Die Kunst, online zu lesen.

Home


Magazin

News


Marktberichte


Ausstellungen


Journal


Portraits


Top Event


Netzkunst





Kunst kaufen
Werben

Translation EnglishFrench

Auktionsanzeige

Am 18.09.2017 Auktionswoche A182: Schmuck, Silber & Porzellan, Möbel & Skulpturen, Gemälde Alter Meister und des 19. Jahrhunderts, Teppiche, Bücher

© Koller Auktionen AG

Anzeige

Blumenstrauß mit Plastik vor Fenster, 1925 / Ernst Ludwig Kirchner

Blumenstrauß mit Plastik vor Fenster, 1925 / Ernst Ludwig Kirchner
© Galerie Neher - Essen


Anzeige

Leda mit dem Schwan / Eduard Veith

Leda mit dem Schwan / Eduard Veith
© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


Anzeige

Ohne Titel, 2013 / Heinz Mack

Ohne Titel, 2013 / Heinz Mack
© Galerie Neher - Essen


Newsmailer Eintrag

Bestellen Sie bitte hier:


Suchen mit Google

Google
WWW
kunstmarkt.com

François Emile Barraud, La Séance de peinture, 1933

François Emile Barraud, La Séance de peinture, 1933

Neue Sachlichkeit in der Schweiz

Mit einem großen Überblick zur Kunst der Neuen Sachlichkeit in der Schweiz greift das Museum Oskar Reinhart in Winterthur derzeit ein Thema auf, das seit fast vierzig Jahren nicht mehr in dieser Breite behandelt wurde. Dafür haben die Kuratoren Andrea Lutz und David Schmidhauser über 100 Werke von sechzehn Künstlern ausgewählt, darunter von Aimé Barraud, Otto Baumberger, Max Gubler, Charles-Auguste Humbert oder Eugen Georg Zeller, und wollen den Kanon dieser Strömung in der Schweiz neu definieren. 1979 präsentierte das Museum die von Rudolf Koella organisierte und breiter angelegte Schau „Neue Sachlichkeit und Surrealismus in der Schweiz 1915-1940“. Die aktuelle Ausstellung versucht die Strömung enger zu fassen, indem sie sich ausschließlich auf die Neue Sachlichkeit beschränkt und diese genauer zu abgrenzen sucht. Auch wenn die Kuratoren nicht alle neusachlichen Maler der Schweiz aufgenommen haben, konnten sie den Kreis um einige bisher nicht beachtete, teils früh verstorbene Künstler wie Theodor Barth, Johannes Robert Schürch oder Fritz Paravicini inhaltlich erweitern.



Die Neue Sachlichkeit bildete sich zwischen 1918 und 1933 in Deutschland als Antwort auf den Expressionismus aus und fand auch in der Schweiz ihre Anhängerschaft. Trotz individueller Ausprägungen lassen sich bei den Schweizer Malern formale und inhaltliche Gemeinsamkeiten erkennen. So dominiert ein klarer, linearer Stil, bei dem alles Gegenständliche scharf beobachtet, bisweilen überdeutlich gezeichnet und modelliert ist, oftmals verbunden mit einem strengen, am Gegenstand orientierten Bildaufbau. Dies und die Tilgung der Arbeitsspuren führen zu einer kühlen, dennoch eindringlichen Nüchternheit der Bildsprache. In manchen Fällen ist auch eine Orientierung an spätgotischer Kunst festzustellen: Deutlich bezog sich Niklaus Stoecklin auf Konrad Witz, Eduard Gubler nahm maltechnisch die Tradition der Temperamalerei wieder auf.

Zudem finden sich motivische Berührungspunkte. Im Werk der neusachlichen Künstler herrschen alltägliche, unspektakuläre Gegenstände vor. Dabei lässt sich – wie besonders bei Wilhelm Schmid oder Adolf Dietrich – eine Vorliebe für das Stillleben beobachten, das nicht symbolisch aufgeladen ist, sondern den Gegenstand für sich sprechen lässt. Entsprechend der Schlichtheit in der Objektdarstellung behandeln etwa Arthur Riedel, Fritz Schmid, François Emile Barraud oder Paul-Théophile Robert auch ihre Figurendarstellungen kühl und nüchtern, ohne sie in dramatische Posen zu zwängen. Häufig ist die Malerei ganz auf das Motiv ausgerichtet, das vor neutralem Hintergrund im Zentrum des Interesses steht und dabei statisch isoliert gleichsam wie auf einer Bühne vorgeführt wird.

