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Andreas Rudigier und Thomas Drozda

Kunst- und Kulturminister Thomas Drozda im Vorarlberg Museum

Vorarlberg Museum erhält Österreichischen Museumspreis

Bereits zum 22. Mal wird der Österreichische Museumspreis verliehen. Diesjähriger Preisträger ist das Vorarlberg Museum in Bregenz am Bodensee. Das gab der österreichische Kunst- und Kulturminister Thomas Drozda bei einem Besuch im Museum bekannt. Nach seiner dreijährigen Umbauphase konnte das im Juni 2013 wieder eröffnete Haus mit seinem neuen Ausstellungskonzept überzeugen. Die mit 20.000 Euro dotierte Auszeichnung wird heuer beim Österreichischen Museumstag in Eisenstadt im Oktober überreicht.



Der Österreichische Museumspreis wird seit 1988 mit dem Ziel vergeben, österreichische Museen anzuregen, Inhalte, Präsentation und Vermittlung ansprechend und zeitgemäß zu gestalten. Es gehe darum das kulturelle Erbe Österreichs zu präsentieren, zu vermitteln und zu bewahren sowie die kulturelle Vielfalt des Landes zu unterstreichen, so Drozda. Bis zum Jahr 2003 wurde die Ehrung jährlich, ab 2005 nur noch alle zwei Jahre verliehen. Nun hat Drozda verkündet, den Österreichischen Museumspreis wieder jährlich vergeben zu wollen.

Rund 34 Millionen Euro hat das Vorarlberg Museum in Bregenz für seine Um- und Neugestaltung ausgegeben. Seit dem 21. Juni 2013 konnten die Besucher das Ergebnis auf nun doppelter Ausstellungsfläche begutachten. Die Arbeit hat sich ausgezahlt: Bereits im letzten Jahr punktete das Museum beim „European Museum of the Year 2015“ laut damaliger Jury mit seinem „offenen und dekonstruktiven Ansatz in der Erforschung der lokalen und regionalen Identitäten“ und konnte neben vier weiteren Kunstsammlungen den Special Commendation Price davontragen.

Das Vorarlberg Museum hat täglich außer montags von 10 bis 18 Uhr, donnerstags zusätzlich bis 20 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 9 Euro, ermäßigt 7 Euro. Für Kinder und Jugendliche bis 19 Jahre ist er kostenlos.

Vorarlberg Museum
Kornmarktplatz 1
A-6900 Bregenz

Telefon: +43 (0)5574 – 460 50
Telefax: +43 (0)5574 – 460 50 20


28.07.2016

Quelle: Kunstmarkt.com/Annemarie Knatz

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Holmead, Schafherde, 1967

Holmead, Schafherde, 1967

Clifford Holmead Phillips in der Kunsthalle Schweinfurt

Die Kunsthalle Schweinfurt präsentiert in ihrer aktuellen Ausstellung rund 100 Gemälde des 1889 in Pennsylvania geborenen Clifford Phillips. Der seit 1944 unter dem Namen Holmead agierende Künstler stand vor Beginn des Zweiten Weltkrieges kurz vor einem internationalen Durchbruch. Nachdem seine Ausstellung „The Human Drama“ von 1940 in Oslo nach dem Einmarsch deutscher Truppen geschlossen wurde, konnte der Künstler auch nach Kriegsende nicht mehr an seinen damaligen Erfolg anknüpfen. So kommt es, dass Holmead heute sowohl in Deutschland als auch in den USA fast gänzlich unbekannt ist. Clifford Holmead Phillips fasste nach einer Europareise im Jahr 1912 mit nur 23 Jahren den Entschluss, Maler zu werden. Immer wieder pendelte der junge Künstler zwischen Amerika und Europa hin und her. Kein Wunder, dass sein Gesamtwerk sowohl die Züge amerikanischer Tradition als auch die der europäischen Moderne vereint. 1956 ließ sich Holmead schließlich in Brüssel nieder, wo er im Jahr 1975 starb.



Mit der Ausstellung „Clifford Holmead Phillips – Ein amerikanischer Maler zwischen den Welten“ ruft die Kunsthalle Schweinfurt den Maler wieder ins Gedächtnis und zeichnet die Geschichte des amerikanischen Expressionisten in Europa nach. Die Exponate umfassen sowohl Früh- als auch Spätwerke und ermöglichen es dem Betrachter, der Entwicklung des zur „Verschollenen Generation“ zählenden Künstlers zu folgen. Während Holmeads frühe Stadtansichten wie der „Vorstadtbahnhof Paris“ von 1926 noch als zaghafte Versuche des Autodidakten wirken, weisen seine späteren Landschaftsbilder eine eigenständige schwungvolle Handschrift auf.

