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William Wauer, Portraitbüste Herwarth Walden, 1917

William Wauer, Portraitbüste Herwarth Walden, 1917

William Wauer in der Berliner Galerie Brockstedt

Vorrangig als Bildhauer ist William Wauer in die Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts eingegangen, aber auch als Maler hat er Bemerkenswertes geleistet. Einen Ausschnitt aus beiden Facetten seines Schaffens präsentiert derzeit die Berliner Galerie Brockstedt. Grundlage für die Ausstellung ist ein Konvolut von Arbeiten des Meisters aus einer Züricher Privatsammlung: Zwanzig Skulpturen aus Bronze, zehn Gemälde sowie ein Stapel Zeichnungen und Grafiken aus den Jahren 1916 bis 1930 haben ihren Weg nach Berlin gefunden.



In dieser Zeit schuf William Wauer, der bereits 1866 in Oberwiesenthal geboren worden war und seine Ausbildung in den 1880er Jahren in Dresden und Berlin sowie in den Vereinigten Staaten genossen hatte, künstlerisch seine besten Arbeiten. Vor allem die Zusammenarbeit mit Herwarth Walden bei dessen „Sturm“-Projekten – Zeitschrift, Galerie und Kunstschule – erwiesen sich als fruchtbar. Eine 1917/18 geschaffene Büste Waldens in expressionistisch-kubistischen Formen ist vielleicht sein berühmtestes Werk. Daneben arbeitete Wauer als Theaterregisseur und -intendant sowie nicht zuletzt als Geschäftsführer an einer Reihe von Filmprojekten mit. Er starb 1962 in West-Berlin.

Die Ausstellung „William Wauer (1866-1962). Skulptur – Malerei – Zeichnung“ ist voraussichtlich bis Ende Mai zu sehen. Die Galerie Brockstedt öffnet dienstags bis freitags von 10 bis 18 Uhr und samstags von 10 bis 14 Uhr sowie nach Vereinbarung. Es ist eine Katalogbroschüre erschienen.

Galerie Brockstedt
Mommsenstraße 59
D-10629 Berlin

Telefon: +49 (0)30 – 885 05 00


26.03.2019

Quelle: Kunstmarkt.com/Johannes Sander

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Alma del Banco, Mann mit rotem Buch, 1927

Alma del Banco, Mann mit rotem Buch, 1927

Die Hamburger Sezession im Museum für Kunst und Gewerbe

Wie andere große Städte hatte auch die Handelsmetropole Hamburg in der Zwischenkriegszeit eine „Sezession“. 1919 gegründet, wird heuer ihr hundertster Geburtstag gefeiert, aus welchem Anlass das Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe (MKG) rund vierzig Gemälde und Druckgrafiken der Sezessionskünstler sowie eine Auswahl der von ihnen gestalteten Plakate und Kataloge ein Jahr lang der Öffentlichkeit präsentiert. Etwas mehr als fünfzig reguläre Mitglieder hatte die Hamburgische Sezession im Lauf ihrer rund vierzehnjährigen Geschichte bis zur erzwungenen Selbstauflösung unter dem Druck der Nationalsozialisten im Mai 1933. Die meisten von ihnen blieben in der Wahrnehmung von Öffentlichkeit und Kunstgeschichte in der zweiten Reihe. Dennoch zeichnen sich Künstler wie Anita Rée, Rolf Nesch, Arnold Fiedler, Kurt Löwengard, Heinrich Steinhagen, Willy Davidson, Richard Haizmann, Heinrich Stegemann, Alma del Banco, Fritz Kronenberg, Gretchen Wohlwill, Karl Kluth oder Willem Grimm durch individuelle Handschriften mit einer großen Offenheit für neue Strömungen und künstlerische Experimentierfreude aus.



Die Ausstellung ist zugleich eine Hommage an Max Sauerlandt, der als Direktor des MKG zwischen 1919 und 1933 die Entwicklung der Hamburgischen Sezession aktiv und fördernd begleitete und eine Reihe von Werken ihrer Künstler für das Museum ankaufte. Die Beschlagnahme durch die Nationalsozialisten im Rahmen der Aktion „Entartete Kunst“ 1937 schlug zwar Lücken in die Sammlung, diese konnten aber durch gezielte Erwerbungen von Heinz Spielmann, der von 1960 bis 1986 als Kurator am MKG wirkte, wieder geschlossen werden. Weiteren Zuwachs erhielt der Sammlungsschwerpunkt 2002 in Form einer Dauerleihgabe von rund 350 Exponaten aus dem Besitz der Hamburger Sparkasse. Auch aus diesem Bestand rekrutiert sich die von den Kuratorinnen Silke Reuther und Caroline Schröder erarbeitete Jubiläumsausstellung.

Die Ausstellung „Ein lebendiges Museum… - Max Sauerlandt und die Hamburgische Sezession“ läuft bis zum März nächsten Jahres. Das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg hat dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr, donnerstags bis 21 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 12 Euro, ermäßigt 8 Euro. Für Besucher bis 17 Jahren ist der Eintritt frei.

Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg
Steintorplatz
D-20099 Hamburg

Telefon: +49 (0)40 – 42 81 34 880
Telefax: +49 (0)40 – 42 81 34 999


26.03.2019

Quelle: Kunstmarkt.com/Johannes Sander

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Max James Emden

Restitution an die Erben von Max James Emden empfohlen: Zwei Veduten von Bernardo Bellotto

BRD soll Raubkunst zurückgeben

Zwei Gemälde von Bernardo Bellotto, die sich im Besitz der Bundesrepublik Deutschland befinden, sind als Raubkunst eingestuft worden. Daher hat die beratende Kommission für die Rückgabe NS-verfolgungsbedingt entzogener Kulturgüter heute empfohlen, die Bilder an die Erben des Hamburger Kaufmanns Max James Emden zu restituieren. Bei den Werken im Bundesbesitz handelt es sich um die „Ansicht des Zwingergrabens in Dresden“, die als Leihgabe im Militärhistorischen Museum in Dresden hängt, und die „Ansicht der Karlskirche zu Wien“ im Museum Kunst Palast in Düsseldorf.



Eine Begründung für die Empfehlung legte das Gremium vorerst nicht vor. Max James Emden, der jüdischer Abstammung war, veräußerte die Bilder 1938 in der Schweiz. Daher war es bisher strittig, ob er zu dem Verkauf gezwungen war. So sieht es jedenfalls sein in Chile lebender Enkel Juan Carlos Emden, der davon ausgeht, dass das Geschäft unter dem Druck der politischen und wirtschaftlichen Verhältnisse geschlossen worden sei. Über den Central Collecting Point gelangten die beiden Veduten nach dem Zweiten Weltkrieg in den Besitz der BRD.


26.03.2019

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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News vom 26.03.2019

BRD soll Raubkunst zurückgeben

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