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Caspar Wolf, Unterer Grindelwaldgletscher, Lütschine und Mettenberg

Caspar Wolf, Unterer Grindelwaldgletscher, Lütschine und Mettenberg

Caspar Wolf in Basel

Mit „Caspar Wolf und die ästhetische Eroberung der Natur“ präsentiert das Kunstmuseum Basel einen der ersten Maler, die auf ausgedehnten Streifzügen die noch weitgehend unerschlossene Alpenwelt als künstlerisches Sujet eroberten. Erst im Laufe des 18ten Jahrhunderts begann man, schroffe Gebirgszüge als erhaben und ästhetische reizvoll zu empfinden. Der Schweizer Landschaftsmaler Caspar Wolf (1735-1783) ist daher mit seinen radikalen Formulierungen zu tosenden Wildbächen, riesigen Felsbrocken und bizarren Gletscherformationen weit jenseits barocker Idylle einer der bedeutendsten Vorreiter der europäischen Romantik, während in seinen Werken gleichzeitig der Geist der Aufklärung spürbar ist. In Basel werden 126 Arbeiten von Caspar Wolf und seinen Zeitgenossen sowie eine Auswahl von aktuellen Fotos der Entstehungsorte gezeigt.



In Zusammenarbeit mit dem Berner Verleger Abraham Wagner, der eine enzyklopädische Publikation über die Alpenlandschaft der Schweiz plante schuf Caspar Wolf in den Jahren von 1773 bis 1779 eine umfassende Bildserie über die Schweizer Bergwelt. Die Motive, die Wagner dafür vorschwebten, lagen in den bis dato kaum betretenen und nur schwer erreichbaren Hochgebirgsregionen und sollten dem Betrachter eine neue Vision der Alpen von bis dahin nicht gekannter Präzision und Eindrücklichkeit bieten. Im Atelier komponierte Wolf dafür aus direkt vor Ort angefertigten Naturstudien an die 200 imposante Gemälde, die spontane Beobachtung mit höchst kunstvoller Formgebung vereinen. Seine Bilder lassen sich weder der damals populären Vedutenmalerei zuordnen, noch handelt es sich um Darstellungen mit explizit dokumentarischem Anspruch. Letztlich thematisieren sie das Verhältnis der sinnlichen Wahrnehmung der Berge zu einem Begriff von Berg.

Die Ausstellung „Caspar Wolf und die ästhetische Eroberung der Natur“ ist bis zum 1. Februar 2015 zu sehen. Das Kunstmuseum Basel hat täglich außer montags von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 15 Franken, ermäßigt 8 Franken.

Kunstmuseum Basel
St. Alban-Graben 16
CH-4010 Basel

Telefon: +41 (0)61 – 206 62 62
Telefax: +41 (0)61 – 206 62 52


22.10.2014

Quelle: Kunstgmarkt.com/Kira Graser

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Chris Fitzpatrick

Chris Fitzpatrick leitet den Kunstverein München

Chris Fitzpatrick wird neuer Direktor des Kunstvereins München

Der Kunstverein München hat einen neuen Direktor. Der Vorstand wählte Chris Fitzpatrick zum Nachfolger Bart van der Heides, der die internationale und interdisziplinäre Ausrichtung des Kunstvereins erweiterte und sich nach fünf Jahren mit einer Ausstellung zum walisischen Künstler James Richards verabschiedet. Wie der Verein heute mitteilte, soll der 1978 in New York geborene Fitzpatrick sein Amt zum 1. Januar 2015 antreten. Der Amerikaner erklärte, dass er an der Arbeit seiner Vorgänger anknüpfen will, die den Kunstverein als Ort eines experimentellen Programms etablierten. Er will nur kleine Änderungen einführen, so zum Beispiel die Räume anders nutzen und vier Mal im Jahr einen Reader veröffentlichen.



