Reisen innerhalb von Deutschland, Österreich und der Schweiz unternahm. Friedrich Loos starb 1890 in Kiel. Sein künstlerisches Leben war geprägt von seinen Reiseerfahrungen, die er in zahlreichen zumeist kleinformatigen Ölskizzen festhielt. Die Frische und Unmittelbarkeit seiner oft als Fernblick angelegten Landschaftsansichten erfreute sich schon zu Lebzeiten des Künstlers hoher Beliebtheit.

Die Ausstellung „Meisterwerke im Fokus: Friedrich Loos – Ein Künstlerleben zwischen Wien, Rom und dem Norden“ läuft bis zum 12. Juli. Das Obere Belvedere hat täglich 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 14 Euro, ermäßigt 11,50 Euro. Zur Ausstellung erscheint ein 136seitiger Katalog, der für 21 Euro im Museum erhältlich ist.

Österreichische Galerie Belvedere – Oberes Belvedere
Prinz Eugen-Straße 27
A-1030 Wien

Telefon: +43 (0)1 – 795 57 0
Telefax: +43 (0)1 – 795 57 121


31.03.2015

Quelle: Kunstmarkt.com/Claudia Rauth

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