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Mataré, Ewald

Geboren am 25. Februar 1887 in Aachen, gestorben am 29. März 1965 in Büderich bei Düsseldorf
Deutscher Bildhauer und Grafiker

Ewald Mataré wurde am 25. Februar 1887 in Aachen geboren. Nach einer ersten Ausbildung in seiner Heimatstadt bei dem Maler Eugen Klinkenberg begann er im Jahre 1907 ein Studium an der Kunstakademie in Berlin. Er studierte dort zunächst bei Lovis Corinth, dessen impressionistische Malerei ihm allerdings nicht zusagte, und wurde 1914 Meisterschüler von Arthur Kampf. 1918 schloss er sich der Berliner „Novembergruppe“ an.

Nach einer klassische Ausbildung und seiner Arbeit als Maler kam es in den zwanziger Jahren zu einem Bruch: Im Alter von über dreißig Jahren wandte er sich der Grafik und Bildhauerei zu. Bekannt wurde er mit Tierdarstellungen, die er in Edelhölzern und Bronze ausführte. Mataré war nicht an einer spontanen Ausdruckskraft und der Darstellung subjektiver Erlebnisse und Stimmungen interessiert, sondern er suchte in seinen reduzierten Arbeiten nach Klarheit und Objektivität in den Formen. Die abgerundeten Glieder hockender Tiere verschmelzen oft mit dem Rumpf, so dass die Extremitäten nur noch im Relief angedeutet sind. Wichtig war ihm die übergeordnete Gesamtform, die sich mit dem geglätteten Material der Skulptur verbindet.

Seit den dreißiger Jahren beschäftigte sich Mataré mit religiösen Themen, die unter anderem in enger Verbindung mit Architektur ausgeführt wurden. 1937 fertigte er eine „Holzskulptur des Schmerzenmannes“ für ein Kölner Krankenhaus. In den Jahren von 1948 bis 1954 entstanden Türen für den Kölner Dom. Auch die Fenster im Westturm des Aachener Domes und Portale der Friedenskirche in Hiroschima wurden von ihm ausgeführt.

Mataré wurde 1932 Professor an der Düsseldorfer Kunstakademie, bis ihn die Nationalsozialisten ein Jahr später als „entartet“ entließen. Nach seiner Wiedereinstellung war er von 1945 bis 1957 unter anderem Lehrer von Joseph Beuys. Neben anderen bedeutenden Preisen erhielt Mataré 1958 das Große Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland. Ewald Mataré starb am 29. März 1965 in Büderich bei Düsseldorf.

Marktinfo

Für Ewald Mataré hat sich vor allem in Deutschland eine Sammlergemeinde gebildet. Auf dem internationalen Auktionsmarkt tauchen seine Arbeiten kaum auf. Für herausragende Werke werden in Deutschland dann auch Spitzenpreise erzielt. Teuerstes Objekt war bisher das mit 57 cm Höhe relativ große Unikat „Stehendes Pferd“ aus Amarantholz, das im November 2000 bei Grisebach in Berlin 300.000 Mark brachte. Dann folgen seine beliebten Kühe: in der selben Auktion kam ein von sechs Bronzegüssen auf 110.000 Mark, bei Lempertz in Köln erzielte im Juni 2000 das Exemplar „Windkuh“ aus Nussbaumholz 130.000 Mark oder im November 1996 die „Grosse Schweizer Kuh“ wiederum bei Grisebach 90.000 Mark.

Kleinere Kuh-Skulpturen, wie die kubistischen Handschmeichler, die durch ihren sinnlichen Ausdruck bestechen, kosten auf Auktion zwischen 25.000 und 40.000 Mark. Teuerste Grafik war bisher mit Abstand der aquarellierte Holzschnitt „Herbstlandschaft“, der im Mai 2000 bei Ketterer in München 21.000 Mark einspielte. Holzschnitte in niedriger Auflage liegen sonst zwischen 7.500 und 10.000 Mark und selbst Jahresgaben mit höheren Auflagen können noch 4.000 Mark einspielen.


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Ewald Mataré, Hahn,
 1949
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