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Graubner, Gotthard

geboren am 13. Juni 1930 in Erlbach im Vogtland, gestorben am 24. Mai 2013 in Neuss
Deutscher Maler

Gotthard Graubner studierte ab 1947 an der Hochschule der Künste in Berlin und ab 1948 nur kurz an der Kunstakademie in Dresden, da er von der Akademie verwiesen wurde. 1952 ist er erneut an der Dresdener Akademie angenommen worden, um sie wenig später wieder verlassen zu müssen. 1954 übersiedelte er von der DDR in die BRD und studierte an der Düsseldorfer Akademie bei Georg Meistermann und Karl Otto Götz.

Frühe Zeichnungen des Künstlers zeigen das Interesse für die Aktdarstellung. Auf der Suche nach einem geeigneten Werkzeug, um Farbe aufzutragen, entdeckte Graubner die Qualität von Farbe, die sich tief in Watte saugt. 1963 kam er dadurch zu der Gestaltung seiner ersten Farbleiber. Als Farbgrund benutzte er seitdem mehrschichtige Körper, die gerundet in den Raum ragen. Die Farbe zieht dabei tief in den Grund ein, so dass Graubner eine diffuse Tiefenwirkung erreicht. Die Kissen sind meistens in gebrochenen Farben bemalt und der Malgestus bleibt oft zu sehen. Auch in seinen monochromen Aquarellen versucht Graubner allein mit Hilfe der Farbe zu räumlicher Wirkung zu gelangen.

In den späten sechziger Jahren beschäftige sich Graubner mit environmentartigen Nebel- und Farblicht-Räumen, um dem Besucher ganz in seine Arbeit zu integrieren. Die späten Kissenbilder, die Graubner „Farbraumkörper“ nannte , entstanden ab den achtziger Jahren. Sie erzielen ihre Wirkung verstärkt aus der Interferenz reiner Farbpigmente.

Graubner nahm von 1969 bis 1972 eine Berufung an die Kunstakademie Hamburg an, bevor er von 1976 bis 1997 Professor an der Düsseldorfer Kunstakademie wurde. 1982 gestaltete Graubner den deutschen Pavillon auf der Biennale in Venedig mit einem fünfteiligen Farbraumkörper-Ensemble. Für den Hauptsaal des Sitzes des Deutschen Bundespräsidenten im Schloss Bellevue fertigte er 1988 zwei große Bilder.


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