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Winterlandschaft in Schreiberhau in Schlesien / Hans Purrmann

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Amazone, nach 1906 / Franz von  Stuck

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© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


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Knieende(r), 1907/1908 / Ernst Barlach

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Kunstmuseum Bonn

Auch Stephan Berg, Direktor des Kunstmuseums Bonn, spricht sich gegen den neuen Lockdown für Museen aus

Corona-Lockdown: Museumsdirektoren appellieren an die Politik

In einer eindringlichen Stellungnahme haben sich über 30 Direktorinnen und Direktoren deutscher Kunstmuseen an die Politiker gewandt und sie aufgefordert, die Schließung ihrer Häuser in der neuen Lockdown-Phase aufzuheben. In dem Schreiben, das unter anderem Stephan Berg vom Kunstmuseum Bonn, Peter Gorschlüter vom Museum Folkwang, Ulrike Groos vom Kunstmuseum Stuttgart, Alexander Klar von der Hamburger Kunsthalle, Eva Kraus von der Bundeskunsthalle in Bonn, Stephan Mann vom Museum Goch, Susanne Titz vom Museum Abteiberg in Mönchengladbach oder Janneke de Vries von der Bremer Weserburg unterzeichnet haben, sprechen sie von einer falschen Entscheidung. Hier der Wortlaut der Erklärung:



„Im Zusammenhang mit den aktuell rasant steigenden Corona-Infektionszahlen haben Bund und Länder umfassende Maßnahmen beschlossen, um die Ausbreitung des Virus zu brechen. Dass gehandelt werden muss, steht außer Zweifel. Dabei sind komplexe Abwägungen zu treffen und schwierige Entscheidungen zu fällen. Erkennbar hat die Politik sich darum bemüht, bei der Gestaltung des neuerlichen Lockdowns differenziert vorzugehen.

Leider jedoch ist der Kulturbetrieb abermals in extremem Maß betroffen und mit ihm die Museen, die zum zweiten Mal in diesem Jahr für mehrere Wochen geschlossen werden sollen. Bei allem Verständnis für die Herausforderungen, die Corona uns allen auferlegt, halten wir das für eine falsche Entscheidung.

Museen gehören schon aufgrund der ohnehin vorhandenen Sicherheitsstandards zu den sichersten öffentlichen Orten. Wie kaum eine andere Bildungsinstitution sind sie in der Lage, ihr kulturelles Angebot auch in Zeiten der Pandemie unter Wahrung aller nötigen Regulierungen aufrechtzuerhalten. Die seit März entwickelten Hygiene- und Abstandsregeln, die Begrenzung der Besucherzahl auf den epidemiologisch empfohlenen Wert sowie der konsequente Verzicht auf Eröffnungen und größere Veranstaltungen haben sich bewährt.

Wenn die Museen nun erneut geschlossen werden, so erscheint dies als eine symbolische Geste. Sie wird allerdings massive Folgen haben – nicht nur für die Museen selbst, die abermals geschwächt werden, sondern auch für das Publikum, dem die Erfahrungen, die sie dort machen, viel bedeuten. Es ist uns unverständlich, warum es möglich ist, Baumärkte, Autohäuser und andere Geschäfte offen zu halten, Museen aber, die über dieselben oder großzügigere Flächen für einen Corona-gerechten Publikumsverkehr verfügen, geschlossen werden. Museen sind öffentliche Bildungsorte. Gerade in diesen Tagen sollten sie unterstützt und gestärkt werden, statt sie erneut in ihrer Rolle und in ihrem Funktionieren zu beeinträchtigen. Wir appellieren deshalb eindringlich an die Verantwortlichen, ihre Entscheidung zu überdenken.“


30.10.2020

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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Thomas Levy

Thomas Levy feiert 50. Galeriejubiläum in Hamburg

Hamburger Galerie Levy wird 50

Mit nur 23 Jahren, am 30. Oktober 1970, eröffnete Thomas Levy seine Galerie in Hamburg. Die ersten Ausstellungsräume firmierten noch unter dem Namen „Artoma“, „da ich mir nicht sicher war, ob eine Galerie überhaupt eine finanzielle Basis für den Lebensunterhalt darstellen könnte“, erinnert sich der gelernte Bankkaufmann heute. Unter anderem mit der Hilfe des renommierten Kunsthändlers und Sammlers Heinz Berggruen überstand die Galerie die schwierigen Anfangsjahre und zählt seit Mitte der 1970er Jahre zu den festen Kulturinstitutionen der Hansestadt. Allein im Jahr 1978 realisierte Levy Ausstellungen zu Daniel Spoerri, Lyonel Feininger und Meret Oppenheim. Die in Berlin geborene Surrealistin lernte Levy bereits 1977 in Hamburg kennen. „Für mich war sie zu diesem Zeitpunkt nur ein Name, ein Fossil aus vergangenen Zeiten. Außer ihrer ‚Pelztasse‘ und dem berühmten Foto von Man Ray 1933, wo sie nackt an der Druckerpresse posierte, kannte ich nichts von ihrem Œuvre. So waren wir beide erstaunt – ich, dass sie erst 65 Jahre alt war und sie, dass ich erst 30 Jahre alt war... Es war ‚Liebe auf dem ersten Blick‘.“ Die Galerie Levy verwaltet bis heute Oppenheims künstlerischen Nachlass.



