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Römerin mit Lorbeerkranz / Franz von  Stuck

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Töchterchen Marion mit Katze, 1898 / Franz von Lenbach

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Ohne Titel, 2013 / Heinz Mack

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Alke Reeh, Decke genäht (beige), 2011

Alke Reeh, Decke genäht (beige), 2011

Faltungen und Knautschungen in Herford

Das allüberall in der Natur – etwa an Gebirgen oder an Pflanzen – zu beobachtende Phänomen von Knautschungen und Faltungen war dem Herforder Museum Marta Inspiration zu einer Ausstellung, in der eine Reihe überwiegend junger Künstler unter dem Titel „Ausbruch aus der Fläche – Das Origami-Prinzip in der Kunst“ mit Werken präsentiert werden, die sich ähnlichen Prinzipien verschreiben. Dabei wird auch in zweidimensionalen Arbeiten unterschiedlicher Medien – beispielsweise Fotografie, Video, Zeichnung oder Malerei – das Spiel mit optischen Täuschungen, mit Sichtbarem und Unsichtbarem getrieben. Zu sehen sind knapp hundert Werke unter anderem von Mona Ardeleanu, Julia Bünnagel, Philippe Decrauzat, Hans Hemmert, Vanessa Henn, Erika Hock, Meuser, Sarah Morris, Navid Nuur, Michail Pirgelis, Royden Rabinowitch, Thomas und Renée Rapedius, Alke Reeh, Michael Sailstorfer, Albrecht Schäfer, Owen Schuh, Shirana Shahbazi, Franz Erhard Walther und Claudia Wieser.



Die Ausstelllung „Ausbruch aus der Fläche – Das Origami-Prinzip in der Kunst“ ist vom 24. Februar bis zum 3. Juni zu sehen. Das Marta Herford hat dienstags bis sonntags von 11 bis 18 Uhr sowie jeden ersten Mittwoch im Monat bis 21 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 8 Euro, ermäßigt 4,50 Euro und für Familien 17 Euro.

Marta Herford
Goebenstraße 2-10
D-32052 Herford

Telefon: +49 (0)5221 – 99 44 300
Telefon: +49 (0)5221 – 99 44 30 23


23.02.2018

Quelle: Kunstmarkt.com/Johannes Sander

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Alexander Lieck, La Nationale, 2013

Alexander Lieck, La Nationale, 2013

Alexander Lieck im Kunstverein Hannover

Der 1967 geborene Alexander Lieck steht im Mittelpunkt der an diesem Wochenende eröffnenden Ausstellung im Kunstverein Hannover. Die Schau mit dem Titel „Mein Europa“ gibt mit rund neunzig Arbeiten einen Überblick über das Schaffen des Künstlers, der hauptsächlich als Maler tätig ist und hier eine breite Palette unterschiedlicher Herangehensweisen und Ausdrucksformen pflegt. Figuratives und bisweilen Alltägliches wechseln sich bei Lieck mit abstrakten Farbballungen ab, zusammen mit seinem Kollegen Olivier Foulon appliziert er auch Texte auf seine Gemälde. Sein Zugriff ist dabei hauptsächlich assoziativ, poetisch und durchaus selbstkritisch den eigenen Möglichkeiten gegenüber: „Ich möchte“, so schrieb Lieck im Jahr 2013, „nichts zeigen mit meiner Kunst oder womöglich etwas beweisen, ich suche nicht das Bild oder die Malerei, sondern die Imagination, die Überwindung der Idee, die Selbstüberwindung, das Arbeiten gegen sich selbst und vielleicht auch immer wieder das Scheitern an und über sich selbst“.



Alexander Lieck ist gebürtiger Berliner und lebt heute wieder in seiner Heimatstadt. Seine künstlerische Ausbildung erhielt er allerdings in den Niederlanden: 1987/92 zunächst an der ArtEZ Academie voor Art & Design in Enschede und 1993/94 an der Rijksakademie van Beeldende Kunsten in Amsterdam. 2004 wurde er mit dem Stipendium des Vereins Künstlerstipendium Just in Düsseldorf und 2007 mit einem Arbeitsstipendium der Bonner Stiftung Kunstfonds ausgezeichnet. Einzelausstellungen hatte Lieck zuletzt 2014 und 2015 in der Pariser Galerie Joseph Tang sowie 2011 im alternativen Schauraum SOX in Berlin. Die Ausstellung im Kunstverein Hannover ist seine erste bedeutendere Präsentation einer breiteren Öffentlichkeit gegenüber.

