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Matthias Bruggmann, _Z6A4432, Irak, 2016

Matthias Bruggmann, _Z6A4432, Irak, 2016

Matthias Bruggmann erhält Prix Elysée

Matthias Bruggmann hat den Prix Elysée gewonnen. Der 1978 in Aix-de-Provence geborene Fotograf konnte die Jury mit seinem 2012 begonnenen Projekt „A haunted world where it never shows“ überzeugen, in dem er den Syrien-Konflikt dokumentiert. Er erhält nun 80.000 Franken. Seine Bilder ließen niemanden gleichgültig, sagte Tatyana Franck, Direktorin des Musée de l’Elysée in Lausanne, das den Preis gemeinsam mit dem Schweizer Uhrenhersteller Parmigiani Fleurier vergibt. Seine Arbeit sei mutig, überraschend, überzeugend, hart und mitunter fremdartig, ergänzte Jurymitglied Andrew Sanigar. Das Projekt von Matthias Bruggmann lasse uns in die Komplexität des Lebens im Innersten der syrischen Krise eintauchen.



Der Prix Elysée wurde heuer zum zweiten Mal vergeben. Um die Auszeichnung hatten sich 440 Fotografen aus 69 Ländern beworben. Neben Bruggmann kamen noch das Duo Isabelle Blanc und Olivier Hilaire, Elina Brotherus, David Jiménez, Sofie Knijff, Jim Naughten, Emeka Okereke und Zhao Renhui in die engere Auswahl. Bruggmann, der an der Ecole de photographie in Vevey studiert und als Fotoberichterstatter vor allem in Ägypten, Haiti, Irak, Somalia, Syrien und Libyen gearbeitet hat, wird die Hälfte des Preisgelds zur Fortführung seiner Langzeitstudie nutzen, die zweiten 40.000 Franken fließen in die Erstellung einer begleitenden Publikation, die im kommenden Jahr erscheint. Erster Träger des Prix Elysée war der Slowake Martin Kollár.


26.06.2017

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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Das Kunstmuseum Dieselkraftwerk Cottbus und das Museum Junge Kunst in Frankfurt an der Oder fusionieren

Das Kunstmuseum Dieselkraftwerk Cottbus und das Museum Junge Kunst in Frankfurt an der Oder fusionieren

Brandenburg gründet Landesmuseum für moderne Kunst

Das Land Brandenburg will das Kunstmuseum Dieselkraftwerk in Cottbus und das Museum Junge Kunst in Frankfurt an der Oder zusammenlegen und ein Landesmuseum für moderne Kunst gründen. Die Fusionspläne hat heute Kulturministerin Martina Münch in Potsdam vorgestellt. Ziel sei, die Sammlungen zu erweitern und langfristig abzusichern, ihre überregionale Wahrnehmung zu verbessern sowie kunsthistorische Forschung und Museumspädagogik auszubauen, so Münch. „Das Kunstmuseum Dieselkraftwerk in Cottbus und das Museum Junge Kunst in Frankfurt (Oder) haben in den vergangenen Jahrzehnten beeindruckende Kunstsammlungen vorrangig ostdeutscher Kunst zusammengetragen. Mit dem Brandenburgischen Landesmuseum für moderne Kunst an zwei Standorten wollen wir – die Zustimmung des Landtags in dieser Woche zum Gesetzentwurf zur Bildung der Brandenburgischen Kulturstiftung Cottbus-Frankfurt (Oder) vorausgesetzt – die beiden Museen zeitgenössischer Kunst gemeinsam etablieren und zu einer neuen außergewöhnlichen Kulturinstitution im Land und darüber hinaus werden lassen“, so Münch weiter.



Dafür will die Landesregierung ihre bisherige Finanzierung der beiden Museumsstandorte ab dem kommenden Jahr um rund 450.000 Euro auf künftig 1,3 Millionen Euro jährlich erhöhen. Die Städte Cottbus und Frankfurt an der Oder kommen wie bisher zusammen für 500.000 Euro im Jahr auf. Beide Museen mit ihren zusammen mehr als 35.000 Kunstwerken werden rechtlich künftig in die Trägerstruktur der Brandenburgischen Kulturstiftung Cottbus-Frankfurt (Oder) eingegliedert. Gründungsdirektorin des neuen Museums wird Ulrike Kremeier, die derzeitige Leiterin des Kunstmuseums Dieselkraftwerk. Der Startschuss für das neue Landesmuseum soll im Rahmen eines Festprogramms unter dem Motto „Kunst in Fusion“ am 1. Juli in beiden Städten fallen.

Das Cottbuser Kunstmuseum ging 1977 als Galerie für Gegenwartskunst an den Start. Im Jahr 1984 erhielt es die Bezeichnung Staatliche Kunstsammlungen Cottbus, 1991 wurde der Name in Brandenburgische Kunstsammlungen Cottbus geändert. Seit 2006 heißt das Museum Kunstmuseum Dieselkraftwerk Cottbus. Die Sammlung beinhaltet rund 25.000 Werke der Malerei, Grafik, Fotografie, Plakatkunst und Skulptur von 1900 bis in die Gegenwart. Schwerpunkte sind die grafische Sammlung mit Handzeichnungen, Druckgrafik, Künstlerbüchern, Rollos und Collagen, eine umfangreiche Sammlung an Autorenfotografie sowie eine internationale Sammlung der Plakatkunst. Jährlich werden mehr als zehn Wechselausstellungen gezeigt, die thematische Aspekte präsentieren oder sich einzelnen Künstlerinnen und Künstlern widmen.

