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Manfred Paul, Berlin. Ackerstraße, 1973

Manfred Paul, Berlin. Ackerstraße, 1973

Cottbus würdigt Manfred Paul

Das Kunstmuseum Dieselkraftwerk in Cottbus widmet Manfred Paul seit dem Wochenende eine Retrospektive. Unter dem Titel „Werkzyklen“ präsentiert es über 160 Bilder des 1942 in Schraplau bei Halle geborenen Fotografen und damit die fotografische Ernte aus mehr als vier Jahrzehnten seines Schaffens. Der Bogen spannt sich von seinen frühen Arbeiten, von Ostberliner Stadtlandschaften, poetischen Stillleben und sensiblen Porträts von Jugendlichen, über sinnliche Bilder von Frauenbeinen und Langzeitbelichtungen, die die Veränderung und die Unendlichkeit des Meeres erfassen, bis hin zu jüngeren Stillleben, die die Vergänglichkeit thematisieren.



Von Anfang an beschäftigt sich Manfred Paul in seinen Arbeiten mit den existentiellen Fragen des menschlichen Daseins. Die Darstellung des Subjektiven steht bei ihm stets stärker im Vordergrund, als das Abbild einer objektiven Realität. Seine große Sensibilität und sein ausgeprägter Sinn für eine klassische Bildsprache hätten Bilder von Dingen, Menschen und Landschaften hervorgebracht, die in ihrer Intensität und Stille vollkommen zeitlos erscheinen, so das Museum. Neben Unendlichkeit und Vergänglichkeit ist die Zeit eines der großen Themen von Manfred Paul. In jedem seiner Bilder ist sie vorder- oder hintergründig präsent. Auch in seinen Werkzyklen thematisiert er die Zeit, da sie oftmals über lange Zeiträume entstehen. An der eindrücklichen und persönlichen Porträtreihe „Lebenszeichen – Verena“ arbeitet Manfred Paul seit 1971 und aktualisiert sie bis heute. Einen weiteren Schwerpunkt der Ausstellung bilden die Stillleben, und auch hier ist die zeitgebundene Vergänglichkeit eines der Themen des Fotografen.

Die Ausstellung „Manfred Paul. Werkzyklen“ ist bis zum 28. August zu sehen. Das Kunstmuseum Dieselkraftwerk hat dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 4 Euro, ermäßigt 3 Euro; für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre ist er kostenlos.

Kunstmuseum Dieselkraftwerk Cottbus
Am Amtsteich 15
D-03046 Cottbus

Telefon: +49 (0)355 – 49 49 40 40
Telefax: +49 (0)355 – 49 49 40 44


31.05.2016

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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Ferdinand Schimon, Schlafende Schönheit, 1841

Ferdinand Schimon, Schlafende Schönheit, 1841

Schlafende Schönheit träumt jetzt in Ludwigsburg

Die Staatlichen Schlössern und Gärten Baden-Württemberg können sich über einen Neuzugang in ihren Sammlungen freuen. Im Wiener Auktionshaus Dorotheum haben sie im vergangenen Oktober Ferdinand Schimons „Schlafende Schönheit“ von 1841 aufgespürt, die einst in der privaten Sammlung des württembergischen Königs Wilhelm I. hing. Das Werk mit dem originalen Rahmen trägt auf der Rückseite neben verschiedenen Inventarnummern und württembergischen Siegeln auch einen handschriftlichen Zettel. Er dokumentiert den Eingang des Gemäldes in den königlichen Sammlungen am 10. Juni 1841 und auch den Ort, an dem es zu sehen war: Schloss Rosenstein. „Bei einem Stück mit derartig klarer Herkunft konnten wir gar nicht anders als zugreifen“, sagte Michael Hörrmann, der Geschäftsführer der Staatlichen Schlösser. Da keines der Schlösser Wilhelms I. noch in der ursprünglichen Funktion erhalten ist und daher keine museale Präsentationsfläche zur Verfügung steht, wird Schimons Halbakt zukünftig in der Bildergalerie von Schloss Ludwigsburg vor sich hinträumen.