Besonders deutlich wird dies an seinem pastosen Farbauftrag in der 1967 entstandenen „Schafherde“. Scheinbar ungezähmt und eigenwillig sind die Farben mit einem groben Duktus auf die Leinwand gebracht. Nicht umsonst bezeichnet Holmead seinen Stil als „Crude Expressionism“. Oft trägt diese Malweise zur düsteren, fast bedrohlichen Stimmung der Bilder bei. So handelt es sich bei seinem Gemälde „Sunburst“ von 1959 nicht nur um den im Titel angekündigten plötzlichen Sonnenschein, sondern auch um die geladene Spannung kurz vor einem heftigen Gewitter. Hoffnungslosigkeit, Verzweiflung, aber auch Sarkasmus spiegeln die Werke wider und lassen den Betrachter an die apokalyptischen Landschaften Ludwig Meidners denken.

In seinen letzten Lebensjahren macht Holmead einen weiteren großen Entwicklungsschritt. Er beginnt nun, seine Figuren im Sinne des „Shorthand Paintings“ mit nur wenigen Spachtelstrichen auf die Leinwand zu malen. Beinahe naiv wirken seine Menschenbilder, etwa das „Porträt eines Mannes im Anzug“ von 1973 oder das „Mädchen mit blondem Haar“ von 1970. Dadurch bringt Holmead seine distanzierte Sichtweise der Menschheit auf den Punkt, stellt diese jedoch nicht verbittert, sondern durch heitere Ironie und Komik dar.

Die Ausstellung „Clifford Holmead Phillips – Ein amerikanischer Maler zwischen den Welten“ läuft vom 29. Juli bis zum 18. September. Die Kunsthalle Schweinfurt hat täglich außer montags von 10 bis 17 Uhr, donnerstags zusätzlich bis 21 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt regulär 5 Euro, ermäßigt 3,50 Euro.

Kunsthalle Schweinfurt
Rüfferstraße 4
D-97421 Schweinfurt

Telefon: +49 (0)9721 – 51 47 21
Telefax: +49 (0)9721 – 51 47 49


28.07.2016

Quelle: Kunstmarkt.com/Annemarie Knatz

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Ahu Dural und Florian Hofer

Gustav-Peichl-Preis 2016 für Ahu Dural und Florian Hofer

Gustav-Peichl-Preis für Ahu Dural und Florian Hofer

Zum zweiten Mal hat die Akademie der bildenden Künste Wien den Gustav-Peichl-Preis für Architekturzeichnung verliehen. Dieses Jahr konnten gleich zwei Studenten die Jury aufgrund der hohen Qualität ihrer Arbeiten überzeugen. So nahmen Ahu Dural und Florian Hofer den mit jeweils 2.000 Euro dotierten Preis entgegen.



Die 1984 in Berlin geborene Ahu Dural lebt und arbeitet sowohl in Wien als auch Berlin. Die Studentin der Bildenden Kunst im Fachbereich Performative Kunst und Bildhauerei bei Monica Bonvicini war seit 2012 bereits in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen vertreten. Ab dem 29. Juli sind Arbeiten der jungen Künstlerin in der Schau „Is my head a hotel?“ bei Betakontext in Berlin zu sehen. Florian Hofer kam 1993 in Linz zur Welt, lebt und arbeitet aber derweil in Wien. Er hat während seiner künstlerischen Ausbildung zahlreiche Praktika absolviert, unter anderem in der New Yorker Designmanufaktur Stillfried. Seit 2013 studiert Hofer an der Akademie der bildenden Künste Wien bei Martin Guttmann. Mittlerweile arbeitet der junge Künstler bei dem Wiener Künstlerduo Nicole Six und Paul Petritsch.

Der Gustav-Peichl-Preis ist von früheren Absolventen der Meisterschule zusammen mit der Gesellschaft der Freunde der bildenden Künste sowie privater Sponsoren zu Ehren des renommierten Architekten und ehemaligen Rektors der Akademie Gustav Peichl ins Leben gerufen worden. Alle zwei Jahre wird der Auszeichnung im Rahmen der Jahresabschlussfeier an Studenten vergeben, die sich durch herausragende künstlerische und architektonische Fähigkeiten im Bereich der Architekturzeichnung hervorheben. Besonders in der heute computerlastigen Praxis soll durch den Preis die immer stärker vernachlässigte Handzeichnung besonders gewürdigt werden.


28.07.2016

Quelle: Kunstmarkt.com/Annemarie Knatz

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News vom 28.07.2016

Vorarlberg Museum erhält Österreichischen Museumspreis

Vorarlberg Museum erhält Österreichischen Museumspreis

Clifford Holmead Phillips in der Kunsthalle Schweinfurt

Clifford Holmead Phillips in der Kunsthalle Schweinfurt

Gustav-Peichl-Preis für Ahu Dural und Florian Hofer

Gustav-Peichl-Preis für Ahu Dural und Florian Hofer

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