Thomas Levy hat sich außerdem zahlreichen Pop Art-Künstler, wie Andy Warhol, Allen Jones und Mel Ramos, verschrieben. Letzterem bescherte eine vermeintliche Skandalausstellung in der Galerie Levy deutschlandweite Bekanntheit. So wurde der Künstler bezichtig, Claudia Schiffer in einem seiner Aktgemälde dargestellt zu haben. „Die Bilder mussten auf ihren Wunsch hin abgehängt und die Katalogseiten geschwärzt werden – die beste PR für Ramos, aber auch für Schiffer, also Presse ‚all over the world‘“, resümiert Levy heute. „Vor kurzer Zeit hatten ich Kontakt zu Claudia Schiffer, die nun gerne eins der frühen Bilder von sich erwerben oder eine Ausstellung über Ramos kuratieren wollte… ein Skandal?“ Heute vertritt Thomas Levy zudem noch die Künstlerinnen und Künstler Eduardo Arroyo, Werner Berges, Johannes Hüppi, Richard Lindner, Marc Lüders, Daniel Mohr, Max Neumann, C.O. Paeffgen, Annette Streyl, Ernesto Tatafiore und Wainer Vaccari und betreut außerdem den Nachlass Friedrich Einhoffs. Eine Jubiläumsschau zum 50jährigen Bestehen wird es coronabedingt nicht geben.

Levy Galerie
Hagedornstraße 47
D-20149 Hamburg

Telefon: +49 (0)40 – 45 91 88
Telefax: +49 (0)40 – 44 72 25


30.10.2020

Quelle: Kunstmarkt.com/Maximilian Nalbach

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Monika Grütters

Monika Grütters: „Für die Kultur sind die erneuten Schließungen eine echte Katastrophe“

Grütters besorgt um die Kultur

Nach den Beschlüssen von Bund und Ländern zum neuen Lockdown befürchtet Monika Grütters schwerwiegende Folgen für die Kultur. In einer Stellungnahme zu den neuen Corona-Beschränkungen sagte die Kulturstaatsministerin: „Ich bin in großer Sorge um die Kultur. Sie darf nicht zum Opfer der Krise werden! Leider zwingt uns die Dynamik des Infektionsgeschehens zu harten Maßnahmen. Doch bei allem Verständnis für die notwendigen neuen Regelungen: für die Kultur sind die erneuten Schließungen eine echte Katastrophe. Wir haben in den vergangenen Wochen mit sorgfältigen Maßnahmen den Neustart in der Kultur erprobt – der darf jetzt nicht in der Sackgasse enden.“



Kultur sei weit mehr als Freizeit und Unterhaltung, so die CDU-Politikerin weiter. „Sie ist kein Luxus, auf den man in schweren Zeiten kurzerhand verzichten kann. Kultur ist keine Delikatesse für Feinschmecker, sondern Brot für alle. Und sie ist das notwendige Korrektiv in einer lebendigen Demokratie. Gerade das macht sie natürlich systemrelevant.“ Künstlerinnen, Künstler und Kreative hätten sich in der Pandemie von Anfang an sehr solidarisch und konstruktiv gezeigt, „obwohl die Corona-Krise an ihren Lebensnerv geht“.

Grütters fordert daher für die Kultur und die Kreativwirtschaft rasche Hilfen. „Das ist nicht nur eine Frage des Geldes, sondern das ist vor allem eine Frage der Wertschätzung. Es geht um Tausende Kinos, Privattheater, das gesamte Bühnengeschehen, Clubs, Festivals etc. Und es geht um Millionen Beschäftigte vor und hinter den Kulissen: um Tänzerinnen und Tänzer, Filmschaffende, Bühnenbauer, Gesangstrainer, Chöre und Maskenbildner und viele andere mehr. Es geht um die Existenz für mehr als 1,5 Millionen Menschen, die in unserem Land mehr als 100 Milliarden Euro zum Bruttoinlandsprodukt an Wertschöpfung beitragen und häufig als Soloselbständige arbeiten.“ Einnahmeausfälle in den Kultureinrichtungen müssten jetzt schnell, effizient und großzügig kompensiert und vor allem endlich eine passgenaue Förderung für die vielen Soloselbständigen geschaffen werden. „Sie alle brauchen und verdienen unsere Unterstützung und unsere Anerkennung für ihre außerordentliche Leistung für unser Gemeinwesen“, sagte Grütters abschließend.


30.10.2020

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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