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Stillleben mit Blaudistel und Fruchtschale, 1958 / Karl Schmidt-Rottluff

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Ohne Titel, 1993 / Fred Thieler

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European Media Art Festival 2019

European Media Art Festival 2019 in Osnabrück

European Media Art Festival in Osnabrück

Osnabrück steht derzeit wieder ganz im Zeichen der Film- und Medienkunst: Unter dem Titel „Wild Grammar“ geht heute das 32. European Media Art Festival (EMAF) an den Start. Das Programm der fünftägigen Veranstaltung besteht in diesem Jahr aus rund 140 Filmen, darunter zahlreiche Premieren, die in verschiedenen Kinos der Stadt präsentiert werden. Zudem bietet die Konferenz des Festivals Panels, Vorträge und Podiumsdiskussionen an, die am Freitag und Samstag die Besucher in die Kunsthalle Osnabrück locken wollen. Thematisch geht es um Sprachen mit ihrer grammatikalischen Struktur und Ordnung auf der einen Seite und um das Wilde auf der anderen Seite. „Wir zeigen künstlerische Arbeiten, die nicht nur die Standardsprache aufbrechen, sondern die damit auch eingeübte Wahrnehmungen und Haltungen irritieren und einen neuen Blick auf die Welt ermöglichen“, so Katrin Mundt, die neue Leiterin der Sektion „Film“ und Teil der Festivalleitung. Damit schließe das Thema auch an künstlerische Positionen des 20. Jahrhunderts an, wie im Dada, bei den Surrealisten oder in der Fluxus-Bewegung.



Die Ausstellung in der Kunsthalle Osnabrück führt den Festivaltitel als „Wild Wild Grammar“ weiter und präsentiert 16 Installationen in unterschiedlichen Formaten, etwa Lichtinstallationen und Soundskulpturen genauso wie große kinetische Objekte. Dafür haben die Kuratoren Hermann Nöring und Franz Reimer unter anderem die Videoinstallation „4. Halbzeit“ des Berliner Künstlerduos Matthias Wermke und Mischa Leinkauf ausgewählt. Die Skulptur aus LED-Wänden beschäftigt sich mit der Hooligan-Szene Europas und ihren Einflüsse auf politische Prozesse. Wermke und Leinkauf stellen in der 2-Kanal-Installation grölende Menschenmengen aus Fußballstadien und politische Demonstrationen gegenüber. Hierbei verflüchtigen sich die Bilder aus groben Bildtexturen zu einem Farbmeer und lassen keine politische Einordnung mehr zu.

Das 32. European Media Art Festival findet bis zum 28. April statt. Die Ausstellung „Wild Wild Grammar“ in der Kunsthalle Osnabrück läuft bis zum 26. Mai. An den Festivaltagen bis zum 28. April ist täglich von 10 bis 22 Uhr geöffnet. Danach ist die Ausstellung täglich außer montags von 11 bis 18 Uhr, am Wochenende von 10 bis 18 Uhr und dienstags erst ab 13 Uhr zu sehen.

Das vollständige Programm des Festivals ist unter www.emaf.de abrufbar.

Kunsthalle Osnabrück
Hasemauer 1
D-49074 Osnabrück

Telefon: +49 (0)541 – 323 21 90
Telefax: +49 (0)541 – 323 24 09


Infos: www.emaf.de


24.04.2019

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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Willi Baumeister, Skizze zu Figurenbild (Der Maler), 1923

Willi Baumeister, Skizze zu Figurenbild (Der Maler), 1923

Saarbrücken erwirbt frühes Baumeister-Gemälde

Dem Saarlandmuseum in Saarbrücken ist es gelungen, ein Frühwerk Willi Baumeisters anzukaufen. Mit Unterstützung der Kulturstiftung der Länder, der Ernst von Siemens Kunststiftung, des Sparkassen-Kulturfonds des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes, des Sparkassenverbandes Saar sowie der Staatskanzlei des Saarlandes konnte die Moderne Galerie das Gemälde „Skizze zu Figurenbild (Der Maler)“ erwerben. Mit dem Werk aus dem Jahr 1923, das zur Gruppe der ab 1919 entwickelten „Mauerbilder“ gehört, kann das Saarlandmuseum eine Lücke in der eigenen Sammlung schließen; besaß es bisher doch ausschließlich Arbeiten aus dem reifen informellen Œuvre des Malers.



