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Faschingsakademiefest in München, 1954 / Julius Hüther

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Lenbachs Tochter Gabriele in Spanischer Hoftracht, 1901 / Franz von Lenbach

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© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


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Jugendstil-Kaffee-Set und -Tablett von Kayserzinn, um 1900 /

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Heinz Mack, Ohne Titel (N 9471), 2021 / Heinz Mack

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Vostell, Wolf

Geboren am 14. Oktober 1932 in Leverkusen, gestorben am 3. April 1998 in Berlin
Deutscher Fluxus-Künstler

Vostell startete seine Künstlerlaufbahn 1950 mit einer Lithografenlehre. 1954 und 1955 studierte er Kunst an der Werkkunstschule Wuppertal und an der École der Beaux-Arts in Paris. Danach wechselte er bis 1958 an die Kunstakademie Düsseldorf. Während eines Amerikaaufenthalts arbeitete er zusammen mit Allan Kaprow und entwickelte nach seiner Rückkehr das „Decollage“-Verfahren. Decollage bedeutet im Gegensatz zur Collage das Wegnehmen von Material. Vostell experimentiert hier mit dem Abreißen von Werbeplakaten in U-Bahnstationen, so dass darunterliegende Papierschichten wieder sichtbar werden. Diesen „zerstörerischen“ Eingriff in die konsumorientierte Werbewelt verstand Vostell als einen Akt der Gesellschaftskritik. Später ging er dazu über, Fotos zu verwischen und zu übermalen, oder seine Bilder mit Säure zu bearbeiten.

Mit zahlreichen Happenings wurde Vostell ab 1962 Mitbegründer des Fluxus. 1968 und 1990 stellte er im Deutschen Pavillon auf der Biennale in Venedig aus. Seit den 1970er Jahren arbeitete er vermehrt mit Videos, die in seinen Installationen auftauchen. 1976 kam es zur Gründung des Museo Vostell in Malpartida de Càceres. Ein Jahr später war er auf der Documenta 6 vertreten und gewann 1997 den Hannah-Höch-Preis für sein Gesamtwerk. Ob Vostell mit Installationen, Decollagen oder Happenings arbeitet, seine Kunst versucht immer gesellschaftskritisch zu sein. Er selbst sagt dazu: „Im Idealfall sind meine Bilder Störfeuer, Mahnungen, Drohungen, Proteste, Erinnerungen, Fragezeichen.“

a.s.


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