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Portraits |
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In den 70er und 80er Jahren hatte sich die Münchner Galerie Rüdiger Schöttle zu einer Drehscheibe für konzeptuelle und konkrete Kunst entwickelt – in diesem Jahr begeht sie ihr 40jähriges Bestehen. Ein Gespräch mit dem Galeristen. 
In schwarz-rot-goldenen Buchstaben ist ein Spruch auf die Wand appliziert: „Wunderbares Deutschland“. Eine Etage tiefer die Sentenz „Cold War“, das „O“ hebt sich dabei von der einfarbigen Schrift wie ein aus einer aufgeblasenen Fotomontage herausgeschnittener Buchstabe ab. Schöpfer dieser Rauminstallation, in der Firmenlogos, Zitate und ...mehr  |
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 Egbert von Maltzahn – vom Chef des Nymphenburger Porzellans zum Galeristen 
Es ist momentan ein unendlicher Kreislauf – je mehr Galerien entstehen, umso ausufernder die Messen, je ausufernder die Messen, desto mehr Galerien treten auf den Plan. Der Markt für zeitgenössische Kunst aber – so scheint es – hat immer noch Kapazitäten, ist noch nicht gesättigt. So sieht es auch Egbert von Maltzahn, der im Herbst letzen Jahres im Münchner Südwesten in der Nähe der Großmarkthalle, einem sich gerade etablierenden Kreativviertel mit Studios, Ateliers und Agenturen, seine Galerie „von maltzahn fine arts“ eröffnete. Das Programm steht fest: zeitgenössische Malerei, Arbeiten auf Papier, Videokunst. Sein Ziel: nicht mit den aufgeheizten Namen jonglieren, sondern Künstler, deren Qualitäten vielleicht vom Markt noch gar nicht entdeckt wurden, langfristig und exklusiv international zu positionieren. ...mehr  |
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 Die Galerie Philipp March Contemporary Art   Die heute etablierte Stuttgarter Galerie Brigitte March startete vor 25 Jahren. Die auf konzeptionelle Kunst und neue Medien konzentrierte Galerie vertritt unter anderem die drei international renommierten Künstler Timm Ulrichs, Lawrence Weiner und Les Levine. Vor zehn Jahren stieg Philipp March als Partner in die Galerie der Mutter Brigitte March ein. Als Ableger der Galerie betreibt er seit 1997 „Philipp March Contemporary Art“, welche ihren Schwerpunkt bei junger, zeitgenössischer Kunst in den Gebieten Malerei, Fotografie, Skulptur und Video hat. ...mehr  |
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 Jubiläum der Galerie Nothelfer in Berlin   Der Berliner Galerist Georg Nothelfer hat geschafft, was nicht viele vermochten: Seine Galerie hat auf dem turbulenten und sich schnell wandelnden Kunstmarkt überlebt und das erfolgreich. Der Kunsthändler, der von sich behauptet, bis heute noch nicht zu wissen, wie man jemanden ein Bild verkauft, kann in diesem Jahr auf eine 30 Jahre lange, ereignisreiche Firmengeschichte zurückblicken. ...mehr  |
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 Frankfurter Galerie zwischen Malerei, Fotografie und Film   „Wir möchten, dass Sie etwas Besonderes sehen“, verkündet die Homepage. Die sich solches vorgenommen haben, sind drei junge Galeristen aus Wiesbaden. In ihrem Galerieprojekt Kunstadapter zeigen sie seit 1997 fotografische und medienkünstlerische Positionen. Das Tempo, das sie dabei an den Tag legen, ist beachtlich. Aus dem ‚Kunstsystem’ mit Ausstellungen an wechselnden Orten wird mit dem Umzug in Frankfurts Stadtteil Sachsenhausen im Herbst 2001 eine ‚erwachsene’ Galerie mit großzügiger Ausstellungsfläche in Nachbarschaft zum Museumsufer, die sich zwischen den Big Playern der Mainmetropole etablieren möchte. ...mehr  | |
