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Am 15.11.2018 417. Auktion: Schmuck & Uhren

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Stilleben mit Äpfeln in weißer Schale mit blauem Glas, 1925 / Otto  Modersohn

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Ohne Titel, 2012 / Heinz Mack

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Nature morte au crane / Pablo Picasso

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Erik Magnussen, Brosche „Schildkröte“, 1916

Erik Magnussen, Brosche „Schildkröte“, 1916

Dänischer Silberschmuck in Berlin

Das Bröhan-Museum in Berlin zeigt in seiner Ausstellung „Simply Danish“ ab heute silberne Schmuckstücke von über 40 dänischen Künstlern aus dem 20. Jahrhundert. Die 174 Objekte stammen aus der Sammlung des Berliner Ehepaars Marion und Jörg Schwandt und geben einen Überblick über die verschiedenen künstlerischen Strömungen dänischen Schmuckdesigns. Dabei handelt es sich um Einzelstücke und Serienprodukte. Außerdem veranschaulicht die Ausstellung, wie sich die Bedeutung des Materialwertes zugunsten ästhetischer Gesichtspunkte wandelte. Stets wurden Silber und schlichte Edelsteine für Schmuckobjekte verwendet. Die Wahl beruht auf dem hohen ästhetischen Wert, den das erstarkende Bürgertum Dänemarks am Anfang des 20. Jahrhunderts dem Schmuck beimaß. Bedingt wurde dieser Umstand auch durch die enge Zusammenarbeit von Handwerkern und Künstlern.



Der in der Schau abgebildete Stilwandel zeigt sich beispielsweise in der floral gestaltenden Brosche von Georg Jensen aus dem Jahr 1910/12 mit grünem Achat, deren naturhafte Motive plastisch ziseliert sind. Die Arbeiten der 1930er Jahre sind dagegen abstrakt. Ende der 1950er Jahre wird die skulpturale Formensprache um geometrische Elemente erweitert. Dabei versetzen die polierten Oberflächen, wie die des Armbandes Nr. 26 von Bent Knudsen, den Glanz des Silbers in eine lebendige Bewegung. Letztlich beherrscht das Wechselspiel aus Licht und ornamentloser Form das dänische Design des späten 20. Jahrhunderts, wie Bent Gabrielsen Pedersens Anhänger von 1967/68 vor Augen führt. Die wellenartig bearbeitete Oberfläche des pfeilspitzförmigen Anhängers bricht das Licht und erzeugt so den Eindruck einer schimmernden Wasseroberfläche.

Die Ausstellung „Simply Danish. Silberschmuck des 20. Jahrhunderts“ läuft vom 14. November bis zum 3. März 2019. Das Bröhan-Museum in Berlin hat täglich außer montags von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Am 24. und am 31. Dezember bleibt das Haus geschlossen. Der Eintritt beträgt 8 Euro, ermäßigt 5 Euro; jeden ersten Mittwoch im Monat ist er frei. Der begleitende Katalog ist für 38 Euro an der Museumskasse erhältlich.

Bröhan-Museum
Schlossstraße 1a
D-14059 Berlin

Telefon: +49 (0)30 – 326 906 00
Telefax: +49 (0)30 – 326 906 26


14.11.2018

Quelle: Kunstmarkt.com/Robert Seegert

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Herman de Vries

Der Gerhard-Altenbourg-Preis 2019 geht an Herman de Vries

Gerhard-Altenbourg-Preis für Herman de Vries

Der Gerhard-Altenbourg-Preis 2019 geht an Herman de Vries. Die Entscheidung dazu fiel am vergangenen Wochenende durch Jurymitglieder aus Kunst, Politik und Sponsoren. Der 87jährige Niederländer darf sich über die mit 50.000 Euro dotierte Auszeichnung und eine im nächsten Jahr stattfindende Ausstellung im Lindenau-Museum in Altenburg freuen. Das Werk des seit einigen Jahrzehnten im unterfränkischen Knetzgau lebenden Künstlers zeichnet sich durch Verwendung von Naturmaterialien aus, die er auf ausgedehnten Wanderungen sammelt, sortiert und collagiert. Die verschiedenen Gräser, Rinden oder Steine stellt de Vries dabei zu raumgreifenden Installationen zusammen oder fixiert sie auf großen Papierbögen.



Herman de Vries wurde 1931 in Alkmaar geboren und besuchte zwischen 1949 und 1951 die Gartenbauschule in Hoorn. Danach arbeitete er als Gärtner in Frankreich und den Niederlanden. Seine künstlerische Tätigkeit begann in den 1950er Jahren. Seine Werke sind durch das Interesse an zufälligen Entwicklungsprozessen geprägt. Zentrales Thema in seinem Œuvre ist die Erforschung der Natur, mit der er sich künstlerisch und phänomenologisch auseinandersetzt. Herman de Vries zog 2015 auf der Biennale in Venedig große Aufmerksamkeit auf sich, als er im Niederländischen Pavillon seine Werke präsentierte. Weitere Ausstellungen führten ihn nach Paris, Schweinfurt, Hamburg, Tokio oder Stuttgart.

