Die Kunst, online zu lesen.

Home


Magazin

News


Marktberichte


Ausstellungen


Journal


Portraits


Top Event


Netzkunst





Kunst kaufen
Werben

Translation EnglishFrench

Auktionsanzeige

Am 15.10.2019 114. Auktion: Wertvolle Bücher, Dekorative Graphik und Autographen

© Galerie Bassenge Berlin

Anzeige

spring swing, 2012 / Heinz Mack

spring swing, 2012 / Heinz Mack
© Galerie Neher - Essen


Anzeige

Im Park von Schloss Mainberg bei Schweinfurt, 1874  / Hans Thoma

Im Park von Schloss Mainberg bei Schweinfurt, 1874 / Hans Thoma
© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


Anzeige

Amazone, nach 1906 / Franz von  Stuck

Amazone, nach 1906 / Franz von Stuck
© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


Newsmailer Eintrag

Bestellen Sie bitte hier:


Suchen mit Google

Google
WWW
kunstmarkt.com

Eike Schmidt

Eike Schmidt freut sich über die Vertragsverlängerung bei den Uffizien

Eike Schmidt bleibt Direktor der Uffizien

Eike Schmidt wird die Uffizien in Florenz weiterhin führen. Nach der umstrittenen Absage des deutschen Kulturmanagers als Leiter des Kunsthistorischen Museums in Wien einen Monat vor Amtsantritt erhielt der 51jährige nun ein zweites vierjähriges Mandat als Chef des weltbekannten Florentiner Museums. Dies gab der italienische Kulturminister Dario Franceschini am Samstag auf Twitter bekannt.



Schmidt äußerte sich in italienischen Medien begeistert über seine Vertragsverlängerung: „Es ist toll, weiterhin für die Uffizien arbeiten zu können. Die vergangenen vier Jahre in Florenz waren unglaublich, voller Überraschungen und Ziele, die noch zu erreichen sind. Es gibt noch viel zu tun und ich kann mit außerordentlichen Mitarbeitern rechnen. Ich werde mein Bestes geben, damit die Uffizien zum schönsten Museum der Welt werden, obwohl sie es bereits sind“. Seine Absage an Wien begründete er mit persönlichen Motiven und der Neukonstellation innerhalb der italienischen Kulturpolitik, die ihm sein weiteres Wirken aussichtsreich erscheinen lasse.

Dario Francheschini, der Schmidt 2015 zum Chef der Uffizien berief, bekleidet erneut das Amt des Kulturministers und verfolgt weiterhin die Ziele seiner Museumsreform. „Autonomie und hervorragende Direktoren: Das ist eine erfolgreiche Mischung für Italiens Museumssystem“, kommentierte Franceschini, der Schmidt und seinen Kollegen gute Arbeit wünschte. Dafür öffnete der Kulturminister auch ausländischen Kunsthistorikern die italienische Museumslandschaft. Neben Eike Schmidt können sich auch der Franzose Sylvain Bellenger als Direktor des Museo Nazionale di Capodimonte in Neapel, die Italienerin Cristiana Collu als Leiterin der Galleria Nazionale d’Arte Moderna in Rom und der Brite James Bradburne als Direktor der Mailänder Pinakothek Brera über weitere vier Jahre im Amt freuen.


14.10.2019

Quelle: Kunstmarkt.com/Nadine Waldmann

Drucken

zurück zur Übersicht


Empfehlen Sie den Artikel weiter:
an


Herman de Vries, vegetation, 2007

Herman de Vries, vegetation, 2007

Herman de Vries in Altenburg

Seit Sonntag würdigt das Lindenau-Museum im ostthüringischen Altenburg das Lebenswerk des Künstlers Herman de Vries. Die Ausstellung „herman de vries – all all all – werke 1957-2019“ findet anlässlich der Verleihung des Gerhard-Altenbourg-Preises an den 1931 geborenen Niederländer statt. Mehr als 100 Kunstwerke, darunter Gemälde, Collagen, Grafiken, Textbilder, Skulpturen, Künstlerbücher und Installationen für den öffentlichen Raum, bieten einen Einblick in alle Schaffensphasen des 88jährigen. Darüber hinaus präsentiert das Museum bisher noch nie gezeigte Arbeiten und eigens für die Schau geschaffene Exponate mit Bezug auf Altenburg.



Herman de Vries besuchte zwischen 1949 und 1951 die Gartenbauschule in Hoorn. Danach arbeitete er als Gärtner in Frankreich und den Niederlanden. In den 1950er Jahren fand er über die informelle Malerei seinen Weg zur Kunst, schloss sich in den 1960er Jahren dem Umfeld der Zero-Bewegung an und arbeitete an radikal reduzierten weißen Bildern. Hierbei entdeckte er das Spannungsfeld zwischen Natur und Kunst für sich, das sein Schaffen fortan prägen sollte. Aus dieser Phase stammt beispielsweise die Arbeit „Wit Blok“ von 1960, ein quaderförmiges Stück Holz, das de Vries mit Sand überzogen und Kaseinfarbe weiß getönt hat.

Seit 1970 lebt der Essayist und Kunstphilosoph zurückgezogen im unterfränkischen Eschenau. Bei ausgedehnten Streifzügen sammelt er Naturalien, die er anschließend archiviert, katalogisiert und, ohne ihr optisches Erscheinungsbild zu ändern, zu Bildern erhebt. 2007 schuf er das mehrteilige Wandbild „vegetation“, indem er verschieden geformte und gefärbte Pflanzen auf quadratische Papierbögen aufzog und aneinanderreihte. Auch dabei folgt Herman de Vries einem umfassenden Kunstbegriff, der die Sinne und den Intellekt zugleich anspricht und beansprucht.

Die Ausstellung „herman de vries – all all all – werke 1957-2019“ läuft bis zum 1. Januar 2020. Das Lindenau-Museum hat täglich außer montags von 12 bis 18 Uhr, am Wochenende und an Feiertagen von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 6 Euro, ermäßigt 4 Euro. Für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre ist er frei. Der Ausstellungskatalog kann im Lindenau-Museum für 25 Euro, im Buchhandel für 39,90 Euro erworben werden.

Lindenau-Museum Altenburg
Gabelenzstraße 5
D-04600 Altenburg

Telefon: +49 (0)3447 – 89 55 3
Telefax: +49 (0)3447 – 89 55 44


14.10.2019

Quelle: Kunstmarkt.com/Nadine Waldmann

Drucken

zurück zur Übersicht


Empfehlen Sie den Artikel weiter:
an


in der Ausstellung „Lee Krasner“

in der Ausstellung „Lee Krasner“

Krasner-Retrospektive in der Schirn

Der Pionierin des Abstrakten Expressionismus, Lee Krasner, widmet die Schirn Kunsthalle nach über 50 Jahren wieder eine Retrospektive in Europa. Die Ausstellung will Einblicke in das gesamte Schaffen der Künstlerin in einem Zeitraum von über einem halben Jahrhundert geben. Selbstporträts aus den 1920er Jahren, Aktdarstellungen in Kohle, Werkgruppen, wie etwa die geometrischen „Little Images“ aus den 1940er Jahren oder wegweisende Gemälde der „Prophecy“-Reihe aus den 1950er Jahren, experimentelle großformatige Arbeiten der Serien „Umber“ und „Primary“ aus den 1960er Jahren und späte Collagen der 1970er Jahre bilden die Inhalte der Schau. Philipp Demandt, Direktor der Schirn, verweist auf die noch immer oft vorrangig als männlich wahrgenommene Kunst des Abstrakten Expressionismus und betont die Würdigung Krasners, die mit dieser lange überfälligen Neubewertung einhergehe. Darüber hinaus sei es die einmalige Gelegenheit, die Arbeiten der Künstlerin im Original zu erleben, da sich nur wenige ihrer großformatigen Werke in europäischen Sammlungen befinden.



