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Töchterchen Marion mit Katze, 1898 / Franz von Lenbach

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© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


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Römerin mit Lorbeerkranz / Franz von  Stuck

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Ohne Titel, 2013 / Heinz Mack

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Pieter Hugo, Abduhllahi Mohammed with Mainasara. Nigeria, 2007

Pieter Hugo, Abduhllahi Mohammed with Mainasara. Nigeria, 2007

Pieter Hugo in Dortmund und das Leben in Südafrika

Das Museum für Kunst und Kulturgeschichte in Dortmund präsentiert derzeit den südafrikanischen Fotografen Pieter Hugo, der sich mit Fragen des menschlichen Lebens in seinem Heimatland auseinandersetzt. Der 1976 in Johannesburg geborene Künstler interessiert sich in Porträts, Stillleben und Landschaftsbildern besonders für individuelle Biografien, kulturelle Unterdrückung, politische Einflüsse auf die Gesellschaft sowie Subkulturen. Dabei setzt er sich kritisch mit seinen Themen auseinander.



Pieter Hugo, der heute in Kapstadt lebt, stellt in seinem Werk häufig den Menschen in den Mittelpunkt. Seine Porträts zeigen westlichen Wohlstand genauso wie Armut, schwere Arbeiten auf Mülldeponien und traditionelle Lebensweisen. Häufig stehen ihm Nollywood-Schauspieler Modell. Die Serie „The hyena & other men“ greift das Zusammenleben mit Tieren auf, beispielhaft zwei junge Männer mit einem zutraulichen Affen auf einem Motorrad. Eher ungewöhnlich ist die Gefolgschaft zwischen Abdullahi Mohammed und seiner Hyäne Mainasara, die er wie einen Haushund an der Leine führt. Pieter Hugo fotografiert aber auch Objekte, die dann wie Stillleben wirken. Oft sind dabei noch Spuren menschlicher Individuen auszumachen, unter anderem im Bild eines zerschlitzten und ansonsten doch steril weiß wirkenden Sofas vor ebenso neutralen Wänden oder in der Fotografie „In Sipho Ntsibande’s home“.

Die Ausstellung „Pieter Hugo. Between the devil and the deep blue sea“ läuft bis 13. Mai 2018. Das Museum für Kunst und Kulturgeschichte hat täglich außer am Montag von 10 bis 17 Uhr geöffnet, donnerstags zusätzlich bis 20 Uhr, samstags erst ab 12 Uhr. Am ersten Weihnachtsfeiertag und an Silvester bleibt das Haus geschlossen. Der Eintritt beträgt 5 Euro, ermäßigt 2,50 Euro und Besucher unter 18 Jahren zahlen nichts.

Museum für Kunst und Kulturgeschichte Dortmund
Hansastraße 3
D-44137 Dortmund

Telefon: +49 (0)231 – 50 255 22
Telefax: +49 (0)231 – 50 255 11


15.12.2017

Quelle: Kunstmarkt.com/Jan Soldin

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Das Friedrichsbad in Baden-Baden

Das Friedrichsbad in Baden-Baden wird 140 Jahre alt

Heute vor 140 Jahren: Friedrichsbad in Baden-Baden eröffnet

„Hier im Friedrichsbad vergessen Sie nach zehn Minuten die Zeit und nach zwanzig Minuten die Welt.“ Kein geringerer als der amerikanische Bestsellerautor Mark Twain äußerte sich als einer der ersten Besucher so enthusiastisch über das seinerzeit modernste Badehaus Europas. Um Baden-Badens Zukunft als Kur- und Badestadt zu sichern, gab der badische Großherzog Friedrich I. die Musteranstalt in Auftrag, die allen therapeutischen Ansprüchen genügte. Bedingt durch Beeinträchtigungen des Deutsch-Französischen Kriegs konnte das 1869 begonnene Gebäude erst am 15. Dezember 1877 eröffnen. Der Bezirksbauinspektor Karl Dernfeld, ein Schüler von Heinrich Hübsch, schuf die Pläne des im Stil der Renaissance opulent ausgeführten Badepalastes. Bis zum heutigen Tag durchgängig in Betrieb, gilt das Friedrichsbad als Perle unter allen Badehäusern Europas. Als ein Publikumsmagnet zieht das kunsthistorische Juwel an die 100.000 Besucher im Jahr an.