Das Museum in Frankfurt wurde 1965 unter dem Namen Galerie Junge Kunst gegründet und Anfang der 1990er Jahre in Museum Junge Kunst umbenannt. Seine Sammlung umfasst rund 11.000 Objekte aus den Bereichen Malerei, Handzeichnungen, Aquarelle, Druckgrafiken, Objekte, Installationen und Skulpturen. Ein Hauptschwerpunkt ist Kunst aus dem Osten Deutschlands seit 1945. Dazu kommt noch eine Sammlung polnischer Druckgrafik der Gegenwart.

Museum Junge Kunst
Rathaushalle / Packhof
Marktplatz 1 / Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Straße 11
D-15230 Frankfurt an der Oder
Telefon: +49 (0)335 – 552 41 50

Kunstmuseum Dieselkraftwerk Cottbus
Am Amtsteich 15
D-03046 Cottbus
Telefon: +49 (0)355 – 49 49 40 40


26.06.2017

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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Bethan Huws, Mussels on a Beach, 2008

Bethan Huws, Mussels on a Beach, 2008

Pure Nature Art auf Föhr

Das Museum Kunst der Westküste widmet sich seit dem Wochenende Materialien der Natur. In Alkersum auf Föhr zeigen mehr als 20 Installationen, Objekte, Wandarbeiten und Skulpturen, wie sechs zeitgenössische Künstler vorgefundene Elemente, darunter Muscheln, Federn, Sepiaschalen, Blätter, Kork, Pferdehaare oder Rosenblüten, in ihren Werken einsetzen. Die Schau will zum einen auf die Schönheit und Zerbrechlichkeit dieser Materialien hinweisen, zum anderen dazu anregen, über das Verhältnis von Natur und Kunst zu reflektieren.



Die walisische Künstlerin Bethan Huws, Jahrgang 1961, verbindet natürliche Materialien auch mit industriell gefertigten Objekten. In „Mussels on a Beach“ von 2008 hing sie Miesmuscheln auf einen Buchenzweig. Das Endprodukt wirkt zunächst wie ein mit schmalen bläulich grauen Eiern geschmückter zarter Buchenbaum. In dieser Präsentation gelingt es Huws, die Farbigkeit der Muscheln effektvoll in Szene zu setzen. Alastair Mackie, 1977 in Cornwall geboren, nutzt in seinen Skulpturen einen konzeptionellen Ansatz, verbunden mit einer stark reduzierten Form. Er verleiht seinen Fundstücken, wie Wespennestern oder Muscheln, ein neues Äußeres, wie in „Complex System 123 & 124“ von 2016. Hierzu sammelte Mackie Sepiaschalen verstorbener Tintenfische, die als Treibgut auf Küsten gespült werden. Diese wellenförmigen Kalkstrukturen sägte er auf und setzte die individuell voneinander abweichenden Plättchen in einer neuen, streng geometrischen Ordnung in Weiß zusammen.

David Nash wurde 1945 nahe London geboren und konzentriert sich in seinen Skulpturen auf das Material Holz. Seine zur Ambivalenz tendierenden Arbeiten verdeutlichen sowohl die Vergänglichkeit, wie auch die Überzeitlichkeit der Natur, so Kuratorin Katrin Hippel. Dieses weiß er in seiner Formenvielfalt, flexiblen Härte und Struktur zu präsentieren. So schuf Nash in „Cork Dome“ von 2014 eine Kuppel aus der Rinde der Korkeiche, das wie ein widerstandsfähiges Bauwerk erscheint. Der aus dem Norden Hollands stammende Herman de Vries, Jahrgang 1931, gelte laut Hippel zu den Pionieren der Naturkunst. Der ausgebildete Biologe nutzt die Methoden des Sammeln und Systematisierens, um seine Naturmaterialien, die sogenannten „sculptures trouveés“, zu einer Art enzyklopädischem Werk zu vereinen. Die meist serielle Präsentation illustrieren etwa die gerahmten Gräser. Sinnlich erfahrbar werden die aufgehäuften getrockneten Blüten der Damaszener-Rose, deren Duft dem Besucher entgegen strebt.

Christiane Löhr kam 1965 in Wiesbaden zu Welt und setzt in ihren Installationen Samen, Blüten oder Pferdehaar. Aus der Kombination der sich in Struktur und Textur ähnelnden Materialien lässt Löhr zerbrechliche Gebilde in der Form von Wolken, Kissen, Netzen oder Säulen entstehen. Die beinahe minimalistische Strenge, in der Löhr die Einzelelemente präsentiert, macht den Betrachter für die Struktur der Natur empfänglicher. So imitieren angehäufte Efeusamen das kleine bewaldete Landschaftsmodell „Gebirge“ von 2012, die gleichzeitig geschaffene „Kleine Ansammlung“ reiht Flugsamen wie zarte Bäumchen auf. Regine Ramseier, 1956 in Langnau im Kanton Bern geboren, verleiht zufällig gefundenen Materialien ein neues Gesicht. So verband sie Laub und Rispen zu der Käfergruppe „Laubläufer“. In ihrer Installation „Windstille“ nutzt Ramseier verblühten Löwenzahn, der als Ansammlung von der Decke hängt und an eine Wolke erinnert, die jeden Moment durch einen Windstoß zerstieben kann.

Die Ausstellung „Pure Nature Art“ läuft bis zum 7. Januar 2018. Das Museum Kunst der Westküste hat bis zum 31. Oktober täglich außer montags von 10 bis 17 Uhr geöffnet, vom 1. November bis 7. Januar von 12 bis 17 Uhr. Der Eintritt beträgt 8 Euro, ermäßigt 4 Euro.

Museum Kunst der Westküste
Hauptstraße 1
D-25938 Alkersum

Telefon: +49 (0)4681 – 74 740 11
Telefax: +49 (0)4681 – 74 740 19


26.06.2017

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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News vom 26.06.2017

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