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Art Berlin

Neue Messe: Art Berlin

Auch Moderne Kunst auf der Art Berlin

Die Art Berlin hat erste Ideen zu ihrer Neuausrichtung bekanntgegeben. So wird es auf der Nachfolgeveranstaltung der „ABC Art Berlin Contemporary“, die sich bisher auf die aktuelle Kunstproduktion konzentriert hat, auch Kunst aus der Klassischen Moderne geben. Rund 100 Galerien aus dem Bereich der modernen und zeitgenössischen Kunst sollen vom 14. bis 17. September im Station Berlin anwesend sein. Damit bleibt die Art Berlin ein zentraler Angelpunkt der Berlin Art Week.



Die bisherige Direktorin Maike Cruse, die auch das Gallery Weekend Berlin im Mai verantwortet, wird auch die Art Berlin leiten. Neu ist die Trägerschaft: veranstaltet die Kunstmesse nicht mehr allein von den Berliner Galeristen, die die „ABC“ bisher organisiert haben, sondern auch von Koelnmesse GmbH und ihrer Art Cologne, deren Direktor Daniel Hug Maike Cruse unterstützen wird. Gemeinsam und langfristig soll die Art Berlin als neue Messe in der deutschen Hauptstadt etabliert werden.


24.05.2017

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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Jill Mulleady, No Hope No Fear, 2017

Jill Mulleady, No Hope No Fear, 2017

Jill Mulleady in Bern

Die Kunsthalle Bern präsentiert in ihrer aktuellen Schau „Angst vor Angst“ Werke der Südamerikanerin Jill Mulleady. Die 1980 in Montevideo geborene Malerin mit argentinisch-schweizerischen Wurzeln bezieht sich im Ausstellungstitel zum einen auf Rainer Werner Fassbinders Film „Angst vor der Angst“ von 1975 sowie auf die Übernahme des Wortes „Angst“ im angelsächsischen Sprachraum. In Fassbinders Film durchlebt Margot Angstattacken und wird von ihrer Umgebung als geisteskrank wahrgenommen. Der Regisseur, so die Mitteilung der Kunsthalle, wolle jedoch hier „das im eigenen Leben Fremdfühlen“ als einen normalen menschlichen Zustand zeigen.



Die Atmosphäre des Beklommenen findet auch Eingang in Jill Mulleadys Bilder. In ihren Gemälden ist ein kühler Charakter kennzeichnend, der selbst mehrere interagierende Figuren voneinander isoliert erscheinen lässt, als seien sie ähnlich einem „Tableau vivant“ in ihrer Bewegung eingefroren. Dennoch bleibt die Individualität der Gestalten gewahrt. Mulleady, die in Los Angeles lebt und arbeitet, versucht hier, weniger eine Handlung zu vermitteln, als Stimmungen abzubilden. Die nächtlichen oder häuslichen Szenen dienen als Folie, vor der sich die Sehnsüchte in einer Sphäre zwischen Traum, Realität und Imagination verdeutlichen. Das Stillleben „No Hope No Fear“ von 2017 vereint auf einem Holztisch scheinbar wahllos eine Banane, rosafarbene Glühbirne, ein Klappmesser, Würfel und weitere Objekte samt einem Notizbuch. Hierin findet sich nicht nur der Bildtitel, sondern auch Begriffe wie „Robot“, „Mirror“, „iPad“, „Google“ und die Namen von „Nitzsche“ sowie „Beckett“.

Jill Mulleady, die 2009 ihr Studium am Chelsea College of Arts in London abschloss, bezieht sich in ihrem Malstil gerne auf frühere Epochen. Neben Anleihen an Edouard Manet erinnert der starre Ausdruck ihres Bildpersonals an die Kunst von Pierre Klossowski. Mit ihm verbinde Mulleady, so die Kunsthalle Bern, die Suche nach einem bestimmten Ton und der Eindruck des Altmodischen, als seien ihre Arbeiten unzeitgemäß.

