Geboren am 23. März 1936 in Piräus Griechischer Maler, Bühnenbildner und Installationskünstler
Jannis Kounellis wurde 1936 in Piräus/Athen geboren. Er siedelte 1956 nach Rom über. Seitdem lebt und arbeitet er dort. Er beschäftigte sich hauptsächlich mit Zahlen und Worten, mit denen er kleine, zeichenhafte Bilder erstellte. 1960 gab er seine erste Ausstellung in Galleria La Tartaruga in Rom. Darauf folgten mehrere Beteiligungen an bedeutenden Gruppenausstellungen im In- und Ausland.
Später zählte Kounellis zu der italienischen Künstlerbewegung "Arte Povera", die Ende der 1960er Jahre Gestalt annahm und sich auf die sogenannten armen, das heißt einfachen Materialien konzentrierte. Die Materialien wurden in organische ( Hanf, Jute, Reis, Kaffee), anorganische (Watte, Wolle, Haare, Eisen, Steine, Kohle) und vorgefertigte Dinge (Jutesäcke, Gipsabdrücke, Bettgestelle) unterteilt und als Metaphern für das Verhältnis der Natur zur Kultur herangezogen. 1969 stellte Kounellis 12 lebende Pferde in einer Galerie in Rom aus. Das Element Feuer führte er als Symbol der Veränderung, der Reinigung und Erleuchtung, aber auch der Zerstörung in seine Arbeit ein. Die Allegorik seiner Werke ist meist pessimistisch gestimmt.
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