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Knieende(r), 1907/1908 / Ernst Barlach

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auf der Paper Positions München 2020

auf der Paper Positions München 2020

Paper Positions München gestartet

Auf Kunst auf und aus Papier in all ihren Facetten konzentriert sich die mittlerweile etablierte Messe Paper Positions. Gestern eröffnete die populäre Verkaufsschau mit einer „special edition“ ihre diesjährige Münchner Ausgabe in den Räumlichkeiten des Auktionshauses Karl & Faber. Blickfang im großen Saal ist zweifellos Troels Carlsens großformatige Collage „Emerald Rush“ mit Löwenkopf und fliegenden Scheiben einer Erdbeere. Die Arbeit gehört zur 2020 entstandenen Serie „Comedia“ und wird von der Berliner Galerie Jarmuschek + Partner angeboten. Schon mit diesem Werk beweist die Messe erneut, dass das Medium Papier Künstler und Künstlerinnen zu intensiven, tiefgründigen und unkonventionellen Positionen herausfordert.



Katrin Bremermann von der Galerie Martin Mertens aus Berlin malt mit farbstarkem Acryllack amorphe, von der Perfektion abweichende Formen auf farbloses Papier und reflektiert über Perspektive und Bewegung. Zhuang Hong Yi, vertreten von der Galerie Smudajescheck aus München, steckt gerollte Reispapiere zu Kissen zusammen, die in ihrer changierenden Farbigkeit imaginäre Räume öffnen. Und Simon Schubert, ein Künstler der Münchner Galerie Thomas Modern, lässt durch Faltungen auf flachem Papier imaginäre Architekturstücke entstehen. Insgesamt sind 20 Galerien aus ganz Deutschland vertreten. Die Preise für die Arbeiten liegen zwischen 500 und 70.000 Euro.

Pandemiebedingt haben die Veranstalter Kristian Jarmuschek und Heinrich Carstens auf Galeriestände verzichtet und sich für eine kuratierte Gruppenausstellung entschieden. „Wir wollten die Veranstaltung in München, die eigentlich als zweite Ausgabe der größer angelegten Positions München gedacht war, auf keinen Fall ausfallen lassen. Denn die Galerien brauchen eine Plattform und Sammler einen Anlaufpunkt“, sagte Heinrich Carstens im Gespräch mit Kunstmarkt.com. Der Erfolg der ebenfalls vom Team um Jarmuschek und Carstens organisierten Positions Berlin im September scheint sich fortzusetzen. So konnten in den ersten Stunden der Paper Positions bereits 20 Arbeiten verkauft werden.

Die Paper Positions München laufen bis zum 25. Oktober und haben freitags und samstags von 13 bis 20 Uhr, sonntags von 11 bis 16 Uhr geöffnet. Aufgrund der limitierten Besucherzahlen ist eine Anmeldung zu einem Zeitfenster empfohlen.

Paper Positions München
Karl & Faber
Amiraplatz 3
D-80333 München


Infos: www.paperpositions.com


23.10.2020

Quelle: Kunstmarkt.com/Sabine Spindler

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Paco Knöller, es weiss voneinander, 2019

Paco Knöller, es weiss voneinander, 2019

Museum Ulm präsentiert Paco Knöller

Anlässlich des 70. Geburtstags des aus Obermarchtal stammenden Künstlers Paco Knöller zeigt das Museum Ulm ab dem Wochenende eine Auswahl seiner Arbeiten. Den Besucher erwarten rund 90 Werke, bestehend aus den jüngsten Zeichnungszyklen im Zusammenspiel mit großformatigen farbigen Ölkreiden auf Holz. Knöllers Werke werden als symbiotischer Austausch zwischen Malerei und Zeichnung beschrieben, in denen sich die gegensätzlichen Kräfte von Linearität und Bildraum durchdringen. Für Stefanie Dathe, Direktorin des Ulmer Museums, appelliere Knöller an unser anschauendes Vermögen und teilnehmende Haltung ohne erzählerische Wegleitung oder verabredete Bedeutung.



Schon während seines Studiums an der Kunstakademie Düsseldorf bei Joseph Beuys erkannte Paco Knöller das Potential der Zeichnung als ein „Ur-Instrument, die Welt zu erfragen und zugleich die eigene Welt zur Anschauung zu bringen“. Dies führe, so Stefanie Dathe, zu einer fragilen Balance zwischen zarten, zaghaften, sich allmählich entwickelnden Linien und Farbfeldern. Linie und Verlauf bilden Ausdruck einer Handschrift intuitiver Regungen, wodurch energetisch aufgeladene Bilder entstehen, die Malerei und Zeichnung gleichsam vereinen und zerstreuen. Dabei entwickelt Knöller seine Bildsprache zu einem Spannungsfeld zwischen virulenten Gebärden, rhythmischem Gestus, punktuellen Setzungen, filigranen Lineaturen und ausgedehnten Farbräumen. Seine Kunst beinhalte laut Dathe ein sinnstiftendes Echo, handle von Atemblau und Lichtsaaten, Aufwachräumen und Lidrändern des Sees. Es werden keine Nachrichten vermittelt, sondern Chiffren, Hinweise auf das Wesentliche: den Facettenreichtum lebendigen Seins.