Der Kunstverein München hob vor allem die ungewöhnlichen Ausstellungsformate hervor, mit denen sich Fitzpatrick einen Namen gemacht hat. Seine Wahl begründete er mit den Worten: „Sein kuratorischer Ansatz ist stark an der jeweiligen künstlerischen Position orientiert, wie Ausstellungen mit Nina Beier, Bruce Conner, Mark Dion, Paul Elliman, Jos de Gruyter & Harald Thys, João Maria Gusmão & Pedro Paiva, Angie Keefer, Rosalind Nashashibi, Iza Tarasewicz und anderen verdeutlichen.“

Chris Fitzpatrick beendete 2009 sein Studium am California College of the Arts mit dem Master. Er veröffentlichte Artikel zur zeitgenössischen Kunst in mehreren Zeitschriften und Büchern, etwa im Spike Art Quaterly, Nero, L’Uomo Vogue oder Federal Cura. Seit 2012 leitet er Objektif Exhibitions, eine gemeinnützige Institution für zeitgenössischer Kunst in Antwerpen.


22.10.2014

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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Yann Mingard, Svalbard Global Seed Vault, Weltsaatgutbank auf Spitzbergen, Norwegen, 2009

Yann Mingard, Svalbard Global Seed Vault, Weltsaatgutbank auf Spitzbergen, Norwegen, 2009

Yann Mingards „Deposit“ im Folkwang Museum

In der Ausstellung „Deposit“ präsentiert das Folkwang Museum in Essen die biopolitischen Überlegungen des Schweizers Yann Mingard. Der junge Fotograf bewegt sich an der Schnittstelle zwischen Natur und Hochtechnologie und stellt die Frage, welche Techniken der Mensch nutzt, um das Leben in all seinen Formen zu verbessern, zu verändern aber auch zu bewahren und zu speichern. Hierbei sind seine fotografischen Recherchen in vier Kapitel unterteilt: Pflanzen, Tiere, Mensch und Daten. Die finale Frage aber bleibt bestehen: Welchem Zweck dienen diese Veränderungen, Archivierung und Speicherung?



Die moderne säkulare Gesellschafft sammelt mit einem quasi religiösen Eifer Daten, wie DNA, Sperma, Pflanzensamen und digitale Informationen. Mingard suchte hierfür 21 meist unterirdische Forschungsstätten und Bunker auf, die sich dieser Sammeltätigkeit widmen. In seinen Fotos tritt das eigentliche Thema indirekt hervor; so zeigt „Französisches Pferde- und Reit-Institut Landivisiau, Frankreich“ von 2011 ein eigentümliches und an ein Wrackteil erinnerndes Konstrukt in einer leeren Halle. Erst die Erläuterung zum Gezeigten erklärt die Funktion dieser Stuten-Attrappe, die zur Gewinnung von den Samen der Hengste dient. Im Foto „Behälter für Kryokonservierung. Institut für die Optimierung tropischer Pflanzen, Katholische Universität Leuven, Belgien“ von 2010 lenkt Mingard den Blick auf einen metallischen Behälter, aus dem ein weißer Eisnebel aufsteigt.

Seine Bilder weisen auf die unterschiedlichen industriellen und Forschungsinteressen hin, die mit der Klassifizierung der Arten in der Moderne ihren Anfang fanden. Dabei zeigt Mingard nicht die Objekte der Sammeltätigkeit, sondern ihr Umfeld, oftmals auch Leerraum, und geht damit über einen dokumentarischen Ansatz hinaus. Da die Fotografie ein beliebtes Medium zur Erfassung von Fakten war, stellt das Folkwang Museum den Bildern Mingards mehr als 20 Abzüge neusachlicher Fotografie der 1920er und 1930er Jahre aus dem Museumbestand gegenüber.

Die Ausstellung „Yann Mingard – Deposit. Was war einmal Leben. Oder von unserem Wunsch, unsterblich zu sein. Fotografien zu einer höchst aktuellen, biopolitischen Debatte“ läuft bis zum 18. Januar 2015 und entstand in Kooperation mit dem Fotomuseum Winterthur. Das Museum Folkwang hat täglich außer montags von 10 bis 18 Uhr, freitags zusätzlich bis 22:30 Uhr geöffnet. An Heiligabend und Silvester bleibt das Museum geschlossen. Ein Katalog zur Ausstellung liegt vor.

Museum Folkwang
Museumsplatz 1
D-45128 Essen

Telefon: +49 (0)201 – 88 45 301
Telefax: +49 (0)201 – 88 45 330


22.10.2014

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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News vom 22.10.2014

Caspar Wolf in Basel

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