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Ruinen des Parthenon, 1877 / Carl Friedrich Heinrich Werner

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36 Quadrate über gelb, zweimal vier Quadrate über grün, 36 Quadrate über blau, 1974 / Heinz Kreutz

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Ralph Gleis

Ralph Gleis wird die Alte Nationalgalerie in Berlin leiten

Ralph Gleis leitet die Alte Nationalgalerie in Berlin

Ralph Gleis wird der neue Leiter der Alten Nationalgalerie in Berlin. Der 43jährige Kunsthistoriker folgt Philipp Demandt nach, der im vergangenen Jahr als Direktor zum Städel Museum nach Frankfurt am Main gewechselt ist. Gleis, der vom Wien Museum kommt, soll seine neue Aufgabe bei den Staatlichen Museen zu Berlin am 1. Mai antreten. „Wir freuen uns sehr, mit Ralph Gleis einen Leiter für die Alte Nationalgalerie mit hervorragenden Fachkenntnissen und einschlägigen Erfahrungen im Museumsbetrieb in unserem Team begrüßen zu dürfen“, so Udo Kittelmann, Direktor der Nationalgalerie. „Mit seinem Forschungsschwerpunkt in politischer Ikonographie wird Ralph Gleis in seiner Arbeit mit den Beständen des 19. Jahrhunderts aus der Sammlung der Nationalgalerie eine wichtige Perspektive für die zukünftige Ausrichtung der Alten Nationalgalerie eröffnen.“



Ralph Gleis wurde 1973 in Münster geboren und studierte Kunstgeschichte, Geschichte und Soziologie an der Westfälischen Wilhelms-Universität seiner Heimatstadt, der Università di Bologna und der Universität zu Köln, wo er im Fach Kunstgeschichte mit der Dissertation „Das moderne Historienbild. Anton Romako und die Historienmalerei im 19. Jahrhundert“ promoviert wurde. Dann folgten von 2006 bis 2009 berufliche Stationen am Deutschen Historischen Museum in Berlin, am Königlichen Museum der Schönen Künste in Antwerpen sowie am Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland in Bonn. Hier gehöre er zum Kuratorenteam der Ausstellung „Bilder im Kopf“ zur visuellen Strategie in der politischen Kommunikation. Seit 2009 ist Gleis als Kurator in der Abteilung Kunst des Wien Museums tätig. Dort verantwortete er unter anderem Ausstellungen zum Biedermeier, dem Malerfürsten Hans Makart, den Wiener Modernen Otto Rudolf Schatz und Carry Hauser sowie zu kulturhistorischen Phänomenen wie der Weltausstellung und der Gründerzeit. Zuletzt fungierte er auch als Projektleiter der neuen Dauerausstellung für den geplanten Umbau des Museums.


23.02.2017

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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in der Ausstellung „Marina Rosenfeld. Deathstar“

in der Ausstellung „Marina Rosenfeld. Deathstar“

Marina Rosenfeld in Frankfurt

Mit der Schau „Deathstar“ widmet der Portikus in Frankfurt der Künstlerin und Komponistin Marina Rosenfeld die erste Einzelausstellung in Deutschland. Seit 1990 arbeitet die 1968 geborene Amerikanerin, die in New York lebt und arbeitet, an Sound-Arbeiten, Installationen und Performances, die die Resonanz und die Architektur großer Räume thematisieren. Sie wandelt dabei auf dem Grat zwischen musikalischer Komposition und Darbietung, wobei ihre Kunstwerke auch Zeichnung und Notation beinhalten.



Rosenfelds „Deathstar“, zu Deutsch „Todesstern“, bezieht sich auf ein nicht realisiertes Forschungsprojekt des Sound-Labors AT&T aus den späten 1990er Jahren. Marina Rosenfeld greift die Idee der Umgebungsaufnahme auf, mit der das Klangerlebnis durch Mikrofone wahrnehmbar werden sollte. Die Künstlerin nutzt den Ausstellungsraum des Portikus sowohl zur Aufnahme, wie auch zur Wiedergabe. Damit entsteht eine akustische Umgebung, in der die Erzeugung und Verbreitung von Audio-Daten verschiedenen Verzögerungen und der natürlichen Verzerrung durch die Architektur unterworfen ist. Das Element des Unbestimmten tritt aus dem technischen Problem hervor, die komplexen Signalmengen zu verarbeiten, die kontinuierlich über diverse Richtmikrofone, eine Audio-Schnittstelle und vier Lautsprecher erfasst und wiedergegeben werden. So wird der Portikus mit „Deathstar“ zu einer Art Echokammer, die auch den Zufall inkorporiert.

