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George Grosz, Cain or Hitler in Hell, 1944

George Grosz, Cain or Hitler in Hell, 1944

Neu im DHM: George Grosz’ „Cain or Hitler in Hell“

Das Deutsche Historische Museum (DHM) hat das Gemälde „Cain or Hitler in Hell“ von George Grosz angekauft. Mit finanzieller Unterstützung des Bundes und der Kulturstiftung der Länder konnte das Berliner Museum das 1944 im amerikanischen Exil entstandene Bild erwerben. Das Werk, da sich seit seiner Entstehung im Besitz der Familie des Künstlers befand, wird nun in die Dauerausstellung des DHM integriert. Die Szene, in der ein übergroßer, sichtlich schwitzender Adolf Hitler inmitten eines Haufens kleiner Skelette auf einem Felsen vor einem düsteren Kriegsinferno sitzt, gilt als eine der herausragenden Arbeiten, die Grosz in der New Yorker Emigration geschaffen hat.



Mit seinen gesellschaftskritischen Gemälden und Karikaturen zählt der 1893 in Berlin geborene George Grosz zu den wichtigsten politischen Künstlern der Weimarer Republik. Kurz vor der Machtübernahme der Nationalsozialisten siedelte er 1933 in die Vereinigten Staaten über und arbeitete als Künstler und Dozent an der Art Students League of New York. Auch dort ließen ihn die politischen Ereignisse, die von Berlin unter nationalsozialistischer Herrschaft ausgingen, nicht los. Neben seiner Tätigkeit als Zeichner und Illustrator für Zeitschriften wie die Vanity Fair fanden ab 1938 die Geschehnisse in Europa vermehrt Eingang in düstere dämonische Ölgemälde wie etwa „Cain or Hitler in Hell“. Grosz selbst beschrieb Hitler in diesem Bild „als faschistisches monster, oder als apokalyptisches beast, verzehrt von seinen eigenen Gedanken und Kindern“. Er setzte ihn mit der Figur Kains gleich, des in der biblischen Tradition ersten und archetypischen Mörders der Menschheitsgeschichte.


24.01.2020

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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William Blair Bruce, Landschaft mit Mohnblumen, 1887

William Blair Bruce, Landschaft mit Mohnblumen, 1887

Kanada und der Impressionismus in Lausanne

Einem ungewöhnlichen Thema widmet sich die Fondation de l’Hermitage in Lausanne und stellt ab heute kanadische Künstler vor, die in ihrer Heimat den Impressionismus etablierten. Unter dem Titel „Le Canada et l’impressionnisme. Nouveaux horizons“ hat Kuratorin Katerina Atanassova von der National Gallery of Canada in Ottawa rund 100 Gemälde von 35 Künstlerinnen und Künstler ausgewählt, die in Europa nahezu unbekannt sind. Die Aussicht auf eine Ausbildung bei den Pariser Meistern lockte viele von ihnen zunächst in die französische Hauptstadt. Einige wie William Blair Bruce blieben in Europa, andere kehrten in ihre Heimat zurück, darunter Franklin Brownell, wo sie das kanadische Publikum mit der impressionistischen Malerei bekannt machten. In Alltagszenen, vor allem aber in Landschaftsbildern fingen sie die besonderen Stimmungen im Zusammenspiel von Natur, Licht und Klima des Nordens ein. Mit diesen Werken leisteten die Künstler nicht nur einen bedeutenden Beitrag zum weltweiten Phänomen des Impressionismus, sondern schufen gleichzeitig eine eigene unverwechselbare Kunst für ihre junge Nation.