„Das Werk ist ganz beispielhaft für die Qualität der Arbeiten, die Wilhelm I. sammelte“, erläuterte Patricia Peschel. Die für die Schlösser in der Region Stuttgart verantwortliche Konservatorin war an den Vorbereitungen zur Ausstellung „Königliche Sammellust“ beteiligt. Die Schau machte 2014 deutlich, in welcher Breite und auf welchem Niveau Wilhelm I. in der Mitte des 19. Jahrhunderts sammelte: renommierte Künstler, aber auch junge Künstler seiner Zeit. So ließ er sich Schimons Gemälde auch einiges kosten. Für die mit großer malerischer Raffinesse gearbeitete Schönheit von hohem sinnlichem Reiz zahlte er aus seinem Privatvermögen 60 Louis d’Or, umgerechnet heute rund 15.000 Euro. Während der König für seine private Umgebung durchaus einen Schwerpunkt auf solche Darstellungen schöner Frauen legte und Künstler – so wohl auch Schimon – gezielt dafür produzierten, folgte Wilhelm bei den öffentlichen Ankäufen eher kunsthistorischen Kriterien und versuchte, in Württemberg einen Fundus von bedeutenden Werken anzulegen. Seine Erwerbungen bilden den wesentlichen Grundstock der Stuttgarter Staatsgalerie, die auch von ihm gegründet wurde.


31.05.2016

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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Roger Ballen, Brian with pet pig, 1998

Roger Ballen, Brian with pet pig, 1998

Roger Ballen in Wuppertal

Das Œuvre des Fotografen Roger Ballen ist das Thema der aktuellen Schau in der Von der Heydt-Kunsthalle in Wuppertal. Ausgehend von den Anfängen des gebürtigen New Yorkers, der zunächst das Hinterland und Dörfer in Afrika ablichtete, zieht sich die Retrospektive über seine filmischen Arbeiten bis zu aktuellen Werken. Ergänzt wird sie mit dem Musikvideo „I Fink U Freeky“, das Ballen in Kooperation mit der südafrikanischen Rapgruppe „Die Antwoord“ schuf. In seinen jüngeren Werken setzt sich der Fotograf mit der inneren Architektur des menschlichen Geistes auseinander. Seine Bilder nähern sich der Abstraktion und untersuchen die Materialität des Körpers durch Textur und Licht.



In Ballens südafrikanischen „tableaux vivants“ nehmen Menschen in einfachen Behausungen absurde Rollen ein, während sie Hausrat und -tiere vorführen. Aus der Serie „Outland“ von 1998 stammt das Foto „Brian with pet pig“. Ein älterer fülliger Mann sitzt auf seinem Bett und umarmt sein Haustier: ein Schwein mit beträchtlich vielen schwarzen Borsten. Ohne Kopf und nur in einen Mantel gehüllt, sitzt eine Person vor Ballens Kamera und hält in ihrer Linken eine weiße Taube. Das surreale Bild „Headless“ gehört zu der der 2006 entstandenen Serie „Asylum“. Hier besuchte Roger Ballen ein Haus in einem Vorort von Johannesburg. Das Figurenpersonal besteht aus den menschlichen und tierischen Bewohner des Gebäudes, insbesondere den allgegenwärtigen Vögeln. Ballen ergänzt die Pose des Kopflosen mit zwei blattlosen Bäumchen, die ihn flankieren. Die Wand im Hintergrund ist mit auf dem Kopf stehenden Figuren und Gesichtern bemalt.

Auch in der Serie „Boarding House“ von 2005 verhandelt Roger Ballen surreale Situationen aus dem ärmlichen Afrika So bildet in „Mimicry“ eine hölzerne Tischplatte die horizontale Stütze für die verdreht und überkreuzt abgestützten Arme. Der Besitzer der Extremitäten bleibt unter der Platte versteckt. Über seinen Armen schwebt als sein Gesicht ein Kreis mit durch Strichen definierten Augen und verzogenem Mund. Befremdlich ist nicht nur die Haltung der überkreuzten Arme, sondern auch die Gestalt, die wie in einem Schwarzweißfilm aus grafischer Zeichnung und dreidimensionalen Elementen besteht.

Die Ausstellung „Roger Ballen. Fotografie und Film 1969-2015“ läuft bis zum 7. August. Die Von der Heydt-Kunsthalle in Wuppertal-Barmen hat dienstags bis sonntags von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 3 Euro, ermäßigt 2 Euro.

Von der Heydt-Kunsthalle
Geschwister-Scholl-Platz 4-6
D-42275 Wuppertal

Telefon: +49 (0)202 – 56 36 571
Telefax: +49 (0)202 – 563 80 91


31.05.2016

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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