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Carl-Henning Pedersen ist tot

Der dänische Maler Carl-Henning Pedersen ist tot. Er starb gestern im Alter von 93 Jahren in Frederiksberg. Der Autodidakt kam 1913 in Kopenhagen in einer Arbeiterfamilie zur Welt. Seine malerische, nicht-akademische Ausbildung erhielt er bei Else Alfelt, die er 1933 an der „International Folk High School“ kennenlernte und ein Jahr später heiratete. 1948 gehörte Pedersen zu den Gründungsmitgliedern der dänisch-belgisch-niederländischen Künstlergruppe CoBrA, deren Namen sich aus den Anfangsbuchstaben ihrer Heimatstädte Copenhagen, Brüssel und Amsterdam speist. In den Künstlern Asger Jorn, Karel Appel, Constant oder Pierre Alechinsky fand er hier geistige Verwandte. Wie bei seinen Kollegen orientierte sich auch sein Schaffen an Kinderzeichnungen, Mythen und an der Kunst der „Primitiven“. Sein spontaner, ungestümer und bunter Malstil brachte träumerische Landschaften, Fabelwesen, Menschen oder maskenartig verzerrte Geschöpfe hervor.

Mit der spontan aus dem Unterbewusstsein schöpfenden Malweise gab Carl-Henning Pedersen in den 1950er dem Existenziellen, Ursprünglichen und Fantastischen wieder einen Ausdruck, der sich gegen eine rationale abstrakte Malerei wandte. Sein Schaffen wurde häufig ausgezeichnet, so etwa 1950 mit dem Eckersberg-Preis oder 1958 mit dem Guggenheim-Preis. Seinen internationalen Durchbruch schaffte Pedersen 1962, als er der Vertreter Dänemarks bei der Biennale in Venedig war. Ein Jahr später erhielt er dann die Thorvaldsen-Medaille. Pedersen wurde auch mit zahlreichen öffentlichen Aufträgen betraut. So stattete er 1983 im Auftrag des Statens Kunstfond die Apsis der romanischen Kathedrale von Ribe mit Wandmalereien, Mosaiken und farbigen Glasfenstern aus. Seit 1976 existiert das „Carl-Henning Pedersen og Else Alfelts Museum“ im dänischen Herning, das rund 4.000 Werke von Pedersen und seiner schon 1974 verstorbenen Frau beherbergt.

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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