Auf den Bildern begegnen dem Betrachter violett schimmernde kanadische Schneelandschaften mit Pferdeschlitten, etwa bei einer „Eisernte“ von Maurice Cullen in zartem Dunst, hölzerne Totempfähle und Bäume mit Eimern zur Gewinnung von Ahornsaft. Gleichzeitig sind jedoch auch Pariser Straßenszenen zu sehen, bretonische Wäscherinnen, Damen in Japanmode, Reiter am marokkanischen Strand oder wie bei Helen McNicoll ein lesendes Mädchen „Im Zelt“. Für die Maler aus den ehemaligen Kolonien stand – anders als für die französischen Kollegen – nicht die Rebellion gegen erstarrte akademische Strukturen oder das Aufbrechen der traditionellen Gattungshierarchie im Vordergrund. Vielmehr versuchten sie sich an einem Bild Kanadas zwischen dem Fremden und dem Eigenen, zwischen der künstlerischen Avantgarde und der Befreiung von europäischen Einflüssen, zwischen bäuerlicher Tradition und großstädtischer Modernität, zwischen wilder Natur und industriellem Fortschritt. Der Impressionismus eröffnete ihnen dabei unter anderem neue Möglichkeiten für die Darstellung von Figuren in der Landschaft, die auch verstärkt für Porträts oder Freizeitszenen im Freien genutzt wurden: An Bildtiteln wie „Jugend und Sonnenlicht“ von Marc-Aurèle de Foy Suzor-Coté zeigt sich die Gleichwertigkeit, die Licht und Atmosphäre nun neben der Figur einnahmen. Während das Motiv immer mehr an Bedeutung verlor, wurde das Einfangen der Gesamtstimmung künstlerisches Ziel.

Die Ausstellung „Le Canada et l’impressionnisme. Nouveaux horizons“ läuft vom 24. Januar bis zum 24. Mai. Die Fondation de l’Hermitage hat dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr, donnerstags zusätzlich bis 21 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 22 Franken, für Rentner 18 Franken, für Studenten, Auszubildende und Jugendliche 10 Franken; für Kinder bis 9 Jahren ist er frei.

Fondation de l’Hermitage
Route du Signal 2
CH-1018 Lausanne

Telefon: +41 (0)21 – 320 50 01
Telefax: +41 (0)21 – 320 50 71


24.01.2020

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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Badisches Landesmuseum

Die Perser-Schau im Badischen Landesmuseum Karlsruhe findet nicht statt

Karlsruhe sagt Perser-Schau ab

„Die weltpolitischen Ereignisse haben uns in den vergangenen Tagen sehr beschäftigt. Wir haben alles Erdenkliche versucht, um den gegenseitigen Austausch der Leihgaben 2020 mit Iran zu realisieren.“ Mit diesen Worten hat Eckart Köhne, Direktor des Badischen Landesmuseum, gestern auf der Jahrespressekonferenz das Aus für die Schau „Die Perser – Am Hof der Großkönige“ verkündet. Die für Oktober geplante, umfangreiche Ausstellung hätte Kunstschätze aus dem Iran in Karlsruhe präsentiert. Im Gegenzug wollte das Badische Landesmuseum rund 150 Stücke aus seiner Antiken-Sammlung ins Nationalmuseum nach Teheran ausleihen.



Zum Bedauern aller Beteiligten auf beiden Seiten sei dies nun nicht möglich, so Köhne. Denn durch den Konflikt zwischen dem Iran und den USA hatte sich keine Versicherung gefunden, die zu einer Risikoübernahme für die Exponate bereitgewesen wäre. Zwar hielte sich der materielle Schaden in Grenzen, aber auch der kulturpolitische Verlust wiege hoch. Die wichtige Botschaft des kulturellen Austausches ginge nun verloren. Köhne hofft nun darauf, das Projekt zu einem späteren Zeitpunkt zu realisieren. Auch das Archäologische Museum in Frankfurt am Main musste vor kurzem die für das Frühjahr geplante Ausstellung „Tod im Salz. Eine archäologische Ermittlung in Persien“ absagen. Hier hatten die Versicherung und die Kunsttransportfirma den Vertrag aufgrund der Sicherheitslage gekündigt beziehungsweise ihr Angebot zurückgezogen.


24.01.2020

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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News vom 24.01.2020

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