Die Ausstellung „Alexander Lieck. Mein Europa“ läuft vom 24. Februar bis zum 6. Mai. Der Kunstverein Hannover ist Dienstag bis Samstag von 12 bis 19 Uhr, Sonn- und Feiertag schon ab 11 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 6 Euro, ermäßigt 4 Euro.

Kunstverein Hannover
Sophienstraße 2
D-30159 Hannover

Telefon: +49 (0)511 – 16 99 278 12
Telefon: +49 (0)511 – 16 99 278 278


23.02.2018

Quelle: Kunstmarkt.com/Johannes Sander

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Moriz Melzer, Brücke-Stadt, 1921

Moriz Melzer, Brücke-Stadt, 1921

Die Schönheit Berlins in der Malerei

Das Stadtmuseum Berlin widmet sich ab heute der eigenen Metropole und präsentiert dazu 120 Gemälde vom frühen 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart, die der Schönheit der Stadt huldigen. Dabei sollen die Besucher durch die Augen von Künstlerinnen und Künstlern das oftmals hinter Schmutz und grauen Fassaden verborgene wahre Wesen Berlins entdecken. Neben der äußeren Erscheinung der Kapitale geht es der Ausstellung auch um die Eigenart der hier lebenden Menschen im Wechsel der Zeiten. Dafür treten im Museum Ephraim-Palais unter anderem Johann Heinrich Hintze, Johann Erdmann Hummel, Max Beckmann, Lesser Ury, Otto Nagel, Ludwig Meidner, Ernst Ludwig Kirchner, Jeanne Mammen, Oskar Kokoschka, Harald Metzkes, Barbara Quandt, Rita Preuss, Karl Horst Hödicke und Stefanie Bürkle an. Ihre Werke sind in 17 thematischen Bereichen gegliedert, die die Traditionslinien der Berliner Malerei am Beispiel „Stadtbild“ typologisch etwa unter den Schlagworten „Über den Dächern“, „Architektur und Textur“, „Die Großstadtnacht“ oder „Baustelle Berlin“ aufgreifen.



Der Ausstellungstitel „Die Schönheit der großen Stadt“ ist einer Schrift des 1871 in Berlin geborenen Philosophen, Architekten und Jugendstil-Entwerfers August Endell entlehnt, der unter anderem die Fassaden im ersten Innengeviert der Hackeschen Höfe geschaffen hat. In seinem 1908 erschienenen Band spricht er von einer durch Künstlerhand erschlossenen Sphäre, die über die bloße Erfassung der Äußerlichkeit hinausgeht, und singt ein Loblied auf die menschliche Vielfalt, der man in Berlin begegnet – einer Stadt, die Endell trotz aller Hässlichkeit als ein „Wunder an Schönheit und Poesie“ empfand.

Mit den zahlreichen Neubauten und dem sich verändernden Stadtbild nach den Befreiungskriegen gegen Napoleon entwickelte sich in Berlin eine eigenständige Vedutenmalerei. Vertreter dieser Generation sind Wilhelm Brücke, Carl Georg Hasenpflug, Friedrich Wilhelm Klose und Maximilian Roch. So lässt Eduard Gaertner 1835 seinen Blick im milden Sommerlicht vom Dach der Friedrich-Werderschen Kirche auf das Friedrichs-Forum schweifen. Radikaler geht Moriz Melzer ans Werk, wenn er 1921 in seinem Gemälde „Brücke-Stadt“ dem Moloch einer aus den Fugen geratenen Welt in kantigen kubistischen Formen und kräftigen Farben existenziell nachspürt. Rainer Fetting thematisiert dann die rege Bautätigkeit in der Nachwendezeit in seinem „Potsdamer Platz“ von 1993/95 und löst die Silhouette der Stadt fast in einem gestischem Farbmeer auf.

Die Ausstellung „Die Schönheit der großen Stadt. Berliner Bilder von Gaertner bis Fetting“ läuft vom 23. Februar bis zum 26. August. Das Museum Ephraim-Palais hat dienstags und donnerstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr, am Mittwoch von 12 bis 20 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 7 Euro, ermäßigt 5 Euro. Für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre ist er kostenlos. Der Katalog zur Ausstellung aus dem Verlag M kostet im Museum 29,90 Euro.

Stiftung Stadtmuseum Berlin – Ephraim-Palais
Poststraße 16
D-10178 Berlin

Telefon: +49 (0)30 – 24 002 162


23.02.2018

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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News vom 23.02.2018

Faltungen und Knautschungen in Herford

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Alexander Lieck im Kunstverein Hannover

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Die Schönheit Berlins in der Malerei

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