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Werner Mantz, Kommunionsporträt eines Mädchens, Maastricht 1934/38 – Haus am Botanischen Garten, Köln um 1929

Werner Mantz, Kommunionsporträt eines Mädchens, Maastricht 1934/38 – Haus am Botanischen Garten, Köln um 1929

Museum Ludwig Köln würdigt den Fotografen Werner Mantz

Gesichter und Fassaden: Für Werner Mantz waren sie künstlerisch einander ähnliche Herausforderungen. Der 1901 geborene Fotograf begann seine Laufbahn 1921 in Köln als Porträtist. Bald kamen Aufträge zum Fotografieren von Architektur hinzu. Mantz lichtete Bauten von Wilhelm Riphahn, Peter Franz Nöcker, Caspar Maria Grod und anderen Protagonisten des modernen Bauens ab und wurde so zum Chronisten der Avantgarde im Köln der 1920er und beginnenden 1930er Jahre. 1932 eröffnete Werner Mantz in Maastricht ein zweites Atelier, wohin er 1938 auch umsiedelte. Dort kam er auf die Porträtfotografie zurück und spezialisierte sich auf Kinderbildnisse. Für ihn waren seine Porträts gleichbedeutend mit seinen Architekturaufnahmen.



Erstmals ermöglicht das Museum Ludwig in Köln mit einer Ausstellung, beide Aspekte im Schaffen des 1983 verstorbenen Fotokünstlers zusammen zu sehen: In der aktuellen Schau werden Architekturfotos und bisher nie ausgestellte Porträts miteinander in Bezug gesetzt. Die Ausstellung ist ein Gemeinschaftsprojekt mit dem Nederlands Fotomuseum in Rotterdam, das den Bestand von Mantz’ Aufnahmen in den Niederlanden bewahrt.

Die Ausstellung „Werner Mantz. Architekturen und Menschen“ ist bis 21. Januar 2018 zu sehen. Das Museum Ludwig hat dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr und an jedem ersten Donnerstag im Monat bis 22 Uhr. Der Eintritt kostet 11 Euro, ermäßigt 7,50 Euro. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog, herausgegeben von der Werner Mantz Foundation. Die 151 Abbildungen mit Texten in Deutsch, Englisch und Niederländisch ergänzt ein Gespräch zwischen den Kuratoren Frits Gierstberg und Miriam Halwani. Der Katalog kostet 19,50 Euro.

Museum Ludwig
Heinrich Böll Platz
D-50667 Köln

Telefon: +49 (0)221 – 221 26 165
Telefax: +49 (0)221 – 221 24 114


18.10.2017

Quelle: Kunstmarkt.com/Werner Häußner

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Beatrix Ruf

Beatrix Ruf verlässt das Stedelijk Museum

Affäre in Amsterdam: Beatrix Ruf tritt zurück

Beatrix Ruf gibt ihren Posten als Direktorin des Stedelijk Museums in Amsterdam auf. Mit sofortiger Wirkung verlässt sie das renommierte Haus für zeitgenössische Kunst. Grund für diesen Schritt sind umstrittene Nebentätigkeiten, die in den vergangenen Wochen in der Presse ans Tageslicht kamen. Demnach soll die 1960 in Singen geborene Kunsthistorikerin und Kuratorin die eigene Kunstberatung „Currentmatters“ unterhalten haben, die auch für Leihgeber des Museums tätig war. Dies hatte sich die Direktorin aber nicht vom Supervisory Board des Museums genehmigen lassen und auch den möglichen Interessenkonflikt nicht öffentlich gemacht.



Auch die Schenkung von 600 Kunstwerken durch den deutschen Sammler Thomas Borgmann an das Stedelijk Museum im vergangen Jahr wurde kritisiert. Hier fehle es an Transparenz. Denn nicht alle Arbeiten seien kostenlos an das Museum gegangen. Davon hätten Galerien profitiert, mit denen Beatrix Ruf während ihrer Zeit als Direktorin der Kunsthalle Zürich und des Stedelijk Museums regelmäßig zusammengearbeitet hat. Um möglichen Schaden für das Ansehen des Museums abzuwenden, trete die seit November 2014 amtierende Direktorin nun zurück, heißt es in der Mitteilung des Museums. Beatrix Ruf werde für weitere drei Monate ihr Gehalt beziehen. Zudem will das Museum seine Governance-Richtlinien überprüfen lassen, um einen solchen Vorfall zukünftig auszuschließen.


