Wenn Sie noch einmal von vorne anfangen könnten, würden Sie wieder den Beruf des Galeristen ergreifen?
Roland Janssen: Ja bestimmt...man kann nichts anderes sagen. Wenn man, so wie ich, die Freiheit gespürt hat, die Sachen zeigen zu dürfen, für die man steht, wenn man als Galerist nicht gezwungen ist unbedingt verkaufen zu müssen, sondern auch die Möglichkeiten hat junge und neue Kunst anzubieten, dann ist das wunderbar.
Wann haben Sie Ihr erstes Kunstwerk erworben und welches war das?
Roland Janssen: Das war ca. 1976 eine Gouache von Eugène Brands, die ich bei der Galerie Nouvelles Images in Den Haag erwerben konnte. Ich arbeitete damals 1 Tag pro Woche in der Galerie Willy Schoots und so konnte ich den Erwerb mit meinem Lohn bezahlen. Ich habe diese Arbeit noch immer.
Welcher Künstler oder Künstlerin hat Sie am stärksten beeindruckt?
Roland Janssen: Armando und Bram Bogart. Mit dem letzteren arbeite ich schon seit 1969 zusammen.
Welches Kunstwerk wollten Sie immer gerne privat besitzen?
Roland Janssen: Oh, das sind viele – und wenn man eines hat, dann will man schon das nächste haben. Aber eigentlich hätte ich gerne viele der Arbeiten der Künstler, die ich auch vertrete. Die Arbeiten befinden sich in verschiedenen Privatsammlungen.