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Ed Atkins, Safe Conduct, 2016

Ed Atkins, Safe Conduct, 2016

Medienkunst von Ed Atkins in Bregenz

Das Kunsthaus Bregenz präsentiert nach eigenen Angaben die bislang größte Einzelausstellung zum Schaffen Ed Atkins’. Die Schau, in der in ständiger Wiederholung zahlreiche Videos parallel laufen und ein Durcheinander an Bildern und Tönen erzeugen, ist die erste des britischen Medienkünstlers in Österreich. Atkins erzeugt mit seinen computeranimierten Bildern einen künstlichen Realismus, seien es Landschaften oder gemütliche Wohnzimmer. Im Zentrum seiner Arbeiten steht eine fiktive Figur, ein Stellvertreter des Künstlers, dem Atkins durch seine Stimme Leben einhaucht.



Die Situationen, in denen sich die Figur befindet, reichen von Verzweiflung, Angst über Frustration bis hin zu Komik. So durchdringen Sentimentalität, Traurigkeit, Schönheit und Verwandlung die Arbeiten von Ed Atkins. Er untermalt seine Videos mit vertrauten Musikstücken, wie dem Bolero von Ravel in seiner Mehrkanal-Videoarbeit „Safe Conduct“ von 2016. In diesem „Lehrvideo“ agiert die Figur zum Takt des Tanzes so, wie man sich bei der Sicherheitskontrolle am Flughafen zu verhalten hat. Hier treffen behördliches Protokoll und digital gerenderte Körper mit Schlachthausszenarien und Metalldetektoren zusammen. In der Werkgruppe „Old Food“ von 2017 rollen dem Protagonisten unaufhörlich Tränen über die Wangen. Unterdessen geistert eine auf dem Klavier gespielte Tonfolge in endloser Wiederholung durch den Raum, Menschenmassen kommen zu Fall, und ungenießbare Sandwiches entstehen und zerfallen in reißerischen Werbespots.

Ed Atkins wurde 1982 in Großbritannien geboren. Er studierte an dem Central Saint Martins College of Art and Design und der Slade School des University College London, wo er seinen Master in Bereich Fine Art abschloss. Ausstellungen führten ihn beispielsweise nach Berlin, Frankfurt, Amsterdam, Turin oder London.

Die Ausstellung „Ed Atkins“ läuft bis zum 31. März. Das Kunsthaus Bregenz hat täglich außer montags von 10 bis 18 Uhr, donnerstags zusätzlich bis 20 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 11 Euro, ermäßigt 9 Euro bzw. 7 Euro. Für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre ist er frei. Begleitend zur Ausstellung erscheint im April ein Katalog für 42 Euro.

Kunsthaus Bregenz
Karl-Tizian-Platz
A-6900 Bregenz

Telefon: +43 (0)5574 – 485 94 0
Telefax: +43 (0)5574 – 485 94 408


22.01.2019

Quelle: Kunstmarkt.com/Robert Seegert

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Interessengemeinschaft Deutscher Kunsthandel nimmt Arbeit auf

Die neue Interessensgemeinschaft Deutscher Kunsthandel hat ihre Arbeit nun nach einer konstituierenden Sitzung im Januar aufgenommen. An ihr beteiligen sich der Berufsverband des Deutschen Münzenfachhandels, der Bundesverband Deutscher Galerien und Kunsthändler, der Bundesverband Deutscher Kunstversteigerer, der Kunsthändlerverband Deutschland, der Verband Deutscher Antiquare und der Verband der deutschen Münzenhändler. Die Initiative ging aus dem Aktionsbündnis Kulturgutschutz hervor und wurde im Herbst vergangenen Jahres formell gegründet. Kulturpolitische Sprecherin und Beraterin ist Hamburgerin Juristin Christina Berking, die sich auf Kunst-, Urheber- und Medienrecht spezialisiert hat.



