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Fischer an der Küste, 1855 / Carl Morgenstern

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Piazetta in Venedig / Otto Pippel

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© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


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Artie Vierkant, aus der Serie „Image Objects“, seit 2011

Artie Vierkant, aus der Serie „Image Objects“, seit 2011

Die Ränder der Fotografie in Münster

Der Westfälische Kunstverein vereint und kontrastiert in der Schau „Para/Fotografie“ Arbeiten von Michael Part und Artie Vierkant. Die zwei Fotokünstler nutzen dasselbe Medium und loten es unterschiedlich aus. Der Österreicher Part experimentiert mit frühen Fotoprozessen, die auf Chemie und Physik basieren. So erstellt der 1979 geborene Fotokünstler anhand alter Rezepte Entwicklerlösungen. Anders als in der kontrollierten und hochtechnisierten Entwicklung heutiger Fotoproduktion geben diese älteren Systeme dem Zufall als gestalterischem Element Raum. Part wird eine Art Fotogramm, eine „Lichteinfallstudie“, schaffen, die er im Raum belichtet. Die Effekte, wie es eine Arbeit von 2015 verdeutlicht, erhalten eine malerisch wirkende Oberfläche, wobei das eingesetzte Material Silbergelatine auf Floatglas ist.



Ganz anders ist die Herangehensweise des Amerikaners Artie Vierkant. Er spielt mit den technischen Möglichkeiten des Mediums und fragt nach dem Potential und Eigenwert der Fotografie in einer globalen Kunstwelt. Das Erleben von Ausstellungen verlagert sich vermehrt in die virtuelle Welt und den Bildschirm. Für den Westfälischen Kunstverein schafft der 1986 geborene und in New York lebende Vierkant ein Werk für ein bodentiefes Fenster im Foyer. Indem er die Durchlässigkeit und Transparenz spielerisch einsetzt, erinnern seine zweidimensionalen Bilder an durchsichtige Glasmalereien. Ähnliches findet sich auch in der Serie „Image Object“, in der er seit 2011 Ausstellungsdokumentationen mit einem skulpturalen Ansatz kombiniert. Die knallbunten UV-Drucke auf Dibond scheinen eine gestaffelte Raumfolge abzubilden und geben die Dreidimensionalität vor.

Die Ausstellung „Para/Fotografie. Michael Part und Artie Vierkant“ läuft bis zum 13. September. Geöffnet ist der Westfälische Kulturverein dienstags bis sonntags von 11 bis 19 Uhr. Der Eintritt beträgt 4 Euro, ermäßigt 2 Euro. An den langen Freitagen des 10. Juli, 14. August und 11. September öffnet das Haus bei freiem Eintritt bis 22 Uhr.

Westfälischer Kunstverein
Rothenburg 30
D-48143 Münster

Telefon: +49 (0)251 – 46 157
Telefax: +49 (0)251 – 45 479


30.06.2015

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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Josef Helfenstein

Josef Helfenstein wird neuer Direktor des Kunstmuseums Basel

Josef Helfenstein wird Direktor in Basel

Josef Helfenstein ist der neue Direktor des Kunstmuseums Basel. Er folgt auf Bernhard Mendes Bürgi, der Ende August in den Ruhestand wechselt. Der 58jährige Helfenstein soll seine Stelle zum 1. September antreten und kommt dann von Houston nach Basel. Dort leitet er seit 2004 die Menil Collection, eine der größten privaten Sammlung zur Kunst des 20. Jahrhunderts in den USA. Der 1957 in Luzern geborene Helfenstein verfüge über einen „exzellenten Leistungsausweis als Museumsdirektor, Ausstellungsmacher und Kunstwissenschaftler“, teilte das Präsidialdepartement Basel-Stadt mit. Er sei seit 30 Jahren in der Museumsbranche aktiv, hervorragend vernetzt und auch ein ausgezeichneter Kunstvermittler.



Josef Helfenstein studierte von 1977 bis 1982 Deutsche Sprache und Literatur, Kunstgeschichte und Geschichte an der Universität Genf. Danach war er Kurator am Kunstmuseum Bern und wurde 1991 an der Universität Bern mit einer Arbeit über Meret Oppenheim promoviert. Von 1989 an verantwortete Helfenstein als Projektleiter den Catalogue raisonné zu Paul Klee am Kunstmuseum Bern und war dessen stellvertretender Direktor zwischen 1995 und 2000. Anschließend leitete er bis 2004 das Krannert Art Museum an der University of Illinois und nahm dort auch eine Professur wahr. Wie bei der Menil Collection wird Helfenstein auch in Basel sich um den Erweiterungsbau kümmern müssen, der im April 2016 eröffnet werden soll. Dann stehen ihm mit dem Museum für Gegenwartskunst drei Gebäude in der Rheinstadt zur Verfügung.


30.06.2015

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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Sammlung Frisch in Oldenburg

Das Stadtmuseum Oldenburg bietet mit der Schau „Frisch aus Berlin“ einen Einblick in die Privatsammlung von Harald und Kornelia Frisch. Bei den Arbeiten von 31 Künstlern liegt ein erster Schwerpunkt auf der Kunstszene aus Berlin. Neben Bernd Koberling, Karl Horst Hödicke und Eugen Schönebeck erweiterte sich der Radius der Sammlung sukzessive um Werke von Kunstschaffenden aus der ehemaligen DDR, etwa von Hartwig Ebersbach und Dietrich Lusici. Auch für Michael Buthe, Walter Stöhrer und C.O. Paeffgen interessierte sich das Ehepaar Frisch. Der Stil der Exponate wechselt zwischen expressivem Farbrausch und einem kühlen, gesellschaftskritischen und sachlichen Stil. Der zeitliche Rahmen der Gemälde, Skulpturen, Papierarbeiten und Zeichnungen beginnt mit Arbeiten aus dem Jahr 1958 und endet 2014.



Harald und Kornelia Frisch sind in der Berliner Kunstszene bekannt und betrieben für einige Jahre eine Kunsthalle in der Hauptstadt. In den 1970er Jahren begann ihre Sammeltätigkeit. Harald Frisch wollte ausschließlich Malerei und Skulptur unabhängig von Zeitströmungen erwerben. Die Kunstwerke beschäftigen sich mit dem Imaginären, Symbolischen und Surrealen. Irreale Bildräume, aberwitzige Visionen einer fantastischen Malerei finden sich unter anderem in Dominik Halmers „Jesus“ von 2010: Eine rosa Ansammlung von Farbmasse blickt mit blauen Augen aus dem Bild, wobei Metallrohre das Kreuz symbolisieren. Valérie Favres „Fish“ von 2002 spiegelt in den verzerrten Figuren auf überlangen Beinen eine Begeisterung für Absurdität und Groteske. Das klassische Thema der Landschaftsmalerei nutzen Thomas Hartmann und Miriam Vlaming. Zu den etwas schwieriger zu klassifizierenden Werken gehören die Exponate von Albert Pümpel, Bernd Schwarting und Heinrich Stichter. Pümpel malte 2006 den Akt „Meret II“ und ließ den nackten Leib des Models geradezu schwerelos vor dem dunklen Hintergrund schweben. Diesen Effekt erzielt er, indem einzig Merets Körper plastisch wirkt und sie selbstbewusst ihre Brüste hält, während der sie umgebende Raum eher aus Farbflächen besteht.

Die Ausstellung „Frisch aus Berlin. Einblicke in eine besondere Sammlung“ läuft bis zum 30. August. Das Stadtmuseum Oldenburg hat dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 3 Euro, ermäßigt 1,50 Euro. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog, der im Museum für 25 Euro erhältlich ist.

Stadtmuseum Oldenburg
Am Stadtmuseum 4-8
D-26121 Oldenburg

Telefon: +49 (0)441 – 235 28 86
Telefax: +49 (0)441 – 235 31 45


30.06.2015

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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News vom 30.06.2015

Die Ränder der Fotografie in Münster

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Erste Museumsausstellung von Andrzej Steinbach in Hannover

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