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Marie Raymond und Yves Klein in Koblenz

Der 1928 geborene Maler, Bildhauer und Performancekünstler Yves Klein schaffte in nur wenigen Jahren eine Weltkarriere. Als er mit 34 Jahren an einem Herzinfarkt starb, wurde er jäh aus seinem Schaffensdrang herausgerissen. Nun wird Kleins Werk erstmals in Zusammenhang mit dem künstlerischen Schaffen seiner Mutter Marie Raymond gebracht, die vor allem in Frankreich erfolgreich war. Die vom Archiv Yves Klein in Paris zusammengestellte Ausstellung „Marie Raymond und Yves Klein“ gastiert seit Sonntag im Ludwig Museum in Koblenz. Mit der Schau, die bereits in Frankreich zu sehen war, werden Hauptwerke Kleins gezeigt und zugleich ein repräsentativer Überblick über das Œuvre Marie Raymonds vorgestellt. Erstmals untersucht eine Ausstellung die geistigen Gemeinsamkeiten und strukturellen Unterschiede in den Arbeiten von Mutter und Sohn, mit der rund 50 Jahre künstlerischer Entwicklung nachgezeichnet werden.

Yves Klein gilt als einer der radikalsten Künstler des 20. Jahrhunderts. Er war Mitbegründer und führender Vertreter des Nouveau Réalisme in Frankreich, der vor allem durch seine einfarbigen Bilder und Schwammreliefs bekannt ist. Er entwickelte das berühmte Ultramarinblau und ließ es unter dem Namen „International Klein Blue“ patentieren. In Deutschland erfuhr er zu seinen Lebzeiten die nachdrücklichste Rezeption, insbesondere durch seine Kontakte zur Gruppe Zero in Düsseldorf und seinen Galeristen Alfred Schmela, der ihm den Auftrag für das Foyer im Gelsenkirchener Theater mit den wandfüllenden Schwammreliefs vermittelte.

Marie Raymond, die 1925 dem jungen niederländischen Landschaftsmaler Fred Klein begegnete, hat sich nie von der klassischen Bildtradition gelöst. Ihr Werk setzt ab 1945 ganz auf die freie Abstraktion, geprägt in Auseinandersetzung mit den Gemälden Piet Mondrians, ohne die spontane Geste des Tachismus völlig zu verinnerlichen. Es entsteht eine Mischung aus strenger Komposition und dynamischem Einsatz von Farben, die sich in ihren Stimmungen und emotionalen Regungen einander steigern und zu Bildfindungen führen, die den spirituellen und philosophischen Reflexionen der damaligen Zeit nahe kommen. In den 1940er und 1950er Jahren war sie in Frankreich eine künstlerische Größe. So erhielt sie 1949 den Kandinsky-Preis.

Die Ausstellung „Marie Raymond und Yves Klein“ ist bis zum 3. September zu sehen. Das Museum ist dienstags bis samstags von 10:30 bis 17 Uhr und sonn- und feiertags von 11 bis 18 Uhr geöffnet.

Ludwig Museum im Deutschherrenhaus
Danziger Freiheit 1
D-56068 Koblenz

Telefon: +49 (0)261 - 30 40 40
Telefax: +49 (0)261 - 30 40 413

Quelle: Kunstmarkt.com/Ivo Rüdiger Schott

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25.06.2006, Marie Raymond und Yves Klein

Bei:


Ludwig Museum im Deutschherrenhaus

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Yves Klein

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Marie Raymond








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