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Faschingsakademiefest in München, 1954 / Julius Hüther

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Lenbachs Tochter Gabriele in Spanischer Hoftracht, 1901 / Franz von Lenbach

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Jugendstil-Kaffee-Set und -Tablett von Kayserzinn, um 1900 /

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Heinz Mack, Ohne Titel (N 9471), 2021 / Heinz Mack

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Dubuffet, Jean

geboren am 31. Juli 1901 in Le Havre, gestorben am 12. Mai 1985 durch Freitod in Paris
Französischer Maler, Bildhauer, Collage- und Aktionskünstler

Jean Dubuffet wurde 1901 als Sohn einer angesehenen Weinhändlerfamilie in Frankreich geboren. Er besuchte 1908 die Volksschule und anschließend das Gymnasium in Le Havre, das er im Juli 1918 mit dem Abitur abschloss. Die Schriftsteller Limbour und Queneau waren seine Mitschüler und engsten Freunde bis zu deren Tod.

Dubuffet reiste 1918 nach Paris, mit dem Ziel, Maler zu werden. Er besuchte die Malkurse der Académie Julian, die er nach sechs Monaten aufgab, um seine künstlerischen Studien allein fortzusetzen. Gleichzeitig beschäftigte er sich intensiv mit Literatur, Sprachwissenschaften und Musik.1924 begannen seine Zweifel an kulturellen Werten und Mechanismen und im besonderen an den "Schönen Künsten", die ihn zur zwischenzeitlichen Aufgabe der Malerei führten. Dubuffet trat 1925 zunächst wieder ins väterliche Weingeschäft in Le Havre ein, bis er 1933 dann wieder vorübergehend zur Malerei zurückkehrte. Ab 1942 widmete er sich endgültig der Malerei, es bedurfte mithin dreier Versuche, bis er sich seine Entscheidung, Künstler zu werden, abgerungen hatte. 1947 verkaufte er den elterlichen Weinhandel und brach damit die Brücken zu seinem bürgerlichen Beruf ab.

Als Dubuffet 1944 und 1945 seine Werke in der Pariser Galerie René Drouin präsentierte, beschimpfte man seine Arbeiten als "barbarisch", da sie an Kinderkritzeleien erinnerten. Er setzte grobe Malpasten ein, in die er archaische Figuren einritzte, die alle zu jener Zeit gültigen ästhetischen Normen unterliefen. Er sah die Schönheit der Randbezirke, des Verstaubten und Verwitterten. Später zerstörte er die tradierten Vorstellungen des Frauenaktes, es entstanden dabei unförmige, bauchige Urwesen, die sich mit winzigen oder übergroßen Köpfen, angedeuteten Brüsten und dürren Armen flächig über das Gemälde ausbreiteten. Unter dem tiefen Eindruck der spontanen Ausdrucksformen von geisteskranken Kindern und Angehörigen primitiver Völker folgte er den Surrealisten in ihrer Ablehnung der ästhetischen und moralischen Wertvorstellungen der westlichen Kultur, womit er zum Hauptvertreter der "Art brut" (Grobe Kunst) wurde.

1948 propagierte er in seiner "Compagnie de l´art brut" eine ungekünstelte, wahrhafte Kunst ohne akademische Vorbildung. Seine erste Ausstellung außerhalb Frankreichs hatte er 1947 in der Pierre Matisse Gallerie in New York. Seine erste Retrospektive-Ausstellung fand in Paris im Cercle Volney statt. Ab 1962 entwickelte er die aus figurativ-abstrakten Zellenschrift bestehende Kunstsprache "Hourloupe".1973 fand eine bedeutende Retrospektive im Guggenheim Museum New York statt. In seinem Todesjahr schrieb er eine Autobiographie.


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