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Am 29.05.2019 113. Auktion: Druckgraphik des 15.-19. Jahrhunderts

© Galerie Bassenge Berlin

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Im Park von Schloss Mainberg bei Schweinfurt, 1874  / Hans Thoma

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© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


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Ohne Titel, 1993 / Fred Thieler

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© Galerie Neher - Essen


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AktuellAktuell:Museen

In seiner umfassenden Neupräsentation der Bestände verfolgt das Wiener Leopold Museum den künstlerischen Weg in die Moderne und ihr Umfeld von 1870 bis 1930

Zwischen imperialem Salon und modernem Sozialstaat


in der neuen Dauerpräsentation „Wien 1900. Aufbruch in die Moderne“

Von inbrünstiger Würde beseelt blickt der Malerfürst hoch über den Eintretenden hinweg. Der Bildhauer Viktor Tilgner interpretierte 1885 den Malerkollegen Hans Makart mit wallender Haarpracht, Rauschebart und ausgreifend drapiertem Gewand. Vorbei am strengen Blick des Kaisers Franz Joseph I., illustriert 1908 von Koloman Moser für eine Jubiläumsbriefmarke, führt der Parcours in einen Salon mit dunkelroten Samtvorhängen und flauschigem Teppich. Die Gründerzeit entfaltet sich mit voller Wucht. Anselm Feuerbach, der Neuromantiker und Opponent Makarts an der Wiener Akademie, lässt hier in einem großformatigen Gemälde die Sagengestalt Medea im düsteren Ambiente aufleben. ...mehr

Der erste gotische Dom nördlich der Alpen und östlich des Rheins ist das Aushängeschild der Landeshauptstadt Magdeburg. In ihm ruht Otto der Große, die bedeutendste Gestalt der Stadtgeschichte. Das neu eröffnete Dommuseum „Ottonianum“ rückt nun beides in den Fokus

Im Schnittpunkt deutscher Geschichte


Löwenköpfchen, 11. Jahrhundert

Ottonianum, der Name des neuen Dommuseums in Magdeburg, verweist bereits auf die maßgebliche Person, um die sich alles dreht. Mit Otto dem Großen (912-973) begann die Geschichte des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation. Wie über 150 Jahre zuvor Karl der Große wurde Otto im Jahr 962 in Rom zum Kaiser gekrönt. Damit begann die Tradition, von nun an deutschen Königen die Kaiserwürde zu verleihen. Das Germanentum verband sich mit christlich-römischen Prägungen in einem Großreich. Es bestand bis zur Zerschlagung durch Napoleon im Jahr 1806. Magdeburg erlangte durch den im heutigen Sachsen-Anhalt geborenen und verstorbenen Kaiser Otto I. eine politische und religiöse Vorrangstellung. Zentral im Reich gelegen und mit einer prächtigen Pfalz ausgestattet, wurde Magdeburg 968 zum Erzbistum erhoben. Um die Herrschaftsansprüche zu untermauern, ließ Otto die Pfalz wie auch den romanischen Dom mit antiken, aus Italien importierten Stücken ausschmücken, ergänzt von kostbaren Reliquien. ...mehr

Am kommenden Wochenende öffnet das neue Papiermuseum in Düren seine Tore. Ein erster Blick auf Bau und Inhalt

Flatteriges Zwischenstück


Papiermuseum Düren

Wenn sich im platten Dürener Land sporadisch Wolken vor die Sonne schieben und folglich die Lichtstärke wechselt, kommt die Außenhaut des Papiermuseums ins Schwingen. Ein Knicken, Vor- und Zurückneigen und die scharfkantigen trapezförmigen Einbuchtungen sind nun umso deutlicher sichtbar. Das neue Bindeglied zwischen der mittelalterlichen Stadtmauer und dem ebenso urwüchsig-wuchtigen wie kraftvollen Anbau von Peter Kulka an das gründerzeitliche Leopold-Hoesch-Museum taucht auf wie eine zapplige Papierskulptur. Lediglich eine mittig angesetzte Baufuge trennt dezent den Neubauteil vom Altbestand. „Das neue Papiermuseum soll leicht wirken und sich von der Umgebung ablösen“, sagt Architekt Klaus Hollenbeck. Nur bei genauem Hinsehen erschließt sich im gleißend weiß gehaltenen, grobkörnigen Mörtel über dem schneidigen Eingang die Ton in Ton glatt aufgeputzte Schrift „Papiermuseum“, gestützt von der Brailleschrift für Blinde sowie seitlich links begleitet von einem Wasserzeichen in der Form des Buchstaben P, mit dem die Papiermacher einst ihre Produkte versahen. Faltung, Prägung, Wasserzeichen: die drei maßgeblichen Eigenschaften des Papiers, sollen schon von außen dem Besucher signalisieren, worin es im Haus geht. ...mehr

