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Frans Post-Retrospektive im Haus der Kunst

Frans Post, Brasilianische Landschaft mit Zuckermühle, um 1665

Exotik in fotografischer Abbildungstreue von einem holländischen Barockmaler – dieses absurd erscheinende, doch reale ästhetische Erlebnis bietet derzeit das Münchener Haus der Kunst. Der 1612 in Haarlem geborene Frans Post bekleidet als Maler in der Kunstgeschichte einen ungewöhnlichen Stellenwert. Mit 25 Jahren bereiste er im Gefolge des Prinzen Johann Moritz von Nassau-Siegen von 1637 bis 1644 Brasilien. Zu dieser Zeit beherrschten die Holländer die Küstengegend um Recife und setzten den Prinzen als Gouverneur ein. Frans Post gilt daher als der erste Maler, der sich länger in Übersee aufgehalten hat und als Prototyp eines frühen globalen Künstlers.

Vor Ort dokumentierte Post in unzähligen Skizzen und Zeichnungen sowie 18 Gemälden die ferne Welt. Nach seiner Rückkehr nutzte Post die Skizzen als Vorlage für viele weitere Bilder. Mit den brasilianischen Landschaften eroberte sich Post eine exotische Nische auf dem Kunstmarkt. Akkurate Naturaufnahmen formte er zu dekorativen Kunstwerken, die dem Geschmack holländischer Kunstsammler entsprachen. In den 1660er Jahren erreichte der Maler den Zenit: Als die Holländer um die verlorene Kolonie trauerten, entwickelte sich Post zum verklärten Romantiker. Herrscherhäuser, Kirchen, Ruinen mit strahlend blauem Himmel ergänzt er fantasievoll um exotische Tier- und Pflanzenwelten in enzyklopädischer Fülle, was ihm den Beinamen eines „Canaletto Brasiliens“ einbrachte.

Die Ausstellung stellt mit 25 von heute insgesamt 160 nachweisbaren Gemälden und zehn Zeichnungen die bislang größte Retrospektive des 1680 verstorbenen Künstlers dar. Das Bild „Mauritsstad und Recife“ aus dem Jahr 1653 gehört darunter zu den kostbarsten von Altmeistergemälden südamerikanischer Provenienz. In der Ausstellung werden seinen Werken Arbeiten von der 1969 geborenen Brasilianerin Rosilene Luduvico gegenübergestellt, die an der Düsseldorfer Kunstakademie studiert hat.

Die Ausstellung „Frans Post (1612-1680). Maler des Verlorenen Paradieses“ ist bis zum 17. September zu besichtigen. Das Haus der Kunst hat täglich von 10 bis 20 Uhr, donnerstags zusätzlich bis 22 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 7, ermäßigt 5 Euro. Zur Ausstellung ist ein Katalog erschienen, der im Museumsshop für 39,95 Euro kostet.

Haus der Kunst
Prinzregentenstraße 1
D-80538 München

Telefon: +49 (0)89 – 21 12 70
Telefax: +49 (0)89 – 21 12 71 57

Quelle: Kunstmarkt.com/Hans-Peter Schwanke

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Veranstaltung vom:


02.06.2006, Frans Post (1612-1680) - Maler des verlorenen Paradieses

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Bericht:


Rosilene Luduvico in der Galerie Michael Zink

Variabilder:

Frans Post, Brasilianische Landschaft mit Zuckermühle, um 1665
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Künstler:

Frans Post








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