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Faschingsakademiefest in München, 1954 / Julius Hüther

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Lenbachs Tochter Gabriele in Spanischer Hoftracht, 1901 / Franz von Lenbach

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Jugendstil-Kaffee-Set und -Tablett von Kayserzinn, um 1900 /

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Heinz Mack, Ohne Titel (N 9471), 2021 / Heinz Mack

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Seurat, Georges

Geboren am 2. Dezember 1859 in Paris, gestorben am 29. März 1891 in Paris
Französischer Maler des Neoimpressionismus

Georges Seurat verknüpfte in seinem Werk Wahrnehmungstheorie und Maltechnik und schuf den sogenannten Pointillismus. Mit dieser Technik wollte er den Impressionismus dahingehend vervollkommnen, dass der Betrachter das Bild als totalen Wirklichkeitseindruck wahrnehme. Er war bestrebt, die Darstellung der äußeren Realität durch die Wissenschaft zu bestärken.

An der Pariser École des Beaux-Arts erfuhr Seurat eine akademische Ausbildung. Er studierte vor allem Ingres, Delacroix und Veronese, dementsprechend verrät sein Frühwerk eine stark traditionelle Prägung. Sein Frühwerk knüpft inhaltlich an Bilder Jean Millets an. Von 1882 bis 1883 setzte er sich in schwarzen Kreidezeichnungen mit der Gestaltung von Raum durch Licht und Schatten auseinander. 1883 begann er an seinem ersten großen Bild, dem „Badeplatz in Asnières“, zu arbeiten. Hierbei ging er vom Impressionismus aus, wandte aber erstmals wissenschaftlich-systematische Grundlagen an.

Im Salon von 1884 wurde er zurückgewiesen. So stellte er wie viele zurückgewiesene Künstler im „Salon des Indépendants“ aus. Hier begegnete er Paul Signac, der unter seinem Einfluß die Theorie des Neo-Impressionismus entwickelte, dem Seurat deshalb von seinen Zeitgenossen zugerechnet wurde. Durch Chevreuls Farbtheorie lernte er, dass sich Farbeindrücke in der Distanz verändern. Seine Theorie des Divisionismus geht davon aus, dass jede lokale Farbe aus winzigen Partikeln reiner Farbe besteht, die neben der Farbe des Gegenstands auch die des reflektierten Lichts wiedergibt. So zerlegte er die Farben des Prismas und trug diese in Tupfen so auf die Bildoberfläche auf, dass sich auf der Netzhaut des Betrachters ein flimmerndes Bild zusammensetzt. Mit dieser Technik schuf er atmosphärische und lichtvolle Landschaftsbilder, die er wie die Impressionisten in der Natur schuf.

Seine erste programmatische Komposition „Ein Sonntagnachmittag auf der Insel La Grande Jatte“ zeigte er 1886. In seinen späteren Zirkusbildern suchte er zudem Bewegung darzustellen. Mit seinem Werk, vor allem mit der Befreiung der reinen Farbe beeinflusste er zahlreiche Maler des 20. Jahrhunderts.


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Berichte (2)Kunstwerke (20)

Bericht:


Punktuelle Momente

Bericht:


Georges Seurat im Kunsthaus Zürich

Kunstwerk:

Georges Seurat, Paysage avec cheval, um 1882/83
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Kunstwerk:

Georges Seurat, Un soir, Gravelines, 1890
Georges Seurat, Un soir, Gravelines, 1890

Kunstwerk:

Georges Seurat, Étude pour une baignade, Asnières, 1883/84
Georges Seurat, Étude pour une baignade, Asnières, 1883/84

Kunstwerk:

Georges Seurat, Attelage rural, um 1883
Georges Seurat, Attelage rural, um 1883

Kunstwerk:

Georges Seurat, Le tas de pierre, um 1884
Georges Seurat, Le tas de pierre, um 1884

Kunstwerk:

Georges
 Seurat, Liseur, um 1881
Georges Seurat, Liseur, um 1881

Kunstwerk:

Georges
 Seurat, Couchant, um 1882
Georges Seurat, Couchant, um 1882






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