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Kym IV, 1999 / K. O. (Karl Otto) Götz

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Im Park von Schloss Mainberg bei Schweinfurt, 1874  / Hans Thoma

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Moreau, Gustave

Geboren am 6. April 1826 in Paris, gestorben am 18. April 1898 in Paris
Französischer Maler, Vertreter des Symbolismus

Der französische Maler Gustave Moreau wurde als Sohn eines Architekten geboren. Er war Schüler von Francois Picot und Théodore Chassériau und verschrieb sich der akademischen Malerei. Während seines Aufenthalts in Italien von 1857 bis 1859 verstärkte sich seine Vorliebe für historische, biblische und mythologische Themen. Im Salon von 1864 trat Moreau mit seinem ersten wichtigen Werk „Ödipus und die Sphinx“ auf, das wie viele andere seiner Arbeiten eine von Eugène Délacroix beeinflusste, üppige Farbgebung aufweist. Ebenfalls charakteristisch für Moreaus Werke sind eine starke Detailgenauigkeit sowie die Darstellung grandioser Architektur und Landschaftskulissen. Eine Reihe seiner Werke verdeutlichen Moreaus Tendenz, die Frau als Verkörperung des Bösen, den Mann hingegen als gütige Macht darzustellen, was zum Beispiel in seinem 1874 entstandenen Werk „Salomé tanzt vor Herodes“ zum Ausdruck kommt. Häufig spiegeln die Bildthemen seine Neigung zum Rätselhaften und Okkulten wieder.

1874 wurde Moreau mit dem Kreuz der Ehrenlegion ausgezeichnet. Im Zeitraum von 1881 bis 1884 schuf der Künstler im Auftrag von Anthony Roux 64 Aquarelle zur Illustration der „Fabeln“ von La Fontaine, welche zu seinen besten Werken zählen. 1888 wurde er zum Mitglied der Kunstakademie ernannt. Ab 1892 lehrte er als Professor an der École Beaux-Arts. Zu seinen Schülern zählten die späteren Begründer der Fauves-Malerei Georges Desvallières, Georges Rouault, Henri Matisse und Albert Marquet. Moreau erlag 1898 seinem Krebsleiden.

Sein Nachlass umfasst 800 Ölgemälde, 350 Aquarelle und über 7000 Zeichnungen, wobei die meisten dieser Werke sich in seinem Wohnhaus befinden, das er dem Staat als Museum vermachte.

Moreau gilt als Hauptvertreter des französischen Symbolismus und Anreger der Modernen Kunst. Surrealisten wie Max Ernst, André Breton und Salvador Dalí betrachteten ihn als ihren Vorläufer.


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