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Am 05.11.2021 05.11.2021: Ostschweizer Kunst und ausgewählte Werke

© Beurret Bailly Widmer Auktionen AG

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Brandung bei Knokke, 1895 / Max Schlichting

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© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


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ohne Titel / Günther Uecker

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© Galerie Luther


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Blick aus dem Künstler-Atelier in Berlin. Kurfürstenstraße, 1927 / Ernst Oppler

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© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


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Ohne Titel - Chromatische Konstellation, 2015 / Heinz Mack

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© Galerie Neher - Essen


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Portraits

Die relaxte Antithese zum hektischen Messebetrieb: In einer Hamburger Jugendstil-Villa eröffnete jetzt die Berliner Galerie Wentrup eine Dependance der etwas anderen Art. Wentrup am Feenteich ist als Ort der vertieften Kommunikation und des interdisziplinären Dialogs gedacht

Weit genug weg und nah genug dran


Skulpturengarten bei Wentrup am Feenteich

Der Hamburger Feenteich, eine Ausbuchtung der Außenalster, gehört zu den nobelsten Adressen der Hansestadt. Hier befindet sich nicht nur das Gästehaus des Hamburger Senats, in dem schon die Queen, Henry Kissinger und der Dalai Lama übernachtet haben. Auch zahlreiche private Villen mit ihren großen Gärten ...mehr

Der Kunsthandel Langeloh Porcelain existiert seit 100 Jahren – eine Geschichte über Frauen, die handeln, und den veränderten Markt für frühe europäische Porzellane

Netzwerkerinnen des Weißen Goldes


Franz Anton Bustelli, Figur der Isabella aus der Commedia dell’Arte, 1759/60

Deutschland hat nicht viele Galerien und Kunsthandlungen, die auf eine hundertjährige Geschichte zurückblicken können. Und schon gar keine, deren Geschicke über drei Generationen hinweg von Frauen gelenkt werden, wie die des Kunsthandels Langeloh Porcelain. Bei Friedel Kirsch, der heutigen Inhaberin und Enkelin der Firmengründerin Elfriede Langeloh, ruft das Auswärtige Amt inzwischen nicht mehr an, um wie 1959 für den amerikanischen Präsidenten einen Satz Meißner Kakaotässchen als Gastgeschenk zu erwerben. Die Präsidenten haben sich geändert. Die Präsente auch. Und nicht zuletzt unterscheidet der Käuferkreis für frühe europäische Porzellane streng zwischen High und Low und hat wenig übrig für das Mittlere. „Der Markt ist heute viel anspruchsvoller geworden, Museen und Sammler wollen vor allem bedeutende Stücke“, sagt Friedel Kirsch. Keine 24 Stunden stand das stattliche Paar Meißner Mandelkrähen von 1730 nach Modellen von Johann Joachim Kändler vor zwei Jahren an ihrem Messestand auf den Highlights in München. Es ist das einzige noch existierende Paar von dreien. Der Preis war sechsstellig. ...mehr

Während die alte Kunst im Allgemeinen rückläufig ist, investiert die weltweit agierende Kunst- und Porzellanhandlung Röbbig mit Sitz in München in eine neue luxuriöse Location. Morgen ist die Eröffnung im noblen Carolinen Palais

Bel Etage der galanten Epoche


Johann Joachim Kändler, Paar Papageien als dreiarmige Leuchter montiert, vor 1740 und 1741

Völlig neue Wege wird die Münchner Kunsthandlung Röbbig, international führender Spezialist für frühe Meißner Porzellane und die Kunst des 18. Jahrhunderts, nicht gehen, wenn sie am Gründonnerstag ihre neuen Geschäftsräume im neobarocken Carolinen Palais eröffnet. Schon auf der TEFAF, auf der Biennale des Antiquaires in Paris oder den Highlights in München hat Röbbig seine Stände bevorzugt als Interieurs der Zeit von Madame de Pompadour inszeniert. Doch Geschäftsführer Alfredo Reyes will seinem Ideal nun noch näher kommen. Er möchte die delikate Geschmackskultur dieses Jahrhunderts am Leben erhalten, sagte er Kunstmarkt.com am Rande der letzten Vorbereitungen. Auf 220 Quadratmetern hat der Innenarchitekt und Opern-Setdesigner Massimo Pizzi Gasparon in dem von Gabriel von Seidl entworfenen Prachtbau in der Briennerstraße das Flair einer Bel Etage des galanten Zeitalters entstehen lassen. ...mehr

Mit Alten Meistern und zeitgenössischer Fotografie, mit exquisiten Asiatika und ausgewähltem Kunsthandwerk geben Konrad O. Bernheimer und Tochter Blanca in einer pointierten Verkaufsschau Rückblick und Ausblick auf 150 Jahre Kunsthandel Bernheimer

