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Passage II. Hommage à Watteau / Doris Ziegler

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Faschingsakademiefest in München, 1954 / Julius Hüther

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Lenbachs Tochter Gabriele in Spanischer Hoftracht, 1901 / Franz von Lenbach

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Jugendstil-Kaffee-Set und -Tablett von Kayserzinn, um 1900 /

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Turner, Joseph Mallord William

Geboren am 23. April 1775 in London, gestorben am 19. Dezember 1851 in Chelsea.
Englischer Maler der Romantik, Vorläufer des Impressionismus

Der englische Maler, Radierer und Mezzotinto-Stecher William Turner wurde 1775 in London geboren. Bereits als Kind übte er sich im Zeichnen nach der Natur, Kopieren von Stichen und im Kolorieren von Schabkunstdrucken. 1789 trat er in die Reynolds-Klasse der Royal Academie ein. 1790 stellte er, gerade mal fünfzehnjährig, sein erstes Bild aus: eine Aquarell-Ansicht des bischöflichen Palastes in Lambeth. 1793 wurde er von dem Schabkünstler James Walker beauftragt, Zeichnungen für dessen „Copperplate Magazine“ herzustellen. Bis 1797 unternahm Turner zahlreiche Reisen durch England und Wales, auf denen ein großer Fundus von Architekturzeichnungen, Landschafts- und Seestudien entstand. Turner machte in kurzer Zeit eine akademische Karriere: 1799 wurde er Associate, 1802 ordentliches Mitglied der Royal Academie of Arts. 1807 erfolgte schließlich die Ernennung zum Professor für Perspektivlehre.

Um 1800 begann Turner, sich verstärkt der Ölmalerei zuzuwenden und Figuren der biblischen Geschichte und antiken Mythologie in seine Landschaften einzubinden. Formal fand Turner in Claude Lorrain, Nicolas Poussin, dem englischen Landschaftsmaler Richard Wilson und zum Teil in den Holländern des 17. Jahrhunderts seine Vorbilder. 1802 führte ihn eine Reise nach Frankreich und durch die Schweiz. 1807 begann Turner mit der Herausgabe eines groß angelegten Stichwerkes unter dem Titel „Liber Studiorum“, die er aber 1819 wegen geschäftlichen Misserfolgs einstellen musste. 1818 arbeitete Turner für die „Provincial Antiquities“ in Schottland. Die Werke dieses Zeitraumes zeichnen sich besonders durch ihr exaktes Naturstudium aus.

Seine erste Italienreise, die Turner 1819 durch die Städte Venedig, Rimini, Ancona und Neapel führte, hatte für sein weiteres Schaffen tiefgreifende Folgen. Fortan waren es besonders die Effekte von Licht und Luft, sowie das Wirken elementarer Kräfte in der Natur, die seine Aufmerksamkeit fesselten. Einige Bilder dieser Periode dienten in Dr. Whitaker’s „History of Richmondshire“ von 1823 und den „Rivers of England“ als Illustrationen. In den Gemälden ab 1830 lässt sich die Tendenz der Verselbständigung der Farbe verstärkt beobachten. Bilder wie „Norham Castle bei Sonnenaufgang“ (1840-45) und „Schatten und Dunkelheit: Der Abend vor der Sintflut“ von 1843 zeigen deutlich, wie die gegenständlichen Bildmotive hinter dem großangelegten, malerischen Ausdruck des Atmosphärischen zurücktreten. In dieser letzten Schaffensperiode, in der Turner die Möglichkeiten des malerischen Duktus, des Einsatzes von reiner Farbe und des Setzens von Komplementärkontrasten erforscht, nimmt er Entwicklungen des späteren 19. Jahrhunderts vorweg, die erst im Zuge des Impressionismus wieder aufgegriffen werden sollten.


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