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Stilleben mit Äpfeln in weißer Schale mit blauem Glas, 1925 / Otto  Modersohn

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Ohne Titel, 2012 / Heinz Mack

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Bernd Zimmer, Alles fließt VII, 2012

Bernd Zimmer, Alles fließt VII, 2012

Bernd Zimmers Kristallwelt in Kassel

Anlässlich des 70. Geburtstages von Bernd Zimmer widmet die Neue Galerie in Kassel dem Maler seit dem Wochenende eine Sonderausstellung und zeigt dazu in „Kristallwelt“ Werke aus den letzten drei Jahrzehnten. Zimmer setzt sich in seinen Arbeiten mit den Eindrücken zur Natur auseinander. Er kristallisiert dabei das physikalisch nicht Wahrnehmbare heraus und ergründet mit seinen Werken den inneren Aufbau der gesehenen Welt. So verarbeitet er seine Reisen nach Amerika, Afrika oder Asien in Bildern, die an Wüsten, undurchdringliche Dschungel oder stille Gewässer erinnern. Zimmer führt seine Sichtweise auf das Universum dem Betrachter auch in der Serie „Cosmos“ vor Augen. Als beispielhaft kann hier das „Leben im All. Fliegender Baum“ von 2017 gelten. Der scheinbar konfuse Farbverlauf von verschiedenen Blautönen ist mit den bizarren Nebelgebilden ferner Galaxien zu vergleichen. Zimmers Serie „Kristallwelt“ dagegen verbildlicht den inneren Aufbau der Natur. Ein Gemälde aus dieser Reihe von 2012 ruft Assoziationen an einen dichtgewachsenen Wald hervor.



Bernd Zimmer wurde 1948 in Planegg bei München geboren und absolvierte zwischen 1968 und 1970 eine Lehre als Verlagsbuchhändler. 1976 begann er sich als Autodidakt der Malerei zu nähern. 1977 gründete Zimmer zusammen mit Salomé, Helmut Middendorf, Luciano Castelli und Rainer Fetting die Galerie am Moritzplatz in Berlin, aus der die „Neuen Wilden“ hervorgingen. So nahm Bernd Zimmer 1980 auch an der Ausstellung „Heftige Malerei‘“ im Haus am Waldsee in Berlin teil. In den 1980er Jahren führten ihn zahlreiche Reisen um die Welt, die sein Schaffen prägen sollten. Ebenso zahlreich sind seine Ausstellungen, wie beispielsweise im Museum of Modern Art in New York, im Tel Aviv Museum of Art oder auf der Mathildenhöhe in Darmstadt.

Die Ausstellung „Bernd Zimmer. Kristallwelt“ läuft bis zum 3. Februar 2019. Die Neue Galerie in Kassel hat dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr geöffnet, donnerstags bis 20 Uhr, ab 1. Januar 2019 freitags bis 20 Uhr. Der Eintritt kostet 6 Euro, ermäßigt 3 Euro. Für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre ist der Eintritt frei.

Museumslandschaft Hessen Kassel – Neue Galerie
Schöne Aussicht 1
D-34117 Kassel

Telefon: +49 (0)561 – 316 80 400
Telefax: +49 (0)561 – 316 80 444


22.10.2018

Quelle: Kunstmarkt.com/Robert Seegert

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Benin-Bronzen im British Museum in London

Die Benin-Bronzen im British Museum in London

Internationale Einigung über Benin-Kunstwerke

Letzte Woche kamen Vertreter europäischer Museen und der nigerianischen Regierung zu einem Kompromiss bezüglich der aus Benin entwendeten Bronzen. Die dreizehn Teilnehmer der Benin Dialogue Group 2018 haben nun beschlossen, gemeinsam mit nigerianischen Museen das neue Benin Royal Museum zu unterstützen. Die betroffenen Kunstwerke sollen in Benin City in Rotation ausgestellt werden. Dies befürworten auch die Vertreter des nigerianischen Bundestaates Edo, des königlichen Hofes von Benin und die Nationalkommission Nigerianischer Museen und Denkmäler. Alle Parteien wollen darauf hinarbeiten, dass innerhalb von drei Jahren Kunstwerke des Benin, darunter auch wichtige symbolträchtige Arbeiten, Teil einer ständigen Präsentation werden. Fragen um potenzielle Rückgaben der Kunstwerke waren kein Thema der diesjährigen Sitzung.



