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Winterlandschaft in Schreiberhau in Schlesien / Hans Purrmann

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Amazone, nach 1906 / Franz von  Stuck

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Knieende(r), 1907/1908 / Ernst Barlach

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Gelitin - Gelatin


österreichische Künstlergruppe, gegründet 1993; bis Ende 2005 Firmierung unter Gelatin

Gelitin besteht aus den beiden jungen Künstlern Ali Janka und Tobias Urban sowie aus dem gelernten Raumplaner Florian Reither und schließlich Wolfgang Gantner, Politologe und Publizist. Die vier in Wien lebenden Künstler schlossen sich 1993 zu einer Künstlergruppe zusammen, der sie den Namen „Gelatin“, heute "Gelitin", gaben. In ihrer Kunst verbinden sie eine Mischung aus Aktionismus und Installation. Den ersten Auftritt hatte die 1993 noch namenlose Gruppe mit einem nächtlich inszenierten Boxkampf, den sie zu harten Breakbeats ausfochten.

Wichtiger Faktor ihrer Kunst ist das Zusammenspiel mit dem Publikum. In diesen oft subversiven Auseinandersetzungen spielt der Zugriff auf die Körperlichkeit als ein „Ort“ des Vertrauens und der Kommunikation eine wesentliche Rolle, wie es beispielsweise in krasser Weise in „Gelatins little spanking show“ von 1997 zu erfahren war. Die vier ließen sich in einer Bar nackt und kopfüber an der Decke aufhängen und sich von den Besuchern mit Lauchstangen auspeitschen. Das Ausloten des Empfindungsbereichs, entweder des eigenen – wie zum Beispiel in ihrer Aktion „Pollo Feliz“, wo sie sich in einer sechstündigen Performance als Hühner verkleidet dem Publikum auslieferten – oder dem des Publikums, ist ein zentraler Punkt des Kunstschaffens.

„Es geht um extreme Überwindung, dass man darauf vertraut, vorzufinden, was einem erzählt wurde.“ Mit diesem Vertrauen wird gespielt. In der Installation „Weltwunder“, die auf der Expo 2000 gezeigt wurde, gaben die dem Publikum die Möglichkeit, ein Weltwunder zu betrachten, dass nur mittels eines Tauchvorgangs erreicht werden konnte. Zu dem Spiel mit der Überwindung der eigenen Grenzen gesellt sich das Spiel mit der Erwartung, die schließlich in dem Projekt enttäuschen musste, denn das „Weltwunder“ bestand aus einer öden, weißen Plastikkammer.

Gelatin wurde für die 49. Biennale in Venedig 2001 zusammen mit der Gruppe „Granular=Synthesis“ als Vertreter des Österreichischen Pavillons nominiert. Sie waren auf zahlreichen internationalen Ausstellungen und Festivals zu sehen, wie zum Beispiel im Sprengel Museum in Hannover, auf den Wiener Festwochen 1999 oder in der Spencer Brownstone Gallery in New York. Einer der Höhepunkte ihrer Karriere dürfte die Teilnahme an der Expo 2000 in Hannover mit dem Projekt „Weltwunder“ gewesen sein.

S.B.


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