Die Kunst, online zu lesen.

Home


Magazin

News


Marktberichte


Ausstellungen


Journal


Portraits


Top Event


Netzkunst





Kunst kaufen
Werben

Translation EnglishFrench

Auktionsanzeige

Am 21.09.2010 91. Auktion: Afrikanische Kunst | Murano Glas | Design

© Quittenbaum Kunstauktionen

Anzeige

Gebrochenes Band / Hermann Glöckner

Gebrochenes Band / Hermann Glöckner
© Galerie Döbele - Dresden


Anzeige

Baumallee im Winter / Friedel Anderson

Baumallee im Winter / Friedel Anderson
© Kunsthandel Hubertus Hoffschild


Newsmailer Eintrag

Bestellen Sie bitte hier:


Suchen mit Google

Google
WWW
kunstmarkt.com

Max Klinger und der Film in Kiel

Nach der Überblicksschau über das Werk Max Klingers in Leipzig und der Beziehung des Künstlers zur Stadt Chemnitz in der sächsischen Industriemetropole zieht nun die Kunsthalle zu Kiel mit einer Ausstellung über Max Klinger und den Film nach. Aus Anlass seines 150sten Geburtstags werden hier drei seiner wichtigsten grafischen Werke mit fünf Filmen der 1920er bis 1960er Jahre konfrontiert. Mit seinen drei Zyklen „Ein Handschuh“, einem frühen, autobiografisch geprägten Hauptwerk von 1881, „Ein Leben“ aus dem Jahr 1884 und dem späten „Zelt“ von 1915 fünf Jahre vor seinem Tod hat Klinger ja selbst so etwas wie filmisch, das heißt bildlich umgesetzte Geschichten erzählt und scheint damit filmische Mittel vorwegzunehmen, etwa abrupte Szenen- und Perspektivwechsel, schwankende Linearität in der Erzählweise, bewusste Unschärfen und offen formulierte Untertitel.

Auch die größtenteils experimentellen Filme in der Ausstellung zeigen diese Merkmale. „Ein Handschuh“ wird den ebenfalls tendenziell autobiografischen Werken „Meshes of the Afternoon“ von Maya Deren, einem experimentellen Kurzfilm von 1943, und „Le Sang d’un poète“ von Jean Cocteau aus dem Jahr 1930 gegenübergestellt, in denen wie bei Klinger das Phantastische zum Alltag wird und der Traum im Mittelpunkt steht. Die Prostitution im gesellschaftskritischen Zyklus „Ein Leben“ ist auch Thema der französischen Stummfilme „Ménilmontant“ von Dimitri Kirsanoff und „La p’tite Lili“ von Alberto Cavalcantis, beide aus der Mitte der 1920er Jahre. Klingers umfangreichstem Zyklus „Zelt“, der in 46 häufig freizügigen Radierungen eine verworrene Liebesgeschichte schildert, steht Roger Vadims Kultfilm „Barbarella“ von 1968 gegenüber, in dem Jane Fonda die erotische Hauptrolle spielt. Der Film gilt als einer der wichtigsten Massenauslöser der sexuellen Revolution der 1970er Jahre.

Die Ausstellung „Max Klinger und der Film“ läuft bis zum 9. September. Die Kieler Kunsthalle hat Dienstag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr und Mittwoch zusätzlich bis 20 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 4 Euro, ermäßigt 2,60 Euro.

Kunsthalle zu Kiel
Düsternbrooker Weg 1
D-24105 Kiel

Telefon: +49 (0)431 – 880 57 56
Telefax: +49 (0)431 – 880 57 54

Quelle: Kunstmarkt.com/Johannes Sander

Zurück

Drucken

zurück zur Übersicht


Empfehlen Sie den Artikel weiter:
an




Weitere Inhalte:

Veranstaltung vom:


16.06.2007, Max Klinger und der Film - Künstlerpersönlichkeit des Fin de Siècle

Bei:


Kunsthalle zu Kiel

Künstler:


Max Klinger








News vom 02.09.2010

Neue Anklage im „Giacometti-Verfahren“

Neo Rauch schenkt Aschersleben sein grafisches Werk

Mit Jürgen Palmtag eröffnet Andreas Sturies seine neuen Galerieräume

Mit Jürgen Palmtag eröffnet Andreas Sturies seine neuen Galerieräume

News vom 01.09.2010

Philipp Franck im Bröhan-Museum Berlin

Frida Kahlo nun in Wien

Frida Kahlo nun in Wien

Lars Breuer in der Kölner Artothek

News vom 31.08.2010

Melchior de Hondecoeter in der Alten Pinakothek

Melchior de Hondecoeter in der Alten Pinakothek

Kindermodelle bei den Brücke-Malern

Kindermodelle bei den Brücke-Malern

Deutscher Denkmalschutzpreis an „Initiative Beethovenhalle“

Deutscher Denkmalschutzpreis an „Initiative Beethovenhalle“

Die höfische Welt Lisiewskys in Dessau

Die höfische Welt Lisiewskys in Dessau

 zur Monatsübersicht



Anzeigen

Marktspiegel

News

Herbstauktion 18. September 2010
Auktionshaus Stahl

Doebele Galerie und Kunstauktionen - Katalog 20 Euro

Ausstellung: Max Ackermann – Finale: Pastelle der Jahre 1972 bis 1975
Doebele Galerie und Kunstauktionen

Galerie Börgmann - Zippsche

Thomas Zipp, Stefan Pfeiffer, Carola Ernst, Katrin Rother, Matthias Hesselbacher, Ludwig Kreutzer
Galerie Börgmann

Thole Rotermund Kunsthandel - Max Pechstein, \

Neuer Katalog No. 4 „Klassisch. Modern. Papier.“
Thole Rotermund Kunsthandel

NEVER JUST LOOKING
Galerie Thomas Zander - Köln

Thole Rotermund Kunsthandel - Kunstherbst

„Kunstherbst“ in Hamburg – Thole Rotermund Kunsthandel und Michael Vignold Tribal Art in Gemeinschaftsausstellung bei Frank C. Möller Fine Arts
Thole Rotermund Kunsthandel

MITCH EPSTEIN - STATE OF THE UNION
Galerie Thomas Zander - Köln

Stucken Art Consulting - framed

Albert Weis 'register' / Ausstellung in der Zweigstelle Berlin
Stucken Art Consulting

Thomas Levy Galerie - Hamburg - Mel Ramos, Mädchen, 2010

Das zeichnerische Werk von Mel Ramos bei LEVY Hamburg
Thomas Levy Galerie - Hamburg

Kataloge/Bücher

Thomas Levy Galerie - Hamburg - Mel Ramos, Cover

Mel Ramos
Thomas Levy Galerie - Hamburg





Copyright © '99-'2010
Kunstmarkt Media
Alle Rechte vorbehalten


Impressum





Zum Seitenanfang Magazin

Oelbilder vom FotoFreimaurer in Krefeld, Johannisloge EOS  Amazon export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce Art Cologne 2010 Katalog Weinhandel Falstaff Frankreich Italien Spectator The Wine Advocat