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Max Ernsts Züricher Wandgemälde wird restauriert

Von heute wird Max Ernsts Wandgemälde „Pétales et jardin de la nymphe Ancolie“ restauriert. Im Juni 2008 soll das rund 22 Quadratmeter messende Bild dann wieder im Kunsthaus Zürich zu sehen sein. Dort hing es bis 2004 in der Schausammlung. Anlässlich des Umbaus des Corso-Theaters in Zürich schuf der Surrealist die florale Malerei 1934 für die Bar „Mascotte“, die das Etablissement bis zu Beginn der 1960er Jahre schmückte. Das 4,15 auf 5,31 Meter große Wandbild brachte Max Ernst jedoch nicht in den feuchten Putz auf, sondern malte mit der Ölfarbe auf die wie eine Leinwand präparierte Wand. Das Werk passte zur Tanzbar, die sich mit Zebrastühlen, gestreiften Stehlampen und Säulen im Stil der Zeit präsentierte, bis um 1955 ein neuer Pächter den Stilwechsel einläutete. Die Zeit der Big Band-Tanzmusik und Live-Konzerte forderte einen Umbau à la New Orleans. Das surrealistische Wandbild ließ man hinter Stoffbahnen verschwinden.

Ende der 1950er Jahre wurde dann die Abnahme des Gemäldes von der Wand veranlasst. Man trennte die Malerei vom darunter liegenden Putz und übertrug sie auf 18 Sperrholzplatten. Die Abnahme und Aufbringung auf den anderen Träger hatte viele kleine und große Fehlstellen verursacht, die damals nicht partiell retuschiert, sondern ganzflächig übermalt wurden. Auch schon vorher hatte das Werk unter Rotweinspritzern und Rauch, Abrieb von Stuhllehnen und Tischplatten gelitten. 70 Prozent der ursprünglichen Malschicht sind seitdem verdeckt, die Farbwirkung ganz entscheidend verändert. Leuchtkraft, Nuancenreichtum und Leichtigkeit der Originaltöne gingen verloren, und die für Max Ernsts Werke charakteristische Oberflächentextur wurde weitgehend nivelliert.

Nun sollen die schlammgrauen Übermalungen entfernt und durch die Freilegung der Originalschicht den fleischroten Blüten auf grünen Blättern im schwerelosen Raum ein authentischer Charakter zurückzugeben werden. Die Restaurierung kann in einem Schauatelier, das vom 12. September bis zum 27. Januar 2008 Teil der Ausstellung „Max Ernst. Im Garten der Nymphe Ancolie“ im Museum Tinguely in Basel ist, mitverfolgt werden.

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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