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Ferdinand von Rayski in Dresden

Ferdinand von Rayski, Bildnis des Kammerherrn Julius Graf Zech-Burkersroda, 1841

Aus Anlass seines 200sten Geburtstages widmet die Dresdner Galerie Neuer Meister dem Portrait- und Landschaftsmaler Ferdinand von Rayski eine Ausstellung, die wegen der Umbauarbeiten des Albertinums ab heute als Gastausstellung im Semperbau am Zwinger stattfindet. Gegenwärtig verfügt die Galerie Neue Meister über 36 Werke des Malers und damit über mehr Gemälde Rayskis als jede andere Sammlung, von denen aber aus Platzgründen nur wenige regelmäßig gezeigt werden können. Nach dem Zweiten Weltkrieg und der organisatorischen Trennung der Gemäldegalerie Neue Meister von den Alten Meistern 1959 wurde die Rayski-Sammlung von 1965 bis 2005 im Albertinum in einer Auswahl präsentiert.

Nun werden sie alle zugleich dargebracht, ergänzt um eine einzige Leihgabe, nämlich das Rayskis Selbstbildnis aus der Klassik Stiftung Weimar, das in seiner Charakteristik und in seiner malerischen Haltung so bezeichnend für den Künstler ist, dass für eine Vorstellung von seiner Persönlichkeit und die Eigentümlichkeit seines Schaffens unverzichtbar erscheint. Im Semperbau ergibt sich zudem die Möglichkeit eines Dialogs zwischen Rayski und seinen großen Vorbildern, die er selbst in eigener Anschauung in Dresden studiert hat, so Rembrandt, Diego Velázquez und Anthonis van Dyck. Im Mittelpunkt der Schau stehen zwei bedeutende Neuerwerbungen für die Galerie, das „Bildnis Friedrich von Boxberg“ von 1861, das 2004 als Geschenk der „Freunde der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden“ in die Sammlung gelangte, und das „Bildnis Kurt Graf von Einsiedel“ aus dem Jahr 1853, das 2005 erworben wurde.

Ferdinand von Rayski gehört zu den Glückskindern unter den deutschen Künstlern des 19. Jahrhunderts, wesentlich bedingt durch seine Abstammung. Schon während seiner Militärlaufbahn, die er 1829 beendete, nahm er Malunterricht an der Dresdner Akademie. Nach wechselnden Quartieren wurde ihm 1839 Dresden endgültig zum festen Wohnsitz. Er tingelte aber auf zahlreichen Reisen durch ganz Europa und hielt sich oft monatelang auf den Gütern der zahlreichen mit ihm befreundeten Adelsfamilien auf. Als Bildnismaler war Rayski in diesen Kreisen hochgeschätzt, einer größeren Öffentlichkeit jedoch wurde er erst anlässlich der Berliner Jahrhundertausstellung 1906 in seinem 100sten Geburtsjahr vorgestellt. Damals erkannte man seine große Begabung als eleganter, unaufdringlicher Portraitist der oberen Gesellschaftsschichten mit zum Teil hohem psychologischen Feingefühl, so bei seinem Kniestück des Kammerherrn Julius Graf Zech-Burkersroda von 1841, der mit seiner fast ausschließlich malerischen Gestaltungskraft Züge des Impressionismus vorwegnahm.

Die Ausstellung „Ferdinand von Rayski in der Dresdener Galerie“ läuft vom 28. September bis zum 25. Februar 2007. Geöffnet ist täglich außer montags von 10 bis 18 Uhr. Der Eintritt beträgt 10 Euro, ermäßigt 6 Euro.

Semperbau am Zwinger
Theaterplatz 1
D-01067 Dresden

Telefon: +49 (0)351 - 491 46 79
Telefax: +49 (0)351 - 4 91 46 94

Quelle: Kunstmarkt.com/Johannes Sander

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Veranstaltung vom:


28.09.2006, Ferdinand von Rayski in der Dresdener Galerie

Bei:


Staatliche Kunstsammlungen Dresden

Variabilder:

Ferdinand von Rayski, Bildnis des Kammerherrn Julius Graf Zech-Burkersroda,
 1841
Ferdinand von Rayski, Bildnis des Kammerherrn Julius Graf Zech-Burkersroda, 1841

Künstler:


Ferdinand von Rayski








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