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Renate Kammer erinnert in Hamburg an Wolf Vostell

„Meine Kunst ist der ewige Widerstand gegen den Tod“ war einer der Leitsätze des Wolf Vostell. Freilich hat auch er den Kampf gegen den Tod nicht gewonnen, ist ihm vielmehr bereits am 3. April 1998 im Alter von 65 Jahren zum Opfer gefallen. Gefeiert wird der heurige 75ste Geburtstag des Fluxus-Künstlers trotzdem, zumindest in der Galerie Renate Kammer in Hamburg, die sich anlässlich des Jubiläums einer umfassenden Retrospektive widmet. Gezeigt werden nicht nur Arbeiten auf Papier, Grafiken, Fotos sowie ein Objekt Vostells selbst, sondern auch solche seiner Weggefährten, etwa von Joseph Beuys, Dietrich Helms, Gerhard Richter, Dieter Roth oder Tomas Schmit.

„Ich erkläre den Frieden zum größten Kunstwerk“ – dieses Zitat von 1979 gehört ebenfalls zu den Leitsätzen Vostells. Immer wieder beschäftigte ihn die Situation des Menschen in einer von Krieg, Leid, Lebensfeindlichkeit und Isolation geprägten Umgebung und Gesellschaft. Seine technoiden, vom Entstehungsprozess gleich wieder ins Verfallsstadium zurückgeführten Werke kennzeichnen Aufbruch und Niedergang einer ganzen Epoche. Den Vietnamkrieg kommentierte er ebenso scharf wie die Probleme des modernen Straßenverkehrs. Besondere Aufmerksamkeit erregte 1969 seine Aktion mit einem Auto der Marke „Kapitän“, die Vostell einbetonieren und damit dem Zugriff des Konsumenten entziehen ließ. Noch heute steht das Objekt auf dem Mittelstreifen des Kölner Hohenzollernrings.

Vostell, am 14. Oktober 1932 in Leverkusen geboren, kam ursprünglich aus dem lithografischen Handwerk und lernte zunächst an der Werkkunstschule in Wuppertal. Eine Parisreise 1954 brachte neue Impulse, er stellte erste Decollagen her und besuchte 1955/1956 die École National Supérieure des Beaux Arts, 1957 die Kunstakademie Düsseldorf. Um Malerei, Skulptur, Installation, Video und Aktion bereicherte sich seither sein künstlerisches Ausdrucksrepertoire. Der Fluxus-Bewegung gehörte er seit Anfang der 1960er Jahre an, unter anderem mit George Maciunas, Nam June Paik, Yoko Ono, Ben Vautier, Robert Filliou, Daniel Spoerri und Per Kirkeby. 1976 rief er das Museo Vostell de Malpartida ins Leben, das sich der Fluxus-Bewegung widmet. Am 3. April 1998 starb Vostell in Berlin. Sein Leben und Schaffen sind gut dokumentiert durch das „Vostell-Archiv“, das er bereits 1959 gegründet und seither gewissenhaft geführt hat – ganz im Sinne eines weiteren seiner Devisen: „Jeder Mensch ist ein Kunstwerk“.

Die Ausstellung „Wolf Vostell zum 75. Geburtstag“ läuft noch bis zum 20. September. Geöffnet hat die Galerie Renate Kammer Dienstag bis Freitag von 12 bis 18 Uhr, Samstag von 11 bis 15 Uhr.

Galerie Renate Kammer
Münzplatz 11
D-20097 Hamburg

Telefon: +49 (0)40 – 23 26 51
Telefax: +49 (0)40 – 23 19 07

Quelle: Kunstmarkt.com/Johannes Sander

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