Die Gemeinschaft vertritt künftig die berufsständischen und kulturpolitischen Anliegen ihrer Mitglieder gegenüber der Öffentlichkeit und der Politik in Deutschland sowie in der Europäischen Union. Das Bündnis stellt mit rund 1.000 Unternehmen den Kern des deutschen Kulturgütermarktes dar, der sich durch das junge deutsche Kulturschutzgesetz und EU-Richtlinien zunehmend belastet sieht. Weitere Einschränkungen und bürokratische Hürden nehmen die Kunsthändlern in der neuen EU-Einfuhrverordnung, deren Umsetzung bevorsteht.

Die Interessengemeinschaft Deutscher Kunsthandel will zudem die kulturelle Bedeutung der Arbeit ihrer Mitglieder hervorheben, die nicht nur kommerzielle Interessen hegen. Der Kunsthandel sei eine treibende Kraft für den Kulturstandort Deutschland. Der Gesetzgeber habe dem deutschen Kulturgütermarkt in den vergangenen Jahrzehnten im internationalen Vergleich eine ganze Palette an Abgabelasten und Restriktionen auferlegt, die zu einer Stagnation und einem Schwund an Unternehmen geführt hätten.


22.01.2019

Quelle: Kunstmarkt.com/Robert Seegert

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Henning Kles, ES 7, 2018

Henning Kles, ES 7, 2018

Henning Kles in Ahrensburg

Die Galerie im Marstall in Ahrensburg gibt mit ihrer neuen Schau einen Überblick über das Schaffen von Henning Kles und zeigt dazu unter dem Titel „Tristesse Blanche“ ältere, aber auch aktuelle Arbeiten mit schrillen und geheimnisvollen Köpfen. Der Hamburger Künstler beschäftigt sich in seinen collagierten Malereien mit der Konstruktion und Dekonstruktion von Körperbildern. Die Bedeutung des Körperbildes und die Frage nach der Identitätsbildung führen Henning Kles dabei zu einer kubistischen Ausdrucksform. Seine Werke erinnern an Montagen, oftmals werden die Figuren bis zur Unkenntlichkeit aufgelöst. In anderen Gemälden wiederum sind seine expressiven, teilweise grotesken Köpfe durch Farbkontraste klar zu erkennen. Kles spielt vor allem mit hellen Pastelltönen, die dunklen gegenüberstehen.



Die Ausstellung bildet den Auftakt des Jahresthemas „Körper/Identitäten“ der Sparkassen-Kulturstiftung Stormarn. Der Titel der Schau ist dabei ein Zitat eines Gemäldes von Asger Jorn. Das 1958 entstandene Werk zeigt eine abstrakte Figur. Gut erkennbar bleibt der Kopf, während sich der Körper in wirre farbige Flächen auflöst. Kles nimmt dieses Bild als Beispiel für seine Spielerei von Neuordnung der Farbe und Form. Deutlich unterscheidet sich hierbei, dass Jorns „Tristesse Blanche“ aus einem Wirbel an unterschiedlichen Couleurs besteht, während Kles seine Farben eher großflächig aufträgt. Neben der Malerei widmet er sich seit mehreren Jahren keramischen Arbeiten, die ebenfalls in Ahrensburg zu sehen sind.

Henning Kles, 1970 in Hamburg geboren, studierte bis 1998 an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW) im Fachbereich Gestaltung und von 2000 bis 2005 Malerei an der Hochschule für bildende Künste. Seit 2013 doziert er Malerei am Department Design der HAW.

Die Ausstellung „Henning Kles. Tristesse Blanche“ läuft bis zum 17. März. Die Galerie hat mittwochs, samstags und sonntags von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog für 8 Euro.

Galerie im Marstall
Lübecker Straße 8
D-22926 Ahrensburg

Telefon: +49 (0)4102 – 707 810 15


21.01.2019

Quelle: Kunstmarkt.com/Katja Hock

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