Die Kunst, online zu lesen.

Home


Magazin

News


Marktberichte


Ausstellungen


Journal


Portraits


Top Event


Netzkunst





Kunst kaufen
Werben

Translation EnglishFrench

Auktionsanzeige

Am 23.03.2015 Auktionswoche A 172: Teppiche, Silber, Schmuck, Möbel, Alte Graphik, Gemälde Alter Meister und des 19. Jahrhunderts, Bücher, Photographie

© Koller Auktionen AG

Anzeige

Teestunde im Park, 1910 / Hanns Pellar

Teestunde im Park, 1910 / Hanns Pellar
© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


Anzeige

Portrait Augusta Livia, 1901 / Franz von Lenbach

Portrait Augusta Livia, 1901 / Franz von Lenbach
© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


Newsmailer Eintrag

Bestellen Sie bitte hier:


Suchen mit Google

Google
WWW
kunstmarkt.com

Ceija Stojka, Heil. Jawoll, 28.07.2004

Ceija Stojka, Heil. Jawoll, 28.07.2004

Ceija Stojka in Heidelberg

Der Heidelberger Kunstverein zeigt derzeit Grafiken und Gouachen der 2013 verstorbenen Malerin und Schriftstellerin Ceija Stojka. Die österreichische Roma überlebte als Kind die nationalsozialistischen Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau, Ravensbrück und Bergen-Belsen. Ende der 1980er Jahre begann sie mit der persönlichen Aufarbeitung ihrer schrecklichen Erfahrungen, indem sie zum Stift griff und nach Bildern suchte, um das Erlebte beschreiben zu können. Im Zentrum der Heidelberger Ausstellung stehen Stojkas rund 250 Blätter, die mit einem stark expressionistischen Duktus ihre Erinnerung an Angst, Scham, Verfolgung und Tod in den Lagern zum Ausdruck bringen. Ihre erschütternden, oftmals mit lautsprachlichen Satzstücken und narrativen Elementen versehen Bilder erzählen von dem alltäglichen Überlebenskampf bis zu ihrer Befreiung und sind doch gleichzeitig in ihrer Wort-Bild-Auseinandersetzung mit dem Unaussprechlichen nicht greifbar.



Ceija Stojka wurde 1933 in Kraubath an der Mur in der Steiermark als Tochter eines Pferdehändlers geboren. Die Erfahrungen, die sie als Lovara-Roma im Nationalsozialismus machen musste, prägten ihr gesamtes weiteres Leben und ihre literarische, musikalische und malerische Arbeit. 1988 schrieb sie ihr erstes Buch über das Schicksal ihres Volkes, auf das weitere Veröffentlichungen folgten. Ihre künstlerischen Arbeiten waren bereits auf zahlreichen internationalen Ausstellungen zu sehen, außerdem wurde sie mehrfach mit Preisen und Ehrungen ausgezeichnet. So erhielt sie 2001 das Goldene Verdienstkreuz des Landes Wien und im Jahr 2005 die Humanitätsmedaille der Stadt Linz. 2008 erhielt sie das Bundesehrenzeichen des Österreichischen Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur für hervorragende Leistungen im Rahmen des interkulturellen Dialogs für ihren Katalog „Ceija Stojka. Auschwitz ist mein Mantel. Bilder und Texte“. Durch ihre Veröffentlichungen förderte sie in den 1980er Jahren die bewusste öffentliche Auseinandersetzung mit den bis zu dem Zeitpunkt weitgehend verdrängten Geschehnissen.

Die Ausstellung „Wir leben im Verborgenen. Ceija Stojka“ läuft bis zum 12. April. Der Heidelberger Kunstverein hat dienstags bis freitags von 12 bis 19 Uhr, am Wochenende von 11 bis 19 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 4 Euro, ermäßigt 2 Euro.

Heidelberger Kunstverein
Hauptstraße 97
D-69117 Heidelberg

Telefon: +49 (0)6221 – 184 086
Telefax: +49 (0)6221 – 164 162


04.03.2015

Quelle: Kunstmarkt.com/Claudia Rauth

Drucken

zurück zur Übersicht


Empfehlen Sie den Artikel weiter:
an


Wilhelm von Kobell, Die Schlacht bei Hanau am 30.Oktober 1813, 1817

Wilhelm von Kobell, Die Schlacht bei Hanau am 30. Oktober 1813, 1817

Münchens Graphische Sammlung erhält Aquarelle Kobells

Die Staatliche Graphische Sammlung in München erhält eine Schenkung von Aquarellen aus der Hand Wilhelm von Kobells. Die vier ungewöhnlich großen Blätter spendete ein Mitglied des Fördervereins „Vereinigung der Freunde der Staatlichen Graphischen Sammlung“. Die Arbeiten zeigen Szenen aus dem Befreiungskrieg gegen Napoleon Bonaparte und entstanden zwischen 1816 und 1817. Zwei Blätter thematisieren „Die Schlacht bei Hanau“, während die anderen beiden „Die Schlacht bei Brienne“ und „Die Schlacht bei Bar-sur-Aube“ behandeln. Die Freude am Detail, etwa in den Bäumen oder fein ausgearbeiteten Soldaten, die Farbharmonie und weite Landschaft zeichnen diese Aquarelle aus.



