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Claus Weidensdorfer, An der Grenze, 1989

Claus Weidensdorfer, An der Grenze, 1989

Claus Weidensdorfer erhält den Hans Theo Richter-Preis

Claus Weidensdorfer erhält den mit 20.000 Euro dotieren Hans Theo Richter-Preis 2014. Am 4. September verkündete die Jury, die aus Mitgliedern der Klasse Bildende Kunst der Sächsischen Akademie der Künste, dem Vorstand der Hildegard und Hans Theo Richter-Stiftung und dem Direktor des Kupferstich-Kabinetts der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden besteeht, den Gewinner. Weidensdorfer zeichne sich durch die Fähigkeit aus, gleichzeitig völlig gegensätzliche Gemütswerte in einem Werk zu integrieren. Zudem lobte die Jury seinen „unerschöpflichen Einfallsreichtum“ und seinen „Hang zum Grotesken oder vielleicht sogar zur untergründigen Anarchie“. Claus Weidensdorfers Werk sei heute „präsenter den je“.



Claus Weidensdorfer wurde 1931 im sächsischen Coswig geboren und studierte an der Hochschule für Bildende Künste Dresden unter anderem bei Hans Theo Richter. 1975 war er dort selbst Dozent für Bildende Künste und hatte von 1992 bis 1997 die Professur für Malerei und Grafik inne. Zudem war er 1963 Gründungsmitglied der Arbeitsgemeinschaft Leonhardi-Museum. 1989 erhielt er den Käthe-Kollwitz-Preis. Weidensdorfer bleibt in seinem Schaffen dem Figurativen stets verbunden. Im Fokus seiner Grafiken stehen zumeist Personen. Thematisch konzentriert sich der Künstler auf alltägliche Situationen; in den letzten Jahren sind Weidensdorfers Werke von existentielleren Fragen, wie Zerrissenheit, Gewalt und Verletzbarkeit, bestimmt.

Der Hans Theo Richter-Preis wird dieses Jahr zum zehnten Mal verliehen. Die Witwe des Künstlers hatte ihn 1998 ins Leben gerufen, um besondere Leistungen auf dem Gebiet der Zeichnung und Grafik zu würdigen. Aus Anlass des Jubiläums werden die Arbeiten der Preisträger in einer gemeinsamen Ausstellung im Leonhardi-Museum Dresden gezeigt.

Die Ausstellung „Hans Theo Richter-Preisträger. 1998-2014“ läuft bis zum 23. November. Die Öffnungszeiten des Leonhardi-Museums sind Dienstag bis Freitag von 14 bis 18 Uhr sowie Sonnabend und Sonntag von 10 bis 18 Uhr. Der Eintritt kostet 3 Euro, ermäßigt 2 Euro. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.

Leonhardi-Museum Dresden
Grundstraße 26
D-01326 Dresden

Telefon: +49 (0)351 – 268 35 13
Telefax: +49 (0)351 – 263 33 47


16.09.2014

Quelle: Kunstmarkt.com/Mona Zimmer

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William Turner, Rome, from Mount Aventine, 1835

William Turner, Rome, from Mount Aventine, 1835

Turner im Dezember bei Sotheby’s

William Turners „Rome, from Mount Aventine“ ist die Hauptattraktion der Auktion „Alte Meister“ am 3. Dezember bei Sotheby’s in London. Für das 1835 entstandene Ölgemälde im originalen Rahmen sind 15 bis 20 Millionen Pfund angesetzt. Das Werk zeichnet sich neben der malerischen Ansicht der Ewigen Stadt zudem auch durch seinen besonders guten Erhaltungsstand aus. Das Auktionshaus versteigert mit „Rome, from Mount Aventine“ eines der letzten zehn großen Gemälde Turners in privater Hand, unter denen es vermutlich eines der qualitätsvollsten darstellt. Das im gleichen Zusammenhang entstandene Gemälde „Modern Rome – Campo Vaccino“ wurde im Juli 2010 vom Getty Museum bei Sotheby’s für netto 26,5 Millionen Pfund ersteigert.