Die Ausstellung „Neu. Sachlich. Schweiz. – Malerei der Neuen Sachlichkeit in der Schweiz“ ist bis zum 14. Januar 2018 zu sehen. Das Museum Oskar Reinhart hat dienstags von 10 bis 20 Uhr sowie mittwochs bis sonntags von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Geschlossen bleibt am 1. Weihnachtstag, Neujahr und 2. Januar. Der Eintritt beträgt 15 Franken, ermäßigt 12 Franken. Für Kinder bis 16 Jahre ist er kostenlos. Der 240 Seiten starke Ausstellungskatalog aus dem Verlag Scheidegger & Spiess stellt die erste umfassende Publikation zu diesem Thema dar und kostet 39 Franken.

Museum Oskar Reinhart
Stadthausstrasse 6
CH-8400 Winterthur

Telefon: +41 (0)52 – 267 51 72
Telefax: +41 (0)52 – 267 62 28


19.09.2017

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

Drucken

zurück zur Übersicht


Empfehlen Sie den Artikel weiter:
an


Online-Portal zum Kulturgutschutz

Das neue Online-Portal zum Kulturgutschutz

Alles zum Kulturgutschutz

Monika Grütters, die für ihre Novellierung des Gesetzes zum Kulturgutschutz im Jahr 2016 von vielen Seiten gescholten wurde, hat gestern das überarbeitete Online-Angebot www.kulturgutschutz-deutschland.de freigeschaltet. Übersichtlich und optisch verbessert, biete das Portal ein deutlich erweitertes Informationsangebot zu Kulturgutschutzmaßnahmen in Deutschland, aber auch im Ausland, so die Kulturstaatsministerin. Besonderes Augenmerk werde dabei auf individuell zugeschnittene Informationen gelegt, die sich an unterschiedliche Interessengruppen richten: Sammlerinnen und Sammler, Kulturschaffende oder Kulturgut bewahrende Einrichtungen könnten nun gezielt auf genau die Fakten zugreifen, die für ihre jeweiligen Interessen- oder Geschäftsbereiche wichtig seien.



Neben den neuen Regelungen in Deutschland listet die Webseite auch Informationen aus anderen Staaten und eröffnet damit eine erweiterte Perspektive auf den internationalen Kulturgutschutz. Nutzerinnen und Nutzer können sich nun einen Überblick über jeweils national geschützte Kulturgüter, maßgebliche Ausfuhrbestimmungen, exportverantwortliche Stellen und gegebenenfalls erforderliche Ausfuhrgenehmigungen verschaffen. Aktuell sind Datensätze zu 60 Staaten eingepflegt. Vor allem Staaten mit einem reichen, prähistorischen und zugleich besonders gefährdeten kulturellen Erbe wie zum Beispiel der Irak, Afghanistan, China, Ägypten, Mexiko oder Guatemala sind bereits berücksichtigt. Ziel sei es, neben den Vertragsstaaten des UNESCO-Übereinkommens von 1970 über Maßnahmen zum Verbot und zur Verhütung der rechtswidrigen Einfuhr, Ausfuhr und Übereignung von Kulturgut auch Informationen zu den wichtigsten Reiseländern zur Verfügung zu stellen, so Grütters.


