Die Kunst, online zu lesen.

Home


Magazin

News


Marktberichte


Ausstellungen


Journal


Portraits


Top Event


Netzkunst





Kunst kaufen
Werben

Translation EnglishFrench

Auktionsanzeige

Am 21.06.2019 Auktion 126: Moderne und zeitgenössische Kunst - Moderne Photographie

© Jeschke, van Vliet Kunstauktionen

Anzeige

Im Park von Schloss Mainberg bei Schweinfurt, 1874  / Hans Thoma

Im Park von Schloss Mainberg bei Schweinfurt, 1874 / Hans Thoma
© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


Newsmailer Eintrag

Bestellen Sie bitte hier:


Suchen mit Google

Google
WWW
kunstmarkt.com

Sebastiao Salgado

Sebastiao Salgado erhält den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels

Friedenspreis des Deutschen Buchhandels für Sebastião Salgado

Der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels geht heuer an Sebastião Salgado. Der Stiftungsrat zeichnet den brasilianischen Fotografen für ein Schaffen aus, mit dem er soziale Gerechtigkeit und Frieden einfordere und der weltweit geführten Debatte um Natur- und Klimaschutz Dringlichkeit verleihe. Zugleich habe Sebastião Salgado mit seinem „Instituto Terra“ eine Einrichtung geschaffen, die einen direkten Beitrag zur Wiederbelebung von Biodiversität und Ökosystemen leiste.



In der Begründung des Stiftungsrats heißt es weiter: „Mit seinem fotografischen Werk, das in zahlreichen Ausstellungen und Büchern veröffentlicht ist, nimmt er die durch Kriege oder Klimakatastrophen entwurzelten Menschen genauso in den Fokus wie jene, die traditionell in ihrer natürlichen Umwelt verwurzelt sind. Dadurch gelingt es Sebastião Salgado, Menschen weltweit für das Schicksal von Arbeitern und Migranten und für die Lebensbedingungen indigener Völker zu sensibilisieren. Indem der Fotograf seine aufrüttelnden, konsequent in Schwarz-Weiß gehaltenen Bilder als ,Hommage an die Größe der Natur‘ beschreibt und die geschändete Erde ebenso sichtbar macht wie ihre fragile Schönheit, gibt Sebastião Salgado uns die Chance, die Erde als das zu begreifen, was sie ist: als einen Lebensraum, der uns nicht allein gehört und den es unbedingt zu bewahren gilt.“

Sebastião Salgado geboren am 8. Februar 1944 in Aimorés im brasilianischen Bundesstaat Minas Gerais, wuchs auf einer großen Rinderfarm im Regenwaldgebiet auf. Neben seinem Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Universität São Paulo engagierte er sich zusammen mit seiner Frau, der Architektin Lélia Wanick, ab 1967 in der linken Studentenbewegung gegen die Militärdiktatur. 1969 folgte die Emigration nach Paris. Im Zuge seiner Arbeitsreisen als Verwaltungsfachangestellter kam er das erste Mal mit der Fotografie in Berührung. Autodidaktisch angeeignet, machte er sich mit seiner neuen Leidenschaft im Jahr 1973 als Fotoreporter selbstständig.

Von Beginn an waren bei seinen Langzeitprojekten Armut, Flucht, Heimatlosigkeit und Krieg die Hauptmotive seiner fotografischen Arbeit, die ihn zu bekannten Fotoagenturen wie Sygma, Gamma und Magnum Photos führte. Zahlreiche dieser Projekte und der sie begleitenden Fotobände sind in Zusammenarbeit mit Organisationen wie „Ärzte ohne Grenzen“, UNICEF, UNESCO oder „Reporter ohne Grenzen“ entstanden. Mit den Büchern „Migration“ und „The Children: Refugees and Migrants“, die beide 2000 veröffentlicht wurden, machte Salgado auf das Schicksal von damals 30 Millionen Flüchtlingen weltweit aufmerksam und sammelte Geld für die Kinderhilfsorganisation UNICEF.

Aus gesundheitlichen Gründen und weil ihn durch die direkte Konfrontation mit dem Völkermord in Ruanda Zweifel an seiner Arbeit kamen, hörte Sebastião Salgado Mitte der 1990er Jahre für eine Zeit mit dem Fotografieren auf. Gemeinsam mit seiner Frau kehrte er nach Brasilien zurück und begann, die Fazenda seiner Eltern wieder aufzuforsten. 1998 wurden die 680 Hektar in ein Naturschutzgebiet umgewandelt und das gemeinnützige „Instituto Terra“ gegründet. Seither ist es ihnen gelungen, rund 2,7 Millionen Bäume zu pflanzen und den Wald wieder in einen weitgehend ursprünglichen Zustand mit einer großen Vielfalt an Pflanzen und Tieren zu versetzen. Auch in seinem fotografischen Schaffen wandte sich Salgado ab den 1990er Jahren verstärkt der Landschaft zu, etwa 2007 mit „Africa“ und 2013 mit „Genesis“. Mit letzterem Projekt gab er seine Eindrücke der unberührten Natur, der dort angesiedelten Tiere und der isoliert lebenden Menschen aus ursprünglichen Kulturen wieder, um zu zeigen, wie fragil die Welt mittlerweile geworden ist.

Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels vergibt seinen Friedenspreis seit 1950 an Persönlichkeiten, die in hervorragendem Maße vornehmlich durch ihre Tätigkeit auf den Gebieten der Literatur, Wissenschaft und Kunst zur Verwirklichung von Frieden, Menschlichkeit und Verständigung der Völker beigetragen haben. Die Auszeichnung ist mit 25.000 Euro dotiert und ging in den vergangenen Jahren an die Literatur-, Kulturwissenschaftler und Ägyptologen Aleida und Jan Assmann, die kanadische Schriftstellerin und Dichterin Margaret Atwood, die Journalistin und Publizistin Carolin Emcke oder den Orientalisten und Essayisten Navid Kermani. Die Verleihung an Sebastião Salgado findet zum Abschluss der Frankfurter Buchmesse am 20. Oktober in der Paulskirche in Frankfurt am Main statt.


18.06.2019

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

Drucken

zurück zur Übersicht


Empfehlen Sie den Artikel weiter:
an


Patrick Drahi

Patrick Drahi übernimmt Sotheby’s

Patrick Drahi will Sotheby’s übernehmen

Patrick Drahi kauft das Auktionshaus Sotheby’s. Der französische Geschäftsmann, der mit seiner Unternehmensgruppe Altice bisher vor allem im Kabel- und Telekommunikationsbereich tätig ist, will für das 275 Jahre alte Traditionshaus 3,7 Milliarden Dollar in bar zahlen, was 57 Dollar je Aktie und damit einem Kursaufschlag von 61 Prozent gegenüber dem Schlusswert vom vergangenen Freitag entspricht. Der Aufsichtsrat habe der Fusion mit Drahis privater Firma BidFair USA zugestimmt, gab Sotheby’s heute bekannt. Mit Vollzug der Transaktion verschwindet nach 31 Jahren die börsennotierte Gesellschaft von der Stock Exchange in New York und geht in Privatbesitz über.



„Ich fühle mich geehrt, dass der Vorstand von Sotheby’s beschlossen hat, mein Angebot zu empfehlen“, sagte der 1963 in Casablanca geborene Drahi. „Sotheby’s ist eine der elegantesten und anspruchsvollsten Marken der Welt. Als langjähriger Kunde und lebenslanger Bewunderer des Unternehmens übernehme ich Sotheby’s zusammen mit meiner Familie.“ Er glaube an die Chancen und das Wachstumspotenzial des Versteigerers. Nach leichtem Umsatz- und Gewinnrückgang sahen das die Anleger im vergangenen Jahr anders. In diesem Zeitraum fiel der Aktienkurs von einem Spitzwert mit knapp 60 Dollar auf 32 Dollar.

Der Kunstsammler Drahi wird Sotheby’s über seine persönliche Holdinggesellschaft kaufen und habe eine sehr langfristige Perspektive mit den Einstieg ins Kunstgeschäft. Eine Kapitalverflechtung mit Altice Europe oder Altice USA gebe es nicht. Als zukünftiger Eigentümer habe er volles Vertrauen in das Management von Sotheby’s und beabsichtige keine Änderung in der Unternehmensstrategie. Mit der Übernahme von Sotheby’s durch Drahi sind nun die beiden wichtigsten weltweit tätigen Auktionshäuser in der Hand französischer Milliardäre. Denn Konkurrent Christie’s gehört seit 1998 zur Groupe Artémis der Familienholding von François Pinault.


17.06.2019

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

Drucken

zurück zur Übersicht


Empfehlen Sie den Artikel weiter:
an


Peter Schäfer

Peter Schäfer hat nach Querelen sein Amt als Direktor des Jüdischen Museums Berlin niedergelegt

Direktor des Jüdischen Museums Berlin zurückgetreten

Peter Schäfer, der Direktor der Stiftung Jüdisches Museum Berlin, hat sein Amt niedergelegt. Mit seinem Rücktritt wolle er weiteren Schaden vom Jüdischen Museum Berlin abwenden, teilte der 1943 in Hückeswagen im Bergischen Land geborene Judaist am Freitag mit. Vorausgegangen waren heftige Auseinandersetzungen um seine Leitungstätigkeit. So hatte der Zentralrat der Juden in Deutschland kritisiert, dass das Museum per Tweet eine Leseempfehlung für einen Artikel über Wissenschaftler ausgesprochen hatte, die den Beschluss des Bundestags gegen die anti-israelische Boykottbewegung BDS verurteilen. Auch über die grundsätzliche Ausrichtung des Museums und die Frage nach dem „Jüdischen“ gab es bei Zentralrat Unmut. Das Vertrauen der Jüdischen Gemeinschaft habe die Leitung des Hauses verspielt, twitterte Josef Schuster, Präsident des Zentralrats.



Peter Schäfer hat im September 2014 den Direktorenposten am Jüdischen Museum Berlin übernommen. Erst im Mai war sein Vertrag um ein Jahr bis zum August 2020 verlängert worden. Bis eine Lösung gefunden ist, soll nun der Geschäftsführende Direktor Martin Michaelis die operative Leitung der Stiftung übernehmen. Am 20. Juni will sich der Stiftungsrat unter Vorsitz von Kulturstaatsministerin Monika Grütters in einer Sondersitzung mit der Nachfolge Peter Schäfers beschäftigen.


17.06.2019

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

Drucken

zurück zur Übersicht


Empfehlen Sie den Artikel weiter:
an








Auktionen

Wien (1)

Ausstellungen

Aachen (1)

Aarau (3)

Ahlen (2)

Ahrensburg (1)

Albstadt (4)

Alkersum (1)

Altenburg (1)

Amberg (1)

Arnsberg (1)

Aschaffenburg (1)

Aschersleben (1)

Augsburg (4)

Backnang (2)

Bad Ischl (1)

Baden-Baden (1)

Basel (10)

Bayreuth (2)

Bedburg-Hau (2)

Bergisch Gladbach (2)

Berlin (64)

Bern (4)

Bernau im Schwarzwald (1)

Bielefeld (3)

Blaubeuren (1)

Bochum (4)

Bonn (9)

Bottrop (1)

Bozen (4)

Braunschweig (1)

Bregenz (3)

Bremen (13)

Bruxelles (1)

Brühl (1)

Burgdorf (1)

Celle (1)

Chemnitz (6)

Cismar bei Grömitz (1)

Dachau (3)

Darmstadt (3)

Delmenhorst (1)

Donaueschingen (3)

Dortmund (2)

Dresden (18)

Duisburg (6)

Düren (1)

Düsseldorf (11)

Edenkoben (1)

Emden (3)

Engen (1)

Erfurt (5)

Essen (5)

Fellbach (1)

Frankfurt am Main (16)

Freiburg im Breisgau (1)

Friedrichshafen (2)

Fulda (1)

Genf (2)

Goslar (1)

Gotha (5)

Graz (2)

Göttingen (1)

Hagen (3)

Hallein (1)

Hamburg (19)

Hannover (13)

Heidelberg (2)

Heidenheim (2)

Herford (2)

Hildesheim (1)

Hohenberg an der Eger (1)

Innsbruck (6)

Iphofen (1)

Jülich (4)

Karlsruhe (5)

Kassel (4)

Kaufbeuren (1)

Ketzin (1)

Kiel (2)

Klagenfurt (3)

Kleve (4)

Koblenz (9)

Kochel am See (2)

Krefeld (1)

Krems (10)

Köln (7)

Königs Wusterhausen (1)

Leipzig (11)

Leverkusen (1)

Lingen (2)

Linz (6)

Ludwigshafen (4)

Luzern (2)

Lörrach (1)

Lübeck (6)

Magdeburg (1)

Mainz (2)

Mannheim (10)

Marburg (1)

Mönchengladbach (3)

München (27)

Münster (10)

Neu-Ulm (1)

Neuruppin (1)

Neuss (1)

Nordhorn (1)

Nürnberg (11)

Oberhausen (2)

Offenburg (1)

Oldenburg (7)

Osnabrück (2)

Penzberg (1)

Pforzheim (3)

Potsdam (2)

Quedlinburg (2)

Recklinghausen (1)

Regensburg (2)

Remagen (2)

Riehen (2)

Rüsselsheim (2)

Saarbrücken (3)

Salzburg (8)

Schaffhausen (2)

Schleswig (3)

Schweinfurt (1)

Schwielowsee (2)

Schwäbisch Hall (2)

Seitenroda (1)

Selb (2)

Solothurn (3)

Speyer (1)

St. Florian (1)

St. Gallen (8)

St. Georgen (1)

Stade (1)

Staufen im Breisgau (1)

Stuttgart (11)

Syke (1)

Tübingen (2)

Ulm (5)

Unna (1)

Vaduz (7)

Villingen-Schwenningen (1)

Waiblingen (1)

Waldenbuch (1)

Wedel (1)

Weil am Rhein (3)

Weimar (10)

Wernstein am Inn (1)

Wien (36)

Wiesbaden (4)

Winterthur (8)

Wolfsburg (6)

Wuppertal (3)

Wörlitz (1)

Würzburg (6)

Zug (1)

Zwickau (3)

Zürich (14)

 zum Kalender





News von heute

Friedenspreis des Deutschen Buchhandels für Sebastião Salgado

Friedenspreis des Deutschen Buchhandels für Sebastião Salgado

 zur Monatsübersicht



Anzeigen

Marktspiegel

News

Kunsthaus Lempertz - Heinrich Kühn, Im Bacino di San Marco, Venezia

Erneut Spitzenpreis für Heinrich Kühn
Kunsthaus Lempertz





Copyright © '99-'2019
Kunstmarkt Media
Alle Rechte vorbehalten


Impressum





Zum Seitenanfang Magazin

 Amazon export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce  Amazon ebay rakuten yatego meinpaket export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce