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in der Ausstellung „Pierre Huyghe“

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Museum Ludwig erhält Preis für die beste Ausstellung

Die deutsche Sektion des Internationalen Kunstkritikerverbandes (AICA) zeichnet das Museum Ludwig aus. Die Personale „Pierre Huyghe“, die von April bis Juli 2014 in Köln zu sehen war, ehrt der Verband mit dem Titel „Ausstellung des Jahres“. In der Begründung der AICA heißt es: „Die Ausstellung Pierre Huyghe im Museum Ludwig, Köln, zeigte pointiert das medial facettenreiche Œuvre des französischen Künstlers Pierre Huyghe aus den letzten zwanzig Jahren, ohne den inhaltlichen Zusammenhalt der jeweiligen Schaffensperiode aus den Augen zu verlieren. Dabei eröffnet sich dem Besucher die Soloshow auf poetische Weise selbst als hermetisches, aber dynamisches System, indem sich Ausstellungsdisplay und singuläres Werk mit den musealen Räumen verbinden.“



Die Ausstellung begann am Centre Pompidou in Paris, wurde dann im Museum Ludwig weiterentwickelt und ist aktuell als letzte Station im Los Angeles County Museum of Art zu sehen. Katia Baudin, kommissarische Direktorin in Köln und Kuratorin der Huyghe-Ausstellung, wird die Urkunde am Sonntag im Museum Marta in Herford entgegennehmen. Dort werden auch das Marta als „Museum des Jahres“ und Gregor Schneiders Verwandlung der ehemaligen Synagoge von Pulheim-Stommeln unter den Titel „Hauptstraße 85 a“ zum biederen Einfamilienwohnhaus als „Besondere Ausstellung 2014“ geehrt.


30.01.2015

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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Henry Moore, Working Model for UNESCO Reclining Figure, 1957

Henry Moore, Working Model for UNESCO Reclining Figure, 1957

Henry Moore zu Besuch in Bern

Das Zentrum Paul Klee im Bern ehrt Henry Moore mit einer Retrospektive, die Werke aus der Sammlung der Londoner Tate Britain und des British Council vereint. Die 70 Exponate, 28 Skulpturen und 42 Arbeiten auf Papier, bieten zum ersten Mal seit 25 Jahren einen Überblick zum Œuvre eines der wichtigsten Künstler des 20. Jahrhunderts in der Schweiz. Genauso wie Paul Klee hielt auch der Bildhauer Moore zumeist an figurativen Motiven fest und kommentierte etwa in seinen „Shelter Drawings“ das Zeitgeschehen des Zweiten Weltkrieges.



Eine zentrale Rolle nimmt die menschliche Figur im Werk von Henry Moore ein. Er selbst sagte, dass ihr intensives und langes Studium die Basis für die Schulung eines Bildhauers sei. Die Sammlung nicht-europäischer Kunst im British Museum beeinflusste ihn zu Masken und Köpfen in vereinfachten klaren Formen. In seinen Form- und Rhythmusprinzipien orientierte sich Moore auch an der Natur und ihrer Gestaltung von Muscheln, Knochen oder Steinen. In beiden Ausgangspunkten sah er eine Lebendigkeit, die er in seiner Kunst anstrebte. Dies illustriert unter anderem der organische und schlängelnde Fluss des Leibes im Bronzemodell „Liegende Figur“ aus dem Jahr 1957, die Moore für die UNESCO in Paris entwarf.

In den 1930er Jahren schuf Moore abstrakte Skulpturen und kam in Kontakt mit den Surrealisten und andere Künstlern der Avantgarde, wie Pablo Picasso, Constantin Brancusi oder Alberto Giacometti. Dennoch war sein Stil so eigenständig, dass er keiner einzelnen Kunstströmung zugeordnet werden kann. Moores setzte zu dieser Zeit in seiner Kunst biomorphe Formen um, wobei er weder in den figurativen, noch in den abstrakten Arbeiten eine äußere Vollkommenheit anstrebte. Zentral ist der Zustand des Werdens, der Abnutzung und Veränderung, wie ihn Moore in den natürlichen Metamorphosen beobachten konnte. So waren zunächst Holz und Stein die Materialien, mit denen er arbeitete und die er erst später in Bronze gießen ließ. Diese Wandelbarkeit zeigt sich im „Atom Piece“ von 1964/65. Das Atom selbst scheint der zentrale Leerraum zu sein, der von der Bronze umflossen wird und damit an die den Atomkern umkreisenden Elektronen erinnern mag.

Während der 1940er Jahre avancierte Henry Moore zum offiziellen Kriegskünstler und hielt in zahlreichen Zeichnungen das Leben der Londoner Bevölkerung fest, die in den U-Bahnschächten Schutz suchte. Die mit Mischtechnik ausgeführte Zeichnung „U-Bahn-Bunker-Perspektive“ von 1941 zeigt die eng aneinandergeschmiegten Menschen in Weiß, die in einem Tiefenzug des schwarzen Schachtes eher an ein bizarres Raupenwesen erinnern, als an einzelne Individuen. Nach dem Krieg stellte Moore international aus und wurde mit etlichen Kunstwerken im öffentlichen Raum beauftragt. Seine Arbeiten auf Papier bereicherte er vor allem im Spätwerk mit mehr als 700 Lithografien. So öffnete sich der Bildhauer einem weiterem Ausdrucksmittel, fernab der Skulptur.

Die Ausstellung „Henry Moore“ läuft vom 30. Januar bis zum 25. Mai. Das Zentrum Paul Klee hat täglich außer montags von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 20 Franken, ermäßigt 10 bzw. 7 Franken. Zur Ausstellung erscheint ein zweisprachiger Katalog zum Preis von 34,50 Franken.

Zentrum Paul Klee
Monument im Fruchtland 3
CH-3006 Bern

Telefon: +41 (0)31 – 359 01 01
Telefax: +41 (0)31 – 359 01 02


30.01.2015

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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Hans-Peter Riese in der Ausstellung „Jan Kubicek. Ein tschechischer Konstruktivist“

Hans-Peter Riese vor Jan Kubiceks „System mit Diagonalen und Quadraten“ von 1968/70

Jan Kubiceks Konstruktivismus in Erfurt

Die Strömung des Konstruktivismus lässt zunächst an Wladimir Tatlin oder Kasimir Malewitsch denken. Diese östlichen Wurzeln fanden jedoch auch in Tschechien eine kleine Zahl an Anhängern, unter denen der 1927 nahe Prag geborene Jan Kubicek ein herausragendes Beispiel ist. Das Angermuseum in Erfurt erlaubt nun in der Schau „Jan Kubicek. Ein tschechischer Konstruktivist“ einen Blick auf sein Gesamtwerk. Dabei kann sich das Museum auf den Kulturjournalisten Hans-Peter Riese stützen, der lange Jahre als Korrespondent in Osteuropa gearbeitet hat, mit dem 2013 verstorbenen Kubicek befreundet war und eine umfangreiche Sammlung seiner Arbeiten zusammengetragen hat.



Der Konstruktivismus war keine stark verbreitete Stilrichtung in der ehemaligen Tschechoslowakei, und so gibt es nur einzelne Künstler, die sich der abstrakten Ästhetik der Geometrie verschrieben haben, darunter Zdenek Sýkora, Karel Malich, Hugo Demartini oder und Miloš Urbásek. Sie konnten jedoch nicht von ihrer Kunst leben, wie auch Kubicek. Nach seinem Studium an der Akademie in Prag bestritt er seinen Lebensunterhalt als Illustrator für Kinderbücher. Aufgrund der schwierigen finanziellen Lage fertigte Kubicek in den 1950/60er Jahren vor allem Arbeiten auf Papier. Zunächst beschäftigte sich Kubicek mit der Typografie, der Formensprache der informellen Grafik und fotografierte abstrakte Strukturen. Für seine Arbeit als Gestalter für Kinderbücher entwickelte er mehrere grafische Systeme, die bereits auf seine spätere Tätigkeit als konstruktivistischer Künstler hinweisen.

In der Mitte der 1960er Jahre wandte sich Jan Kubicek von Prager Informel ab und nutzte Buchstaben als Ausgangspunkt für seine systematischen Überlegungen. Zunächst ging er von Dreiecken und farbigen Streifen aus und fand im Buchstaben L ein Motiv, das er in Serien untersuchte, etwa in der schwarzweißen „Progression“ von 1970. Die diagonal angeordneten vier Quadrate durchziehen mal weiße mal schwarze Linien, die die Struktur eines L aufnehmen. Obwohl Kubicek immer wieder zu diesen zwei Farben zurückkehrte, verwendete er auch Rot, Gelb und Blau sowie deren Mischungen in seinen Strukturuntersuchungen, wie es „System mit Diagonalen und Quadraten“ von 1968/70 verdeutlicht. In den 1980er Jahren verschob sich sein Interesse auf den Kreis als neue Grundform, die er bis zu seinem Tode 2013 beibehielt. Trotz des durchgängigen konstruktiven Ordnungsprinzips dynamisierte er seine Werke mit sich gegenseitig durchdringenden farbigen Ringsegmenten, zum Beispiel in „Kreise und Halbkreise mit Dislokalisationen“ von 1990.

Die Ausstellung „Jan Kubicek. Ein tschechischer Konstruktivist“ läuft vom 1. Februar bis zum 15. März. Das Angermuseum in Erfurt hat täglich außer montags von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 6 Euro, ermäßigt 4 Euro. An jedem ersten Dienstag im Monat ist der Eintritt frei.

Angermuseum
Anger 18
D-99084 Erfurt

Telefon: +49 (0)361 – 655 16 51
Telefon: +49 (0)361 – 655 16 59


30.01.2015

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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