Im globalen Zentrum des Kunsthandels angekommen


Konrad O. Bernheimer und Blanca Bernheimer

Ein seriöser Kunsthändler weiß, in welche Hände seine Topstücke einst gegangen sind. Schließlich sind die Käufer von gestern auch potenzielle Quellen für Gegenwart und Zukunft. Deutschlands erfolgreichster und renommiertester Altmeister-Händler Konrad O. Bernheimer tippt mit der Fingerspitze auf die dunkeltürkisfarbene Oberfläche eines exzeptionellen Dresdner Lackmöbels. Vor zwanzig Jahren hat er das Schreibtischchen von 1738 schon einmal veräußert. Zu seiner Jubiläumsschau „150 Jahre Bernheimer“ steht es nun für 340.000 Euro in seiner Galerie in der Münchner Brienner Straße neben Gemälden von Claude Joseph Vernet, Jean-Honoré Fragonard und Jan Brueghel d.Ä. wieder zum Verkauf. Es erzählt vor allem eins: Die Münchner Kunsthändlerdynastie Bernheimer war nicht immer nur auf Alte Meister spezialisiert. ...mehr

Die Galerie Schüller in München begeht in diesem Jahr ihr 30jähriges Jubiläum. Einst stand die Malerei der Münchner Schule im Mittelpunkt. Heute ist sie Deutschlands führende Adresse, wenn es um Leo Putz, Otto Pippel oder Oskar Mulley geht

Ein facettenreiches Moderneprogramm


Leo Putz, Cara Sophia Köhler née Goldammer (1879-1920), 1911

Wer dreißig Jahre als Galerist tätig ist, weiß aus eigener Erfahrung, wie sich der Markt gewandelt hat. Wolfgang Schüller, der 1982 in Gilching am Starnberger See den Start als Kunsthändler wagte, verrät keine Geheimnisse, wenn er die Verkaufspreise aus seiner Anfangszeit aufzählt. Franz von Stucks Gemälde „Susanna im Bade“ verkaufte er 1995 für 30.000 Mark. Zehn Jahre später ging das selbe Werk noch einmal durch seine Hände, dann aber für 66.000 Euro. Hermann Max Pechsteins Gemälde „Rote Dächer“ von 1914 erwirbt hier 1997 ein Privatsammler für 650.000 Mark. Wolfgang Schüller schätzt, dass dieses Werk heute im 2 Millionen Euro-Bereich gehandelt werden würde. Und 50.000 Mark kostete vor zwanzig Jahren Alfons Waldes „Skifahrer“ – ein Motiv, für das man heute mindestens das Zehnfache aufbringen müsste. Solche Rückblicke gehören zur Firmengeschichte erfolgreicher Galerien. Das Gespür für Blue Chips und potente Kunden, die das Gefühl haben, einen guten Kauf gemacht zu haben, sind schließlich das Kapital eines Galeristen. ...mehr

Vor sechs Monaten ist der Internetversteigerer Auctionata an den Start gegangen. Viel heiße Luft oder zukünftiger Platzhirsch einer neuen Auktionsära, fragen sich Branchenbeobachter. Einen ersten Rekord hat man mit 1,8 Millionen Euro für ein Schiele-Gouache bereits eingefahren

Die digitale Vermessung des Auktionswesens


Egon Schiele, Liegende Frau, 1916

So eine Geschichte würden das Dorotheum in Wien oder Christie’s in London auch gern erzählen. In einer Mappe mit Lichtdrucken von Werken Egon Schieles fand der Experte des Internetversteigerers Auctionata eine originale Zeichnung des anerkannten Expressionisten. Schätzwert: zwei Millionen Euro. Bessere Werbung kann es nicht ...mehr

111 Jahre Auktionshaus Michael Zeller

Zukunft als Dienstleistungsunternehmen


Vorbesichtigung bei Zeller in den 1970er Jahren

Das Auktionshaus Michael Zeller gehört zu den traditionellen Familienunternehmen der malerischen Bodenseestadt Lindau. Auf 111 Jahre Firmengeschichte kann es heuer zurückblicken. 1893 wurde es vom Großvater des heutigen Inhabers, Joseph Zeller, gegründet. Mit einem Programm, das aus der Bodenseeregion erwächst, aber auch überregionale Aspekte aufgreift, kann der mittelständische Betrieb mit 20 Mitarbeitern auf eine gewachsene Kundschaft zurückgreifen, aber auch ein neues Publikum gewinnen. Als Generalist offeriert Michael Zeller alles, was Kunst, Kunsthandwerk und angewandte Kunst seit der Antike in der Welt hervorgebracht hat. Das Zahlenjubiläum feiert man mit der Versteigerung vom 6. bis zum 8. Mai, bei der wieder mehr als 4.300 Objekte den Besitzer wechseln sollen. Mit Michael Zeller sprach Jennifer Kox. ...mehr

