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Das Deutsche Historische Museum Berlin gibt Bilder an Dresden zurück

Das Deutsche Historische Museum Berlin gibt Bilder an Dresden zurück

DHM übergibt Kunstwerke an Dresden

Das Deutsche Historische Museum in Berlin (DHM) hat zwei Kunstwerke an die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden zurückgegeben. Dabei handelt sich um das in Gold gravierte Reiterbildnis des Kurfürsten Johann Georg I. von Sachsen und den um 1650 in Öl gemalten Stammbaum von ihm und seiner zweiten Gemahlin Magdalena Sibylla, geborene Herzogin von Preußen. Das Reiterbildnis gelangte 1658 in die kurfürstlich-sächsische Kunstkammer.



Die beiden ausgelagerten Werke wurden nach Kriegsende 1945 in die UdSSR überführt und 1958 an die DDR zurückgegeben. Irrtümlicherweise gelangten sie in das Museum für Deutsche Geschichte in Berlin. Der Provenienzforschung des DHM gelang es, die Objekte im Frühjahr 2015 als mögliche Verluste aus Dresden zu identifizieren. Nach Überprüfung der Quellen und Inventare erbrachten die Staatlichen Kunstsammlungen den Eigentumsnachweis: Die Herkunft der kleinen, in Gold gravierten Platte ist seit 1658 lückenlos in der Kunstkammer und anschließend im Historischen Museum Dresden, der heutigen Rüstkammer der Staatlichen Kunstsammlungen, belegbar. Der rückseitig aufgebrachte Stempel der Gemäldegalerie erlaubt die Zuordnung des Stammbaums. Er gelangte 1932 als Leihgabe in das Historische Museum Dresden, wurde dort restauriert, gerahmt und in die Dauerausstellung integriert.

Neben größeren Gruppen an Stangen-, Blank- und Schlagwaffen kehrten bereits 1991 mehrere Gemälde aus dem DHM nach Dresden zurück, darunter ein in Silber graviertes Bildnis des Kurfürsten Johann Georg I. Fehlrückgaben nach dem Zweiten Weltkrieg waren keine Seltenheit, mussten doch hunderttausende ausgelagerte Objekte wieder richtig zugeordnet werden.


28.03.2017

Quelle: Kunstmarkt.com/Anja Schmidbauer

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Lucas Cranach d.Ä., Madonna mit Kirschen, 1505/06

Lucas Cranach d.Ä., Madonna mit Kirschen, 1505/06

Cranach in Erfurt

Unter dem Titel „Cranach vor und nach der Reformation“ präsentiert das Angermuseum in Erfurt bisher selten gezeigte Gemälde von Lucas Cranach d.Ä. aus Privatbesitz. Die zehn längerfristigen Leihgaben treten in Beziehung zu den museumseigenen Werken des Meisters. Konzipiert wurde die Schau in einem neu gestalteten Abschnitt der Dauerausstellung zu mittelalterlicher Kunst. Die Cranach-Werke im Erfurter Kunstmuseum verdeutlichen die stilistischen und motivischen Wandlungen im Œuvre des Malers vor und nach der Einführung der Reformation. Neue Motive greift Cranach etwa mit der „Johannespredigt“ um 1515/20 oder dem Tafelbild „Lasset die Kindlein zu mir kommen“ nach 1537 auf, während die „Gregorsmesse“ um 1514 und die „Barbara-Tafeln“ aus dem Umkreis der Cranach-Werkstatt um 1540 für die Kontinuität tradierter Ikonografie stehen.



Die aus einer Privatsammlung stammende „Madonna mit Kirschen“ von 1505/06 ergänzt nun den Museumsbestand, der sich unter anderem aus vier vorreformatorischen Madonnen-Darstellungen zusammensetzt. Auf dem Ölgemälde ist die in rot, blau und grün gekleidete Maria mit dem Jesuskind vor einer weiten Landschaft zu sehen. Sie hält eine silberne Schale mit Kirschen, in die mit einer Hand der zum Betrachter blickende Christusknabe hineingreift. Von seinem Rücken herab fällt ein durchsichtiges Tuch. Ihr stehen mit den Porträts „Martin Luther mit Barett“ von 1529 und „Katharina von Bora“ von 1528/29 typische Bekenntnisbilder der Protestanten gegenüber.

Das Angermuseum Erfurt hat dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 6 Euro, ermäßigt 4 Euro.

Angermuseum
Anger 18
D-99084 Erfurt

Telefon: +49 (0)361 – 655 16 51
Telefon: +49 (0)361 – 655 16 59


28.03.2017

Quelle: Kunstmarkt.com/Anja Schmidbauer

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Big Maple Leaf, Vorderseite

Big Maple Leaf, Vorderseite

Spektakulärer Diebstahl in Berlin

Aus dem Bode-Museum ist eine wertvolle Goldmünze gestohlen worden. Der Einbruch ereignete sich in der Nacht zum Montag. Bisher unbekannte Täter gelangten über die S-Bahngleise auf die Museumsinsel und sind mit Hilfe einer vier Meter hohen Leiter durch ein Fenster in das Gebäude eingedrungen. Die Alarmanlage konnten sie dabei offenbar umgehen. Ziel ihres Raubs war die 100 Kilogramm schwere Münze „Big Maple Leaf“, die 2007 von der Royal Canadian Mint ausgegeben wurde. Die damals größte Goldmünze der Welt mit einem Durchmesser von 53 Zentimetern und einer Dicke von drei Zentimetern ziert ein Profilbildnis der britischen Königin Elizabeth II. Aufgrund ihres hohen Feingoldgehalts ist sie derzeit rund 3,7 Millionen Euro wert. Wie die Täter die gewichtige Münze, die hinter Panzerglas gesichert war, aus dem Museum schaffen konnten, ist derzeit ebenfalls noch unklar. Entdeckt wurde der Diebstahl gegen 4 Uhr durch einen Sicherheitsmitarbeiter des Museums, der sofort die Polizei alarmierte.



Michael Eissenhauer, Generaldirektor der Staatlichen Museen zu Berlin, zeigte sich bestürzt: „Ein Diebstahl ist für einen Museumsdirektor eine der schlimmsten Nachrichten überhaupt. Wir sind schockiert, dass die Einbrecher unsere Sicherheitssysteme überwunden haben, mit denen wir seit vielen Jahren unsere Objekte erfolgreich schützen. Die Täter sind mit großer Gewalt vorgegangen und wir sind froh, dass kein Personenschaden entstanden ist. Nun hoffen wir, dass die Täter gefasst werden und die kostbare Münze unbeschadet in das Münzkabinett des Bode-Museums zurückkehren wird.“ Wahrscheinlich hätten es die Diebe aber auf den Materialwert abgesehen und wollen die Münze einschmelzen, so Eissenhauer.

Im Zusammenhang mit dem Raub bittet die Berliner Kriminalpolizei um Mithilfe der Bevölkerung und hat folgende Fragen:

  • Wer hat rund um das Bode-Museum bzw. den Monbijoupark in der Zeit zwischen 2 und 4 Uhr verdächtige Personen gesehen bzw. verdächtige Wahrnehmungen gemacht?
  • Wer kann Angaben zum Verbleib der Münze machen?
  • Wem sind größere Goldmengen ggf. in ungewöhnlicher Form, angeboten worden?

    Hinweise nimmt das Kommissariat für Kunstdelikte am Tempelhofer Damm 12 in 12101 Berlin unter der Telefonnummer (030) 4664 – 944 400, per E-Mail lka444@polizei.berlin.de oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.


  • 27.03.2017

    Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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