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Kym IV, 1999 / K. O. (Karl Otto) Götz

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Im Park von Schloss Mainberg bei Schweinfurt, 1874  / Hans Thoma

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Grosz, George

Geboren am 26. Juli 1893 in Berlin, gestorben am 6. Juli 1959 in Westberlin
Deutscher Maler und Grafiker, Vertreter des Dadaismus

George Grosz studierte von 1909 bis 1912 bei Müller und Schindler an der Königlich Sächsischen Akademie der Künste in Dresden und bei Orlik an der Kunstgewerbeschule in Berlin. 1913 besuchte Grosz ein halbes Jahr die Académie Colarossi in Paris. Hauptsächlich entstanden in dieser Zeit Zeichnungen und Karikaturen. In Paris verhöhnte er durch das Hinzufügen schematischer Formen den Kubismus.

Durch eine Verwundung an der Front 1916 verbrachte er ein Kriegsjahr in Berlin. Nach einer zweiten Einberufung 1917 erkrankte er und kam in eine Nervenheilanstalt. Zurück in Berlin schloss er sich 1918 der Dada-Gruppe an und gestaltete für sie unter anderem eine Zeitung. In der Zeit bis 1932 entstanden seine wichtigsten Werke. In beißenden Gemälden zeigte er das Spießerhafte der gesetzten Leute und die Abartigkeit des modernen Großstadtlebens, wie in „Die Stützen der Gesellschaft“ von 1926. Gemälde und Zeichnungen sind bei Grosz oft mit Collageelementen versetzt. Hierin zeigt sich der Einfluss der Dada-Bewegung und die Bekanntschaft mit Raoul Hausmann und den Brüdern Herzfelde, von denen Helmut Herzfelde sich den Künstlernamen John Heartfield zulegte. Neben Bildern und Zeichnungen gestaltete Grosz auch Bühnenbilder. Wegen seiner radikalen Darstellungsweise stand er mehrere Male von Gericht.

1932 folgte er einem Ruf als Lehrer an das Art Student’s League nach New York und wurde 1937 amerikanischer Staatsbürger. Zwei Jahre lang erhielt er das Guggenheim-Stipendium, doch gingen seine Aufträge und sein Verkauf zurück. In New York wandte er sich von den provokativen Inhalten seiner Berliner Zeit ab und beschäftigte sich vermehrt mit Landschaften, Figuren und phantastischen Themen. Immer wieder wurde ihm ein Verflachen der Bildinhalte in seiner amerikanischen Zeit vorgeworfen. In seinem letzten Lebensjahr wurde er Mitglied der Akademie der Künste in Berlin. Er kehrte 1959 nach Deutschland zurück wo er am 6. Juli des selben Jahres starb.


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