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Valie Export, Kumetrie 4, 1982

Valie Export, Kumetrie 4, 1982

Linz feiert Valie Exports 80.

Das Lentos Kunstmuseum in Linz würdigt Valie Export anlässlich ihres 80. Geburtstags seit gestern mit einer Ausstellung. Die Schau umfasst rund 30 Werke der Videopionierin, die ihre intensive Auseinandersetzung mit dem menschlichen Körper thematisieren. Neben ikonischen Werken wie „Aktionshose: Genitalpanik“ von 1969, eine Portraitserie, in der sich die Künstlerin mit offenem Schritt, Löwenmähne und Maschinengewehr inszeniert, oder den „Körperkonfigurationen“ von 1972/82, die die menschliche Körpersprache in Analogie zu den Formen der urbanen Architektur erforschen, sind in der Lentos-Schau auch weniger bekannte Arbeiten zu sehen. So präsentiert das Kunstmuseum auch mehrere Serien von digital bearbeiteten Fotografien. In „Twi-Topon II“ von 1989 kombiniert Export den Körper mit architektonischen Elementen und erschafft so faszinierende Bildwelten, die sowohl Fragen zur menschlichen Körperlichkeit als auch zum Medium der Fotografie generell ausloten.



Valie Export, die 1940 in Linz als Waltraud Lehner zur Welt kam, gilt als eine der wichtigsten internationalen Vorreiterinnen konzeptueller Medien-, Performance- und Filmkunst. Ihre Karriere begann Ende der 1960er Jahre durch aufsehenerregende Aktionen im öffentlichen Raum, die im performativen Bereich und in der Medienkunst anzusiedeln sind und aus einer feministischen Perspektive entwickelt wurden. Die Radikalität, mit der sie vor allem ihren eigenen Körper als Teil ihrer künstlerischen Arbeit einsetzt, ist ein wesentlicher Bestandteil ihres politischen und feministischen Statements. „Anhand der gezeigten Arbeiten lassen sich das Verhältnis von Natur und Kultur und damit zusammenhängend die Kulturalisierung des Körpers bis ins digitale Zeitalter nachzeichnen“, so Sabine Folie, Direktorin des Valie Export Center Linz und Kuratorin der Ausstellung.

Die Schau „Hommage à Valie Export“ läuft bis zum 10. Januar 2021. Das Lentos Kunstmuseum hat dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr, donnerstags bis 21 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet regulär 8 Euro, ermäßigt 6 Euro bzw. 4,50 Euro. Als Publikation liegt Exports kritisch editiertes Drehbuch für den nicht realisierten Film „Der virtuelle Körper. Vom Prothesenkörper zum postbiologischen Körper“ von 1999 vor.

Lentos Kunstmuseum Linz
Ernst-Koref-Promenade 1
A-4021 Linz

Telefon: +43 (0)732 – 7070 3600
Telefax: +43 (0)732 – 7070 3604


01.10.2020

Quelle: Kunstmarkt.com/Maximilian Nalbach

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Kunsthaus Dresden

Der Preis „ZukunftsGut 2020“ der Commerzbank-Stiftung geht an das Kunsthaus Dresden

Kunsthaus Dresden erhält Preis der Commerzbank-Stiftung

Die Commerzbank-Stiftung ehrt das Kunsthaus Dresden mit dem Preis „ZukunftsGut 2020“ für seine innovative und strategische Arbeit im Bereich der institutionellen Kulturvermittlung. Die Jury betonte, die Arbeit der Dresdener Einrichtung, die mitten in der Stadtgesellschaft verortet ist, schaffe eine Plattform für aktive Auseinandersetzung und Teilhabe am Zeitgeschehen und setze dabei auf eine Verbindung von fachlichem Diskurs und publikumsnahen Angeboten. Für die Leiterin des Kunsthauses Dresden, Christiane Mennicke-Schwarz, hat der Zukunftspreis eine hohe Bedeutung, da er nicht nur eine wichtige Auszeichnung für das Geleistete darstelle, sondern auch Motivation sei, „die von uns eingeschlagenen neuen Wege der Kulturarbeit auf neuen Terrains und außerhalb der etablierten Bahnen weiter zu verfolgen“.



