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Fontana, Lucio

Geboren am 19. Februar 1899 Rosario de Santa Fee/ Argentinien, gestorben am 7. September 1968 in Comabbio/Italien
Argentinisch-italienischer Maler und Bildhauer, Vertreter des Tachismus

Lucio Fontana wurde 1899 in Argentinien als Sohn italienischer Eltern geboren. Sein Vater war Bildhauer und siedelte mit seiner Familie 1905 nach Mailand über. Fontana besuchte ab 1914 die Baugewerbeschule Carlo Cattaneo in Mailand, bis er 1917 ein Jahr lang am ersten Weltkrieg teilnehmen musste. Nachdem er 1918 sein Diplom als Ingenieur erwarb, folgte er der Familientradition und kehrte 1921 nach Argentinien zurück, wo er erst in der väterlichen Steinmetzwekstatt und im Bildhaueratelier und später kurze Zeit als Ingenieur tätig war.

Ab 1927 begann er ein Studium an der Accademia di Brera in Mailand, das er 1930 mit dem Diplom abschloss. Im selben Jahr schloss er sich der Pariser Künstlergruppe Abstraction-Création an. Seine Arbeit nahm eine entscheidende Wende, indem er Zugang zur Abstraktion fand. Die Kriegsjahre verbrachte er in Argentinien, wo er 1946 sein "Manifesto Blanco" (weißes Manifest) herausgab, in dem er erstmals seine Theorie des Spezialismo entwickelte und bei der Erfindung neuer künstlerischer Ideen und Materialien zur Zusammenarbeit mit der modernen Wissenschaft und Technik aufforderte.

Ende der vierziger Jahre vollzog er den Schritt vom Bild zum Objekt. In den Raumkonzepten durchbohrte er mit spitzen Werkzeugen die Leinwand und verletzte damit bewusst die Bildfläche, mit der Absicht, den Raum zu öffnen (Concetti Spaziali). 1958 schlitzte Fontana monochrome Leinwände mit einem scharfen Messer auf, so dass durch die klaffende Öffnung die Wände, beziehungsweise der hintergelegte schwarze Stoff, der den Eindruck unendlichen Raums vermittelte, sichtbar wurden. Das/die Leere wurde als positives Element thematisiert. Neben monochromen Leinwänden zerschlitzte Fontana auch Keramik- und Metallplatten.

Erst im Alter von 50 Jahren hatte Fontana mit diesem Werk seinen Platz in der Kunstgeschichte gefunden und wurde mit dem schöpferischen Akt der Zerstörung und dem daraus folgenden künstlerischen Impuls zum Idol für die junge Generation, wie Yves Klein und Piero Manzoni, die deutschen Zero-Künstler und die Vertreter der Arte Povera. Er ließ sich 1968 in Comabbio nieder, wo er am 7. September 1968 starb.


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