17.10.2017

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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Unbekannter Maler, Porträt des Dawaci, um 1756

Unbekannter Maler, Porträt des Dawaci, um 1756

Chinesische Portraitkunst in Berlin

Im Rahmen des deutsch-chinesischen Kulturprogramms 2017 präsentiert das Museum für Asiatische Kunst in Berlin aktuell die Ausstellung „Gesichter Chinas“ und damit erstmals eine Schau in Europa, die sich gezielt der chinesischen Portraitmalerei widmet. Das Besondere sei die Darstellung lebender Personen wie auch verstorbener Ahnen in einer Präsentation, so die Mitteilung des Museums. Die mehr als 100 Exponate wurden größtenteils noch nie in Europa gezeigt, darunter Arbeiten aus dem Palastmuseum in Peking. Die Werke umspannen einen Zeitraum ab der Mitte des 14. Jahrhunderts, wobei der Schwerpunkt auf der Zeit der Qing-Dynastie liegt (1644-1912). Damals erfuhr die Portraitkunst eine Blüte mit den Bildnissen der Mitglieder des kaiserlichen Hofes, der Ahnen, des Militärs, berühmter Frauen und informeller Künstlerportraits. Weitere Objekte der Schau verdeutlichen den gesellschaftlichen und religiösen Kontext der jeweiligen Portraits. So sind den Kaiserportraits seidene Kleidungsstücke zugeordnet, während die Ahnenbildnisse von einem Altar begleitet werden.



Die Portraitmalerei hat in China eine zweitausendjährige Tradition. Während der späten Ming-Dynastie seit der Mitte des 16. Jahrhunderts führen der wirtschaftliche Aufschwung und die intellektuelle Offenheit zu einer Blüte des Genres. Damals reisten auch mehrere italienische Jesuiten-Maler nach Asien, darunter Matteo Ricci, der 1583 die neuen Ansätze der europäischen Portraitkunst nach China exportierte. 1644 eroberte das Volk der Mandschu China und etablierte die Qing-Dynastie, die den Kulturaustausch mit Europa verstärkte. Dies spiegelt sich auch in den Bildnissen der Zeit, wobei der 1688 in Mailand geborene Jesuiten-Maler Giuseppe Castiglione, gestorben 1766 in Peking, eine Schlüsselrolle einnimmt.

In China gibt es zwei Darstellungstraditionen: Die Ahnenbildnisse und die Wiedergabe lebender Personen. Beide Zweige beeinflussten einander. Augenfällig wird der Stilwandel beim Vergleich des Portraits von Yang Maolin der Ming-Dynastie aus dem frühen 17. Jahrhundert und dem Bildnis des Dawaci von etwa 1756 aus der Qing-Zeit. Das ältere Werk erscheint im alterslosen Äußeren Yang Maolins stark stilisiert. Dagegen steht die realitätsnahe Malerei des runden und freundlichen Antlitzes des Mongolenfürsten Dawaci im mittleren Alter. Das Ahnenportrait, das dazu diente, die Verstorbenen bei religiösen Andachten im Familienkreis zu ehren, übernimmt diese naturnahen Elemente, wie es eine Hängerolle des 18. Jahrhunderts illustriert. Die Stirn des Mannes durchzieht deutlich sichtbare Falten. Herabhängende Lieder und erschlaffte Hautfalten unter dem Kinn betonen zudem sein Alter.

Die Ausstellung „Gesichter Chinas. Porträtmalerei der Ming- und Qing-Dynastie (1368-1912)“ läuft bis zum 7. Januar 2018. Die Sonderausstellungshalle am Kulturforum ist täglich außer montags von 10 bis 18 Uhr, donnerstags zusätzlich bis 20 Uhr und am Wochenende ab 11 Uhr geöffnet. Der begleitende Katalog kostet im Kulturforum 49,95 Euro.

Kulturforum – Staatliche Museen zu Berlin
Matthäikirchplatz 6
D-10785 Berlin

Telefon: +49 (0) 30 – 266 42 42 42
Telefax: +49 (0) 30 – 266 42 41 99


17.10.2017

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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