Insgesamt hatten sich 121 Einrichtungen für den Preis beworben, der dieses Jahr zum zweiten Mal vergeben wurde. Das Preisgeld versteht sich als fördernder Beitrag für die strategische Weiterentwicklung der Vermittlungsarbeit. Neben je 15.000 Euro für das Dresdner Kunsthaus und die schwimmenden Bühne „Traumschüff Potsdam“ gehören auch die Landesbühnen Sachsen und das Kulturforum Witten mit je 25.000 Euro zu den diesjährigen Gewinnern. Die Auszeichnung der Commerzbank-Stiftung konzentriert sich auf die Vermittlung des künstlerischen und kulturellen Erbes in den Bereichen Bildende Kunst, Musik, Literatur, Theater sowie Kulturgeschichte und wurde 2018 zum ersten Mal verliehen. Bewerben können sich insbesondere Museen, Konzert- und Opernhäuser, Literaturhäuser wie auch Theater, die Vermittlungsprogramme entwickeln, um ihr kulturelles Erbe, ihre Artefakte und Produktionen einem breiten Publikum zugänglich zu machen.


01.10.2020

Quelle: Kunstmarkt.com/Ramin Shafiai

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in der Ausstellung „We Never Sleep“

in der Ausstellung „We Never Sleep“

Schirn im Spionage-Fieber

Die Frankfurter Kunsthalle Schirn widmet der Faszination für die Spionage eine internationale Gruppenausstellung und entdeckt sie als Quelle künstlerischer Inspiration. Unter dem Titel „We Never Sleep“ behandeln rund 70 Gemälde, Fotografien, Videoarbeiten, Skulpturen und Installationen verschiedene Aspekte der Spionage wie Überwachung, Paranoia, Verschwörungstheorie und Tarnung, Kryptografie, Manipulation oder Propaganda aus einer zeitgenössischen Perspektive. Die Kuratorin Cristina Ricupero erläutert: „Ziel der Ausstellung ist es, einen experimentellen Raum zu schaffen, in dem Künstlerinnen und Künstler mit einer Vielzahl kreativer Strategien Kunst und die Ästhetik der Spionage verknüpfen. Statt zu ,entlarven‘ oder zu ,erklären‘, geht es vor allem darum, Überraschungen zu schaffen. Die Ausstellungsarchitektur verbirgt und enthüllt dabei zugleich. Wie in einem sich allmählich entfaltenden Spionageroman öffnen sich die Räume Schritt für Schritt, verwandeln die Besucherinnen und Besucher in Amateurspione und lassen sie einen mehrdeutig voyeuristischen Blick einnehmen.“



Den Auftakt macht Gabriel Lesters Raum- und Soundinstallation „The Third Degree“ von 2020. In einem Labyrinth aus Wegen, Sackgassen, Eingängen und Ausgängen ist ein Chor eindringlicher Stimmen zu hören, der Fragen aufwirft und manipulative Verhörmethoden aufgreift. Wie Manipulation durch staatliche Systeme in die Gesellschaft eindringt, thematisiert das Künstlerduo Mauricio Dias und Walter Riedweg. Die Videoinstallation „Cold Stories“ von 2010 zeichnet die Ikonografie politischer und kommerzieller Propaganda des Kalten Krieges nach. Sie kombiniert Auszüge aus Werbung, TV-Serien, Musik und journalistischen Dokumenten der 1960er und 1970er Jahre, während Che Guevara, Mao Tse-tung, John F. Kennedy und Nikita Chruschtschow als Marionetten Fragmente ihrer bedeutendsten Reden halten. Die Arbeit „Glimpses of the USA“ von Charles und Ray Eames entstand 1959 im Auftrag der United States Information Agency. Die beiden Künstler legten mit mehr als 2.200 Fotoaufnahmen und Bewegtbildern ein Porträt der US-amerikanischen Gesellschaft vor. Ihre Arbeit wurde im Zuge des ersten Kulturaustausches zwischen den USA und der Sowjetunion in der „American National Exhibition“ in Moskau präsentiert. Auf diese Weise sollte den Bürgern Moskaus die Überlegenheit des westlichen Systems vermittelt werden.

Die Ausstellung „We Never Sleep“ läuft bis zum 10. Januar 2021. Die Schirn Kunsthalle hat dienstags bis sonntags von 10 bis 19 Uhr sowie mittwochs und donnerstags bis 22 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 10 Euro, ermäßigt 8 Euro. Besucher mit einer Handynummer, deren letzte drei Ziffern „007“ sind, können sich über einen kostenlosen Eintritt freuen. Begleitend zur Ausstellung erscheint bei Snoeck Verlag ein Katalog, der in der Schirn 25 Euro und im Buchhandel 34 Euro kostet.

Schirn Kunsthalle Frankfurt
Römerberg
D-60311 Frankfurt am Main

Telefon: +49 (0)69 – 29 98 82 0
Telefax: +49 (0)69 – 29 98 82 240


01.10.2020

Quelle: Kunstmark.com/Maximilian Nalbach

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