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Jasper Morrison, Thinking Man’s Chair, 1986

Jasper Morrison, Thinking Man’s Chair, 1986

Jasper Morrison im Berliner Bauhaus-Archiv

Das Bauhaus-Archiv in Berlin präsentiert ab heute die erste Werkschau des britischen Designers Jasper Morrison in Deutschland. Die chronologisch geordneten Werke des Briten geben einen Überblick über seine Entwicklung in den vergangenen 35 Jahren. Im Fokus seiner Entwürfe steht nicht die Form als solche, sondern vielmehr der auf Funktion und Zweckmäßigkeit basierende Entstehungsprozess des Gegenstandes. Zum besseren Verständnis sind seine Arbeiten teilweise mit Kommentaren und Entwurfszeichnungen ergänzt.



Ganz gleich, ob es sich um Möbel, Geschirrserien, Leuchten, Uhren, Handys oder eine Straßenbahn für die Stadt Hannover handelt, der renommierte Brite Jasper Morrison gestaltet die unterschiedlichsten Alltagsobjekte. „Im Gestaltungsprozess setzt sich Jasper Morrison intensiv mit bereits Vorhandenem auseinander, um dadurch zu neuen Lösungen zu gelangen“, so Annemarie Jaeggi, Direktorin des Bauhaus-Archivs. Wie stark seine Designs im Alltag angenommen werden, zeigt hierbei seine Arbeit mit bekannten Firmen wie Cappellini und Alessi, die unter anderem seinem „Thinking Man’s Chair“ von 1986 beziehungsweise den „Op-La Table“ von 1998 produzierten.

Die Ausstellung „Jasper Morrison. Thingness“ läuft vom 22. März bis zum 23. Oktober. Das Bauhaus-Archiv hat täglich außer dienstags von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt samstags bis montags 7 Euro, ermäßigt 4 Euro, und mittwochs bis freitags 6 Euro, ermäßigt 3 Euro.

Bauhaus-Archiv – Museum für Gestaltung
Klingelhöferstraße 14
D-10785 Berlin

Telefon: +49 (0)30 – 25 40 02 0
Telefax: +49 (0)30 – 25 40 02 10


22.03.2017

Quelle: Kunstmarkt.com/Annemarie Knatz

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Allan Kaprow, George Washington Bridge, 1955

Allan Kaprow, George Washington Bridge, 1955

Allan Kaprow als Maler in Esslingen

Die Villa Merkel widmet sich in ihrer aktuellen Ausstellung dem frühen Schaffen Allan Kaprows. Der 1927 in Atlantic City geborene Amerikaner ist besonders für seine Aktionskunst bekannt. Mit seinen großen, wandelbaren Installationen aus Fässern, Eisblöcken und Autoreifen prägte er Ende der 1950er Jahre in New York unter anderem den Begriff des Happenings. In Esslingen werden nun jedoch die zwischen 1946 und 1957 entstandenen, malerischen Frühwerke des Künstlers gezeigt. So sind sogar Arbeiten ausgestellt, die bisher noch nicht zu sehen waren.



Allan Kaprow begann seine Karriere als Maler. Er studierte unter Hans Hofmann, dem Kunsthistoriker Meyer Schapiro sowie dem Komponisten John Cage. Sein Studium spricht bereits für die Grenzgänge zwischen Malerei, Objekt, Installation und Performance, die in seinen späteren Happenings charakteristisch für sein Œuvre werden sollten. So war es Kaprow von Beginn an wichtig, seine Actioncollagen nicht nur – im Sinne Jackson Pollocks – mit Fokus auf das Handeln so schnell wie möglich zu produzieren, sondern gleichzeitig auch musikalische Strukturen farblich umzusetzen.

Die Ausstellung „Allan Kaprow – Malerei 1946-1957, eine Werkschau“ ist bis zum 28. Mai zu sehen. Die Villa Merkel hat täglich außer montags von 11 bis 18 Uhr, dienstags zusätzlich bis 20 Uhr geöffnet. Der reguläre Eintritt beträgt 4 Euro, ermäßigt 2,50 Euro.

