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Am 19.09.2016 Jugendstil und angewandte Kunst des 20. Jahrhunderts - 190916

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Orientalische Tänzerin, 1912 / Walter Schnackenberg

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Aufruf zur Studienteilnahme: „Name your own price“ beim Kunstkauf

Die Welt des Kunstmarktes ist ein undurchdringliches Dickicht, das die Brüsseler Masterstudentin Claire Bouillet näher beleuchten will. Die Studentin an der Katholischen Universität Leuven am Campus in Brüssel untersucht in ihrer Masterarbeit „Name-Your-Own-Price for Fine Art: An exploration of factors influencing the buyers price in the primary market for paintings“ diverse Faktoren, die sich in einer partizipativen Preissituation auf den Kunstpreis auswirken. Dafür sucht sie bis zum 10. Juli noch 100 interessierte Sammler zeitgenössischer junger Kunst, die an ihrer Umfrage teilnehmen.



Partizipative Preise bedeuten, dass der Käufer die Höhe selbst festlegt, wie es etwa bei Auktionen üblich ist. Für ihre Forschungsarbeit simuliert Claire Bouillet eine „Name-Your-Own-Price-Situation“, wobei die Teilnehmer der Studie aufgefordert werden, durch ein Gebot ein Kunstwerk zu ersteigern.

Solche Studien liegen bereits für Elektronikartikel oder die Tourismusbranche vor. Claire Bouillet, die mit der Studie den „Master in International Business Economics and Management“ anstrebt, will nun die Lanze für den Kunstmarkt brechen. Aus den gesammelten Daten hofft die junge Forscherin erste Empfehlungen geben zu können, wie Institutionen des primären Kunstmarktes, etwa Galerien, diese vom Käufer kontrollierten Preismechanismen für sich nutzen können. Die gesammelten Daten werden nur für die Studienzwecke erhoben, vertraulich behandelt und nicht an Dritte weiter gegeben.

Der Onlinefragebogen ist unter folgender Adresse abrufbar:


Infos: https://odisee.qualtrics.com/SE/?SID=SV_bEMldfoH1sX1JQN


28.06.2016

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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Ben Patterson

Ben Patterson bei seiner Performance im Jahr 2012

Ben Patterson gestorben

Ben Patterson ist tot. Der Fluxus-Künstler starb am vergangenen Samstag in seiner Wohnung in Wiesbaden. Er wurde 82 Jahre alt. Das teilte der Nassauische Kunstverein Wiesbaden heute mit. Der Künstler und Musiker gilt als Mitbegründer der Fluxus-Bewegung in den 1960er Jahren. Geboren 1934 in Pittsburgh studierte Patterson von 1952 bis 1960 Musik an Universität von Michigan. Sein Interesse an experimenteller elektronischer führte ihn dann nach Köln, um sich bei Karlheinz Stockhausen weiterzubilden. Hier traf er auf Nam June Paik und John Cage, und Cage lud Ben Patterson spontan zur Teilnahme am Contre Festival im Atelier von Mary Bauermeister, der späteren Lebensgefährtin von Stockhausen ein. Von da an betrat Patterson neue Wege des Musikmachens gemeinsam mit Emmett Williams, Daniel Spoerri sowie Nam June Paik, John Cage und anderen Avantgardisten der Zeit.



Patterson und George Maciunas nahmen im Frühjahr 1962 beim „Kleinen Sommerfest – Après John Cage“ in der Galerie Parnass in Wuppertal teil. Dieser Auftritt ging als erste Fluxus-Performance in Europa in die Kunstgeschichte ein und hatte zur Folge, dass Patterson und Maciunas die „Internationalen Festspiele Neuester Musik“, das erste Fluxus-Festival, 1962 im Städtischen Museum Wiesbaden durchführten. Ben Patterson war in den folgenden Jahrzehnten als Kulturmanager in den USA und Europa tätig, engagierte sich in der Bürgerrechtsbewegung, eröffnete sein eigenes Plattenlabel und war Honorarprofessor am Staten Island Community College der University of New York. 1983 nahm er an der Biennale von São Paulo teil und betrat damit wieder verstärkt die Kunstbühne. 1988 zog er in seine Wahlheimat Wiesbaden. Aus Anlass der Aktionen zu 50 Jahre Fluxus ehrte der Kunstverein Wiesbaden 2012 Patterson mit einer großen Retrospektive.


28.06.2016

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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Fritz Mackensen in Bremen

Zu Ehren des 150. Geburtstages von Fritz Mackensen widmet ihm das Overbeck-Museum in Bremen eine Ausstellung. Die mehr als 70 Exponate stammen aus allen Schaffensperioden des Malers. Sie illustrieren einerseits seine künstlerischen Leistungen, andererseits verdeutlichen die späteren Bilder die biografischen und ideologischen Verwerfungen im Leben von Fritz Mackensen.



1866 in niedersächsischen Greene geboren, reiste Mackensen bereits seit 1884 als Kunststudent nach Worpswede, um dort zu malen. 1889 folgten ihm in die Ortschaft mitten im Teufelsmoor Hans am Ende sowie Otto Modersohn und 1893/94 Fritz Overbeck und Heinrich Vogeler. Fritz Mackensen, der zunächst an der Düsseldorfer und vier Jahre später 1888/89 an der Münchner Kunstakademie studierte, gilt somit als der Gründer der Worpsweder Künstlerkolonie und als einer ihrer erfolgreichsten Vertreter. Wie auch seine Düsseldorfer Studienkollegen Modersohn und Overbeck wandte er sich der Freilichtmalerei zu, die als moderne Strömung aus Frankreich kam. Weitere Anreize waren der weite Horizont im Moor, die außergewöhnlichen Lichtverhältnisse und die raue, malerisch noch unerschlossenen Landschaft.

Mehrere Medaillen und Preise unterstützten Fritz Mackensens Ruhm. Nach dem Ersten Weltkrieg wendete sich aber das Blatt, da er den Anschluss an die Avantgarde verlor. Die Zahl seiner Aufträge verringerte sich zunehmend, und er verarmte. Mackensen gehört zu den umstrittenen Künstlern, da er sich früh in der deutschnationalen Vereinigungen engagierte; 1937 trat er mit 71 Jahren in die NSDAP ein. 1942 hielt er sich als Major der Propaganda-Ersatzabteilung im besetzten Nordfrankreich auf, wo er See- und Strandbilder malte. Seine ideologische Prägung spiegelt sich auch in seiner Kunst dieser Zeit wider. Nach dem Zweiten Weltkrieg stellte sich Erfolg aus seiner frühen Schaffenszeit für Mackensen nicht wieder ein, und er starb verarmt 1953 in Worpswede.

Die Ausstellung „Fritz Mackensen – Der umstrittene Erfinder Worpswedes“ ist bis zum 16. Oktober zu sehen. Das Overbeck-Museum Haus hat täglich außer montags von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 4 Euro, ermäßigt 3 Euro.

Overbeck-Museum
Alte Hafenstraße 30
D-28757 Bremen

Telefon: +49 (0)421 – 663 665
Telefax: +49 (0)421 – 247 61 47


28.06.2016

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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News vom 28.06.2016

Aufruf zur Studienteilnahme: „Name your own price“ beim Kunstkauf

Ben Patterson gestorben

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Fritz Mackensen in Bremen

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