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Ruinen des Parthenon, 1877 / Carl Friedrich Heinrich Werner

Ruinen des Parthenon, 1877 / Carl Friedrich Heinrich Werner
© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


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36 Quadrate über gelb, zweimal vier Quadrate über grün, 36 Quadrate über blau, 1974 / Heinz Kreutz

36 Quadrate über gelb, zweimal vier Quadrate über grün, 36 Quadrate über blau, 1974 / Heinz Kreutz
© Kunsthandel Michael Draheim - Wiesbaden


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Stillleben mit Katze / César Klein

Stillleben mit Katze / César Klein
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Maria Lassnig Preis für Cathy Wilkes

Die 1966 in Belfast geborene Cathy Wilkes erhält den ersten Maria Lassnig Preis. Die Künstlerin darf sich über 50.000 Euro sowie eine Ausstellung am MoMA PS1 in New York freuen, dem diesjährigen institutionellen Partner der neuen Auszeichnung. In der Begründung schreibt Peter Eleey, Jurymitglied und Chefkurator des MoMA PS1: „Seit Beginn ihrer Karriere in den 1990er Jahren hat Wilkes skulpturale Tableaus geschaffen, die sich mit dem Lauf des Lebens beschäftigen. Durch die Verwendung von alltäglichen Produkten und Restmaterialien aus ihrem Haushalt stellen die Installationen von Wilkes eine Verbindung zwischen Banalitäten unserer täglichen Existenz und Archetypen wie Geburt, Ehe, Kindererziehung und des Todes her. Diese Kombination aus Persönlichem und Universellem führt zu einer Meditation im Herzen ihrer Arbeit, in der Wilkes’ Kunst Einfühlungsvermögen und tief empfundene subjektive Erlebnisse enthüllt, um über sich selbst hinauszuwachsen und gleichzeitig die grundsätzlich private Natur der Kunst beizubehalten.“ Dem fügt Eleey noch hinzu: „Durch die Darstellung ihrer inneren und privaten Welten erinnert Wilkes an Maria Lassnigs Methode der Body Awareness, mit der Lassnig körperliche Empfindungen von Innen heraus darzustellen versuchte.“



Cathy Wilkes studierte Kunst von 1985 bis 1988 an der Glasgow School of Art und von 1991 bis 1992 an der University of Ulster in Belfast. Vier Jahre nach ihrem Abschluss war sie bis 2000 Tutorin für Bildhauerei am Duncan of Jordanstone College of Art and Design der University of Dundee in Schottland. Wilkes lebt und arbeitet in Glasgow. 2005 bespielte sie den Schottischen Pavillon der Biennale in Venedig und stellte unter anderem im Kunsthaus Bregenz, im Migros Museum für Gegenwartskunst in Zürich, im Carnegie Museum of Art in Pittsburgh und im Münchner Kunstverein aus.

Die Wiener Maria Lassnig Stiftung vergibt ihren neuen Kunstpreis nun alle zwei Jahre an Künstler, die in der Mitte ihrer Karriere stehen. Maria Lassnig hatte eine derartige Ehrung angedacht, da sie selbst erst spät als Künstlerin Anerkennung fand. Die Jury bestand aus Peter Eleey, Peter Pakesch, Vorsitzender der Maria Lassnig Stiftung, Matthias Mühling und Hans-Ulrich Obrist, beide in der Stiftung engagiert, Laura Hoptman, Kuratorin für Malerei und Bildhauerei am MoMA, Sheikha Hoor Al-Qasimi, Präsidentin der Sharjah Art Foundation, sowie die New Yorker Künstlerin Zoe Leonard.


16.01.2017

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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Tristram Hunt

Tristram Hunt wird das Victoria and Albert Museum leiten

Tristram Hunt wird neuer Direktor des Victoria and Albert Museum

Der Historiker, Journalist und Labour-Abgeordnete Tristram Hunt wird neuer Direktor des Victoria and Albert Museum. Er wird Nachfolger des deutschen Museumsmanagers Martin Roth, der seit September 2011 die Londoner Institution leitete und die Führung im Herbst 2016 aufgrund des Brexit-Votums niederlegte.



