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Manet, Edouard

geboren am 25. Januar 1832 in Paris, gestorben am 30. April 1883 in Paris
Französischer Maler und Grafiker, Hauptvertreter des Impressionismus

Edouard Manet wurde am 25. Januar 1832 in Paris als Sohn eines Justizmagistraten und einer Diplomatentochter geboren. Anstatt nach dem Willen seines Vaters Jura zu studieren, meldete er sich 1848 als Matrose auf einem Schiff nach Rio de Janeiro. Später gab der Vater dem Drängen Edouards nach, und ließ ihn ab 1850 im Atelier von Thomas Couture Malerei studieren. Bis 1856 blieb Manet bei seinem Lehrer. In dieser Zeit kopierte er vor allem Werke von Eugène Delacroix, Diego Velazquez und Giorgione. Im Pariser Salon von 1861 wurden erstmals zwei seiner Bilder ausgestellt: „Der Gitarrenspieler“ von 1860 und „Die Eltern des Malers von 1861. 1862 starb Manets Vater. 1863 heiratete Manet die holländische Klavierlehrerin Suzanne Leenhoff. Im gleichen Jahr entfachte Manets Bild „Das Bad“, späterer Titel „Das Frühstück im Freien“ von 1863, aufgrund seiner erotischen Freizügigkeit einen Skandal. Das Werk wurde von der Salonjury abgelehnt und kam so in eine Sonderausstellung. 1865 reiste Manet nach Spanien, wo er Théodore Durets kennenlernte.

In Spanien widmete er sich besonders den Bildern des Altmeisters Diego Velazquez. In den Folgejahren ist seine Kunst stark durch die spanischen Maler beeinflusst, doch auch Interesse an japanischer Kunst zeigt sich in seinem Oeuvre. Oft lehnte er seine Gemälde in Komposition und Thema an Werke Francisco di Goyas oder Velazquez an. Während des Deutsch-Französischen Krieges von 1870 bis 1871 war er Offizier der französischen Armee. 1874 fuhr er nach Venedig und zeigte im Salon 1875, zur Überraschung des Publikums, Bilder im Stil der neuen Pleinair-Malerei. Trotz seiner Freundschaft zu Malern wie Auguste Renoir, Frédéric Bazille und vor allem Claude Monet nahm er nicht an der berühmten „Impressionisten“-Ausstellung von 1874 bei Félix Nadar teil. 1877 wurden seine Bilder erneut vom Pariser Salon abgelehnt, obwohl Manet schon zu künstlerischem Ruhm gekommen war. In den Folgejahren wurde sein Atelier zu einem beliebten Treffpunkt der Pariser Künstler- und Intellektuellenkreise und 1882 erhielt er öffentliche Ehren in Form zweier Orden. Schon seit 1880 litt er an einer Lähmung der Beine, so dass er gezwungen war im Atelier zu malen. Am 30. April 1883 starb Edouard Manet in Paris nach einer Beinamputation.

Manet gilt als Wegbereiter der Moderne. Seine flächige Malweise, teilweise mit schwarzen Konturlinien, verzichtet fast vollständig auf die Illusion von Volumen und Tiefe. In dieser ästhetischen Aufwertung der Oberfläche, der „neuen“ Zweidimensionalität, gilt Manet als Erneuerer der Malerei.

A.S.


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