Der Neubau der Mannheimer Kunsthalle hat eröffnet

Brücken zu Cloudspeichern der Kunst


Kunsthalle Mannheim

„Wie kann man neben einem Jugendstilbau nur einen solch rostigen Kasten setzen?“, meinte eine ältere Mannheimerin vor der neuen Kunsthalle gegenüber dem markanten Wasserturm. Rechenzentrum, mathematisches Institut, technische Einrichtung? In der Tat erschließt sich die Funktion des braungrau schimmernden, von einem filigranen Metallgewebe eingehüllten Kubus’ erst spät. Ein nach rechts verschobener Einschnitt neben „Zwei sich kreuzenden Sinuswellen“ von Dan Graham eröffnet den Zugang. Vorbei an Martin Honerts magisch leuchtendem Glaskubus „Laterne“ führt der Weg erneut abschwenkend ins Zentrum. Über die gesamte Haushöhe von 22 Metern erstreckt sich das taghell belichtete Atrium. Der nach oben zum Glasdach führende Blick geht an ungleichen weißen Rastern vorbei. Stege, Brücken, Terrassen und vorspringende oder in den Hintergrund gerückte Kuben gruppieren sich um den mittigen Platz, so als türme sich hier eine Quadratstadt en miniature in der großen Quadratstadt auf. Einziges rundes Element ist der weit in die Halle geschobene Thekenring mit der Kasse. Mit ihm werden die Besucher sanft in den Museumsneubau hineingezogen, ohne dass es ihnen so recht bewusst wird. ...mehr

In Bonn hat das Museum August Macke Haus nach Restaurierung und umfassender Erweiterung wieder geöffnet

Geschenk zum 130sten Geburtstag


August Macke, Unser Garten mit blühenden Rabatten, 1911/12

Anders als Ludwig van Beethoven wurde der zweite große Sohn der Stadt Bonn, der Maler August Macke, nicht hier, sondern am 3. Januar 1887 im sauerländischen Meschede geboren. Ab dem Jahr 1900 wohnte die Familie Macke in Bonn, und August konnte in der behaglichen Rheinstadt trotz kurzer Präsenz effektive Impulse entfalten. Posthum zum 130. Geburtstag wurde ihm zu Ehren am vergangenen Wochenende das neue Museum August Macke Haus feierlich wiedereröffnet. Die Einweihung markiert das Ende beharrlichen Ringens zahlreicher Akteure für eine Erweiterung und Renovierung des Hauses über drei Jahrzehnte hinweg. ...mehr

Anfangs als spektakuläre Eventbude kritisiert, hat das Guggenheim Museum sich in Bilbao als Kulturinstitution etabliert und die Stadt im Baskenland nachhaltig verändert. In diesen Tagen feiert es seinen 20. Geburtstag – eine Ortsbesichtigung

Bauboom unterm Bilbao-Mond


Guggenheim Museum Bilbao

Manche vergleichen es mit einem riesigen Reptil, das sich kurz zum Ausruhen ans Flussufer gelegt hat, andere mit einer entblätterten Artischocke. Und sein Architekt, der in den USA lebende Kanadier Frank O. Gehry, Jahrgang 1929, schließlich bemüht gern das Bild eines havarierten Schiffes, um die äußere Form des Guggenheim Museums Bilbao zu charakterisieren. Fest steht jedenfalls, dass der dekonstruktivistische Megabau mit seiner vielfach gekurvten Fassade aus Glas und schuppenartig übereinandergeschichteten Titanplatten am Ufer des Flusses Nervión in der baskischen Hafenstadt Bilbao zu den weltweit signifikantesten Neubauten aus der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts gehört. ...mehr

Das Museum Barberini in Potsdam hat seine Tore für das Publikum geöffnet

Voll bezaubernder Illusionen


Museum Barberini in Potsdam

Bei aller Lässigkeit gibt sich der steinreiche Softwareunternehmer Hasso Plattner pragmatisch und zielorientiert. Die vielen Hürden eines Architektenwettbewerbs, an dessen Ende sich nur der Baukünstler selbst darstellen will, und der öffentliche Streit über die bauliche Qualität eines neuen Museums sind ihm zuwider. So war es eine glückliche Fügung, als bei einem Abendessen mit Günther Jauch und Matthias Platzeck die Idee geboren wurde, das geplante neue Museum für Plattners Kunstsammlung in dem rekonstruierten Palazzo Barberini am Alten Markt in Potsdam zu errichten. Damit war das äußere Erscheinungsbild vorgegeben und zerreibenden öffentlichen Diskursen über die Ästhetik der Boden entzogen. Mit der Auferstehung des einstigen barocken Palais ist das historische Zentrum der Landeshauptstadt wieder nahezu komplett rekonstruiert. ...mehr

Seit Anfang der 1960er Jahre haben rund 1000 Kulturschafende aus aller Welt das Berliner Künstlerprogramm des DAAD durchlaufen. Mitten in Kreuzberg gibt es jetzt endlich für alle Sparten einen zentralen und sehr vorzeigbaren Ort

Ein neues Domizil für die Berliner DAAD-Galerie


Bei der Eröffnung der neuen DAAD-Galerie in Berlin

Weihnachten ist vorbei, und die ausrangierten Tannenbäume verrotten längst im Schneematsch auf den Berliner Bürgersteigen. Dennoch erklang am Donnerstagabend vor zahllosen Eröffnungsgästen noch einmal die traditionelle Melodie „O Tannenbaum“. Die südkoreanische Künstlerin Minouk Lim benutzte das weltweit bekannte Lied und seine diversen Varianten in einer Performance, die im Rahmen ihrer Ausstellung „New Town Ghost GAGA HOHO“ im neu eröffneten Domizil der DAAD-Galerie in Berlin-Kreuzberg stattfand. So wie es in ihrer Heimat üblich ist, vollzog Lim ein traditionelles Ritual, um das Wohlwollen der Hausgeister für die neuen Bewohner zu erbitten. ...mehr

Ob in Barcelona, Palma de Mallorca oder an seinem langjährigen Wohnort auf dem Lande: Joan Miró ist in Spanien mit zahlreichen Dauerausstellungen seines Werkes präsent. Nun lohnt auch der Besuch des frisch eröffneten „Espacio Miró“ in der Fundación Mapfre in Madrid

Der unbekannte Joan Miró


In Spanien gehört der katalanische Maler Joan Miró mit seinen unverwechselbaren Darstellungen von Vögeln, Frauenfiguren und Sternen sozusagen zu den Nationalhelden. In Barcelona und Palma de Mallorca sind seinem Werk ganze Museen gewidmet. Ein Miró-Center, untergebracht in einer ehemaligen Kirche, gibt es zudem in seinem langjährigen Wohnort Mont-roig del Camp in der Provinz Tarragona. Einen weitaus unbekannteren Miró präsentiert von nun an die Fundación Mapfre in Madrid. Die Stiftung hat vor wenigen Tagen in ihrem Hauptsitz am prächtigen Paseo de Recoletos, unweit vom Prado und dem Museum Thyssen-Bornemisza, den „Espacio Miró“ mit einer Dauerausstellung auf zwei Etagen eröffnet. ...mehr

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News vom 17.05.2019

Design der Firma Thonet in München

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Egger-Lienz trifft Dix in Innsbruck

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MAK-Schindler-Stipendiaten stehen fest

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Architekt I. M. Pei ist tot

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