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Granular=Synthesis


Kurt Hentschläger, geboren 1960 in Linz in Oberösterreich
Ulf Langheinrich, geboren 1960 in Wolfen in Sachsen-Anhalt

österreichisches Künstlerduo

Kurt Hentschläger und Ulf Langheinrich bilden die Künstlergruppe „Granular=Synthesis“, die seit 1991 besteht. Kurt Hentschläger hat in der Hochschule für Angewandte Kunst in Wien Visuelle Mediengestaltung studiert. Sein Kollege Ulf Langheinrich lernte an den Kunsthochschulen in Dresden, Halle und Kassel Design und Bildende Kunst.

Der Name der Gruppe leitet sich von dem von ihnen bevorzugten Verfahren künstlerischer Produktion ab: „Granular Synthesis“ bezeichnet eine Technik der Informationsverarbeitung, die meistens zu der Synthetisierung von digitalem Audiomaterial angewendet wird. Eine Reihe von sehr kurzen Samples werden aneinandergefügt, um eine granulare Klangsynthese zu erzeugen. Ausgewählte Klänge und Bilder lassen sich ebenfalls zu winzigen Fragmenten reduzieren, um wieder zu einem neuen Ganzen zusammengefügt zu werden.

Die beiden Künstler haben das Ziel, die Illusion von „wirklichem Leben“, wie man sie in den Videoaufnahmen von Menschen findet, aufzulösen, indem Gesten und Geräusche des menschlichen Körpers transformiert werden. Besonders Menschenköpfe werden in den Arbeiten des Duos vom Körper getrennt, um in fremdartiger, ja monströser Kombination wieder auf dem Bildschirm aufzutauchen. Menschen werden zu Maschinen gemacht. Sie wollen Entsetzen beim Betrachten der virtuellen Evolution, die sie in Parallele zur menschlichen Evolution setzen, hervorrufen. Die vertraute Form wird zur Maschine, wozu auch das granulierte Tonmaterial beiträgt.

„Granular=Synthesis“ sind, zusammen mit der Gruppe „Gelatin“ zur Teilnahme an der 49. Biennale in Venedig im Jahr 2001 für den Österreichischen Pavillon nominiert worden. Desweiteren können sie Teilnahmen an internationalen Ausstellungen, wie zum Beispiel in Pittsburgh, Basel oder Lyon, und Festivals, wie das „Elektra Festival in Montreal oder das „Exit“-Festival in Paris, verzeichnen. Sie gewannen 1993 den Österreichischen Förderungspreis für Medienkunst und 1995 den „Grand Prix Artec“ im japanischen Nagoya.

S.B.


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Bericht:


„Plateau der Menschheit“ - Eröffnung der Biennale in Venedig






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