Villa Merkel – Galerien der Stadt Esslingen am Neckar
Pulverwiesen 25
D-73728 Esslingen am Neckar

Telefon: +49 (0)711 – 3512 2640
Telefax: +49 (0)711 – 3512 2903


22.03.2017

Quelle: Kunstmarkt.com/Annemarie Knatz

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Jugendstilfliesen aus der Schenkung Inge Niemöller

Jugendstilfliesen aus der Schenkung Inge Niemöller

Darmstädter Mathildenhöhe zeigt Ornamente im Quadrat

Um 1900 überschwemmte ein neues Ausschmückungselement die zahlreichen Neubauten jener Epoche: Die Fliese. Handlich, 15 mal 15 Zentimeter groß, hygienisch, pflegeleicht, überall verwendbar und enorm dekorativ präsentieren deren Muster und Motive aus fließenden Linien ein adrettes Stück Kunstgeschichte zwischen Konsumgut und Ornamentträger. Das Darmstädter Institut Mathildenhöhe zeigt derzeit aus seinem rund 750 Stücke umfassenden Fundus eine Auswahl von 200 Fliesen unter dem Titel „Ornament im Quadrat“. Im Fokus stehen dabei Exemplare aus der Sammlung der Bibliothekarin und Jugendstilliebhaberin Inge Niemöller (1928-2015). Die Nichte des bekannten Theologen Martin Niemöller trug während ihrer 20jährigen Berufstätigkeit in London einen Fundus von 700 britischen Jugendstilfliesen zusammen, von denen sie testamentarisch 600 dem Institut Mathildenhöhe vermachte. Daneben versammelt die Ausstellung Exemplare von Mitgliedern der Darmstädter Künstlerkolonie, von Joseph Maria Olbrich, Peter Behrens, Hans Christiansen oder Jakob Julius Scharvogel.



Dank neuer Techniken, die ebenfalls Teil der Schau sind, stieg vor rund 150 Jahren die Ästhetik und Zweckmäßigkeit verbindende Fliese zur günstigen Massenware auf. Die vom Ingenieur Richard Prosser um 1840 erfundene maschinelle Trockenpressung sowie die Umdrucktechnik ersetzten ab 1875 die traditionelle Handarbeit durch rasche industrielle Produktion. Die Zahl angefertigter Muster wird auf über 8.000 geschätzt. Großindustrielle Fabrikanten und auch kleinere Manufakturen engagierten renommierte Designer oder Architekten wie Lewis Foreman Day, Walter Crane oder Charles Voysey, dessen teils schlichte, halbabstrakte Entwürfe nach dem Vorbild von Seerosen, Seetang oder Tulpen mit matt leuchtenden Farben gestaltet sind. Pflanzen, Blumen mit langen Stilen entfalten sich in fließenden, geschwungenen Wellenformen unter durchscheinenden farbigen Glasuren.

Ausgangspunkt waren die Impulse von Vertretern der englischen Arts and Crafts-Bewegung wie William Morris, William De Morgan oder Christopher Dresser. Internationale Künstlerwettbewerbe oder Weltausstellungen trugen zur Beliebtheit und Verbreitung der Jugendstilfliesen bei. Die bestechenden Formschönheiten durch lineare, anmutige Bewegungen vereinfachen sich im Laufe der Jahre unter dem Einfluss des Wiener Sezessionsstils in abstrakt-geometrische Motive. Nach dem Ersten Weltkrieg setzen sich karge Formen und schmucklose Interieurs aus Glas, Stein oder Beton durch. Produkte von 34 englischen, deutschen, belgischen und ungarischen Manufakturen kommen nun in Darmstadt zu Wort.

Die Ausstellung „Ornament im Quadrat. Die Jugendstilfliesen-Schenkung Inge Niemöller“ ist bis zum 28. Mai zu sehen. Das Museum Künstlerkolonie des Instituts Mathildenhöhe hat dienstags bis sonntags von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 5 Euro, ermäßigt 3 Euro. Zur Ausstellung ist ein umfangreicher Katalog erschienen, der im Museum 35 Euro kostet.

Institut Mathildenhöhe – Museum Künstlerkolonie
Olbrichweg 13a
D-64287 Darmstadt

Telefon: +49 (0)6151 – 13 27 78
Telefax: +49 (0)6151 – 13 37 39


22.03.2017

Quelle: Kunstmarkt.com/Hans-Peter Schwanke

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News vom 22.03.2017

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