Im direkt zugänglichen Keller unter dem Bad bietet ein kleines Museum Einblicke in die Vergangenheit. Bei den Fundamentierungsarbeiten 1869 wurden Ruinen römischer „Soldatenbäder“ gefunden, die über Stege begehbar sind. Darüber erhebt sich angeschmiegt an den Hang des Florentinerberges der 62 mal 52 Meter messende Sandsteinbau. Mehr filigran als wuchtig wirkend, entwickelt sich auf einem von Rustikaquadern und deutlich vorstehenden Wandpfeilern durchsetzten Untergeschoss eine Arkadenzone auf. Das viele Kurstädte auszeichnende Element langer Wandelhallen hob Dernfeld quasi auf einen Sockel, unterbrochen vom mittig angesetzten, triumphbogenähnlichen Portalrisalit mit der Büste des Namensgebers als Abschluss. Statuen, Figurenmedaillons, Rosetten und Pilaster signalisieren schon äußerlich den luxuriösen Aufwand, der sich im Inneren fortsetzt.

Von der ausgemalten Eingangshalle führt eine majestätische Treppe über mehrere Läufe ins Hauptgeschoss. Über 60 Meter erstreckt sich die nach vorne gelegene Renaissancehalle. Als Flanierzone konzipiert, wurden hier ab 1886 „Apparate für mechanische Heilgymnastik“ aufgestellt, quasi die Geburt des Fitnessstudios in Deutschland. Dahinter liegt der nach römisch-irischem Ritual arrangierte Rundgang. Textilfrei schreitet der Gast eine Folge aus 17 wechselnden Stationen ab, von Heiß- über Dampf-, Thermal- und Bewegungsbädern oder einer Seifenbürstenmassage bis hin zum kalten Tauchbad. Über Böden aus Carrara-Marmor schreitet der Besucher zum Höhepunkt, dem kreisrunden zentralen Kuppelsaal, wo Herren- und Damenflügel zusammentreffen. Atlanten tragen die 17,5 Meter hohe Kuppel, die von Gurtbögen und mit Rosetten gefüllten Kassetten gegliedert ist.

Die Säle ringsum zieren Majolikakacheln mit paradiesischen Motiven. Bis zu 68 Grad heiße, unter dem Florentinerberg entspringende Quellen sichern die Versorgung mit Heilwasser. Im Sockel sowie den Randbereichen des axialsymmetrischen Grundrisses konnten weitere Abteilungen Platz finden, so die Hydrotherapie oder die Wannenabteilung mit Prinzen- oder Kaiserbad. Immer wieder technisch angepasst und von 40 Mitarbeitern liebevoll gepflegt, bietet das faszinierende Stück Badekunst ein bis heute ein Badeerlebnis vom Feinsten.

Friedrichsbad
Römerplatz 1
D-76530 Baden-Baden

Telefon: +49 (0)7221 – 27 59 20


15.12.2017

Quelle: Kunstmarkt.com/Hans-Peter Schwanke

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Brigitte Franzen, Andreas Beitin und Holger Otten

Haben den Justus Bier Preis 2017 erhalten: Brigitte Franzen, Andreas Beitin und Holger Otten

Justus Bier Preis für Andreas Beitin, Brigitte Franzen und Holger Otten

Der diesjährige Justus Bier Preis für Kuratoren geht an Andreas Beitin, Brigitte Franzen und Holger Otten für das Projekt und den Ausstellungskatalog „Mies van der Rohe: Montage Collage“. Die mit 5.000 Euro dotierte Auszeichnung verlieh die Jury dem Kuratorenteam aufgrund der originellen Themenstellung und einer beeindruckenden, fachlich fundierten Aufarbeitung. Die Ausstellung war zwischen Oktober 2016 und Mai 2017 zuerst im Ludwig Forum in Aachen und im Museum Georg Schäfer in Schweinfurt zu sehen.



