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Interieur – Dame im Salon auf Chaiselongue sitzend / Bruno Piglhein

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© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


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ohne Titel / Günther Uecker

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Blick aus dem Künstler-Atelier in Berlin. Kurfürstenstraße, 1927 / Ernst Oppler

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© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


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zugeschrieben, Pfauenbank / Peacock bench, Ende 19. Jahrhundert / Marcello Andrea Baccetti

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© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


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Ohne Titel, 2016 / Heinz Mack

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Leibl, Wilhelm

geboren am 23. Oktober 1844 in Köln, gestorben am 4. Dezember 1900 in Würzburg
Deutscher Maler des Realismus

Nach seiner schulischen Laufbahn arbeitete Wilhelm Maria Hubertus Leibl zunächst als Schlosserlehrling. 1861 wurde er Schüler von Hermann Becker, bei dem er die erste Ausbildung in Öl- und Portraitmalerei erhielt. 1864 besuchte er dann die Münchner Akademie. In den Jahren 1866 bis 1868 arbeitete Leibl in der Meisterklasse des Freiherrn Arthur von Ramberg, der ihm in Hinsicht auf die Komposition freien Lauf ließ. Gemeinsam mit Theodor Alt, Rudolf Hirth und Johann Sperl bezog der Maler 1869 ein eigenes Atelier.

Die Porträts seiner Eltern von 1868/69 bilden die ersten Höhepunkte in seinem Schaffen. 1869 ergab sich durch eine Begegnung mit Gustave Courbet eine entscheidende Wendung. Auf Courbets Anregung hin ging Leibl 1869 nach Paris. Allerdings wurde dieser Aufenthalt von 1870 bis 1871 unterbrochen. 1881 malte der Künstler eines seiner Meisterwerke „Die drei Frauen in der Kirche“. 1875 zog sich Leibl nach Unterdorf am Ammersee in die ländliche Abgeschiedenheit zurück, wo er bevorzugt das bäuerliche Alltagsleben ohne jegliche Überspitzung thematisierte. 1878 siedelte der Künstler in das oberbayerische Dorf Berlingen bei Bad Aibling über.

Zu Beginn der 90er Jahre lockerte sich der Stil des Künstlers und zeigte manche Errungenschaften des Impressionismus, wenn auch Leibl im Grunde nicht das Bewegte und Flüchtige, vielmehr das Statische und Bleibende darstellte. Motivisch galt seine Vorliebe den Innenräumen. So ist unter anderem 1891 „Der Zeitungsleser“ entstanden. Seine Kritiker warfen dem Künstler Mangel an Kompositionsgabe vor, dennoch setzte sich seine Kunst in breiten Kreisen durch. 1892 wurde der Maler zum Professor ernannt. Durch übertriebene sportliche Leistungen zog er sich ein Herzleiden zu. In Würzburg, wo er Heilung suchte, starb er am 4. Dezember 1900 im Alter von nur 56 Jahren.

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Wilhelm Leibl, Mädchen mit weißem Mullhut
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Wilhelm Leibl, Wiese mit Kindern (La dolce far niente), um 1875/77
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Wilhelm Leibl, Wiese mit Kindern (La dolce far niente), um 1875/77
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