Die Ausstellung „Weltkunst. Von Buddha bis Picasso“ in Wuppertal führt durch mehrere tausend Jahre europäischer und außereuropäischer Kunst, nimmt aber auch die schillernde wie umstrittene Persönlichkeit Eduard von der Heydts in den Blick

Ein Sammler zwischen Weltoffenheit und Opportunismus


Eduard von der Heydt als „Buddha vom Monte Verità“, um 1930

Mit der groß angelegten Ausstellung „Weltkunst. Von Buddha bis Picasso. Die Sammlung Eduard von der Heydt“ beleuchtet das seit 1961 als Von der Heydt-Museum firmierende Wuppertaler Kunstmuseum die Sammelleidenschaft, aber auch die schillernde und nicht unumstrittene Persönlichkeit seines Namensgebers. Erstmals seit 1952 werden die in ...mehr

Der österreichische Sammler Rudolf Leopold ist tot

Unumschränkter Kunstkönig


Rudolf Leopold vor einem Schiele-Bild seiner Sammlung

Die Sammler vom alten Schlage, die, als Ärzte, Kaufleute oder Unternehmer groß geworden, erst mit der Kunst ihrer wahren Leidenschaft frönten und als Mäzene der Moderne Bleibendes schufen, werden immer weniger. Ernst Beyeler, der große Schweizer Kunstsammler und Museumsgründer, starb im Februar fast neunzigjährig, der gleichaltrige Hans Dichand, mit seinem Interesse für Kunst vielleicht nicht ganz so berühmt-berüchtigt geworden wie als Zeitungsmann, segnete vor zwei Wochen das Zeitliche, und heute, am 29. Juni, folgte Rudolf Leopold nach. Der Wiener Mediziner hatte erst im vergangenen März seinen 85. Geburtstag gefeiert. Die Reaktionen sind entsprechend bestürzt: „Österreich verliert mit Rudolf Leopold eine herausragende Persönlichkeit der Kunstszene“, ließ etwa der österreichische Außenminister Michael Spindelegger verlauten. ...mehr

Flimmern und Rauschen Ade: Die private „Julia Stoschek Collection“ in Düsseldorf zeigt auf 2.500 Quadratmetern hochmoderner Ausstellungsfläche Schlüsselwerke der internationalen Video- und Medienkunst

Ein Haus für die Videokunst


Videokunst gilt als schwer vermittelbar. Zu groß ist oft der technische Aufwand, um sie angemessen präsentieren zu können. Zu viel Zeit, Geduld und Stehvermögen fordert sie von den oft eiligen Schrittes durch Großausstellungen wie Biennale oder Documenta hetzenden Besuchern. Kurzum: Gegen schnell konsumierbare Medien wie Malerei, Skulptur oder Fotografie kann sich Videokunst nur schwer behaupten. Schade eigentlich, denn längst hat sich das Medium vom engen Gehäuse des haushaltsüblichen Fernsehmonitors befreit. Die Zeiten, als Nam June Paik dem Fernseher mit Hilfe starker Magneten zuckende Farbfelder abtrotzte, sind längst vorbei. Die Videokunst unserer Tage sieht ganz anders aus: High-Tech-Beamer garantieren flimmerfreie Bildqualität im XXL-Format. Begehbare Videoinstallationen von oft gigantischen Ausmaßen emanzipieren den Betrachter von der passiven Frontalberieselung mit Bild und Ton. Und aufwändige Mehrkanalprojektionen mit hochkomplex ineinander verschachtelten Parallelhandlungen lassen das Betrachten von Videokunst zur intellektuellen Herausforderung werden – ähnlich der Lektüre anspruchsvoller Belletristik. ...mehr

Die Turiner Sammlerin Patrizia Sandretto Re Rebaudengo

Weibliche Kunstpower in der Autostadt


Patrizia Sandretto Re Rebaudengo vor Cattelans „La rivoluzione siamo noi“

Sie ist stets elegant gekleidet, bekannt für ihre großzügige Gastfreundschaft, ihre absolute Neugier auf Kunst und Künstler, ihre Beharrlichkeit und Durchsetzungskraft und ihren Sinn für stimmige Inszenierungen. Die norditalienische Kunstsammlerin mit dem klangvollen Namen Patrizia Sandretto Re Rebaudengo feiert jetzt das zehnjährige Jubiläum ihrer Kollektion mit einer auf drei Orte verteilten Ausstellung. Der engagierten Italienerin ist es gelungen, in ihrer Heimatstadt das Interesse für zeitgenössische Kunst zu wecken und eine ganze Region mit Gegenwartskunst aufzumischen. Aber auch die internationale Kunstwelt blickt immer wieder nach Turin. ...mehr