In einem finalen Schritt wird Marina Rosenfeld das aufgenommene und wiedergegebene Klangerlebnis in Noten niederschreiben, so dass es lesbar wird. Am 31. März wird Pianist Marino Formenti die bis dahin im Rahmen der Ausstellung gesammelten Notationen aufführen. Laut Mitteilung des Museums ist „Klang weder Abstraktion noch Mittel zum Zweck, sondern vielmehr eine Voraussetzung für die Entstehung von Musik“.

Die Ausstellung „Marina Rosenfeld. Deathstar“ läuft bis zum 16. April. Der Portikus hat täglich außer montags von 11 bis 18 Uhr, mittwochs zusätzlich bis 20 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Portikus
Alte Brücke 2 – Maininsel
D-60594 Frankfurt am Main

Telefon: +49 (0)69 – 962 44 540
Telefax: +49 (0)69 – 962 44 54 24


23.02.2017

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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Maria und Fritz Koenig

Maria und Fritz Koenig 1972 vor der „Große Kugelkaryatide“ in New York

Fritz Koenig gestorben

Fritz Koenig ist tot. Der Bilderhauer und Grafiker starb gestern Abend in seinem Landsitz Ganslberg in Altdorf bei Landshut. Er wurde 92 Jahre alt. Zur Welt kam Koenig am 20. Juni 1924 in Würzburg. Schon 1930 zog seine Familie nach Landshut. Nach Kriegsdienst und Kriegsgefangenschaft studierte er von 1946 bis 1952 an der Kunstakademie München Bildhauerei bei Anton Hiller. 1957 war er Stipendiat der Villa Massimo in Rom und erhielt den Kunstpreis der Böttcherstraße in Bremen. Schon ein Jahr später nahm Koenig das erste Mal an der Biennale in Venedig teil. Seit 1961 lebte er auf seinem Anwesen in Ganslberg, wo er neben dem Wohnhaus sein Atelier und ein Gestüt mit Vollblutarabern unterhielt. Hier schuf er fast alle großen Werke, etwa seine „Kugelkaryatide N.Y.“, die 1972 zu Füßen des World Trade Centers in New York aufgestellt wurde. Den 11. September 2001 hat sie beschädigt überstanden und ist mit dem Symbolgehalt des Überlebens und der Hoffnung geborgen worden. Ihren endgültigen Standort hat die Kugelkaryatide als Mahnmal 130 Meter von der alten Stelle entfernt im Battery Park gefunden.



Fritz Koenig arbeitete bevorzugt in Bronze, aber auch Skulpturen aus Stein, Gold oder Silber finden sich in seinem Schaffen. Auch wenn seine Plastiken oft abstrakt und wie die „Kleine Säulenkaryatide“ von 1968 oder die „Kugelkopfsäule“ von 1971 aus geometrischen Grundformen komponiert sind, finden sich doch auch immer wieder Bezüge zum Menschen und zu den von ihm geliebten Pferden in seinem Werk. Seine Auseinandersetzung mit der kreatürlichen Existenz zwischen Geburt und Tod, zwischen Organischem und Geometrischem, zwischen Figuration und Abstraktion führte zu zahlreichen Auftragsarbeiten, etwa für die Gedenkkirche Maria Regina Martyrum in Berlin-Plötzensee, den Würzburger Dom, die Versöhnungskirche auf dem Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers Dachau, das Mahnmal der Bundesrepublik Deutschland in Mauthausen oder das Denkmal für die Opfer des Olympiaattentats von 1972.

Die Jahre um 1960 waren für Fritz Koenig die Zeit seiner internationalen Anerkennung. Seine erste Einzelausstellung hatte er 1959 in der Galerie Günther Franke in München. Im selben Jahr lud ihn Arnold Bode zur Documenta II nach Kassel ein. Die erste Ausstellung seiner Arbeiten in den USA fand 1961 in der Galerie von George Staempfli in New York statt. Er ebnete dem Bildhauer dadurch den Weg in renommierte amerikanische Museen wie dem MoMA. 1964 nahm Koenig dann ein zweites Mal an der Documenta und der Biennale in Venedig teil und wurde als Professor an die Technische Hochschule in München berufen. Unter seiner Leitung befasste sich der Lehrstuhl für Plastisches Gestalten bis zur seiner Emeritierung 1992 sowohl mit funktionsgebundenen wie mit freien bildnerischen Themen. 1993 vermachte er sein Vermögen und das seiner 2010 verstorbenen Frau Maria in der Form einer Stiftung der Stadt Landshut, die 1998 das Skulpturenmuseum im „Hofberg“ eröffnete. Hier ist seither das Werk Fritz Koenigs zu sehen. Es umfasst sein plastisches und grafisches Schaffen, eine bedeutende Kollektion afrikanischer Kunst und weitere kunsthistorische und volkskundliche Sammlungskomplexe.


23.02.2017

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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News vom 23.02.2017

Ralph Gleis leitet die Alte Nationalgalerie in Berlin

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Marina Rosenfeld in Frankfurt

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Fritz Koenig gestorben

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