Seit Jahren wird um eine mögliche Restitution der Arbeiten gestritten, die 1897 durch die britische Eroberung des damaligen Königreichs Benin ihren Weg in internationale Museen fanden. So besitzen das Pitt Rivers Museum in Oxford, das Nationaal Museum van Wereldculturen in Leiden und die Staatlichen Museen zu Berlin mehrere Kunstwerke aus Benin. Zu den Teilnehmern der Benin Dialogue Group in Leiden gehörten zudem das British Museum in London, das Linden-Museum in Stuttgart, das National Museums of World Culture in Stockholm, das Weltmuseum in Wien, das Nationaal Museum van Wereldculturen in Leiden, das Hamburger Museum am Rothenbaum, das Museum of Archaeology and Anthropology in Cambridge, der königliche Hof von Benin, die Landesregierung Edo, die nigerianische Nationalkommission für Museen und Denkmäler und die juristische Fakultät der Universität Ibadan. Das nächste Treffen findet 2019 in Benin City statt.


22.10.2018

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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Hermann Max Pechstein, Drei Palauerinnen nach dem Bad, 1949

Hermann Max Pechstein, Drei Palauerinnen nach dem Bad, 1949

Zwickau freut sich über neuen Pechstein

Das Max-Pechstein-Museum in Zwickau erhält ein neues Gemälde aus dem Spätwerk seines Namensgebers. Julia und Alexander Pechstein, die Enkel des Malers, schenken dem Haus am 7. November das großformatige Temperabild „Drei Palauerinnen nach dem Bad“ von 1949. Mit über zwei Metern Höhe nimmt es bereits mit seinen Maßen eine besondere Rolle im Œuvre des 1881 in Zwickau geborenen Künstlers ein. Die Südseeszene ist typisch für das späte Werk Pechsteins, der die Palau-Inseln 1913/14 besuchte. Seit seiner Studienzeit in Dresden ab 1900 zog ihn die vereinfachte Formensprache afrikanischer und ozeanischer Kunst an, die auch seine Kollegen der „Brücke“ begeisterte.



Das Zwickau überlassene Bild besticht mit seinen leuchtenden Farben. Hermann Max Pechstein malt eine Art Palmenhain mit See, den zwei Frauen zum Baden nutzen. Die plane, wie nach vorne hochgeklappte Farbfläche in warmen Rot-Orangetönen durchbricht die Türkis schimmernde Flora mit roten Blumen. Vor diesem Grund sitzt eine braunhäutige junge Frau mit gelbem Grasrock samt einer neugierigen Eidechse. Zwei weitere barbusige Frauen flankieren sie, eine steht und blickt zu den Badenden, während sich die andere der Toilette ihrer Freundin kniend annimmt. Nur ein Mann ist zu sehen, der gelassen auf der linken Seite, gefolgt von einer Schlange, einen Pfad hinabläuft. Authentizität ist hier kein Thema, da der Hocker der Sitzenden eigentlich aus dem afrikanischen Kamerun stammt und Teil von Pechsteins Privatsammlung war. Kleider, Schmuck und Frisur hingegen sind typisch für Palau.

Pechstein griff nach dem Zweiten Weltkrieg gerne auf paradieshafte Bildmotive zurück. In diesen Gemälden und Lithografien romantisiert er das Bild der Südsee. Sie folgen seinem Ideal der Einheit von Menschen und Natur sowie Leben und Kunst. So stellt Hermann Max Pechstein der Zeit der Zerstörung und des Elends nach dem Krieg ein Bild der Hoffnung und Erinnerung mit hellen freundlich-warmen Farben entgegen. Die verschollene erste Ausführung des Gemäldes ist durch eine Fotografie bekannt und auf die Zeit um 1930 zu datieren. Zeitgleich entstand die vorbereitende Tuschepinselzeichnung „Drei Akte“. Das Temperabild ist auch in Hans Cürlis’ Dokumentarfilm von 1950 zu sehen, der den damals knapp 70jährigen Pechstein malend im Atelier portraitiert. Die „Drei Palauerinnen nach dem Bad“ werden in den kommenden Monaten im Max-Pechstein-Museum zu sehen sein.


22.10.2018

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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