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Nolde, Emil

Geboren am 7. August 1867 in Nolde, gestorben am 15. April 1956 in Seebüll
Deutscher Maler und Grafiker, Hauptvertreter des deutschen Expressionismus

Emil Nolde, eigentlich Emil Hansen, wurde am 7. August 1867 in Nolde in Nordschleswig geboren. Von 1884 bis 1888 absolvierte er eine Lehre als Möbelzeichner und Schnitzer in Flensburg. 1889 war er Lehrer an der Kunstgewerbeschule in Karlsruhe und von 1892 bis 1897 Zeichenlehrer in St. Gallen in der Schweiz. Es folgten Studienaufenthalte in München bei Adolf Hölzel, in Kopenhagen und 1899 in Paris, wo er Student der Académie Julien war. Es folgte eine längere Zeit in Berlin, wo er 1906/07 Mitglied der Künstlervereinigung „Die Brücke“ war. Er war Mitbegründer der „Neuen Secession“ und in den Jahren 1919 bis 1921 Mitglied des „Arbeitsrates für Kunst“.

Noldes Kunstschaffen begann mit der Orientierung am Spätimpressionismus. Nach der Auseinandersetzung mit Werken von Vincent van Gogh, Paul Gauguin und Edvard Munch wurde seine helle Palette dunkler. Die Farbigkeit wurde intensiver und die Pinselführung schwerer. Ab 1910 setzte er die intensiven Farben Orange und Zinnoberrot gegen Blau und Grün und erzeugte die für ihn typischen, grellen Komplimentärkontraste. Bei Nolde stehen die intensiv farbigen Flächen scharf nebeneinander. Die dargestellten Gegenstände sind nur selten mit dunklen Umrisslinien begrenzt. Durch die plakative, flächige Behandlung des reduzierten Hintergrundes verlieren die Bilder stark an Tiefenwirkung.

Von einer Reise von 1913 bis 1914 durch Russland, Sibirien, Japan und Neu Guinea, die er für das Reichskolonialamt als künstlerischer Berater unternahm, brachte er Studienmaterial mit. Nolde beschäftigte sich intensiv mit archaischen Kulturformen. Von anderen Expressionisten unterscheidet er sich durch sein Interesse an religiösen Themen und mythischen Vorgängen, die er häufig ins Bild setzte, wie im Bilderzyklus „Das Leben Christi“ von 1911-12. Unter anderem entstanden daneben aber auch immer wieder Landschaftsbilder wie zum Beispiel der „Friesenhof bei Sonnenuntergang“ von 1916. Neben Ölfarben verwandte Nolde immer häufiger Aquarellfarben.

1926 verlieh ihm die Universität Kiel die Würde des Ehrendoktors und 1931 wurde er Mitglied der Preußischen Akademie der Künste. Von den Nationalsozialisten wurde er 1937 als „entartet“ eingestuft und ab 1941 mit einem Malverbot belegt, das er mit Hilfe kleiner Aquarellskizzen umging. Besonders in seinen letzten Lebensjahren malte er besonders häufig Blumenmotive, die seine Beliebtheit entscheidend förderten. Emil Nolde starb am 15. April 1956 in Seebüll in Holstein.


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