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Faschingsakademiefest in München, 1954 / Julius Hüther

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Lenbachs Tochter Gabriele in Spanischer Hoftracht, 1901 / Franz von Lenbach

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© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


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Jugendstil-Kaffee-Set und -Tablett von Kayserzinn, um 1900 /

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Heinz Mack, Ohne Titel (N 9471), 2021 / Heinz Mack

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Wols

Geboren am 27. Mai 1913 in Berlin, gestorben am 1. September 1951 in Paris
eigentlich Alfred Otto Wolfgang Schulze

Deutscher Maler und Fotograf, Wegbereiter und wichtiger Vertreter des Tachismus

Wols siedelte 1919 mit seiner Familie nach Dresden über, wo er 1931 im Fotoatelier von Genja Jonas arbeitete. Danach hielt er sich für einige Monate im Bauhaus in Dessau auf, wo er Schüler von Ludwig Mies van der Rohe und László Moholy-Nagy war. 1932 zog er nach Paris und lernte dort Max Ernst, Tristan Tzara, Joan Miró und Alexander Calder kennen.

In den Jahren 1933 bis 1935 hielt er sich in Barcelona und auf Ibiza auf, und kehrte 1936 nach Paris zurück, wo er 1937 zum offiziellen Fotografen der Weltausstellung ernannt wurde. Von 1939 bis 1940 wurde er interniert. 1947 hatte er erste Erfolge mit seiner zweiten Ausstellung in der Galerie Drouin in Paris. 1955 bis 1964 waren seine Werke postum auf der documenta 1 bis 3 in Kassel vertreten.

In Paris war Wols zunächst als Fotograf tätig, wo er neben Reportagen auch Porträts, Stadtszenen und Stilleben aufnahm. Erst bei Kriegsausbruch wendete er sich der Malerei zu. In kleinformatigen Aquarellen und Zeichnungen überlagern sich Figuren, Architekturen und Objekte und lassen Einflüsse von Paul Klee und Alfred Kubin erkennen. Ab 1940 überwuchert eine Art von „psychischem Automatismus“ die Gegenständlichkeit seiner Bilder.

Nach dem Krieg lernte Wols in Paris Jean Paul Sartre kennen, der ihn auch finanziell unterstützt. Auf Veranlassung seines Galeristen Drouin begann er 1945 mit der Ölmalerei. Unter Drogen- und Alkoholeinfluß schuf Wols seine Bilder mit den Formgeflechten aus Zeichen, Linien und „Taches“ (Flecken), woher der Tachismus letztlich seinen Namen erhalten hat. Nur noch selten ist in den Gemälden eine Bindung an eine gegenständliche Welt zu sehen. Ziel seiner Arbeiten war vielmehr die Offenlegung des Unbewußten. In Paris löste er mit seinen Werken innerhalb der Avantgarde große Begeisterung aus. In seinen letzten Lebensjahren illustrierte Wols Werke von Sartre, de Solier und Kafka.

S.B.


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Jean Paulhan, Le Berger d’Ecosse. Les Passagers. La Pierre Philosophale, 1948
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Kunstwerk:

Wols,
 Das graphische Werk, um 1942/49
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