Die Kunst, online zu lesen.

Home


Künstler

Portraits


Biographien A-Z





Kunst kaufen
Werben

Translation EnglishFrench

Auktionsanzeige

Am 21.09.2010 91. Auktion: Afrikanische Kunst | Murano Glas | Design

© Quittenbaum Kunstauktionen

Anzeige

Gebrochenes Band / Hermann Glöckner

Gebrochenes Band / Hermann Glöckner
© Galerie Döbele - Dresden


Anzeige

Baumallee im Winter / Friedel Anderson

Baumallee im Winter / Friedel Anderson
© Kunsthandel Hubertus Hoffschild


Newsmailer Eintrag

Bestellen Sie bitte hier:


Suchen mit Google

Google
WWW
kunstmarkt.com

Nay, Ernst Wilhelm

Geboren am 11. Juni 1902 in Berlin, gestorben am 8. April 1968 in Köln
Deutscher Maler, Vertreter des Informel

Der deutsche Maler Ernst Wilhelm Nay studierte von 1925 bis 1928 als Schüler von Karl Hofer an der Kunstakademie Berlin. Ab 1928 hielt er sich häufiger in Paris auf. 1931 erhielt er ein Rom-Stipendium der Preußischen Akademie der Künste. In der Folgezeit schuf er an Stilleben erinnernde Kompositionen mit surrealen Formen. Unter dem Einfluss später Werke Ernst Ludwig Kirchners entwickelte er um 1935 eine eigenständige Form des großen Figurenbildes. Nay verwandte auf abstrakter Ebene Stilelemente des deutschen Expressionismus, wobei das zentrale Thema der Mensch im Raum kosmischer Natur bildete. Nachdem ihm zuvor ein Ausstellungsverbot erteilt worden war, wurde seine Malerei 1937 als „Entartete Kunst“ diffamiert. Auf den norwegischen Lofoten war er in den Jahren 1937/38 bei Edvard Munch zu Gast, wo ihn die Landschaft zu formal stark vereinfachter Malerei inspirierte.

1940 wurde er nach Frankreich zum Kriegsdienst eingezogen. Hier vollzog sich in den folgenden Jahren seine Loslösung vom Figürlichen und Gegenständlichen. Nach 1945 entstanden Bilderzyklen, in denen Motive aus Mythos, Legende und Dichtung variiert erschienen und bei denen Farbe als zentrales Gestaltungsmittel kubistisch gesplitterte Formen rhythmisierte. Ab 1951 lebte Nay als freier Maler in Köln. 1956 erhielt er den großen Kunstpreis des Landes Nordrheinwestfalen für Malerei, 1960 den Guggenheim-Preis der deutschen Sektion und 1964 den Kunstpreis der Stadt Berlin.

Im Spätwerk des Künstlers ab 1965 wurden seine an Henri Matisse erinnernden Kompositionen ornamental-flächiger und farblich greller. Nay gilt als Vermittler zwischen der Abstraktion der Vorkriegszeit und der jungen Nachkriegsgeneration in Deutschland. Aufgrund seines kontinuierlichen Weges hin zur Abstraktion unter Ausblendung von Surrealismus, Dadaismus und Neuer Sachlichkeit gilt er als typischer Nachkriegskünstler, dem unter nationalsozialistischen Einfluss jede Gegenständlichkeit suspekt geworden war.


zur Künstler-Übersicht



Weitere Inhalte:

Bericht:


Nay in München

Bericht:


Ernst Wilhelm Nay in der Pinakothek der Moderne

Bericht:


Nay-Ausstellung in Köln verlängert

Bericht:


"Malerei ist Flachkunst"

Bericht:


Ernst Wilhelm Nay nach 57 Jahren erneut im Haus am Waldsee

Bericht:


Ernst Wilhelm Nay in Frankfurt






Kunstwerke von

Ernst Wilhelm Nay


Artikel über

Ernst Wilhelm Nay





Copyright © '99-'2010
Kunstmarkt Media
Alle Rechte vorbehalten


Impressum





Zum Seitenanfang Künstler

Oelbilder vom FotoFreimaurer in Krefeld, Johannisloge EOS  Amazon export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce Art Cologne 2010 Katalog Weinhandel Falstaff Frankreich Italien Spectator The Wine Advocat