Die Ausstellung „Jill Mulleady. Angst vor Angst“ ist bis zum 23. Juli zu sehen. Die Kunsthalle Bern hat täglich außer montags von 11 bis 18 Uhr, samstags und sonntags schon ab 10 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 8 Franken, ermäßigt 4 Franken beziehungsweise bei Kindern bis 16 Jahren 2 Franken.

Kunsthalle Bern
Helvetiaplatz 1
CH-3005 Bern

Telefon: +41 (0)31 – 350 00 40
Telefax: +41 (0)31 – 350 00 41


24.05.2017

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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Tobias Pils, Untitled (Room), 2016

Tobias Pils, Untitled (Room), 2016

Tobias Pils in Bottrop

Das Josef Albers Museum präsentiert seit dem Wochenende Arbeiten von Tobias Pils. Das Werk des 1971 in Linz geborenen Malers konzentriert sich in Bottrop auf zwei Werkgruppen von 2016. Zu sehen sind ein Raum mit 19 Bildtafeln, die Pils für die Art Basel im vergangenen Jahr konzipiert hat, und neue Gemälde, die er während seines Gastaufenthaltes bei der Chinati Foundation im texanischen Ort Marfa schuf. Im Oberlichtsaal strecken sich die Bilder von Tobias Pils an vier Wänden vom Boden bis zur Decke empor. Die in Schwarz und Weiß gehaltene Farbigkeit bildet abstrakte Motive ab, jedoch erinnern mehrere Formen an bekannte Elemente wie Beine, verzerrte Fenster oder geometrische Gesichtszüge. Mit der vereinfachten und flächigen Bildsprache schafft Pils eine „spezifische Energie, wenn die Fragmente, die in ihrer Bedeutung immer mehrdeutig sind, aufeinander stoßen, ohne sich dabei tatsächlich physisch zu berühren“. Einige Motive besitzen einen archaisch anmutenden Charakter, wie die Verkettung mehrerer unterschiedlicher schwarzer Rauten vor weißem Grund, die an eine Schlange erinnern.



Mit dem Aufenthalt in der Chinati Foundation, die Donald Judd 1987 gegründet hat, sollten die flache Landschaft und die minimalistische Formensprache des Amerikaners auf Pils einwirken. Pils, der vier Jahre lang bis 1994 an der Akademie der Bildenden Künste in Wien studierte, übt eine stärkere Flächigkeit der Bildkonzeption aus. Er selbst erklärt hierzu: „Ich musste das alles (die Landschaft) in diese Marfafiguren verwandeln, um eine Form zu finden, um mich selbst im tiefen Westen zu finden.“ Die Marfa-Gemälde sind dichter gestaltet, die Anhäufung der Bildkörper verhindert den Eindruck der Tiefe, da sie betont flächig neben- und übereinander liegen. In „Marfa Two“ konzentriert Pils mehrere Elemente. Dem weißen Grund ist eine unregelmäßige schwarze Fläche eingefügt, während feine schwarze Geraden und Zick-Zack-Muster die weiße Partien durchziehen. Im schwarzen Block findet sich eine Art fragmentiertes Gesicht, das je nach Perspektive die Augen geschlossen oder geöffnet hat, aber auch als zwei aufgehende Sonnen interpretiert werden kann.

Die Ausstellung „Tobias Pils. Untitled (Room) & Marfa Paintings“ läuft bis zum 3. September. Das Josef Albers Museum hat täglich außer montags von 11 bis 17 Uhr, sonn- und feiertags bereits ab 10 Uhr geöffnet. Der reguläre Eintritt beträgt 6 Euro, ermäßigt 4 Euro. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.

Josef Albers Museum – Quadrat Bottrop
Im Stadtgarten 20
D-46236 Bottrop

Telefon: +49 (0)2041 – 29 716
Telefax: +49 (0)2041 – 22 578


24.05.2017

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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