Der 42jährige Tristram Hunt, der der Öffentlichkeit durch seine Radio- und Fernsehsendungen bekannt ist und für die Museumsstelle sein Mandat im Parlament niederlegt, studierte Geschichte am Trinity College in Cambridge und an der Univeristy of Chicago. An das Kings College seiner britischen Alma Mater kehrte er als Associate Fellow zurück. 2000 wurde er in Cambridge promoviert und arbeitete unter anderem für die BBC. Tristram Hunt ist ein Experte des 18. und 19. Jahrhundert mit einem Schwerpunkt in der viktorianischen Stadtgeschichte. Er publizierte unter anderem Schriften zum Englischen Bürgerkrieg (1642-1649) und jüngst „Ten Cities That Made an Empire“. Hunt unterrichtet zudem moderne britische Geschichte an der Queen Mary University in London. Des Weiteren ist er ein Fellow der Royal History Society, Mitbegründer des Stoke-on-Trent Literary Festival und ehemals ein Trustee des Heritage Lottery Fund und des National Heritage Memorial Fund. Hunt setzt sich seit langem für die Labour-Partei ein und nimmt seit 2010 einen Sitz im Parlament für den Wahlkreis Stoke-on-Trent wahr.

In einem Interview mit dem Deutschlandfunk beschrieb Martin Roth, der der erste ausländischen Direktor des Victoria and Albert Museum war, den Brexit als eine persönliche Niederlage. Hierbei kritisierte er auch seine Kollegen: „Es ist erbärmlich, was die Kunst- und Kulturwelt gegen die politischen und gesellschaftlichen Bedrohungen unternimmt. Man schaut zu und befasst sich mit sich selber.“ Roths Leitung war von mehreren Erfolgen gekrönt, etwa durch die Ausstellungen zu David Bowie oder Alexander McQueen.


16.01.2017

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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Efthymios Makis Warlamis

Efthymios Makis Warlamis gestorben

Efthymios Makis Warlamis gestorben

Der griechisch-österreichische Architekt, Künstler und Designer Efthymios Makis Warlamis ist tot. Er starb nach langer Krankheit mit 74 Jahren am 27. Dezember 2016. Der 1942 im makedonischen Veria geborene Warlamis studierte an der Hochschule für angewandte Kunst in Wien, wo er zwischen 1974 und 1981 in der Abteilung für Architektur lehrte. Gemeinsam mit Friedensreich Hundertwasser leitete er 1988 die Meisterklasse für experimentelle Architektur „Für ein natur- und menschengerechteres Bauen“ an der internationalen Salzburger Sommerakademie. Weitere Kooperationen verbanden ihn mit Karl Schwanzer und Norbert Schlesinger.



Neben seiner Grundausbildung zum Architekten war Efthymios Makis Warlamis auch als Bildhauer, Maler, Designer und Schriftsteller tätig. Er entwickelte Möbel- und Skulpturprogramme in seiner „New Age Philosophie“. In seiner realistischen figurativen Malerei wie auch der Architektur wandte er sich gerne religiösen Inhalten zu, etwa in mehreren Bildzyklen dem Thema „Christus Heute“. Gemeinsam mit seiner Frau Heide Warlamis gründete er 1992 das „Internationale Zentrum für Kunst und Design I.DE.A“ in Schrems und eröffnete 2009 das daran anschließende Kunstmuseum Waldviertel. 1995 initiierte er die „World Ecological Academy of Santorini“.

Die Werke von Efthymios Makis Warlamis sind unter anderen in der Graphischen Sammlung der Albertina und dem Museum Moderner Kunst in Wien, dem Deutschen Architekturmuseum in Frankfurt und der Sammlung des Landes Niederösterreich vertreten. Warlamis wurde 2009 mit dem Goldenen Ehrenzeichen für Verdienste um das Land Niederösterreich und 2010 mit dem Österreichischen Ehrenkreuzes für Wissenschaft und Kunst ausgezeichnet.

Im Nachruf des Kunstmuseums Waldviertel heißt es: „Für Warlamis war die Kunst ein Medium, das alle Bereiche des Lebens durchdringt, gestaltet und erneuert. Der Universalkünstler hat stets für die Gemeinschaft gelebt und gearbeitet und seine Kunst eingesetzt für die Kommunikation und Verständigung, für den Dialog zwischen den Kulturen und zwischen den Generationen. Ein besonderes Anliegen war ihm stets die Förderung von Kindern und Jugendlichen.“


16.01.2017

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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News vom 16.01.2017

Maria Lassnig Preis für Cathy Wilkes

Tristram Hunt wird neuer Direktor des Victoria and Albert Museum

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Efthymios Makis Warlamis gestorben

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