Paco Knöller studierte von 1972 bis 1978 an der Kunstakademie Düsseldorf. Im Jahr 1978 richtete ihm die Städtische Galerie Ravensburg die erste Einzelausstellung aus. 1987 übersiedelte er nach Berlin. 2001 trat er eine Professur an der Hochschule für Künste Bremen an; im selben Jahr erhielt er den Oberschwäbischen Kunstpreis. 2008 gestaltete Paco Knöller den Eingangsbereich des neueröffneten Kunstmuseums Dieselkraftwerk in Cottbus. Seine Arbeiten wurden in führenden deutschen Museen gezeigt, wie der Nationalgalerie Berlin, der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf, dem Sprengel Museum Hannover und der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe.

Die Ausstellung „Paco Knöller – Zeichnungen und Ölkreiden auf Holz“ läuft vom 24. Oktober bis zum 7. Januar 2021. Das Museum Ulm hat Dienstag bis Freitag von 11 bis 17 Uhr sowie Samstag und Sonntag von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt regulär 8 Euro, ermäßigt 6 Euro.


23.10.2020

Quelle: Kunstmarkt.com/Ramin Shafiai

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Karl Horst Hödicke

Karl Horst Hödicke vor dem Werk „Jäger und Gejagter im deutschen Wald“ in der Pinakothek der Moderne, 2020

Hödicke beschenkt Münchner Museen

Der Künstler Karl Horst Hödicke überlässt der Sammlung Moderne Kunst in der Pinakothek der Moderne sein fünfteiliges Werk „Jäger und Gejagter im deutschen Wald“ von 1972. Der 1938 in Nürnberg geborene Maler begründet seine Entscheidung mit den einprägsamen Erfahrungen, die er als junger Künstler in München gemacht habe und die sich in seiner Begeisterung für die Alten Meister der Pinakothek sowie den Farbenrausch der Künstlergruppe „Der Blaue Reiter“ ausdrückten. Mit der Schenkung erhalten die Bayerischen Staatsgemäldesammlungen eines der Hauptwerke Hödickes, die er als Mittdreißiger unter dem Eindruck einer konfliktreichen Atmosphäre in Deutschland malte. In der Arbeit nimmt er Bezug auf eine Epoche, die durch das schuldbeladene Schweigen einer älteren Generation und die lautstarke Kritik einer jüngeren an Imperialismus und Autoritätsstrukturen geprägt war.



Auf einer zerschnittenen und neu zusammengeklebten Militärplane treffen „Jäger“ und „Gejagter“ vor einem Wald aus Tarnfarben aufeinander. Die kaum voneinander unterscheidbaren Formen erscheinen zunehmend fragmentiert und bilden letztlich ein abstraktes Vexierspiel, bei dem nicht klar wird, wer hier jagt, wer sich tarnt oder wer gejagt wird. Bernhard Maaz, der Generaldirektor der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen, dankte Hödicke für die Schenkung und betonte, dass dieses großartige Werk zwischen Waldidyll und Republikfluchttrauma oszilliere und sich in eine Gruppe bedeutsamer Werke von Georg Baselitz’ „Adler“, Gerhard Richters „Stukas“ oder Eugen Schönebecks „Rotarmisten“ einreihe. Hödickes Werk vereine zentrale Merkmale seines künstlerischen Gesamtschaffens: die Gleichzeitigkeit des Erhabenen und des Banalen, von Humor und tiefer Ernsthaftigkeit. Dabei zeige sich die bewusste Bezugnahme zum Abstrakten Expressionismus, zur Op-Art oder zum Oberflächenkult eines Andy Warhol.

Darüber hinaus schenkt Karl Horst Hödicke dem Museum Brandhorst die Werke „Reportage“ von 1961, „6,90 reine Wolle“ von 1965, „Hinterhof (Himmel über Schöneberg)“ von 1973, „Die Ampel steht auf Rot (Rote Pfütze)“ von 1975, „Karfunkelstein“ von 1973 sowie „U-Bahn“ von 1964. Vor allem Letzteres zählt zu den Schlüsselwerken des Künstlers, das nach seinen eigenen Worten einen „verzweifelten Versuch, gegenständlich zu werden“, darstellt. Die Mischung aus Zeichnung, Malerei und Assemblage fügt sich so zu einer „Action-Collage“ des Berliner Großstadtlebens zwischen Faszination und Entfremdung. Alle Werke von Karl Horst Hödicke sind nun in der Ausstellung „Spot On: German Pop“ bis zum Sommer 2021 im Museum Brandhorst zu sehen.


22.10.2020

Quelle: Kunstmarkt.com/Ramin Shafiai

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