Porträt des Kunstsammlers Rik Reinking

Die Sammlung als Plattform


Rik Reinking

Eine bescheidene Zweizimmerwohnung im Hamburger Stadtteil Winterhude, ein Treppenhaus mit Altbaucharme, der Blick vom Balkon geht auf grüne Baumkronen und ein schmuckloses Apartmentgebäude gegenüber. Hier wohnt der aus dem niedersächsischen Oldenburg stammende Kunstsammler Rik Reinking. 29 Jahre ist er alt, ein so genannter Jungsammler, der mit 16 Jahren seine erste Horst Janssen-Grafik vom Taschengeld kaufte und der seine Schätze in Museen und Ausstellungen von Leipzig über Kiel bis hin nach Istanbul verleiht. Rik Reinking hat es verstanden, durch intensives Schauen an den richtigen Orten, durch mutigen, frühen Kauf auch unbekannter Namen und eine gute Vernetzung im engmaschigen Kunstbetrieb eine beachtliche Sammlung überwiegend zeitgenössischer Kunst aufzubauen. „Mir geht es nicht um den Moment des Besitzens, sondern ich verstehe die Sammlung als eine Plattform“, betont der gelernte Jurist und Kunsthistoriker, der lieber mit Künstlerfreunden schnell eine Pizza isst, als mit Galeristen und Sammlerkollegen zum Gala-Dinner zu gehen. Vernissagen meidet er wie der Teufel das Weihwasser: „Wenn die anderen kommen, bin ich schon wieder weg.“ ...mehr

Der Erweiterungsbau des Züricher Kunsthauses von David Chipperfield ist eröffnet. Damit steigt das Haus zum größten Kunstmuseum der Schweiz auf. Doch die Diskussionen um belastete Sammlungsteile nehmen kein Ende

Wirbel hinter dem Vorhang


Chipperfield-Bau des Kunsthauses Zürich

Inmitten der verkehrsreichen Betriebsamkeit des Züricher Heimplatzes schlängelt sich ein gelb- und pinkfarbener Stängel weit empor. Oben mündet er in einem Trichter, so als gäbe es etwas aufzusaugen. Nachts treten installierte farbige Lichtspots in Aktion, die suchend die Umgebung ausleuchten. Wie eine skurrile Blume oder ...mehr

11.10.2021

Das Duisburger Sammlermuseum Küppersmühle öffnet den von Herzog & de Meuron geplanten Erweiterungsbau

Vom Brot zur Kunst des Lebens


MKM Museum Küppersmühle für Moderne Kunst Duisburg

Als sich im Jahr 1860 im stadtnahen Duisburger Binnenhafen Mühlenbetriebe ansiedelten, mauserte sich der Ort rasch zum Brotkorb der gesamten Region. Im Zuge technischer Verbesserungen entstand um 1908 ein neues Mühlengebäude, der heutige Altbau des Museums Küppersmühle. Direkt angrenzend kamen in den 1930er Jahren Stahlsilos hinzu. 1972 erfolgte dann die Stilllegung des Betriebes. Auf der Grundlage des vom britischen Architekten Norman Foster entwickelten Masterplanes für das Duisburger Hafengebiet bot die internationale Bauausstellung Emscher Park zwischen 1989 und 1999 die Chance zur Aufwertung der Industriebrache zu einem multifunktionalen Dienstleistungsareal. Der heimische Sammler Hans Grothe nutzte hier die Gelegenheit zur Unterbringung seiner Kunstsammlung. Die Baseler Architekten Herzog & de Meuron bauten zwischen 1997 bis 1999 das historische Backsteingebäude durch Entkernung zu einem Museum um. Hinter den historischen Backsteinfassaden entstanden White Cubes mit einer Ausstellungsfläche von 3.600 Quadratmetern. Lediglich mit Backsteinen zugemauerte Fenster und die Einfügung schmaler Fensterbahnen offenbaren von außen auf den zweiten Blick die neue Funktion. Schon damals erregte der eher unscheinbare Treppenhausanbau aus rot gefärbten Beton mit organisch-spitzwinklig geschwungenen Stiegen großes Aufsehen. ...mehr

27.09.2021

Die Neue Nationalgalerie in Berlin öffnet nach sechs Jahren wieder und feiert sich und die Kunst des 20. Jahrhunderts