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111 Jahre Auktionshaus Michael Zeller   Das Auktionshaus Michael Zeller gehört zu den traditionellen Familienunternehmen der malerischen Bodenseestadt Lindau. Auf 111 Jahre Firmengeschichte kann es heuer zurückblicken. 1893 wurde es vom Großvater des heutigen Inhabers, Joseph Zeller, gegründet. Mit einem Programm, das aus der Bodenseeregion erwächst, aber auch überregionale Aspekte aufgreift, ...mehr  | |
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Flimmern und Rauschen Ade: Die private „Julia Stoschek Collection“ in Düsseldorf zeigt auf 2.500 Quadratmetern hochmoderner Ausstellungsfläche Schlüsselwerke der internationalen Video- und Medienkunst 
Videokunst gilt als schwer vermittelbar. Zu groß ist oft der technische Aufwand, um sie angemessen präsentieren zu können. Zu viel Zeit, Geduld und Stehvermögen fordert sie von den oft eiligen Schrittes durch Großausstellungen wie Biennale oder Documenta hetzenden Besuchern. Kurzum: Gegen schnell konsumierbare Medien wie ...mehr  |
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 Die Turiner Sammlerin Patrizia Sandretto Re Rebaudengo 
Sie ist stets elegant gekleidet, bekannt für ihre großzügige Gastfreundschaft, ihre absolute Neugier auf Kunst und Künstler, ihre Beharrlichkeit und Durchsetzungskraft und ihren Sinn für stimmige Inszenierungen. Die norditalienische Kunstsammlerin mit dem klangvollen Namen Patrizia Sandretto Re Rebaudengo feiert jetzt das zehnjährige Jubiläum ihrer Kollektion mit einer auf drei Orte verteilten Ausstellung. Der engagierten Italienerin ist es gelungen, in ihrer Heimatstadt das Interesse für zeitgenössische Kunst zu wecken und eine ganze Region mit Gegenwartskunst aufzumischen. Aber auch die internationale Kunstwelt blickt immer wieder nach Turin. ...mehr  |
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 Porträt des Kunstsammlers Rik Reinking 
Eine bescheidene Zweizimmerwohnung im Hamburger Stadtteil Winterhude, ein Treppenhaus mit Altbaucharme, der Blick vom Balkon geht auf grüne Baumkronen und ein schmuckloses Apartmentgebäude gegenüber. Hier wohnt der aus dem niedersächsischen Oldenburg stammende Kunstsammler Rik Reinking. 29 Jahre ist er alt, ein so genannter Jungsammler, der mit 16 Jahren seine erste Horst Janssen-Grafik vom Taschengeld kaufte und der seine Schätze in Museen und Ausstellungen von Leipzig über Kiel bis hin nach Istanbul verleiht. Rik Reinking hat es verstanden, durch intensives Schauen an den richtigen Orten, durch mutigen, frühen Kauf auch unbekannter Namen und eine gute Vernetzung im engmaschigen Kunstbetrieb eine beachtliche Sammlung überwiegend zeitgenössischer Kunst aufzubauen. „Mir geht es nicht um den Moment des Besitzens, sondern ich verstehe die Sammlung als eine Plattform“, betont der gelernte Jurist und Kunsthistoriker, der lieber mit Künstlerfreunden schnell eine Pizza isst, als mit Galeristen und Sammlerkollegen zum Gala-Dinner zu gehen. Vernissagen meidet er wie der Teufel das Weihwasser: „Wenn die anderen kommen, bin ich schon wieder weg.“ ...mehr  |
