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Brandung bei Knokke, 1895 / Max Schlichting

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ohne Titel / Günther Uecker

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Blick aus dem Künstler-Atelier in Berlin. Kurfürstenstraße, 1927 / Ernst Oppler

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Ohne Titel - Chromatische Konstellation, 2015 / Heinz Mack

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Vorsicht bei Benefiz-Auktionen

Kunstgegenstände auf Benefiz-Auktionen können von niedriger Qualität sein



Frage: Ich habe mittlerweile mehrere Kunstgegenstände auf Benefiz-Auktionen erstanden und würde gerne noch ein bisschen mehr bei solchen Veranstaltungen einkaufen, denn die Verkaufspreise sind zumeist niedriger als bei regulären Auktionen und vor allem weitaus günstiger als die Preise in Galerien. Hätten Sie vielleicht ein paar Tipps, wie man hier richtig vorgeht?


Antwort: Seien Sie nicht zu enthusiastisch. Solche Schnäppchen sind mit Vorsicht zu genießen. Kunst auf Wohltätigkeitsveranstaltungen ist nicht immer von höchster Qualität und in manchen Fällen sogar schlichtweg minderwertig. Oftmals spenden Händler, Künstler und Sammler Kunstgegenstände aus steuerlichen Gründen oder aus gesellschaftlichen Erwägungen. Dabei werden oft Kunstwerke gespendet, die sich schlecht verkaufen ließen, die als weniger wichtig erachtet werden oder die nicht in perfektem Zustand sind. Manchmal hat ein Händler ein Stück schon Jahre lang bei sich herumliegen gehabt, für das sich die Sammler nicht interessieren, oder er hat sich schlichtweg daran sattgesehen. Denken Sie einmal darüber nach! Wären Sie eher geneigt ein Stück zu spenden, dass sich bei Ihnen sofort für einen anständigen Preis verkaufen ließe, oder würden Sie lieber eines hergeben, für das niemand wirklich etwas bezahlen will?

Wenn Sie für ein Stück bieten, das wenige Leute haben wollen, oder das in irgendeiner Weise problembehaftet ist, dann ist es normal, dass es keinen hohen Preis erzielt. Das Stück ist somit vielleicht überhaupt kein Schnäppchen. In einer solchen Situation sollte man weniger darüber nachdenken, wie niedrig die Preise sind, sondern ob es die einzelnen Stücke überhaupt wert sind gekauft zu werden. Würden Sie es als schlauen Kauf bezeichnen, wenn Sie etwas ersteigern, das niemand haben will? Wahrscheinlich nicht.

Es muss aber gesagt werden, dass nicht alle Kunst, die auf Wohltätigkeitsveranstaltungen angeboten wird, von minderwertiger Qualität ist. Es werden manchmal wunderschöne Stücke gespendet, und genau diese sind es, nach denen Sie Ausschau halten sollten. Des öfteren vergeben Museen Teile ihrer Sammlungen, um an ein bisschen Geld zu kommen. Zu solchen Anlässen werden häufig großartige Kunstwerke feilgeboten, und dies aus dem einzigen Grund, dass die Stücke nicht den Langzeitvorstellungen der Museen entsprechen oder nicht zum Rest der Sammlung passen. Was hier für die Museen manchmal uninteressant erscheint, kann für Sammler höchst interessant sein. [In Deutschland dürfen staatliche Museen ihre Bestände nicht verkaufen. Anmerkung der Redaktion]

Um bei Wohltätigkeitsveranstaltungen so effektiv wie möglich zu bieten, sollten Sie sich vorher kundig machen. Nehmen Sie niemals an, dass es jedes angebotene Stück wert ist, ersteigert zu werden. Finden Sie heraus, wo die einzelnen Arbeiten herkommen. Meistens werden bei solchen Anlässen die Namen der Spender veröffentlicht. Achten Sie besonders auf Werke, die aus renommierten Galerien und Museen stammen, oder die von bekannten Sammlern oder Künstlern gestiftet wurden. Diese sind generell die Stücke, die es am ehesten wert sind ersteigert zu werden. Schauen Sie sich die einzelnen Werke vor dem Bieten genau an, und beschränken Sie Ihr Interesse auf Qualitätsware. [...]



12.09.2000

Quelle/Autor:Alan Bamberger / www.artbusiness.com (Aus dem Amerikanischen von Joachim Hübner)

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