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Gerhard Storck gestorben

Der ehemalige, langjährige Direktor der Krefelder Kunstmuseen, Gerhard Storck, ist tot. Er starb am Montag im Alter von 67 Jahren nach langer Krankheit. Das gab die Stadt Krefeld heute bekannt. Storck, 1940 in Essen geboren, der in Berlin und Bonn Kunstgeschichte studierte und über Theaterbauten des 20sten Jahrhunderts 1971 promoviert wurde, leitete von 1975 bis 1999 die drei Museen der niederrheinischen Stadt. Zuvor war er seit 1973 am Museum der Stadt Düsseldorf, dem heutigen Museum Kunst Palast, als Kustos für die zeitgenössische Kunst tätig und baute mit entscheidenden Erwerbungen, wie dem Zero-Raum, die dortige Sammlung zur Gegenwartskunst auf. In der Nachfolge des legendären Museumsmanns Paul Wember legte Gerhard Storck auch in Krefeld sein Augenmerk auf die aktuellen Kunstströmungen. Eine Vorliebe galt dem amerikanischen Minimalismus und der Konzeptkunst von Donald Judd, Robert Mangold, Bruce Nauman, Richard Serra, Lawrence Weiner oder Keith Sonnier. Zudem pflegte Storck enge Beziehungen zu Gerhard Richter, dem er schon kurz nach seinem Amtsantritt 1976 eine Ausstellung in Haus Lange widmete, oder überließ der italienischen Arte Povera mit Mario Merz oder Jannis Kounellis seine Museumsräume.

1989 präsentierte Gerhard Storck als erster den 15teiligen Gemäldezyklus „18. Oktober 1977“, in dem Gerhard Richter auf die Ereignisse rund um Mogadischu und den Tod der in Stammheim arretierten RAF-Terroristen malerisch reagierte. Dies löste nicht nur in Krefeld heftige öffentliche Diskussionen aus. Auch auf die nahe Düsseldorfer Kunstszene ließ sich Storck ein. So verhalf er 1977 Blinky Palermo mit einer Ausstellung zum internationalen Durchbruch. Seit den 1980er Jahren stellte er die bildhauerischen Positionen von Thomas Schütte oder Reinhard Mucha vor und kümmerte sich auch um die erstarkte deutsche Fotografie mit ihren Vertretern Andreas Gursky, Thomas Ruff und Thomas Struth. Mit dem Sammlerehepaar Walther und Helga Lauffs baute Gerhard Storck deren Kunstkollektion auf, die lange Jahre als Leihgabe im Krefelder Kaiser-Wihlem-Museum war und jetzt im internationalen Kunstmarkt zu Spitzenpreisen verkauft wird. Auf internationalem Kunstparkett bewegte sich Storck weniger, nur 1982 gehörte er zum künstlerischen Beirat der Documenta 7.

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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