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 Einblicke in die Kunstsammlung eines Deutschen Energieversorgers   Sammlungen großer Unternehmen genießen manchmal einen mittelmäßigen Ruf. Der großzügige Einsatz ihres Ertrages für populäre Kunst wird oft mit plakativ in Szene gesetzten Werken in Verbindung gebracht, die ohne Bezug zum Ort stehen. Mit den Arbeiten meist weltberühmter Künstler ist oft die Aufgabe verbunden, in Präsenz und Signalwirkung auf eindeutige Effekte aus zu sein. Doch das, was gerade „trendy“ ist, wird man in der Kollektion des Düsseldorfer E.ON-Konzerns nicht finden. Abseits aller Aufgeregtheiten im Leistungssport des Kunstbetriebes wurde unter maßgeblicher Anteilnahme der jeweiligen Vorstandvorsitzenden unabhängig und unbeeinflusst von irgendwelchen Dritten eine höchst spannende Auswahl getroffen, in der man populäre Modekünstler der „Kunstschickimicki“ wie Christo, Warhol oder Haring vergeblich sucht. ...mehr  |
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 Die weltweit wichtigsten Kunstsammler   Wenn das Sommerloch auch den Kunstmarkt umfasst und die Galerien, Kunsthändler und Auktionshäuser nach einer umtriebigen Frühjahrsaison in die verdiente Ruhepause eilen, greift auch die Presse auf bewährte Themen zurück. Rechtzeitig für ihre im Juli und August erscheinende Doppelnummer befragt die New Yorker Zeitschrift „Art News“ Händler, Auktionatoren, Sammler, Museumsdirektoren, Kuratoren und Artconsultants aus 22 verschiedenen Ländern, um die Liste der aktivsten privaten Kunstsammler der Welt zusammen zu stellen. Und der Run auf ihr summer issue gibt den Machern der Kunstzeitschrift recht. Die 13. Veröffentlichung der Liste mit den 200 bedeutendsten Sammler im Gefilde der Superreichen war in den einschlägigen Buchhandlungen schnell vergriffen und nur noch direkt aus New York zu beziehen. Es lockt auch hier das Fluidum des Geldes und der Macht. ...mehr  | |
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Christian Boros präsentiert seine Sammlung zeitgenössischer Kunst in Berlin 
Seit Juni ist es endlich soweit: Die Sammlung Christian Boros in Berlin wurde für die Öffentlichkeit geöffnet. Am Wochenende wird das Publikum im Halbstundentakt durch die fünf Etagen und 80 Räume des eigens umgebauten Hochbunkers an der Reinhardstraße geführt – die Führungen indes sind derart ...mehr | 06.08.2008  |
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 Fantasie an die Macht: Mit der Übernahme der Sammlung Scharf-Gerstenberg ist den Staatlichen Museen zu Berlin ein ganz besonderer Coup gelungen. Die deutsche Hauptstadt verfügt jetzt über ein Museum des Surrealismus 
„Berlin ist ein Hort des Realismus, keine Stadt des Surrealismus“, sagt Dieter Scholz, Kurator der Berliner Nationalgalerie. Und tatsächlich: In einer Stadt, in der Max Liebermann mit seinen Porträts von Albert Einstein und Ferdinand Sauerbruch, George Grosz mit seinen Dirnenbildern und Kaffeehausszenen, Heinrich Zille und Käthe Kollwitz mit ihren anklagenden Milieustudien aus den Hinterhöfen bekannt geworden sind, herrschte selten jener freie künstlerische Geist, wie er sich in Paris entfalten konnte. ...mehr |
10.07.2008  |
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 Eine geballte Ladung Kunst: Der Hamburger Privatsammler Harald Falckenberg eröffnete jetzt neue, größere Räume in Hamburg-Harburg und verknüpft zum Auftakt Highlights seiner Sammlung mit den Arbeiten des Außenseiter-Künstlers Paul Thek 
Rund um die Phoenix-Werke in Hamburg-Harburg herrschte am Freitagabend Verkehrschaos. Rund 1.000 Gäste kamen wenige Tage vor der Art Basel, dem Megakunstevent des Sommers, zur großen Eröffnung der 6.200 Quadratmeter großen neuen Räume des 64jährigen Hamburger Privatsammlers Harald Falckenberg: Sammlerkollegen, Galeristen, Künstler, Kuratoren, Journalisten, Wegbegleiter und Freunde. Zu sehen gab es reichlich. Zum Auftakt der Neupräsentation zeigt Falckenberg eine Ausstellung des 1988 an AIDS verstorbenen amerikanischen Außenseiterkünstlers Paul Thek. Die Werkschau wird flankiert von rund 30 zeitgenössischen Arbeiten, die direkt auf Theks Werk reagieren. Außerdem zu besichtigen ist das gewaltige Schaulager der Sammlung Falckenberg mit rund 1.900 Arbeiten. ...mehr  |
