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Licht, Glas und Transparenz von sieben Künstlern in Osnabrück

Schon lange beschäftigen sich Künstler mit Licht und Glas. Dazu gehört auch immer die Korrespondenz der Kunstwerke mit der unmittelbaren Umgebung. Genau das geschieht momentan in der gotischen Dominikanerkirche in Osnabrück, deren grandiose Architektur sieben Künstler zur Schöpfung einfallsreicher visueller Erlebnissen in 22 Arbeiten inspiriert hat. Christoph Dahlhausen verkehrt mit einem langen, exakt den Maßen der Rundsäulen nachempfundenen Bodenspiegel die Verhältnisse. Nicht vom Himmel, sondern vom Boden aus inszeniert er ein Wechselspiel zwischen Licht, Farbe und Architektur, das Glasfenster oder Kreuzrippen näher einfängt als die Realität. Monumentale wie intime Details treten so in einen Dialog und Ausgleich.

Die meditative Wirkung und zugleich energiegeladene Strenge wird unterstützt durch eine dem menschlichen Schritttempo angepasste „Wanderung“ aufleuchtender Neonröhren an den Wänden, die in Kongruenz zu großen, monochromweißen Flächen von David Thomas stehen. Seine weißen und dunklen, teils reflektierenden Oberflächensegmente im vorderen Schiffteil bieten einen Kontrapunkt zum Spiegelwerk. Im weiteren Verlauf des Parcours wird zwischen blau und rot aufglühenden Neonröhren und dem Akteur ein Energieaustausch elektrisiert, mit dem Dan Flavin sinnliche Erfahrungsmöglichkeiten beisteuert. Brigitte Kowanz’ geometrische Spiegelplastiken werden kontrapunktisch und spielerisch mit kalligrafischen Kunstlichtneonröhren in unendliche Raumtiefen erweitert.

Regine Schumann untersucht die vorgegebenen räumlichen Strukturen mithilfe von Leuchtpfeifen und -spiegeln aus übersteigert gefärbtem Acrylglas. Pralle Rot- und Gelbtöne entbieten atmosphärische Wärme und strukturelle Dimensionen. Unter Zuhilfenahme von künstlichem und natürlichem Licht geht Spencer Finch mit leichten Manipulationen in einem Raumdoppel psychologischen wie physiologischen Aspekten der Wahrnehmung nach. Im Innenhof des ehemaligen Klosters vereint Dan Grahams Pavillon auf dreieckigem Grundriss aus Holzgitter- und Glaswand sowie gebogenem Spiegel alle zyklischen, flüchtigen Aspekte des Lichtes in einem resonante Wirkungen entfaltenden Werk in enger Korrespondenz zu Haus und Himmel. Die Ausstellung, die die Überbetonung des Technischen wohltuend vermeidet sowie der Lichterkundung über simple Mittel auf anspruchsvolle Weise nachgeht, wird durch vier Arbeiten im öffentlichen Raum rund um die Kunsthalle ergänzt.

Die Ausstellung „Licht – Glas – Transparenz“ ist noch bis zum 28. November in der Kunsthalle Dominikanerkirche Osnabrück zu besichtigen. Geöffnet ist täglich außer montags von 11 bis 18 Uhr, samstags und sonntags ab 10 Uhr. Der Eintritt beträgt 3 Euro, ermäßigt 1,50 Euro. Zur Ausstellung ist ein umfangreicher Katalog erschienen, der an der Museumskasse 22 Euro kostet.

Kunsthalle Dominikanerkirche
Hasemauer 1
D-49074 Osnabrück

Telefon: +49 (0)541 – 323 21 90
Telefax: +49 (0)541 – 323 27 07

Quelle: Kunstmarkt.com/Hans-Peter Schwanke

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Veranstaltung vom:


15.09.2007, Licht – Glas – Transparenz

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