In der „Skizze zu Figurenbild (Der Maler)“ abstrahiert Willi Baumeister eine menschliche Figur und verschränkt sie mit einem konstruktivistischen Bildaufbau. Dabei nutzt er nur wenige, subtil abgestufte Farben, die er durch eine Sandbeimischung auf raffinierte Weise belebt. Das Bild repräsentiert das Ideal eines „anthropozentrischen Konstruktivismus“, das auch Oskar Schlemmer in jenen Jahren auslotete. Zu dessen Werk „Blaue Frauengruppe“ von 1931, das seit 1957 zu den Höhepunkten der Modernen Galerie zählt, bildet Baumeisters Bild nun ein ideales Pendant. Auch mit den übrigen Hauptwerken aus dem Kontext des Bauhauses, etwa den Gemälden Lyonel Feiningers oder László Moholy-Nagys, tritt es in fruchtbare Dialoge.


24.04.2019

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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Monir Shahroudy Farmanfarmaian

Monir Shahroudy Farmanfarmaian gestorben

Monir Shahroudy Farmanfarmaian gestorben

Monir Shahroudy Farmanfarmaian, die Grande Dame der iranischen Kunstszene, ist tot. Sie starb am vergangenen Samstag im Alter von 96 Jahren in Teheran. Farmanfarmaian wurde vor allem durch ihre Spiegelmosaike international bekannt, in der sie die persische Bildsprache mit den klaren Formen der westlichen Moderne verband. Geboren am 16. Dezember 1922 in Qazvin, kam sie schon früh durch ihre Familie in Kontakt mit bildender Kunst. Zunächst studierte sie bis 1944 an der Universität Teheran und setzte ihr Kunststudium dann in den USA fort. Sie ging an die Cornell University in Ithaca und nahm Unterricht im Modezeichnen an der Parsons School of Design in New York. Mit dieser Tätigkeit verdiente sie zunächst ihr Einkommen und illustrierte etwa für die Zeitschrift „Glamour“.



In New York traf Monir Shahroudy Farmanfarmaian auch auf viele Kunstschaffende, wie Louise Nevelson, Andy Warhol, Joan Mitchell, Willem de Kooning oder Barnett Newman. In der Auseinandersetzung mit ihnen fand sie zu ihrem eigenen Stil. Ausgehend von persischer Architektur, traditionellen Handwerkstechniken ihrer Heimat und der Vorliebe für das Ornament im Islam schuf sie in Verbindung mit Minimalismus, Op-Art und Pop Art ihre spiegelnden, geometrischen, meist farbintensiven, teils aber auch kühl weißen Kunstwerke, die die Umgebung einbeziehen und sie wie bei einem Kaleidoskop zersplittern.

Damit hatte Monir Shahroudy Farmanfarmaian schon 1958 auf der Biennale in Venedig Erfolg. Für ihren Länderbeitrag im iranischen Pavillon – ein Jahr zuvor war sie in ihre Heimat zurückgekehrt – erhielt sie Goldmedaille. Nach der iranischen Revolution 1979 lebte sie dann wieder im New Yorker Exil und konnte erst 2004 wieder in den Iran ziehen. Sie nahm an Ausstellungen in großen Museen weltweit teil, etwa im Museum of Modern Art in New York, im Münchner Haus der Kunst, im Irish Museum of Modern Art in Dublin oder dem Zentrum Paul Klee in Bern, und war mehrmals auf der Biennale in Venedig, 2009 auf der Asia Pacific Triennial of Contemporary Art, 2010 auf der Biennale von São Paulo und 2016 auf der Gwangju Biennale in Südkorea zugegen. Unter dem Titel „Infinite Possibility: Mirror Works and Drawings, 1974-2014“ organisierte Suzanne Cotter, die damalige Direktorin des Museu de Arte Contemporânea de Serralves im portugiesischen Porto, 2014 eine Retrospektive mit Farmanfarmaians Arbeiten, die dann ins Guggenheim Museum nach New York wanderte. Im Dezember 2017 eröffnete in Teheran ihr zu Ehren das Monir Museum, das sich ihrem Werk widmet.


24.04.2019

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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News vom 24.04.2019

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