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 Die neue Kunsthalle Mainz im Zollhafen   Die ehemalige Energiezentrale des Mainzer Zollhafens, das historische Kesselhaus, avancierte im Zuge einer Erschließungsmaßnahme des gesamten Geländes zur neuen Mainzer Kunsthalle. Das Hafengebiet in der Neustadt ist sogar vielen Einheimischen nicht bekannt und präsentiert sich in der Tat als ein Gebiet, das außer Containerblöcken, die auf ihren Abtransport warten, wenig bietet. Nun hat die Stadt, wie viele Städte am Rhein, die einen Hafen besitzen, das Terrain erkannt und begonnen, die städtebauliche Entwicklung besonders hier voranzutreiben. Das Konzept des Umbaus ist gelungen. Dem neuen, alten Haus wurde nach Plänen des in Berlin und Düsseldorf ansässigen Architekturbüros Zamp Kelp ein um sieben Grad geneigter Turm einverleibt, der von seiner obersten Etage aus einen grandiosen Blick über den Hafen bis in den Taunus gewährt. ...mehr  |
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 Neues Kunst-Highlight in New York: Das spektakuläre New Museum of Contemporary Art in der Lower East Side ist ein Muss für Kunst- und Architekturfans 
Früher galt die Gegend im Süden Manhattans als schmuddelig und gefährlich. Die Bowery, das war bis weit in die 1990er Jahre hinein eine Straße, die geprägt von üblen Absteigen und billigen Hotels war, wo Gestrauchelte und Wohnungslose für 70 Dollar die Woche der Obdachlosigkeit ein letztes Schnippchen schlagen konnten. Auf ihren breiten Bürgersteigen wurden Passanten von Alkoholikern angebettelt und in der Nacht auch mit durchaus rabiateren Methoden zur Herausgabe ihrer Dollars aufgefordert. Das alles ist seit ein paar Jahren Geschichte. Die Bowery und die angrenzende Lower East Side werden von Projektentwicklern und Investoren entdeckt. Moderne Apartmentgebäude aus Stahl und Glas verdrängen die alten Backsteinfassaden. Längst gibt es hier ein 21stöckiges Deluxe-Hotel, schicke Boutiquen und auf alt getrimmte, französische Restaurants, deren komplette Einrichtung mit dem Container über den Atlantik geschippert kam. ...mehr  | |
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Zum 100. Geburtstag von Marcel Breuer   Mit der Gründung des Bauhauses im Jahre 1919 durch Walter Gropius begann die Idee Gestalt anzunehmen, die Trennung von Kunst und Produktion aufzuheben und Gegenstände und Räume für eine künftige humanere Gesellschaft zu schaffen. Dabei sollte das Handwerk als Grundlage allen künstlerischen Schaffens dienen und ...mehr  |
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 Zum 100. Geburtstag von Arne Jacobsen   Dänemark ehrt in diesem Jahr einen seiner bekanntesten Architekten und Designer des 20. Jahrhunderts. 100 Jahre alt wäre er 2002 geworden, der Mann, der die dänische Architektur und das dänische Design revolutionierte und weltweit bekannt machte - Arne Jacobsen. Am Werk dieses Multitalents kommt niemand vorbei. Angefangen bei Architektur und Möbeln über Lampen und Geschirr bis hin zum Besteck entwarf er alles, was die Sinne erfreut. ...mehr  |
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 Designerportrait Otl Aicher   Er zählte zu den erfolgreichsten und international renommiertesten deutschen Gestaltern. ...mehr  |