Fragen an die Moderne


Neue Nationalgalerie Berlin

Ursprünglich sollte der Bau die Firmenzentrale des Rumherstellers Bacardi in Santiago de Cuba werden; doch nach der Kubanischen Revolution und der Verlegung des Konzernsitzes auf die Bermudas wurden die Pläne schnell ad acta gelegt. Sein Glanz entfaltet der 50 auf 50 Meter messende, streng reduktionistische Entwurf heute als Museum: Ludwig Mies van der Rohe errichtete das weltbekannte Gebäude zwischen 1965 und 1968 als Neue Nationalgalerie in Berlin. Mit der weiten, transparenten Glashalle und dem fließenden Grundriss im Sammlungsgeschoss hat der bedeutende Architekt und ehemalige Bauhaus-Direktor seine Suche nach dem, wie er es nannte, „offenen Raum“ vollendet. Nach beinahe mehr als 50 Jahren wurde der Komplex nun vom Berliner Büro David Chipperfield Architects erstmals saniert. Um den Denkmalcharakter der Inneneinrichtung zu bewahren, wurden rund 35.000 einzelne Bauteile, wie etwa Leuchten, Holzeinbauten und Türen eigens demontiert, restauriert und anschließend wieder installiert. ...mehr

Nach fünf Jahren Renovierung hat das Gruuthusemuseum im flämischen Brügge wieder die Tore geöffnet. Einprägsam stellen erlesene Schätze den künstlerischen Reichtum der alten Handelsstadt vor

Übertriff Dich selbst!


Gruuthusemuseum in Brügge

Ludwig von Brügge, flämisch Lodewijk van Gruuthuse, war Kunstfreund, Diplomat und ein geschickter Geschäftsmann. Sein Vermögen erwarb der um 1427 geborene und 1492 verstorbene Spross einer einflussreichen Brügger Familie über das Monopol auf den Verkauf der Kräutermischung Grut, damals Hauptbestandteil des Bieres. Zwischen 1463 und 1477 amtierte er zudem als Statthalter und höchster Vertreter des Herzogs der umliegenden burgundischen Gebiete und konnte es sich erlauben, in einem opulenten Stadtpalast zu residieren. Über der Tür zum Palais aus dem 15. Jahrhundert prangt noch heute stolz der Wahlspruch der Familie „Plus est en vous“ – „Du kannst mehr, als du glaubst“. Die freie Übersetzung „Übertreffe Dich selbst“ war auch die Richtschnur für die umfassende Restaurierung und Neuausrichtung der musealen Präsentation in Ludwigs ehemaligem Domizil. ...mehr

Zum hundertjährigen Jubiläum in Dessau: Der schwarze Glaskubus des neuen Bauhaus Museums ist eröffnet

Im spiegelnden Schwebezustand


Bauhaus Museums Dessau

Der Passant blickt in ein schwarzes Nichts. Auf den reflektierenden Glasfronten inszenieren umliegende Plattenwohnhäuser und pittoreske Gründerzeitbauten ein skurriles Spiel aus Zerrbildern. Der breit gelagerte, dunkle Glaskasten besitzt den Charme eines futuristischen Ufos oder einer High Tech-Produktionshalle. Erst beim Eintreten entfaltet das Gehäuse seine Magie. Unverhofft steht man mittendrin – im neuen Bauhaus Museum in Dessau. In der pfeilerlosen, durchgehenden Halle schwebt hoch über den Köpfen des Publikums das eigentliche Museum. Ähnlich einer Brücke konzipiert, befindet es sich in einem 100 Meter langen schwarzen Betonriegel. Als Träger dienen lediglich zwei Treppenhäuser an den schmalen Enden. ...mehr

Mit seinen Bugholzstühlen revolutionierte Michael Thonet die Möbelherstellung und ebnete den Weg zum modernen Design. Eine Hommage zum 150. Todestag

Gebogen und zerlegt in die ganze Welt verschickt


Gebrüder Thonet, Sessel Modell Nr. 14, Wien 1859

„Noch nie wurde Eleganteres und Besseres in der Konzeption, Exakteres in der Ausführung und Gebrauchstüchtigeres geschaffen“, lobte der Designer und Architekt Le Corbusier einst den bis heute Millionen Mal verkauften Thonet-Stuhl Nr. 14, der als Inbegriff des Bugholzstuhls und als Prototyp moderner Massenmöbel gilt. Er ...mehr

Der dänische Designer Hans J. Wegner wäre heute 100 Jahre alt geworden. Passend zum Jubiläum zeigt das Designmuseum in Kopenhagen eine große Übersichtsschau und brachte eine Monografie heraus, die es in Kürze auch auf Deutsch gibt

Der König der Stühle


Hans J. Wegner

„Es ist fast einfacher, einen Wolkenkratzer zu entwerfen als einen Stuhl“, gestand Ludwig Mies van der Rohe einmal. Denn es gäbe endlose Möglichkeiten und viele Probleme. Der Designer Hans J. Wegner, der heute vor 100 Jahren geboren wurde, wird ihm zugestimmt haben. Sein Leben lang hat der Däne an schöneren, bequemeren, moderneren und zeitgemäßen Stühlen gearbeitet. Mehr als 500 Stuhl-Entwürfe sind entstanden, darunter auch mancher Einrichtungsklassiker. Der wie eine Mischung aus Asiatischem, Englischem und konstruktivem Jugendstil daherkommende Y-Stuhl etwa wird heute noch produziert. Das Kopenhagener Designmuseum, das bis Anfang November dem Werk Hans J. Wegners eine große Retrospektive widmet, machte Wegners Stuhl-Besessenheit zum Titel: „just one good chair“ ist die Ausstellung überschrieben und nimmt Bezug auf das rastlose Streben Wegners nach dem einen, dem perfekten, genialen Stuhl, wohl wissend, dass es ihn nicht wirklich gibt. ...mehr

Seit 155 Jahren liefert WMF Design- und Kunstobjekte und birgt einen Schatz

Paradiestür als Entree in ein traditionsreiches Geschmacksgütereldorado


Nachbildung der Paradiestür von Lorenzo Ghiberti

Kein geringerer als Michelangelo Buonarroti soll mal geäußert haben: „Die Schönheit dieser Tür macht sie würdig, Pforte zum Paradies zu sein.“ Damit gemeint ist das Ostportal des romanischen Baptisteriums auf den Domvorplatz von Florenz, das seitdem als „Paradiestür“ bezeichnet wird. Entworfen und ausgeführt wurde es von Lorenzo Ghiberti zwischen 1425 und 1452, nachdem er bereits zu größter Zufriedenheit aller in den zwei vorherigen Jahrzehnten das Nordportal geschaffen hatte. Doch bei der Paradiestür handelt es sich um ein epochales Kunstwerk. Zehn quadratische und vergoldete Bronzefelder stellen auf seinerzeit revolutionär empfundene Weise Begebenheiten aus dem Alten Testament vor. Befreit von starren Vierpassrahmungen zurückliegender Epochen offenbaren die Szenen neue kompositorische Möglichkeiten. Nahezu bis zur vollplastischen Ausprägung schieben sich die Figuren von Adam und Eva, Kain und Abel, Saul und David oder Esau und Jakob nach vorne. ...mehr

Zum 100. Geburtstag von Marcel Breuer

Die Zukunft bauen


Marcel Breuer und A. & E. Roth, Dolderthal Apartments in Zürich, 1934

Mit der Gründung des Bauhauses im Jahre 1919 durch Walter Gropius begann die Idee Gestalt anzunehmen, die Trennung von Kunst und Produktion aufzuheben und Gegenstände und Räume für eine künftige humanere Gesellschaft zu schaffen. Dabei sollte das Handwerk als Grundlage allen künstlerischen Schaffens dienen und alle Künste in idealer Einheit verbinden. Es entstand Deutschlands berühmteste Kunst- und Designeinrichtung der Klassischen Moderne, die eine Reihe der herausragendsten Architekten und Künstler seiner Zeit zusammenführte und weltweit das Verständnis von Architektur und Design beeinflusste. ...mehr

Zum 100. Geburtstag von Arne Jacobsen

Wie aus dem Ei ein Schwan wird


Arne Jacobsen, Egg-Chair, 1958

Dänemark ehrt in diesem Jahr einen seiner bekanntesten Architekten und Designer des 20. Jahrhunderts. 100 Jahre alt wäre er 2002 geworden, der Mann, der die dänische Architektur und das dänische Design revolutionierte und weltweit bekannt machte - Arne Jacobsen. Am Werk dieses Multitalents kommt niemand vorbei. Angefangen bei Architektur und Möbeln über Lampen und Geschirr bis hin zum Besteck entwarf er alles, was die Sinne erfreut. ...mehr

Im April wurde der Kunstverein Schattendorf im Burgenland eröffnet. Hier wollen Amer Abbas und Werner Tranker eine Kommunikations- und Produktionswerkstatt für junge Kunst erschließen

Kunstbabel in der österreichischen Provinz


Dem Einsatz von engagierten Bürgern ist es immer wieder zu verdanken, dass abseits von Kulturmetropolen und öffentlich finanzierten Kunsttempeln kulturelle Orte gegründet und gefördert werden. Gerade in wirtschaftlich prekären Zeiten und die durch Wirtschaftskrise und Euro-Rettung erzwungene Sparwelle, bieten private und mit persönlichem Einsatz verbundene ...mehr

Der Kunstverein der Region Heinsberg

Zeitgenössische Kunst auf dem Bauernhof


Birgit Huebner, portraithaus

Wenn man sich nicht von dem Gedanken irritieren läßt, man müsse sich auf diesem asphaltierten Feldweg nordwestlich von Heinsberg längst hoffnungslos verfahren haben, dann kann man am Ende der Straße als Freund zeitgenössischer Kunst eine kleine Offenbarung erleben. Die fern der Kunstzentren des Rheinlandes gelegenen umgebauten Scheunenräume des 1296 erstmals erwähnten Horster Hofes hat 1997 der Kunstverein der Region Heinsberg bezogen. ...mehr

Kunstverein Hannover

Was ist Kunst?


Close Up - Zur Inszenierung von Nahsicht und Oberflächen

Glänzend und rund, dann auch wieder flach an der Wand, mit Kanten und Ecken, vom Boden in den Raum ragend, real oder abgebildet, mal ganz nah und dann auch wieder in weiter Entfernung, aber immer farbig: So präsentieren sich die Objekte und deren Oberflächen im Kunstverein Hannover. Und um die Oberflächen, die Hüllen, die Haut der Dinge geht es zur Zeit im Kunstverein. „Close Up – Zur Inszenierung von Nahsicht und Oberflächen“, so der Titel der Ausstellung stellt die Frage in den Mittelpunkt, was wird wie und warum ins Bild gerückt und welche Funktion spielt dabei die Oberfläche. ...mehr

Der Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen in Düsseldorf

Kunst aus NRW und mehr


Alte Kunsthalle in Düsseldorf, um 1900

Die Düsseldorfer sind stolz auf ihre historische „Kunstachse“. Zu den ältesten Institutionen dieser Kulturmeile gehören der Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen und die Kunstakademie, deren Geschichten eng miteinander verbunden sind. Schon die Gründung des Vereins im Jahr 1829 war maßgeblich von dem zweiten Direktor der Kunstschule, Wilhelm von Schadow, angeregt und ausgearbeitet worden. Obwohl wiederholte Auseinandersetzungen zwischen konservativen und progressiven Malern zu Abspaltungen und neuen Ausstellungsmöglichkeiten, wie dem 1849 gegründeten Malkasten, führten, wurde der Verein ein Forum der jungen Düsseldorfer Malerschule. Durch das Interesse an der Kunst aus dem Rheinland verzeichnete der Verein schon im letzten Jahrhundert auch Mitglieder in Amerika. Die Kunstfreunde wurden durch regelmäßige Verlosungen von Drucken und Bildern Düsseldorfer Künstler geworben. ...mehr

Die vielfach ausgezeichnete Fotografin Linn Schröder arbeitet vorwiegend in Serien. Jetzt hat sie ihr erstes monografisches Fotobuch vorgelegt. Mit ihr sprachen Nicole Büsing und Heiko Klaas

Ein gutes Bild legt immer mehrere Ebenen frei


Linn Schröder, O.T.#20, 2015

Nicole Büsing & Heiko Klaas: Linn, für dein erstes monografisches Fotobuch hast du dir ein Thema ausgesucht, das so alt ist wie das Medium Fotografie selbst. Nahezu jeder, der fotografiert, macht auch Familienbilder. Dein Werk ist ja sehr vielseitig aufgestellt. Was gab den Ausschlag, sich ...mehr

Heinz Mack wird 90. Nicht nur die Museen, sondern auch der Kunstmarkt hofiert den ZERO-Gründer

Ein akrobatischer Lichtsezierer


Heinz Mack

Fällt der Name Heinz Mack, ist man sofort geneigt, Otto Piene und Günther Uecker hinzuzufügen. So sehr sind im allgemeinen Gedächtnis die drei Hauptakteure der 1957 in Düsseldorf gegründeten Gruppe ZERO miteinander verschmolzen. Schon bald verschaffte sich das Trio internationale Reputation mit Arbeiten, die in der Unendlichkeitszone zwischen klassischen Zuständen und sich wandelnden neuen unbekannten Zonen verharren. Dabei spielt im Werk von Heinz Mack das Licht die zentrale Rolle, dessen Strukturen und Immaterialität durchgängig im Fokus seines vielgestaltigen Œuvres stehen. Seine Plastiken, Grafiken, Fotografien, Installationen, Collagen oder Pastelle wurden bislang auf weit über 300 Einzelausstellungen präsentiert und sind weltweit in über 200 Museen zu besichtigen. Heute tritt der am 8. März 1931 im hessischen Lollar geborene Künstler in sein neuntes Lebensjahrzehnt ein. Mit großer Energie und Leidenschaft, mit Akribie, Forscherdrang und unbeirrten Selbstbewusstsein geht er nach wie vor täglich seinen Projekten nach. ...mehr

Trotz regionaler Wirkung gilt der Barockbaumeister Johann Caspar Bagnato als Protagonist auf dem Feld repräsentativer Gebäude kleinerer Herrschaften im 18. Jahrhundert

Heitere Anmut und Frömmigkeit eines Landbaumeisters


Johann Caspar Bagnato, Mainau: Schloss und Kirche St. Marien, ab 1732

Aus allen Richtungen weithin sichtbar erhebt sich hoch oben auf einem Felsplateau das Inselschloss der Mainau. Die Ansicht gehört zu den attraktivsten Motiven der südwestdeutschen Kunst- und Kulturlandschaft. Das einst für den Deutschen Orden errichtete Ensemble mit Kirche und Gärten gewinnt bis heute als Residenz adeliger Herrschaften eine zusätzliche Aura. Es ist das Werk von Johann Caspar Bagnato, einem im südwestdeutschen Sprachraum über 30 Jahre hinweg agierenden Architekten und Bauunternehmer. Rund 60 Projekte sind von ihm nachweisbar. Zu seinen ersten Bauten gehörte die Anlage auf der Mainau, ein eindrucksvolles Referenzobjekt, mit dem er sich empfahl und das ihn zeitlebens beschäftigen sollte. Während einer Inspektionsreise verstarb Bagnato 1757 dort und fand seine letzte Ruhe in der Gruft der Schlosskirche St. Marien, seinem frühen Sakralbau, dessen Typus für alle nachfolgenden Kirchen Modellcharakter besitzen sollte. ...mehr

Die Wienerin Sophie Thun beherrscht alle Kniffe der Dunkelkammer. In ihren komplexen Selbstporträts hinterfragt sie nicht nur die klassisch-analogen Techniken, sondern auch ihr eigenes Selbstverständnis als Fotokünstlerin in einem überwiegend von Männern dominierten Betrieb

Blicke aufs Ich


„Fotografieren heißt, sich das fotografierte Objekt anzueignen. Es heißt, sich selbst in eine bestimmte Beziehung zur Welt zu setzen, die wie Erkenntnis – und deshalb wie Macht – anmutet“, so die New Yorker Schriftstellerin und Philosophin Susan Sontag in ihrem 1977 erschienenen Essay „In Platos Höhle“. Sich selbst zu fotografieren, hieße demzufolge, sich das Bild vom eigenen Körper fotografisch anzueignen, es in bestimmte Beziehungen zur Welt zu setzen und daraus Erkenntnis abzuleiten. Genau das praktiziert die 1985 in Frankfurt am Main geborene und heute in Wien lebende Künstlerin Sophie Thun auf vielfältige Art und Weise. Sie ist in Polen aufgewachsen, hat zunächst in Krakau und im Anschluss daran von 2010 bis 2017 bei Daniel Richter und Martin Guttmann an der Akademie der bildenden Künste Wien Malerei und Fotografie studiert. ...mehr

Die Kunstwelt gedenkt Raffael und wollte den Vollender der Renaissance groß feiern. Doch der Corona-Virus hat seinen 500. Todestag in den Hintergrund gedrängt

Der Göttliche


Raffael, Selbstportrait, um 1504/06

Alt ist der „größte Maler aller Zeiten“, als der er bis weit ins 19. Jahrhundert hinein galt, nicht geworden. Heute vor 500 Jahren starb in Rom Raffaello Santi, wohl genau an seinem 37. Geburtstag, wenn man seine Geburt für den 6. April 1483 in Urbino annimmt. Ganz gesichert ist das aber nicht. Neben Leonardo da Vinci und Michelangelo Buonarroti gilt er als das größte Talent der Hochrenaissance, von seinen Bewunderern wurde er in fast mystisch-religiöser Verehrung sogar als „Il divino“ – „Der Göttliche“ – tituliert. Speziell seine Bildnisse von Madonnen prägten sein Schaffen. Sie bezaubern bis heute durch ihr verhaltenes Lächeln mit zarten Gesten. Ihre Ausdruckskraft fußt auf einer einzigartigen Erfassung herzlicher unbeschwerter Innigkeit zwischen Mutter und Kind. Zu den prominentesten Gemälden dieser Gruppe gehört die „Sixtinische Madonna“. Das Glanzstück der Dresdner Gemäldegalerie konnte der Sachsen-Herrscher August III. im Jahr 1754 nach langen Verhandlungen für eine Rekordsumme erwerben. Die zu Füßen Marias liegenden Engel sind weltweit zu den bekanntesten Bilddetails aufgestiegen und tummeln sich allerorten als Phänomen der Populärkultur. ...mehr







News vom 25.10.2021

Prix Duchamp für Lili Reynaud-Dewar

Prix Duchamp für Lili Reynaud-Dewar

Margot Pilz in Krems

Margot Pilz in Krems

Polyphem und Galatea für Karlsruhe

Polyphem und Galatea für Karlsruhe

Beatriz Milhazes in der Wiener Staatsoper

Beatriz Milhazes in der Wiener Staatsoper

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