Die Publikation beschäftigt sich mit der systematischen monografischen Gesamtdarstellung von Ludwig Mies van der Rohes Collagen und Fotomontagen, der in diesem Umfang die Forschung bislang wenig Beachtung geschenkt hat. Die Kuratoren ermöglichen mit der Veröffentlichung einen umfassenden Einblick in das Denken Mies van der Rohes, das zusätzlich von Beiträgen einflussreicher Architekturtheoretiker wie Barry Bergdoll und Dietrich Neumann begleitet wird. Zum einen stellen Beitin, Franzen und Otten die eigenständige Bedeutung des Collagewerks heraus, zum anderen machen sie auf die Verbindung zwischen den Arbeiten und dem Raumkonzept Mies van der Rohes aufmerksam. Der Ausstellungskatalog verdeutlicht die enge Beziehung zwischen Bildender Kunst und Architektur in Mies van der Rohes Schaffen.

Andreas F. Beitin, 1968 in Uetersen in Schleswig-Holstein geboren, studierte Kunstgeschichte, Angewandte Kulturwissenschaften sowie Neuere und Neueste Geschichte in Münster. Nach seiner Promotion war er zuerst in wissenschaftlichen und kuratorischen Positionen tätig, von 2010 bis 2016 leitete er das Museum für Neue Kunst am Zentrum für Kunst und Medientechnologie in Karlsruhe. Seither ist er Direktor des Ludwig Forums für Internationale Kunst in Aachen. Holger Otten, 1975 geboren, arbeitete nach seinem Kunstgeschichtsstudium als freier Kurator, Autor und Lektor. Seit 2010 ist der Kunsthistoriker als Kurator im Ludwig Forum tätig.

Brigitte Franzen, 1966 in Freiburg geboren, studierte Kunstgeschichte, Europäische Ethnologie, Germanistik und Soziologie in Karlsruhe, Wien und Marburg. Seit 1993 ist sie für zahlreiche Ausstellungsprojekte zur Kunst und Architektur des 20. und 21. Jahrhunderts verantwortlich. Von 2005 bis 2008 arbeitete sie als Kuratorin für Gegenwartskunst am Westfälischen Landesmuseum in Münster. Dort gründete sie 2005 das Skulptur Projekte Archiv, das 2007 seine Premiere feierte. Von 2009 bis 2015 war Franzen Direktorin des Ludwig Forums. Derzeit ist sie Vorstand und Geschäftsführerin der Peter und Irene Ludwig Stiftung in Aachen.

Seit 2009 wird der Justus Bier Preis jährlich an Kuratoren vergeben, deren Ausstellungen und Begleitkataloge im deutschsprachigen Raum fachlich und sprachlich herausragend sind. Getragen wird die Auszeichnung von der Helga Pape-Stiftung Jens und Helga Howaldt aus Hannover. Die diesjährige Jury setzte sich aus den beiden Vorsitzenden Stephan Berg, dem Intendanten des Kunstmuseums Bonn, und Carl Haenlein, dem ehemaligen Direktor der Kestner Gesellschaft Hannover, dem Schriftsteller Lars Brandt, dem Kritiker Thomas Wagner aus Heppenheim sowie Thomas Weski, Kurator an der Stiftung für Fotografie und Medienkunst aus Berlin, zusammen. Zu den bisherigen Preisträgern zählen unter anderem Christiane Meyer-Stoll, Markus Heinzelmann, Johan Holten, Stephanie Weber und Inge Herold.


14.12.2017

Quelle: Kunstmarkt.com/Katja Hock

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News vom 15.12.2017

Pieter Hugo in Dortmund und das Leben in Südafrika

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Heute vor 140 Jahren: Friedrichsbad in Baden-Baden eröffnet

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