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 Mit seinen Bugholzstühlen revolutionierte Michael Thonet die Möbelherstellung 
„Noch nie wurde Eleganteres und Besseres in der Konzeption, Exakteres in der Ausführung und Gebrauchstüchtigeres geschaffen“, lobte der Designer und Architekt Le Corbusier einst den bis heute über eine Million Mal verkauften Thonet-Stuhl Nr. 14, der als Inbegriff des Bugholzstuhls und als Prototyp moderner Massenmöbel gilt. ...mehr  | |
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Der Kunstverein der Region Heinsberg   Wenn man sich nicht von dem Gedanken irritieren läßt, man müsse sich auf diesem asphaltierten Feldweg nordwestlich von Heinsberg längst hoffnungslos verfahren haben, dann kann man am Ende der Straße als Freund zeitgenössischer Kunst eine kleine Offenbarung erleben. Die fern der Kunstzentren des Rheinlandes gelegenen ...mehr  |
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 Kunstverein Hannover 
Glänzend und rund, dann auch wieder flach an der Wand, mit Kanten und Ecken, vom Boden in den Raum ragend, real oder abgebildet, mal ganz nah und dann auch wieder in weiter Entfernung, aber immer farbig: So präsentieren sich die Objekte und deren Oberflächen im Kunstverein Hannover. Und um die Oberflächen, die Hüllen, die Haut der Dinge geht es zur Zeit im Kunstverein. „Close Up – Zur Inszenierung von Nahsicht und Oberflächen“, so der Titel der Ausstellung stellt die Frage in den Mittelpunkt, was wird wie und warum ins Bild gerückt und welche Funktion spielt dabei die Oberfläche. ...mehr  |
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 Der Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen in Düsseldorf 
Die Düsseldorfer sind stolz auf ihre historische „Kunstachse“. Zu den ältesten Institutionen dieser Kulturmeile gehören der Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen und die Kunstakademie, deren Geschichten eng miteinander verbunden sind. ...mehr  | |
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Der Maler und Bildhauer Rolf Hans 
„Die Welt, ganz allgemein, ist bunt, mit Farbigkeit nähert man sich dem Ideal, Farbloses wäre unangemessen.“ Das war Rolf Hans’ Credo, eines Malers und – wenn man den Begriff der Skulptur eng fassen möchte – Objektkünstlers, der zeitlebens nicht gerade zu jenen zählte, denen man ...mehr  |
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 Ingold Airlines feiern Geburtstag 
Eine Airline feiert Geburtstag. Das ist erst einmal nichts Ungewöhnliches. Die Geburtstagsgala jedoch fand in der Bonner Bundeskunsthalle statt. Spätestens hier stutzt der Leser, denn was könnte einer im vergangenen Jahr schon stark gebeutelten Institution des Bundes mehr schaden als die aufwendige Geburtstagsfeier einer Airline? Dass sich in diesem Fall weder die Presse, noch das Fernsehen, noch das Radio aufregten und die Bundeskunsthalle belagerten, liegt einfach daran, dass es Ingold Airlines zwar schon 50 Jahre gibt oder aber auch nicht. Res Ingold, der auf der Website von Ingold Airlines immer noch als Juniorchef vorgestellt wird, stapfte in die großen Fußstapfen seines Onkels, der als Landwirt auf die Idee kam, eine Fluglinie zu gründen, die die Bauern mit Saatgut oder anderen landwirtschaftlichen Gütern, unter anderem auch Kleinvieh, belieferte. Aus der landwirtschaftlichen Transportflotte entwickelte sich schnell eine Airline, die mit Billigflügen in die Mittelmeerländer Geld schaufelte. ...mehr  |
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 Die Entdeckung der Langsamkeit: Jordan Wolfson, der aktuelle Stipendiat des Bremerhavener Vereins „Kunst und Nutzen e.V.“, fährt mit dem Frachter nach New York 
