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Guérin, Pierre Narcisse

Geboren am 13. März 1774 in Paris, gestorben am 16. Juli 1833 in Rom
Französischer Maler und Lithograph, Vertreter des Klassizismus

Pierre Narcisse Guérin begann seine Malerlaufbahn als Schüler von Nicolas Guy Brenet und später von Jean Baptiste Reagnault. 1796 errang er den 2. Rompreis mit seinem Bild „Rückführung der Leiche des Brutus nach Rom“ und ein Jahr später mit „Tod des Cato Uticensis“ den 1. Preis. Da er aufgrund der Revolution die Romreise nicht antreten konnte verblieb er in Paris.

Er malte jedoch für den Salon von 1799 sein gefeiertes Werk „Heimkehr des Marcus Sextus“, mit dem er auf die aktuelle Situation der heimkehrenden Emigranten anspielte. Nach Wiedereinrichtung der römischen Akademie verbrachte er zwei Jahre bis 1802 in Italien. Nach Paris zurückgekehrt, schuf er wiederum zwei sehr erfolgreiche Bildnisse: „Phädras Anklage gegen Hippolyt“ und „Opfer an Äskulap“. 1815 wird Guérin Mitglied des Pariser Kunstinstituts und 1822 sogar zum Direktor der Académie in Rom ernannt. 1829 wird er ihn den Stand eines Barones erhoben. Die Jahre von 1822 bis 1828 verbrachte Pierre Narcisse Guérin als Leiter der Académie in Rom fast gänzlich unproduktiv, kehrte 1833 nochmals mit Horace Vernet von Paris nach Rom zurück, und starb dort kurze Zeit später an einem Lungenleiden.

Stilistisch ähneln Guérins Werke stark der klassischen Malerei Jacques Louis Davids. Die meist porzellanhaften, kalten Figuren stehen vor einem bühnenartigen Aufbau. Ihre Bewegungen und Umrisslinien sind gemäßigt und stehen so im krassen Gegensatz zu den meist dramatischen Bildthemen. Guérin ist einer der letzten Historienmaler, der den stilistischen Weisungen Davids folge leistete. Gerade in seiner Malerschule wuchsen die Künstler heran, die mit der klassizistischen Tradition brechen und die Malerei der Romantik einleiten sollten.Zu ihnen zählen: Théodore Géricault, Ary Schefffer, Éugene Delacroix und Léon Cogniet.

A.S.


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