William Turner porträtiert Rom stimmungsvoll im goldenen Licht der aufgehenden Sonne, legt aber auch großen Wert auf die detailgetreue Abbildung der Häuser. Der Betrachter schaut vom Monte Aventino hinunter auf die Stadt in Richtung Norden. Im Zentrum des Gemäldes fließt breit der Tiber, der die mächtige Kapitale in zwei Hälften teilt. Das Gemälde entstand im Auftrag von Hugh Munro of Novar, der den Künstler bat, Rom bei dessen zweiten Besuch 1828 zu malen. Sieben Jahre später vollendete Tuner „Rome, from Mount Aventine“ auf Basis der Studien, die er auf der Reise angefertigt hatte. 1878 erwarb der Earl of Rosebery das Gemälde, welches bis zu diesem Zeitpunkt im Londoner Haus von Hugh Munro gehangen hatte. Nach 136 Jahren kommt das Gemälde nun erstmals wieder auf den Kunstmarkt. Die Auktion findet gleichzeitig mit einer Ausstellung in der Tate Gallery statt, die sich auf den späten Turner konzentrieren wird.


16.09.2014

Quelle: Kunstmarkt.com/Mona Zimmer

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ABC – Art Berlin Contemporary, 2013

auf der Art Berlin Contemporary 2013

Berlin Art Week

Heute startet die Berlin Art Week. Zum dritten Mal dreht sich bis zum Wochenende in der deutschen Hauptstadt wieder alles um die zeitgenössische Kunst. Mit zahlreichen Ausstellungseröffnungen, Vorträgen, Diskussionen, Performances und Screenings warten Ausstellungshäuser und Museen wie die Akademie der Künste, die KW Institute for Contemporary Art, die Neue Nationalgalerie oder der Neue Berliner Kunstverein auf. Außerdem wählte die Jury Projekträume, Off-Spaces und Künstlerinitiativen aus, etwa die Diskurs-Plattform „Archive Kabinett“ oder den interdisziplinären Denk- und Arbeitsraum „District“.



In der Akademie der Künste eröffnet heute die Schau „Schwindel der Wirklichkeit“, die Fragen zur Wahrnehmung von Kunst durch den Betrachter verhandelt. Während die Künstler der 1960er Jahre die neuen Medien ihrer Zeit wie Film und Fernsehen hinterfragten, verwenden ihre zeitgenössischen Kollegen Browser-Skript und App, Hard- und Software-Modifikation, Computerspiele, virtuelle Realitäten und Netzwerk-Interventionen, um der Erfahrung des Betrachtens auf den Grund zu gehen. Vertreten sind beispielsweise Robin Arnott, Olafur Eliasson, Valie Export, Lynn Hershman Leeson, Bruce Nauman, Nam June Paik, das Duo Julian Oliver und Danja Vasiliev, Tino Sehgal und Sophia Pompéry. Der Abend bietet ein Programm mit Konzerten, Filmen und Performances.

Feste Partner der Veranstaltung sind die Messen „art berlin contemporary“ und die neu gegründete „Positions Berlin“. Erstere zeigt vom 18. bis zum 21. September 110 Einzelpositionen zeitgenössischer Kunst, begleitet von 40 Performances, Soundarbeiten, Film- und Theaterproduktionen sowie Künstlergesprächen. Unter dem Titel „ABC Gallery Nights“ versammeln sich 55 Berliner Galerien, die am 17. und 19. September ihre Ausstellungen unter anderem von Ai Weiwei, Mike Bouchet und Thomas Demand eröffnen. Die „Positions Berlin“ hat sich die Präsentation der künstlerischen Vielfalt Berlins zur Aufgabe gemacht und rund 40 Galerien vom 18. bis 21. September in das ehemalige Kaufhaus Jandorf eingeladen. Aber auch aktuelle und etablierte internationale Kunst wird gezeigt. Erstmals findet mit „Artfi – The Fine Art & Finance Conference“ eine internationale Konferenz statt, auf der am 17. September Kontakte geknüpft und Einblicke in den globalen Kunstmarkt gewährt werden.

Die Ausstellung „Schwindel der Wirklichkeit“ eröffnet heute um 19 Uhr. Der Eintritt ist frei. Die Berlin Art Week findet vom 16. bis zum 21. September statt und kostet mit dem 6-Tage-Ticket 30 Euro, ermäßigt 22 Euro; das 2-Tage-Ticket ist für 20 Euro, ermäßigt 15 Euro, zu erhalten.

Akademie der Künste
Hanseatenweg 10
D-10557 Berlin-Tiergarten


Infos: www.berlinartweek.de


16.09.2014

Quelle: Kunstmarkt.com/Mona Zimmer

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News vom 16.09.2014

Claus Weidensdorfer erhält den Hans Theo Richter-Preis

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Turner im Dezember bei Sotheby’s

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Berlin Art Week

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