Wilhelm von Kobell erhielt den Auftrag für diese Arbeiten vor fast 200 Jahren von der Familie der Fürsten zu Löwenstein, in deren Besitz sie seither waren. Die Graphische Sammlung stellt die Schlachtenszenen von heute an für kurze Zeit im Vitrinenkoridor der Pinakothek der Moderne aus.


04.03.2015

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

Drucken

zurück zur Übersicht


Empfehlen Sie den Artikel weiter:
an


Viktor Kolár, Ohne Titel (Ostrava), 1964

Viktor Kolár, Ohne Titel (Ostrava), 1964

Viktor Kolár in Hannover

Das Sprengel Museum in Hannover widmet dem tschechischen Fotografen Viktor Kolár aktuell eine circa 60 Werke umfassende Ausstellung. Seine Schwarz-Weiß-Fotografien, die fünf Jahrzehnte Schaffenszeit umspannen, haben das Leben in seiner Heimatstadt Ostrava zum Inhalt. Kolárs Vater war Fotograf und Filmer und lehrte seinen 1941 geborenen Sohn in den 1950er Jahren das Fotografieren. Von Anfang an dokumentierte Kolár den Alltag und die Menschen Ostravas, deren Welt von der dortigen Stahlindustrie geprägt ist. In Reaktion auf den Einmarsch der Truppen des Warschauer Pakts zur Niederschlagung des Prager Frühlings lebte Kolár ab 1968 in Kanada und den USA, entschied sich aber 1973 zur Rückkehr nach Ostrava. Einer der Gründe mag in der Erfahrung gelegen haben, dass seine Heimat ihm jene Bilder bot, die zu bezeugen er sich Aufgabe gemacht hat. 1993 begann Kolár, Fotografie zu unterrichten, anfänglich in Ostrava, dann von 2000 bis 2014 als Professor an der „Film and TV School (FAMU)“ in Prag.



Inspiriert wurde Viktor Kolár von den Arbeiten Henri Cartier-Bressons und Werner Bischofs, von den Filmen Ingmar Bergmans, Federico Fellinis und Luchino Viscontis. Im Zentrum seines Schaffens steht das genau komponierte Einzelbild. Über die Straßen eilen oftmals mehrere Menschen, jeder für sich allein und eingefangen durch die ungewöhnliche Perspektive des Fotografen. Doch scheint in ihnen auch der Zusammenhang zur großen Zeitgeschichte auf. Häufig stehen seine Bilder für präzis benennbare historische Situationen und berühren doch zugleich existenzielle Grunderfahrungen. Die Sichtweise André Bretons offenbarte ihm die surrealen Momente seines Alltags. Dem Surrealen in Kolárs Fotografien wohnt jedoch nichts Beängstigendes sondern eher eine tröstliche Kraft und Hoffnung inne. So vereinen seine Werke gekonnt dokumentarische und poetische Aspekte.

Die Ausstellung „Viktor Kolár. Fotografien“ ist bis zum 31. Mai zu sehen. Das Sprengel Museum hat täglich außer montags von 10 bis 18 Uhr, dienstags zusätzlich bis 20 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 7 Euro, ermäßigt 4 Euro; freitags ist er frei.

Sprengel Museum Hannover
Kurt Schwitters Platz
D-30169 Hannover

Telefon: +49 (0)511 – 168 438 75
Telefax: +49 (0)511 – 168 450 93


04.03.2015

Quelle: Kunstmarkt.com/Mona Zimmer

Drucken

zurück zur Übersicht


Empfehlen Sie den Artikel weiter:
an








News vom 04.03.2015

Ceija Stojka in Heidelberg

Ceija Stojka in Heidelberg

Münchens Graphische Sammlung erhält Aquarelle Kobells

Münchens Graphische Sammlung erhält Aquarelle Kobells

Viktor Kolár in Hannover

Viktor Kolár in Hannover

Der 100.000ste Besucher bei Schlemmer in Stuttgart

Der 100.000ste Besucher bei Schlemmer in Stuttgart

 zur Monatsübersicht



Anzeigen

Marktspiegel

News

Kunsthaus Lempertz - Flämischer Meister der 2. Hälfte des 16. Jahrhunderts, Kreuzweg Christi

Vom Norden bis in den Orient
Kunsthaus Lempertz

Venator & Hanstein - Blaeu, Atlas Maior. 1662-65

Frühjahrsauktionen 2015
Venator & Hanstein

Galerie Flügel-Roncak - Heiner Meyer - GT

Ausstellungseröffnung Heiner Meyer „Stories of the Future“
Galerie Flügel-Roncak

Eindung zur Frühjahrsauktion
Auktionshaus City Nord im Hause Dr. Greve GmbH