Dauer statt Geschwindigkeit. Der Blick auf den Ozean durch ein Bullauge statt hunderter Filme im Bordprogramm. Zwölf lange Tage in einer Schiffskabine statt acht Stunden in der Economy Class. Die Melancholie der Langsamkeit statt der Effizienz des Jetzeitalters. Der New Yorker Jordan Wolfson, 27, zur Zeit Stipendiat des Vereins „Kunst und Nutzen e.V.“ in Bremerhaven, liebt Herausforderungen dieser Art. „Nur was mit Anstrengungen oder manchmal sogar Schmerzen verbunden ist, prägt sich auch dauerhaft dem Gedächtnis ein“, sagt der um Lebensweisheiten nicht gerade verlegene, schlaksige junge Mann mit den schwarzen Locken und der übergroßen Brille, die zu seinem Markenzeichen geworden ist. Seine Videoarbeiten sind sehr eigen: einerseits streng konzeptuell und zurückgenommen, andererseits aber auch wieder witzig und stets ein wenig melancholisch. Mit Ausstellungen in Moskau, Paris, Zürich oder Tokio gehört Wolfson längst zu den weltweit gefragten jungen Künstlern. Und er reiht sich damit perfekt ein in die prominente „Ahnenreihe“ der Bremerhaven-Stipendiaten. Ob Andreas Slominski, Manfred Pernice, Gregor Schneider oder zuletzt Ceal Floyer, die im Herbst 2007 den mit 50.000 Euro dotierten „Preis der Nationalgalerie“ erhielt: Fast alle früheren Bremerhaven-Stipendiaten gehören heute zu den Stars des internationalen Kunstbetriebs. ...mehr  |
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 Runder Geburtstag für den Meister leichtfüßiger Architekturschwünge   Am 15. Dezember 1907 erblickte Oscar Soares Filho in Leranjeiras, einem Stadtteil von Rio de Janeiro, das Licht der Welt. Später nahm er den Namen Niemeyer an, da sein mit fünf Jahren verwaister Vater von einem Onkel namens Niemeyer adoptiert worden war. Im Brasilien der 1930er Jahre klang ein deutscher Name einfach besser. Oscar Niemeyer ist der letzte lebende große Altmeister der modernen Architektur. Abgesehen von Louis Kahn (geb. 1901) und Eero Saarinen (geb. 1910) ist er der einzige unter den internationalen Starbaumeistern des 20sten Jahrhunderts, der – anders als etwa Frank Lloyd Wright, Walter Gropius, Ludwig Mies van der Rohe, Le Corbusier, Erich Mendelsohn, Alvar Aalto – nicht im 19ten Jahrhundert, sondern im 20sten geboren wurde. Er hat im Gegensatz zu allen anderen nicht nur nahezu das gesamte Jahrhundert durchlebt, sondern ist auch in das nächste vorgestoßen. ...mehr  |
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 Die Künstlerzwillinge Gert und Uwe Tobias erhalten den Cologne Fine Art-Preis. Denn in ihrem künstlerischen Schaffen haben sie sich um grafische Techniken verdient gemacht – besonders um den Holzschnitt 
Neben Schreibmaschinenzeichnungen, Arbeiten mit verschiedenen Materialien, Keramiken und Skulpturen ist der Holzschnitt das bevorzugte Medium von Gert und Uwe Tobias. Auf ihren monumentalen farbkräftigen Blättern mischen die beiden in Rumänien geborenen Künstlerzwillinge eine von der dortigen Volkskunst inspirierte Ornamentik mit Totenschädeln, Tiermotiven und verschnörkelten Lettern. Dabei scheint das Volkstümliche immer gebrochen durch Einflüsse aus der Popkultur und der Fantasy-Welt, durch hintersinnige Botschaften und einen ganz spezifischen Witz. Diese kraftvolle und unbekümmerte Verquickung von Traditionellem und Aktuellem hat dazu geführt, dass Gert und Uwe Tobias bereits als die Erneuerer des Holzdrucks gefeiert werden. ...mehr  |
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