Der Parcours orientiert sich an den zentralen Aspekten ihrer Tätigkeit und beginnt mit dem frühen Schaffen von Lee Krasner, darunter ihrem Selbstporträt von 1928, mit dem sie sich an der National Academy of Design bewarb, kubistischen Aktzeichnungen in Kohle aus ihrer Studienzeit an der Hans Hofmann School of Fine Arts sowie Fotografien von Schaufenstergestaltungen für das War Services Project, für das Krasner Inspiration beim russischen Konstruktivismus fand. Der Umzug mit ihrem Ehemann Jackson Pollock nach Long Island bildete einen Kurswechsel innerhalb ihrer Kunst. Die abstrakten „Little Images“, die zwischen 1946 und 1950 entstanden, bezeugen die Abwendung vom Kubismus und der europäische Avantgarde. „Shattered Color“ von 1947 offenbart mit der kleinteiligen und scheinbar wirren Struktur die Nähe zu Pollock, jedoch arbeitete Krasner viel kontrollierter. Spätere Gemälde weisen strenge Raster auf, Krasner selbst bezeichnete diese Arbeiten als „hieroglyphisch“. In den 1950er Jahren griff die Künstlerin wieder auf ihre Frühwerke zurück und verarbeitete sie in den „Collage Paintings“, in denen sie Gemälde mit zerrissenen Zeichnungen kombinierte. Der Tod ihres Mannes leitete mit „Prophecy“ von 1956 den nächsten Wendepunkt ein und führte die Künstlerin wieder zu einer mehr figürlichen und kubistischen Bildsprache zurück.

Die 1960er Jahre dominieren großformatige Gemälde auf bis zu 2,5 Meter hohen Leinwänden mit hohem gestischem und zunehmend freiem kalligrafischem Ausdruck. Lee Krasner experimentierte dabei das Malen mit der linken Hand, nachdem sie sich den rechten Arm gebrochen hatte, oder drückte die Farbe direkt auf die Leinwand, um sie mit den Fingerspitzen zu bearbeiten. Ab 1969 entstanden parallel kleinformatigere Serien in Gouache auf handgeschöpftem Büttenpapier. Den Abschluss der Schau bilden zwei Zyklen aus dem Spätwerk, in denen sich die Nähe zur Farbfeldmalerei eines Mark Rothko oder Barnett Newman offenbart. 1976 fertigte Krasner Collagen mit scharfkantigen Formen, für die sie eigene Zeichnungen und Aktstudien in Kohle mit der Schere zerschnitt und neu zusammensetzte, etwa in „Imperative“. Eleanor Nairne und Ilka Voermann, Kuratorinnen der Ausstellung, erläutern: „Unsere Ausstellung zelebriert Krasners künstlerische Wandlungsfähigkeit und stellt den Facettenreichtum ihrer Kunst sowie ihren bedeutenden Beitrag zum Abstrakten Expressionismus vor.“

Die Ausstellung „Lee Krasner“ läuft vom 11. Oktober bis zum 12. Januar 2020. Die Schirn Kunsthalle Frankfurt hat täglich außer montags von 10 bis 19 Uhr, mittwochs und donnerstags zusätzlich bis 22 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 12 Euro, ermäßigt 8 Euro. Der Ausstellungskatalog kostet in der Schirn 35 Euro, im Buchhandel circa 45 Euro.

Schirn Kunsthalle Frankfurt
Römerberg
D-60311 Frankfurt am Main

Telefon: +49 (0)69 – 29 98 82 0
Telefax: +49 (0)69 – 29 98 82 240


11.10.2019

Quelle: Kunstmarkt.com/Ramin Shafiai

Drucken

zurück zur Übersicht


Empfehlen Sie den Artikel weiter:
an








News von heute

Eike Schmidt bleibt Direktor der Uffizien

Eike Schmidt bleibt Direktor der Uffizien

Herman de Vries in Altenburg

Herman de Vries in Altenburg

 zur Monatsübersicht



Anzeigen

Marktspiegel

News

Van Ham Kunstauktionen - Justine Otto, Falscher Hase, 2012

Es regnete Rekorde
Van Ham Kunstauktionen





Copyright © '99-'2019
Kunstmarkt Media
Alle Rechte vorbehalten


Impressum





Zum Seitenanfang Magazin

 Amazon export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce  Amazon ebay rakuten yatego meinpaket export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce