Die Kunst, online zu lesen.

Home


Magazin

News


Marktberichte


Ausstellungen


Journal


Portraits


Top Event


Netzkunst





Kunst kaufen
Werben

Translation EnglishFrench

Anzeige

Portrait Augusta Livia, 1901 / Franz von Lenbach

Portrait Augusta Livia, 1901 / Franz von Lenbach
© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


Anzeige

Hyäne / Wilhelm Rudolph

Hyäne / Wilhelm Rudolph
© Galerie Döbele - Dresden


Newsmailer Eintrag

Bestellen Sie bitte hier:


Suchen mit Google

Google
WWW
kunstmarkt.com

Jawlensky-Preis für Richard Serra

Richard Serra erhält den Alexej-von-Jawlensky-Preis 2014 der Stadt Wiesbaden. Der 1938 in San Francisco geborene Amerikaner zähle zu den bedeutendsten zeitgenössischen Bildhauern, teilte die Jury mit. Weiter heißt es in der Begründung: „Serras Umgang mit dem Material Blei, Stahl oder Ölkreide zeugt von Kraft und Sensibilität zugleich. Er schafft wirkmächtige Skulpturen, Leinwände und Arbeiten auf Papier, deren Umsetzung sehr feines Gespür für räumliche Situationen erweist. Ähnlich konsequent wie die bisherigen Träger des Jawlensky-Preises besetzt Serra eine Position in der Kunst der letzten 50 Jahre, die heute bereits zu den Klassikern zählt.“



Richard Serra experimentierte in den 1960er Jahren mit industriellen Materialien wie Gummi, Neon oder Blei. Bekannt wurde er jedoch mit seinen großen Stahlskulpturen. Für sie ist eine physische Erfahrung des Raumes charakteristisch, der in Biegungen, Verengungen und durch die schiere Kraft des Materials fühlbar wird. Auch Serras Arbeiten auf Leinwand und Papier thematisieren Räumlichkeit und stimulieren die präzise Beobachtung des Materials und der Dimension der Arbeiten. Der Gegensatz von Schwer und Leicht scheint in diesen Arbeiten aufgehoben. Dichte, dunkle Oberflächen drängen in den Raum und verschmelzen mit den Wänden.

Zu Ehren Alexej von Jawlensky vergibt die Stadt Wiesbaden gemeinsam mit dortigen Spielbank und der Nassauischen Sparkasse die mit 18.000 Euro dotierte Auszeichnung für das Werk eines zeitgenössischen Künstlers. Richard Serra ist der sechste Preisträger nach Agnes Martin (1991), Robert Mangold (1996), Brice Marden (2004), Rebecca Horn (2007) und Ellsworth Kelly (2012). Die Jury bestand in diesem Jahr aus Christiane Lange, Direktorin der Staatsgalerie Stuttgart, Klaus Schrenk, Generaldirektor der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen in München, und dem Künstler David Rabinowitch.


22.12.2014

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

Drucken

zurück zur Übersicht


Empfehlen Sie den Artikel weiter:
an


Deutsche Museen weiterhin beliebt

Trotz eines leichten Rückgangs bei den Besuchen sind die Museen und Ausstellungshäuser in Deutschland weiterhin sehr beliebt. Wie der Deutsche Museumsbund und die Stiftung Preußischer Kulturbesitz mitteilten, lag die Besuchszahl im Jahr 2013 bei 115,7 Millionen und damit 3,1 Prozent weniger als im Vorjahr. Dennoch ist es das zweithöchste Ergebnis seit Beginn der ersten vollständigen Erhebung im Jahr 1981. Nur 2012 hätten publikumsträchtige Sonderausstellungen und die Documenta 13 in Kassel mehr Menschen angelockt. Deswegen lag die Zahl damals um 3,7 Millionen Besuche höher. Eckart Köhne, Präsident des Deutschen Museumsbundes, stellte dazu fest: „Museen und Ausstellungen erfreuen sich nach wie vor sehr großer Beliebtheit. Als originäre Orte für Kulturerlebnisse mit authentischen Objekten sind und bleiben sie die wichtigsten Zielpunkte für Kulturinteressierte. Darüber hinaus haben sie sich als Orte der kulturellen Bildung etabliert und stehen im Zentrum der gesellschaftlichen Debatte. Mit ihren Ausstellungen und Angeboten behandeln sie aktuelle Fragestellungen unserer pluralen Gesellschaft.“



Erfolgreicher als im Vorjahr waren 2013 die technischen Museen mit einem Plus von 1,7 Prozent sowie die historisch-archäologischen Museen mit einem Plus von 5,4 Prozent. Einen deutlicheren Rückgang gegenüber 2012 mussten Naturkundemuseen mit einem Minus von 8,5 Prozent hinnehmen. Von der Documenta 13, die allein schon rund 870.000 Besuche verzeichnete, hatten im Jahr 2012 als Nebeneffekt besonders die Kunstmuseen profitiert. So sei es nicht erstaunlich, dass im Jahr 2013 die Besuchszahl der Kunstmuseen um 5,2 Prozent zurückging. An der Umfrage des Instituts für Museumsforschung beteiligten sich rund 5044 Häuser.


22.12.2014

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

Drucken

zurück zur Übersicht


Empfehlen Sie den Artikel weiter:
an


Kasper König

Kasper König leitet die Skulptur Projekte 2017

Kasper König leitet die Skulptur Projekte 2017

Kasper König ist zum künstlerischer Leiter der Skulptur Projekte 2017 in Münster berufen worden. Die Politiker im Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) berieten am vergangenen Freitag abschließend die Verpflichtung des international renommierten Kurators und ehemaligen Museumsdirektors. „Kasper König ist einer der beiden Erfinder dieser Ausstellung und hat sie seit Beginn kuratiert. Wir freuen uns, dass wir ihn gewinnen konnten“, so LWL-Direktor Matthias Löb. Der frühere Leiter des Museums Ludwig sei ein gefragter Ausstellungsmacher, der mit seinem Team und dem LWL-Museum für Kunst und Kultur in Münster die Skulptur Projekte 2017 zu einem Erfolg beim Publikum und in der Kunstwelt machen werde.



Auch Münsters Oberbürgermeister Markus Lewe stimmte in die Vorschusslorbeeren ein: „Kasper König ist ein Visionär und hat Spaß daran, kreative und emotionale Gravitationsfelder zu schaffen. Genau das wünschen sich die Menschen in Münster, weil sie hier zwischen Tradition und Zukunft leben. Kunst kann ganze Gesellschaften bewegen. Das ist für die Weiterentwicklung städtischer Gesellschaften unglaublich wichtig. Die Skulptur Projekte zeigen die immense gesellschaftliche Herausforderung durch Kunst. Ich bin gespannt, wie Kasper König mit der Balance zwischen Identität und Zukunft in Münster im Jahr 2017 umgehen wird.“

Kasper König soll im Januar 2015 mit der Arbeit beginnen, im Frühjahr will er seine Ziele und seine Mitarbeiter für 2017 zum ersten Mal der Öffentlichkeit vorstellen. Die Kulturstiftung des Bundes hat bereits eine Förderung der Ausstellung in Höhe von einer Million Euro zugesagt. Die Skulptur Projekte Münster finden alle zehn statt. Die vergangene Ausgabe im Jahr 2007 sahen über 500.000 Besucher.


22.12.2014

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

Drucken

zurück zur Übersicht


Empfehlen Sie den Artikel weiter:
an








 zur Monatsübersicht