Das Lindenau-Museum hat den Gerhard-Altenbourg-Preis im Jahr 1998 ins Leben gerufen und verleiht ihn seither alle zwei Jahre an herausragende Künstler der Gegenwart. Die Auszeichnung gilt als die bedeutendste des Freistaats Thüringen und besteht aus einem Preisgeld von 10.000 Euro, die an den Künstler gehen, und 40.000 Euro, die für die Ausstellung und den Katalog verwendet werden. Namensgeber des Preises ist der in Altenburg beheimatete und 1989 verstorbene Zeichner und Grafiker Gerhard Altenbourg, der zu den wichtigsten Nachkriegskünstlern Deutschlands zählt. Der Freistaat Thüringen sowie die Sparkassen-Kulturstiftung Thüringen und die Sparkasse Altenburger Land fördern den Kunstpreis. Zu den bisherigen Trägern der Auszeichnung gehören Pia Fries, Olaf Holzapfel, Micha Ullman oder Carlfriedrich Claus.


14.11.2018

Quelle: Kunstmarkt.com/Robert Seegert

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Paul Citroen, Portrait Heinz Aron, um 1922

Paul Citroen, Portrait Heinz Aron, um 1922

Paul Citroen in Bad Frankenhausen

Das Panorama Museum in Bad Frankenhausen widmet seine aktuelle Ausstellung Paul Citroen. Anlässlich des Bauhaus-Jubiläums 2019 sind 84 Werke aus rund 60 Jahren Schaffenszeit des niederländischen Malers und Fotografen zu sehen. Gemäß seinem Motto „Da ich ein Porträtist bin, steht mir der Mensch vor der Kunst. Ohne die Menschen gäbe es sie nicht“ handelt es sich überwiegend um Bildnisse. Sie zeichnen den Weg von Berlin über Weimar in die Niederlande nach und dokumentieren die künstlerische Entwicklung Citroens über den Expressionismus, die Neue Sachlichkeit bis hin zum Bauhaus. Dabei ziehen sich Selbstporträts wie ein roter Faden durch sein gesamtes Œuvre. Aus den verschiedenen Einflüssen der Kunstrichtungen entwickelte Citroen eine vielfältige Malweise.



Die künstlerische Ausbildung Paul Citroens, 1896 als Sohn holländisch-jüdischer Eltern in Berlin geboren, begann schon 1912 im Studienatelier für Malerei und Plastik von Arthur Lewin-Funcke in Berlin-Charlottenburg. Als er 1918 mit Mitgliedern der Dada-Gruppe Bekanntschaft schloss, fertigte er für sie erste „Klebebilder“ an. So kam er neben dem Expressionismus auch mit der Kunstwelt des Dada in Kontakt. Zwischen 1922 und 1924 studierte Paul Citroen am Weimarer Bauhaus und traf dort auf Johannes Itten oder Paul Klee. Aus jener Zeit stammt beispielsweise das Porträt von Heinz Aron. Es zeichnet sich vor allem durch die expressive grüne und blaue Gesichtsfarbe, aber auch durch den distanzierten Gestus der Neuen Sachlichkeit aus. Im Laufe der 1920er Jahre widmete sich Paul Citroen zunehmend der Fotografie, wie einige Exponate etwa die experimentellen Porträts von Wilma Jeuken von 1930/35 oder Lotti Weiss vor dem Spiegel um 1927 belegen.

Nach einem zeitweiligen Aufenthalt in Paris und Basel zog es den Künstler 1927 nach Amsterdam. Dort gründete er 1933 zusammen mit Charles Roelofsz die „Nieuwe Konstschool“, eine private Kunstakademie, die sich an den Methoden des Bauhauses orientierte. Ab 1935 war er als Lehrer an der Kunstakademie in Den Haag tätig. Während des Zweiten Weltkrieges musste Citroen mit seiner Familie untertauchen und konnte erst nach Kriegsende seine Tätigkeit als Lehrer wieder aufnehmen. Paul Citroen setzte mit seinem dem Bauhaus verpflichteten Schaffen wichtige Impulse für die Kunstentwicklung der Niederlande. Als er 1983 in Wassenaar starb, hinterließ der Maler und Zeichner um die 7.000 Werke.

Die Ausstellung „Paul Citroen. Der Mensch vor der Natur“ läuft bis zum 10. Februar 2019. Das Panorama Museum hat im Winterhalbjahr dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Das Haus bleibt an Heiligabend geschlossen. Der Eintritt kostet 7 Euro, ermäßigt für Schüler und Studenten 6 Euro, für Kinder bis 16 Jahre 3 Euro. Der Katalog zur Ausstellung ist für 23 Euro erhältlich.

Panorama Museum
Am Schlachtberg 9
D-06567 Bad Frankenhausen

Telefon: +49 (0)34671 – 61 921
Telefax: +49 (0)34671 – 61 920


13.11.2018

Quelle: Kunstmarkt.com/Robert Seegert

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