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Amazone, nach 1906 / Franz von  Stuck

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AktuellAktuell:Museen

Nach fünf Jahren Renovierung hat das Gruuthusemuseum im flämischen Brügge wieder die Tore geöffnet. Einprägsam stellen erlesene Schätze den künstlerischen Reichtum der alten Handelsstadt vor

Übertriff Dich selbst!


Gruuthusemuseum in Brügge

Ludwig von Brügge, flämisch Lodewijk van Gruuthuse, war Kunstfreund, Diplomat und ein geschickter Geschäftsmann. Sein Vermögen erwarb der um 1427 geborene und 1492 verstorbene Spross einer einflussreichen Brügger Familie über das Monopol auf den Verkauf der Kräutermischung Grut, damals Hauptbestandteil des Bieres. Zwischen 1463 und 1477 amtierte er zudem als Statthalter und höchster Vertreter des Herzogs der umliegenden burgundischen Gebiete und konnte es sich erlauben, in einem opulenten Stadtpalast zu residieren. Über der Tür zum Palais aus dem 15. Jahrhundert prangt noch heute stolz der Wahlspruch der Familie „Plus est en vous“ – „Du kannst mehr, als du glaubst“. Die freie Übersetzung „Übertreffe Dich selbst“ war auch die Richtschnur für die umfassende Restaurierung und Neuausrichtung der musealen Präsentation in Ludwigs ehemaligem Domizil. ...mehr

16.09.2019

Zum hundertjährigen Jubiläum in Dessau: Der schwarze Glaskubus des neuen Bauhaus Museums ist eröffnet

Im spiegelnden Schwebezustand


Bauhaus Museums Dessau

Der Passant blickt in ein schwarzes Nichts. Auf den reflektierenden Glasfronten inszenieren umliegende Plattenwohnhäuser und pittoreske Gründerzeitbauten ein skurriles Spiel aus Zerrbildern. Der breit gelagerte, dunkle Glaskasten besitzt den Charme eines futuristischen Ufos oder einer High Tech-Produktionshalle. Erst beim Eintreten entfaltet das Gehäuse seine Magie. Unverhofft steht man mittendrin – im neuen Bauhaus Museum in Dessau. In der pfeilerlosen, durchgehenden Halle schwebt hoch über den Köpfen des Publikums das eigentliche Museum. Ähnlich einer Brücke konzipiert, befindet es sich in einem 100 Meter langen schwarzen Betonriegel. Als Träger dienen lediglich zwei Treppenhäuser an den schmalen Enden. ...mehr

Krems hat nun die Landesgalerie Niederösterreich und feiert die Eröffnung mit gleich fünf Ausstellungen

Dicht gedrängt


Landesgalerie Niederösterreich in Krems

Nur 70 Kilometer westlich von Wien liegt im Donautal und am Tor zur Wachau das schöne Städtchen Krems. Knapp 25.000 Einwohner zählt die Gemeinde und kann doch mit einem Kulturangebot aufwarten, das einmalig in Niederösterreich ist. Neben dem jährlich im Frühjahr stattfindenden „Donaufestival“, einer Veranstaltungsserie für zeitgenössische Kunst und Kultur, dem Musikfestival „Glatt und Verkehrt“ vereint die „Kunstmeile Krems“ mit der Kunsthalle, dem Forum Frohner, dem Klangraum Minoritenkirche, der Factory, der Filmgalerie, dem Karikaturmuseum und der Artothek Niederösterreich eine gut gefüllte Reihe von Institutionen, die Kunst und Kultur auf hohem Niveau bieten. Ende Mai öffnete nun mit der Landesgalerie Niederösterreich eine weitere Kulturinstitution ihre Pforten. Drei Jahre nach Baubeginn präsentiert das neue, rund 35 Millionen Euro teure Museum die Kulturschätze des Landes, die um Werke aus Privatsammlungen ergänzt werden. Der von den Architekten Bernhard Marte und seinem Bruder Stefan Marte in Stahlbetonskelettbau entworfene, größtenteils fensterlose Bau, der von einer silbrig-grau glänzenden Titan-Zinkschindel-Oberfläche ummantelt wird, bietet auf fünf Ebenen insgesamt 3.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche. ...mehr

Erweiterungsbau, schnelle Rotation und andere frische Konzepte: Das New Yorker Museum of Modern Art erfindet sich ab Oktober neu. MoMA-Direktor Glenn D. Lowry und sein Team stellten jetzt in Berlin die Planungen für die Zukunft vor

Den weißen Kerlen etwas Ruhe gönnen


Das sanierte Treppenhaus des Museum of Modern Art mit Oskar Schlemmers „Bauhaustreppe“ von 1932

Wer das New Yorker Museum of Modern Art (MoMA) vor seiner temporären Auszeit noch einmal im alten Zustand besuchen möchte, der muss sich beeilen. Am 15. Juni schließt die 1929 von Alfred H. Barr Jr. gegründete Mutter aller Museen mit zeitgenössischer Kunst für 116 Tage, um dann am 21. Oktober mit rund 3.700 Quadratmeter zusätzlicher Ausstellungsfläche und einem runderneuerten Ausstellungs- und Vermittlungskonzept wiederzueröffnen. MoMA-Direktor Glenn D. Lowry, Chef-Kurator Christophe Cherix und Wendy Woon, die stellvertretende Leiterin der an diesem Haus besonders wichtigen Museumspädagogik, stellten jetzt in Berlin die Pläne für den Neubau und die zukünftige Ausrichtung des Hauses vor. Und die ist durchaus revolutionär. ...mehr

In seiner umfassenden Neupräsentation der Bestände verfolgt das Wiener Leopold Museum den künstlerischen Weg in die Moderne und ihr Umfeld von 1870 bis 1930

Zwischen imperialem Salon und modernem Sozialstaat


in der neuen Dauerpräsentation „Wien 1900. Aufbruch in die Moderne“

Von inbrünstiger Würde beseelt blickt der Malerfürst hoch über den Eintretenden hinweg. Der Bildhauer Viktor Tilgner interpretierte 1885 den Malerkollegen Hans Makart mit wallender Haarpracht, Rauschebart und ausgreifend drapiertem Gewand. Vorbei am strengen Blick des Kaisers Franz Joseph I., illustriert 1908 von Koloman Moser für eine Jubiläumsbriefmarke, führt der Parcours in einen Salon mit dunkelroten Samtvorhängen und flauschigem Teppich. Die Gründerzeit entfaltet sich mit voller Wucht. Anselm Feuerbach, der Neuromantiker und Opponent Makarts an der Wiener Akademie, lässt hier in einem großformatigen Gemälde die Sagengestalt Medea im düsteren Ambiente aufleben. ...mehr

Der erste gotische Dom nördlich der Alpen und östlich des Rheins ist das Aushängeschild der Landeshauptstadt Magdeburg. In ihm ruht Otto der Große, die bedeutendste Gestalt der Stadtgeschichte. Das neu eröffnete Dommuseum „Ottonianum“ rückt nun beides in den Fokus

Im Schnittpunkt deutscher Geschichte


Löwenköpfchen, 11. Jahrhundert

Ottonianum, der Name des neuen Dommuseums in Magdeburg, verweist bereits auf die maßgebliche Person, um die sich alles dreht. Mit Otto dem Großen (912-973) begann die Geschichte des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation. Wie über 150 Jahre zuvor Karl der Große wurde Otto im Jahr 962 in Rom zum Kaiser gekrönt. Damit begann die Tradition, von nun an deutschen Königen die Kaiserwürde zu verleihen. Das Germanentum verband sich mit christlich-römischen Prägungen in einem Großreich. Es bestand bis zur Zerschlagung durch Napoleon im Jahr 1806. Magdeburg erlangte durch den im heutigen Sachsen-Anhalt geborenen und verstorbenen Kaiser Otto I. eine politische und religiöse Vorrangstellung. Zentral im Reich gelegen und mit einer prächtigen Pfalz ausgestattet, wurde Magdeburg 968 zum Erzbistum erhoben. Um die Herrschaftsansprüche zu untermauern, ließ Otto die Pfalz wie auch den romanischen Dom mit antiken, aus Italien importierten Stücken ausschmücken, ergänzt von kostbaren Reliquien. ...mehr

Am kommenden Wochenende öffnet das neue Papiermuseum in Düren seine Tore. Ein erster Blick auf Bau und Inhalt

Flatteriges Zwischenstück


Papiermuseum Düren

Wenn sich im platten Dürener Land sporadisch Wolken vor die Sonne schieben und folglich die Lichtstärke wechselt, kommt die Außenhaut des Papiermuseums ins Schwingen. Ein Knicken, Vor- und Zurückneigen und die scharfkantigen trapezförmigen Einbuchtungen sind nun umso deutlicher sichtbar. Das neue Bindeglied zwischen der mittelalterlichen Stadtmauer und dem ebenso urwüchsig-wuchtigen wie kraftvollen Anbau von Peter Kulka an das gründerzeitliche Leopold-Hoesch-Museum taucht auf wie eine zapplige Papierskulptur. Lediglich eine mittig angesetzte Baufuge trennt dezent den Neubauteil vom Altbestand. „Das neue Papiermuseum soll leicht wirken und sich von der Umgebung ablösen“, sagt Architekt Klaus Hollenbeck. Nur bei genauem Hinsehen erschließt sich im gleißend weiß gehaltenen, grobkörnigen Mörtel über dem schneidigen Eingang die Ton in Ton glatt aufgeputzte Schrift „Papiermuseum“, gestützt von der Brailleschrift für Blinde sowie seitlich links begleitet von einem Wasserzeichen in der Form des Buchstaben P, mit dem die Papiermacher einst ihre Produkte versahen. Faltung, Prägung, Wasserzeichen: die drei maßgeblichen Eigenschaften des Papiers, sollen schon von außen dem Besucher signalisieren, worin es im Haus geht. ...mehr

Der Neubau der Mannheimer Kunsthalle hat eröffnet

Brücken zu Cloudspeichern der Kunst


Kunsthalle Mannheim

„Wie kann man neben einem Jugendstilbau nur einen solch rostigen Kasten setzen?“, meinte eine ältere Mannheimerin vor der neuen Kunsthalle gegenüber dem markanten Wasserturm. Rechenzentrum, mathematisches Institut, technische Einrichtung? In der Tat erschließt sich die Funktion des braungrau schimmernden, von einem filigranen Metallgewebe eingehüllten Kubus’ erst spät. Ein nach rechts verschobener Einschnitt neben „Zwei sich kreuzenden Sinuswellen“ von Dan Graham eröffnet den Zugang. Vorbei an Martin Honerts magisch leuchtendem Glaskubus „Laterne“ führt der Weg erneut abschwenkend ins Zentrum. Über die gesamte Haushöhe von 22 Metern erstreckt sich das taghell belichtete Atrium. Der nach oben zum Glasdach führende Blick geht an ungleichen weißen Rastern vorbei. Stege, Brücken, Terrassen und vorspringende oder in den Hintergrund gerückte Kuben gruppieren sich um den mittigen Platz, so als türme sich hier eine Quadratstadt en miniature in der großen Quadratstadt auf. Einziges rundes Element ist der weit in die Halle geschobene Thekenring mit der Kasse. Mit ihm werden die Besucher sanft in den Museumsneubau hineingezogen, ohne dass es ihnen so recht bewusst wird. ...mehr

In Bonn hat das Museum August Macke Haus nach Restaurierung und umfassender Erweiterung wieder geöffnet

Geschenk zum 130sten Geburtstag


August Macke, Unser Garten mit blühenden Rabatten, 1911/12

Anders als Ludwig van Beethoven wurde der zweite große Sohn der Stadt Bonn, der Maler August Macke, nicht hier, sondern am 3. Januar 1887 im sauerländischen Meschede geboren. Ab dem Jahr 1900 wohnte die Familie Macke in Bonn, und August konnte in der behaglichen Rheinstadt trotz kurzer Präsenz effektive Impulse entfalten. Posthum zum 130. Geburtstag wurde ihm zu Ehren am vergangenen Wochenende das neue Museum August Macke Haus feierlich wiedereröffnet. Die Einweihung markiert das Ende beharrlichen Ringens zahlreicher Akteure für eine Erweiterung und Renovierung des Hauses über drei Jahrzehnte hinweg. ...mehr

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