Infos: www.kulturgutschutz-deutschland.de


19.09.2017

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

Drucken

zurück zur Übersicht


Empfehlen Sie den Artikel weiter:
an


Alexander Eiling

Alexander Eiling, neuer Sammlungsleiter für die Kunst der Moderne im Städel Museum

Alexander Eiling neuer Sammlungsleiter am Städel

Alexander Eiling heißt der neue Sammlungsleiter für die Kunst der Moderne am Städel Museum in Frankfurt am Main. Damit tritt der gebürtige Frankfurter die Nachfolge von Felix Krämer an, der zum 1. Oktober neuer Generaldirektor der Stiftung Museum Kunst Palast in Düsseldorf wird. Eiling soll Mitte Februar 2018 von der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe, wo er derzeit Kurator für Neuere Malerei und Plastik seit 1800 ist, an den Main wechseln. Mit Eiling gewinne das Städel einen renommierten Kunsthistoriker und Experten für die Kunst des 19. bis 21. Jahrhunderts, der sowohl langjährige Erfahrung in der Konzeption von Ausstellungen als auch in der Betreuung von Sammlungen mit sich bringe und aufs engste mit der Städelschen Sammlung vertraut sei, teilte das Frankfurter Museum mit. Er sei der „Wunschkandidat“ und ergänze mit seinen spannenden Ideen für die Weiterentwicklung der Sammlung das Kuratorenteam auf perfekte Weise, kommentierte Städel-Direktor Philipp Demandt die Personalentscheidung.



Alexander Eiling, geboren 1974 in Frankfurt am Main, studierte Kunstgeschichte, Rechtswissenschaften und Skandinavistik an den Universitäten Passau, Edinburgh und Frankfurt am Main und wurde im Fach Kunstgeschichte an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt mit der Arbeit „Beletage und ‚Kunst am Arbeitsplatz‘: Die Sammlung Deutsche Bank zwischen zeitgenössischer Kunst und deutschem Expressionismus“ promoviert. Von 2002 bis 2007 arbeitete er als wissenschaftlicher Assistent in der Graphischen Sammlung des Städel Museums, wo er unter anderem an der Konzeption, Organisation und Realisierung von Ausstellungen zu Albrecht Dürer, Max Beckmann oder Ernst Wilhelm Nay mitarbeitete.

Anschließend ging Eiling 2008 als Sammlungskurator für Malerei, Skulptur und Graphik vom Mittelalter bis in die Moderne an das Wilhelm-Hack-Museum nach Ludwigshafen. Dort zeichnete er unter anderem für die wissenschaftliche Aufarbeitung und Neupräsentation des Bestandes im Rahmen der Neueröffnungsausstellung „Alles“ (2009) sowie für Präsentationen zu Ernst Ludwig Kirchner, Anton Henning oder Gert und Uwe Tobias verantwortlich. Seit 2010 arbeitet Alexander Eiling an der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe. Seine Forschungs- und Ausstellungsschwerpunkte liegen im Bereich der französischen Kunst des 19. Jahrhunderts, der Kopienforschung sowie des deutschen Expressionismus. In Karlsruhe war er zuletzt Kurator der Ausstellungen „Déjà-vu? Die Kunst der Wiederholung von Dürer bis Youtube“ (2012), „Degas. Klassik und Experiment“ (2014/15) sowie der groß angelegten Ausstellung „Cézanne. Metamorphosen“, die vom 28. Oktober zu sehen sein wird. Alexander Eiling ist Herausgeber und Autor zahlreicher Publikationen und wissenschaftlicher Beiträge.


19.09.2017

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

Drucken

zurück zur Übersicht


Empfehlen Sie den Artikel weiter:
an








News vom 19.09.2017

Neue Sachlichkeit in der Schweiz

Neue Sachlichkeit in der Schweiz

Alles zum Kulturgutschutz

Alles zum Kulturgutschutz

Alexander Eiling neuer Sammlungsleiter am Städel

Alexander Eiling neuer Sammlungsleiter am Städel

 zur Monatsübersicht



Anzeigen

Marktspiegel

News

Koller Auktionen AG - Geschenk-Kovsh von Zar Alexei I., Russland, 1667/68

Seltenes russisches Silber aus der Sammlung Franz Fransevitch von Uthemann
Koller Auktionen AG





Copyright © '99-'2017
Kunstmarkt Media
Alle Rechte vorbehalten


Impressum





Zum Seitenanfang Magazin

 Amazon export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce  Amazon ebay rakuten yatego meinpaket export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce