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Sammeln ist nicht einfach   Sammeln ist nicht einfach, selbst wenn man mit Leidenschaft und Geld gesegnet ist. Denn eine Sammlung muss lebendig sein, sie muss sich entwickeln. Das kann sie – da wir soziale Wesen sind – nur in der Kommunikation mit anderen Menschen. Die Sammlung muss daher zugänglich ...mehr  |
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 Die Kunst des Sammelns   Als Platon dies vor fast 2400 Jahren schrieb, mag er nicht an die Leidenschaft des Sammelns gedacht haben; aber diese Leidenschaft hat – jedenfalls, wenn es um das Sammeln von Kunst geht – viel mit der Betrachtung und der Erkenntnis des Schönen zu tun.
Sammeln ist ein Umtrieb des Menschen. Der Sammler umgibt sich mit Dingen, denen er eine besondere Bedeutung zumisst. Oft ist es erst er, der den gesammelten Objekten diese Bedeutung verleiht, der sie entdeckt, sie definiert und anderen zugänglich macht. Natürlich kann Sammeln wie jede Leidenschaft zu einem Laster werden. Aber in gewisser Weise basiert alle menschliche Erkenntnis und damit unsere ganze Existenz nur auf leidenschaftlicher Suche und Auseinandersetzung: „Wer sich einer Sache nicht mit all seinen Sinnen verschreibt, dem bleibt ihr Sinn verborgen.“
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 Sammelgebiet Glas aus Jugendstil und Art Déco – Teil 6   Im Jahre 1858 wird aus der einstmals von Jean Baptist Eisner von Eisenstein 1836 gegründeten Glashütte in Klostermühle die Glasfabrik Joh. Lötz Wwe., betrieben von Susanne Gerstner-Lötz, ihrem Bruder und ihrem Sohn Anton Lötz. Die Hütte produziert zu dieser Zeit bereits Kristallglas, Überfanggläser und bemaltes Hohlglas. Als 1879 der Enkel der Firmengründerin, Ritter Max von Spaun (1856-1908) die Führung der Hütte übernimmt, beginnt die Glanzeit der Firma. Max von Spaun und sein Prokurist und Geschäftsführer Eduard Prochaska bauen die Firma Joh. Lötz Wwe. zu einem der grössten Glasproduzenten Europas aus. ...mehr  |
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 Sammelgebiet Glas aus Jugendstil und Art Déco – Teil 5   Die künstlerische Entwicklung der traditionellen Glasveredelungstechniken Schliff, Schnitt und Malerei konzentrierte sich in Nordböhmen um die Glasfachschulen, von denen um die Jahrhundertwende ca. 22 Stück existierten. Die Fachschulen für Glasindustrie - die bedeutendsten waren in Steinschönau und Haida - waren für die handwerkliche Ausbildung zuständig, während die sogenannten Kunstgewerbeschulen die künstlerische Ausbildung verfolgten. ...mehr  |
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 Sammelgebiet Glas aus Jugendstil und Art Déco – Teil 4   Die böhmische Glasproduktion der Jahrhundertwende befand sich traditionell auf hohem technischen und künstlerischen Niveau, als die neue Glaskunst aus Frankreich ihren Einfluss bis ins böhmische Glasland ausbreitete. Böhmen wuchs zu einem Zentrum der Jugendstilkunst heran. Dabei fand eine Polarisierung der Region nach den beiden grundlegenden Gestaltungsmöglichkeiten der Glasproduktion statt: In Südböhmen dominierte das hüttentechnische Formgestalten, während die nordböhmischen Hütten die Betonung auf die traditionellen Techniken von Gravur, Schliff und Bemalung legten. ...mehr  |
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